Christdemokraten für das Leben
Vorbemerkungen zu diesen Richtigstellungen: |
Die "Christdemokraten für das Leben" (CDL) nahmen am 08.12.2018 auf einigen Internetseiten zu Hirntod und Organspende Stellung. Ihre Aussagen sind dabei auch an der Realität vorbei.
Organspende, Transplantation & Hirntod
Auf der Seite "Organspende, Transplantation & Hirntod" steht:[1]
Das bedeutet, dass zwar noch nicht alle Lebensfunktionen – insbesondere Herz- und Kreislauftätigkeit – endgültig erloschen sind, dass aber wegen einer als irreversibel angesehen Schädigung des Gehirns und des Ausfalls seiner gesamten integrativen Funktionen das Sterben und damit der Todeseintritt unumkehrbar sind. |
Beim Hirntod wird die Schädigung nicht nur als irreversibel angesehen, sie ist defacto irreversibel. Davon zeugen die vielen Menschen mit schwersten Hirnschädigungen in Pflegeheimen und die von Alan Shewmon zusammengetragenen Beispiele von über 170 Hirntoten. Keiner von ihnen erlebte einer Verbesserung seines Zustandes. Sie alle endeten irgendwann im Kreislaufstillstand.
Hirntote sind also nicht Tote, sondern eigentlich Sterbende. |
Hirntote sind Tote, auch wenn einige Menschen es gerne anders sehen wollen.
In der Fachwelt gibt es inzwischen massive Zweifel sowohl an der eindeutigen Diagnostizierbarkeit des Hirntodes als auch an der Gleichsetzung von Hirntod und Tod. |
Diese "Fachwelt" beschränkt sich in Deutschland auf weniger als 20 Mediziner.
Organtransplantation? Was man darüber wissen muß
Auf der Seite "Organtransplantation? Was man darüber wissen muß"[2] steht:
Der Anfang ist identisch mit "#Organspende, Transplantation & Hirntod".
{{Zitat2|Bisher ist nämlich nur die Übertragung von (noch) lebenden Menschen möglich." Organspender sind Hirntote und Hirntote sind Tote.
Ein noch Lebender wird für einen anderen Lebenden getötet. |
Bei der Organentnahme kommt es nur zum Herzstillstand eines Hirntoten, nicht zu einer Tötung.
Die Medizin war deshalb bestrebt, einen Zeitpunkt zu finden, der vor dem bisherigen allgemein gültigen Todeszeitpunkt (vollständiges und dauerndes Erlöschen aller Lebensfunktionen) liegt. |
Dieses "vollständiges und dauerndes Erlöschen aller Lebensfunktionen" entspricht dem biologischen Tod und dieser ist nicht der Tod des Menschen.
Die Medizin hatte nicht dieses angegebene Bestreben. Vielmehr war zuerst der Hirntod, dann die TX: 1960 wurde erstmals dokumentiert, dass eine Therapie bei einem Hirntoten eingestellt wurde. 1963 wurde erstmals ein Organ aus einem Hirntoten transplantiert, eine Niere. Siehe: Chronik/Hirntod
Sie geht davon aus, daß zwar noch nicht alle Lebensfunktionen endgültig erloschen sind, daß aber wegen einer irreversiblen Schädigung des Gehirns und Ausfall aller seiner Funktionen das Sterben und damit der Todeseintritt unumkehrbar ist. |
Auch nach Eintritt des normalen Todes (irreversibler Herzstillstand) sind noch nicht alle Lebensfunktionen erloschen. Siehe: intermediäres Leben
Die Person ist aber nicht tot, ihr Tod wird nur angenommen. |
Der Tod von Hirntoten wird nicht angenommen, sondern durch die HTD festgestellt.
Es steht also fest, daß ein so genannter Hirntoter eben nicht tot ist, sondern der Ausfall aller Gehirnfunktionen nur darauf hinweist, daß der Betreffende mit hoher Wahrscheinlichkeit nach kürzerer oder längerer Zeit tatsächlich versterben wird. |
Bei Hirntoten kommt der irreversible Herzstillstand nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit, sondern mit absoluter Sicherheit. Das belegte die Studie von Alan Shewmon.
Die Unhaltbarkeit der Hirntoddefinition war spätestens erkennbar, als Personen, denen lebenswichtige Organe entnommen wurden, in der Operation noch Lebenszeichen von sich gaben. Man ging deshalb dazu über, für die Operation Betäubungsmittel zu geben und Fixierungen anzulegen. |
Bei der Organentnahme werden keine Beträubunsmittel gegeben, sondern Relaxanzien zur Entspannung der Muskeln.
Bei allen Operationen im OP-Saal werden alle Patienten angeschnallt, nicht nur Hirntote. Der Grund liegt darin, dass es sein kann, dass der OP-Tisch kurz geneigt werden soll, damit der Chirurg die Stelle besser sehen kann oder somit besser an die Stelle kann. Um vorzubeugen, dass dann Arme oder Beine den Chirurgen dann stören, werden diese vor jeder OP fixiert.
Jetzt bemühen sich die Wissenschaftler darum, einen anderen Zeitpunkt zu finden, der ebenfalls vor dem natürlichen Tod liegt und den man für Zwecke der Organübertragung ausreichend als Todeseintritt definieren könnte. |
Es sind nicht Wissenschaftler, die danach gesucht haben, sondern Mediziner, die auf diesen Gedanken kamen. Die DCD-Spende wird in einigen Ländern schon seit vielen Jahren praktiziert.
Es wird sogar so getan, als ob die Weigerung, sich mit einer Organentnahme einverstanden zu erklären, eine unsolidarische Handlung sei. |
In dem Sinn, wie Solidarität bei uns verstanden wird, ist dies eine unsolidarische Haltung/Handlung.
Dabei wird geschickt ausgeblendet, daß Hunderttausende oder gar Millionen von Mitbürgern an anderen schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, denen diese Aufmerksamkeit nicht geschenkt wird. |
Für diese anderen Kranken kann die Allgemeinheit sehr wenig tun. Für sie gibt es andere Therapien. Doch für diese Organ-Kranken ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine TX das Beste, was die Medizin ihnen bieten können. Um eine TX durchführen zu können, bedarf es Organe. Diese können leider nicht hergestellt werden, sondern müssen gespendet werden.
{{Zitat2|Der Staat muß das Leben seiner Bürger schützen. Beim Hirntoten gibt es kein Leben mehr zu schützen. Daher wird nach Feststellung des Hirntodes, wenn keine Organentnahme möglich ist, die künstliche Beatmung abgestellt, worauf dem Hirntoten binnen weniger Minuten das Herz stehen bleibt. - Der Staat hat jedoch mit der Organspende das Leben der Organ-Patienten im Blick. Dieses gilt es zu erhalten und zu schützen.
Eine Organspende, die den damit einhergehenden eigenen Tod zur Folge hat, überschreitet die menschliche Autonomie und ist somit unzulässig. |
Bereits 1990 schrieben der Rat der EKD und die DBK in einer gemeinsamen Erklärung als Schlusssatz: "Aus christlicher Sicht ist die Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod ein Zeichen der Nächstenliebe und Solidarisierung mit Kranken und Behinderten."
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[xyz://www.cdl-online.de/index.html/n/9129-es-droht-eine-vergesellschaftung-der-organspende Es droht eine Vergesellschaftung der Organspende]
Anhang
Anmerkungen
- ↑ Die Zitation schützt nicht vor der Tatsache, dass Halb- und Unwahrheit verbreitet wird. Daher schützen auch Zitationen von Halb- und Unwahrheiten nicht vor dem Vorwurf der Irreführung.
- ↑ Täuschung ist im deutschen Recht ein Strafbestand, der nach § 236 StGB (Betrug) oder § 146 StGB (Falschgeld) bestraft. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4uschung#T.C3.A4uschung_im_Recht Zugriff 12.1.2015.
Einzelnachweise
- ↑ https://www.cdl-online.net/organspende-transplantation-hirntod/151 Zugriff am 08.12.2018.
- ↑ https://www.cdl-online.net/uploads/pdf/organtransplantation-was-man-wissen-muss-cdl.pdf Zugriff am 08.12.2018.