Zelle

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Eine Zelle ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Man unterscheidet Einzeller (Eukaryonten) und Mehr- bzw. Vielzeller (Metazoa). Besteht das Lebewesen aus vielen Zellen (Vielzeller) können Zellen zu funktionellen Einheiten verbunden sein und dadurch Gewebe bilden. Der menschliche Körper besteht aus mehreren hundert verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Evolutionsbiologisch betrachtet und im Vergleich zu Einzellern haben die Zellen von Vielzellern größtenteils ihre Fähigkeit für sich allein leben zu können verloren und haben sich auf eine Arbeitsteilung in Geweben spezialisiert.

Die Wissenschaft und Lehre von den Zellen der Lebewesen ist die Zellbiologie.

Der Körper eines Erwachsenen besteht aus rund 80 Billionen Zellen: "Nerven-, Haut-, Muskel- oder Blutzellen zum Beispiel. Jede dieser Körperzellen ist eine eigene biochemische Fabrik, deren Stoffwechsel vor allem der Energiegewinnung dient. Die Zellen bestehen aus Eiweißmolekühlen, die aus mehreren Atomen zusammengesetzt sind. Jedes Atom besteht wiederumm aus einem Atomkern und den um ihnn herum schwirrenden Elektronen. Durch äußere Einwirkungen wie Nikotin, Sonneneinstrahlung oder falsche Ernährung können inkompletter Molekühle entstehen, denen ein Elektron fehlt. Meistens handelt es sich dabei um unfertige Sauerstoffmoleküle: Das sind die freien Radikale. Sie entreißen intakten Molekühlen dringend gebrauchte Elektronen, um selbst wieder komplett zu werden und richten dadurch erheblichen Schaden an.
So könneen freie Radikale unsere Erbsubstanz ramponieren und sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs undn Arterienverkalkung. Ferner bewirken freie Radikale Bindegewebsschwäche, die zu Krampfadern und einer faltigen Haut führen."[1]

"Freie Radikale sind also Stress für die Zellen. Ein besonders schlimmer Produzent von freien Radikalen in unserem Körper ist das Nikotin. Man schätzt, dass mit jedem Zug an einer Zigarette 100 Billionen freie Radikale inhaliert werden. Das erklärt auch, warum die Haut von Rauchern und Raucherinnen im Laufe der Zeit so faltig wird, denn freie Radikale killen das Bindegewebe: Alles wird schlaff und faltig. Andere Ursachen für die Entstehung von freien Radikalen sind eine verpestete Umwelt undn UV-Strahlung, zum Beispiel bei intensiver Sonnenbestrahlung."[2]

"Die postive Wirkung mediterraner Ernährung besteht nun darin, dass sie ein hohes 'antioxidatives Potential' besitzt. Die freien Radikale werden durch die in der Nahrung aufgenommenen Antioxidantien weggefangen. Speziell die in Gemüse, Früchten, Fisch und Nüssen in hoher Konzentration enthaltene Vitamine und andere Radikalenfänger wie zum Beispie das in der Tomate enthaltene Lycopin bewachen die Zellen. Sie geben in dem Augenblick, in dem die freien Radikale sich eines Elektrons bemächtigen, den Zellen freiwillig eines ihrer Elektronen ab, neutralisieren sie damit und verhindern einen Schaden an der Zelle."[3]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. Christof Kessler: Glücksgefühle. Wie Glück im Gehirn entsteht und andere erstaunliche Erkenntnisse der Hirnforschung. München 2017, 249.
  2. Christof Kessler: Glücksgefühle. Wie Glück im Gehirn entsteht und andere erstaunliche Erkenntnisse der Hirnforschung. München 2017, 250.
  3. Christof Kessler: Glücksgefühle. Wie Glück im Gehirn entsteht und andere erstaunliche Erkenntnisse der Hirnforschung. München 2017, 250.