Körper

Aus Organspende-Wiki
Version vom 21. Dezember 2017, 21:06 Uhr von Klaus (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Körper hat verschiedene Bedeutungen, u.a. diese:

  • im Allgemeinen der Hauptteil, die Hauptmasse, der – meist feste – Füllstoff eines materiellen Gegenstands (z. B. Glaskörper)
  • in der Biologie die materielle Gestalt eines Lebewesens, siehe Körper (Biologie)
  • in der Anthropologie die materielle Gestalt des Menschen, siehe menschlicher Körper
  • in der Chemie als (historische) Bezeichnung für einen chemischen Stoff
  • in der Physik ein Objekt, das Raum einnimmt und Masse hat, siehe Körper (Physik)

Der menschliche Körper ist der materielle Teil des Menschen.

Wenn vom menschlichen Körper die Rede ist, ist i. d. R. der Körper im biologischen Sinne bzw. der Körper als Organismus gemeint, allerdings kann der menschliche Körper auch als Körper im geometrischen oder physikalischen Sinne verstanden werden, d. h. als ein Körper mit begrenzter Ausdehnung, der von einer komplexen Hüllfläche begrenzt wird und eine Masse hat.

Der menschliche Körper ist im biologischen Sinn die materiell in Erscheinung tretende Gestalt eines Lebewesens, mit der es von seiner Umgebung abgesetzt ist, unabhängig davon, ob es lebt oder tot ist. - Tote Körper oder Leichen werden beim Menschen auch als "Korpus", bei Tieren als "Kadaver" bezeichnet.

Massen

Bei einem gesunden Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht verteilen sich die Massen wie folgt:[1]

Wasser 60% 42,0 kg
Proteine 20% 14,0 kg
Lipide 15% 10,5 kg
Kohlenhydrate 1% 0,7 kg
Nucleinsäuren 1% 0,7 kg
Mineralstoffe 5% 3,5 kg
Muskulatur 30 kg
Fett 10 kg
Knochen 7 kg
Organe 6 kg
Blut 5,5 kg
Bindegewebe 4 kg
Haut 2 kg
Rest 5,5 kg

"Fettbestände unter 1/10 und über 1/3 des Gewichts überschreiten die Grenzen des Normalen."[2]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. Hermann Bünte, Klaus Bünte: Das Spektrum der Medizin. Illustriertes Handbuch von den Grundlagen bis zur Klinik. Stuttgart 2004, 461.
  2. Hermann Bünte, Klaus Bünte: Das Spektrum der Medizin. Illustriertes Handbuch von den Grundlagen bis zur Klinik. Stuttgart 2004, 461.