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Auge

"Auge" in heiligen Schriften

"Auge" im Alten Testament

  1. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. (1Mo 3,5)
  2. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. (1Mo 3,6)
  3. Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. (1Mo 3,7)
  4. Nur Noach fand Gnade in den Augen des HERRN. (1Mo 6,8)
  5. Lot erhob seine Augen und sah, dass die ganze Jordangegend überall bewässert war. Bevor der HERR Sodom und Gomorra vernichtete, war sie bis Zoar hin wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten. (1Mo 13,10)
  6. Nachdem sich Lot von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Erheb deine Augen und schau von der Stelle, an der du stehst, nach Norden und Süden, nach Osten und Westen! (1Mo 13,14)
  7. Er ging zu Hagar und sie wurde schwanger. Als sie sah, dass sie schwanger war, galt ihre Herrin in ihren Augen nichts mehr. (1Mo 16,4)
  8. Da sagte Sarai zu Abram: Das Unrecht, das ich erfahre, komme über dich! Ich selbst habe meine Sklavin in deinen Schoß gegeben. Aber kaum sieht sie, dass sie schwanger ist, und schon gelte ich in ihren Augen nichts mehr. Der HERR richte zwischen mir und dir. (1Mo 16,5)
  9. Da sagte Abram zu Sarai: Siehe, sie ist deine Sklavin, sie ist in deiner Hand. Tu mit ihr, was in deinen Augen gut erscheint! Da misshandelte Sarai sie und Hagar lief ihr davon. (1Mo 16,6)
  10. Er erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes aus entgegen, warf sich zur Erde nieder (1Mo 18,2)
  11. und sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, geh doch nicht an deinem Knecht vorüber! (1Mo 18,3)
  12. Siehe, dein Knecht hat Gnade in deinen Augen gefunden. Du hast mir große Gunst erwiesen und mir mein Leben bewahrt. Ich kann mich nicht ins Gebirge retten, ohne dass mich das Unheil vorher ereilt und ich sterben muss. (1Mo 19,19)
  13. Zu Sara aber sagte er: Siehe, ich gebe deinem Bruder tausend Silberstücke. Siehe, das soll allen Leuten in deiner Umgebung die Augen zudecken und vor allen erfährst du Genugtuung. (1Mo 20,16)
  14. Die Sache war sehr böse in Abrahams Augen, denn es ging um seinen Sohn. (1Mo 21,11)
  15. Gott sprach aber zu Abraham: Die Sache wegen des Knaben und wegen deiner Magd sei nicht böse in deinen Augen. Hör auf alles, was dir Sara sagt! Denn nach Isaak sollen deine Nachkommen benannt werden. (1Mo 21,12)
  16. Gott öffnete ihr die Augen und sie erblickte einen Brunnen. Sie ging hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. (1Mo 21,19)
  17. Als Abraham am dritten Tag seine Augen erhob, sah er den Ort von Weitem. (1Mo 22,4)
  18. Abraham erhob seine Augen, sah hin und siehe, ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. (1Mo 22,13)
  19. Isaak ging hinaus, um sich beim Anbruch des Abends auf dem Feld zu beschäftigen. Er erhob seine Augen und schaute hin, siehe, da kamen Kamele daher. (1Mo 24,63)
  20. Auch Rebekka erhob ihre Augen und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter (1Mo 24,64)
  21. Als Isaak alt geworden und seine Augen zu schwach waren, um noch etwas zu sehen, rief er seinen älteren Sohn Esau und sagte zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich. (1Mo 27,1)
  22. Vielleicht betastet mich mein Vater; dann wäre ich in seinen Augen wie einer, der sich über ihn lustig macht, und ich brächte Fluch über mich statt Segen. (1Mo 27,12)
  23. Die Augen Leas waren matt, Rahel aber war von schöner Gestalt und von schönem Aussehen. (1Mo 29,17)
  24. Laban antwortete ihm: Wenn ich nur Wohlwollen in deinen Augen gefunden habe: Ich habe es als gutes Zeichen angesehen und der HERR hat mich deinetwegen gesegnet. (1Mo 30,27)
  25. Jedes Mal nun, wenn sich die kräftigen Tiere begatteten, legte Jakob die Ruten in die Tröge, sodass die Tiere sie vor Augen hatten, wenn sie sich begatteten. (1Mo 30,41)
  26. Zur Zeit, da die Tiere brünstig waren, erhob ich meine Augen und hatte einen Traum: Siehe, gestreifte, gesprenkelte und gefleckte Böcke besprangen die Tiere. (1Mo 31,10)
  27. Dann sprach er: Erhebe doch deine Augen und schau hin: Alle Böcke, welche die Tiere bespringen, sind gestreift, gesprenkelt oder gefleckt. Ich habe nämlich alles gesehen, was dir Laban antut. (1Mo 31,12)
  28. So ging es mir: Bei Tag fraß mich die Hitze, der Frost bei Nacht und der Schlaf floh meine Augen. (1Mo 31,40)
  29. Jakob erhob seine Augen und sah: Und siehe, Esau kam und mit ihm vierhundert Mann. Da verteilte er die Kinder auf Lea und Rahel und auf die beiden Mägde. (1Mo 33,1)
  30. Dann erhob Esau seine Augen und sah die Frauen mit den Kindern. Er fragte: Wer sind die dort bei dir? Die Kinder, erwiderte er, die Gott deinem Knecht aus Wohlwollen geschenkt hat. (1Mo 33,5)
  31. Nicht doch, entgegnete Jakob, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, dann nimm mein Geschenk aus meiner Hand an! Denn dafür habe ich dein Angesicht gesehen, wie man das Angesicht Gottes sieht, und du bist mir wohlwollend begegnet. (1Mo 33,10)
  32. Sichem sagte zu Dinas Vater und zu ihren Brüdern: Finde ich Wohlwollen in euren Augen, dann will ich geben, was ihr auch von mir verlangt. (1Mo 34,11)
  33. Ihre Worte waren gut in den Augen Hamors und seines Sohnes Sichem. (1Mo 34,18)
  34. Sie saßen beim Essen und erhoben ihre Augen und sahen, siehe, eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten. (1Mo 37,25)
  35. So fand Josef Wohlwollen in seinen Augen und er durfte ihn bedienen. Er bestellte ihn über sein Haus und gab alles, was ihm gehörte, in seine Hand. (1Mo 39,4)
  36. Nach einiger Zeit erhob die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef und sagte: Liege bei mir! (1Mo 39,7)
  37. Die Rede war gut in den Augen des Pharao und in den Augen aller seiner Diener. (1Mo 41,37)
  38. Er wandte sich von ihnen ab und weinte. Als er zu ihnen zurückkehrte und mit ihnen redete, ließ er aus ihrer Mitte Simeon festnehmen und vor ihren Augen fesseln. (1Mo 42,24)
  39. Juda antwortete ihm: Der Mann hat uns ausdrücklich gewarnt: Kommt mir ja nicht mehr unter die Augen, wenn ihr nicht euren Bruder mitbringt! (1Mo 43,3)
  40. Willst du ihn aber nicht mitschicken, ziehen wir nicht hinunter. Denn der Mann hat uns gesagt: Kommt mir ja nicht mehr unter die Augen, wenn ihr nicht euren Bruder mitbringt! (1Mo 43,5)
  41. Als er seine Augen erhob und seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, erblickte, fragte er: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir erzählt habt? Und weiter sagte er: Gott sei dir gnädig, mein Sohn. (1Mo 43,29)
  42. Du aber hast deinen Knechten gesagt: Bringt ihn her zu mir, ich will mein Auge auf ihn richten. (1Mo 44,21)
  43. Du aber sagtest zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dürft ihr mir nicht mehr unter die Augen treten. (1Mo 44,23)
  44. entgegneten wir: Wir können nicht hinunterziehen; nur wenn unser jüngster Bruder dabei ist, ziehen wir hinunter. Wir können nämlich dem Mann nicht mehr unter die Augen treten, wenn nicht unser jüngster Bruder dabei ist. (1Mo 44,26)
  45. Jetzt aber schmerze es euch nicht und es brenne nicht in euren Augen, weil ihr mich hierher verkauft habt. Denn um Leben zu erhalten, hat mich Gott vor euch hergeschickt. (1Mo 45,5)
  46. Siehe, eure Augen und die Augen meines Bruders sehen, dass mein Mund mit euch redet. (1Mo 45,12)
  47. Am Hof des Pharao verbreitete sich die Nachricht: Die Brüder Josefs sind gekommen. Und das war gut in den Augen des Pharao und seiner Diener. (1Mo 45,16)
  48. Ich selbst ziehe mit dir hinunter nach Ägypten und ich führe dich auch selbst wieder herauf. Josef wird dir die Augen zudrücken. (1Mo 46,4)
  49. So war das Geld im Land Ägypten und im Land Kanaan ausgegangen. Alle Ägypter kamen zu Josef und sagten: Gib uns Brot! Warum sollen wir vor deinen Augen umkommen? Das Geld ist nämlich zu Ende. (1Mo 47,15)
  50. Warum sollen wir vor deinen Augen umkommen, wir selbst und auch unser Ackerland? Kauf uns und unsere Äcker um Brot! Wir und unser Ackerland wollen dem Pharao dienstbar sein. Stell Saatgut zur Verfügung, so werden wir am Leben bleiben, wir müssen dann nicht sterben und das Ackerland braucht nicht zu verkommen. (1Mo 47,19)
  51. Israels Augen waren vor Alter schwer geworden, er konnte nicht mehr recht sehen. Er ließ die Söhne Josefs zu sich herantreten, küsste und umarmte sie. (1Mo 48,10)
  52. Dunkler als Wein sind die Augen, seine Zähne weißer als Milch. (1Mo 49,12)
  53. Dann werde ich diesem Volk Gunst in den Augen der Ägypter verschaffen, und wenn ihr wegzieht, werdet ihr nicht mit leeren Händen gehen. (2Mo 3,21)
  54. Der HERR sprach zu Mose: Wenn du gehst und nach Ägypten zurückkehrst, halte dir alle Wunder vor Augen, die ich in deine Hand gelegt habe, und vollbring sie vor dem Pharao! Ich will sein Herz verhärten, sodass er das Volk nicht ziehen lässt. (2Mo 4,21)
  55. Aaron wiederholte vor ihnen alle Worte, die der HERR zu Mose gesprochen hatte, und er vollbrachte die Zeichen vor den Augen des Volkes. (2Mo 4,30)
  56. Mose und Aaron taten, was ihnen der HERR aufgetragen hatte. Er erhob den Stab und schlug vor den Augen des Pharao und seiner Höflinge auf das Wasser im Nil. Da verwandelte sich alles Nilwasser in Blut. (2Mo 7,20)
  57. Doch Mose erwiderte: Das können wir nicht. Denn wir müssen dem HERRN, unserem Gott, Schlachtopfer darbringen, die bei den Ägyptern Anstoß erregen. Wenn wir vor ihren Augen Schlachtopfer darbringen, die bei ihnen Anstoß erregen, werden sie uns dann nicht steinigen? (2Mo 8,22)
  58. Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Holt euch eine Handvoll Ofenruß und Mose soll ihn vor den Augen des Pharao in die Höhe werfen. (2Mo 9,8)
  59. Der Pharao sagte zu ihm: Weg von mir! Hüte dich, mir jemals wieder unter die Augen zu treten. Denn an dem Tag, an dem du mir unter die Augen trittst, musst du sterben. (2Mo 10,28)
  60. Da sagte Mose: Gut, dein Wort soll gelten. Ich werde dir nie mehr unter die Augen treten. (2Mo 10,29)
  61. Es sei dir ein Zeichen an der Hand und ein Erinnerungsmal zwischen deinen Augen, damit die Weisung des HERRN in deinem Mund sei. Denn mit starker Hand hat dich der HERR aus Ägypten herausgeführt. (2Mo 13,9)
  62. Das sei dir ein Zeichen an deiner Hand und ein Gehänge zwischen deinen Augen auf deiner Stirn; denn mit starker Hand hat uns der HERR aus Ägypten herausgeführt. (2Mo 13,16)
  63. Er sagte: Wenn du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, wenn du seinen Geboten gehorchst und auf alle seine Gesetze achtest, werde ich dir keine der Krankheiten schicken, die ich den Ägyptern geschickt habe. Denn ich bin der HERR, dein Arzt. (2Mo 15,26)
  64. Siehe, dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels. (2Mo 17,6)
  65. und sich für den dritten Tag bereithalten. Am dritten Tag nämlich wird der HERR vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabsteigen. (2Mo 19,11)
  66. Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, (2Mo 21,24)
  67. Wenn einer seinem Sklaven oder seiner Sklavin ein Auge ausschlägt, soll er ihn für das ausgeschlagene Auge freilassen. (2Mo 21,26)
  68. Die Erscheinung der Herrlichkeit des HERRN auf dem Gipfel des Berges zeigte sich vor den Augen der Israeliten wie verzehrendes Feuer. (2Mo 24,17)
  69. Da sprach der HERR zu Mose: Sag zu den Israeliten: Ihr seid ein hartnäckiges Volk. Wenn ich auch nur einen einzigen Augenblick mit dir zöge, müsste ich dir ein Ende machen. Jetzt aber leg deinen Schmuck ab! Dann will ich sehen, was ich mit dir tun kann. (2Mo 33,5)
  70. Mose sagte zum HERRN: Siehe, du hast zwar zu mir gesagt: Führ dieses Volk hinauf! Du hast mich aber nicht wissen lassen, wen du mit mir sendest. Du hast doch gesagt: Ich habe dich mit Namen erkannt und du hast Gnade in meinen Augen gefunden. (2Mo 33,12)
  71. Wenn ich wirklich Gnade in deinen Augen gefunden habe, so lass mich doch deine Wege erkennen, dass ich dich kenne und Gnade in deinen Augen finde, und siehe, diese Nation ist dein Volk! (2Mo 33,13)
  72. Woran soll man erkennen, dass ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, ich und dein Volk? Doch wohl daran, dass du mit uns ziehst. Und dann werden wir, ich und dein Volk, vor allen Völkern auf der Erde ausgezeichnet werden. (2Mo 33,16)
  73. Der HERR erwiderte Mose: Auch das, was du jetzt verlangt hast, will ich tun; denn du hast Gnade in meinen Augen gefunden und ich kenne dich mit Namen. (2Mo 33,17)
  74. Er sagte: Wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch, mein Herr, in unserer Mitte! Weil es ein hartnäckiges Volk ist, musst du uns unsere Schuld und Sünde vergeben und uns dein Eigentum sein lassen! (2Mo 34,9)
  75. Bei Tag schwebte die Wolke des HERRN über der Wohnung, bei Nacht aber war Feuer in ihr vor den Augen des ganzen Hauses Israel auf all ihren Wanderungen. (2Mo 40,38)
  76. Wenn die ganze Gemeinde Israels ohne Vorsatz gesündigt hat und die Sache blieb vor den Augen der Versammlung verborgen, aber sie haben etwas vom HERRN Verbotenes getan und werden dadurch schuldig, (3Mo 4,13)
  77. Aaron antwortete Mose: Siehe, heute haben sie ihr Sünd- und ihr Brandopfer vor dem HERRN dargebracht und doch hat mich so etwas getroffen. Wenn ich heute das Sündopfer gegessen hätte, wäre das in den Augen des HERRN gut gewesen? (3Mo 10,19)
  78. Als Mose das hörte, war es in seinen Augen gut. (3Mo 10,20)
  79. Am siebten Tag untersuche er ihn wieder. Wenn er mit seinen eigenen Augen feststellt, dass das Anzeichen gleich geblieben ist und sich auf der Haut nicht ausgebreitet hat, soll er ihn noch einmal für sieben Tage absondern (3Mo 13,5)
  80. Am siebten Tag soll er sein ganzes Haar scheren, die Kopfhaare, den Bart und die Augenbrauen; alle Haare muss er scheren. Nachdem er seine Kleider gewaschen und seinen Körper in Wasser gebadet hat, ist er rein. (3Mo 14,9)
  81. Falls die Bürger des Landes ihre Augen diesem Mann gegenüber verschließen, wenn er eines seiner Kinder dem Moloch gibt, und ihn nicht töten, (3Mo 20,4)
  82. Nimmt einer seine Schwester, eine Tochter seines Vaters oder eine Tochter seiner Mutter und sieht ihre Scham und sie sieht die seine, so ist es eine Schandtat. Sie sollen vor den Augen der Angehörigen ihres Volkes ausgemerzt werden. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er muss die Folgen seiner Schuld tragen. (3Mo 20,17)
  83. Ihr sollt euch nicht nach den Satzungen der Nation richten, die ich vor euren Augen vertreibe; denn all diese Dinge haben sie getan, sodass es mich vor ihnen ekelte. (3Mo 20,23)
  84. keiner mit Buckel, kein Kleinwüchsiger, keiner mit Augenstar, Ausschlag, Flechte oder Hodenquetschung. (3Mo 21,20)
  85. Bruch für Bruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zugefügt hat, soll ihm zugefügt werden. (3Mo 24,20)
  86. Er gelte wie ein Lohnarbeiter Jahr um Jahr bei seinem Herrn; dieser soll nicht vor deinen Augen mit Gewalt über ihn herrschen. (3Mo 25,53)
  87. Verfolgt ihr eure Feinde, so werden sie vor euren Augen dem Schwert verfallen. (3Mo 26,7)
  88. Fünf von euch werden hundert verfolgen, hundert von euch werden zehntausend verfolgen und eure Feinde werden vor euren Augen dem Schwert verfallen. (3Mo 26,8)
  89. so tue auch ich euch Folgendes an: Ich biete gegen euch Entsetzen auf, Schwindsucht und Fieber, die das Augenlicht zum Verlöschen bringen und den Atem ersticken. Ihr sät euer Saatgut vergeblich; eure Feinde werden es verzehren. (3Mo 26,16)
  90. Ich werde zu ihren Gunsten des Bundes mit den früheren Generationen gedenken, die ich vor den Augen der Nationen aus Ägypten herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein, ich bin der HERR. (3Mo 26,45)
  91. Nadab und Abihu waren vor den Augen des HERRN gestorben, als sie in der Wüste Sinai dem HERRN ein unrechtmäßiges Feueropfer darbrachten. Sie hatten keine Söhne und so versahen dann Eleasar und Itamar unter der Aufsicht ihres Vaters Aaron den Priesterdienst. (4Mo 3,4)
  92. sodass sie nicht hineingehen und das Heilige auch nur für einen Augenblick sehen und sterben müssen. (4Mo 4,20)
  93. Da sagte Mose: Verlass uns doch nicht! Denn du kennst unsere Lagerplätze in der Wüste; du kannst unser Auge sein. (4Mo 10,31)
  94. Mose hörte das Volk weinen, nach Sippen getrennt, jeder am Eingang seines Zeltes. Da entbrannte der Zorn des HERRN; in den Augen des Mose war es böse. (4Mo 11,10)
  95. Da sagte Mose zum HERRN: Warum warst du so böse zu deinem Knecht und warum habe ich keine Gnade in deinen Augen gefunden, dass du mir die Last dieses ganzen Volkes auflädst? (4Mo 11,11)
  96. Wenn du mich so behandelst, dann bring mich lieber um. Wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, werde ich mein Unheil nicht mehr schauen. (4Mo 11,15)
  97. und sie werden zu den Einwohnern dieses Landes sagen, sie hätten gehört, dass du, HERR, mitten in diesem Volk bist, dass du, HERR, dich ihnen Auge in Auge zu sehen gabst, dass deine Wolke über ihnen stand, dass du ihnen bei Tag in einer Wolkensäule und bei Nacht in einer Feuersäule vorangegangen bist, (4Mo 14,14)
  98. sie soll bei euch zur Quaste gehören. Ihr sollt sie ansehen und euch an alle Gebote des HERRN erinnern; ihr sollt sie tun und nicht hinter eurem Herzen und hinter euren Augen herschweifen, indem ihr ihnen nachhurt, (4Mo 15,39)
  99. Sondert euch aus der Mitte dieser Gemeinde ab! Ich will ihr augenblicklich ein Ende bereiten. (4Mo 16,21)
  100. Zieht euch aus der Mitte dieser Gemeinde zurück, denn ich will ihr augenblicklich ein Ende bereiten. Da warfen sich Mose und Aaron auf ihr Gesicht nieder (4Mo 17,10)
  101. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausführen und sie vor seinen Augen schlachten. (4Mo 19,3)
  102. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. (4Mo 19,5)
  103. Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron! Sagt vor ihren Augen zu dem Felsen, er solle sein Wasser spenden! Auf diese Weise wirst du für sie Wasser aus dem Felsen fließen lassen und der Gemeinde und ihrem Vieh zu trinken geben. (4Mo 20,8)
  104. Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, um mich vor den Augen der Israeliten zu heiligen, darum werdet ihr diese Versammlung nicht in das Land hineinführen, das ich ihnen gegeben habe. (4Mo 20,12)
  105. Mose tat, was ihm der HERR geboten hatte. Sie stiegen vor den Augen der ganzen Gemeinde auf den Berg Hor. (4Mo 20,27)
  106. Nun öffnete der HERR dem Bileam die Augen und er sah den Engel des HERRN auf dem Weg stehen, mit dem gezückten Schwert in der Hand. Da verneigte sich Bileam und warf sich auf sein Gesicht nieder. (4Mo 22,31)
  107. Der Engel des HERRN sagte zu ihm: Warum hast du deine Eselin dreimal geschlagen? Siehe, ich bin dir als Widersacher in den Weg getreten, weil der Weg in meinen Augen abschüssig ist. (4Mo 22,32)
  108. Bileam antwortete dem Engel des HERRN: Ich habe gesündigt, weil ich nicht erkannt habe, dass du dich mir in den Weg gestellt hast. Jetzt aber will ich umkehren, wenn mein Weg in deinen Augen böse ist. (4Mo 22,34)
  109. Bileam aber sah, dass es gut war in den Augen des HERRN, Israel zu segnen. Da ließ er sich nicht wie die vorigen Male auf Zaubereien ein, sondern wandte sein Gesicht der Wüste zu. (4Mo 24,1)
  110. er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geöffnetem Auge, (4Mo 24,3)
  111. Spruch dessen, der Gottesworte hört, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der niedersinkt mit entschleierten Augen: (4Mo 24,4)
  112. Und er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geöffnetem Auge, (4Mo 24,15)
  113. Spruch dessen, der Gottesworte hört und die Kunde des Höchsten kennt, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der niedersinkt mit entschleierten Augen: (4Mo 24,16)
  114. Und siehe, unter den Israeliten war einer, der zu seinen Brüdern kam und eine Midianiterin mitbrachte, vor den Augen des Mose und der ganzen Gemeinde der Israeliten, während sie am Eingang des Offenbarungszeltes weinten. (4Mo 25,6)
  115. denn ihr habt euch in der Wüste Zin meinem Befehl widersetzt, als die Gemeinde haderte und ihr durch das Wasser vor ihren Augen hättet bezeugen sollen, dass ich der Heilige bin. Das ist das Haderwasser von Kadesch in der Wüste Zin. (4Mo 27,14)
  116. Dann lass ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde treten und gib ihm vor ihren Augen deine Anweisungen! (4Mo 27,19)
  117. Der Viehbesitz der Rubeniter und Gaditer war groß und mächtig. Sie nahmen das Land Jaser und das Land Gilead in Augenschein und siehe, es war ein Ort für Viehherden. (4Mo 32,1)
  118. das Land, das der HERR vor den Augen der Gemeinde Israel geschlagen hat, ist ein Land für Viehherden und deine Knechte haben Viehbesitz. (4Mo 32,4)
  119. Sie sagten: Wenn wir Gnade in deinen Augen gefunden haben, dann gebe man dieses Land deinen Knechten als Grundbesitz. Lass uns nicht über den Jordan ziehen! (4Mo 32,5)
  120. Der Zorn des HERRN entbrannte über Israel und er ließ sie vierzig Jahre lang in der Wüste umherirren, bis die ganze Generation ausgestorben war, die getan hatte, was in den Augen des HERRN böse war. (4Mo 32,13)
  121. Mose antwortete ihnen: Wenn ihr das tut, wenn ihr euch also vor den Augen des HERRN zum Kampf rüstet (4Mo 32,20)
  122. und jeder von euch, der sich gerüstet hat, vor den Augen des HERRN den Jordan überschreitet, bis er seine Feinde ausgerottet hat (4Mo 32,21)
  123. und das Land vor dem HERRN unterworfen ist, und ihr danach umkehrt vor dem HERRN und dem HERRN und Israel gegenüber ohne Tadel gehandelt habt, dann wird dieses Land vor den Augen des HERRN euch als Grundbesitz gehören. (4Mo 32,22)
  124. Alle deine Knechte aber werden sich für das Heer rüsten und vor den Augen des HERRN über den Jordan in den Krieg ziehen, wie mein Herr befiehlt. (4Mo 32,27)
  125. Er sagte zu ihnen: Wenn die Gaditer und die Rubeniter, zum Kampf gerüstet, vor den Augen des HERRN mit euch den Jordan überschreiten und das Land vor euch unterworfen ist, dann gebt ihnen das Land Gilead zum Grundbesitz! (4Mo 32,29)
  126. Wir ziehen gerüstet vor den Augen des HERRN nach Kanaan hinüber, dann bleibt uns jenseits des Jordan vererbbarer Grundbesitz erhalten. (4Mo 32,32)
  127. Aus Ramses brachen sie am fünfzehnten Tag des ersten Monats auf. Am Tag nach dem Pessachfest zogen die Israeliten vor den Augen aller Ägypter mit erhobener Hand aus, (4Mo 33,3)
  128. Wenn ihr die Bewohner des Landes vor euch nicht vertreibt, dann werden die, die von ihnen übrig bleiben, zu Dornen in euren Augen und zu Stacheln in eurer Seite. Sie werden euch in dem Land, in dem ihr wohnt, bedrängen. (4Mo 33,55)
  129. Der HERR, euer Gott, der euch vorangeht, er wird für euch kämpfen, genauso, wie er vor euren Augen in Ägypten auf eurer Seite gekämpft hat. (5Mo 1,30)
  130. Damals gebot ich Josua: Du hast mit eigenen Augen alles gesehen, was der HERR, euer Gott, mit diesen beiden Königen getan hat. Das Gleiche wird der HERR mit allen Königreichen tun, zu denen du hinüberziehst. (5Mo 3,21)
  131. Steig auf den Gipfel des Pisga, richte die Augen nach Westen, nach Norden, nach Süden und nach Osten und schau mit eigenen Augen hinüber! Hinüberziehen über den Jordan hier wirst du nicht. (5Mo 3,27)
  132. Ihr habt mit eigenen Augen gesehen, was der HERR wegen des Baal-Pegor getan hat: Jeden, der dem Baal-Pegor nachfolgte, hat der HERR, dein Gott, in deiner Mitte vernichtet. (5Mo 4,3)
  133. Ihr sollt sie bewahren und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk. (5Mo 4,6)
  134. Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast! Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein! (5Mo 4,9)
  135. Wenn du die Augen zum Himmel erhebst und das ganze Himmelsheer siehst, die Sonne, den Mond und die Sterne, dann lass dich nicht verführen! Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Der HERR, dein Gott, hat sie allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugewiesen. (5Mo 4,19)
  136. Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugst und ihr im Land heimisch seid, wenn ihr dann ins Verderben lauft und ein Kultbild macht, das irgendetwas darstellt, wenn ihr also tut, was in den Augen des HERRN, deines Gottes, böse ist und wenn ihr ihn erzürnt - (5Mo 4,25)
  137. Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie sich mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie alles, was der HERR, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? (5Mo 4,34)
  138. Du sollst tun, was in seinen Augen richtig und gut ist. Dann wird es dir gut gehen und du kannst in das prächtige Land, das der HERR deinen Vätern mit einem Schwur versprochen hat, hineinziehen und es in Besitz nehmen. (5Mo 6,18)
  139. Der HERR hat vor unseren Augen gewaltige, unheilvolle Zeichen und Wunder an Ägypten, am Pharao und an seinem ganzen Haus getan, (5Mo 6,22)
  140. an die schweren Prüfungen, die du mit eigenen Augen gesehen hast, an die Zeichen und Wunder, an die starke Hand und den hoch erhobenen Arm, mit denen der HERR, dein Gott, dich herausgeführt hat. So wird es der HERR, dein Gott, mit allen Völkern machen, vor denen du Furcht hast. (5Mo 7,19)
  141. Ich packte die beiden Tafeln, die ich auf meinen Armen trug, schleuderte sie fort und zerschmetterte sie vor euren Augen. (5Mo 9,17)
  142. Dann warf ich mich vor dem HERRN wie beim ersten Mal nieder. Vierzig Tage und vierzig Nächte aß ich kein Brot und trank kein Wasser, wegen all der Sünde, die ihr begangen hattet, indem ihr tatet, was in den Augen des HERRN böse ist, sodass ihr ihn erzürntet. (5Mo 9,18)
  143. Er ist dein Lobgesang, er ist dein Gott. Für dich hat er all das Große und Furchterregende getan, das du mit eigenen Augen gesehen hast. (5Mo 10,21)
  144. Vielmehr: Ihr selbst habt die ganze Großtat des HERRN, die er getan hat, mit eigenen Augen gesehen. (5Mo 11,7)
  145. Es ist ein Land, um das der HERR, dein Gott, sich kümmert. Stets ruhen auf ihm die Augen des HERRN, deines Gottes, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres. (5Mo 11,12)
  146. Nimm dich in Acht! Verbrenn deine Brandopfertiere nicht an irgendeiner Stätte, die dir gerade vor die Augen kommt, (5Mo 12,13)
  147. Du sollst es nicht genießen, damit es dir und später deinen Kindern gut geht, weil du tust, was in den Augen des HERRN richtig ist. (5Mo 12,25)
  148. Achte und höre auf alle diese Worte, auf die ich dich verpflichte, damit es dir und später deinen Kindern immer gut geht, weil du tust, was in den Augen des HERRN, deines Gottes, gut und richtig ist! (5Mo 12,28)
  149. wenn du dann durch Augenschein und Vernehmung genaue Ermittlungen angestellt hast und sich gezeigt hat: Ja, es ist wahr, der Tatbestand steht fest, dieser Gräuel ist in deiner Mitte geschehen, (5Mo 13,15)
  150. für den Fall, dass du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst, alle seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, bewahrst und tust, was in den Augen des HERRN, deines Gottes, richtig ist. (5Mo 13,19)
  151. Wenn in deiner Mitte, in einem der Stadtbereiche, die der HERR, dein Gott, dir gibt, ein Mann - oder auch eine Frau - lebt, der tut, was in den Augen des HERRN, deines Gottes, böse ist und sich über seinen Bund hinwegsetzt, (5Mo 17,2)
  152. Und du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen: Leben um Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß. (5Mo 19,21)
  153. Sie sollen feierlich sagen: Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen und unsere Augen haben nichts gesehen. (5Mo 21,7)
  154. Du wirst das unschuldig vergossene Blut aus deiner Mitte wegschaffen können, wenn du tust, was in den Augen des HERRN richtig ist. (5Mo 21,9)
  155. Vierzig Schläge darf er ihm geben lassen, mehr nicht. Sonst könnte dein Bruder, wenn man ihm darüber hinaus noch viele Schläge gibt, vor deinen Augen entehrt werden. (5Mo 25,3)
  156. dann soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten, ihm den Schuh vom Fuß ziehen, ihm ins Gesicht spucken und ausrufen: So behandelt man einen, der seinem Bruder das Haus nicht baut. (5Mo 25,9)
  157. Dein Ochse wird vor deinen Augen geschlachtet und du bekommst nicht einmal davon zu essen. Dein Esel wird dir weggerissen und kehrt nicht zurück. Deine Schafe und Ziegen werden deinen Feinden ausgeliefert und niemand kommt dir zu Hilfe. (5Mo 28,31)
  158. Deine Söhne und Töchter werden einem anderen Volk ausgeliefert, du siehst dir den ganzen Tag nach ihnen die Augen aus und zwingst sie doch nicht herbei. (5Mo 28,32)
  159. Wahnsinn befällt dich bei dem Anblick, der sich deinen Augen bietet. (5Mo 28,34)
  160. Unter diesen Nationen wirst du keine Ruhe finden. Es wird keine Stelle geben, wohin du deinen Fuß setzen kannst. Der HERR wird dir dort das Herz erzittern, die Augen verlöschen und den Atem stocken lassen. (5Mo 28,65)
  161. Am Morgen wirst du sagen: Wenn es doch schon Abend wäre!, und am Abend: Wenn es doch schon Morgen wäre! - um dem Schrecken zu entfliehen, der dein Herz befällt, und dem Anblick, der sich deinen Augen bietet. (5Mo 28,67)
  162. Mose rief ganz Israel zusammen und sagte zu den Israeliten: Ihr habt alles gesehen, was der HERR in Ägypten vor euren Augen mit dem Pharao, mit seinem ganzen Hof und seinem ganzen Land getan hat. (5Mo 29,1)
  163. Mit eigenen Augen hast du jene schweren Prüfungen, die großen Zeichen und Wunder gesehen. (5Mo 29,2)
  164. Aber einen Verstand, der wirklich erkennt, Augen, die wirklich sehen, und Ohren, die wirklich hören, hat der HERR euch bis zum heutigen Tag nicht gegeben. (5Mo 29,3)
  165. Mose rief Josua herbei und sagte vor den Augen ganz Israels zu ihm: Empfange Vollmacht und Kraft: Du sollst mit diesem Volk in das Land hineinziehen, von dem du weißt: Der HERR hat ihren Vätern geschworen, es ihnen zu geben. Du sollst es an sie als Erbbesitz verteilen. (5Mo 31,7)
  166. Denn ich weiß: Nach meinem Tod werdet ihr ins Verderben laufen und von dem Weg abweichen, auf den ich euch verpflichtet habe. Dann, in künftigen Tagen, wird euch die Not begegnen, weil ihr tut, was in den Augen des HERRN böse ist, und weil ihr ihn durch euer Machwerk erzürnt. (5Mo 31,29)
  167. Er fand ihn in der Steppe, in der Wüste, wo wildes Getier heult. Er hüllte ihn ein, gab auf ihn Acht und hütete ihn wie seinen Augenstern, (5Mo 32,10)
  168. Der HERR sagte zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe mit dem Schwur: Deinen Nachkommen werde ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht. (5Mo 34,4)
  169. Mose war hundertzwanzig Jahre alt, als er starb. Sein Auge war noch nicht getrübt, seine Frische war noch nicht geschwunden. (5Mo 34,7)
  170. zu all den Beweisen seiner starken Hand und zu all den Furcht erregenden und großen Taten, die Mose vor den Augen von ganz Israel vollbracht hat. (5Mo 34,12)
  171. Da sagte der HERR zu Josua: Heute fange ich an, dich vor den Augen ganz Israels groß zu machen, damit sie erkennen, dass ich mit dir sein werde, wie ich mit Mose gewesen bin. (Jos 3,7)
  172. Dann sagte Josua: Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott mitten unter euch ist: Er wird die Kanaaniter, die Hetiter, Hiwiter, Perisiter, Girgaschiter, Amoriter und Jebusiter vor euren Augen vertreiben. (Jos 3,10)
  173. Es waren etwa vierzigtausend bewaffnete Männer, die vor den Augen des HERRN zum Kampf in die Steppen von Jericho zogen. (Jos 4,13)
  174. An jenem Tag machte der HERR den Josua in den Augen ganz Israels groß und man hatte Ehrfurcht vor ihm, wie man vor Mose zeit seines Lebens Ehrfurcht hatte. (Jos 4,14)
  175. denn der HERR, euer Gott, hat das Wasser des Jordan vor euren Augen austrocknen lassen, bis ihr hindurchgezogen wart, genauso wie es der HERR, euer Gott, mit dem Roten Meer machte, das er vor unseren Augen austrocknen ließ, bis wir hindurchgezogen waren. (Jos 4,23)
  176. Alle Könige der Amoriter jenseits des Jordan im Westen und alle Könige der Kanaaniter am Meer hörten, dass der HERR das Wasser des Jordan vor den Augen der Israeliten austrocknen ließ, bis sie hinübergezogen waren; da zerschmolz ihr Herz und jedem stockte der Atem wegen der Israeliten. (Jos 5,1)
  177. Als Josua bei Jericho war und die Augen erhob, schaute er und siehe: Ein Mann stand vor ihm, mit einem gezückten Schwert in der Hand. Josua ging auf ihn zu und fragte ihn: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden? (Jos 5,13)
  178. Und dort schrieb er auf die Steine eine Abschrift der Weisung des Mose, die dieser geschrieben hatte vor den Augen der Israeliten. (Jos 8,32)
  179. Sie antworteten Josua: Deinen Knechten wurde genau berichtet, was der HERR, dein Gott, seinem Knecht Mose befohlen hat: euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euren Augen zu vernichten. Darum hatten wir große Angst vor euch und fürchteten um unser Leben. Deshalb haben wir das getan. (Jos 9,24)
  180. Damals redete Josua zum HERRN, am Tage, da der HERR die Amoriter den Israeliten preisgab, und sprach vor den Augen Israels: Sonne, bleib stehen über Gibeon und du, Mond, über dem Tal von Ajalon! (Jos 10,12)
  181. Und Josua warf in Schilo vor den Augen des HERRN das Los für die Israeliten. So verteilte Josua das Land an sie, entsprechend ihren Abteilungen. (Jos 18,10)
  182. Das sind die erblichen Anteile, die der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Großfamilien der Israeliten in Schilo vor den Augen des HERRN, am Eingang des Offenbarungszeltes, den Stämmen der Israeliten durch das Los zuteilten. Dann waren sie mit der Verteilung des Landes fertig. (Jos 19,51)
  183. Ihr habt selbst alles gesehen, was der HERR, euer Gott, mit all diesen Völkern vor euren Augen gemacht hat; denn der HERR, euer Gott, hat selbst für euch gekämpft. (Jos 23,3)
  184. Der HERR hat vor euren Augen große und mächtige Völker vertrieben; bis heute konnte niemand euch standhalten. (Jos 23,9)
  185. dann könnt ihr gewiss sein, dass der HERR, euer Gott, diese Völker nicht mehr vor euren Augen vertreiben wird. Sie werden zur Schlinge und zur Falle für euch, zur Peitsche für euren Rücken und zum Stachel in euren Augen, bis ihr aus diesem schönen Land verschwindet, das der HERR, euer Gott, euch gegeben hat. (Jos 23,13)
  186. Da schrien eure Väter zum HERRN und er legte zwischen euch und die Ägypter eine Finsternis und ließ das Meer über sie kommen, sodass es sie überflutete. Mit eigenen Augen habt ihr gesehen, was ich in Ägypten getan habe. Dann habt ihr euch lange in der Wüste aufgehalten. (Jos 24,7)
  187. Denn der HERR, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder getan hat. Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind. (Jos 24,17)
  188. Deshalb sage ich euch jetzt: Ich werde sie nicht vor euren Augen vertreiben, sondern sie werden euch zu eurem Gegner und ihre Götter werden euch zur Falle. (Ri 2,3)
  189. Die Israeliten taten, was in den Augen des HERRN böse ist, und dienten den Baalen. (Ri 2,11)
  190. werde auch ich kein einziges der Völker mehr vor ihren Augen vertreiben, die Josua bei seinem Tod noch übrig gelassen hat. (Ri 2,21)
  191. Die Israeliten taten, was in den Augen des HERRN böse ist. Sie vergaßen den HERRN, ihren Gott, und dienten den Baalen und den Ascheren. (Ri 3,7)
  192. Und wiederum taten die Israeliten, was in den Augen des HERRN böse ist. Der HERR aber gab Eglon, dem König von Moab, Macht über Israel, weil sie getan hatten, was in den Augen des HERRN böse ist. (Ri 3,12)
  193. Die Israeliten taten wieder, was in den Augen des HERRN böse ist, nachdem Ehud gestorben war. (Ri 4,1)
  194. Die Israeliten taten, was in den Augen des HERRN böse ist. Da gab sie der HERR in die Hand Midians, sieben Jahre lang. (Ri 6,1)
  195. Gideon erwiderte ihm: Wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, dann gib mir ein Zeichen dafür, dass du selbst es bist, der mit mir redet. (Ri 6,17)
  196. Der Engel des HERRN streckte die Spitze des Stabes aus, den er in der Hand hatte, und berührte das Fleisch und die Brote. Da stieg Feuer von dem Felsblock auf und verzehrte das Fleisch und die Brote. Der Engel des HERRN aber war Gideons Augen entschwunden. (Ri 6,21)
  197. Die Israeliten taten wieder, was in den Augen des HERRN böse ist. Sie dienten den Baalen und Astarten, den Göttern Arams, den Göttern Sidons, den Göttern Moabs, den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister. Sie verließen den HERRN und dienten ihm nicht. (Ri 10,6)
  198. Die Israeliten sagten zum HERRN: Wir haben gesündigt. Handle du an uns ganz so, wie es gut ist in deinen Augen, nur rette uns heute! (Ri 10,15)
  199. Ist es nicht so: Wen Kemosch, dein Gott, vertreibt, dessen Besitz nimmst du, und wen immer der HERR, unser Gott, vor unseren Augen vertreibt, dessen Besitz nehmen wir. (Ri 11,24)
  200. Die Israeliten taten wieder, was in den Augen des HERRN böse ist. Deshalb gab sie der HERR vierzig Jahre lang in die Hand der Philister. (Ri 13,1)
  201. Sein Vater und seine Mutter erwiderten ihm: Gibt es denn unter den Töchtern deiner Stammesbrüder und in meinem ganzen Volk keine Frau, sodass du fortgehen und eine Frau von diesen unbeschnittenen Philistern heiraten musst? Simson antwortete seinem Vater: Die nimm mir, denn sie ist recht in meinen Augen. (Ri 14,3)
  202. Dann ging er hinab und redete mit der Frau und sie war recht in Simsons Augen. (Ri 14,7)
  203. Da packten ihn die Philister und stachen ihm die Augen aus. Sie führten ihn nach Gaza hinab und fesselten ihn mit zwei Bronzeketten und er musste im Gefängnis mit der Handmühle mahlen. (Ri 16,21)
  204. Simson aber rief zum HERRN und sagte: Herr und GOTT, denk doch an mich und gib mir nur noch dieses eine Mal Kraft, Gott, damit ich an den Philistern Rache nehmen kann, wenigstens für eines von meinen beiden Augen. (Ri 16,28)
  205. In jenen Tagen gab es keinen König in Israel; jeder tat, was in seinen Augen recht war. (Ri 17,6)
  206. Siehe, da sind meine jungfräuliche Tochter und seine Nebenfrau. Sie will ich zu euch hinausbringen; vergewaltigt sie und macht mit ihnen, wie es gut ist in euren Augen. Aber an diesem Mann dürft ihr keine solche Schandtat begehen. (Ri 19,24)
  207. In jenen Tagen gab es keinen König in Israel; jeder tat, was in seinen eigenen Augen recht war. (Ri 21,25)
  208. behalte das Feld im Auge, wo sie ernten, und geh hinter ihnen her! Ich habe den Knechten befohlen, dich nicht anzurühren. Hast du Durst, so darfst du zu den Gefäßen gehen und von dem trinken, was die Knechte schöpfen. (Rut 2,9)
  209. Sie sagte: Ich habe Gnade gefunden in deinen Augen, Herr. Du hast mir Mut gemacht und zum Herzen deiner Magd gesprochen und ich bin nicht einmal eine deiner Mägde. (Rut 2,13)
  210. Sie sagte: Möge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Dann ging sie weg; sie aß wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr. (1Sam 1,18)
  211. Die Sünde der jungen Männer war sehr schwer in den Augen des HERRN; denn sie behandelten das Opfer des HERRN mit Verachtung. (1Sam 2,17)
  212. Ich habe sie aus allen Stämmen Israels für mich als Priester erwählt, damit sie zu meinem Altar hinaufgehen, das Räucheropfer darbringen und vor meinen Augen das Efod tragen. Auch habe ich dem Haus deines Vaters alle Feueropfer der Israeliten überlassen. (1Sam 2,28)
  213. Nur einen werde ich nicht wegreißen von meinem Altar, wenn ich deine Augen brechen und deine Seele verschmachten lasse; aber der ganze Nachwuchs deines Hauses wird im besten Mannesalter sterben. (1Sam 2,33)
  214. Ich aber werde mir einen zuverlässigen Priester einsetzen, der nach meinem Herzen und nach meinem Sinn handeln wird. Ich will ihm ein Haus bauen, das Bestand hat, und er wird allezeit vor den Augen meines Gesalbten seinen Dienst versehen. (1Sam 2,35)
  215. Eines Tages geschah es: Eli schlief auf seinem Platz; seine Augen waren schwach geworden und er konnte nicht mehr sehen. (1Sam 3,2)
  216. Eli war achtundneunzig Jahre alt; seine Augen waren starr geworden, sodass er nichts mehr sehen konnte. (1Sam 4,15)
  217. Der Ammoniter Nahasch erwiderte ihnen: Unter einer Bedingung will ich mit euch einen Vertrag schließen: Ich steche euch allen das rechte Auge aus und bringe damit Schande über ganz Israel. (1Sam 11,2)
  218. Hier stehe ich; antwortet mir in Gegenwart des HERRN und seines Gesalbten: Wem habe ich je ein Rind weggenommen? Wem habe ich einen Esel weggenommen? Wen habe ich übervorteilt, wen ungerecht behandelt? Von wem habe ich Bestechungsgeld angenommen und habe beide Augen zugedrückt? Ich will es euch zurückerstatten. (1Sam 12,3)
  219. Tretet zu mir, damit ich vor den Augen des HERRN mit euch ins Gericht gehe wegen all der Wohltaten des HERRN, die er euch und euren Vätern erwiesen hat! (1Sam 12,7)
  220. Nun tretet her und seht die große Tat mit an, die der HERR vor euren Augen vollbringen wird! (1Sam 12,16)
  221. Ist jetzt nicht gerade Weizenernte? Ich werde zum HERRN rufen und er wird Gewitter und Regen schicken. So werdet ihr erkennen und einsehen, wie groß euer Unrecht in den Augen des HERRN ist, das ihr dadurch begangen habt, dass ihr für euch einen König verlangt habt. (1Sam 12,17)
  222. Jonatan aber hatte nicht gehört, wie sein Vater das Volk beschwor. Er tauchte den Stock, den er in der Hand hielt, mit der Spitze in eine Honigwabe und führte den Honig mit der Hand zum Mund. Da leuchteten seine Augen wieder. (1Sam 14,27)
  223. Jonatan erwiderte: Mein Vater stürzt das Land ins Unglück. Seht nur, meine Augen leuchten, weil ich ein bisschen von diesem Honig gegessen habe. (1Sam 14,29)
  224. Samuel aber erwiderte: Wie dein Schwert die Frauen um ihre Kinder gebracht, so sei unter den Frauen deine Mutter kinderlos gemacht. Und Samuel hieb vor den Augen des HERRN in Gilgal Agag in Stücke. (1Sam 15,33)
  225. Der HERR aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der HERR aber sieht das Herz. (1Sam 16,7)
  226. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war rötlich, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der HERR: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. (1Sam 16,12)
  227. Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, dass der HERR dich heute in der Höhle in meine Hand gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich solle dich töten; aber ich habe dich geschont. Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN. (1Sam 24,11)
  228. Doch denk daran: Wie dein Leben heute in meinen Augen wertvoll war, so wird auch mein Leben in den Augen des HERRN wertvoll sein; er wird mich aus aller Bedrängnis erretten. (1Sam 26,24)
  229. Da rief Achisch David zu sich und sagte zu ihm: So wahr der HERR lebt, du bist ein aufrechter Mann und es wäre in meinen Augen gut, wenn du mit mir ins Feld ziehen und wieder zurückkommen würdest; denn ich habe an dir nichts Unrechtes entdeckt seit dem Tag, an dem du zu mir gekommen bist, bis heute. Aber den Fürsten bist du nicht genehm. (1Sam 29,6)
  230. Abner sagte noch einmal zu Asaël: Lass von mir ab! Warum soll ich dich zu Boden schlagen? Wie könnte ich dann noch deinem Bruder Joab in die Augen blicken? (2Sam 2,22)
  231. David antwortete: Gut, ich will einen Vertrag mit dir schließen; nur das eine verlange ich von dir: Du darfst mir nicht unter die Augen treten, falls du nicht Michal, die Tochter Sauls, mitbringst, wenn du kommst und vor mir erscheinst. (2Sam 3,13)
  232. Da zog David nach Baal-Perazim. Dort schlug er die Philister und sagte: Der HERR hat die Reihen meiner Feinde vor meinen Augen durchbrochen, wie Wasser durchbricht. Deshalb nennt man jenen Ort Baal-Perazim, Herr der Durchbrüche. (2Sam 5,20)
  233. Als David zurückkehrte, um seine Familie zu begrüßen, kam ihm Michal, die Tochter Sauls, entgegen und sagte: Wie würdevoll hat sich heute der König von Israel benommen, als er sich vor den Augen der Mägde seiner Untertanen bloßgestellt hat, wie sich nur einer vom Gesindel bloßstellen kann. (2Sam 6,20)
  234. für ihn will ich mich gern noch geringer machen als diesmal und in meinen eigenen Augen niedrig erscheinen. Bei den Mägden jedenfalls, von denen du gesprochen hast, stehe ich in Ehren. (2Sam 6,22)
  235. und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet und ich werde dir einen großen Namen machen, der dem Namen der Großen auf der Erde gleich ist. (2Sam 7,9)
  236. Weil das in deinen Augen noch zu wenig war, Herr und GOTT, hast du dem Haus deines Knechtes sogar Zusagen für die ferne Zukunft gemacht. Ist das eine Weisung, wie sie einem Menschen zukommt, mein Herr und GOTT? (2Sam 7,19)
  237. Welches andere Volk auf der Erde ist wie dein Volk Israel? Wo wäre ein Gott hingegangen, um ein Volk für sich als sein Volk freizukaufen und ihm einen Namen zu machen und für dieses Volk große und erstaunliche Taten zu vollbringen, so wie du ganze Völker und ihre Götter vertrieben hast vor den Augen deines Volkes, das du dir von den Ägyptern freigekauft hast? (2Sam 7,23)
  238. Dann wird dein Name groß sein für ewige Zeiten und man wird sagen: Der HERR der Heerscharen ist Israels Gott! und das Haus deines Knechtes David wird vor deinen Augen Bestand haben. (2Sam 7,26)
  239. So segne jetzt gnädig das Haus deines Knechtes, damit es ewig vor deinen Augen Bestand hat. Denn du, Herr und GOTT, hast es versprochen und mit deinem Segen wird das Haus deines Knechtes für immer gesegnet sein. (2Sam 7,29)
  240. sagten die Fürsten der Ammoniter zu Hanun, ihrem Herrn: Will David wirklich deinen Vater vor deinen Augen ehren, weil er Leute schickt, die dir sein Beileid aussprechen sollen? Hat David seine Diener nicht viel eher zu dir geschickt, um die Stadt zu durchforschen und auszukundschaften und sie dann verwüsten zu lassen? (2Sam 10,3)
  241. Sobald die Trauerzeit vorüber war, ließ David sie zu sich in sein Haus holen. Sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. In den Augen des HERRN aber war böse, was David getan hatte. (2Sam 11,27)
  242. So spricht der HERR: Ich werde dafür sorgen, dass sich aus deinem eigenen Haus das Unheil gegen dich erhebt, und ich werde dir vor deinen Augen deine Frauen wegnehmen und sie einem andern geben; er wird am hellen Tag bei deinen Frauen liegen. (2Sam 12,11)
  243. Da sagte Jonadab zu ihm: Leg dich ins Bett und stell dich krank! Wenn dann dein Vater kommt, um nach dir zu sehen, sag zu ihm: Lass doch meine Schwester Tamar zu mir kommen und mir etwas zu essen machen; sie soll die Krankenkost vor meinen Augen zubereiten, sodass ich zusehen und aus ihrer Hand essen kann. (2Sam 13,5)
  244. Amnon legte sich also hin und stellte sich krank. Als der König kam, um nach ihm zu sehen, sagte Amnon zum König: Meine Schwester Tamar möge doch zu mir kommen; sie soll mir vor meinen Augen zwei Kuchen backen und ich will die Krankenkost aus ihrer Hand essen. (2Sam 13,6)
  245. Tamar ging in das Haus ihres Bruders Amnon, der im Bett lag. Sie nahm Teig, knetete vor seinen Augen die Kuchen und backte sie. (2Sam 13,8)
  246. Der König aber sagte: Er soll in sein Haus gehen, aber er soll mir nicht unter die Augen treten. Abschalom ging in sein Haus, aber dem König durfte er nicht unter die Augen treten. (2Sam 14,24)
  247. Abschalom wohnte zwei Jahre lang in Jerusalem, ohne dem König unter die Augen zu treten. (2Sam 14,28)
  248. Abschalom antwortete: Ich hatte doch jemand zu dir geschickt und dir sagen lassen: Komm her, ich möchte dich zum König senden. Du sollst ihn fragen: Wozu bin ich eigentlich von Geschur hergekommen? Es wäre für mich besser gewesen, ich wäre dort geblieben. Jetzt aber möchte ich dem König vor die Augen treten. Wenn eine Schuld auf mir liegt, soll er mich töten. (2Sam 14,32)
  249. Der König sagte zu Zadok: Bring die Lade Gottes in die Stadt zurück! Wenn ich vor den Augen des HERRN Gnade finde, dann wird er mich zurückführen und mich die Lade und ihre Stätte wiedersehen lassen. (2Sam 15,25)
  250. Da sagte der König zu Ziba: Jetzt soll alles, was Merib-Baal gehört, dir gehören. Ziba antwortete: Ich habe mich niedergeworfen; möge ich Gnade finden vor deinen Augen, mein Herr und König. (2Sam 16,4)
  251. Und außerdem: Wem diene ich denn? Doch nur seinem Sohn. Wie ich vor den Augen deines Vaters Dienst getan habe, so will ich auch dir zur Verfügung stehen. (2Sam 16,19)
  252. Man errichtete für Abschalom ein Zelt auf dem Dach und Abschalom ging vor den Augen ganz Israels zu den Nebenfrauen seines Vaters. (2Sam 16,22)
  253. Du zeigst ja denen deine Liebe, die dich hassen, und deinen Hass denen, die dich lieben; denn du gabst uns heute zu verstehen, dass dir die Anführer und die Krieger nichts bedeuten. Jetzt weiß ich, dass es in deinen Augen ganz richtig wäre, wenn Abschalom noch am Leben wäre, wir alle aber heute gestorben wären. (2Sam 19,7)
  254. Da sagte David zu Abischai: Nun wird uns Scheba, der Sohn Bichris, gefährlicher als Abschalom. Nimm darum die Knechte deines Herrn mit und verfolg Scheba, damit er nicht die befestigten Städte einnimmt und uns die Augen ausreißt! (2Sam 20,6)
  255. Darum hat der HERR mir vergolten, nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen. (2Sam 22,25)
  256. Joab aber sagte zum König: Der HERR, dein Gott, möge das Volk vermehren, hundertmal mehr, als es jetzt ist, und mein Herr, der König, möge es mit eigenen Augen sehen. Warum aber hat mein Herr, der König, Gefallen an einer solchen Sache? (2Sam 24,3)
  257. Auf dich, mein Herr und König, sind nun die Augen ganz Israels gerichtet. Du sollst ihnen bekanntgeben, wer nach meinem Herrn und König auf dem Thron sitzen wird. (1Kön 1,20)
  258. Auch hat der König gesagt: Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der mir heute gewährt hat, dass mein Nachkomme auf meinem Thron sitzt und dass meine Augen das noch sehen dürfen. (1Kön 1,48)
  259. Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Nacht und bei Tag, über der Stätte, von der du gesagt hast, dass dein Name hier wohnen soll! Höre auf das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte verrichtet! (1Kön 8,29)
  260. Halte deine Augen offen für das Flehen deines Knechtes und für das Flehen deines Volkes Israel! Erhöre sie, sooft sie zu dir rufen. (1Kön 8,52)
  261. Er sprach zu ihm: Ich habe dein flehentliches Gebet, das du an mich gerichtet hast, gehört und dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt. Meinen Namen werde ich für immer hierher legen, meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen. (1Kön 9,3)
  262. Ich wollte es nicht glauben, bis ich nun selbst gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und wahrlich, nicht einmal die Hälfte hat man mir berichtet; deine Weisheit und deine Vorzüge übertreffen alles, was ich gehört habe. (1Kön 10,7)
  263. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, und war ihm nicht so vollkommen ergeben wie sein Vater David. (1Kön 11,6)
  264. Denn sie haben mich verlassen und sich vor Astarte, der Göttin der Sidonier, vor Kemosch, dem Gott der Moabiter, und vor Milkom, dem Gott der Ammoniter, niedergeworfen. Sie sind nicht meinen Wegen gefolgt und haben nicht getan, was in meinen Augen recht ist - meine Satzungen und Rechtsentscheide zu halten wie sein Vater David. (1Kön 11,33)
  265. Die Frau Jerobeams tat so; sie machte sich auf, ging nach Schilo und kam in das Haus Ahijas. Dieser aber konnte nicht mehr sehen; denn seine Augen waren im Alter starr geworden. (1Kön 14,4)
  266. Juda aber tat, was böse war in den Augen des HERRN. Die Sünden, die sie begingen, reizten ihn mehr als alles, was ihre Väter getan hatten. (1Kön 14,22)
  267. und tat, was böse war in den Augen des HERRN. Er folgte den Wegen seines Vaters und hielt an der Sünde fest, zu der dieser Israel verführt hatte. (1Kön 15,26)
  268. und tat, was böse war in den Augen des HERRN. Er folgte den Wegen Jerobeams und hielt an der Sünde fest, zu der dieser Israel verführt hatte. (1Kön 15,34)
  269. Das Wort des HERRN war durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, an Bascha und sein Haus ergangen, weil er tat, was böse war in den Augen des HERRN, weil er ihn durch das Werk seiner Hände erzürnte und es dem Haus Jerobeam gleichtat, aber auch weil er dieses ausgerottet hatte. (1Kön 16,7)
  270. Dies traf ihn zur Strafe für die Sünden, die er begangen hatte; denn er hatte getan, was böse war in den Augen des HERRN. Er war den Wegen Jerobeams gefolgt und hatte an der Sünde festgehalten, die dieser begangen und zu der er Israel verführt hatte. (1Kön 16,19)
  271. Omri tat, was böse war in den Augen des HERRN, und trieb es noch schlimmer als alle seine Vorgänger. (1Kön 16,25)
  272. und tat, was böse war in den Augen des HERRN, mehr als alle seine Vorgänger. (1Kön 16,30)
  273. Doch Elija antwortete: So wahr der HERR der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: Heute noch werde ich ihm vor die Augen treten. (1Kön 18,15)
  274. Sogleich begab sich der Prophet zum König und stellte sich ihm in den Weg. Durch eine Binde über den Augen hatte er sich unkenntlich gemacht. (1Kön 20,38)
  275. Sogleich nahm der Prophet die Binde von den Augen und der König von Israel erkannte ihn als einen von den Propheten. (1Kön 20,41)
  276. Es gab in der Tat niemand, der sich wie Ahab hergab zu tun, was böse war in den Augen des HERRN, da seine Frau Isebel ihn verführte. (1Kön 21,25)
  277. und tat, was böse war in den Augen des HERRN. Er folgte den Wegen seines Vaters und seiner Mutter und den Wegen Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte. (1Kön 22,53)
  278. Nun schickte der König einen dritten Hauptmann über Fünfzig und seine Leute. Dieser kam hinauf, kniete vor Elija nieder und flehte ihn an: Mann Gottes, möchte doch mein Leben und das Leben deiner fünfzig Knechte kostbar sein in deinen Augen. (2Kön 1,13)
  279. Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die ersten zwei Hauptleute und ihre fünfzig Mann verzehrt. Möchte nun mein Leben kostbar sein in deinen Augen. (2Kön 1,14)
  280. und tat, was böse war in den Augen des HERRN. Doch trieb er es nicht so schlimm wie sein Vater und seine Mutter; denn er entfernte das Steinmal des Baal, das sein Vater errichtet hatte. (2Kön 3,2)
  281. Dann trat er an das Bett und warf sich über das Kind; er legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf dessen Augen, seine Hände auf dessen Hände. Als er sich so über das Kind hinstreckte, kam Wärme in dessen Leib. (2Kön 4,34)
  282. Dann stand er auf, ging im Haus einmal hin und her, trat wieder an das Bett und warf sich über das Kind. Da nieste es siebenmal und öffnete die Augen. (2Kön 4,35)
  283. Dann betete Elischa: HERR, öffne ihm die Augen, damit er sieht! Und der HERR öffnete dem Diener die Augen: Er sah den Berg rings um Elischa voll von feurigen Pferden und Wagen. (2Kön 6,17)
  284. Als sie dort angekommen waren, betete Elischa: HERR, öffne ihnen die Augen, damit sie sehen! Der HERR öffnete ihnen die Augen und sie sahen, dass sie mitten in Samaria waren. (2Kön 6,20)
  285. Doch der Vorkämpfer, auf dessen Arm sich der König stützte, antwortete dem Gottesmann: Selbst wenn der HERR Schleusen am Himmel anbrächte, könnte das nicht geschehen. Elischa erwiderte: Du wirst es mit deinen eigenen Augen sehen, aber nicht davon essen. (2Kön 7,2)
  286. hatte der Vorkämpfer dem Gottesmann geantwortet: Selbst wenn der HERR Schleusen am Himmel anbrächte, könnte dies nicht geschehen. Und Elischa hatte ihm erwidert: Du wirst es mit deinen Augen sehen, aber nicht davon essen. (2Kön 7,19)
  287. Er folgte den Wegen der Könige von Israel, wie es das Haus Ahab getan hatte; denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau und er tat, was böse war in den Augen des HERRN. (2Kön 8,18)
  288. Er folgte den Wegen des Hauses Ahab und tat, was böse war in den Augen des HERRN, wie das Haus Ahab; denn er war mit dem Haus Ahab verschwägert. (2Kön 8,27)
  289. Als Jehu nach Jesreel kam und Isebel dies erfuhr, legte sie Schminke auf ihre Augen, schmückte ihr Haupt und schaute durch das Fenster hinab. (2Kön 9,30)
  290. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er hielt an der Sünde fest, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, und ließ nicht von ihr ab. (2Kön 13,2)
  291. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er ließ nicht von der Sünde ab, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. (2Kön 13,11)
  292. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er ließ nicht von all den Sünden ab, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. (2Kön 14,24)
  293. Wie seine Väter tat er, was böse war in den Augen des HERRN. Er ließ nicht von den Sünden ab, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. (2Kön 15,9)
  294. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er ließ nicht von den Sünden ab, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, solange er lebte. (2Kön 15,18)
  295. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er ließ nicht von den Sünden ab, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. (2Kön 15,24)
  296. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er ließ nicht von den Sünden ab, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte. (2Kön 15,28)
  297. und tat, was böse war in den Augen des HERRN, jedoch nicht in dem Maß wie die Könige von Israel, die vor ihm herrschten. (2Kön 17,2)
  298. Ihre Söhne und Töchter ließen sie durch das Feuer gehen, trieben Wahrsagerei und Zauberei und gaben sich dazu her zu tun, was böse war in den Augen des HERRN, und ihn zu erzürnen. (2Kön 17,17)
  299. Neige, HERR, dein Ohr und höre! Öffne, HERR, deine Augen und sieh her! Höre die Worte Sanheribs, der seinen Boten hergesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen. (2Kön 19,16)
  300. Wen hast du verhöhnt und geschmäht, gegen wen die Stimme erhoben, deine Augen in die Höhe erhoben? Auf den Heiligen Israels. (2Kön 19,22)
  301. Ach, HERR, denk daran, dass ich in Treue und mit ungeteiltem Herzen vor dir gegangen bin und dass ich getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskija weinte laut. (2Kön 20,3)
  302. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, und ahmte die Gräuel der Völker nach, die der HERR vor den Israeliten vertrieben hatte. (2Kön 21,2)
  303. Er ließ seinen Sohn durch das Feuer gehen, trieb Zauberei und Wahrsagerei, bestellte Totenbeschwörer und Zeichendeuter. So tat er vieles, was böse war in den Augen des HERRN und ihn erzürnte. (2Kön 21,6)
  304. Doch sie hörten nicht und Manasse verführte sie, noch Schlimmeres zu tun als die Völker, die der HERR vor den Augen der Israeliten vernichtet hatte. (2Kön 21,9)
  305. Auch vergoss Manasse unschuldiges Blut in großer Menge, bis er Jerusalem von einem Ende zum andern damit anfüllte. Außerdem verführte er Juda zur Sünde, sodass es tat, was böse war in den Augen des HERRN. (2Kön 21,16)
  306. Wie sein Vater Manasse tat er, was böse war in den Augen des HERRN, (2Kön 21,20)
  307. Ich werde dich mit deinen Vätern vereinen und du sollst in Frieden in deinem Grab beigesetzt werden. Deine Augen sollen all das Unheil nicht mehr sehen, das ich über diesen Ort bringen werde. Sie berichteten dies dem König. (2Kön 22,20)
  308. Genau wie seine Väter tat er, was böse war in den Augen des HERRN. (2Kön 23,32)
  309. Wie seine Väter tat er, was böse war in den Augen des HERRN. (2Kön 23,37)
  310. Wie sein Vater tat er, was böse war in den Augen des HERRN. (2Kön 24,9)
  311. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, wie es Jojakim getan hatte. (2Kön 24,19)
  312. Die Söhne Zidkijas machte man vor dessen Augen nieder. Zidkija ließ er blenden, in Fesseln legen und nach Babel bringen. (2Kön 25,7)
  313. Die Söhne Judas waren: Er, Onan und Schela. Diese drei wurden ihm von der Tochter Schuas, der Kanaaniterin, geboren. Aber Er, der Erstgeborene Judas, war böse in den Augen des HERRN und so ließ ihn der HERR sterben. (1Chr 2,3)
  314. und bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet und ich will dir einen Namen machen, der dem Namen der Großen auf der Erde gleich ist. (1Chr 17,8)
  315. Weil das in deinen Augen noch zu wenig war, o Gott, hast du dem Haus deines Knechtes Zusagen für eine ferne Zukunft gemacht und mich als einen Menschen von hoher Stellung ausersehen, o Herr und GOTT. (1Chr 17,17)
  316. Welches andere Volk auf der Erde ist wie dein Volk Israel? Wo wäre ein Gott hingegangen, um ein Volk für sich freizukaufen und dir den Ruhm großer und erstaunlicher Taten zu verschaffen? Du hast vor den Augen deines Volkes, das du von den Ägyptern freigekauft hast, ganze Völker vertrieben. (1Chr 17,21)
  317. Dann wird dein Name sich als wahr erweisen und groß sein für ewige Zeiten und man wird sagen: Der HERR der Heerscharen ist Israels Gott!, und das Haus deines Knechtes David wird vor deinen Augen Bestand haben. (1Chr 17,24)
  318. Du hast jetzt gnädig das Haus deines Knechtes gesegnet, damit es ewig vor deinen Augen Bestand hat. Denn du, HERR, hast es gesegnet und es bleibt für immer gesegnet. (1Chr 17,27)
  319. sagten die Fürsten der Ammoniter zu Hanun: Will David wirklich deinen Vater vor deinen Augen ehren, weil er Leute schickt, die dir sein Beileid aussprechen sollen? Sind seine Diener nicht viel eher zu dir gekommen, um das Land auszukundschaften, in Aufruhr zu versetzen und auszuspionieren? (1Chr 19,3)
  320. Doch es war böse in den Augen Gottes; darum schlug er Israel. (1Chr 21,7)
  321. Da erging das Wort des HERRN an mich: Du hast viel Blut vergossen und große Kriege geführt. Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du hast vor meinen Augen viel Blut zur Erde fließen lassen. (1Chr 22,8)
  322. Und nun ermahne ich euch vor den Augen ganz Israels, der Versammlung des HERRN, und vor den Ohren unseres Gottes: Bewahrt alle Gebote des HERRN, eures Gottes, und befolgt sie, damit ihr im Besitz des prächtigen Landes bleibt und es für immer auf eure Söhne nach euch vererben könnt! (1Chr 28,8)
  323. Der HERR ließ Salomo überaus mächtig werden vor den Augen Israels. Er verlieh seinem Königtum einen Glanz, wie ihn kein König in Israel vor ihm besessen hatte. (1Chr 29,25)
  324. Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Tag und bei Nacht, über der Stätte, von der du gesagt hast, dass du deinen Namen hierher legen willst! Höre auf das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte verrichtet! (2Chr 6,20)
  325. Lass jetzt, mein Gott, deine Augen offen sein und deine Ohren aufmerksam für das Gebet an diesem Ort. (2Chr 6,40)
  326. Meine Augen sollen jetzt für das Gebet an diesem Ort offen sein und meine Ohren sollen darauf achten. (2Chr 7,15)
  327. Ich habe jetzt dieses Haus erwählt und geheiligt, damit mein Name ewig hier sei. Meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen. (2Chr 7,16)
  328. Ich wollte es nicht glauben, bis ich nun selbst gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und wahrhaftig, nicht einmal die Hälfte hat man mir berichtet von der Größe deiner Weisheit. Du übertriffst alles, was ich gehört habe. (2Chr 9,6)
  329. Asa tat, was gut und recht war in den Augen des HERRN, seines Gottes. (2Chr 14,1)
  330. Denn die Augen des HERRN schweifen über die ganze Erde, um denen ein starker Helfer zu sein, die mit ungeteiltem Herzen zu ihm halten. Hierin hast du töricht gehandelt; denn von nun an wirst du Krieg haben. (2Chr 16,9)
  331. Wirst du, unser Gott, nicht über sie Gericht halten? Wir sind machtlos vor dieser gewaltigen Menge, die gegen uns zieht, und wissen nicht, was wir tun sollen. Nur auf dich sind unsere Augen gerichtet. (2Chr 20,12)
  332. Doch werdet ihr nicht kämpfen müssen. Tretet an, bleibt aber stehen und seht zu, wie der HERR euch Rettung verschafft! Juda und Jerusalem, fürchtet euch nicht und habt keine Angst! Morgen sollt ihr vor ihren Augen ausrücken und der HERR wird mit euch sein. (2Chr 20,17)
  333. Er folgte den Wegen der Könige von Israel, wie es das Haus Ahab getan hatte; denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau und er tat, was böse war in den Augen des HERRN. (2Chr 21,6)
  334. Wie die Angehörigen des Hauses Ahab tat er, was böse war in den Augen des HERRN; denn diese stürzten ihn nach dem Tod seines Vaters durch ihren Rat ins Verderben. (2Chr 22,4)
  335. Usija wurde zornig; er hielt schon die Räucherpfanne in der Hand, um das Räucheropfer darzubringen. Als er sich aber zornig gegen die Priester wandte, brach an seiner Stirn der Aussatz hervor. Es geschah vor den Augen der Priester, während er im Tempel neben dem Räucheraltar stand. (2Chr 26,19)
  336. opferte im Tal Ben-Hinnom, ließ seine Söhne durch das Feuer gehen und ahmte so die Gräuel der Völker nach, die der HERR vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte. (2Chr 28,3)
  337. Darum kam der Zorn des HERRN über Juda und Jerusalem. Er machte sie zum Schreckbild, zum Gegenstand des Entsetzens und zum Gespött, wie ihr es mit eigenen Augen seht. (2Chr 29,8)
  338. Seid nicht wie eure Väter und Brüder, die dem HERRN, dem Gott ihrer Väter, untreu geworden sind, sodass er sie zu einem Bild des Entsetzens machte, wie ihr es vor Augen habt! (2Chr 30,7)
  339. Viele brachten Gaben für den HERRN nach Jerusalem und kostbare Geschenke für Hiskija, den König von Juda. Er war seitdem hochgeehrt in den Augen aller Völker. (2Chr 32,23)
  340. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, und ahmte die Gräuel der Völker nach, die der HERR vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte. (2Chr 33,2)
  341. Er ließ im Tal Ben-Hinnom seine Söhne durch das Feuer gehen, trieb Zauberei, Wahrsagerei und andere geheime Künste, bestellte Totenbeschwörer und Zeichendeuter. So tat er vieles, was böse war in den Augen des HERRN und ihn erzürnte. (2Chr 33,6)
  342. Doch Manasse verführte Juda und die Einwohner Jerusalems, noch Schlimmeres zu tun als die Völker, die der HERR vor den Augen der Israeliten vernichtet hatte. (2Chr 33,9)
  343. Wie sein Vater Manasse tat er, was böse war in den Augen des HERRN; er opferte allen Götzenbildern, die sein Vater Manasse hatte machen lassen, und verehrte sie. (2Chr 33,22)
  344. Vor seinen Augen riss man die Altäre der Baale nieder. Er ließ die Rauchopferaltäre, die auf ihnen standen, zerschlagen, die Kultpfähle zerstören, die Schnitz- und Gussbilder zermalmen, ihren Staub auf die Gräber derer streuen, die ihnen geopfert hatten, (2Chr 34,4)
  345. Ich werde dich mit deinen Vätern vereinen und du sollst in Frieden in deinem Grab beigesetzt werden. Deine Augen sollen all das Unheil nicht mehr sehen, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringen werde. - Sie berichteten das dem König. (2Chr 34,28)
  346. Jojakim war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde. Er regierte elf Jahre in Jerusalem und tat, was böse war in den Augen des HERRN. (2Chr 36,5)
  347. Jojachin war achtzehn Jahre alt, als er König wurde. Er regierte drei Monate und zehn Tage in Jerusalem und tat, was böse war in den Augen des HERRN. (2Chr 36,9)
  348. und tat, was böse war in den Augen des HERRN; er beugte sich nicht vor dem Propheten Jeremia, der im Auftrag des HERRN zu ihm sprach. (2Chr 36,12)
  349. Viele betagte Priester, Leviten und Familienoberhäupter hatten noch den ersten Tempel gesehen. Als nun vor ihren Augen das Fundament für den neuen Tempel gelegt wurde, weinten sie laut. Viele andere aber erhoben ihre Stimme in Jubel und Freude. (Esr 3,12)
  350. Aber über die Ältesten der Juden wachte das Auge ihres Gottes. So hinderte man sie nicht, bis ein Bericht an Darius abgegangen und die Antwort darauf zurückgekommen sei. (Esr 5,5)
  351. Mein Gott, ich schäme mich und wage nicht, die Augen zu dir, mein Gott, zu erheben. Denn unsere Vergehen sind uns über den Kopf gewachsen; unsere Schuld reicht bis zum Himmel. (Esr 9,6)
  352. Jetzt, für einen kurzen Augenblick, hat der HERR, unser Gott, uns Erbarmen gezeigt; er hat einen Rest gerettet und übrig gelassen und uns einen Ruheplatz an seinem heiligen Ort gewährt. So ließ unser Gott unsere Augen aufleuchten, er ließ uns ein wenig aufleben in unserer Knechtschaft. (Esr 9,8)
  353. Hab ein aufmerksames Ohr und ein offenes Auge und hör das Gebet deines Knechtes! Ich bete jetzt Tag und Nacht vor dir für die Israeliten, deine Diener. Ich lege ein Bekenntnis ab wegen der Sünden der Israeliten. Wir haben gegen dich gesündigt; auch ich und meine Familie haben gesündigt. (Neh 1,6)
  354. Esra öffnete das Buch vor aller Augen; denn er stand höher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle. (Neh 8,5)
  355. Wenn es dem König recht ist, möge ein unwiderruflicher königlicher Erlass ergehen, der in den Gesetzen der Perser und Meder aufgezeichnet wird: Waschti darf dem König Artaxerxes nicht mehr unter die Augen treten. Der König aber verleihe den Rang der Königin einer anderen, die würdiger ist als sie. (Est 1,19)
  356. Mordechai ging weg und tat alles genauso, wie es Ester ihm befohlen hatte. (a) Mordechai dachte an alle die Taten des Herrn und er betete zum Herrn: (b) Herr, Herr, König, du Herrscher über alles! Deiner Macht ist das All unterworfen und niemand kann sich dir widersetzen, wenn du Israel retten willst; (c) denn du hast Himmel und Erde gemacht und alles, was wir unter dem Himmel bestaunen. Du bist der Herr über alles und niemand kann es wagen, sich dir, dem Herrn, entgegenzustellen. (d) Du kennst alles. Du weißt, Herr, dass es weder aus Hochmut noch aus Überheblichkeit noch aus Ruhmsucht geschah, wenn ich mich vor dem überheblichen Haman nicht niedergeworfen habe. Denn ich würde gern seine Fußsohlen küssen, wenn es für die Rettung Israels von Nutzen wäre. (e) Ich habe so gehandelt, weil ich nicht die Ehre eines Menschen über die Ehre Gottes stellen wollte. Ich werde mich vor niemand niederwerfen, außer vor dir, meinem Herrn, und ich handle nicht aus Überheblichkeit so. (f) Und nun, Herr und Gott, König, Gott Abrahams, verschone dein Volk! Denn sie blicken auf uns und wollen uns ins Verderben stürzen; sie sind darauf aus zu vernichten, was von Anfang an dein Erbbesitz war. (g) Übersieh dein Erbteil nicht, das du dir von den Ägyptern losgekauft hast! (h) Hör auf mein Flehen, hab Erbarmen mit deinem Erbbesitz und verwandle unsere Trauerklage in Festfreude, damit wir am Leben bleiben und deinen Namen preisen, Herr; lass den Mund derer, die dich loben, nicht verstummen! (i) Auch ganz Israel schrie mit aller Kraft; denn der Tod stand ihnen vor Augen. (k) Auch die Königin Ester wurde von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn. Sie legte ihre prächtigen Gewänder ab und zog die Kleider der Notzeit und Trauer an. Statt der kostbaren Salben tat sie Asche und Staub auf ihr Haupt, vernachlässigte ihren Körper, und wo sie sonst ihren prunkvollen Schmuck trug, hingen jetzt ihre Haare in Strähnen herab. Und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels: (l) Mein Herr, unser König, du bist der Alleinzige. Hilf mir! Denn ich bin hier einzig und allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir. (m) Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, dass du, Herr, Israel aus allen Völkern erwählt hast; du hast dir unsere Väter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest. (n) Wir aber haben uns gegen dich verfehlt und du hast uns unseren Feinden ausgeliefert, weil wir ihre Götter verehrt haben. Du bist gerecht, Herr. (o) Jetzt aber ist es unseren Feinden nicht mehr genug, uns grausam zu unterjochen, sondern sie haben ihre Hände zum Schwur auf die Hände ihrer Götterbilder gelegt, dein Versprechen zu vereiteln, deinen Erbbesitz zu vernichten, den Mund derer, die dich loben, verstummen zu lassen und das Licht deines Tempels und das Feuer auf deinem Altar auszulöschen. (p) Stattdessen wollen sie den Heiden den Mund öffnen, damit sie ihre nichtigen Götzen preisen und auf ewige Zeiten einen sterblichen König verherrlichen. (q) Überlass dein Zepter, Herr, nicht den nichtigen Götzen! Man soll nicht höhnisch über unseren Sturz lachen. Lass ihre Pläne sich gegen sie selbst kehren; den aber, der all das gegen uns veranlasst hat, mach zum warnenden Beispiel! (r) Denk an uns, Herr! Offenbare dich in der Zeit unserer Not und gib mir Mut, König der Götter und Herrscher über alle Mächte! (s) Leg mir in Gegenwart des Löwen die passenden Worte in den Mund und stimm sein Herz um, damit er unseren Feind hasst und ihn und seine Gesinnungsgenossen vernichtet! (t) Uns aber rette mit deiner Hand! Hilf mir, denn ich bin allein und habe niemand außer dir, o Herr! (u) Du kennst alles. Du weißt auch, dass ich den Prunk der Heiden hasse und das Bett eines Unbeschnittenen und Fremden verabscheue. (v) Du weißt, dass ich das Zeichen meiner Würde verabscheue und es an den Tagen meines öffentlichen Auftretens nur unter Zwang auf dem Kopf trage. (w) Ich verabscheue es wie die Tücher zur Zeit meiner Regel und trage es nicht an den Tagen, an denen ich meine Ruhe habe. (x) Deine Magd hat nicht am Tisch Hamans gegessen, ich habe keinem königlichen Gelage durch meine Anwesenheit Glanz verliehen und habe keinen Opferwein getrunken. (y) Seit deine Magd hierherkam, bist du für sie der einzige Grund, sich zu freuen, Herr, du Gott Abrahams. (z) Gott, du hast Macht über alle: Erhöre das Flehen der Verzweifelten und befrei uns aus der Hand der Bösen! Befrei mich von meinen Ängsten! (Est 4,17)
  357. Als der König die Königin Ester im Hof stehen sah, fand sie Gnade vor seinen Augen. Der König streckte Ester das goldene Zepter entgegen, das er in der Hand hielt. Ester trat näher und berührte die Spitze des Zepters. Dann nahm er das goldene Zepter, legte es ihr auf den Nacken, küsste sie und sagte: Nun rede mit mir! (a) Da sagte sie zu ihm: Ich sah dich, Herr, wie einen Engel Gottes und mein Herz erschrak aus Furcht vor deinem majestätischen Anblick; denn du bist herrlich, Herr, und dein Gesicht ist voll Wohlwollen. (b) Während sie mit ihm redete, fiel sie wieder in Ohnmacht. Der König war sehr bestürzt und sein ganzes Gefolge suchte ihr Mut zu machen.

Est 8,12 das sollte in allen Provinzen des Königs Artaxerxes an einem einzigen Tag geschehen, am dreizehnten Tag im zwölften Monat, dem Monat Adar. (a) Dies ist eine Abschrift des Briefes: (b) Der Großkönig Artaxerxes entbietet den Statthaltern der hundertsiebenundzwanzig Provinzen von Indien bis Kusch und allen, denen unsere Angelegenheiten am Herzen liegen, seinen Gruß. (c) Viele, die aufgrund der überreichen Güte ihrer Wohltäter hochgeehrt waren, waren damit noch nicht zufrieden; sie versuchten nicht nur, unseren Untertanen zu schaden, sondern sie konnten auch den Überfluss nicht ertragen und planen sogar Anschläge gegen ihre eigenen Wohltäter. (d) Sie wollen nicht nur die Dankbarkeit unter den Menschen beseitigen, sondern sie sind durch die Prahlerei derer, die vom Guten nichts wissen wollen, überheblich geworden und meinen, dem Gericht des alles durchschauenden Gottes, der das Böse hasst, entfliehen zu können. (e) Schon viele, die als Herrscher eingesetzt waren, hat der schlechte Einfluss von Freunden, die mit den Staatsgeschäften betraut waren, mitschuldig am Tod Unschuldiger gemacht und sie in schreckliches Unglück gestürzt. (f) Das lautere Wohlwollen der Herrschenden wurde durch ihre böswilligen und verlogenen Ratschläge getäuscht. (g) Das ersieht man schon aus den altüberlieferten Geschichten; noch viel deutlicher aber wird es, wenn ihr all das untersucht, was vor euren Augen geschehen ist: Die Niederträchtigkeit derer, die ihr hohes Amt missbrauchten, hat zu großem Unrecht geführt. (h) In Anbetracht der veränderten Lage nehmen wir uns vor, in Zukunft darauf zu achten, dass alle Menschen im Reich ungestört und in Frieden leben können; (i) alles, was uns zur Kenntnis gebracht wird, werden wir erst nach genauerem Zusehen entscheiden. (k) So ging es auch mit dem Mazedonier Haman, dem Sohn Hammedatas. Obwohl er in Wahrheit kein Perser war und unserer Güte sehr fern stand, wurde er bei uns gastlich aufgenommen. (l) Er erfuhr unsere Liebe zu den Menschen, die wir allen Völkern erweisen, in so reichem Maß, dass er sogar als unser Vater ausgerufen wurde und als der zweite Mann neben dem König bei allen immer höchste Verehrung genoss. (m) Doch er ertrug seine hohe Würde nicht, sondern er wollte uns die Herrschaft und das Leben rauben. (n) Er versuchte, Mordechai, unseren Retter und steten Wohltäter, und Ester, die untadelige Mitinhaberin der Königswürde, durch hinterhältige Intrigen mit ihrem ganzen Volk ins Verderben zu stürzen. (o) Auf diese Weise glaubte er, uns aller Freunde zu berauben und die Herrschaft über die Perser den Mazedoniern verschaffen zu können. (p) Wir aber finden, dass die Juden, die dieser Erzschurke ausrotten wollte, keine Aufrührer sind, sondern dass sie als Bürger nach sehr gerechten Gesetzen leben, (q) als Kinder des höchsten, größten und lebendigen Gottes, der unser Reich, wie schon zu Zeiten unserer Vorfahren, in der schönsten Ordnung erhält. (r) Es wird daher gut sein, wenn ihr euch nicht nach den Schreiben richtet, die euch Haman, der Sohn Hammedatas, geschickt hat. Denn ihr Verfasser ist mit seiner ganzen Familie vor den Toren Susas gekreuzigt worden; der über alles herrschende Gott hat ihm nämlich sehr bald die wohlverdiente Strafe geschickt. (s) Ihr sollt überall eine Abschrift dieses Briefes öffentlich aushängen, damit man die Juden nach ihren eigenen Gesetzen leben lässt. Man soll ihnen helfen, sich zur gleichen Zeit, die für ihre Verfolgung festgesetzt war, gegen alle zu verteidigen, von denen sie angegriffen werden; es ist der dreizehnte Tag im zwölften Monat, dem Monat Adar. (t) Diesen Tag hat der alles beherrschende Gott statt zu einem Tag der Vernichtung für das erwählte Volk zu einem Tag der Freude gemacht. (u) Daher sollt ihr neben euren großen Gedenktagen einen weiteren besonderen Festtag mit einem großen Festmahl feiern, damit er von jetzt an uns und allen uns treu ergebenen Persern Heil bringt; für die aber, die uns bedrohen, soll er ein Mahnmal des Untergangs sein. (x) Jede Stadt und jede Provinz, die nicht danach handelt, wird ohne Erbarmen durch Feuer und Speer verwüstet. Kein Mensch wird sie mehr betreten, selbst den Tieren und Vögeln soll sie für immer verhasst sein. (Est 5,2)

  1. Denn der Jude Mordechai war der zweite Mann nach König Artaxerxes, er war bei den Juden hoch angesehen und beliebt bei allen seinen Stammesbrüdern. Er suchte das Wohl seines Volkes und war auf das Wohlergehen all seiner Nachkommen bedacht. (a) Da sagte Mordechai: Durch Gott ist das alles geschehen. (b) Ich erinnere mich an den Traum, den ich darüber hatte. Nichts davon ist unerfüllt geblieben. (c) Die kleine Quelle, die zum großen Strom mit viel Wasser wurde, als das Licht und die Sonne wieder schienen, dieser Strom ist Ester; der König heiratete sie und machte sie zur Königin. (d) Die beiden Drachen sind ich und Haman. (e) Die Völker sind die, die gemeinsam das Andenken an die Juden auslöschen wollten. (f) Mein Volk aber, das sind die Israeliten; sie haben zu Gott geschrien und sind gerettet worden. Der HERR hat sein Volk gerettet, der HERR hat uns von allen diesen Leiden erlöst, Gott hat große Zeichen und Wunder getan, wie sie unter den Völkern noch nie geschehen sind. (g) Deshalb machte er zwei Lose, eines für das Volk Gottes und eines für alle anderen Völker. (h) Die beiden Lose fielen auf die Zeit und die Stunde und den Tag, an dem vor den Augen Gottes und mitten unter allen Völkern die Entscheidung fiel. (i) Gott hat sich an sein Volk, das sein Erbbesitz ist, erinnert und ihm zu seinem Recht verholfen. (k) Diese Tage im Monat Adar, der vierzehnte und der fünfzehnte, sollen zu allen Zeiten und in allen Generationen unter den Augen Gottes in seinem Volk Israel mit ausgelassener Freude gemeinsam gefeiert werden. (l) Im vierten Jahr der Regierung des Ptolemäus und der Kleopatra überbrachten Dositheus, der, wie er sagte, Priester und Levit war, und sein Sohn Ptolemäus den vorliegenden Purimbericht. Sie sagten, er sei echt; Lysimachus, der Sohn des Ptolemäus, ein Mann aus Jerusalem, habe ihn übersetzt. (Est 10,3)
  2. Denn sie hat die Pforten an meiner Mutter Leib nicht verschlossen, nicht das Leid verborgen vor meinen Augen. (Hi 3,10)
  3. Er steht, ich kann sein Aussehen nicht erkennen, eine Gestalt nur vor meinen Augen, ich höre eine Stimme flüstern: (Hi 4,16)
  4. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück. (Hi 7,7)
  5. Kein Auge gewahrt mich, das nach mir sieht, suchen mich deine Augen, dann bin ich nicht mehr da. (Hi 7,8)
  6. dass du ihn musterst jeden Morgen und jeden Augenblick ihn prüfst? (Hi 7,18)
  7. Hast du die Augen eines Sterblichen, siehst du, wie Menschen sehen? (Hi 10,4)
  8. Warum ließest du mich aus dem Mutterschoß kommen, warum verschied ich nicht, ehe mich ein Auge sah? (Hi 10,18)
  9. Du sagtest: Rein ist meine Lehre und lauter war ich stets in deinen Augen. (Hi 11,4)
  10. Doch der Frevler Augen verschmachten, jede Zuflucht schwindet ihnen; ihre Hoffnung ist, das Leben auszuhauchen. (Hi 11,20)
  11. Seht, all das hat mein Auge gesehen, mein Ohr gehört und wohl gemerkt. (Hi 13,1)
  12. Doch über ihm hältst du dein Auge offen, mich aber bringst du ins Gericht mit dir. (Hi 14,3)
  13. Wie reißt doch dein Herz dich fort, wie überheben sich deine Augen, (Hi 15,12)
  14. Sieh doch, selbst seinen Heiligen traut er nicht und der Himmel ist nicht rein in seinen Augen. (Hi 15,15)
  15. Sein Zorn zerreißt, befehdet mich, knirscht gegen mich mit den Zähnen, mein Gegner schärft die Augen gegen mich. (Hi 16,9)
  16. Da meine Freunde mich verspotten, tränt zu Gott hin mein Auge. (Hi 16,20)
  17. Wahrhaftig, nur Spott begleitet mich. In ihren Bitterkeiten verbringt mein Auge die Nacht. (Hi 17,2)
  18. Zum Teilen lädt einer die Freunde ein, doch die Augen seiner Kinder verschmachten. (Hi 17,5)
  19. Vor Kummer ist mein Auge matt, all meine Glieder sind wie ein Schatten. (Hi 17,7)
  20. Warum sind wir wie Vieh geachtet, gelten als unrein in euren Augen? (Hi 18,3)
  21. Als Fremder gelte ich meinen Mägden, von anderem Stamm bin ich in ihren Augen. (Hi 19,15)
  22. Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Meine Nieren verzehren sich in meinem Innern. (Hi 19,27)
  23. dass kurz nur währt der Frevler Jubel, einen Augenblick nur des Ruchlosen Freude? (Hi 20,5)
  24. Das Auge, das ihn sah, erblickt ihn nicht wieder, seine Stätte schaut ihn nie mehr. (Hi 20,9)
  25. Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen, ihre Sprösslinge vor ihren Augen. (Hi 21,8)
  26. Mit eigenen Augen soll er sein Unglück schauen, vom Grimm des Allmächtigen soll er trinken. (Hi 21,20)
  27. Wer hochmütig redet, den erniedrigt man, doch hilft er dem, der die Augen senkt. (Hi 22,29)
  28. Auch des Ehebrechers Auge achtet auf Dämmerung. Kein Auge, sagt er, soll mich erspähen!, eine Hülle legt er aufs Gesicht. (Hi 24,15)
  29. Er gibt ihm Sicherheit, dass er gestützt wird; doch seine Augen überwachen ihren Weg. (Hi 24,23)
  30. Siehe, selbst der Mond glänzt nicht hell, die Sterne sind nicht rein in seinen Augen, (Hi 25,5)
  31. Reich legt er sich schlafen, nichts ist ihm genommen. Macht er die Augen auf, ist nichts mehr da. (Hi 27,19)
  32. In Felsen haut er Stollen ein und lauter Kostbarkeiten erblickt sein Auge. (Hi 28,10)
  33. Verhüllt ist sie vor aller Lebenden Auge, verborgen vor den Vögeln des Himmels. (Hi 28,21)
  34. Hörte mich ein Ohr, pries es mich glücklich, das Auge, das mich sah, stimmte mir zu. (Hi 29,11)
  35. Auge war ich für den Blinden, dem Lahmen wurde ich zum Fuß. (Hi 29,15)
  36. Einen Bund schloss ich mit meinen Augen, nie eine Jungfrau lüstern anzusehen. (Hi 31,1)
  37. Wenn mein Schritt vom Wege wich, mein Herz meinen Augen folgte, an meinen Händen Makel klebte, (Hi 31,7)
  38. Wenn ich der Armen Wunsch versagte, verschmachten ließ der Witwe Augen, (Hi 31,16)
  39. Nun hörten jene drei Männer auf, Ijob zu entgegnen, weil er gerecht war in seinen eigenen Augen. (Hi 32,1)
  40. Denn seine Augen schauen auf des Menschen Wege, alle seine Schritte sieht er wohl. (Hi 34,21)
  41. Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; Könige auf dem Thron: für immer setzt er sie ein, sie werden groß. (Hi 36,7)
  42. Im Augenblick aber, da sie hochschnellt, verlacht sie Ross und Reiter. (Hi 39,18)
  43. Von dort erspäht er die Beute, seine Augen schauen ins Weite. (Hi 39,29)
  44. Kann man an den Augen es fassen, mit Haken ihm die Nase durchbohren? (Hi 40,24)
  45. Sein Niesen lässt Licht aufleuchten; seine Augen sind wie die Lider der Morgenröte. (Hi 41,10)
  46. Vom Hörensagen nur hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich geschaut. (Hi 42,5)
  47. Nicht bestehen die Stolzen vor deinen Augen; du hassest alle, die Unrecht tun. (Ps 5,6)
  48. Mein Auge ist getrübt vor Kummer, ist matt geworden wegen all meiner Gegner. (Ps 6,8)
  49. Er liegt auf der Lauer in den Gehöften und will den Schuldlosen heimlich ermorden; seine Augen spähen aus nach dem Schwachen. (Ps 10,8)
  50. Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, der HERR hat seinen Thron im Himmel. Seine Augen schauen herab, seine Blicke prüfen die Menschen. (Ps 11,4)
  51. Blick doch her, gib mir Antwort, HERR, mein Gott, erleuchte meine Augen, damit ich nicht im Tod entschlafe, (Ps 13,4)
  52. Der Verworfene ist in seinen Augen verachtet, aber die den HERRN fürchten, hält er in Ehren. Er wird nicht ändern, was er zum eigenen Schaden geschworen hat. (Ps 15,4)
  53. Ich habe mir den HERRN beständig vor Augen gestellt, weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht. (Ps 16,8)
  54. Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil, deine Augen schauen, was recht ist. (Ps 17,2)
  55. Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel (Ps 17,8)
  56. Auf Schritt und Tritt haben sie mich jetzt umzingelt, ihre Augen richten sich darauf, mich zu Boden zu strecken, (Ps 17,11)
  57. Darum hat der HERR mir vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen. (Ps 18,25)
  58. Die Befehle des HERRN sind gerade, sie erfüllen das Herz mit Freude. Das Gebot des HERRN ist rein, es erleuchtet die Augen. (Ps 19,9)
  59. Die Worte meines Munds mögen dir gefallen; was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, HERR, mein Fels und mein Erlöser. (Ps 19,15)
  60. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. (Ps 23,5)
  61. Meine Augen schauen stets auf den HERRN; denn er befreit meine Füße aus dem Netz. (Ps 25,15)
  62. Denn deine Huld stand mir vor Augen, in deiner Wahrheit ging ich meinen Weg. (Ps 26,3)
  63. Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick, doch seine Güte ein Leben lang. Wenn man am Abend auch weint, am Morgen herrscht wieder Jubel. (Ps 30,6)
  64. HERR, sei mir gnädig, denn mir ist angst; vor Gram sind mir Auge, Seele und Leib zerfallen. (Ps 31,10)
  65. Ich aber sagte in meiner Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir um Hilfe rief. (Ps 31,23)
  66. Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst. Ich will dir raten, über dir wacht mein Auge. (Ps 32,8)
  67. Siehe, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die seine Huld erwarten, (Ps 33,18)
  68. Die Augen des HERRN sind den Gerechten zugewandt, seine Ohren ihrem Hilfeschrei. (Ps 34,16)
  69. Über mich sollen die sich nicht freuen, die mich voll Lüge befeinden, nicht mit den Augen zwinkern, die mich grundlos hassen. (Ps 35,19)
  70. Sie rissen den Mund gegen mich auf und sagten: Ha, dir geschieht recht! Wir haben es gesehen mit eigenen Augen. (Ps 35,21)
  71. Spruch der Sünde zum Frevler inmitten meines Herzens: In seinen Augen gibt es kein Erschrecken vor Gott. (Ps 36,2)
  72. Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, sich schuldig zu machen und zu hassen. (Ps 36,3)
  73. Mein Herz pochte heftig, meine Kraft hat mich verlassen, das Licht meiner Augen, auch sie sind erloschen. (Ps 38,11)
  74. Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen. (Ps 50,8)
  75. Das hast du getan und ich soll schweigen? Meinst du, ich bin wie du? Ich halte es dir vor Augen und rüge dich. (Ps 50,21)
  76. Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen. (Ps 51,5)
  77. Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was böse ist in deinen Augen. So behältst du recht mit deinem Urteilsspruch, lauter stehst du da als Richter. (Ps 51,6)
  78. Denn fremde Menschen standen auf gegen mich, Gewalttätige trachteten mir nach dem Leben, sie stellten sich Gott nicht vor Augen. [Sela] (Ps 54,5)
  79. Denn er hat mich herausgerissen aus all meiner Not, mein Auge schaut herab auf meine Feinde. (Ps 54,9)
  80. In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig; seine Augen prüfen die Völker. Die Aufsässigen können sich gegen ihn nicht erheben. [Sela] (Ps 66,7)
  81. Ich bin erschöpft von meinem Rufen, es brennt meine Kehle. Mir versagen die Augen, während ich warte auf meinen Gott. (Ps 69,4)
  82. Du, ja du kennst meine Verhöhnung, alle meine Widersacher sind dir vor Augen. (Ps 69,20)
  83. Ihre Augen sollen dunkel werden, dass sie nicht mehr sehen, ihre Hüften lass wanken für immer! (Ps 69,24)
  84. Aus Unterdrückung und Gewalt erlöse er ihr Leben, kostbar sei ihr Blut in seinen Augen. (Ps 72,14)
  85. Sie sehen kaum aus den Augen vor Fett, ihr Herz läuft über von bösen Plänen. (Ps 73,7)
  86. Ich dachte nach, um dies zu begreifen, Mühsal war es in meinen Augen, (Ps 73,16)
  87. Wie werden sie in einem Augenblick zum Entsetzen, werden dahingerafft, nehmen ein Ende mit Schrecken. (Ps 73,19)
  88. Offen gehalten hast du die Lider meiner Augen; ich war aufgewühlt und konnte nicht reden. (Ps 77,5)
  89. Vor den Augen ihrer Väter vollbrachte er Wunder im Land Ägypten, im Gefilde von Zoan. (Ps 78,12)
  90. Warum dürfen die Völker sagen: Wo ist nun ihr Gott? Lass kund werden unter den Völkern vor unsern Augen, wie du das vergossene Blut deiner Knechte vergiltst! (Ps 79,10)
  91. Mein Auge erlischt vor Elend. Den ganzen Tag, HERR, ruf ich zu dir, ich strecke nach dir meine Hände aus. (Ps 88,10)
  92. Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, wie eine Wache in der Nacht. (Ps 90,4)
  93. Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird. (Ps 91,8)
  94. mein Auge blickt herab auf meine Verfolger, auf jene, die sich gegen mich erheben; mein Ohr hört vom Geschick der Bösen. (Ps 92,12)
  95. Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat? (Ps 94,9)
  96. Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. (Ps 98,2)
  97. Ich setze mir nicht vor Augen, was Verderben bringt. Ich hasse es, Unrecht zu tun, es soll nicht an mir haften. (Ps 101,3)
  98. Wer seinen Nächsten heimlich verleumdet, den bring ich zum Schweigen. Wer stolze Augen hat und ein hochmütiges Herz, den kann ich nicht ertragen. (Ps 101,5)
  99. Meine Augen suchen die Treuen im Land, sie sollen bei mir wohnen. Wer auf dem rechten Wege geht, der darf mir dienen. (Ps 101,6)
  100. In meinem Haus wohne kein Betrüger, kein Lügner kann bestehn vor meinen Augen. (Ps 101,7)
  101. Ihre Schuld stehe dem HERRN allzeit vor Augen, ihr Andenken lösche er aus auf Erden. (Ps 109,15)
  102. Sie haben einen Mund und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, (Ps 115,5)
  103. Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, mein Auge den Tränen, meinen Fuß dem Straucheln. (Ps 116,8)
  104. Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Frommen. (Ps 116,15)
  105. Vom HERRN her ist dies gewirkt, ein Wunder in unseren Augen. (Ps 118,23)
  106. Öffne mir die Augen, dass ich schaue die Wunder deiner Weisung! (Ps 119,18)
  107. Ich wähle den Weg der Treue, deine Entscheide stelle ich mir vor Augen. (Ps 119,30)
  108. Wende meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen, auf deinen Wegen belebe mich! (Ps 119,37)
  109. Meine Augen verzehren sich nach deinem Spruch, sie sagen: Wann wirst du mich trösten? (Ps 119,82)
  110. Meine Augen verzehren sich nach der Rettung durch dich, nach dem Spruch deiner Gerechtigkeit. (Ps 119,123)
  111. Wasserbäche strömten aus meinen Augen, weil man deine Weisung nicht beachtet. (Ps 119,136)
  112. Den Nachtwachen kamen meine Augen zuvor, um nachzusinnen über deinen Spruch. (Ps 119,148)
  113. Ein Lied für die Wallfahrt. Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? (Ps 121,1)
  114. Ein Wallfahrtslied. Ich erhebe meine Augen zu dir, der du thronst im Himmel. (Ps 123,1)
  115. Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so sind unsere Augen erhoben zum HERRN, unserem Gott, bis er uns gnädig ist. (Ps 123,2)
  116. Ein Wallfahrtslied. Von David. HERR, mein Herz überhebt sich nicht, nicht hochmütig blicken meine Augen, ich gehe nicht um mit großen Dingen, mit Dingen, die mir nicht begreiflich sind. (Ps 131,1)
  117. nicht Schlaf den Augen gönnen noch Schlummer den Lidern, (Ps 132,4)
  118. Sie haben einen Mund und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, (Ps 135,16)
  119. Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen. In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren, als noch keiner von ihnen da war. (Ps 139,16)
  120. Doch auf dich, GOTT und Herr, richten sich meine Augen, bei dir habe ich mich geborgen, gieße nicht aus mein Leben! (Ps 141,8)
  121. Aller Augen warten auf dich und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. (Ps 145,15)
  122. Der HERR öffnet die Augen der Blinden, der HERR richtet auf die Gebeugten, der HERR liebt die Gerechten. (Ps 146,8)
  123. Umsonst wird das Netz ausgespannt vor den Augen aller Vögel; (Spr 1,17)
  124. Mein Sohn, lass beides nicht aus den Augen: Bewahre Umsicht und Besonnenheit! (Spr 3,21)
  125. Lass sie nicht aus den Augen, bewahre sie tief im Herzen! (Spr 4,21)
  126. Deine Augen sollen geradeaus schauen und deine Blicke richte nach vorn! (Spr 4,25)
  127. Denn der Weg eines jeden liegt offen vor den Augen des HERRN, er achtet auf alle seine Pfade. (Spr 5,21)
  128. Gönne deinen Augen keinen Schlaf, keinen Schlummer deinen Wimpern, (Spr 6,4)
  129. wer mit den Augen zwinkert, mit den Füßen deutet, Zeichen gibt mit den Fingern. (Spr 6,13)
  130. Stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, (Spr 6,17)
  131. Wer mit den Augen zwinkert, schafft Leid, wer Törichtes redet, kommt zu Fall. (Spr 10,10)
  132. Wie Essig für die Zähne und Rauch für die Augen ist der Faule für den, der ihn schickt. (Spr 10,26)
  133. Der Weg des Toren ist gerade in seinen eigenen Augen, der Weise aber hört auf Rat. (Spr 12,15)
  134. Ein Mund, der die Wahrheit sagt, hat für immer Bestand, eine lügnerische Zunge nur einen Augenblick. (Spr 12,19)
  135. An jedem Ort sind die Augen des HERRN, sie wachen über Gute und Böse. (Spr 15,3)
  136. Strahlende Augen erfreuen das Herz, frohe Kunde labt den Leib. (Spr 15,30)
  137. Wer mit den Augen zwinkert, sinnt auf Tücke; wer die Lippen verzieht, hat das Böse schon vollbracht. (Spr 16,30)
  138. Bestechungsgeld ist ein Zauberstein in den Augen des Gebers; wohin er sich wendet, hat er Erfolg. (Spr 17,8)
  139. Vor dem Blick des Verständigen steht Weisheit, doch die Augen des Toren schweifen bis ans Ende der Erde. (Spr 17,24)
  140. Das Ohr, das hört, und das Auge, das sieht, der HERR hat sie beide geschaffen. (Spr 20,12)
  141. Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht arm wirst; halte deine Augen offen und du hast Brot genug! (Spr 20,13)
  142. Hoffart der Augen, Übermut des Herzens - die Leuchte der Frevler ist Sünde. (Spr 21,4)
  143. Wer ein gütiges Auge hat, wird gesegnet, weil er den Armen von seinem Brot gibt. (Spr 22,9)
  144. Die Augen des HERRN behüten den Einsichtigen, das Gerede des Verräters bringt er zu Fall. (Spr 22,12)
  145. Gib mir dein Herz, mein Sohn, deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden; (Spr 23,26)
  146. Wer hat Ach? Wer hat Weh? Wer Gezänk? Wer Klage? Wer hat Wunden wegen nichts? Wer trübe Augen? (Spr 23,29)
  147. Deine Augen sehen seltsame Dinge, dein Herz redet wirres Zeug. (Spr 23,33)
  148. denn besser, man sagt zu dir: Rück hier herauf, als dass man dich nach unten setzt wegen eines Vornehmen. Was deine Augen sahen, (Spr 25,7)
  149. Unterwelt und Totenreich sind unersättlich und unersättlich sind die Augen des Menschen. (Spr 27,20)
  150. Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel, wer seine Augen verschließt, wird viel verflucht. (Spr 28,27)
  151. Der Arme und der Ausbeuter begegnen einander, der HERR gibt beiden das Augenlicht. (Spr 29,13)
  152. ein Geschlecht, das rein ist in den eigenen Augen, doch nicht gewaschen von seinem Schmutz; (Spr 30,12)
  153. ein Geschlecht - wie überheblich sind seine Augen und wie hochmütig seine Wimpern; (Spr 30,13)
  154. Ein Auge, das den Vater verspottet und die alte Mutter verachtet, das hacken die Raben am Bach aus, die jungen Geier fressen es auf. (Spr 30,17)
  155. Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. (Pred 1,8)
  156. und was immer meine Augen sich wünschten, verwehrte ich ihnen nicht. Ich musste meinem Herzen keine einzige Freude versagen. Denn mein Herz konnte immer durch meinen ganzen Besitz Freude gewinnen. Und das war mein Anteil, den ich durch meinen ganzen Besitz gewinnen konnte. (Pred 2,10)
  157. Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich erkannte auch: Beide trifft ein und dasselbe Geschick. (Pred 2,14)
  158. Es kommt vor, dass jemand allein steht und niemanden bei sich hat. Ja, er besitzt nicht einmal einen Sohn oder Bruder. Aber sein Besitz ist ohne Grenzen und überdies kann sein Auge vom Reichtum nicht genug bekommen. Doch für wen strenge ich mich dann an und warum gönne ich mir kein Glück? Auch das ist Windhauch und ein schlechtes Geschäft. (Pred 4,8)
  159. Mehrt sich das Vermögen, so mehren sich auch die, die es verzehren. Was für ein Erfolg bleibt dem Besitzer? Seine Augen dürfen zusehen. (Pred 5,10)
  160. Besser, etwas vor Augen zu haben als ein hungriger Rachen. Aber auch das ist Windhauch und Luftgespinst. (Pred 6,9)
  161. Als ich mir vorgenommen hatte zu erkennen, was Wissen wirklich ist, und zu beobachten, welches Geschäft eigentlich auf der Erde getätigt wurde, da sah ich ein, dass der Mensch, selbst wenn er seinen Augen bei Tag und Nacht keinen Schlaf gönnt, das Tun Gottes in seiner Ganzheit nicht wiederfinden kann, das Tun, das unter der Sonne getan wurde. Deshalb strengt der Mensch, danach suchend, sich an und findet es doch nicht wieder. Selbst wenn der Gebildete behauptet, er erkenne - er kann es doch nicht wiederfinden. (Pred 8,16)
  162. Dann wird das Licht süß sein und den Augen wird es wohl tun, die Sonne zu sehen. (Pred 11,7)
  163. Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen frühen Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen! Und sei dir bewusst, dass Gott über all dies mit dir ins Gericht gehen wird! (Pred 11,9)
  164. Siehe, schön bist du, meine Freundin, siehe, du bist schön. Deine Augen sind Tauben. (Hl 1,15)
  165. Siehe, schön bist du, meine Freundin, siehe, du bist schön. Hinter dem Schleier deine Augen wie Tauben. Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die herabzieht von Gileads Bergen. (Hl 4,1)
  166. Verzaubert hast du mich, meine Schwester Braut; verzaubert mit einem Blick deiner Augen, mit einer Perle deiner Halskette. (Hl 4,9)
  167. Seine Augen sind wie Tauben an Wasserbächen, gebadet in Milch, sitzend am Wasser. (Hl 5,12)
  168. Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich. Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die herabziehen vom Gilead. (Hl 6,5)
  169. Dein Hals ist wie ein Turm aus Elfenbein. Deine Augen sind die Teiche zu Heschbon beim Tor von Bat-Rabbim. Deine Nase ist wie der Libanonturm, der gegen Damaskus schaut. (Hl 7,5)
  170. Ich bin eine Mauer und meine Brüste sind wie Türme. Da hab ich in seinen Augen Frieden gefunden. (Hl 8,10)
  171. Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind feuerverbrannt. Fremde verzehren vor euren Augen den Ertrag eures Ackers; eine Verwüstung wie bei der Zerstörung durch Fremde. (Jes 1,7)
  172. Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. (Jes 1,15)
  173. Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun! (Jes 1,16)
  174. Ja, Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen; denn ihre Worte und ihre Taten richteten sich gegen den HERRN, um den Augen seiner Herrlichkeit zu trotzen. (Jes 3,8)
  175. Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für klug halten. (Jes 5,21)
  176. Da sagte ich: Weh mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann unreiner Lippen bin ich und mitten in einem Volk unreiner Lippen wohne ich, denn den König, den HERRN der Heerscharen, haben meine Augen gesehen. (Jes 6,5)
  177. Verfette das Herz dieses Volkes, mach schwer seine Ohren, verkleb seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht, mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und es sich nicht bekehrt und sich so Heilung verschafft. (Jes 6,10)
  178. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, (Jes 11,3)
  179. Ihre Kleinkinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, ihre Frauen geschändet. (Jes 13,16)
  180. Und Bogen werden junge Männer niederstrecken; mit der Leibesfrucht haben sie kein Erbarmen, mit Kindern hat ihr Auge kein Mitleid. (Jes 13,18)
  181. An jenem Tag wird der Mensch auf den schauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden zum Heiligen Israels blicken. (Jes 17,7)
  182. Geh, mein Volk, tritt ein in deine Kammern und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich für einen kurzen Augenblick, bis die Wut vorüber ist. (Jes 26,20)
  183. ein Geschlecht - wie überheblich sind seine Augen und wie hochmütig seine Wimpern; (Spr 30,13)
  184. Ein Auge, das den Vater verspottet und die alte Mutter verachtet, das hacken die Raben am Bach aus, die jungen Geier fressen es auf. (Spr 30,17)
  185. Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. (Pred 1,8)
  186. und was immer meine Augen sich wünschten, verwehrte ich ihnen nicht. Ich musste meinem Herzen keine einzige Freude versagen. Denn mein Herz konnte immer durch meinen ganzen Besitz Freude gewinnen. Und das war mein Anteil, den ich durch meinen ganzen Besitz gewinnen konnte. (Pred 2,10)
  187. Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich erkannte auch: Beide trifft ein und dasselbe Geschick. (Pred 2,14)
  188. Es kommt vor, dass jemand allein steht und niemanden bei sich hat. Ja, er besitzt nicht einmal einen Sohn oder Bruder. Aber sein Besitz ist ohne Grenzen und überdies kann sein Auge vom Reichtum nicht genug bekommen. Doch für wen strenge ich mich dann an und warum gönne ich mir kein Glück? Auch das ist Windhauch und ein schlechtes Geschäft. (Pred 4,8)
  189. Mehrt sich das Vermögen, so mehren sich auch die, die es verzehren. Was für ein Erfolg bleibt dem Besitzer? Seine Augen dürfen zusehen. (Pred 5,10)
  190. Besser, etwas vor Augen zu haben als ein hungriger Rachen. Aber auch das ist Windhauch und Luftgespinst. (Pred 6,9)
  191. Als ich mir vorgenommen hatte zu erkennen, was Wissen wirklich ist, und zu beobachten, welches Geschäft eigentlich auf der Erde getätigt wurde, da sah ich ein, dass der Mensch, selbst wenn er seinen Augen bei Tag und Nacht keinen Schlaf gönnt, das Tun Gottes in seiner Ganzheit nicht wiederfinden kann, das Tun, das unter der Sonne getan wurde. Deshalb strengt der Mensch, danach suchend, sich an und findet es doch nicht wieder. Selbst wenn der Gebildete behauptet, er erkenne - er kann es doch nicht wiederfinden. (Pred 8,16)
  192. Dann wird das Licht süß sein und den Augen wird es wohl tun, die Sonne zu sehen. (Pred 11,7)
  193. Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen frühen Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen! Und sei dir bewusst, dass Gott über all dies mit dir ins Gericht gehen wird! (Pred 11,9)
  194. Siehe, schön bist du, meine Freundin, siehe, du bist schön. Deine Augen sind Tauben. (Hl 1,15)
  195. Siehe, schön bist du, meine Freundin, siehe, du bist schön. Hinter dem Schleier deine Augen wie Tauben. Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die herabzieht von Gileads Bergen. (Hl 4,1)
  196. Verzaubert hast du mich, meine Schwester Braut; verzaubert mit einem Blick deiner Augen, mit einer Perle deiner Halskette. (Hl 4,9)
  197. Seine Augen sind wie Tauben an Wasserbächen, gebadet in Milch, sitzend am Wasser. (Hl 5,12)
  198. Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich. Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die herabziehen vom Gilead. (Hl 6,5)
  199. Dein Hals ist wie ein Turm aus Elfenbein. Deine Augen sind die Teiche zu Heschbon beim Tor von Bat-Rabbim. Deine Nase ist wie der Libanonturm, der gegen Damaskus schaut. (Hl 7,5)
  200. Ich bin eine Mauer und meine Brüste sind wie Türme. Da hab ich in seinen Augen Frieden gefunden. (Hl 8,10)
  201. Euer Land ist verwüstet, eure Städte sind feuerverbrannt. Fremde verzehren vor euren Augen den Ertrag eures Ackers; eine Verwüstung wie bei der Zerstörung durch Fremde. (Jes 1,7)
  202. Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. (Jes 1,15)
  203. Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun! (Jes 1,16)
  204. Ja, Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen; denn ihre Worte und ihre Taten richteten sich gegen den HERRN, um den Augen seiner Herrlichkeit zu trotzen. (Jes 3,8)
  205. Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für klug halten. (Jes 5,21)
  206. Da sagte ich: Weh mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann unreiner Lippen bin ich und mitten in einem Volk unreiner Lippen wohne ich, denn den König, den HERRN der Heerscharen, haben meine Augen gesehen. (Jes 6,5)
  207. Verfette das Herz dieses Volkes, mach schwer seine Ohren, verkleb seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht, mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und es sich nicht bekehrt und sich so Heilung verschafft. (Jes 6,10)
  208. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, (Jes 11,3)
  209. Ihre Kleinkinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, ihre Frauen geschändet. (Jes 13,16)
  210. Und Bogen werden junge Männer niederstrecken; mit der Leibesfrucht haben sie kein Erbarmen, mit Kindern hat ihr Auge kein Mitleid. (Jes 13,18)
  211. An jenem Tag wird der Mensch auf den schauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden zum Heiligen Israels blicken. (Jes 17,7)
  212. Geh, mein Volk, tritt ein in deine Kammern und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich für einen kurzen Augenblick, bis die Wut vorüber ist. (Jes 26,20)
  213. Seit Urzeiten hat man nicht vernommen, hat man nicht gehört; kein Auge hat je einen Gott außer dir gesehen, der an dem handelt, der auf ihn harrt. (Jes 64,3)
  214. überantworte ich dem Schwert und ihr alle geht zur Schlachtung in die Knie. Denn ich rief und ihr gabt keine Antwort, ich redete und ihr hörtet nicht, sondern ihr habt getan, was in meinen Augen böse ist und was mir nicht gefällt, das habt ihr euch erwählt. (Jes 65,12)
  215. Wer sich segnet im Land, wird sich segnen im Gott des Amen, und wer schwört im Land, wird schwören beim Gott des Amen. Denn vergessen sind die früheren Nöte, sie sind vor meinen Augen verborgen. (Jes 65,16)
  216. so wähle ich für sie Strafen aus und bringe über sie Schrecken. Denn ich rief und niemand antwortete, ich redete und sie hörten nicht. Sie haben getan, was böse ist in meinen Augen, und was mir nicht gefällt, das haben sie erwählt. (Jes 66,4)
  217. Du aber gürte dich, tritt vor sie hin und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage! Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken! (Jer 1,17)
  218. Selbst wenn du dich mit Lauge waschen und noch so viel Seife verwenden wolltest, deine Schuld bliebe doch ein Schmutzfleck vor meinen Augen - Spruch GOTTES, des Herrn. (Jer 2,22)
  219. Erhebe deine Augen zu den Höhen und sieh! Wo hast du dich nicht schänden lassen? An den Wegen hast du auf sie gewartet wie ein Araber in der Wüste. Mit deiner Unzucht und Verkommenheit hast du das Land entweiht. (Jer 3,2)
  220. Du aber, was tust du, wenn du verwüstet bist? Wie kannst du in Purpur dich kleiden, mit Goldschmuck dich zieren, dir mit Schminke die Augen weiten? Umsonst machst du dich schön. Die Liebhaber verschmähen dich; sie trachten dir nach dem Leben. (Jer 4,30)
  221. HERR, sind deine Augen nicht auf Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es tut ihnen nicht weh; du hast sie vernichtet, aber sie haben sich geweigert, Züchtigung anzunehmen. Sie haben ihre Stirn härter gemacht als Stein, sie haben sich geweigert umzukehren. (Jer 5,3)
  222. Hört doch dies, du törichtes Volk ohne Verstand: Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht! (Jer 5,21)
  223. Wie ein Brunnen sein Wasser sprudeln lässt, so lässt sie ihre Schlechtigkeit sprudeln. Von Gewalttat und Unrecht hört man in ihr; ständig sind mir vor Augen Leid und Misshandlung. (Jer 6,7)
  224. Ist denn dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, in euren Augen eine Räuberhöhle geworden? Auch ich, siehe, ich habe es gesehen - Spruch des HERRN. (Jer 7,11)
  225. Ja, die Söhne Judas taten, was böse ist in meinen Augen - Spruch des HERRN. Sie haben in dem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, ihre Scheusale aufgestellt, um es zu entweihen. (Jer 7,30)
  226. Ach, wäre mein Haupt doch Wasser, mein Auge ein Tränenquell: Tag und Nacht beweinte ich die Erschlagenen der Tochter, meines Volkes. (Jer 8,23)
  227. Schnell sollen sie kommen und Klage über uns anstimmen, sodass unsre Augen von Tränen fließen und unsre Wimpern von Wasser triefen. (Jer 9,17)
  228. Wenn ihr aber darauf nicht hört, so muss ich im Verborgenen weinen über den Hochmut und mein Auge muss ohne Unterlass Tränen vergießen, da die Herde des HERRN weggeführt wird. (Jer 13,17)
  229. Erhebt eure Augen und seht, wie sie kommen vom Norden! Wo ist die Herde, die dir anvertraut war, wo sind die Schafe deines Ruhms? (Jer 13,20)
  230. Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen; sie schnappen nach Luft wie Schakale. Ihre Augen erlöschen; denn nirgends ist Gras. (Jer 14,6)
  231. Du sollst zu ihnen dieses Wort sagen: Meine Augen fließen über von Tränen bei Nacht und bei Tag und finden keine Ruhe. Denn einen großen Zusammenbruch erlitt die Jungfrau, die Tochter, mein Volk, eine unheilbare Wunde. (Jer 14,17)
  232. Die Mutter, die sieben Söhne gebar, welkte dahin, verhauchte ihr Leben. Ihr sank die Sonne mitten am Tag, sie fiel in Schande und Schmach. Und was übrig ist von ihnen, gebe ich dem Schwerte preis vor den Augen ihrer Feinde - Spruch des HERRN. (Jer 15,9)
  233. Denn so spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, verstummen lasse ich an diesem Ort, vor euren Augen und in euren Tagen, Jubelruf und Freudenruf, den Ruf des Bräutigams und den Ruf der Braut. (Jer 16,9)
  234. Denn meine Augen sind über allen ihren Wegen; sie können sich vor mir nicht verstecken und ihre Schuld ist vor meinen Augen nicht verborgen. (Jer 16,17)
  235. Dann vereitle ich die Pläne Judas und Jerusalems an diesem Ort. Ich bringe sie vor den Augen ihrer Feinde durch das Schwert zu Fall und durch die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Ich gebe ihre Leichen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß. (Jer 19,7)
  236. Dann zerbrich den Krug vor den Augen der Männer, die mit dir gehen! (Jer 19,10)
  237. Denn so spricht der HERR: Siehe, ich mache dich zum Grauen für dich und für alle deine Freunde. Sie werden unter dem Schwert ihrer Feinde fallen und du musst mit eigenen Augen zusehen. Ganz Juda aber gebe ich in die Hand des Königs von Babel; er wird sie nach Babel wegführen und mit dem Schwert erschlagen. (Jer 20,4)
  238. Doch deine Augen und dein Herz sind nur auf deinen Vorteil gerichtet, darauf, das Blut von Unschuldigen zu vergießen, und darauf, Bedrückung und Erpressung zu verüben. (Jer 22,17)
  239. Ich richte meine Augen auf sie zum Guten und lasse sie in dieses Land heimkehren. Ich will sie aufbauen, nicht niederreißen, einpflanzen, nicht ausreißen. (Jer 24,6)
  240. Ich bin es, der die Erde erschaffen hat samt den Menschen und den Tieren, die auf der Erde leben, durch meine gewaltige Kraft und meinen hoch erhobenen Arm, und ich gebe sie dem, der recht ist in meinen Augen. (Jer 27,5)
  241. Im selben Jahr, im Anfang der Regierung Zidkijas, des Königs von Juda, im fünften Monat des vierten Jahres, sagte der Prophet Hananja, der Sohn Asurs aus Gibeon, im Haus des HERRN vor den Augen der Priester und dem ganzen Volk zu mir: (Jer 28,1)
  242. Der Prophet Jeremia antwortete dem Propheten Hananja vor den Augen der Priester und vor den Augen des ganzen Volkes, die im Haus des HERRN standen. (Jer 28,5)
  243. Vor den Augen des ganzen Volkes sagte Hananja: So spricht der HERR: Ebenso zerbreche ich binnen zwei Jahren das Joch Nebukadnezzars, des Königs von Babel, vom Nacken aller Völker. Der Prophet Jeremia aber ging seines Weges. (Jer 28,11)
  244. So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, über Ahab, den Sohn Kolajas, und über Zidkija, den Sohn Maasejas, die euch in meinem Namen Lüge weissagen: Siehe, ich liefere sie Nebukadnezzar, dem König von Babel, aus. Er wird sie vor euren Augen niederhauen lassen. (Jer 29,21)
  245. So spricht der HERR: Verwehre deiner Stimme das Weinen und deinen Augen die Tränen! Denn es gibt einen Lohn für deine Mühe - Spruch des HERRN: Sie werden zurückkehren aus dem Feindesland. (Jer 31,16)
  246. Auch Zidkija, der König von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entrinnen, sondern in die Hand des Königs von Babel gegeben werden, sodass er von Mund zu Mund mit ihm reden und ihn Auge in Auge sehen wird. (Jer 32,4)
  247. Ich übergab die Kaufurkunde Baruch, dem Sohn Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen Hanamels, des Sohnes meines Onkels, und vor den Augen der Zeugen, die die Kaufurkunde unterschrieben hatten, sowie vor den Augen aller Judäer, die sich im Wachhof aufhielten. (Jer 32,12)
  248. Und vor ihren Augen befahl ich Baruch: (Jer 32,13)
  249. Groß bist du an Rat und mächtig an Tat; deine Augen wachen über alle Wege der Menschen, um jedem entsprechend seinem Verhalten und der Frucht seiner Taten zu geben. (Jer 32,19)
  250. Denn die Leute von Israel und die Leute von Juda haben von Jugend an nur das getan, was in meinen Augen schlecht ist; ja, die Leute von Israel haben mich durch das Tun ihrer Hände nur erzürnt - Spruch des HERRN. (Jer 32,30)
  251. Hast du nicht bemerkt, was diese Leute reden: Die beiden Stammesverbände, die der HERR erwählt hatte, hat er verworfen! Sie verachten mein Volk, sodass es in ihren Augen kein Volk mehr ist. (Jer 33,24)
  252. Auch du wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern ergriffen und in seine Hand gegeben werden. Auge in Auge wirst du den König von Babel sehen und von Mund zu Mund wird er mit dir reden und nach Babel wirst du kommen. (Jer 34,3)
  253. Da seid ihr jetzt umgekehrt und habt das getan, was in meinen Augen recht ist, indem jeder für seinen Nächsten die Freilassung ausrief. Vor mir hattet ihr einen Bund geschlossen in dem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist. (Jer 34,15)
  254. Der König von Babel ließ in Ribla die Söhne Zidkijas vor dessen Augen niedermachen; auch alle Vornehmen Judas ließ der König von Babel niedermachen. (Jer 39,6)
  255. Geh und sag zu dem Kuschiter Ebed-Melech: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich erfülle meine Worte, die ich über diese Stadt gesprochen habe - zu ihrem Unheil und nicht zu ihrem Heil; sie werden an jenem Tag vor deinen Augen eintreffen. (Jer 39,16)
  256. Nun aber, siehe: Ich löse dir heute die Fesseln an deinen Händen. Wenn es gut ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, so komm und ich will auf dich achten. Wenn es aber schlecht ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, so lass es! Sieh: Das ganze Land liegt vor dir; geh, wohin zu gehen in deinen Augen gut und recht ist! (Jer 40,4)
  257. Als er aber noch nicht zurückkehren wollte, sagte er weiter: Kehre zurück zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, den der König von Babel über die Städte Judas gesetzt hat! Bleib bei ihm mitten unter dem Volk oder geh, wohin zu gehen in deinen Augen recht ist! Der Befehlshaber der Leibwache gab ihm Reisevorrat sowie ein Geschenk und entließ ihn. (Jer 40,5)
  258. und sagten zum Propheten Jeremia: Unser Flehen gelange doch vor dich: Bete für uns zum HERRN, deinem Gott, für diesen ganzen Rest; denn von einst so vielen sind nur wir wenige übrig geblieben, wie du mit eigenen Augen siehst. (Jer 42,2)
  259. Nimm große Steine in die Hand und vergrab sie vor den Augen judäischer Männer im Sandboden an der Ziegelterrasse, die am Eingang zum Haus des Pharao in Tachpanhes ist! (Jer 43,9)
  260. Aber ich übe Vergeltung an Babel und an allen Bewohnern Chaldäas für alles Böse, das sie an Zion vor euren Augen verübten - Spruch des HERRN. (Jer 51,24)
  261. Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, ganz so, wie es Jojakim getan hatte. (Jer 52,2)
  262. Der König von Babel ließ die Söhne Zidkijas vor dessen Augen niedermachen; auch alle Großen Judas ließ er in Ribla niedermachen. (Jer 52,10)
  263. Darüber muss ich weinen, mein Auge, ja, mein Auge fließt von Tränen. Fern von mir ist ein Tröster, mein Leben zurückzubringen. Einsam sind meine Kinder; denn der Feind ist stark. (Kla 1,16)
  264. Er spannte den Bogen wie ein Feind, stand da - seine Rechte erhoben wie ein Bedränger. Er erschlug alles, was das Auge erfreut. Im Zelt der Tochter Zion goss er seinen Zorn aus wie Feuer. (Kla 2,4)
  265. Meine Augen ermatten vor Tränen, mein Inneres glüht, meine Leber ist zu Boden geschüttet wegen des Zusammenbruches der Tochter, meines Volkes, da Kind und Säugling verschmachten auf den Plätzen der Stadt. (Kla 2,11)
  266. Tränenströme vergießt mein Auge über den Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes. (Kla 3,48)
  267. Mein Auge ergießt sich und ruht nicht; es hört nicht auf, (Kla 3,49)
  268. Mein Auge schmerzt mich wegen all der Töchter meiner Stadt. (Kla 3,51)
  269. Als wir uns noch die Augen nach Hilfe für uns ausschauten, war es umsonst. Auf unserer Warte spähten wir nach einem Volk, das dann doch keine Hilfe brachte. (Kla 4,17)
  270. Darum ist krank unser Herz, darum sind trüb unsere Augen (Kla 5,17)
  271. Und ihre Felgen waren hoch und Furcht erregend; ihre Felgen waren voller Augen, ringsum bei allen vier Rädern. (Hes 1,18)
  272. Als Gerstenfladen sollst du es essen; auf Menschenkot sollst du es vor ihren Augen backen. (Hes 4,12)
  273. darum - so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich gehe gegen dich vor, ja ich. Vor den Augen der Völker werde ich mitten in dir Gericht halten. (Hes 5,8)
  274. Darum, so wahr ich lebe - Spruch GOTTES, des Herrn - , weil du mein Heiligtum mit all deinen Götzen und mit all deinen Gräueltaten unrein gemacht hast, will ich dich kahlscheren. Mein Auge wird kein Mitleid zeigen und ich - ja ich - werde keine Schonung üben. (Hes 5,11)
  275. Ich mache dich zum Trümmerhaufen und zum Gespött bei den Nationen rings um dich her, vor den Augen eines jeden, der vorübergeht. (Hes 5,14)
  276. Die von euch, die entkommen sind, werden bei den Völkern, wohin sie weggeführt wurden, an mich denken; denn ich habe ihr treuloses Herz zerbrochen, das von mir gewichen ist, und ihre Augen, die treulos nach den Götzen schielten. Dann werden sie vor sich selbst Abscheu empfinden wegen des Bösen, das sie begangen haben durch alle ihre Gräuel, (Hes 6,9)
  277. Mein Auge zeigt kein Mitleid mit dir und ich übe keine Schonung, sondern deinen Wandel vergelte ich dir und deine Gräueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin. (Hes 7,4)
  278. Mein Auge zeigt kein Mitleid und ich übe keine Schonung, nach deinem Wandel vergelte ich dir. Deine Gräueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken. Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der HERR, es bin, der schlägt. (Hes 7,9)
  279. Er sagte zu mir: Menschensohn, erhebe doch deine Augen nordwärts! Ich erhob meine Augen nordwärts und siehe: Nördlich des Tores war der Altar, jene Bildsäule der Eifersucht war im Durchgang. (Hes 8,5)
  280. Ich, ja ich werde voll Zorn handeln. Mein Auge wird kein Mitleid zeigen und ich werde keine Schonung üben. Selbst wenn sie mir laut in die Ohren schreien, ich werde sie nicht hören. (Hes 8,18)
  281. Und zu den anderen hörte ich ihn sagen: Geht hinter ihm her durch die Stadt und schlagt zu! Eure Augen sollen kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! (Hes 9,5)
  282. Ich jedoch: Kein Mitleid kennt mein Auge und keine Schonung übe ich. Ihren Wandel lasse ich auf ihr Haupt zurückfallen. (Hes 9,10)
  283. Er sprach zu dem Mann, der in ein leinenes Gewand gekleidet war. Er sagte: Geh zwischen die Räder unter dem Kerub! Fülle deine Hände mit den glühenden Kohlen, die zwischen den Kerubim sind, und streu sie über die Stadt! Und vor meinen Augen ging er hinein. (Hes 10,2)
  284. Ihr ganzer Leib, ihr Rücken, ihre Hände und ihre Flügel und auch die Räder: Sie waren ringsum voller Augen bei allen vieren. (Hes 10,12)
  285. Die Kerubim hoben ihre Flügel und sie stiegen vor meinen Augen von der Erde auf, als sie auszogen, und die Räder liefen an ihrer Seite mit. Und sie stellten sich an den Eingang des östlichen Tores am Haus des HERRN. Und die Herrlichkeit des Gottes Israels war von oben her über ihnen. (Hes 10,19)
  286. Menschensohn, du wohnst mitten im Haus der Widerspenstigkeit, das Augen hat, um zu sehen, doch sie sehen nicht, das Ohren hat, um zu hören, doch sie hören nicht; denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit. (Hes 12,2)
  287. Doch du, Menschensohn, pack dir Gepäck für die Verbannung und geh bei Tag vor ihren Augen weg, als ob du vor ihren Augen von deinem Wohnsitz in die Verbannung gehen würdest. Vielleicht sehen sie es; denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit. (Hes 12,3)
  288. Trag dein Gepäck wie Gepäck für die Verbannung bei Tag vor ihren Augen hinaus! Du aber geh am Abend vor ihren Augen hinaus wie die Leute, die in die Verbannung ziehen! (Hes 12,4)
  289. Brich dir vor ihren Augen ein Loch in die Mauer und schaffe das Gepäck durch sie hinaus! (Hes 12,5)
  290. Vor ihren Augen nimm es auf die Schulter! Schaffe es in der Dunkelheit hinaus! Verhülle dein Gesicht, damit du das Land nicht siehst! Fürwahr: Zum Mahnzeichen mache ich dich für das Haus Israel. (Hes 12,6)
  291. Ich tat so, wie mir befohlen wurde. Bei Tag trug ich mein Gepäck wie Gepäck für die Verbannung hinaus. Am Abend brach ich mit der Hand ein Loch durch die Mauer; in der Dunkelheit schaffte ich es hinaus. Dann nahm ich es vor ihren Augen auf die Schulter. (Hes 12,7)
  292. Und der Fürst, der in ihrer Mitte ist, wird in der Dunkelheit die Schulter beladen und hinausgehen. In die Mauer wird man ein Loch brechen, um ihn durch sie hinauszuschaffen. Er wird sein Gesicht verhüllen, um mit seinen Augen das Land nicht zu sehen. (Hes 12,12)
  293. Kein Auge zeigte dir Mitleid, um dir eines von diesen Dingen zu tun, um sich deiner zu erbarmen, sondern du wurdest auf das freie Feld hingeworfen, weil man dich verabscheute am Tag, an dem du geboren wurdest. (Hes 16,5)
  294. Sie werden deine Häuser mit Feuer niederbrennen und vor den Augen vieler Frauen das Urteil an dir vollstrecken. So mache ich deiner Hurerei ein Ende. Auch Hurenlohn wirst du nie mehr bezahlen. (Hes 16,41)
  295. Sie wurden hochmütig und begingen Gräuel vor meinen Augen. So habe ich sie verstoßen, als ich sie sah. (Hes 16,50)
  296. Und ich sagte zu ihnen: Werft weg, ein jeder, die Scheusale seiner Augen! Macht euch nicht unrein durch die Götzen Ägyptens! Ich bin der HERR, euer Gott. (Hes 20,7)
  297. Sie aber waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören. Sie warfen die Scheusale ihrer Augen nicht weg, kein Einziger, und die Götzen Ägyptens verließen sie nicht. Da gedachte ich, meinen Zorn über sie auszugießen und meinen Grimm an ihnen zu vollenden, mitten im Lande Ägypten. (Hes 20,8)
  298. Doch ich handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, in deren Mitte sie waren und vor deren Augen ich mich ihnen offenbart hatte, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte. (Hes 20,9)
  299. Doch ich handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. (Hes 20,14)
  300. Aber mein Auge zeigte Mitleid mit ihnen, sodass ich sie nicht verdarb: Ich rottete sie nicht völlig aus in der Wüste. (Hes 20,17)
  301. Doch ich zog meine Hand zurück und handelte um meines Namens willen, damit er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. (Hes 20,22)
  302. Denn meine Rechtsentscheide befolgten sie nicht, meine Satzungen verachteten sie und meine Sabbat-Tage entweihten sie und ihre Augen waren hinter den Götzen ihrer Väter her. (Hes 20,24)
  303. Beim beruhigenden Duft werde ich euch gnädig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe. Ich werde euch aus den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut seid, und ich werde mich vor den Augen der Völker durch euch als heilig erweisen. (Hes 20,41)
  304. Du aber, Menschensohn, stöhne: Mit gebrochenen Hüften und in Bitterkeit stöhne vor ihren Augen. (Hes 21,11)
  305. Doch für sie, in ihren Augen, ist es wie ein Lügenorakel. Für sie gelten beschworene Eide. Das aber bringt Schuld in Erinnerung, sie zu packen. (Hes 21,28)
  306. Durch dich selbst wirst du entweiht vor den Augen der Völker und du wirst erkennen, dass ich der HERR bin. (Hes 22,16)
  307. Seine Priester haben meiner Weisung Gewalt angetan. Sie haben entweiht, was mir heilig ist. Zwischen heilig und nicht heilig machten sie keinen Unterschied. Sie belehrten niemanden mehr über unrein und rein und vor meinen Sabbat-Tagen verschlossen sie die Augen. So wurde ich mitten unter ihnen entweiht. (Hes 22,26)
  308. Als ihre Augen sie sahen, hatte sie Verlangen nach ihnen und sie schickte Boten zu ihnen nach Chaldäa. (Hes 23,16)
  309. Ja sogar nach Männern haben sie gesandt, dass sie von Ferne kämen. Ein Bote war zu ihnen gesandt worden. Und siehe, als sie kamen, hast du ihretwegen gebadet, deine Augen geschminkt und Schmuck angelegt. (Hes 23,40)
  310. Menschensohn, siehe, ich nehme dir die Freude deiner Augen durch einen jähen Tod. Doch du sollst weder klagen noch weinen. Keine Träne darfst du vergießen. (Hes 24,16)
  311. Sag zum Haus Israel: So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich werde mein Heiligtum entweihen, euren Stolz und eure Macht, die Freude eurer Augen und die Sehnsucht eurer Seele. Eure Söhne und eure Töchter, die ihr zurückgelassen habt, werden unter dem Schwert fallen. (Hes 24,21)
  312. Du aber, Menschensohn, ist es nicht so? An jenem Tag, wenn ich ihnen ihren Zufluchtsort nehme, ihre Wonne und ihre Pracht, die Freude ihrer Augen und das Verlangen ihrer Seele, ihre Söhne und ihre Töchter, (Hes 24,25)
  313. Du hast durch deine gewaltige Schuld, durch Unrecht bei deinem Handelsgeschäft deine Heiligtümer entweiht. So ließ ich mitten aus dir Feuer hervorbrechen. Das hat dich verzehrt. Vor den Augen all derer, die dich sahen, machte ich dich zu Asche auf der Erde. (Hes 28,18)
  314. So spricht GOTT, der Herr: Wenn ich die vom Haus Israel aus all den Ländern zusammenführe, in die sie zerstreut sind, dann erweise ich mich an ihnen vor den Augen der Völker als heilig. Sie werden auf ihrem Ackerboden wohnen, den ich meinem Knecht Jakob gegeben habe. (Hes 28,25)
  315. Menschensohn, als die vom Haus Israel in ihrem Land wohnten, machten sie es durch ihre Wege und ihre Taten unrein. Wie die monatliche Unreinheit der Frau waren ihre Wege in meinen Augen. (Hes 36,17)
  316. Meinen großen, bei den Nationen entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Nationen - Spruch GOTTES, des Herrn - werden erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. (Hes 36,23)
  317. Das verödete Land wird bestellt, es liegt nicht mehr öde vor den Augen all derer, die vorübergehen. (Hes 36,34)
  318. Die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollst du vor ihren Augen in deiner Hand halten. (Hes 37,20)
  319. Du ziehst gegen mein Volk Israel heran wie eine Wolke, um das Land zu bedecken. Am Ende der Tage wird es geschehen: Ich lasse dich über mein Land kommen, damit die Nationen mich erkennen, wenn ich mich vor ihren Augen an dir, Gog, als heilig erweise. (Hes 38,16)
  320. So werde ich mich als groß und heilig erweisen und mich vor den Augen vieler Nationen zu erkennen geben. Dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin. (Hes 38,23)
  321. Wenn ich sie aus den Völkern zurückhole und aus den Ländern ihrer Feinde sammle, dann werde ich mich an ihnen vor den Augen vieler Nationen als heilig erweisen. (Hes 39,27)
  322. Der Mann sagte zu mir: Menschensohn, schau mit deinen Augen und mit deinen Ohren höre und richte dein Herz auf alles, was ich dir zeige! Denn du bist hierhergebracht worden, damit ich es dir zeige. Berichte alles, was du siehst, dem Haus Israel! (Hes 40,4)
  323. Wenn sie sich all dessen schämen, was sie getan haben, dann mach ihnen den Plan des Tempels bekannt, seine Einrichtung, seine Ausgänge und Eingänge und seine ganzen Pläne und alle ihn betreffenden Sitzungen, seine ganzen Pläne und alle ihn betreffenden Anweisungen! Zeichne alles vor ihren Augen auf! Sie sollen darauf achten, dass sie seinen ganzen Plan ausführen und alle ihn betreffenden Satzungen, und sie befolgen. (Hes 43,11)
  324. Nur der Fürst darf, weil er der Fürst ist, sich dort niedersetzen, um vor den Augen des HERRN die Opfermahlzeit abzuhalten. Dabei soll er von der Vorhalle des Tores aus eintreten und auf dem gleichen Weg wieder hinausgehen. (Hes 44,3)
  325. Der HERR sagte zu mir: Menschensohn, richte dein Herz darauf und schau mit deinen Augen und mit deinen Ohren hör auf alles, was ich zu dir sage betreffs aller Satzungen und aller Weisungen über den Tempel des HERRN! Achte an den Eingängen des Heiligtums auf alles, was den Ausschluss aus dem Tempel betrifft! (Hes 44,5)
  326. Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte. Was ich auf meinem Lager sah, was meine Augen da erblickten, versetzte mich in Angst. (Dan 4,2)
  327. Was ich auf meinem Lager vor Augen hatte, war dies: Ein Baum stand in der Mitte der Erde; er war sehr hoch. (Dan 4,7)
  328. Als die Zeit verstrichen war, erhob ich, Nebukadnezzar, meine Augen zum Himmel und mein Verstand kehrte zurück. Da pries ich den Höchsten; ich lobte und verherrlichte den, der ewig lebt. Ja, seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft; sein Reich überdauert alle Generationen. (Dan 4,31)
  329. Als ich die Hörner betrachtete, da wuchs zwischen ihnen ein anderes, kleineres Horn empor und vor ihm wurden drei von den früheren Hörnern ausgerissen; und an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das anmaßend redete. (Dan 7,8)
  330. Auch über die zehn Hörner an seinem Kopf und über das andere Horn, das emporgewachsen war und vor dem die drei Hörner abgefallen waren, das Horn, das Augen und einen Mund hatte, der anmaßend redete, und das schließlich größer als die anderen zu sein schien. (Dan 7,20)
  331. Dann bemerkte ich einen Ziegenbock; er überquerte von Westen her die ganze Erde, ohne aber den Boden zu berühren; der Bock hatte ein auffallendes Horn zwischen den Augen. (Dan 8,5)
  332. Der Ziegenbock ist der König von Jawan. Das große Horn zwischen seinen Augen ist der erste König. (Dan 8,21)
  333. Mein Gott, neig mir dein Ohr zu und höre mich; öffne deine Augen und sieh auf die Trümmer, auf unsere Stadt, über der dein Name ausgerufen ist! Nicht im Vertrauen auf unsere guten Taten legen wir dir unsere Bitten vor, sondern im Vertrauen auf dein großes Erbarmen. (Dan 9,18)
  334. Sein Körper glich einem Chrysolith, sein Gesicht leuchtete wie ein Blitz und die Augen waren wie brennende Fackeln. Seine Arme und Beine glänzten wie polierte Bronze. Seine Worte waren wie das Getöse einer großen Menschenmenge. (Dan 10,6)
  335. Ihre Gedanken gerieten auf Abwege und sie wandten ihre Augen davon ab, zum Himmel zu schauen und an die gerechten Strafen zu denken. (Dan 13,9)
  336. Dann ließ er Daniel herausziehen und statt seiner die Männer in die Grube werfen, die ihn hatten vernichten wollen. Und vor seinen Augen wurden sie sofort aufgefressen. (Dan 14,42)
  337. Dann werde ich ihre Scham vor den Augen ihrer Liebhaber aufdecken. Niemand kann sie meiner Hand entreißen. (Hos 2,12)
  338. Aus der Gewalt der Unterwelt sollte ich sie befreien? Vom Tod sollte ich sie erlösen? Tod, wo sind deine Seuchen? Unterwelt, wo ist dein Stachel? Meine Augen kennen kein Mitleid. (Hos 13,14)
  339. Vor unseren Augen wurde uns die Nahrung entrissen, aus dem Haus unseres Gottes sind Freude und Jubel verschwunden. (Joe 1,16)
  340. Dabei bin ich es gewesen, der vor ihren Augen den Amoriter vernichtete, der groß war wie die Zedern und stark wie die Terebinthen; ich habe oben seine Frucht vernichtet und unten seine Wurzeln. (Am 2,9)
  341. Und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen, dann befehle ich dort dem Schwert, sie zu töten. Ich habe meine Augen auf sie gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten. (Am 9,4)
  342. Siehe, die Augen GOTTES, des Herrn, sind auf das sündige Königreich gerichtet. Ich lasse es vom Erdboden verschwinden; doch ich werde das Haus Jakob nicht völlig vernichten - Spruch des HERRN. (Am 9,8)
  343. Jetzt versammeln sich gegen dich viele Nationen, die sagen: Sie soll entweiht werden! Und unsere Augen sollen herabschauen auf Zion. (Mi 4,11)
  344. Meine Feindin wird es sehen und Scham wird sie bedecken, sie, die zu mir spricht: Wo ist der HERR, dein Gott? Meine Augen werden auf sie schauen. Nun wird sie zertreten, wie Gassenkot. (Mi 7,10)
  345. Deine Augen sind zu rein, um Böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung nicht zusehen. Warum siehst du also den Treulosen zu und schweigst, wenn der Ruchlose den Gerechten verschlingt? (Hab 1,13)
  346. Ich dachte: Sicher fürchtest du mich jetzt, nimmst dir die Warnung zu Herzen; und alles, was ich ihr auftrug, wird sie immer vor Augen haben. Aber nein, sie begingen immer wieder all ihre schändlichen Taten. (Zef 3,7)
  347. Darauf erwiderte Haggai: Ebenso sind in meinen Augen dieses Volk und diese Leute - Spruch des HERRN - und ebenso alle Arbeit ihrer Hände und was sie dort als Opfer darbringen: Unrein ist es. (Hag 2,14)
  348. Danach erhob ich meine Augen und sah: Siehe, da waren vier Hörner. (Sach 2,1)
  349. Danach erhob ich meine Augen und sah: Siehe, da war ein Mann mit einer Messschnur in der Hand. (Sach 2,5)
  350. Ja, siehe, der Stein, den ich vor Jehoschua hingelegt habe - auf diesem einen Stein sind sieben Augen - , siehe, ich ritze in ihn eine Inschrift ein - Spruch des HERRN der Heerscharen - und ich tilge die Schuld dieses Landes an einem einzigen Tag. (Sach 3,9)
  351. Denn wer gering dachte von der Zeit der kleinen Anfänge - sie werden sich freuen, wenn sie den auserlesenen Stein in Serubbabels Hand sehen. Das sind die sieben Augen des HERRN, die über die ganze Erde schweifen. (Sach 4,10)
  352. Wieder erhob ich meine Augen und sah: Und siehe, eine fliegende Schriftrolle. (Sach 5,1)
  353. Der Engel, der mit mir redete, kam hervor und sagte zu mir: Erhebe deine Augen und sieh, was da hervorkommt! (Sach 5,5)
  354. Als ich meine Augen erhob und hinsah, siehe, da traten zwei Frauen hervor und ein Wind füllte ihre Flügel - sie hatten nämlich Flügel wie Storchenflügel - und sie trugen das Fass zwischen Erde und Himmel fort. (Sach 5,9)
  355. Wieder erhob ich meine Augen und ich sah: Siehe da, vier Wagen zogen zwischen zwei Bergen aus, die Berge aber waren aus Bronze. (Sach 6,1)
  356. So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn das zu wunderbar ist in den Augen des Restes dieses Volkes in jenen Tagen, muss es dann auch in meinen Augen zu wunderbar sein? - Spruch des HERRN der Heerscharen. (Sach 8,6)
  357. Ausspruch. Das Wort des HERRN im Land Hadrach! Ja, Damaskus ist seine Ruhestätte! Denn der HERR hat ein Auge auf die Menschen wie auf alle Stämme Israels, (Sach 9,1)
  358. Ich werde mich zum Schutz für mein Haus als Wachtposten lagern vor dem, der angreift und abzieht; und kein Unterdrücker greift sie mehr an, denn jetzt habe ich mit meinen eigenen Augen hingeschaut. (Sach 9,8)
  359. Ich sagte zu ihnen: Wenn es recht ist in euren Augen, so bringt mir meinen Lohn, wenn aber nicht, so lasst es! Da wogen sie mir meinen Lohn ab, dreißig Silberstücke. (Sach 11,12)
  360. Wehe dem nichtsnutzigen Hirten, der die Schafe im Stich lässt! Das Schwert über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll völlig verdorren, sein rechtes Auge soll gänzlich erblinden! (Sach 11,17)
  361. An jenem Tag - Spruch des HERRN - schlage ich jedes Pferd mit Panik und seinen Reiter mit Wahnsinn. - Über dem Haus Juda aber halte ich meine Augen offen, während ich alle Pferde der Völker mit Blindheit schlage. (Sach 12,4)
  362. Dies aber wird der Schlag sein, mit dem der HERR alle Völker schlägt, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind: Er lässt das Fleisch eines jeden verfaulen, noch während er auf seinen Füßen steht; und die Augen verfaulen ihm in ihren Augenhöhlen und die Zunge verfault ihm in seinem Mund. (Sach 14,12)
  363. Mit eigenen Augen werdet ihr es sehen und werdet sagen: Groß ist der HERR, weit über Israels Grenzen hinaus. (Mal 1,5)
  364. Ihr ermüdet den HERRN mit euren Reden und ihr fragt: Wodurch ermüden wir ihn? Dadurch, dass ihr sagt: Jeder, der Böses tut, ist gut in den Augen des HERRN, an solchen Leuten hat er Gefallen. Oder: Wo ist denn Gott, der Gericht hält? (Mal 2,17)
  365. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. (Mt 5,29)
  366. Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. (Mt 5,38)
  367. Die Leuchte des Leibes ist das Auge. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Leib hell sein. (Mt 6,22)
  368. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein! (Mt 6,23)
  369. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? (Mt 7,3)
  370. Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! (Mt 7,4)
  371. Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen! (Mt 7,5)
  372. Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der Aussätzige rein. (Mt 8,3)
  373. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll euch geschehen. (Mt 9,29)
  374. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber wies sie streng an: Nehmt euch in Acht! Niemand darf es erfahren. (Mt 9,30)
  375. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren hören sie schwer und ihre Augen verschließen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile. (Mt 13,15)
  376. Eure Augen aber sind selig, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. (Mt 13,16)
  377. Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu kommen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden. (Mt 18,9)
  378. Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. (Mt 18,15)
  379. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin? (Mt 20,15)
  380. Sie antworteten: Herr, dass unsere Augen geöffnet werden. (Mt 20,33)
  381. Da hatte Jesus Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen. Im gleichen Augenblick konnten sie sehen und sie folgten ihm nach. (Mt 20,34)
  382. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? (Mt 21,42)
  383. Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen. (Mt 26,43)
  384. Er stand sofort auf, nahm seine Liege und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle in Staunen; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen. (Mk 2,12)
  385. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? (Mk 5,30)
  386. Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören? Erinnert ihr euch nicht: (Mk 8,18)
  387. Er nahm den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? (Mk 8,23)
  388. Da legte er ihm nochmals die Hände auf die Augen; nun sah der Mann deutlich. Er war wiederhergestellt und konnte alles ganz genau sehen. (Mk 8,25)
  389. Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, (Mk 9,47)
  390. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. (Mk 10,52)
  391. vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? (Mk 12,11)
  392. Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. (Mk 14,40)
  393. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. (Lk 1,2)
  394. Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. (Lk 1,44)
  395. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen und er redete und pries Gott. (Lk 1,64)
  396. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, (Lk 2,30)
  397. Da führte ihn der Teufel hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. (Lk 4,5)
  398. Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze (Lk 4,18)
  399. Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. (Lk 4,20)
  400. Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! Im gleichen Augenblick wich der Aussatz von ihm. (Lk 5,13)
  401. Und sogleich stand er vor ihren Augen auf, nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging Gott preisend in sein Haus. (Lk 5,25)
  402. Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. (Lk 6,20)
  403. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? (Lk 6,41)
  404. Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (Lk 6,42)
  405. Zu jener Stunde heilte Jesus viele Menschen von Krankheiten und Leiden und bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht. (Lk 7,21)
  406. Sie trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes. Im gleichen Augenblick kam der Blutfluss zum Stillstand. (Lk 8,44)
  407. Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. (Lk 10,23)
  408. Die Leuchte des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge gesund ist, dann ist dein ganzer Leib hell. Wenn es aber krank ist, dann ist auch dein Leib finster. (Lk 11,34)
  409. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. (Lk 13,13)
  410. Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! (Lk 18,13)
  411. Im selben Augenblick konnte er sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus nach. Und das ganze Volk, das dies gesehen hatte, lobte Gott. (Lk 18,43)
  412. Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde - bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder! (Lk 19,27)
  413. und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was Frieden bringt. Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. (Lk 19,42)
  414. Petrus aber erwiderte: Mensch, ich weiß nicht, wovon du sprichst. Im gleichen Augenblick, noch während er redete, krähte ein Hahn. (Lk 22,60)
  415. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. (Lk 24,16)
  416. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. (Lk 24,31)
  417. er nahm es und aß es vor ihren Augen. (Lk 24,43)
  418. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Sieh, ich sage euch: Erhebt eure Augen und seht, dass die Felder schon weiß sind zur Ernte! (Joh 4,35)
  419. Urteilt nicht nach dem Augenschein, sondern urteilt gerecht! (Joh 7,24)
  420. Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen (Joh 9,6)
  421. Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen geöffnet worden? (Joh 9,10)
  422. Er antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte sehen. (Joh 9,11)
  423. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. (Joh 9,14)
  424. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Er antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen und ich wusch mich und jetzt sehe ich. (Joh 9,15)
  425. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann sagte: Er ist ein Prophet. (Joh 9,17)
  426. Wie es kommt, dass er jetzt sieht, das wissen wir nicht. Und wer seine Augen geöffnet hat, das wissen wir auch nicht. Fragt doch ihn selbst, er ist alt genug und kann selbst für sich sprechen! (Joh 9,21)
  427. Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er deine Augen geöffnet? (Joh 9,26)
  428. Der Mensch antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen geöffnet. (Joh 9,30)
  429. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. (Joh 9,32)
  430. Andere sagten: So redet kein Besessener. Kann ein Dämon die Augen von Blinden öffnen? (Joh 10,21)
  431. Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? (Joh 10,32)
  432. Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? (Joh 11,37)
  433. Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. (Joh 11,41)
  434. Obwohl Jesus so viele Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn. (Joh 12,37)
  435. Er hat ihre Augen blind gemacht und ihr Herz hart, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. (Joh 12,40)
  436. Dies sprach Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! (Joh 17,1)
  437. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. (Joh 20,30)
  438. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. (Apg 1,9)
  439. David nämlich sagt über ihn: Ich hatte den Herrn beständig vor Augen. Denn er steht mir zur Rechten, dass ich nicht wanke. (Apg 2,25)
  440. Und aufgrund des Glaubens an seinen Namen hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt. (Apg 3,16)
  441. Im selben Augenblick brach sie vor seinen Füßen zusammen und starb. Die jungen Männer kamen herein, fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. (Apg 5,10)
  442. Und unsere Väter haben es übernommen und mitgebracht, als sie unter Josua das Land der Heidenvölker besetzten, die Gott vor den Augen unserer Väter vertrieb, bis zu den Tagen Davids. (Apg 7,45)
  443. Saulus erhob sich vom Boden. Obwohl seine Augen offen waren, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein. (Apg 9,8)
  444. Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. (Apg 9,18)
  445. Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: Tabita, steh auf! Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. (Apg 9,40)
  446. Im selben Augenblick schlug ihn ein Engel des Herrn, weil er nicht Gott die Ehre gegeben hatte. Und von Würmern zerfressen, starb er. (Apg 12,23)
  447. Und siehe, jetzt kommt die Hand des Herrn über dich. Du wirst blind sein und eine Zeit lang die Sonne nicht mehr sehen. Im selben Augenblick fiel Finsternis und Dunkel auf ihn, er tappte umher und suchte jemanden, der ihn an der Hand führte. (Apg 13,11)
  448. Er hörte, wie Paulus redete. Dieser blickte ihm fest ins Auge; und da er sah, dass der Mann den Glauben hatte, geheilt zu werden, (Apg 14,9)
  449. Das tat sie viele Tage lang. Da wurde Paulus ärgerlich, wandte sich um und sagte zu dem Geist: Ich befehle dir im Namen Jesu Christi: Fahre aus dieser Frau aus! Und im gleichen Augenblick fuhr er aus. (Apg 16,18)
  450. Und nicht wenige, die Zauberei getrieben hatten, brachten ihre Zauberbücher herbei und verbrannten sie vor aller Augen. Man berechnete den Wert der Bücher auf fünfzigtausend Silberdrachmen. (Apg 19,19)
  451. kam zu mir, trat vor mich und sagte: Bruder Saul, du sollst wieder sehen! Und im gleichen Augenblick konnte ich ihn sehen. (Apg 22,13)
  452. um ihnen die Augen zu öffnen. Denn sie sollen sich von der Finsternis zum Licht und von der Macht des Satans zu Gott bekehren und sollen durch den Glauben an mich die Vergebung der Sünden empfangen und mit den Geheiligten am Erbe teilhaben. (Apg 26,18)
  453. Nach diesen Worten nahm er Brot, dankte Gott vor den Augen aller, brach es und begann zu essen. (Apg 27,35)
  454. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, sich bekehren und ich sie heile. (Apg 28,27)
  455. Die Gottesfurcht steht ihnen nicht vor Augen. (Röm 3,18)
  456. wie geschrieben steht: Gott gab ihnen einen Geist der Betäubung, Augen, die nicht sehen, und Ohren, die nicht hören, bis zum heutigen Tag. (Röm 11,8)
  457. Ihre Augen sollen erblinden, sodass sie nicht sehen; ihren Rücken beuge ständig! (Röm 11,10)
  458. Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. (1Kor 2,9)
  459. Und wenn das Ohr sagt: Ich bin kein Auge, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört es doch zum Leib. (1Kor 12,16)
  460. Wenn der ganze Leib nur Auge wäre, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur Gehör wäre, wo bliebe dann der Geruchssinn? (1Kor 12,17)
  461. Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht. Der Kopf wiederum kann nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche euch nicht. (1Kor 12,21)
  462. Täglich sehe ich dem Tod ins Auge, so wahr ihr, Brüder und Schwestern, mein Ruhm seid, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe. (1Kor 15,31)
  463. plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenschall. Die Posaune wird erschallen, die Toten werden als Unverwesliche auferweckt, wir aber werden verwandelt werden. (1Kor 15,52)
  464. Im Augenblick soll euer Überfluss ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich entstehen, (2Kor 8,14)
  465. Schaut auf das, was vor Augen liegt! Wenn jemand überzeugt ist, Christus zu gehören, dann soll er doch auch bedenken, dass nicht nur er, sondern auch wir Christus gehören. (2Kor 10,7)
  466. Wir rühmen uns also nicht maßlos und mit fremden Leistungen; aber wir haben die Hoffnung, wenn euer Glaube stärker wird, vor euren Augen über das uns gesetzte Maß weit hinauszuwachsen (2Kor 10,15)
  467. Zwar wurde er in seiner Schwachheit gekreuzigt, aber er lebt aus Gottes Kraft. Auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden zusammen mit ihm vor euren Augen aus Gottes Kraft leben. (2Kor 13,4)
  468. so haben wir uns ihnen keinen Augenblick unterworfen und ihnen nicht nachgegeben, damit euch die Wahrheit des Evangeliums erhalten bleibe. (Gal 2,5)
  469. Ihr unvernünftigen Galater, wer hat euch verblendet? Ist euch Jesus Christus nicht deutlich als der Gekreuzigte vor Augen gestellt worden? (Gal 3,1)
  470. Wo also ist eure Seligpreisung? Ich bezeuge euch: Wäre es möglich gewesen, ihr hättet euch die Augen ausgerissen, um sie mir zu geben. (Gal 4,15)
  471. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt (Eph 1,18)
  472. nicht in Augendienerei, als wolltet ihr Menschen gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! (Eph 6,6)
  473. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Phil 3,14)
  474. Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herren, nicht in einem augenfälligen Dienst, um Menschen zu gefallen, sondern in der Aufrichtigkeit des Herzens! Fürchtet den Herrn! (Kol 3,22)
  475. Für kurze Zeit, Brüder und Schwestern, sind wir verwaist, weil ihr uns fern seid, den Augen fern, nicht dem Herzen; deshalb haben wir uns in großer Sehnsucht umso eifriger bemüht, euch wiederzusehen. (1Thess 2,17)
  476. vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden. (Hebr 4,13)
  477. Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Leid; später aber gewährt sie denen, die durch sie geschult worden sind, Gerechtigkeit als Frucht des Friedens. (Hebr 12,11)
  478. Ist es vielleicht etwas Besonderes, wenn ihr wegen einer Verfehlung Schläge erduldet? Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes. (1Petr 2,20)
  479. sondern was im Herzen verborgen ist, das sei euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen. Das ist wertvoll in Gottes Augen. (1Petr 3,4)
  480. Denn die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten und seine Ohren hören ihr Flehen; das Antlitz des Herrn aber richtet sich gegen die Bösen. (1Petr 3,12)
  481. Denn wir sind nicht klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundtaten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe. (2Petr 1,16)
  482. Sie haben nur Augen für die Ehebrecherin und sind unersättlich in der Sünde. Sie ködern ungefestigte Seelen; ihr Herz ist in der Habgier geübt, sie sind Kinder des Fluches. (2Petr 2,14)
  483. Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben vom Wort des Lebens - (1Joh 1,1)
  484. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht. (1Joh 2,11)
  485. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. (1Joh 2,16)
  486. Siehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, Amen. (Offb 1,7)
  487. Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen; (Offb 1,14)
  488. An den Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: So spricht der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen und Beine wie Golderz: (Offb 2,18)
  489. Werde wach und stärke, was noch übrig ist, was schon im Sterben lag! Denn ich habe nicht gefunden, dass deine Taten in den Augen meines Gottes vollkommen sind. (Offb 3,2)
  490. Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst; und kaufe von mir weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht aufgedeckt wird; und kaufe Salbe, um deine Augen zu salben, damit du sehen kannst! (Offb 3,18)
  491. Und vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten. (Offb 4,6)
  492. Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen. Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht, und rufen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt. (Offb 4,8)
  493. Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über die ganze Erde ausgesandt sind. (Offb 5,6)
  494. Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. (Offb 7,17)
  495. Und sie hörten eine laute Stimme vom Himmel her, die ihnen zurief: Kommt herauf! Vor den Augen ihrer Feinde stiegen sie in der Wolke zum Himmel hinauf. (Offb 11,12)
  496. Die ganze Macht des ersten Tieres übte es vor dessen Augen aus. Es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war. (Offb 13,12)
  497. Es tat große Zeichen; sogar Feuer ließ es vor den Augen der Menschen vom Himmel auf die Erde fallen. (Offb 13,13)
  498. Es verwirrte die Bewohner der Erde durch die Zeichen, die vor den Augen des Tieres zu tun ihm gegeben war; es befahl den Bewohnern der Erde, ein Standbild zu errichten zu Ehren des Tieres, das die Schwertwunde trug und doch wieder zum Leben kam. (Offb 13,14)
  499. der muss den Wein des Zornes Gottes trinken, der unverdünnt im Becher seines Zorns gemischt ist. Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel und des Lammes. (Offb 14,10
  500. Seine Augen waren wie Feuerflammen und auf dem Haupt trug er viele Diademe; und auf ihm stand ein Name geschrieben, den er allein kennt. (Offb 19,12)
  501. Aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; er hatte vor seinen Augen Zeichen getan und dadurch alle verführt, die das Kennzeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden beide in den See von brennendem Schwefel geworfen. (Offb 19,20)
  502. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. (Offb 21,4)
  503. Ich wusste aber nicht, dass Spatzen über mir in der Mauer waren. Ihr warmer Kot fiel mir in die Augen und führte zu weißen Flecken. Ich ging zu den Ärzten, um mich behandeln zu lassen, aber je mehr Arzneien sie mir daraufstrichen, desto mehr erblindeten meine Augen an den weißen Flecken, bis sie ganz blind waren. Vier Jahre lang konnte ich meine Augen nicht gebrauchen. Alle meine Brüder waren meinetwegen bekümmert. Achikar sorgte zwei Jahre lang für meinen Unterhalt, bevor er nach Elymaïs ging. (Tob 2,10)
  504. Jetzt aber habe ich dir mein Angesicht zugewandt und hebe meine Augen auf zu dir. (Tob 3,12)
  505. Rafaël wurde gesandt, beide zu heilen: die weißen Flecken von Tobits Augen abzulösen und Sara, die Tochter Raguëls, Tobias, dem Sohn Tobits, zur Frau zu geben und den bösen Dämon Aschmodai von ihr zu lösen. Denn Tobias kam es zu, sie als seine Frau zu gewinnen vor allen, die sie heiraten wollten. Zu derselben Zeit kehrte Tobit vom Hof in sein Haus zurück und auch Sara, die Tochter Raguëls, stieg vom Obergemach herab. (Tob 3,17)
  506. Von deinem Brot gib dem Hungernden und von deinen Kleidern den Nackten! Von allem, was du im Überfluss hast, gib Almosen, Kind! Dein Auge blicke nicht neidisch, wenn du Almosen gibst! (Tob 4,16)
  507. Und Tobias ging hinaus, rief ihn und sagte zu ihm: Junger Mann, mein Vater ruft dich! Und der Engel trat ein. Tobit grüßte ihn als Erster und der Engel antwortete ihm: Möge dir viel Freude zuteilwerden! Tobit antwortete ihm: Welche Freude bleibt mir noch? Ich kann meine Augen nicht gebrauchen und das Licht des Himmels sehe ich nicht, sondern liege in Finsternis wie die Toten, die das Licht nicht mehr schauen. Lebend bin ich unter den Toten. Ich höre die Stimme von Menschen, aber ich sehe sie nicht. Da sagte der Engel ihm: Sei guten Mutes, bei Gott ist die Zeit schon nahe, dich zu heilen! Nur Mut! Tobit sagte zu ihm: Tobias, mein Sohn, will nach Medien gehen. Kannst du mit ihm gehen und ihn dorthin führen? Ich werde dir deinen Lohn zahlen, Bruder. Er sagte zu ihm: Ich kann mit ihm gehen. Ich weiß alle Wege. Ich bin oft nach Medien gezogen und bin durch alle seine Ebenen gegangen und die Berge und all seine Wege kenne ich. (Tob 5,10)
  508. Er sagte zu ihr: Mach dir keine Sorge! Unser Kind bricht wohlbehalten auf und wird wohlbehalten zu uns zurückkommen. Deine Augen werden unseren Sohn sehen an dem Tag, an dem er wohlbehalten zu dir zurückkommt. Mach dir keine Sorgen, fürchte nicht um sie beide, Schwester! (Tob 5,21)
  509. Mit der Galle hingegen salbe die Augen eines Menschen, in denen weiße Flecken aufgetaucht sind. Danach hauche auf die weißen Flecken auf den Augen und sie werden heilen. (Tob 6,9)
  510. Wehe mir, Kind, dass ich dich ziehen ließ, das Licht meiner Augen! (Tob 10,5)
  511. Rafaël aber sagte zu Tobias, bevor er zu seinem Vater kam: Ich weiß, dass seine Augen wieder geöffnet werden. (Tob 11,7)
  512. Träufle die Galle vom Fisch in seine Augen, dass das Heilmittel einzieht und es die weißen Flecken von den Augen löst! Dann wird dein Vater die Augen aufschlagen und das Licht sehen. (Tob 11,8)
  513. Die Fischgalle in seiner Hand, blies er in Tobits Augen, hielt ihn fest und sagte: Mut, Vater! Er legte das Heilmittel auf und gab es darauf. (Tob 11,11)
  514. Dann schälte er mit seinen beiden Händen die weißen Flecken aus den Augenwinkeln und Tobit fiel ihm um den Hals, (Tob 11,12)
  515. er weinte und rief Tobias zu: Ich kann dich wieder sehen, Kind, du Licht meiner Augen! Und er sagte: Gepriesen sei Gott! Gepriesen sei sein gewaltiger Name! Gepriesen seien alle seine heiligen Engel! Möge sein Name groß sein über uns! Und gepriesen seien alle Engel in alle Ewigkeit! (Tob 11,14)
  516. Tobit aber bekannte vor ihnen, dass Gott sich seiner erbarmt und ihm die Augen geöffnet habe. Als sich Tobit Sara, der Frau seines Sohnes Tobias, näherte, segnete er sie und sagte ihr: Magst du glücklich zu uns kommen, Tochter! Gepriesen sei dein Gott, der dich zu uns geführt hat, Tochter. Gesegnet sei dein Vater, gesegnet sei mein Sohn Tobias und gesegnet seist du, Tochter. Tritt ein in dein Haus, glücklich und voll Lobpreis und Freude! Tritt ein, Tochter! (Tob 11,17)
  517. Er war zweiundsechzig Jahre alt, als seine Augen blind wurden. Nachdem er wieder sehen konnte, hatte er ein gutes Leben und tat Werke der Barmherzigkeit. Er fuhr fort, Gott zu loben und Gottes Größe zu bekennen. (Tob 14,2)
  518. Doch alle Bewohner der ganzen Erde missachteten den Befehl des Assyrerkönigs Nebukadnezzar und leisteten ihm keine Heeresfolge, denn sie hatten keine Angst vor ihm; er war in ihren Augen nicht mehr als ein gewöhnlicher Mensch. Darum beschimpften sie seine Boten und ließen sie mit leeren Händen wieder abziehen. (Jdt 1,11)
  519. Aber du, Achior, Söldner aus Ammon, hast diese Worte an deinem Unglückstag gesprochen. Du sollst mir von heute an nicht mehr unter die Augen treten, bis ich die Rache an diesem Volk aus Ägypten vollstreckt habe. (Jdt 6,5)
  520. Am nächsten Tag rückte Holofernes mit seiner ganzen Reiterei an, vor den Augen der Israeliten in Betulia. (Jdt 7,6)
  521. Jetzt gibt es für uns keine Rettung mehr; denn Gott hat uns an sie verkauft. Darum müssen wir verdursten und vor ihren Augen elend zugrunde gehen. (Jdt 7,25)
  522. Es ist besser für uns, ihnen als Beute in die Hände zu fallen. Wenn wir auch zu Sklaven gemacht werden, so bleiben wir doch wenigstens am Leben und brauchen nicht mit eigenen Augen den Tod unserer Säuglinge und das Dahinsterben unserer Frauen und Kinder mit anzusehen. (Jdt 7,27)
  523. Auch wenn er nicht gewillt ist, uns in diesen fünf Tagen Hilfe zu schaffen, so hat doch er zu bestimmen, zu welcher Zeit er uns helfen oder uns vor den Augen unserer Feinde vernichten will. (Jdt 8,15)
  524. Damals wurden unsere Väter dem Schwert und der Plünderung preisgegeben und mussten vor den Augen unserer Feinde schwere Niederlagen erleiden. (Jdt 8,19)
  525. Sie griff zu, aß und trank vor seinen Augen, was ihre Dienerin zubereitet hatte. (Jdt 12,19)
  526. Jetzt ist der Augenblick gekommen, dass du dich deines Erbbesitzes annimmst und dass ich mein Vorhaben ausführe, zum Verderben der Feinde, die sich gegen uns erhoben haben. (Jdt 13,5)
  527. Doch jetzt erzähl mir, was du in diesen Tagen getan hast! Judit berichtete ihm vor dem ganzen Volk alles, was sie getan hatte, angefangen von dem Tag ihres Weggangs bis zu dem Augenblick ihres jetzigen Gesprächs. (Jdt 14,8)
  528. Ihre Sandalen bezauberten sein Auge. So schlug ihre Schönheit sein Herz in Bann. Das Schwert traf seinen Nacken mit Wucht. (Jdt 16,9)
  529. Kaum hatte er das gesagt, da trat vor aller Augen ein Jude vor und wollte auf dem Altar von Modeïn opfern, wie es der König angeordnet hatte. (1Mak 2,23)
  530. Der Himmel wird sie vor unseren Augen aufreiben. Darum habt keine Angst vor ihnen! (1Mak 3,22)
  531. Kaum hatte er das gesagt, da stürzte er sich überraschend auf die Feinde und Seron und sein Heer wurden vor seinen Augen aufgerieben. (1Mak 3,23)
  532. Lasst uns zum Himmel rufen, dass er uns gewogen sei und des Bundes mit unseren Vätern gedenke und dass er dieses Heer heute vor unseren Augen aufreibe! (1Mak 4,10)
  533. Simeon zog nach Galiläa. Dort lieferte er den fremden Völkern zahlreiche Gefechte und sie wurden vor seinen Augen aufgerieben. (1Mak 5,21)
  534. Er rief all seine Freunde zusammen und sagte zu ihnen: Der Schlaf flieht meine Augen und mein Mut ist unter den Sorgen zusammengebrochen. (1Mak 6,10)
  535. Zerschlage so heute auch dieses Heer vor unseren Augen, damit die, welche von ihnen übrig bleiben, erkennen, dass Nikanor Böses gegen dein Heiligtum gesprochen hat! Richte ihn, wie es seine Bosheit verdient! (1Mak 7,42)
  536. Im Augenblick wäre es aber gut, wenn du mir Männer schicktest, die mir im Kampf helfen können. Alle meine Truppen sind nämlich von mir abgefallen. (1Mak 11,43)
  537. Ich denke nicht daran, im Augenblick der Not mein Leben zu schonen. Denn ich bin nicht mehr wert als meine Brüder. (1Mak 13,5)
  538. Da stürzte er zu Boden und es wurde ihm schwarz vor den Augen. Man hob ihn auf und legte ihn auf eine Bahre. (2Mak 3,27)
  539. Allen aber bezeugte er die Werke des größten Gottes, die er mit eigenen Augen gesehen hatte. (2Mak 3,36)
  540. Darum begab er sich zum König, nicht um die Mitbürger zu verklagen, sondern weil er das allgemeine und das besondere Wohl des ganzen Volkes im Auge hatte. (2Mak 4,5)
  541. Schließlich kümmerten sich die Priester nicht mehr um den Dienst am Altar; der Tempel galt in ihren Augen nichts und für die Opfer hatten sie kaum mehr Zeit. Dafür gingen sie eilig auf den Sportplatz, sobald die Aufforderung zum Diskuswerfen erging, um an dem Spiel, das vom Gesetz verboten war, teilzunehmen. (2Mak 4,14)
  542. Vielleicht könnte ich mich für den Augenblick einer Strafe von Menschen entziehen; doch nie, weder lebendig noch tot, werde ich den Händen des Allherrschers entfliehen. (2Mak 6,26)
  543. und sich vor Augen halten, mit welch frechem Übermut man entgegen allem Recht den heiligen Ort behandelt habe, wie übel man der Stadt mitgespielt und wie man sie zugerichtet habe und dass die von den Vorfahren ererbte Verfassung aufgelöst worden sei. (2Mak 8,17)
  544. Aus den Augen des Verruchten krochen Würmer; während er noch lebte, verfaulte sein Fleisch unter Schmerzen und Qualen und der Verwesungsgeruch, der von ihm ausging, verpestete das ganze Lager. (2Mak 9,9)
  545. Da endlich begann der Gepeinigte, von seinem maßlosen Hochmut abzulassen und unter Gottes Schlägen zur Einsicht zu kommen; denn seine Schmerzen wurden mit jedem Augenblick schlimmer. (2Mak 9,11)
  546. Anschließend hielten sie einen Bittgottesdienst ab und beteten, dass die begangene Sünde wieder völlig ausgelöscht werde. Der edle Judas aber ermahnte die Leute, sich von Sünden rein zu halten; sie hätten ja mit eigenen Augen gesehen, welche Folgen das Vergehen der Gefallenen gehabt habe. (2Mak 12,42)
  547. Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit entschlafen. Ein heiliger und frommer Gedanke! Darum ließ er die Toten entsühnen, damit sie von der Sünde befreit werden. (2Mak 12,45)
  548. In den Augen der Toren schienen sie gestorben, ihr Heimgang galt als Unglück, (Weis 3,2)
  549. In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. (Weis 3,4)
  550. Ich werde als scharfsinniger Richter gelten und in den Augen der Mächtigen Staunen erregen. (Weis 8,11)
  551. Mit dir ist die Weisheit, die deine Werke kennt und die zugegen war, als du die Welt erschufst. Sie weiß, was wohlgefällig ist in deinen Augen und was recht ist nach deinen Geboten. (Weis 9,9)
  552. oder unbekannte Tiere voll unerhörter Wut, die feuersprühenden Atem hauchen oder zischenden Qualm ausstoßen oder entsetzliche Funken aus den Augen sprühen. (Weis 11,18)
  553. Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen. (Weis 13,7)
  554. Sie hielten alle Götzenbilder der Völker für Götter, Götter, die weder ihre Augen gebrauchen können, um zu sehen, noch ihre Nase, um die Luft einzuatmen, noch ihre Ohren, um zu hören, noch die Finger ihrer Hände, um zu tasten, und deren Füße nicht gehen können. (Weis 15,15)
  555. Wer Taten der Güte erwidert, dessen erinnert man sich in der Zukunft, im Augenblick seines Falls wird er eine Stütze finden. (Sir 3,31)
  556. Kind, das Leben des Armen beraube nicht und lass die Augen des Bedürftigen nicht warten! (Sir 4,1)
  557. Von dem, der bittet, wende das Auge nicht ab und gib einem Menschen nicht Anlass, dich zu verfluchen! (Sir 4,5)
  558. Mit einem Jähzornigen entfache keinen Streit! Durchquere mit ihm nicht die Wüste! Denn in seinen Augen gilt Blut wie nichts, und wo keine Hilfe ist, wird er dich niederschlagen. (Sir 8,16)
  559. Wende das Auge von einer wohlgeformten Frau ab und blick nicht begehrlich auf eine fremde Schönheit! Durch die Schönheit einer Frau sind schon viele verführt worden; daran entzündet sich Liebe wie Feuer. (Sir 9,8)
  560. Inmitten von Brüdern ist ihr Anführer geehrt und die den Herrn fürchten in dessen Augen. (Sir 10,20)
  561. Es gibt einen Unbeholfenen, der um Beistand bittet, einen, dem die Kraft fehlt und der überreich an Armut ist, aber die Augen des Herrn sehen ihn gütig an und er richtet ihn auf aus seiner Niedrigkeit, (Sir 11,12)
  562. Wundere dich nicht über die Taten eines Sünders! Vertrau doch dem Herrn und bleib bei deinem Bemühen! Denn leicht ist es in den Augen des Herrn, einen Armen schnell und unvermutet reich zu machen. (Sir 11,21)
  563. Mit seinen Lippen wird der Feind süß sprechen, doch in seinem Herzen wird er darauf sinnen, dich in die Grube zu stürzen. Mit seinen Augen wird der Feind Tränen vergießen, findet er aber den richtigen Zeitpunkt, wird er nicht satt von Blut. (Sir 12,16)
  564. Der ist schlecht, dem der Neid aus den Augen schaut, der das Gesicht abwendet und über Menschen hinwegsieht. (Sir 14,8)
  565. Das Auge des Habgierigen hat nicht genug mit nur einem Teil und schlimmes Unrecht zehrt die Seele aus. (Sir 14,9)
  566. Ein schlimmes Auge missgönnt Brot und es herrscht Mangel an seinem Tisch. (Sir 14,10)
  567. Seine Augen sind auf denen, die ihn fürchten, und er kennt jede Tat des Menschen. (Sir 15,19)
  568. Viel von dem hat mein Auge gesehen und Wichtigeres als dies hat mein Ohr gehört. (Sir 16,5)
  569. Entscheidungsfähigkeit, Sprache und Augen, Ohren und Herz hat er ihnen gegeben, um zu denken. (Sir 17,6)
  570. Die Größe der Herrlichkeit haben ihre Augen gesehen und die Herrlichkeit seiner Stimme hat ihr Ohr gehört. (Sir 17,13)
  571. Ihre Wege liegen vor ihm zu aller Zeit, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen. (Sir 17,15)
  572. Alle ihre Taten stehen vor ihm wie die Sonne und seine Augen blicken stets auf ihre Wege. (Sir 17,19)
  573. Ein Tor wird gnadenlos Vorwürfe machen und eine Gabe des Neiders bringt die Augen zum Weinen. (Sir 18,18)
  574. Die Gabe eines Toren ist dir nicht nützlich, ähnlich die eines Neiders wegen seiner Nötigung; denn seine Augen sind statt einem viele. (Sir 20,14)
  575. Gastgeschenke und Gaben blenden die Augen der Weisen und wie ein Maulkorb am Mund verhindern sie Tadel. (Sir 20,29)
  576. Wer in ein Auge stößt, wird Tränen verursachen, und wer in ein Herz stößt, bringt Empfindungen zum Vorschein. (Sir 22,19)
  577. Herr Vater und Gott meines Lebens, Hochmut der Augen gib mir nicht (Sir 23,4)
  578. Die Augen der Menschen sind seine Furcht und er hat nicht erkannt, dass die Augen des Herrn zehntausendmal heller sind als die Sonne, sie überblicken alle Wege der Menschen und dringen vor in verborgene Bereiche. (Sir 23,19)
  579. Eine unzüchtige Frau wird am Augenaufschlag erkannt, an ihren Wimpern erkennt man sie. (Sir 26,9)
  580. Wer mit dem Auge zwinkert, plant Böses, niemand bringt ihn davon ab. (Sir 27,22)
  581. Einer, der mit den Augen sieht und seufzt wie ein Eunuch, der eine Jungfrau umarmt und seufzt, so ist es, wer mit Gewalt Entscheidungen durchsetzt. (Sir 30,20)
  582. Erinnere dich, dass ein schlechtes Auge böse ist! Was ist schlechteres erschaffen worden als ein solches Auge? Deswegen fließen Tränen von jedem Angesicht. (Sir 31,13)
  583. Die Augen des Herrn ruhen auf denen, die ihn lieben; er ist ein machtvoller Schutzschild, eine starke Stütze, Schutz vor Hitze und Schatten am Mittag, Bewahrung vor dem Straucheln und Hilfe vor dem Fall; (Sir 34,19)
  584. er richtet die Seele auf und die Augen, er schenkt Heilung des Lebens und Segen. (Sir 34,20)
  585. Man opfert den Sohn vor den Augen des Vaters, wenn man ein Opfer darbringt vom Gut der Armen. (Sir 34,24)
  586. Mit großzügigem Auge preise den Herrn und schmälere nicht die Erstlingsgabe deiner Hände! (Sir 35,10)
  587. Gib dem Höchsten, wie er dir gegeben hat, und gib mit großzügigem Auge nach dem Ertrag der Hand! (Sir 35,12)
  588. Wie du dich vor ihnen als heilig erwiesen hast an uns, so erweise dich als groß an ihnen vor unseren Augen! (Sir 36,4)
  589. So auch ein Schmied, der nahe am Amboss sitzt und auf die Werke aus Eisen achtet. Der Hauch des Feuers bringt sein Fleisch zum Schmelzen und mit der Hitze des Schmelzofens kämpft er, der Klang des Hammers dringt immer wieder ans Ohr und vor seinen Augen ist das Modell des Werkstücks. Sein Herz richtet er auf die Vollendung der Werke und seine Wachsamkeit gilt der Vollendung der Verzierung. (Sir 38,28)
  590. Die Werke aller Menschen liegen vor ihm, nichts ist vor seinen Augen zu verbergen. (Sir 39,19)
  591. Im Augenblick der Rettung wacht er auf und wundert sich über unnütze Furcht. (Sir 40,7)
  592. Anmut und Schönheit begehrt das Auge, doch über beiden steht das zarte Grün der Aussaat. (Sir 40,22)
  593. Wer in einen Ofen bläst bei Arbeiten mit Glut - dreimal so stark versengt die Sonne Berge; sie atmet Feuerdämpfe aus und blendet mit gleißenden Strahlen die Augen. (Sir 43,4)
  594. seine weiße Pracht bewundert das Auge und über Schneeschauer staunt das Herz. (Sir 43,18)
  595. ließ er ruhen auf Jakobs Haupt. Er hat ihn mit seinen Segnungen anerkannt und gab sie ihm zum Erbe; er bestimmte seine Anteile und verteilte sie unter den zwölf Stämmen. Von ihm ließ er einen Mann des Erbarmens ausgehen, der in den Augen aller Lebenden Gefallen fand. (Sir 44,23)
  596. eine goldene Krone auf einem Turban, der Abdruck eines heiligen Siegels, eine Prachtentfaltung - ein gewaltiges Werk - , für die Augen begehrenswerte Schmuckstücke. (Sir 45,12)
  597. Seht mit euren Augen, dass ich mich ein wenig mühte und viel Ruhe für mich gefunden habe. (Sir 51,27)
  598. Uns aber verleihe der Herr Kraft und lasse unsere Augen leuchten. So werden wir leben unter dem Schutz des Königs Nebukadnezzar von Babel und unter dem Schutz seines Sohnes Belschazzar, wir werden ihnen lange Zeit dienen und Gunst vor ihnen finden. (Bar 1,12)
  599. Jeder von uns folgte der Neigung seines bösen Herzens; wir dienten anderen Göttern und taten, was böse ist in den Augen des Herrn, unseres Gottes. (Bar 1,22)
  600. Öffne deine Augen und schau! Denn nicht die Toten in der Unterwelt, aus deren Leib der Atem weggenommen ist, preisen die Ehre und Gerechtigkeit des Herrn, (Bar 2,17)
  601. sondern die Menschen, das über die Maßen mit Kummer beladene Menschenwesen, das gebeugt und kraftlos einhergeht, die verlöschenden Augen, die hungernde Kehle, sie preisen deine Ehre und Gerechtigkeit, Herr. (Bar 2,18)
  602. Nun lerne, wo die Einsicht ist, wo Kraft und wo Klugheit, dann erkennst du zugleich, wo langes Leben und Lebensglück, wo Licht für die Augen und Frieden zu finden sind! (Bar 3,14)
  603. Wie jetzt die Nachbarstädte Zions eure Gefangenschaft vor Augen haben, so werden sie bald die Rettung sehen, die von eurem Gott kommt; mit großer Herrlichkeit kommt sie zu euch und mit dem Glanz des Ewigen. (Bar 4,24)
  604. Ihre Augen sind voll vom Staub, den die Füße der Besucher hineintragen. (Bar 6,16)

"Auge" im Neuen Testament

"Auge" ist kein Wort des Neuen Testaments.

"Auge" im Koran

"Auge" in der Umgangssprache

blind

"blind" in heiligen Schriften

"blind" im Alten Testament

  1. Dann schlugen sie die Männer draußen vor dem Haus, Groß und Klein, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens bemühten, den Eingang zu finden. (1Mo 19,11)
  2. Der HERR entgegnete ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gegeben und wer macht taub oder stumm, sehend oder blind? Doch wohl ich, der HERR! (2Mo 4,11)
  3. Du sollst dich nicht bestechen lassen; denn Bestechung macht Sehende blind und verkehrt die Sache derer, die im Recht sind. (2Mo 23,8)
  4. Du sollst einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen; vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der HERR. (3Mo 19,14)
  5. Denn keiner mit einem Gebrechen darf herantreten: kein Blinder oder Lahmer, kein im Gesicht oder am Körper Entstellter, (3Mo 21,18)
  6. Ihr dürft dem HERRN kein Tier opfern, das blind ist oder zerbrochene Gliedmaßen hat, das verstümmelt ist oder einen Auswuchs, einen Ausschlag oder eine Flechte hat. Kein Stück von solchen Tieren dürft ihr auf den Altar als ein Feueropfer für den HERRN legen. (3Mo 22,22)
  7. Du hast uns nicht in ein Land gebracht, in dem Milch und Honig fließen, und hast uns keine Felder und Weinberge zum Erbbesitz gegeben. Hältst du diese Männer hier etwa für blind? Wir kommen nicht hinauf. (4Mo 16,14)
  8. Doch wenn ein Tier einen Fehler hat, wenn es hinkt oder blind ist, wenn es irgendeinen Makel hat, sollst du es nicht für den HERRN, deinen Gott, schlachten. (5Mo 15,21)
  9. Du sollst das Recht nicht beugen. Du sollst kein Ansehen der Person kennen. Du sollst keine Bestechung annehmen; denn Bestechung macht Weise blind und verdreht die Fälle derer, die im Recht sind. (5Mo 16,19)
  10. Verflucht, wer einem Blinden den falschen Weg weist. Und das ganze Volk soll rufen: Amen. (5Mo 27,18)
  11. Der HERR schlägt dich mit Wahnsinn, Blindheit und Irresein. (5Mo 28,28)
  12. Am hellen Mittag tappst du im Dunkel wie ein Blinder. Deine Wege führen nicht zum Erfolg. Dein Leben lang wirst du ausgebeutet und ausgeraubt und niemand hilft dir. (5Mo 28,29)
  13. Der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter, die in dieser Gegend wohnten. Die Jebusiter aber sagten zu David: Du kommst hier nicht herein; vielmehr werden dich die Lahmen und die Blinden vertreiben. Das sollte besagen: David wird hier nicht eindringen. (2Sam 5,6)
  14. David sagte an jenem Tag: Wer die Jebusiter schlagen will, muss den Zinnor erreichen, mit den Lahmen und den Blinden, die David verhasst sind. Daher sagt man: Ein Blinder und ein Lahmer kommt nicht ins Haus. (2Sam 5,8)
  15. Auge war ich für den Blinden, dem Lahmen wurde ich zum Fuß. (Hi 29,15)
  16. Der HERR öffnet die Augen der Blinden, der HERR richtet auf die Gebeugten, der HERR liebt die Gerechten. (Ps 146,8)
  17. Die Tauben werden an jenem Tag die Worte des Buches hören und aus Dunkel und Finsternis werden die Augen der Blinden sehen. (Jes 29,18)
  18. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden geöffnet. (Jes 35,5)
  19. um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und die im Dunkel sitzen, aus der Haft. (Jes 42,7)
  20. Blinde führe ich auf Wegen, die sie nicht kennen, auf unbekannten Pfaden lasse ich sie wandern. Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade. Das sind die Taten, die ich vollbringe, und ich lasse davon nicht mehr ab. (Jes 42,16)
  21. Ihr, die ihr taub seid, hört, ihr Blinden, blickt auf und seht her! (Jes 42,18)
  22. Wer ist so blind wie mein Knecht und so taub wie der Bote, den ich sende? Wer ist so blind wie der Wiederhergestellte und so blind wie der Knecht des HERRN? (Jes 42,19)
  23. Bring das Volk heraus, das blind ist, obwohl es Augen hat, und taub, obwohl es Ohren hat! (Jes 43,8)
  24. Seine Wächter sind allesamt blind, sie merken nichts; sie sind alle stumme Hunde, sie können nicht bellen. Träumend liegen sie da und haben gern ihre Ruhe. (Jes 56,10)
  25. Wir tasten uns wie Blinde an der Wand entlang, ja, tasten wie jemand, der keine Augen hat. Wir stolpern am Mittag wie in der Dämmerung, bei blühender Gesundheit sind wir Toten gleich. (Jes 59,10)
  26. Siehe, ich bringe sie heim aus dem Nordland und sammle sie von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Wöchnerinnen; als große Gemeinde kehren sie hierher zurück. (Jer 31,8)
  27. wanken sie blind durch die Gassen, besudelt mit Blut, sodass man nicht berühren mag ihre Kleider. (Kla 4,14)
  28. Da jage ich den Menschen Angst ein, sodass sie wie blind umherlaufen; denn sie haben sich gegen den HERRN versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr Lebenssaft wie Kot. (Zef 1,17)
  29. An jenem Tag - Spruch des HERRN - schlage ich jedes Pferd mit Panik und seinen Reiter mit Wahnsinn. - Über dem Haus Juda aber halte ich meine Augen offen, während ich alle Pferde der Völker mit Blindheit schlage. (Sach 12,4)
  30. Wenn ihr ein blindes Tier als Schlachtopfer darbringt, sei das nicht schlecht! Und wenn ihr ein lahmes und krankes Tier darbringt, sei das nicht schlecht! Biete das einmal deinem Statthalter an! Ob er wohl Gefallen an dir hat oder dich freundlich ansieht?, spricht der HERR der Heerscharen. (Mal 1,8)
  31. Ich wusste aber nicht, dass Spatzen über mir in der Mauer waren. Ihr warmer Kot fiel mir in die Augen und führte zu weißen Flecken. Ich ging zu den Ärzten, um mich behandeln zu lassen, aber je mehr Arzneien sie mir daraufstrichen, desto mehr erblindeten meine Augen an den weißen Flecken, bis sie ganz blind waren. Vier Jahre lang konnte ich meine Augen nicht gebrauchen. Alle meine Brüder waren meinetwegen bekümmert. Achikar sorgte zwei Jahre lang für meinen Unterhalt, bevor er nach Elymaïs ging. (Tob 2,10)
  32. Er war zweiundsechzig Jahre alt, als seine Augen blind wurden. Nachdem er wieder sehen konnte, hatte er ein gutes Leben und tat Werke der Barmherzigkeit. Er fuhr fort, Gott zu loben und Gottes Größe zu bekennen. (Tob 14,2)
  33. So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind. (Weis 2,21)
  34. Sie wurden mit Blindheit geschlagen wie jene an der Türe des Gerechten, als sie von dichter Finsternis umgeben waren und jeder versuchte, seine Türe zu finden. (Weis 19,17)
  35. Einen Blinden können sie nicht sehend machen, einen Bedrängten nicht befreien. (Bar 6,36)

"blind" im Neuen Testament

  1. Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! (Mt 9,27)
  2. Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Und Jesus sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich dies tun kann? Sie antworteten: Ja, Herr. (Mt 9,28)
  3. Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet. (Mt 11,5)
  4. Dann brachte man zu ihm einen Besessenen, der blind und stumm war. Er heilte ihn, sodass der Stumme wieder reden und sehen konnte. (Mt 12,22)
  5. Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen. (Mt 15,14)
  6. Da kamen viele Menschen zu ihm und brachten Lahme, Blinde, Krüppel, Stumme und viele andere Kranke; sie legten sie ihm zu Füßen und er heilte sie, (Mt 15,30)
  7. sodass die Menschen staunten, als sie sahen, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gehen und Blinde sehen konnten. Und sie priesen den Gott Israels. (Mt 15,31)
  8. Und siehe, an der Straße saßen zwei Blinde, und als sie hörten, dass Jesus vorbeikam, riefen sie laut: Hab Erbarmen mit uns, Herr, Sohn Davids! (Mt 20,30)
  9. Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm und er heilte sie. (Mt 21,14)
  10. Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, gilt es nicht, wenn er aber beim Gold des Tempels schwört, gilt es. (Mt 23,16)
  11. Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? (Mt 23,17)
  12. Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? (Mt 23,19)
  13. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt die Mücke aus und verschluckt das Kamel. (Mt 23,24)
  14. Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein. (Mt 23,26)
  15. Sie kamen nach Betsaida. Da brachte man einen Blinden zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. (Mk 8,22)
  16. Er nahm den Blinden bei der Hand, führte ihn vor das Dorf hinaus, bestrich seine Augen mit Speichel, legte ihm die Hände auf und fragte ihn: Siehst du etwas? (Mk 8,23)
  17. Sie kamen nach Jericho. Als er mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. (Mk 10,46)
  18. Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. (Mk 10,49)
  19. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte sehen können. (Mk 10,51)
  20. Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze (Lk 4,18)
  21. Er sprach aber auch in Gleichnissen zu ihnen: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? (Lk 6,39)
  22. Zu jener Stunde heilte Jesus viele Menschen von Krankheiten und Leiden und bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht. (Lk 7,21)
  23. Er antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet. (Lk 7,22)
  24. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. (Lk 14,13)
  25. Der Diener kehrte zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen hierher! (Lk 14,21)
  26. Es geschah aber: Jesus kam in die Nähe von Jericho, da saß ein Blinder an der Straße und bettelte. (Lk 18,35)
  27. In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. (Joh 5,3)
  28. Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. (Joh 9,1)
  29. Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde? (Joh 9,2)
  30. Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen (Joh 9,6)
  31. Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. (Joh 9,13)
  32. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann sagte: Er ist ein Prophet. (Joh 9,17)
  33. Die Juden aber wollten nicht glauben, dass er blind gewesen und sehend geworden war. Daher riefen sie die Eltern des von der Blindheit Geheilten (Joh 9,18)
  34. und fragten sie: Ist das euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde? Wie kommt es, dass er jetzt sieht? (Joh 9,19)
  35. Seine Eltern antworteten: Wir wissen, dass er unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. (Joh 9,20)
  36. Da riefen die Pharisäer den Mann, der blind gewesen war, zum zweiten Mal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. (Joh 9,24)
  37. Er antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Nur das eine weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe. (Joh 9,25)
  38. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. (Joh 9,32)
  39. Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden. (Joh 9,39)
  40. Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind? (Joh 9,40)
  41. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde. (Joh 9,41)
  42. Andere sagten: So redet kein Besessener. Kann ein Dämon die Augen von Blinden öffnen? (Joh 10,21)
  43. Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? (Joh 11,37)
  44. Er hat ihre Augen blind gemacht und ihr Herz hart, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. (Joh 12,40)
  45. Und er war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht. (Apg 9,9)
  46. Und siehe, jetzt kommt die Hand des Herrn über dich. Du wirst blind sein und eine Zeit lang die Sonne nicht mehr sehen. Im selben Augenblick fiel Finsternis und Dunkel auf ihn, er tappte umher und suchte jemanden, der ihn an der Hand führte. (Apg 13,11)
  47. wenn du dir zutraust, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis, (Röm 2,19)
  48. Wem dies nämlich fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden. (2Petr 1,9)
  49. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht. (1Joh 2,11)
  50. Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt. (Offb 3,17)

"blind" im Koran

"blind" in der Umgangssprache

Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise