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Version vom 1. Juli 2020, 07:40 Uhr


Schriften

Hirntod – Organspende: aus der Nähe betrachtet von Gottfried Mahlke (o.J.)

Von Gottfried Mahlke liegt die Word-Datei "Hirntod – Organspende: aus der Nähe betrachtet von Gottfried Mahlke" vor.[1] Darin heißt es:

Eine wirkliche Tote sieht anders aus als eine Hirntote! (4)
Mahlke sagte treffend, unser natürliches Empfinden könnten wir nicht übergehen: Tot ist, wer kalt und steif ist, nicht mehr atmet und dessen Herz stillsteht: (4)
Ein warmer, pulsierender Körper ist nach unserer Erfahrung nicht tot. (4)

Siehe: unsichtbarer Tod

Hirntote sehen so aus, daß wir sie für lebendig halten, obwohl ihr Gehirn unwiederbringlich zerstört ist. Ohne Einsatz der Maschinen und Medikamente, mit denen man Menschen mitten im Sterbeprozeß künstlich daran hindert, den Weg zum Tode zu Ende zu gehen, würden kurze Zeit nach Aussetzen der Hirntätigkeit auch alle andern Organfunktionen zusammenbrechen. (4)

Siehe: Sterbeprozess

Die Richtigkeit der allgemeinen Ansicht unter Medizinern, der Mensch sei einzig und allein durch sein Gehirn bestimmt, zweifelt Mahlke an. Das und die Hirntod-Definition hat auch mit Naturwissenschaft nichts zu tun. (4)
Ja, er wirft den Kirchen beider Konfessionen vor, dieser Definition nicht widersprochen zu haben. Auf einer Tagung in Loccum sei man unter Theologen übereinstimmend zu der Überzeugung gekommen, man dürfe Organe verpflanzen. (4)

Siehe: Todesverständnis

In Wirklichkeit wissen wir viel zu wenig über die Wirkungen der anderen Organe auf die Ausprägung der Persönlichkeit. Beim Hirntoten ist z. B. das “Lazarus-Syndrom” intakt: Legt man ihm ein Kissen unter den Kopf, hebt er die Arme, um den Helfer zu umfassen. Oder bei der Narkose, die man dem Hirntoten vor der Organentnahme verabreicht, steigt sein Blutdruck. (4)

Siehe: Datenbank unseres Lebens, Todesverständnis, spinale Reflexe

Über seine Leidensfähigkeit wissen wir nichts. (4)

Siehe: Schmerz

Schon Sigmund Freud erkannte, daß mindestens 80% unseres Lebens sich im Unbewußten abspielt. Bis heute wissen wir nicht, wo das Bewußtsein liegt: (5)

Es gibt Hinweise darauf, dass das Unterbewusstsein auch im Gehirn verortet ist, vielleicht auch ausschließlich im Gehirn. Es stellt sich jedoch die Frage, ob von einem lebenden Menschen gesprochen werden kann, der nur noch auf der Ebene des Unterbewusstseins lebt, dazu in einem von der Intensivmedizin künstlich erhaltenen Zustand, ohne Möglichkeit der Verbesserung des Zustandes, dem die Datenbank seines Lebens erloschen ist, und der nach Stunden, Tagen oder auch Wochen einen unvermeidbaren Herzstillstand erleiden wird. Siehe auch: Körper-TX

Bei der Definition des Menschen über sein Gehirn müßte man auch bei Abtreibungen zu ganz neuen Abgrenzungen kommen: Das Gehirn des werdenden Kindes im Mutterleib ist nicht voll entwickelt, somit wäre es nach obiger Definition noch kein Mensch. (5)

Siehe: Embryo

In der Aussprache wies eine Dame auf das individuell besonders gestaltete Genom eines jeden Menschen hin, das sich in jeder seiner Zellen findet, und fragte sich, welchen Einfluß ein Organ mit dem Genom eines anderen Menschen im Organismus des Transplantierten habe. Darauf berichtete Mahlke von Beobachtungen tatsächlicher Persönlichkeitsveränderungen bei Transplantierten. (5)

Siehe: Märchen

Mahlke machte noch auf die in Deutschland bestehende Reanimationspflicht aufmerksam. Vor derartigen Maßnahmen kann im Notfall noch nicht einmal eine Patientenverfügung den Menschen retten. (5)

Das mag bis zur Einführung des Patientenverfügungs-Gesetzes im Jahr 2009 gegolten haben. Seit 2009 ist jedoch eine PV für jeden Arzt verpflichtend, es sei denn, die bevollmächtigte Person wünscht oder bestehen sogar darauf, dass gegen die PV gehandelt wird.

Adelinde

Im Internet seht der Inhalt des o.g. Schreibens in ähnlicher Form.[2] Darin heißt es:

Sie entstammen einem materialistischen, mechanistischen Machertum, das die Schöpfung entgöttlicht.

Siehe: Verschwörungstheorie

In einem bestimmten Stadium des Sterbens wird der Sterbende als Hirntoter an der Vollendung seines Sterbens maschinell gehindert, um – degradiert zur Sache – als Organbank zu dienen.

Siehe: Diffamierung

Die Unantastbarkeit der Persönlichkeit ist übergangen.

Siehe: Selbstbestimmungsrecht

Ein Organ ist kein lebloses Ersatzteil. Was wissen wir um sein Seelenleben?

Siehe: Seele

Verbrechen ungeahnter Art und ungeahnten Ausmaßes sind Tür und Tor geöffnet. Menschen verschwinden, werden ausgeschlachtet. Der Organhandel blüht.

Siehe: Organhandel

Die Krankenversicherungen erhöhen ununterbrochen die Beiträge, weil die Kosten des Medizinbetriebes explodieren.

Was ist uns der Erhalt eines Menschenlebens wert?

Pharmariesen und Krankenhaus-Konzerne sind die Profiteure, die auf Gewinnmaximierung ihrer Geschäfte aus sind.

Siehe: Verschwörungstheorie, Kosten

Der Hippokratische Eid ist in Gefahr, in Vergessenheit zu geraten.

Siehe: Verschwörungstheorie

Worin ich mit Papst Benedikt XVI. übereinstimme (21.02.2013)

Am 21.02.2013 veröffentlichte Adelinde den Artikel "Worin ich mit Papst Benedikt XVI. übereinstimme: Wir sind keine Organspender".[3] Darin heißt es:

In einem jetzt bekannt gewordenen Antwortschreiben vom 05.01.11 auf eine Anfrage des Münchner Arztes Dr. Gero Winkelmann, das uns vorliegt, heißt es wörtlich:

“Es trifft zu, dass der Heilige Vater einen Organspende-Ausweis besitzt. Aber entgegen mancher öffentlicher Behauptung ist der aus den 70er Jahren stammende Organspende-Ausweis mit der Wahl Kardinal Ratzingers zum Oberhaupt der Katholischen Kirche ipso facto hinfällig geworden. Jede Berufung auf das ungültig gewordene Dokument ist deshalb verfehlt”, so Gänswein.

Papst Benedikt XVI. hat somit nicht der Organspende wiedersprochen, sondern besitzt die Haltung, dass mit der Wahl zum Papst der OSA hinfällig geworden sei.

Der polnische Erzbischof Zygmunt Zimowski erklärte der italienischen Zeitung „La Repubblica“ laut ap:

die Leiche des Papstes müsse intakt bleiben, da sie der gesamten Kirche gehöre. Man müsse dies auch im Zusammenhang mit einer möglichen künftigen Verehrung sehen, erklärte Zimowski. Wobei er sich auf eine etwaige Heiligsprechung bezog. Das ändere aber nichts an dem Wert oder der Schönheit einer Organspende. Bis zum vergangenen Jahrhundert wurden päpstliche Organe entnommen, dadurch hielt die Einbalsamierung länger.

Kann ein Leib ohne Organe nicht auch verehrt werden?

   Und so ist mit der Organverpflanzungs-Praxis eine global agierende Banden-Kriminalität nie dagewesenen Ausmaßes entstanden, zu der Ärzte, Klinik-Konzerne und Pharma-Industrie als Handlanger und Nutznießer gemeinsame, überaus lukrative Sache machen auf Kosten der angeblich Hirn-“Toten” und der Organ-Empfänger.

Siehe: Verschwörungstheorie

Müller beruft sich auf die wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse des Neurologen Alan Shewmon nach Beobachtungen an 170 Hirn-“Toten”:
  • 10 hirn”tote” Frauen gebaren noch ihr Kind,
  • Hirn”tote” regulieren ihre Körpertemperatur,
  • bekämpfen ihre Infektionen und Verletzungen,
  • reagieren auf Schmerzreize,
  • verdauen und scheiden aus,
  • hirn”tote” Kinder wachsen und setzen ihre Geschlechtsentwicklung fort.

Siehe: Alan Shewmon, Pubertät

Bekannt wurden etliche Fälle von Hirn-“Toten”, die in ein aktives Leben zurückfanden, weil sie, nachdem die Apparate abgestellt waren und kurz bevor bei ihnen das Messer angesetzt wurde, wieder selbständig atmeten und ihr Herz schlug.

Siehe: Lebende Hirntote


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. Gottfried Mahlke: Hirntod – Organspende: aus der Nähe betrachtet von Gottfried Mahlke.
  2. https://www.adelinde.net/hirntod-organspende-aus-der-nahe-betrachtet-von-gottfried-mahlke Zugriff am 01.07.2020.
  3. Adelinde: Worin ich mit Papst Benedikt XVI. übereinstimme: Wir sind keine Organspender (21.02.2013) Nach: https://www.adelinde.net/worin-ich-mit-papst-benedikt-xvi-ubereinstimme-wir-sind-keine-organspender Zugriff am 01.07.2020.