<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Enzymhemmung</id>
	<title>Enzymhemmung - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Enzymhemmung"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Enzymhemmung&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-04T15:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Organspende-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.5</generator>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Enzymhemmung&amp;diff=9375&amp;oldid=prev</id>
		<title>Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Enzym#Enzymhemmung Enzymhemmung] (Inhibition) bezeichnet man die Herabsetzung der katalytischen Aktivität eines Enzyms …“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Enzymhemmung&amp;diff=9375&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2017-11-27T06:19:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Enzym#Enzymhemmung Enzymhemmung] (Inhibition) bezeichnet man die Herabsetzung der katalytischen Aktivität eines &lt;a href=&quot;/wiki/index.php?title=Enzym&quot; title=&quot;Enzym&quot;&gt;Enzyms&lt;/a&gt; …“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Enzym#Enzymhemmung Enzymhemmung] (Inhibition) bezeichnet man die Herabsetzung der katalytischen Aktivität eines [[Enzym]]s durch einen spezifischen Hemmstoff ([https://de.wikipedia.org/wiki/Inhibitor Inhibitor]). Grundlegend unterscheidet man die irreversible Hemmung, bei der ein Inhibitor eine unter physiologischen Bedingungen nicht umkehrbare Verbindung mit dem Enzym eingeht (so wie [[Penicillin]] mit der D-Alanin-Transpeptidase), von der reversiblen Hemmung, bei der der gebildete Enzym-Inhibitor-Komplex wieder in seine Bestandteile zerfallen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regulation und Kontrolle der Enzymaktivität im Organismus ===&lt;br /&gt;
[[Enzyme]] wirken im lebenden Organismus in einem komplexen Geflecht von Stoffwechselwegen zusammen. Um sich schwankenden inneren und äußeren Bedingungen optimal anpassen zu können, ist eine feine Regulation und Kontrolle des [[Stoffwechsel]]s und der zugrundeliegenden [[Enzyme]] nötig. Unter [[Regelkreis|Regulation]] versteht man Vorgänge, die der Aufrechterhaltung stabiler innerer Bedingungen bei wechselnden Umweltbedingungen ([[Homöostase]]) dienen. Als Kontrolle bezeichnet man Veränderungen, die auf Grund von externen Signalen (beispielsweise durch [[Hormone]]) stattfinden. Es gibt schnelle/kurzfristige, mittelfristige sowie langsame/langfristige Regulations- und Kontrollvorgänge im Stoffwechsel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurzfristige Anpassung ====&lt;br /&gt;
Schnelle Veränderungen der Enzymaktivität erfolgen als direkte Antwort der [[Enzyme]] auf veränderte Konzentrationen von [[Stoffwechselprodukten]], wie Substrate, Produkte oder Effektoren (Aktivatoren und Inhibitoren). Enzymreaktionen, die nahe am Gleichgewicht liegen, reagieren empfindlich auf Veränderungen der Substrat- und Produktkonzentrationen. Anhäufung von Substrat beschleunigt die [[Hinreaktion]], Anhäufung von Produkt hemmt die [[Hinreaktion]] und fördert die Rückreaktion (kompetitive Produkthemmung). Allgemein wird aber den irreversiblen Enzymreaktionen eine größere Rolle bei der Stoffwechselregulation und Kontrolle zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großer Bedeutung ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Allosterischer_Modulator allosterische Modulation]. Substrat- oder Effektormoleküle, die im [[Stoffwechsel]] anfallen, binden an [https://de.wikipedia.org/wiki/Allosterisches_Zentrum allosterische Zentren] des [[Enzym]]s und verändern seine katalytische Aktivität. Allosterische Enzyme bestehen aus mehreren Untereinheiten (entweder aus gleichen oder auch aus verschiedenen [[Protein]]molekülen). Die Bindung von Substrat- oder Hemmstoff-Molekülen an eine Untereinheit führt zu Konformationsänderungen im gesamten Enzym, welche die Affinität der übrigen Bindungsstellen für das Substrat verändern. Eine Endprodukt-Hemmung ([https://de.wikipedia.org/wiki/Feedback-Hemmung Feedback-Hemmung]) entsteht, wenn das Produkt einer Reaktionskette auf das [[Enzym]] am Anfang dieser Kette allosterisch hemmend wirkt. Dadurch entsteht automatisch ein [[Regelkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittelfristige Anpassung ====&lt;br /&gt;
Eine häufige Form der Stoffwechselkontrolle ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Kovalent kovalente Modifikation] von [[Enzymen]], besonders die [https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphorylierung Phosphorylierung]. Wie durch einen molekularen Schalter kann das [[Enzym]] beispielsweise nach einem hormonellen Signal durch phosphat-übertragende Enzyme ([https://de.wikipedia.org/wiki/Kinasen Kinasen]) ein- oder ausgeschaltet werden. Die Einführung einer negativ geladenen Phosphatgruppe zieht strukturelle Änderungen im [[Enzym]] nach sich und kann prinzipiell aktive als auch inaktive [https://de.wikipedia.org/wiki/Konformation Konformationen] begünstigen. Die Abspaltung der Phosphatgruppe durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphatase Phosphatasen] kehrt diesen Vorgang um, so dass eine flexible Anpassung des [[Stoffwechsel]]s an wechselnde physiologische Anforderungen möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Langfristige Anpassung ====&lt;br /&gt;
Als langfristige Reaktion auf geänderte Anforderungen an den [[Stoffwechsel]] werden [[Enzyme]] gezielt abgebaut oder neugebildet. Die Neubildung von Enzymen wird über die [https://de.wikipedia.org/wiki/Expression Expression] ihrer [[Gene]] gesteuert. Eine solche Art der genetischen Regulation bei [[Bakterien]] beschreibt das [https://de.wikipedia.org/wiki/Operon-Modell Operon-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Jacob François Jacob] (1920-2013) und [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Monod_(Biologe) Jacques Monod] (1910-1976). Der kontrollierte Abbau von [[Enzym]]en in [[eukaryotischen Zellen]] kann durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Ubiquitin Ubiquitinierung] realisiert werden. Das Anheften von [[Polyubiquitin]]-Ketten an [[Enzyme]], katalysiert durch spezifische [[Ubiquitin-Ligasen]], markiert diese für den Abbau im [[Proteasom]], einem &amp;quot;Müllschlucker&amp;quot; der [[Zelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
</feed>