Therapeutische Hypothermie

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Therapeutische Hyperthermie ist eine künstliche Unterkühlung des Patienten, meist auf ca. 33°C. Diese wird z.B. nach Herzstillstand angewandt, wenn der Patient nach erfolgreicher Reanimation bewusstlos ist. Es muss dann davon ausgegangen werden, dass der Blutkreislauf schon länger stillstand. Damit besteht große Gefahr, dass Gehirnzellen absterben. Das künstliche Abkühlen auf 33°C für 24 Stunden verlangsamt den Stoffwechsel in den Körperzellen, auch in den Gehirnzellen. Damit kann das Absterben verlangsamt werden. Da nach erfolgreicher Reanimation der Blutkreislauf wieder funktioniert, werden die Zellen wieder mit Blut - d.h. mit Sauerstoff und Nährstoff - versorgt. So kann ein weiteres Absterben der Gehirnzellen verhindert werden.

Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise