Faktencheck zur WSR: Unterschied zwischen den Versionen
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Zu den Aussagen für und gegen die [[WSR]] gibt es kaum einen Faktencheck. Einen hat die [https://diatra.de/articles/2026/09/06/organspende-fakten-zur-bundestagsdebatte?ref=news.diatra.de DIATRA-Redaktion] am 06.09.2026 erstellt. Einen erweiterten gibt es nun hier:<ref group="Anm.">Die Links dieser Seite wurden | === Faktencheck === | ||
Zu den Aussagen für und gegen die [[WSR]] gibt es kaum einen Faktencheck. Einen hat die [https://diatra.de/articles/2026/09/06/organspende-fakten-zur-bundestagsdebatte?ref=news.diatra.de DIATRA-Redaktion] am 06.09.2026 erstellt. Einen erweiterten gibt es nun hier:<ref group="Anm.">Die Links dieser Seite wurden im September 2026 aufgerufen.</ref> | |||
==== Über 8.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan.<ref>https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/organspende-zahl-reicht-nicht-100.html | |||
* https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/tag-der-organspende-zeit-zeichen-zu-setzen,organspende-298.html | * https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/tag-der-organspende-zeit-zeichen-zu-setzen,organspende-298.html | ||
* https://mwwg.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/gesundheitsminister-clemens-hoch-fordert-widerspruchsloesung-mehr-aufklaerung-und-bessere-strukturen-in-den-krankenhaeusern</ref> | * https://mwwg.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/gesundheitsminister-clemens-hoch-fordert-widerspruchsloesung-mehr-aufklaerung-und-bessere-strukturen-in-den-krankenhaeusern</ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Zur [[NTX]]: "Zum Stichtag 31.12.2025 standen 9.783 Personen auf der Warteliste. 6.237 galten als transplantabel, 3.546 als nicht transplantabel."<ref>https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht_2025.pdf Seite 91.</ref> In Deutschland erhalten rund 100.000 Menschen eine Dialyse-Therapie. Etwa 30.000 gelten als grundsätzlich transplantierbar.<ref>https://diatra.de/articles/2026/08/11/statistiken-organspende-warteliste-transplantation | ||
* https://www.dgfn.eu/pressemeldung/in-deutschland-stehen-dialyse-und-nierentransplantation-unter-druck.html </ref> | * https://www.dgfn.eu/pressemeldung/in-deutschland-stehen-dialyse-und-nierentransplantation-unter-druck.html </ref> | ||
* '''Urteil:''' Es stimmt bedingt. Es sind nur die Menschen, die bei Eurotransplant registriert sind.<ref>https://www.eurotransplant.org/regions/deutschland</ref> | |||
==== Die Widerspruchslösung greife stark in die persönliche Selbstbestimmung ein.<ref>https://www.youtube.com/watch?v=WgbZMpiDmkM </ref> ==== | |||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Wer kein Organspender sein will, muss bei eingeführter [[WSR]] widersprechen. Es gibt jedoch zahlreiche ähnliche Beispiele, siehe nächster Punkt. | ||
* '''Urteil:''' Diese Aussage stimmt. | |||
==== Schweigen sei keine Zustimmung.<ref>https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/contra-widerspruchsloesung-organspende-braucht-ein-klares-ja_aid-150808901 | |||
* https://www.tagesspiegel.de/politik/widerspruchslosung-oder-bessere-aufklarung-wie-kann-man-am-besten-mehr-organspenden-erreichen-15627659.html | * https://www.tagesspiegel.de/politik/widerspruchslosung-oder-bessere-aufklarung-wie-kann-man-am-besten-mehr-organspenden-erreichen-15627659.html | ||
* https://www.evangelisch.de/inhalte/258248/18-08-2026/organspende-widerspruchsregelung-stoesst-auf-zustimmung-und-kritik </ref> | * https://www.evangelisch.de/inhalte/258248/18-08-2026/organspende-widerspruchsregelung-stoesst-auf-zustimmung-und-kritik </ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Es gibt zahlreiche [[Schweigen = Zustimmung|Beispiele]], in denen Schweigen Zustimmung entspricht: | ||
** Aus der Medizin | ** Aus der Medizin | ||
*** Wer keine [[Patientenverfügung]] hat, erhält bei Bedarf einen gerichtlichen Betreuer. | *** Wer keine [[Patientenverfügung]] hat, erhält bei Bedarf einen gerichtlichen Betreuer.<ref group="Anm.">Bei seiner Entscheidung ist der Amtsrichter völlig frei. Hierzu ein erlebtes Beispiel: Für einen Patienten wurde eine Betreuung benötigt. Eine Tochter war bereit, diese zu übernehmen. Die andere Tochter war dagegen, dass diese sie bekommt. Weitere Kinder gab es nicht. Dies wurde so dem Amtsrichter mitgeteilt. Dieser setzte darauf hin eine der Familie fremde Person als Betreuer ein.</ref> | ||
*** Bewusstlose Verunglückte werden ungefragt reanimiert. | *** Bewusstlose Verunglückte werden ungefragt reanimiert.<ref group="Anm.">Kein Rettungssanitäter und kein Notarzt holt sich vom Bewusstlosen oder seinen Angehörigen das Einverständnis ein, mit den Reanimationsmaßnahmen zu beginnen. Er beginnt ungefragt.</ref> | ||
*** Bei einem misslungenem Suizidversuch handelt jeder Arzt wissentlich gegen den Willen des Patienten. | *** Bei einem misslungenem Suizidversuch handelt jeder Arzt mit seiner lebensrettenden Maßnahmen wissentlich gegen den Willen des Patienten. | ||
** Aus dem Rechtswesen | ** Aus dem Rechtswesen | ||
*** Wer kein Testament verfasst, der stimmt | *** Wer kein Testament verfasst, der stimmt der gesetzlichen Erbfolge zu. | ||
*** Eine Mitteilung des Amtsgerichts über eine Erbschaft an den/die Erben gilt als angenommen, wenn nicht innerhalb von 6 Wochen widersprochen wird. | *** Eine Mitteilung des Amtsgerichts über eine Erbschaft an den/die Erben gilt als angenommen, wenn nicht innerhalb von 6 Wochen widersprochen wird. | ||
*** Eltern, die für ihre unmündige Kinder keine Vorsorgevollmacht erstellt haben, stimmen zu, dass beim Ausfall als Erziehungsberechtigte (z.B. durch Koma oder Tod) sich das Jugendamt um die unmündigen Kindern kümmert. | *** Eltern, die für ihre unmündige Kinder keine Vorsorgevollmacht erstellt haben, stimmen zu, dass beim Ausfall als Erziehungsberechtigte (z.B. durch Koma oder Tod) sich das Jugendamt um die unmündigen Kindern kümmert. | ||
*** Meta darf die öffentlichen Daten seiner Nutzer für das Trainieren der KI nutzen darf, wenn diese nicht widersprochen haben.<ref>https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsprechung/olg-koeln-15ukl225-meta-nutzerdaten-ki-training-2025-05-23 </ref> | *** Meta darf die öffentlichen Daten seiner Nutzer für das Trainieren der KI nutzen darf, wenn diese nicht widersprochen haben.<ref>https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsprechung/olg-koeln-15ukl225-meta-nutzerdaten-ki-training-2025-05-23 </ref> | ||
* '''Urteil:''' Diese Aussage stimmt in vielen Bereichen nicht, auch in medizinischen Bereichen. | |||
==== Die [[WSR]] verstoße gegen das Selbstbestimmungsrecht.<ref>https://www.die-tagespost.de/politik/keine-annaeherung-in-sachen-organspende-art-276091 | |||
* https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/contra-widerspruchsloesung-organspende-braucht-ein-klares-ja_aid-150808901 | * https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/contra-widerspruchsloesung-organspende-braucht-ein-klares-ja_aid-150808901 | ||
* https://www.aerzteblatt.de/news/abgeordnetengruppe-wirbt-fur-freiwillige-organspende-statt-widerspruchsregelung-507ad355-dd5e-4826-a81e-8de24467ef7c </ref> | * https://www.aerzteblatt.de/news/abgeordnetengruppe-wirbt-fur-freiwillige-organspende-statt-widerspruchsregelung-507ad355-dd5e-4826-a81e-8de24467ef7c </ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Im Jahr 2025 lag nach der Feststellung des Hirntodes bei 383 Hirntoten (13,2%) ein schriftlicher Wille und bei 524 Hirntoten (19,6%). Zusammen sind dies 32,8% selbstbestimmte Entscheidung. Das bedeutet, dass in 67,2% der Fälle die Hinterbliebenen entschieden haben. Bei eingeführter [[WSR]] läge die Selbstbestimmung bei nahezu 100%. | ||
* '''Urteil:''' Die [[WSR]] entspricht dem [[Selbstbestimmungsrecht]]. | |||
==== Die [[WSR]] sei verfassungswidrig.<ref>https://www.die-tagespost.de/politik/keine-annaeherung-in-sachen-organspende-art-276091 | |||
* https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende | * https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende | ||
* https://www.evangelisch.de/inhalte/258248/18-08-2026/organspende-widerspruchsregelung-stoesst-auf-zustimmung-und-kritik </ref> | * https://www.evangelisch.de/inhalte/258248/18-08-2026/organspende-widerspruchsregelung-stoesst-auf-zustimmung-und-kritik </ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Ende der 1990er Jahre behaupteten Beschwerdeführer, die im [[TPG]] beschlossene [[Zustimmungsregelung]] sei verfassungswidrig, weil man ohne eigene Einwilligung Organspender werden könne. Das [[BVerfG]] lehnte am 18.02.1999 die Beschwerde ab und stellte keine Grundrechtsverletzung fest: | ||
** Die Beschwerdeführer seien nicht unmittelbar betroffen, weil sie jederzeit der Organentnahme widersprechen können (§ 2 Abs. 2 TPG). | ** Die Beschwerdeführer seien nicht unmittelbar betroffen, weil sie jederzeit der Organentnahme widersprechen können (§ 2 Abs. 2 TPG). | ||
** Damit fehle die Voraussetzung für eine zulässige Verfassungsbeschwerde.<ref>https://datenbank.nwb.de/Dokument/198889 </ref> <br>Da bei der [[WSR]] die Menschen auch jederzeit widersprechen können, dürfte das [[BerfG]] auch bei der [[WSR]] keine Grundrechtsverletzung erkennen. | ** Damit fehle die Voraussetzung für eine zulässige Verfassungsbeschwerde.<ref>https://datenbank.nwb.de/Dokument/198889 </ref> <br>Da bei der [[WSR]] die Menschen auch jederzeit widersprechen können, dürfte das [[BerfG]] auch bei der [[WSR]] keine Grundrechtsverletzung erkennen. | ||
* '''Urteil:''' Dies ist eine bisher unentschiedene [[Behauptung]]. | |||
==== Die [[WSR]] sei ethisch/moralisch bedenklich.<ref>https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech </ref> ==== | |||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Deutschland erhielt im Jahr 2025 von anderen Nationen 320 Organe vermittelt.<ref>https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht_2025.pdf Seite 76.</ref> In den vorausgehenden Jahren waren es mehr, siehe [[Ungleichgewicht]]. Alle diese Organe entstammen aus Nationen mit [[WSR]]. Wenn die [[WSR]] unethisch oder unmoralisch wäre, müsste Deutschland diese Organe ablehnen. Da wir aber seit Jahrzehnten diese Organe annehmen, entspricht o.g. Aussage einer [[Doppelmoral]]. | ||
* '''Urteil:''' Diese Aussage ist eine [[Doppelmoral]]. | |||
==== Es gibt keine ethische Verpflichtung zur Organspende.<ref>https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/33313/organspende-toedliches-dilemma-oder-ethische-pflicht-essay </ref> ==== | |||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Die [[WSR]] ist keine ethische Verpflichtung zur Organspende, sondern nur eine Regelung, wie zu verfahren ist, wenn man sich nicht zur Frage der Organspende geäußert hat.<ref group="Anm.">Es gibt Menschen, die der Überzeugung sind, sie werden keine Organspender, wenn sie nicht aktiv der Organspende zustimmen. Sie übersehen dabei, dass in diesem Fall die Hinterbliebene die Entscheidung fällen.</ref> Solche Formulierungen stammen von den Gegnern der [[WSR]].<ref>https://www.deutschlandfunk.de/zwang-im-gesundheitssystem-organspende-muss-eine-100.html | ||
* https://www.ekd.de/organspende-37175.htm | * https://www.ekd.de/organspende-37175.htm | ||
* https://www.ev-medizinethik.de/themen/transplantation/organspende_und_organtransplantation | * https://www.ev-medizinethik.de/themen/transplantation/organspende_und_organtransplantation | ||
* https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/organspende-entscheidung-wem-gehoert-der-mensch-16647959.html </ref> | * https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/organspende-entscheidung-wem-gehoert-der-mensch-16647959.html </ref> | ||
* '''Urteil:''' Diese Aussage ist korrekt. | |||
==== Wir müssten das vorlorengegangene Vertrauen in die Organspende wieder zurückgewinnen.<ref>https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende | |||
* https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html | * https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html | ||
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung | * https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung | ||
* https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 </ref> | * https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 </ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Nach der Feststellung des [[Hirntodes]] erfolgte in den Jahren 2006 bis 2012 eine Zustimmung zur Organspende von 64,2 bis 69,1%. Im Jahr 2013 sank sie auf 63,9%. Seit dem Jahr 2014 beträgt die Zustimmung 67,4 und 76,5%. Das sind 5 bis 10 Prozentpunkte mehr. Siehe: [[Entscheidung#Entscheidungen_2002-2021|Entscheidungen]] - Vertrauensverlust sieht anders aus.<ref group="Anm.">An dieser Aussage ist die mangelnde Sachkenntnis dieser Menschen erkennbar.</ref> | ||
* '''Urteil:''' Ja, das Vertrauen sank im Jahr 2013 - und nur in diesem Jahr. | |||
==== Es musste mehr Aufklärung erfolgen.<ref>https://www.youtube.com/watch?v=WgbZMpiDmkM | |||
* https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-antrag | * https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-antrag | ||
* https://www.tagesspiegel.de/politik/widerspruchslosung-oder-bessere-aufklarung-wie-kann-man-am-besten-mehr-organspenden-erreichen-15627659.html </ref> | * https://www.tagesspiegel.de/politik/widerspruchslosung-oder-bessere-aufklarung-wie-kann-man-am-besten-mehr-organspenden-erreichen-15627659.html </ref> ==== | ||
* ''' | * '''Faktencheck:''' * Seit Herbst 2012 informieren die Krankenkassen und die [[BZgA]] - heute [[BIÖG]] - mit gesetzlichem Auftrag ([[Entscheidungsregelung]]) die Menschen über Hirntod und Organspende. Auch die Medien informieren hierzu. Wer sich informieren will, braucht nur zugreifen. <br> * Verschiedene Gruppen und Verbände, insbesondere die Selbsthilfegruppen informieren parallel dazu. <br> * Dieses im Januar 2014 gestartete Organspende-Wiki informiert ebenso.<br> * Seit 2020 sollen auch die Hausärzte zur Organspende aufklären. ([[Erklärungsregelung]]) <br> * Es gibt keinen Informationszwang. Es gibt aber ein Recht auf Unwissenheit. | ||
* | * '''Urteil:''' Es gibt keinen Informationszwang. | ||
==== Die Menschen sollen regelmäßig bei den Ämtern zur Organspende gefragt werden.<ref>https://www.ekd.de/kirchen-werben-ausdruecklich-fuer-die-organspende-98073.htm | |||
* ''' | * https://www.evangelisch.de/inhalte/259321/22-09-2026/kirchen-organspende-ist-ausdruck-von-naechstenliebe | ||
* ''' | * https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-bioethik-umstritten-debatte-bundestag-kirchen-ablehnung-widerspruchsloesung-vorschlag-bereitschaft-erhoehen | ||
* https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende </ref> ==== | |||
* '''Faktencheck:''' Die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] hat aus mehreren Gründen nicht funktioniert: | |||
** Das [[Spenderegister]] muss dem Datenschutz entsprechen. | |||
** Die Rathäuser haben es abgelehnt, ihre Bürger zu befragen und dann die Entscheidung in das [[Spenderegister]] einzutragen. <br> Mit hinzu kommen: | |||
** Der Gesetzentwurf sieht ein "ich habe mich noch nicht entschieden" vor.<ref group="Anm.">{{Achtung_roto|Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}} | |||
Dies belegen die über 80% Hirntote ohne einer schriftlichen Willenserklärung.</ref> | |||
** Wie ist mit den Menschen umzugehen, die keine Entscheidung abgeben wollen? | |||
Mit Einführung der [[WSR]] wären alle diese Probleme beseitigt. | |||
** Nach einem Jahr wären rund 10% der Erwachsenen befragt worden, nach 5 Jahren wären es rund 50%, nach 10% Jahren wären alle Erwachsene befragt worden. Hätten dann auch alle eine Entscheidung abgegeben? - Daher ist dieses Modell selbst bei vollem Mitwirken der Bürger keine Sofortlösung, sondern eine Verzögerung um 10 Jahre. | |||
* '''Urteil:''' Dies wurde bereits am [[WSR-Abstimmung| 16.01.2020]] beschlossen und hat nicht funktioniert. | |||
==== Es hätten rund 44% der Erwachsenen ihre Entscheidung zur Organspende dokumentiert<ref>https://katholisch.de/artikel/70455-organspende-zdk-beharrt-auf-ausdruecklicher-zustimmung </ref>==== | |||
* ''' | * '''Faktencheck:''' Diese 44% stammen aus Umfragen. Die Zahlen der DSO-Jahresberichte belegen etwas völlig anderes: Die schriftliche Zustimmung zur Organspende lag im Jahr 2012 bei 10.3%. Im Herbst 2012 wurde die [[Erklärungsregelung]] beschlossen. Damit stieg dieser Anteil bis zum Jahr 2020 auf 21,8%. Im Januar 2020 wurde die [[Erklärungsregelung]] beschlossen. Seither stagniert diese Zahl bei rund 22%. Siehe: [[Entscheidungen]] | ||
* '''Urteil:''' Diese 44% decken sich nicht mit der Realität in der Klinik. | |||
* '''Urteil:''' | |||
* '''Faktencheck:''' | |||
* '''Urteil:''' | |||
* '''Faktencheck:''' | |||
==== Mit der [[WSR]] würde jeder automatisch zum Organspender.<ref>https://www.stern.de/politik/deutschland/organspende--evangelische-frauen-widersprechen-ricarda-lang-37499286.html </ref> ==== | |||
* '''Faktencheck:''' Es steht bei der [[WSR]] allen Erwachsenen frei, ohne Angabe von Gründen der [[Organspende]] zu widersprechen. Es gibt daneben auch die Möglichkeit, auf dem [[OSA]] einen vertrauten Menschen zu benennen, der im Falle des [[Hirntodes]] die Entscheidung fällt. | |||
* '''Urteil:''' Nur wer nicht widerspricht wird Organspender. | |||
{{back_gelb|Sieht man sich die Argumente und die Wortwahl der Gegner der [[WSR]] an, muss von einer '''Dämonisierung der [[WSR]]''' gesprochen werden.}} | |||
=== Kleine Chronologie der Entscheidungsfindung === | |||
* Bis zum Jahr 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung, gab es in den westdeutschen Bundesländern keine Regelung zur Entscheidungsfindung, in den ostdeutschen Bundesländern gab es die [[WSR]]. Mit der Wiedervereinigung wurde die [[WSR]] in den ostdeutschen Bundesländern abgeschafft. | |||
* Im Jahr 1997 wurde mit der Verabschiedung des [[TPG]] die [[Zustimmungsregelung]] eingeführt. | |||
* Bis zum Jahr 2011 lag für die Zustimmung zur Organspende bei noch nicht einmal 10% eine schriftliche Willenserklärung vor. Daher wurde im Herbst 2012 die [[Erkärungsregelung]] beschlossen. Sie beinhaltete vor allem: | |||
** Krankenkassen und [[BZgA]] (heute [[BIÖG]]) sollen die Bürger zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] aufklären. | |||
** Alle Erwachsenen sollen sich zur Frage der Organspende entscheiden und die Entscheidung schriftlich festhalten, z.B. auf einem [[OSA]]. | |||
* Bis zum Jahr 2019 stieg die Anzahl der schriftlichen Zustimmungen, erreichte aber keine 20%. Siehe: [[Entscheidungen]] | |||
* Am 16.01.2020 wurde die [[Erklärungsregelung]] beschlossen. Sie beinhaltet vor allem: | |||
<!-- | |||
** Es soll ein [[Organspenderegister]] erstellt werden, in das die Entscheidungen - ob Ja oder Nein zur Organspende - eingetragen werden kann. Am 18.03.2024 ging es in Betrieb. | |||
** Jeder Erwachsene soll auf dem Rathaus (z.B. bei der Aushändigung eines (neuen) Personalausweises) zu seiner Haltung bezüglich der [[Organspende]] gefragt und seine Entscheidung in das [[Organspenderegister]] werden. | |||
--> | |||
== Anhang == | == Anhang == | ||
Aktuelle Version vom 25. September 2026, 14:47 Uhr
Faktencheck
Zu den Aussagen für und gegen die WSR gibt es kaum einen Faktencheck. Einen hat die DIATRA-Redaktion am 06.09.2026 erstellt. Einen erweiterten gibt es nun hier:[Anm. 1]
Über 8.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan.[1]
- Faktencheck: Zur NTX: "Zum Stichtag 31.12.2025 standen 9.783 Personen auf der Warteliste. 6.237 galten als transplantabel, 3.546 als nicht transplantabel."[2] In Deutschland erhalten rund 100.000 Menschen eine Dialyse-Therapie. Etwa 30.000 gelten als grundsätzlich transplantierbar.[3]
- Urteil: Es stimmt bedingt. Es sind nur die Menschen, die bei Eurotransplant registriert sind.[4]
Die Widerspruchslösung greife stark in die persönliche Selbstbestimmung ein.[5]
- Faktencheck: Wer kein Organspender sein will, muss bei eingeführter WSR widersprechen. Es gibt jedoch zahlreiche ähnliche Beispiele, siehe nächster Punkt.
- Urteil: Diese Aussage stimmt.
Schweigen sei keine Zustimmung.[6]
- Faktencheck: Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen Schweigen Zustimmung entspricht:
- Aus der Medizin
- Wer keine Patientenverfügung hat, erhält bei Bedarf einen gerichtlichen Betreuer.[Anm. 2]
- Bewusstlose Verunglückte werden ungefragt reanimiert.[Anm. 3]
- Bei einem misslungenem Suizidversuch handelt jeder Arzt mit seiner lebensrettenden Maßnahmen wissentlich gegen den Willen des Patienten.
- Aus dem Rechtswesen
- Wer kein Testament verfasst, der stimmt der gesetzlichen Erbfolge zu.
- Eine Mitteilung des Amtsgerichts über eine Erbschaft an den/die Erben gilt als angenommen, wenn nicht innerhalb von 6 Wochen widersprochen wird.
- Eltern, die für ihre unmündige Kinder keine Vorsorgevollmacht erstellt haben, stimmen zu, dass beim Ausfall als Erziehungsberechtigte (z.B. durch Koma oder Tod) sich das Jugendamt um die unmündigen Kindern kümmert.
- Meta darf die öffentlichen Daten seiner Nutzer für das Trainieren der KI nutzen darf, wenn diese nicht widersprochen haben.[7]
- Aus der Medizin
- Urteil: Diese Aussage stimmt in vielen Bereichen nicht, auch in medizinischen Bereichen.
Die WSR verstoße gegen das Selbstbestimmungsrecht.[8]
- Faktencheck: Im Jahr 2025 lag nach der Feststellung des Hirntodes bei 383 Hirntoten (13,2%) ein schriftlicher Wille und bei 524 Hirntoten (19,6%). Zusammen sind dies 32,8% selbstbestimmte Entscheidung. Das bedeutet, dass in 67,2% der Fälle die Hinterbliebenen entschieden haben. Bei eingeführter WSR läge die Selbstbestimmung bei nahezu 100%.
- Urteil: Die WSR entspricht dem Selbstbestimmungsrecht.
Die WSR sei verfassungswidrig.[9]
- Faktencheck: Ende der 1990er Jahre behaupteten Beschwerdeführer, die im TPG beschlossene Zustimmungsregelung sei verfassungswidrig, weil man ohne eigene Einwilligung Organspender werden könne. Das BVerfG lehnte am 18.02.1999 die Beschwerde ab und stellte keine Grundrechtsverletzung fest:
- Die Beschwerdeführer seien nicht unmittelbar betroffen, weil sie jederzeit der Organentnahme widersprechen können (§ 2 Abs. 2 TPG).
- Damit fehle die Voraussetzung für eine zulässige Verfassungsbeschwerde.[10]
Da bei der WSR die Menschen auch jederzeit widersprechen können, dürfte das BerfG auch bei der WSR keine Grundrechtsverletzung erkennen.
- Urteil: Dies ist eine bisher unentschiedene Behauptung.
Die WSR sei ethisch/moralisch bedenklich.[11]
- Faktencheck: Deutschland erhielt im Jahr 2025 von anderen Nationen 320 Organe vermittelt.[12] In den vorausgehenden Jahren waren es mehr, siehe Ungleichgewicht. Alle diese Organe entstammen aus Nationen mit WSR. Wenn die WSR unethisch oder unmoralisch wäre, müsste Deutschland diese Organe ablehnen. Da wir aber seit Jahrzehnten diese Organe annehmen, entspricht o.g. Aussage einer Doppelmoral.
- Urteil: Diese Aussage ist eine Doppelmoral.
Es gibt keine ethische Verpflichtung zur Organspende.[13]
- Faktencheck: Die WSR ist keine ethische Verpflichtung zur Organspende, sondern nur eine Regelung, wie zu verfahren ist, wenn man sich nicht zur Frage der Organspende geäußert hat.[Anm. 4] Solche Formulierungen stammen von den Gegnern der WSR.[14]
- Urteil: Diese Aussage ist korrekt.
Wir müssten das vorlorengegangene Vertrauen in die Organspende wieder zurückgewinnen.[15]
- Faktencheck: Nach der Feststellung des Hirntodes erfolgte in den Jahren 2006 bis 2012 eine Zustimmung zur Organspende von 64,2 bis 69,1%. Im Jahr 2013 sank sie auf 63,9%. Seit dem Jahr 2014 beträgt die Zustimmung 67,4 und 76,5%. Das sind 5 bis 10 Prozentpunkte mehr. Siehe: Entscheidungen - Vertrauensverlust sieht anders aus.[Anm. 5]
- Urteil: Ja, das Vertrauen sank im Jahr 2013 - und nur in diesem Jahr.
Es musste mehr Aufklärung erfolgen.[16]
- Faktencheck: * Seit Herbst 2012 informieren die Krankenkassen und die BZgA - heute BIÖG - mit gesetzlichem Auftrag (Entscheidungsregelung) die Menschen über Hirntod und Organspende. Auch die Medien informieren hierzu. Wer sich informieren will, braucht nur zugreifen.
* Verschiedene Gruppen und Verbände, insbesondere die Selbsthilfegruppen informieren parallel dazu.
* Dieses im Januar 2014 gestartete Organspende-Wiki informiert ebenso.
* Seit 2020 sollen auch die Hausärzte zur Organspende aufklären. (Erklärungsregelung)
* Es gibt keinen Informationszwang. Es gibt aber ein Recht auf Unwissenheit. - Urteil: Es gibt keinen Informationszwang.
Die Menschen sollen regelmäßig bei den Ämtern zur Organspende gefragt werden.[17]
- Faktencheck: Die am 16.01.2020 beschlossene Erklärungsregelung hat aus mehreren Gründen nicht funktioniert:
- Das Spenderegister muss dem Datenschutz entsprechen.
- Die Rathäuser haben es abgelehnt, ihre Bürger zu befragen und dann die Entscheidung in das Spenderegister einzutragen.
Mit hinzu kommen: - Der Gesetzentwurf sieht ein "ich habe mich noch nicht entschieden" vor.[Anm. 6]
- Wie ist mit den Menschen umzugehen, die keine Entscheidung abgeben wollen?
Mit Einführung der WSR wären alle diese Probleme beseitigt.
- Nach einem Jahr wären rund 10% der Erwachsenen befragt worden, nach 5 Jahren wären es rund 50%, nach 10% Jahren wären alle Erwachsene befragt worden. Hätten dann auch alle eine Entscheidung abgegeben? - Daher ist dieses Modell selbst bei vollem Mitwirken der Bürger keine Sofortlösung, sondern eine Verzögerung um 10 Jahre.
- Urteil: Dies wurde bereits am 16.01.2020 beschlossen und hat nicht funktioniert.
Es hätten rund 44% der Erwachsenen ihre Entscheidung zur Organspende dokumentiert[18]
- Faktencheck: Diese 44% stammen aus Umfragen. Die Zahlen der DSO-Jahresberichte belegen etwas völlig anderes: Die schriftliche Zustimmung zur Organspende lag im Jahr 2012 bei 10.3%. Im Herbst 2012 wurde die Erklärungsregelung beschlossen. Damit stieg dieser Anteil bis zum Jahr 2020 auf 21,8%. Im Januar 2020 wurde die Erklärungsregelung beschlossen. Seither stagniert diese Zahl bei rund 22%. Siehe: Entscheidungen
- Urteil: Diese 44% decken sich nicht mit der Realität in der Klinik.
- Urteil:
- Faktencheck:
- Urteil:
- Faktencheck:
Mit der WSR würde jeder automatisch zum Organspender.[19]
- Faktencheck: Es steht bei der WSR allen Erwachsenen frei, ohne Angabe von Gründen der Organspende zu widersprechen. Es gibt daneben auch die Möglichkeit, auf dem OSA einen vertrauten Menschen zu benennen, der im Falle des Hirntodes die Entscheidung fällt.
- Urteil: Nur wer nicht widerspricht wird Organspender.
| Sieht man sich die Argumente und die Wortwahl der Gegner der WSR an, muss von einer Dämonisierung der WSR gesprochen werden. |
Kleine Chronologie der Entscheidungsfindung
- Bis zum Jahr 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung, gab es in den westdeutschen Bundesländern keine Regelung zur Entscheidungsfindung, in den ostdeutschen Bundesländern gab es die WSR. Mit der Wiedervereinigung wurde die WSR in den ostdeutschen Bundesländern abgeschafft.
- Im Jahr 1997 wurde mit der Verabschiedung des TPG die Zustimmungsregelung eingeführt.
- Bis zum Jahr 2011 lag für die Zustimmung zur Organspende bei noch nicht einmal 10% eine schriftliche Willenserklärung vor. Daher wurde im Herbst 2012 die Erkärungsregelung beschlossen. Sie beinhaltete vor allem:
- Krankenkassen und BZgA (heute BIÖG) sollen die Bürger zu Hirntod und Organspende aufklären.
- Alle Erwachsenen sollen sich zur Frage der Organspende entscheiden und die Entscheidung schriftlich festhalten, z.B. auf einem OSA.
- Bis zum Jahr 2019 stieg die Anzahl der schriftlichen Zustimmungen, erreichte aber keine 20%. Siehe: Entscheidungen
- Am 16.01.2020 wurde die Erklärungsregelung beschlossen. Sie beinhaltet vor allem:
Anhang
Anmerkungen
- ↑ Die Links dieser Seite wurden im September 2026 aufgerufen.
- ↑ Bei seiner Entscheidung ist der Amtsrichter völlig frei. Hierzu ein erlebtes Beispiel: Für einen Patienten wurde eine Betreuung benötigt. Eine Tochter war bereit, diese zu übernehmen. Die andere Tochter war dagegen, dass diese sie bekommt. Weitere Kinder gab es nicht. Dies wurde so dem Amtsrichter mitgeteilt. Dieser setzte darauf hin eine der Familie fremde Person als Betreuer ein.
- ↑ Kein Rettungssanitäter und kein Notarzt holt sich vom Bewusstlosen oder seinen Angehörigen das Einverständnis ein, mit den Reanimationsmaßnahmen zu beginnen. Er beginnt ungefragt.
- ↑ Es gibt Menschen, die der Überzeugung sind, sie werden keine Organspender, wenn sie nicht aktiv der Organspende zustimmen. Sie übersehen dabei, dass in diesem Fall die Hinterbliebene die Entscheidung fällen.
- ↑ An dieser Aussage ist die mangelnde Sachkenntnis dieser Menschen erkennbar.
- ↑ Vorlage:Achtung roto Dies belegen die über 80% Hirntote ohne einer schriftlichen Willenserklärung.
Einzelnachweise
- ↑ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/organspende-zahl-reicht-nicht-100.html
- ↑ https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht_2025.pdf Seite 91.
- ↑ https://diatra.de/articles/2026/08/11/statistiken-organspende-warteliste-transplantation
- ↑ https://www.eurotransplant.org/regions/deutschland
- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=WgbZMpiDmkM
- ↑ https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/contra-widerspruchsloesung-organspende-braucht-ein-klares-ja_aid-150808901
- ↑ https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsprechung/olg-koeln-15ukl225-meta-nutzerdaten-ki-training-2025-05-23
- ↑ https://www.die-tagespost.de/politik/keine-annaeherung-in-sachen-organspende-art-276091
- ↑ https://www.die-tagespost.de/politik/keine-annaeherung-in-sachen-organspende-art-276091
- ↑ https://datenbank.nwb.de/Dokument/198889
- ↑ https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech
- ↑ https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht_2025.pdf Seite 76.
- ↑ https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/33313/organspende-toedliches-dilemma-oder-ethische-pflicht-essay
- ↑ https://www.deutschlandfunk.de/zwang-im-gesundheitssystem-organspende-muss-eine-100.html
- ↑ https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende
- https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html
- https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung
- https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973
- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=WgbZMpiDmkM
- ↑ https://www.ekd.de/kirchen-werben-ausdruecklich-fuer-die-organspende-98073.htm
- https://www.evangelisch.de/inhalte/259321/22-09-2026/kirchen-organspende-ist-ausdruck-von-naechstenliebe
- https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-bioethik-umstritten-debatte-bundestag-kirchen-ablehnung-widerspruchsloesung-vorschlag-bereitschaft-erhoehen
- https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende
- ↑ https://katholisch.de/artikel/70455-organspende-zdk-beharrt-auf-ausdruecklicher-zustimmung
- ↑ https://www.stern.de/politik/deutschland/organspende--evangelische-frauen-widersprechen-ricarda-lang-37499286.html