Progesteron

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Progesteron ist der wichtigste Vertreter der [[Gelbkörperhormone (Gestagene). Es gehört zur Gruppe der Sexualhormone. Bei Frauen wird es hauptsächlich vom Gelbkörper in der zweiten Phase des Menstruationszyklus und während der Schwangerschaft in wesentlich höheren Mengen von der Plazenta gebildet.

Bei Männern bilden die Hoden den Hauptanteil. Geringe Mengen an Progesteron werden bei Frauen und Männern auch von der Nebennierenrinde synthetisiert. Progesteron regt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut an und bereitet diese auf die Einbettung einer befruchteten Eizelle vor. Kommt es zu einer Befruchtung der Eizelle, verhindert Progesteron eine weitere Follikelreifung.

Während einer Schwangerschaft führen konstante Hormonspiegel (Östrogen, Progesteron) aus der Plazenta sowie Prolaktin aus der Hirnanhangdrüse zur Umwandlung der mütterlichen Brustdrüsenzellen in milchproduzierende Alveolarzellen (Laktogenesis).[1]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Laktation Zugriff am 12.03.2019.