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Aus Organspende-Wiki
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Die mit "K" gekennzeichneten Seiten sind Korrekturen zu dem links daneben stehenden Clip.

Besser nicht! (37)[1] K Schattenseiten (12)[2] K tödliches Dilemma (6)[3] K Rohstofflager (8)[4] K
Herzschlagtod (33)[5] K Vorsicht Mord (8)[6] K Offener Brief (29)[7] K OP-Schwester berichtet (8)[8] K
Kritische Aufklärung (29)[9] K Ein Mordsgeschäft (14)[10] K
Clips von Regina Breul
Hirntod und OS (36)[11] K Hirntod? Teil 1 (4)[12] K Zweifel am Hirntod (4)[13] K Krass - Hirntote (6)[14] K
Grauzone OS (8)[15] K Hirntod? Teil 2 (4)[16] K Tabu Hirntod (15)[17] K Prof. Manzei (33)[18] K
Organ-Entnahme (2)[19] K Marinas Tod (28)[20] K
Clips von FSchuserl
Lügen mit System (14)[21] K Veränderungen (1)[22] K Organraub (4)[23] K
Clips von KlagemauerTV
Gesetzliche Regelungen (4)[24] K Definition Tod (2)[25] K mit List und Tücke (19)[26] Täuschungen (3)[27] K
Möglichkeiten der Hirntoten (3)[28] K

Hirntod? Teil 2 (4)

min Zitat aus dem Clip Richtigstellung
1 Professor Talar meint: Komapatienten sollen so wenig wie möglich sich selbst überlassen bleiben. Das mag ja stimmen, aber Komapatienten sind keine Hirntoten (siehe: Koma und Hirntod). Zudem gilt in Polen der Hirnstammtod und in D/A/CHder Gesamthirntod (siehe: Hirntod.
3 In der Folgezeit erfahren die Eltern von ähnlichen Fällen, in denen die Patienten schon für eine Organentnahme vorgesehen waren. Sie kontaktieren die Betroffenen. Zu ihrem Erstaunen erzählen alle die gleiche Geschichte. Da die Eltern in der Reportage Polnisch sprachen, ist davon auszugehen, dass sie nur in Polen weitere Betroffene kontaktiert haben.
4 Die Frage nach Organentnahme hatte bei scheinbar aussichtslosen Fällen System. Das mag in Polen so gewesen sein, in Deutschland ist es durch das 4-Augen-Prinzip gar nicht möglich. In D/A/CH wird nicht in ausichtslosen Fällen um Organspende angefragt, sondern bei Hirntod, bei Gesamthirntod.
4 Das Fernsehen ist gekommen und hat ein Interview mit der Chefärztin gemacht. Sie hat gesagt, Schuld seien Computerfehler. ... Computerprogramme, die dazu da sind, um über Überlebenschancen von Patienten zu taxieren, gibt es bereits. Die Gefahr besteht, dass das Programm und nicht der Arzt entscheidet letztendlich über Leben und Tod. Die Ärztin und Hirntod-Gegnerin Regina Breul forderte für die Hirntoddiagnostik immer wieder neuere Anlagen, wie z.B. MRT und PET, so auch auf dem Jahreskongress der DSO am 12.11.2013. Prof. Eckhard Nagel legte auf diesem Kongress dar, dass auch neue Geräte keine höhere Sicherheit über den Hirntod bringen, wie ein Szintigamm. Die tragende Säule der Hirntoddiagnostik ist und bleibt die klinische Diagnostik durch zwei auf diesem Gebiet erfahrene Ärzte. - Zudem berechnen die besagten Computerprogramme die Überlebenschancen von Kranken. Beim Hirntod geht es nicht um die Überlebenschancen, sondern um die Feststellung des Hirntods. - Die Aussage der Ärztin darf daher als unwahre Schutzbehauptung angesehen werden.
5 Er (Prof. Talar) sagte mir, dass das Krankenhaus in Pilar Agnieszka zuerst lag, stolz darauf sei, dass es die meisten Organe in Polen liefern würde. Das mag für Polen stimmen, für Deutschland ist es durch das 4-Augenprinzip und die Meldestelle für Unregelmäßigkeiten völlig ausgeschlossen. Die polnischen Verhältnisse lassen sich keinesfalls auf Deutschland übertragen.
5 Der Ehrgeiz, Organe zu liefern, konkurriere bei der Ärztin mit der Fürsorge für die ihr anvertrauten hilflosen Patienten. Eine gefährliche Güterabwägung. In D/A/CH gibt es keine Güterabwägung und damit auch keine gefährliche Güterabwägung. Erst wenn der Hirntod nachgewiesen ist, stellt sich die Frage nach Organspende. Bis zur Feststellung des Hirntods wird alles getan, um das Leben des Patienten zu retten. Konnte dieses Ziel nicht erreicht werden und der Hirntod ist festgestellt, dann erst stellt sich die Frage nach Organspende.
6 Sie (Organtransplantationen) bedeuten auch Ruhm und viel Geld für Transplanteure und Krankenhäuser, vor allem aber für die Pharmaindustrie. Sie verdient an den Medikamenten gegen die Abstoßung Milliarden. Die Ärzte verdienen für ihre Arbeiten das Geld. Wer meint, dass die Ärzte zu viel Geld verdienen, soll es bitte so nennen und nicht an der Organtransplantation festmachen. Er muss sich auch der Frage stellen, warum so viel deutsche Ärzte ins Ausland abwandern. - Ähnlich verhält es sich auch mit den Medikamenten.
6 Alles in Allem: Ein gigantisches Geschäft, dass ständig weltweit expandiert. Man kann es summarisch als ein "gigantisches Geschäft" ansehen, genauso wie das Gesundheitssystem als solches oder die Automobilindustrie oder die Rüstungsindustrie. Nur wird bei der Transplantationsmedizin Menschenleben gerettet und Lebensqualität verbessert.
6 Die Ärzte sollten ihren Eid nicht vergessen. Das Wichtigste ist die Lebensrettung. Aber Lebensrettung bei der Transplantation ist nicht alles, wenn der Preis dafür ist, dass andere Leben geopfert werden. Diese Lebensrettung der Transplantationsmedizin sollten auch die Medien nicht vergessen. - Es ist irreführend, Organtransplantation so darzustellen, dass der hirntote Organspender sein Leben opfern würde, damit der Transplantierte weiterleben kann. Weil der Organspender tot ist, besteht die Möglichkeit der Organspende.
6 Weltweit herrschen verschiedene Hirntod-Definitionen. In Polen wie in England gilt der Stammhirntod, in Deutschland der Gesamthirntod. Doch macht das die Diagnose Hirntod wirklich todsicher? Hier haben sich die Reporter nicht sachkundig gemacht über den Unterschied von Hirnstammtod und Gesamthirntod. Hier im Organspende-Wiki können sie es nun diese Informationen beziehen: Der Hirnstammtote kann u.U. noch Reste von Bewusstsein haben und Reste der Wahrnehmung. Dem Gesammthirntote sind Bewusstsein und Wahrnehmung erloschen.
7 Fehldiagnosen gibt es auch hier. Sie werden verschwiegen. Dies ist ein Widerspruch in sich. Entweder gibt es in Deutschland keine Fehldiagnosen oder sie werden nicht verschwiegen. Wie sonst wollten die Reporter von diesen Fehldiagnosen erfahren?
7 Zitat aus dem Deutschen Ärzteblatt des Jahres 2006: "Nicht selten werde ... der Hirntod von Ärzten in kleineren Krankenhäusern, aber auch in Unikliniken fälschlicherweise vermutet oder nicht exakt nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt. Das DSO-Team aus Niedersachsen etwa habe bei knapp 50 Untersuchungen 21-mal den Hirntod nicht sichern können."[Anm. 1] Das steht so im Deutschen Ärzteblatt. Nur handelt es sich um eine irreführende Formulierung, denn in diesen genannten Fällen wurde nie eine Hirntoddiagnostik nach den Richtlinien der [[BÄK]] durchgeführt. Korrekt müsste es heißen: Das DSO-Team wurde öfters zur Hirntodfeststellung gerufen, obwohl kein Hirntod vorlag. In 21 von knapp 50 Untersuchungen nach der Richtlinie der [[BÄK]] konnte der angenommene Hirntod nicht bestätigt werden.
8-9 Das Bundesgesundheitsministerium teilte in einem Schreiben vom 3. Februar 2009 mit, Zitat: "Bis heute ist weltweit kein Fall belegt, bei dem nach sachgerechter Anwendung dieser Untersuchungsverfahren der Hirntod fälschlich festgestellt wurde oder nach sachgerechter Hirntodfeststellung eine Erholung der Hirnfunktion und damit ein Überleben Hirntoter beobachtet wurde.

Entsprechende Zweifel haben sich bisher kein einziges Mal als begründet erwiesen."

Mit dem Bericht aus Polen, wo offensichtlich nicht nur bei Agnieszka die Hirntoddiagnostik nicht korrekt durchgeführt wurde, wird hier versucht, das Bundesgesundheitsministerium (BMG) als unglaubwürdig darzustellen. - Die Aussage des BMG ist sachlich korrekt. Das Problem ist nicht die Definition von Hirntod, sondern die unkorrekte Durchführung der Hirntoddiagnostik in einigen Ländern. Die Medien mögen dies bitte auch so benennen.
9 übrigens: Agnieszka ist kein Einzelfall. Dies wurde in dem Beitrag bereits in der 3. Minute genannt.

In Polen gilt der Hirnstammtod. Damit ist jemand tot, wenn der Hirnstamm abgestorben ist. - Nach Hans-Peter Schlake und Klaus Roosen[29] ist in Polen für die Feststellung des Hirntods nur ein Arzt notwendig. In Deutschland schreibt das TPG für die Feststellung des Hirntods zwei auf diesem Gebiet erfahrene Ärzte vor.
Hier wurde in Polen(!) eindeutig eine Fehldiagnose gestellt. - Für Deutschland ist durch die strengen Vorschriften und eindeutigen Richtlinien der [[BÄK]] bisher kein solcher Fall vorgekommen und auch nicht vorstellbar.

Fazit: Diese Reportage dient nicht der Information, sondern der Verunsicherung und schürt dabei Angst. Die Reporter zeigen an einigen Stellen auf, dass sie von der berichteten Materie sehr wenig verstehen. Dies wurde nicht nur bei der Nennung von Hirnstammtod und Gesamthirntod deutlich.

Anhang

Anmerkungen

  1. Als Quelle wurde im Bild angegeben: C. Schaller, M. Kessler: On thd difficulty of neurosurgical end of life decisions. Journal of Medical Ethics. Februar 2006. Heft 32. S. 65-69.
    Es ist verwunderlich, dass nicht auf die eingangs verbal genannte Quelle nicht angegeben wurde: Timo Blöß: Organspenden: Stiftung in der Kritik. In: Dtsch Arztebl 2006; 103(19): A-1268 / B-1080 / C-1039. Zitiert nach: http://www.aerzteblatt.de/archiv/51328/Organspenden-Stiftung-in-der-Kritik Zugriff am 6.2.2014.

Einzelnachweise

  1. xyz://www.youtube.com/watch?v=-VKkTzeFHOk
  2. xyz://www.youtube.com/watch?v=PYis3d_ytQA
  3. xyz://www.youtube.com/watch?v=LpxMgIhqAtA
  4. xyz://www.youtube.com/watch?v=C-fsJ7pKmNg
  5. xyz://www.youtube.com/watch?v=74bUMKBmbbg
  6. xyz://www.youtube.com/watch?v=-44z7VqP2vM
  7. xyz://www.youtube.com/watch?v=6qFxhrVZikQ
  8. xyzs://www.youtube.com/watch?v=oWrvmDaKhl4
  9. xyzs://www.youtube.com/watch?v=99Qg7TCSYRs
  10. xyzs://www.youtube.com/watch?v=uVCyS3aPhXc
  11. xyz://www.youtube.com/watch?v=WGsKsoG-6Go
  12. xyz://www.youtube.com/watch?v=4JD1151hsQw
  13. xyz://www.youtube.com/watch?v=0ghPW-M3GjQ
  14. xyz://www.youtube.com/watch?v=61Rp9YiAKsA
  15. xyz://www.youtube.com/watch?v=5cwZtR1dspc
  16. xyz://www.youtube.com/watch?v=mJXeq4FBVxY
  17. xyz://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4
  18. xyz://www.youtube.com/watch?v=YnLc7MWAIDk
  19. xyz://www.youtube.com/watch?v=zcb8UFZBp-4
  20. xyzs://www.youtube.com/watch?v=1Ik7zTEbEoM
  21. xyz://www.youtube.com/watch?v=5PnQhuQXwho
  22. xyz://www.youtube.com/watch?v=Pdzg2ol75tY
  23. xyz://www.youtube.com/watch?v=Z3OaBzS-DkA
  24. xyz://www.youtube.com/watch?v=nuTOFz6AkI4
  25. xyz://www.youtube.com/watch?v=3x_eoFYpTYU
  26. xyz://www.youtube.com/watch?v=QB9t0s5W0e4
  27. xyz://www.youtube.com/watch?v=KLbsK9uzPcw
  28. xyz://www.youtube.com/watch?v=e3mjp3-dh14
  29. Hans-Peter Schlake, Klaus Roosen: Der Hirntod als Tod des Menschen. 2. erw. Auflage. Frankfurt 2001, Seite 61.