Antonia Bogner

Aus Organspende-Wiki
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Die deutsche Journalistin Antonia Bogner fuhr am 24.5.2011 in einem Bus von Tel Aviv nach Jerusalem. Der Bus stieß mit einem Lkw zusammen. Ein Fahrgast war sofort tot. Antonia Bogner kam mit Schädel-Hirn-Trauma in das Tel-Hashomer-Krankenhaus, das größte Israels. Die Ärzte konnten aber das Leben der Deutschen nicht mehr retten.

Als an Antonia Bogner der Hirntod war, sollten ihre Eltern und ihr Bruder über eine mögliche TX entscheiden. Sie stimmten dieser zu. - Ihr Bruder Eberhard erzählte hierzu: "Wir hatten mit Antonia nie über das Thema Organspende gesprochen. Sie hatte auch keinen Spenderausweis. Aber wir haben uns dazu entschieden, um in dem ganzen Schmerz etwas Positives tun zu können."

Anders wie in Deutschland, können in Israel die Hinterbliebenen die Empfänger der Organe erfahren. So erfuhr Familie Bogner, dass die Lunge von Antonia die 28-jährige israelische Palästinenserin Hasnin Haga erhielt. Sie litt seit ihrer Geburt an ihrer Lungenkrankheit und stand 1,5 Jahre auf der israelischen Warteliste. - Den Israeli Leonid Feldman befreite die Leber von Antonia von seinem Leiden.

Nach der OT trafen sich die Familie Bogner mit den Organempfängern in der Klinik. Für das Krankenhaus war es eine Gelegenheit, um für OS zu werben. Amon Afek, der stellvertretende Klinikdirektor, sagte über OS: "Leben zu geben, ist die größte menschliche Tat, die es gibt. Sie ist Ausdruck der Hoffnung auf Freundschaft und Hilfsbereitschaft zwischen allen Menschen dieser Welt."[1]

Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. http://www.tz-online.de/nachrichten/muenchen/sieht-diedeutsche-frau-aus-deren-lunge-dich-rettete-1357629.html Zugriff am 18.2.12.