Piesterbruderschaft St. Pius

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Schriften

11.03.2026 Marc Julen: „Ich lege mein Herz in Gottes Hände.“

Am 11.03.2026 erschien der Artikel "Marc Julen: „Ich lege mein Herz in Gottes Hände.“".<ref> Marc Julen: „Ich lege mein Herz in Gottes Hände.“ Nach: https://fsspx.de/de/news/marc-julen-ich-lege-mein-herz-gottes-haende-57797 Zugriff am 12.03.2026]. Darin heißt es:

Aber kann man Katholik sein und sich ein fremdes lebendes Organ implantieren lassen, um sein eigenes Leben zu retten?

Warum nicht?

Wann kann man sagen, dass ein Mensch nicht mehr lebt?

Siehe: kath. Kirche, PAS

Ärztekammern (1995) definieren den Hirntod wie folgt: „Der Hirntod ist definiert als der Zustand des irreversiblen Ausfalls aller Funktionen des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. In diesem Fall wird die Herz- und Kreislauffunktion durch kontrollierte Beatmung künstlich aufrechterhalten.“

Siehe: Chronik/Hirntod, BÄK

Aus christlicher Sicht ist eine solche Definition des Todes völlig inakzeptabel. Bereits Platon (428-348 v. Chr.) betrachtete den Moment des Todes als die Trennung von Seele und Körper.

Siehe: kath. Kirche, PAS

Bereits am 4. Februar 2003 relativierte er diese Aussage jedoch in einer Botschaft zum Weltkrankentag: „Es ist niemals erlaubt, einen Menschen zu töten, um einen anderen zu retten.“

Siehe: kath. Kirche, PAS

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Sterbender, selbst wenn er sich in einem fortgeschrittenen Stadium des Todes befindet, ist noch keine Leiche. Eine Leiche lebt nicht mehr, wenn ihre Seele vom Körper getrennt ist. Aber ein Hirntoter lebt noch, denn seine Seele und sein Körper sind eins.

Siehe: Todesverständnis, Hirntodkonzept

Es war für Marc eine große Freude zu sehen, dass die Bruderschaft St. Pius X. endlich eine eigene Kultstätte im Oberwallis hat. „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert?“ (Mt 16,26)

Siehe: kath. Kirche, PAS

Für Marc war das Heil mehr wert als alles andere: „Es ist besser, mit einem kranken Herzen gerettet zu werden, als mit einem gesunden Herzen in die Hölle zu kommen.“

Siehe: Diffamierung

Der Professor betonte erneut die Notwendigkeit einer Herztransplantation. Marc blieb standhaft und lehnte ab. Doch Professor Ruschitzka gab nicht auf und als er sah, dass Marc aus Glaubensgründen ablehnte, schrieb er an Papst Franziskus und bat ihn, seinem 21-jährigen Patienten zu helfen, seine Vorbehalte gegenüber einer Herztransplantation zu überwinden.

Siehe: Backfire-Effekt

Darin enthalten waren Auszüge aus einem päpstlichen Text, in dem bestätigt wird, dass Organe einer Person im Hirntod entnommen werden dürfen. Gestärkt durch diese Antwort organisierte Professor Ruschitzka ein Treffen mit Marc und seiner Familie im Universitätsklinikum. Dort versuchten der Professor und Bischof Bonnemain mit allen Mitteln, Marc zu überzeugen. Aber Marcs Glaube ist stärker:

„Ich will nicht das Herz einer hirntoten Person, deren Herz noch schlägt.“

Siehe: Backfire-Effekt

Auf der Seite wird für das Buch "Marc, du bist in Gottes Hand" geworben, das den Lebensweg bis in seinen Tod mit 23 Jahren beschreibt.

Es ist wieder ein Beispiel, bei dem der religiöse Fanatismus das Leben von Menschen kostete.


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise