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Die mit "K" gekennzeichneten Seiten sind Korrekturen zu dem links daneben stehenden Clip.

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Tabu Hirntod (15)

min Zitat aus dem Clip Richtigstellung
1 Die Organentnahme, ein Tabu. Was genau bei der Organentnahme geschieht, wissen meist nur Insider. In den Informationsbroschüren zu Organspende findet man darüber nichts. Was genau in einem Handy, einem Computer oder auch in einem Auto geschieht, wissen auch noch Insider. Dennoch benutzen wir diese Geräte alltäglich.
1 Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie während der mehrstündigen Prozedur künstlich beatmet werden. Die künstliche Beatmung ist nicht erst bei der Organentnahme, sondern muss bereits mit dem Ausfall der Eigenatmung erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Hirntod weder eingetreten noch nachgewiesen. - Diese künstliche Beatmung erfolgt zunächst mit der Hoffnung, das Leben des Patienten zu retten.
1 Der Blutdruck steigt rapide an, wenn der Körper vom Hals bis zum Schambein aufgeschnitten wird. Das ist eine über das Rückenmark verlaufende Reaktion. siehe intermediäres Leben.
1 Nicht nur Laien, auch vielen Ärzten ist nicht bewusst, wie viel Leben in einem Hirntoten steckt. Einzelne Körperfunktionen sind bei Hirntoten zwar noch erhalten, aber die körperlich-geistige Einheit ist für immer zerbrochen. siehe: intermediäres Leben
4/5 Das ist die Regel: Ich habe unseren Sohn (nach der Feststellung des Hirntods[Anm. 1]) nicht mehr gesehen. Sie zeigen ihn ja ein paar Minuten nach der Explantation. In Deutschland darf man in der Regel den Hirntoten vor und nach der Organentnahme sehen. Es spricht nichts dagegen.
5 Bei dem letzten Kongress in Kanada und in Indianapolis haben sie (die Ärzte) gesagt, wir müssen die Tode-Spender-Regel aufgeben. Die Patienten leben und die Verwandten sollten das akzeptieren. Das ist ein Problem in den USA mit ihrer Definition des Hirnstammtods. Einige dieser "Hirntoten" können noch Reste von Bewusstsein haben, doch darauf wird nicht geachtet.
5 Auf einem anderen Kongress sagte ein Professor ..., ja, die Patienten leben. Aber aus seiner Sicht sei es moralisch nicht verwerflich, sie zu töten. Dies kann man zu einigen der Hirnstammtoten sagen, aber zu keinem Gesamthirntoten in D/A/CH. siehe: intermediäres Leben
8 Als Erstes verletzen sie ganz legal Deine Privatsphäre: Wenn jemand ein Schädelhirntrauma hat, sind sie verpflichtet, den Transplantationskoordinator anzurufen. Dann bieten sie Dir Kaffee an, geben Dir ein separates Zimmer. Sie behandeln Dich sehr gut, aber sie zeigen Dir Deinen Sohn, Deine Tochter nicht. So bist Du von den Leuten abhängig. In Deutschland lässt man die Hinterbliebenen zu den Hirntoten auf die Intensivstation. - Dieses aus den USA stammende Szenario ist somit nicht übertragbar.
9 Sie sagen die Frage nach Organspende wie ein Angebot. Sie fragen nicht, wollen Sie spenden, sondern sie bieten Dir an zu spenden. Man setzt den mutmaßlichen Willen voraus. Und Du denkst, Du tust das Richtige. Du kannst nicht darüber nachdenken. Wenn Du nicht vorbereitet bist, gibst Du in 50% der Fälle Deine Einwilligung. Die DSO hat Umfragen unter Hinterbliebenen über die Zufriedenheit des geführten Gesprächs durchgeführt. Die überwiegende Anzahl der Hinterbliebenen waren mit dem Gesprächsverlauf zufrieden, auch noch nach mehreren Wochen.
9 Niemand spendet Dir Elektrizität, Wasser oder ein Haus. Aber sie fragen Dich, ob Du Deinen Sohn spendest. Bei hirntoten Kindern sind die Emotionen besonders groß. Dennoch darf man nicht aus dem Blick verlieren, dass das hirntote Kind tot ist und dass eine Ablehnung der Organspende das Kind nicht wieder lebendig macht. Es bleibt nur die Wahl zwischen Abschalten der künstlichen Beatmung oder Organentnahme.
9 Der Staat, die Behörden fordern eine bestimmte Anzahl von Spenden. Wenn ein Krankenhaus nicht genug Spender liefert, dann intervenieren die Behörden und sagen, ihr seid nicht gut in der Organbeschaffung. In Deutschland gibt es keine Stelle, die eine vergleichbare Forderung aufstellt.
10 Das ganze Geschäft der sogenannten Organspende basiert auf dem Tod von anderen. Sie wollen Organspendeausweise verteilen. Wenn Du einen hast, ist das das Ticket für Deinen Tod. So lässt es sich auch ausdrücken: Der Hirntod ermöglicht das Spenden der Organe. - Auch im Besitz eines Organspendeausweises erfährt der Patient alle erforderlichen Hilfen. Erst mit der Feststellung des Hirntods wird das Thema Organspende interessant. - Jeder Arzt denkt zunächst an die Rettung des Lebens des vorliegenden Patienten, bevor er an Organspende denkt.
11 Die Leute verleugnen alle Probleme. Ich habe versucht, leitenden Ärzten zu zeigen, wie eine Organentnahme genau abläuft. Aber sie haben gesagt, so etwas Blutrünstiges wollen wir nicht sehen. Das sei das Letzte. Diese Art der Verleugnung ist normal. Es gibt Menschen, die wollen nicht sehen, wie eine Geburt verläuft. Dabei ist Geburt doch ein besonders schönes Erlebnis. - Menschen sind nun mal so.
12 Wenn ich sie vor die Option stelle, "Tod oder Organspende", dann sagen Sie natürlich Organspende. Wenn man ihnen sagt, "Tod in den Armen von Vater oder Mutter oder Tod durch die Hand des Chirurgen", dann sagen sie natürlich, "Ich will in den Armen von Vater oder Mutter sterben." Die 2. Frage ist für D/A/CH falsch gestellt. Hirntote sind bereits gestorben. Kein Hirntoter stirbt beim Abschalten der künstlichen Beatmung in den Armen seiner Hinterbliebenen, da er schon zuvor gestorben ist.
12 Es ist moralisch inkorrekt, so zu manipulieren. Noch schlimmer ist die Indoktrinierung, die in den Schulen passiert. Warum geht man in die Grundschulen, um 5 Jahre alte Kinder zu indoktrinieren und ihnen zu sagen, der Staat will Organe von Hirntoten. In welchem Alter soll denn über das Thema Organspende informiert werden? Was ist, wenn Vater oder Mutter, Onkel oder Tante, Großmutter oder Großvater, Geschwisterkind oder MitschülerIn eines 5-jährigen Kindes Organspender wird? Was wird diesem Kind dann erzählt, was im Krankenhaus getan wurde? Wird die Organspende dann verschwiegen?
13 5 Jahre alte Kinder. Man sollte ihnen eher beibringen, wie man die Straße überquert oder wie man ein Schädelhirntrauma vermeiden kann. Man sollte das eine tun ohne das andere zu lassen.
13 In Deutschland sagt die Transplantationslobby, der Tod sei leichter zu ertragen, wenn man Organe spendet. Ist das Ihrer Meinung nach in Ordnung? - Ja, das ist o.k., wenn Du nicht weißt, was sie mit Deinem Kind machen. Wenn man es weiß und wenn man sieht, was sie tun, sagt man Nein. Es gibt Eltern, die haben für ihre Kinder der Organspende zugestimmt. Darunter waren sicherlich einige, die den Hirntod wie auch die Organentnahme verstanden haben.
14 Beim Begräbnis können sie dann sagen: "Mein Kind ist tot, aber durch sein Tod können 5 oder mehr Menschen leben." Aber das ist nicht wahr. Diese Aussage ist sehr wohl wahr. - Die Alternative nach Feststellung des Hirntods wäre die Aussage: "Mein Kind ist tot und durch meine Verweigerung der Organspende konnten 5 anderen Menschen (Kindern?) nicht das Leben gerettet werden."
14 Ich habe dreimal meinen Vater operiert. Das war für mich kein Problem, weil ich damit meinen Vater gerettet habe. Aber niemals hätte ich ihm seine Organe entnommen, weil ich dadurch meinen Vater getötet hätte. Das ging nicht. - Aber bei jemanden anderen kann man das offenbar tun. Ich habe viele Menschen bestattet. Ich habe auch meine Eltern bestattet. Nie wieder würde ich meine Eltern bestatten, weil ich mir durch diesen Leistungsdruck funktionieren zu müssen, mir die Trauer verwehrt habe. Sie hat mich Monate später eingeholt. - Als Angehöriger sollte man Tätigkeiten wie Organentnahme oder Bestattung anderen Menschen überlassen.
15 Ich für meinen Teil will nur eins: Ich will, dass die Leute korrekt informiert werden, was mit ihren Kindern geschieht. Dann können sie unterschreiben, aber nur, wenn sie vorher wissen, worum es wirklich geht. Damit sie korrekt aufgeklärt werden, wurde diese Internetseite geschaffen. - Denn nur auf der Grundlage von korrektem Wissen, können tragfähige Entscheidungen gefällt werden.

Es ist ein Interview mit Prof. Dr. med. Rocco Maruotti. Er gab im Jahre 2009 seinen 5-jährigen Sohn Sascha zur Organspende frei.

Anhang

Anmerkungen

  1. Ergänzung des Verfassers. - Diese Regel ist in Deutschland völlig unüblich. Den Organspender darf man selbstverständlich vor und nach der Organentnahme sehen.

Einzelnachweise

  1. xyz://www.youtube.com/watch?v=-VKkTzeFHOk
  2. xyz://www.youtube.com/watch?v=PYis3d_ytQA
  3. xyz://www.youtube.com/watch?v=LpxMgIhqAtA
  4. xyz://www.youtube.com/watch?v=C-fsJ7pKmNg
  5. xyz://www.youtube.com/watch?v=74bUMKBmbbg
  6. xyz://www.youtube.com/watch?v=-44z7VqP2vM
  7. xyz://www.youtube.com/watch?v=6qFxhrVZikQ
  8. xyzs://www.youtube.com/watch?v=oWrvmDaKhl4
  9. xyzs://www.youtube.com/watch?v=99Qg7TCSYRs
  10. xyzs://www.youtube.com/watch?v=uVCyS3aPhXc
  11. xyz://www.youtube.com/watch?v=WGsKsoG-6Go
  12. xyz://www.youtube.com/watch?v=4JD1151hsQw
  13. xyz://www.youtube.com/watch?v=0ghPW-M3GjQ
  14. xyz://www.youtube.com/watch?v=61Rp9YiAKsA
  15. xyz://www.youtube.com/watch?v=5cwZtR1dspc
  16. xyz://www.youtube.com/watch?v=mJXeq4FBVxY
  17. xyz://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4
  18. xyz://www.youtube.com/watch?v=YnLc7MWAIDk
  19. xyz://www.youtube.com/watch?v=zcb8UFZBp-4
  20. xyzs://www.youtube.com/watch?v=1Ik7zTEbEoM
  21. xyz://www.youtube.com/watch?v=5PnQhuQXwho
  22. xyz://www.youtube.com/watch?v=Pdzg2ol75tY
  23. xyz://www.youtube.com/watch?v=Z3OaBzS-DkA
  24. xyz://www.youtube.com/watch?v=nuTOFz6AkI4
  25. xyz://www.youtube.com/watch?v=3x_eoFYpTYU
  26. xyz://www.youtube.com/watch?v=QB9t0s5W0e4
  27. xyz://www.youtube.com/watch?v=KLbsK9uzPcw
  28. xyz://www.youtube.com/watch?v=e3mjp3-dh14