Histamin: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Organspende-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 1: Zeile 1:
[https://de.wikipedia.org/wiki/Histamin Histamin] ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als [[Gewebshormon]] und [[Neurotransmitter]] wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am [[Immunsystem]] beteiligt. So dient es als einer der [[Botenstoffe]] in der [[Entzündung]]sreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken. Auch im Magen-Darm-Trakt, bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem [[ZNS]] bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator.  
[https://de.wikipedia.org/wiki/Histamin Histamin] ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als [[Gewebshormon]] und [[Neurotransmitter]] wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am [[Immunsystem]] beteiligt. So dient es als einer der [[Botenstoffe]] in der [[Entzündung]]sreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken. Auch im Magen-Darm-Trakt, bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem ([[ZNS]]) bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator.  


Biochemisch ist es, wie auch [[Tyramin]], [[Serotonin]], [[Dopamin]], [[Adrenalin]], [[Noradrenalin]] oder [[Octopamin]], ein biogenes [[Amin]]. Es wird durch Abspaltung von [[Kohlendioxid]] aus der [[Aminosäure]] [[Histidin]] gebildet und insbesondere in Mastzellen, basophilen [[Granulozyten]] und [[Nervenzelle]]n gespeichert.
Biochemisch ist es, wie auch [[Tyramin]], [[Serotonin]], [[Dopamin]], [[Adrenalin]], [[Noradrenalin]] oder [[Octopamin]], ein biogenes [[Amin]]. Es wird durch Abspaltung von [[Kohlendioxid]] aus der [[Aminosäure]] [[Histidin]] gebildet und insbesondere in Mastzellen, basophilen [[Granulozyten]] und [[Nervenzelle]]n gespeichert.

Aktuelle Version vom 15. Oktober 2017, 11:51 Uhr

Histamin ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem beteiligt. So dient es als einer der Botenstoffe in der Entzündungsreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken. Auch im Magen-Darm-Trakt, bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem (ZNS) bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator.

Biochemisch ist es, wie auch Tyramin, Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin oder Octopamin, ein biogenes Amin. Es wird durch Abspaltung von Kohlendioxid aus der Aminosäure Histidin gebildet und insbesondere in Mastzellen, basophilen Granulozyten und Nervenzellen gespeichert.


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise