Schwangere Hirntote

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Hirntod Hirntoddiagnostik Sicherheit Lebende Hirntote Schwangere Hirntote Berühmte Organspender Chronik
Für den Fortbestand der Schwangerschaft bei einer hirntoten Mutter
ist ein stabiler Blutkreislauf mit einer gut ausgeregelten Homöostase der Hirntoten unerlässlich.

Liste der schwangeren Hirntoten

Name Alter Jahr Land-Ort Ursache SSW SSW * l / t Notiz
SS u1980a 30 1980 US-Buffalo 20. SSW Therapieabbruch
SS u1981a 24 1981 US-Buffalo Epilepsie 25. SSW 26. SSW leb.
SS u1982a 1982 26. SSW leb.
SS u1985a 31 1985 FI-Oulu 21. SSW 31. SSW leb.
SS u1985b 27 1985 US-San Francisco Epilepsie 22. SSW 31. SSW leb.
Marie Odette Henderson 34 1986 Hirntumor 4 Wo. leb.
SS u1986a 1986 US 25. SSW 33. SSW leb.
SS u1986b 1986 GB leb. 5 Wochen Koma
SS u1987a 1987 US ? ? ? ?
Conlay Hilliker 1988 US-Burlington Autounfall 17. SSW 29. SSW leb.
Gaby Siegel 32[1] 1991 DE-Stuttgart ungeklärt 19. SSW 28. SSW leb. geboren: Max Siegel
SS u1991a 1991 US-Syracuse leb. 40 Behandlungstage
Marion Ploch 18 1992 DE-Erlangen Schädel-Hirn-Trauma 15. SSW 19. SSW tot Infektion löste Geburt aus
SS u1992a 15 1992 BR-Buenos Aires Kopfschuss 55 Std. tot
SS u1993a 28 1993 US-Oakland Kopfschuss 17. SSW 31. SSW leb. über 100 Tage
SS u2003a 33 2003 US-New York 15. SSW 24. SSW leb. Kind lebte 24 h
Susan Torres 26 2005 US-Arlington Hirntumor 15. SSW 28. SSW leb. völlig verkrebst
SS u2006a 24 2006 DE-Kassel Hirninfarkt 27. SSW 29. SSW leb.
SS u2006b 2006 US Brustkrebs 30. SSW
SS u2008a 40 2008 DE-Erlangen Herzinfarkt 13. SSW 35. SSW leb. Mutter war komatös
SS u2008b 26 2008 US Hirnblutung 15. SSW 27. SSW leb. starb nach Monaten
SS u2009a 30 2009 DE-Nürnberg Herz-Kreislauf 7 Wo. leb.
Jayne Soliman 41 2009 GB-Oxford Hirnblutung 25. SSW 25. SSW leb. Geburt 2 Tage nach Hirntod
SS u2012a 26 2012 US Hirnblutung 21. SSW 25. SSW leb. Zwillinge
SS u2012b 27. IE Autounfall 13. SSW 35. SSW leb. komatös
SS u2012c 40. 2012 PL Hirnblutung 21. SSW 23. SSW leb. Organspenderin
Bela Fülesdi 31 2013 HU-Debrecen Hirninfarkt 15. SSW 27. SSW leb. hat 5 Organe gespendet
Marlise Muñoz 33 2014 US-Fort Worth Lungenembolie 15. SSW 22. SSW tot Kind war nicht lebensfähig
Robyn Brenson 2014 CA Gehirnblutung 22. SSW 28. SSW leb. 34. SSW war das Ziel
SS u2015a 35 2015 DE- Hirnhautentzündung 23. SSW 29. SSW leb. hat 6 Organe gespendet
SS u2016a 2016 PL-Breslau leb.
Sandra Pedro 37 2016 PT- Gehirnblutung 16. SSW 32. SSW leb.
Frankielen 21 2017 BR- Gehirnblutung 9. SSW 26. SSW leb. Zwillinge
Franziska Lemcke 25 2018 DE-Berlin
SSW † Schwangerschaftswoche, in der der Hirntod festgestellt wurde.
SSW * Schwangerschaftswoche, in der das Kind geboren wurde.
l / t leb. = Lebendgeburt / tot = Totgeburt
Notiz Sonstige kurze Angaben hierzu, z.B. den Namen des Kindes

Die Studie von Alan Shewmon belegt, dass das Risiko des Zusammenbruchs des Blutkreislaufs größer ist, je älter die Hirntoten sind und je länger sie hirntot auf der Intensivstation liegen. Daher wird bei schwangeren Hirntoten die Geburt künstlich eingeleitet (Kaiserschnitt), um das Leben des Kindes nicht unnötig zu gefährden.

Der Sachverhalt

Aussagen aus medizinischen Büchern

Von Müttern, die Kinder gebären sollen, bei denen der Zustand einer schweren Hirnanlagestörung festgestellt wurde, schlimmstenfalls eine sog. "Anenzephalie", weiß man, dass sie kaum spontane Wehen bekommen, weil die festale Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse eine dominante Rolle bei der physiologischen Initiierung der mütterlichen Wehentätigkeit spielt. In diesem letztlich nicht vollständig geklärten Ablauf spielen Botenstoffe des ausgereiften Fetus eine wesentliche Rolle. Und von diesen Botenstoffen darf angenommen werden, dass sie gleichsam 'rückwärtig' durch die Plazenta wandern, nämlich vom Kind zur Mutter.

Dieser Vorgang, des 'rückwärtigen Plazentatransports' - also vom Kind zur Mutter - ist wissenschaftlich bisher nicht sehr gut beschrieben. Den derzeitigen Wissensstand über Hormone, die vom Zwischenhirn, Hypophye und Nebennierenrinde eines Fetus abhängen, hat Schneider zusammengefasst. An der grundsätzlichen Tatsache, dass fetale Zellen sowie Peptide und Steroide physiologischerweise ins mütterliches Blut übertreten, besteht aber kein Zweifel. Es ist auch möglich, fetales antigenetisches Material - und zwar nicht nur der kindlichen Rhesus-Blutgruppeneigenschaft - im mütterlichen Serum nachuweisen.
Aufgrund der Empirie an dieser Grenze wissenschaftlichen Wissens darf geschlussfolgert werden, dass das fetale Gehirn es dem mütterlichen Körper - im Falle einer hirntoten Mutter - durch 'rückwärtigen Transport' von fetalen Botenstoffen ermöglicht, den 'Urozean' in Form der Extrazellularflüssigkeit auch gegen die entropiebediengten Konzentrationsgefälle aufzubauen. Insofern stellt es überhaupt keinen Widerspruch gegen die Validität des Hirntod-Konzepts das, wenn Hirntote mit intakter Schwangerschaft bis zu 100 Tage weitervegetieren und im Einzelfall gesunde Kinder austragen können.[2]

Eine Schwangerschaft wird von der Plazenta und nicht vom mütterlichen Gehirn aufrechterhalten. Nichtsdestoweniger gehen Botenstoffe von dem intakten fetalen Gehirn in den mütterlichen Kreislauf über und bedingen die Aufrechterhaltung des Salz- und Wasserhaushalts – ein Sachverhalt, der bei nicht schwangeren Hirntoten nicht stattfindet. Ohne eine Aufrechterhaltung des Salz- und Wasserhaushalts nach Verlust der Integrationsfähigkeit des menschlichen Gehirns bricht der weitervegitierende Organismus in der Regel innerhalb von 14 Tagen nicht reanimierbar zusammen.[3]
Bei einem eingetretenen Hirntod der Mutter kann eine bestehende Schwangerschaft fortgesetzt werden, vorausgesetzt, Beatmung und Herz-Kreislauf-Funktion werden aufrechterhalten. Eine Schwangerschaft wird endokrinologisch von der Plazenta aufrechterhalten, nicht vom Gehirn der Mutter.[4]
Besteht eine Schwangerschaft, so widerspricht dies nicht dem eingetretenen Hirntod der Mutter. Eine Schwangerschaft wird endkrinologisch von der Plazenta aufrechterhalten, nicht vom Gehirn der Mutter.[5]
Die Meinung, eine Schwangerschaft widerlege die Bedeutung des Hirntods als sicheres Todeszeichen, weil eine tote Frau nicht Leben weitergeben und erhalten könne, liegt menschlich verständlicherweise nahe, verkennt aber die biologische Wirklichkeit. Die Weitergabe des Lebens ist schon durch die Vereinigung von Ei- und Samenzelle erfolgt. Im weiteren Verlauf wird die vorgeburtliche Entwicklung des Embryo bzw. Fetus durch die Plazenta, nicht durch das Gehirn der Mutter gesteuert. Die dafür notwendigen Nähr- und Wachstumsstoffe sowie die übrigen nötigen Reifungsbedingungen werden intensivmedizinisch durch den über den Tod der Mutter hinaus aufrecht erhaltenden Kreislauf und damit die Durchblutung der Gebärmutter gewährleistet.[6]

Weitere Texte

Zitate

Der Wissenschaftliche Beirat der BÄK schrieb in der "Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes" (1997):

Das Fortbestehen einer Schwangerschaft widerspricht nicht dem eingetretenen Hirntod der Mutter. Eine Schwangerschaft wird endokrinologisch von der Plazenta und nicht vom Gehirn der Mutter aufrechterhalten.

Im Jahr 2015 bestätigte das Bundesministerium für Gesundheit in der neuen Fassung der Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes vom 30.3.2015 diese Aussage mit den Worten:

Das Fortbestehen einer Schwangerschaft widerspricht nicht dem eingetretenen irreversiblen Hirnfunktionsausfall der Mutter. Eine Schwangerschaft wird endokrinologisch von der Plazenta aufrechterhalten.

Im Jahr 2015 schrieben 18 der 25 Mitglieder des Deutschen Ethikrates in seiner Stellungnahme Hirntod und Entscheidung zur Organspende auf Seite 81:

Der Umstand, dass der Versuch der Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft bei einer hirntoten Frau häufig misslingt, zeigt im Übrigen, wie schwierig es ist, selbst die dafür notwendigen Teilfunktionen des hochkomplexen Steuerungszentrums des Gehirns, das diese Leistung für den lebendigen Organismus erbringt, zu ersetzen. Die Überlegung lässt sich mit einem Gedankenexperiment veranschaulichen: Man nehme an, in fernerer Zukunft werde es gelingen, einen funktionsfähigen artifiziellen Uterus herzustellen, in dem schon früheste Embryonen implantiert und bis zur Geburtsreife entwickelt werden können. Wohl niemand käme auf die Idee zu behaupten, diese Maschine hätte die Fähigkeit, Kinder zu gebären oder gar, sie sei selbst lebendig. Vielmehr würde man sagen: Wir bzw. die zuständigen Intensivmediziner haben die Fähigkeit, mittels einer Maschine einen Embryo/Fetus extrauterin bis zur selbstständigen Lebensfähigkeit zu bringen. Nicht anders verhält es sich heute mit der Möglichkeit, die Fortentwicklung eines Ungeborenen im Körper einer hirntoten Schwangeren zu ermöglichen: Nur die intensivmedizinische Stabilisierung bestimmter Funktionen im hirntoten Körper der Schwangeren gewährleistet überhaupt die Fortentwicklung des Ungeborenen (manchmal) bis zur Geburtsreife, nicht aber ein fortdauerndes intrinsisches Integrations- und Steuerungsvermögen eines lebendigen Organismus.

Sabine Förderreuther weiß aus der Forschung zu berichten:[7]

Man hat einer Ziege die Gebärmutter herausgenommen und die Gebärmutter als Organ künstlich mit dem Kind am Leben erhalten und entsprechend versorgt. Tatsächlich wurde eine Ziege geboren, ohne dass es ein lebendes Tier dazu gab. Insofern sind wir sicher, dass Schwangerschaft nicht von der Gehirnfunktion getragen werden, sondern von hormonellen Dingen, die im Körper reguliert werden können.

Siehe hierzu: Künstliche Gebärmutter

Zitate von Karolina Echinger

Karolina Echinger schreibt in ihrer Dissertation "Schwangerschaft im Grenzbereich von Medizin und Ethik. Die 'Erlanger Fälle' 1992 und 2007" über die Medien:

Die Meinungsbildung wird maßgeblich durch Informationen, die uns durch die Medien vermittelt werden, bestimmt. Die Pressevertreter üben Macht auf die Konsumenten aus, indem sie die Themen und deren Präsentation vorgeben. Dadurch instrumentalisieren sie die Konsumenten für ihre Zwecke und beeinflussen sie somit auch in ihrer Meinungsbildung. Eine Gefahr besteht darin, dass v.a. die Boulevardpresse, wie es beispielsweise im Erlanger Fall 1992 geschehen ist, schlecht recherchierte Artikel an einen Großteil der Bevölkerung verbreitet.[8]

Über die Beatmungszeit schreibt Echinger:

Die Gynäkologin Inge Wolf beschrieb noch 1994, dass eine Beatmung beim kompletten Hirntod nicht mehr möglich sei. Bis dahin waren in der Literatur Beatmungszeiten von bis zu vier Wochen beschrieben, wenn Teile des Hirnstammes noch funktionieren. Längere Beatmungszeiten seien nur bei Partialhirntod (Großhirn) möglich oder bei der denkbaren Übernahme hormonaler Steuerung durch das Kind, bei welchem sich Zwischenhirn und Neurohypophyse schon so weit entwickelt haben, dass es die Funktionen der Mutter mit übernehmen kann, so Inge Wolf. Dass diese Argumentation überholt ist und heutzutage auch längere Beatmungszeiten schwangerer Frauen möglich sind, zeigen neuere Kasuistiken zu diesem Thema. Der längste Fall, der in der Fachliteratur bis 1992 beschrieben wurde, waren 107 Tage bis eine hirntote Frau entbunden wurde.[8]

Über die älteste bekannte Geburt aus einer komatösen Schangeren schreibt Echinger:

Einer der ersten dokumentierten Fälle einer komatösen Schwangeren wurde im Jahr 1979 im American Journal of Obstetrics and Gynecology beschrieben. Dabei handelte es sich um eine 28-jährige Frau. Sie fiel in der sechsten SSW aufgrund eines Schädelhirntraumas durch einen Autounfall ins Koma. Auf der "Glasgow Coma Scale" erreichte sie vier Punkte, was einem komatösen Zustand der Patientin entspricht. Die Frau wurde über eine Nasensonde ernährt und pflegerisch betreut, sonst bekam sie keine weitere medizinische Unterstützung. Die Entwicklung des Kindes verlief normgerecht über sieben Monate hinweg. In der 34. SSW entband die Patientin vaginal ein gesundes Mädchen und verstarb kurz nach der Geburt. Die Entwicklung des Kindes verlief im Beobachtungszeitraum der ersten zwei Jahre normal. In diesem Fall zeigt sich, dass bei einer Bewusstseinsstörung eine vegetative Funktion vorhanden ist, die den mütterlichen Kreislauf während der Schwangerschaft aufrechterhält.[8]

Rechtslage in Deutschland

Ethische Diskussion

Ein alter medizinischer Grundsatz lautet: "Bestehendes Leben geht vor werdendem Leben." Damit wird ungeborenen Kindern nicht deren Leben abgesprochen oder eine Wertung vorgenommen. Es wird nur eine allgemeine Rangfolge des ärztlichen Handelns vorgenommen. Diese ist auch zu treffen, wenn ein Notarzt zu einer Unfallstelle mit mehreren (Schwer-)Verletzten kommt.
Im konkreten Fall bedeutet dieser medizinische Grundsatz z.B.: Wenn bei einer Schwangeren Krebs diagnostiziert wird, der sofort mit einer Operation mit anschließender Chemotherapie behandelt werden muss, die das ungeborene Kind sicherlich nicht überleben wird, wird man zunächst einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen und dann erst die Operation mit anschließender Chemotherapie durchführen. Man wird so verfahren, weil es höchst ungewiss ist, ob die Mutter ohne Operation mit anschließender Chemotherapie so lange überlebt, bis das Kind lebend geboren werden kann. Dann aber ist für die Mutter jede Therapie zu spät.
Im Falle einer schwangeren Hirntoten ist die Situation anders: Das Leben der Schwangeren wurde mit dem Hirntod beendet. Es liegt nun nur noch ihr Körper mit funktionierendem Blutkreislauf vor. Ohne Schwangerschaft hätte man nach Feststellung des Hirntodes die künstliche Beatmung abgestellt, was binnen weniger Minuten zum irreversiblen Herzstillstand geführt hätte. So aber will man das Leben des ungeborenen Kindes retten. Daher wird die schwangere Hirntote bis zur Geburt des Kindes intensivmedizinisch weiterbehandelt.

Die ethische Diskussion um die Nicht-Behandlung bzw. Weiter-Behandlung einer schwangeren Hirntoten dreht sich um diese beiden Standpunkte:

für Beendigung der Therapie für Fortsetzung der Therapie
Marlise Muñoz (33) starb durch die erlittene Lungenembolie in den Hirntod, der 2 Tage nach ihrer Einlieferung in die Klinik festgestellt wurde. Marlise war im 4. Schwangerschaftsmonat. Die Ärzte führten nach der Feststellung des Hirntods die Behandlung fort, um das Kind zu retten. Später mussten sie feststellen, dass durch den erlittenen Sauerstoffmangel das Kind so großen Schaden genommen hat, dass sie es nicht lebensfähig halten. Die Ärzte behandelten weiter, weil es in Texas gesetzlich verboten sei, die Therapie zu beenden. Ihr Ehemann Erick erstritt bei Gericht, dass die Therapie Ende Januar 2014 beendet wurde. Er argumentierte, dass das Kind durch den erlittenen Sauerstoffschaden nicht lebensfähig ist. - Die Anwältin der Familie argumentierte vor Gericht laut "New York Times": "Schwangere Frauen sterben jeden Tag. Wenn sie sterben, sterben die Föten mit ihnen. So war es immer schon, so sollte es sein."[9] [Anm. 1]

Janina Beckermann, Münchener Medizinstudentin im 5. Semester, vertritt die Auffassung, dass es nur Gründe gibt, dass dem Kind die Chance auf Leben gegeben wird: "Wenn man dadurch ein Leben retten kann, warum nicht? Aus Sicht der Mutter würde ich wollen, dass mein Kind überlebt. Aus Sicht des Vaters möchte ich auf jeden Fall das Kind großziehen, gerade wenn ich meine Frau schon verloren habe. Und aus der Sicht des Kindes würde ich auf jeden Fall gerne auf die Welt kommen, auch wenn ich meine Mutter nie kennen lernen werde. Ich denke, dass wir Ärzte mit unseren strengen Kriterien schon ziemlich genau feststellen können, ob Gehirnaktivität vorhanden ist oder nicht. Sobald nur Teile des Gehirns geschädigt sind, wird es natürlich schwieriger. Trotzdem denke ich, dass es mittlerweile relativ eindeutig feststellbar ist, wie es um den Patienten steht. Warum soll man also nicht versuchen, das Kind zu retten, wenn die Mutter sowieso schon tot ist?"[10]

Gonzalo Herranz, Arzt, Prof. für medizinisch Ethik und Präsident der Ethikkommission der spanischen Ärztekammer, schrieb im Jahr 1994 unter der Überschrift "Ein Spezialfall: Der Gehirntod bei Schwangeren" zusammenfassend:[11]

Es ist immer gefährlich, aus biologischen Daten und Phänomenen teleologische Bedeutungen oder ein ethisches Symbolsystem abzuleiten. Trotzdem kann man ein paar verschiedene Schlussfolgerungen ziehen, die sich zusätzlich zu der fundamentalen Feststellung, dass die HTSG ein einzigartiger Typus der Gehirntoten ist, ergeben:
  • Eine Schlussfolgerung ist, dass die Technik der Verlängerung der Lebensfunktionen einer HTSG in ihrer Wurzel und ihren Zielen eine unauflösbare Mischung von Wissenschaft und Mitleid ist, von Effizienz und Seelengröße. In der angespannten Atmosphäre der Intensivstation bedeutet der Kampf um das Überleben eines Kindes Erleichterung und Motivation.
  • Eine weitere Folgerung ist, daß die biotechnische Struktur der Plazenta eher Assoziationen mit Begriffen wie Schutz, Intimität und Selbstlosigkeit hervorruft als mit deren Gegenteil: Ablehnung, Fremdheit und Egoismus. Dies kann dazu beitragen, die feministischen Ansprüche in diesem Zusammenhang abzuschwächen, die in der Negierung des Fetus die Bestätigung der Frau suchen.
  • Eine dritte Folgerung besteht im anregenden Gedanken, daß die Schwangerschaft ein biologisch anderes Verhalten der HTSG zu bewirken scheint. Wir besitzen keine Daten, die es uns erlauben würden, die Existenz und etwaige Bedeutung einer hypothetischen integrierenden Tätigkeit der Plazenta in der Physiologie der HTSG zu beurteilen, die irgendwie die koordinierende Funktion des toten Gehirns ersetzt. Darüber mehr zu wissen, wäre im Rahmen des Möglichen wünschenswert. Diese Überlegung soll aber hier als Denkanstoß erwähnt sein.
  • Eine weitere Folgerung ist, daß die technischen Anstrengungen, die man unternimmt, damit eine HTSG ihr Kind austragen kann, ein Beispiel für die medizinische Tradition sind, dem Tod Leben zu entreißen. In ihr verbinden sich die Lehre der Anatomie und der Autopsie mit der kardiorespirativen Wiederbelebung und der Erhaltung der Lebensfunktionen des Gehirntoten zum Zweck der Aufrechterhaltung der Funktion der Organe.
  • Die letzte Folgerung endlich ist, daß die Erhaltung der Lebensfunktionen der HTSG ein starkes Argument für einige Annahmen ist: für die biologische Anatomie und die bestimmende Rolle des Fetus für die Schwangerschaft sowie für die wunderbar passive Mittler-Rolle der Mutter, der unsterblichen Frau. Schon vor vielen Jahren drückte es jemand mit tiefem psychologischen Einfühlungsvermögen für die Lage einer Schwangeren folgendermaßen aus: 'Wenn ich für einen Monat lang das Bewußtsein verlöre, könnte ich nachher sagen, daß eine geraume Zeit vergangen ist, weil der Fetus in mir gewachsen ist. Es herrscht ein ständiges Gefühl von Wachstum, von Fortschritt, von Werden, sodaß diese Zeit genutzt wird, obwohl sie für dich persönlich vielleicht verloren scheint. Auch wenn du während dieser neun Monate absolut nichts tust, nehmen die Dinge in dir ihren Lauf, bis der Höhepunkt erreicht ist.

HTSG = schwangere Hirntote

Schwangere Hirntote in der Sprache

Sprachlicher Ausdruck

Ob "schwangere Hirntote" oder "hirntote Schwangere" ist gleichgültig. Beide Formen sind sachlich wie auch sprachlich korrekt. In diesem Wiki wird "schwangere Hirntote" verwendet, da die Schwangerschaft vor dem Hirntod erfolgte.

Bezeichnung von schwangeren Hirntoten

Die Formulierungen in den Medien ist bei der Darstellung des Sachverhalts von Hirntod nicht immer korrekt. Soll über eine schwangere Hirntote berichtet werden, sind sprachlich unkorrekte Aussagen noch häufiger.

Viele dieser Begriffe sind Zitate. Dessen ungeachtet: Es geht darum, wie schwangere Hirntote bezeichnet werden.

Bezeichnung Kritik daran
Wirtskörper für ihren Fötus[12]
schwangere Koma-Patientin[13]
Patientin[13]
Aus einer Leiche geboren[14] So lautet die Überschrift des Artikels.
hirntoten Mutter[14]
beatmete Gebärmutter[14][15]
menschlicher Brutkasten[14][15]
irreversibel Sterbende[14]
schwerstkranker Sterbender[15]
biologischen Brutkasten[16]
Instrumentalisierte Gebärmaschine[16]
dass Marlise Muñoz sterben dürfe.[13]
Hirntote Mutter[16]


Aussagen über Marlise Muñoz

Hier werden einige von ihnen zur hirntoten Marlise Muñoz gelistet, dazu auch ein Angebot einer korrekten Aussage. Dabei wird versucht, möglichst nah an den Aussagen des Originals zu bleiben.
Mit dieser Gegenüberstellung soll ein Sprachgefühl entwickelt werden, das künftig auch beim Thema schwangere Hirntote zu sachlich und sprachlich korrekten Berichten verhilft.

Zitat aus den Medien Bemerkung + sachlich korrekte Darstellung
Hirntote Schwangere darf laut Gerichtsbeschluss sterben.[9] Schwangere Hirntote sind als Menschen bereits tot. Es ist nur ihr Körper, der durch die Maßnahmen der Intensivmedizin am Leben gehalten wird.
Bei schwangerer Hirntoter wurde nach Gerichtsbeschluss die Therapie beendet.
Der lange Kampf um den selbstbestimmten Tod von Marlise Muñoz ist beendet.[9] An keiner Stelle der Nachricht steht, wann und wie Marlise Muñoz ihren Tod selbst bestimmt hat. Es ist unvorstellbar, dass sie als Schwangere noch kurz vor oder gar in ihrem Kollaps sagte, dass sie jetzt sterben wolle und mit ihr auch ihr Kind. Auch wenn eine Patientenverfügung vorgelegen hätte, die in diesem Fall die Beendigung der Therapie gefordert hätte, so ist diese doch hinfällig, da es um das Leben des Kindes geht.
Der lange Kampf um Beendigung der Therapie von Marlise Muñoz ist beendet.
Die 33-Jährige, die vor Monaten für hirntot erklärt wurde, ist im Krankenhaus gestorben.[9] Jemand wird für tot erklärt, wenn der Tod der Person nicht überprüft werden kann. Der festgestellte Hirntod kann sehr wohl überprüft werden. Ist der Hirntod festgestellt, ist ist diese Person gestorben. Lediglich ihr Körper funktioniert durch die Unterstützung der Intensivmedizin. Hirntote gibt es nur auf Intensivstationen. Diese befinden sich immer in Kliniken.
Der 33-Jährigen, der vor Monaten der Hirntod festgestellt wurde, wurde die Therapie beendet.
Mehr als zwei Monate lang hatten die Mediziner die 33-jährige Schwangere nicht sterben lassen - gegen ihren erklärten Willen.[9] Hirntote sind Tote. Marlise Muñoz hat nach vorliegenden Angaben nie erklärt, dass sie sterben will.
Mehr als zwei Monate behandelten die Mediziner die 33-jährige schwangere Hirntote, um das Leben des Kindes zu retten.
Sie war erst 33 Jahre alt, ihr Gehirn war tot und der Fötus in ihrem Bauch ebenfalls. Marlise Munoz aus Texas durfte dennoch nicht sterben.[12] Das Gehirn war tot, aber nach anderen Medienberichten war das Kind noch nicht tot, es war nicht lebensfähig. Wäre Mutter hirntot und Kind tot gewesen, wäre die Therapie sogleich beendet worden.
Sie war erst 33 Jahre alt, hirntot und ihr ungeborenes Kind nicht lebensfähig. Weil das Kind noch lebte, wurde Marlise Munoz künstlich beatmet und künstlich ernährt.
Marlise Munoz wusste nicht, dass sie nicht leben und nicht sterben konnte. Sie wusste nicht mehr, dass sie schwanger war und der Staat Texas sie zwang Wirtskörper für ihren Fötus zu sein. Sie wusste nicht, dass sie seit einer Gehirnblutung am 28. November als gehirntot galt. ...[12] Hirntoten sind Bewusstsein, Wahrnehmung und lebenswichtige Reflexe erloschen. Sie sind tot. Kein Toter kann etwas wissen.
Marlise Munoz starb durch eine Gehirnblutung in den Hirntod. Am 28. November wurde dieser festgestellt. Ihr Bewusstsein war für immer erloschen. Der Blutkreislauf ihres Körpers wurde aufrecht erhalten, um das Leben ihres ungeborenen Kindes zu retten.
An diesem Sonntag, endlich, schalteten die Ärzte im John Peter Smith Hospital zu Fort Worth die Geräte ab, die ihren Körper im Diesseits gehalten hatten und gaben ihr, in einem anderen Wortsinn, den Gnadentod. Marlise Munoz wurde 33 Jahre alt, ihr Ungeborenes starb mit ihr.[12] Geht der Körper auch ins Jenseits, dass man ihn "im Diesseits" halten kann? Was ist daran ungnädig, wenn der Körper einer schwangeren Hirntoten künstlich beatmet und künstlich ernährt wird, um das Leben des ungeborenen Kindes zu retten? In der 2. Überschrift war das Kind bereits tot (siehe oben), nun starb das Kind beim Beenden der Therapie. Was stimmt nun? Hat der Verfasser ein solches Kurzzeitgedächtnis, dass er schon wenigen Absätze später nicht mehr weiß, was er geschrieben hat?
... die Geräte ab, die den Blutkreislauf aufrecht erhalten haben. Marlise Munoz wurde 33 Jahre alt. Ihr ungeborenes Kind starb nach dem Abschalten der Geräte.
Der einzige Trost ist, dass sie vom Martyrium ihrer letzten Lebenswochen nichts wusste.[12] Hirntoten sind Bewusstsein und Wahrnehmung erloschen. Daher können sie weder körperlichen noch seelischen Schmerz erleiden. Daher können sie auch kein Martyrium erleiden.
Sie bekam von dem ganzen Trubel, der um sie gemacht wurde, nichts mit.
Ihr Duft sei verschwunden und einem Geruch von Verwesung und Tod gewichen. ... Was der Staat Texas mit seiner wehrlosen Frau anstelle sei Leichenschändung, die "Verstümmelung eines gestorbenen Körpers".[12] Auf Intensivstation liegende, künstlich beatmete und künstlich ernährte Hirntote verwesen so schnell, wie jeder Lebende. Daher kann an ihnen kein Geruch der Verwesung wahrgenommen werden. Es ist keine Leichenschändung, wenn man schwangere Hirntote weiterhin intensivmedizinisch behandelt, um das Leben des ungeborenen Kindes zu retten. Ihr Körper wird dadurch weder verstümmelt noch ist er gestorben.
-
Kann ein Fötus allein Patient sein? Kann man seine gehirntote Mutter zwingen, ihrem neurologisch und körperlich schwerstgeschädigten Kind gegen den Willen des Vaters und der übrigen Angehörigen ihre sterbliche Hülle als Inkubator zu überlassen? Niemand möge sagen, dass dies frivole, leicht zu beantwortende Fragen sind.[12] Wie es die im Absatz zuvor genannten Rechtsexperten sagten, das ungeborene Kind wird Patient, wenn die Mutter hirntot ist. Die Verpflichtung zur Lebenserhaltung erlischt bei Schwangeren durch den Hirntod nicht, sondern wird an das ungeborene Kind weitervererbt. Wenn die Eltern vor dem zum Hirntod der Mutter führenden Ereignis Ja zum Kind gesagt haben (trotz Wasserkopf, deformierten Gliedmaßen und der Unfähigkeit die Geburt lange zu überleben), dann wird dieses Ja durch den Hirntod nicht automatisch zu einem Nein. Was an diesen Fragen ist frivol im Sinne von: leichtfertig, frech, sittlich verletzend oder schamlos? Dies ist höchstens die Wortwahl.
Durch den Hirntod der Mutter wird das ungeborene Kind zum Patienten. Es stellt sich die Frage, ob nach der Feststellung des Hirntods gegen den Willen des Vaters und der übrigen Angehörigen die hirntote Mutter weiterhin therapieren muss, um das Leben des neurologisch und körperlich schwerstbehinderten Kindes zu retten. Dies ist keine leicht zu beantwortende Frage.
Nach wochenlangen Diskussionen stellen die Ärzte in Texas die Geräte ab, so dass eine schwangere Koma-Patientin stirbt.[13] Bis zur Feststellung des Hirntods handelt es sich medizinisch wie auch rechtlich um ein Koma-Patienten. Ist jedoch der Hirntod festgestellt, sind es medizinisch und rechtlich Hirntote und damit Tote. Die vorliegende Schwangerschaft ändert nichts daran.
Nach wochenlangen Diskusssionen stellten die Ärzte in Texas die Geräte ab, so dass der Körper der schwangeren Hirntoten stirbt.
... die Eltern der Frau wünschten allerdings wenig später den Tod ihrer Tochter, weil sie für hirntot erklärt worden war.[13] Hirntote können nicht getötet werden, da sie als Person bereits tot sind. Lediglich ihren noch funktionierenden Körper kann man durch den Entzug der künstlichen Beatmung sterben lassen. Niemand wird für hirntot erklärt, sondern der Hirntod wird festgestellt.
... die Eltern der Frau wünschten nach der Feststellung des Hirntods die Beendigung der intensivmedizinischen Maßnahmen.
Ein Richter entschied dann am Freitag, dass Marlise Muñoz sterben dürfe.[13] Hirntote sind als Person bereits tot. Sie können daher weder medizinisch noch juristisch sterben. Lediglich ihren Körper kann man noch sterben lassen.
Ein Richter entschied am Freitag die Beendigung der intensivmedizinischen Behandlung und damit den Tod des Körpers.
Zur Begründung sagte er der New York Times zufolge, dass die Patientin aus rechtlicher Sicht bereits tot sei, damit könne sie keine Patientin mehr sein. Daher habe das entsprechende Gesetz zum Schutz des Fötus für diesen Fall keine Gültigkeit.[13] Auch wenn der Richter dies so sagte,[Anm. 2] ist es so jedoch nicht auf deutsche Rechtslage übertragbar. - In Deutschland gilt: Mit der Feststellung des Hirntods endet das Patientensein. Hirntote sind Tote, auch wenn sie schwanger sind. Bei schwangeren Hirntoten geht das Recht auf Leben auf das Kind über. Daher wird die schwangere Hirntote intensivmedizinisch weiterbehandelt.
Dass fünf Jahre vor Verabschiedung des TPGs der angeblich tote Körpersack von Marion Ploch in Erlangen noch ein Kind auf die Welt zu bringen in der Lage war, beunruhigte nur die Kritiker.[17] Die Wortwahl "der angeblich tote Körpersack von Marion Ploch" ist absolut induskutabel.

Weiter sprachliche Darstellungen in den Medien

Weitere Aussagen über schwangere Hirntote

Bis heute kann niemand die Wirkung der Klänge auf die Hirntote erklären. Doch für Karl-Eugen Siegel ist sein Sohn Max der lebendige Beweis: seine Frau war nicht tot, nur weil die Ärzte keine Hirnaktivität mehr nachweisen konnten. Wie sollte eine Tote das Wunder von Schwangerschaft und Geburt vollenden?[18]
Paolo Bavastro: Wir wussten, die Frau ist nicht tot, es ist keine Leiche. Es ist ein Elementarerlebnis, wenn sich eine Schwangerschaft normal weiter entwickelt, das Kind weiterlebt und sich normal entwickelt Richtung Lebensfähigkeit, dann kann es keine Leiche sein. Wir wussten, der Hirntod liegt vor, aber die Frau ist nicht tot. Kann nicht tot sein.[18]
Ralf Stoecker: Also, ein hirntoter Mensch ist nach meiner Überzeugung nicht mehr am Leben. Aber er ist noch nicht tot. Er befindet sich in einem Zwischenstadium.[18]
Am Tag der Geburt wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen für die hirntote Mutter abgestellt.[19]
Um ihr Baby zu retten, hielten Ärzte in Richmond (US-Staat Virginia) drei Monate lang eine klinisch tote Schwangere am Leben.[20]
Eine hirntote Frau in Arlington (US- Bundesstaat Virginia) soll noch Monate künstlich am Leben erhalten werden, damit sie ein gesundes Kind zur Welt bringen kann.[21]

Anhang

Siehe auch: Schwangerschaft

Anmerkungen

  1. In den USA gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung. Die Menschen müssen daher die Arzt- und Krankenhauskosten selbst tragen. Angesichts dessen, dass das Kind von Marlise Muñoz durch den Sauerstoffmangel einen so großen Schaden genommen hatte, dass es nicht für lebensfähig gehalten wurde. Wozu sollte hier eine Weiterbehandlung erfolgen? - Die von der Anwältin genannte Begründung ist nicht haltbar, wie obige Tabelle belegt.
  2. Es kann durchaus sein, dass sich das Gesetz von Texas ausschließlich auf totkranke Schwangere bezieht und damit auf noch lebende Schwangere, hirntote Schwangere entweder nicht nennt oder ausdrücklich ausschließt. Dann hätte jedoch die Klinik keine Rechtsgrundlage gehabt, die Weiterbehandlung von der hirntoten Marlise Muñoz fortzusetzen.

Einzelnachweise

  1. Martina Hiemetzberger: Zwischen Leben und Tod. Wien 2006, 60.
  2. Dag Moskopp: Hirntod. Stuttgart 2015, 47.
  3. Dag Moskopp: Hirntod. Stuttgart 2015, 141f.
  4. R. Larsen: Anästhesie. 10. Aufl. München 2013, 951.
  5. R. Larsen: Anästesie und Intensivmedizin für die Fachpflege. 8. überarb. Aufl. Berlin 2012, 515.
  6. R. Rossiant, C. Werner, B. Zwißler (Hg.): Die Anästhesiologie. Allgemeine und spezielle Anästhesiologie, Schmerztherapie und Intensivmedizin. 3. akt. Aufl. Berlin 2012,1606.
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