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	<title>Organspende-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppe&amp;diff=23964</id>
		<title>Vulnerable Gruppe</title>
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		<updated>2026-05-15T05:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat: vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diskussion um die Einführung der [[WSR]] werden zuweilen vulnerable Gruppen genannt. In diesem Zusammenhang fallen u.a. Kinder, Analphabeten, geistig Behinderte und Menschen darunter, die die deutsche Sprache nicht (gut genug) beherrschen. - Für die Einen entscheiden Eltern oder Betreuer alle gesundheitlichen Fragen. Die Anderen können für die [[Entscheidungsfindung]], &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende entsprechende Unterstützung durch die Mitmenschen erlangen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es ist fraglich, ob die Menschen, die im Zusammenhang mit [[Organspende]] auf die vulnerable Gruppen hinweisen, selbst bereit sind, diesen Menschen zu helfen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppe&amp;diff=23963</id>
		<title>Vulnerable Gruppe</title>
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		<updated>2026-05-15T05:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat: vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.  In der Diskussion um die Einführung der WSR werden zuweilen vulnerable Gruppen genannt. In diesem Zusammenhang fallen u.a. Kinder, Analphabeten, geistig Behinderte und Menschen darunter,…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat: vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diskussion um die Einführung der [[WSR]] werden zuweilen vulnerable Gruppen genannt. In diesem Zusammenhang fallen u.a. Kinder, Analphabeten, geistig Behinderte und Menschen darunter, die die deutsche Sprache nicht (gut genug) beherrschen. - Für die Einen entscheiden Eltern oder Betreuer alle gesundheitlichen Fragen. Die Anderen können für die [[Entscheidungsfindung]], &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende entsprechende Unterstützung durch die Mitmenschen erlangen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es ist fraglich, ob die Menschen, die im Zusammenhang mit [8Organspende]] auf die vulnerable Gruppen hinweisen, selbst bereit sind, diesen Menschen zu helfen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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		<title>Willenserklärung</title>
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		<updated>2026-05-15T05:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Willenserklärung teilt auf der Grundlage des Grundrechts der [[Selbstbestimmung]] den Anderen mit, was man für sich oder für Andere&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Eltern können z.B. festlegen, wer sich um ihre unmündigen Kinder kümmert, wenn die Eltern als Erziehungsberechtigte vorübergehend oder dauerhaft ausfallen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wünscht. Dies kann im Zusammenhang mit Organspende schriftlich mit einem [[OSA]] oder einer [[PV]] erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Willenserkl%C3%A4rung&amp;diff=23961</id>
		<title>Willenserklärung</title>
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		<updated>2026-05-15T05:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Willenserklärung teilt auf der Grundlage des Grundrechts der Selbstbestimmung den Anderen mit, was man für sich oder für Andere&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmm.&amp;quot;&amp;gt;Eltern können z.B. festlegen, wer sich um ihre unmündigen Kinder kümmert, wenn die Eltern als Erziehungsberechtigte vorübergehend oder dauerhaft ausfallen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wünscht. Dies kann im Zusammenhang mit Organspende schriftlich mit einem OSA oder einer PV erfolgen.    == Anhang == === Anmer…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Willenserklärung teilt auf der Grundlage des Grundrechts der [[Selbstbestimmung]] den Anderen mit, was man für sich oder für Andere&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmm.&amp;quot;&amp;gt;Eltern können z.B. festlegen, wer sich um ihre unmündigen Kinder kümmert, wenn die Eltern als Erziehungsberechtigte vorübergehend oder dauerhaft ausfallen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wünscht. Dies kann im Zusammenhang mit Organspende schriftlich mit einem [[OSA]] oder einer [[PV]] erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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		<title>Krankenkassen</title>
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		<updated>2026-05-15T05:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die deutschen Krankenkassen wurden im Jahr 2012, zusammen mit der [[BZgA]] dazu verpflichtet, die Versicherten zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] aufzuklären. Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Lag nach der Feststellung des [[Hirntods]] bei rund 10% eine schriftliche [[Willenserklärung]] vor, so stieg diese Anzahl bis zum Jahr 2019 auf rund 20% und stagniert seither.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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		<title>Krankenkassen</title>
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		<updated>2026-05-15T05:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Die deutschen Krankenkassen wurden im Jahr 2012, zusammen mit der BZGA dazu verpflichtet, die Versicherten zu Hirntod und Organspende aufzuklären. Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Lag nach der Feststellung des Hirntods bei rund 10% eine schriftliche Willenserklärung vor, so stieg diese Anzahl bis zum Jahr 2019 auf rund 20% und stagniert seither.   == Anhang == === Anmerkungen === &amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;  === Einzelnachweise ===…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die deutschen Krankenkassen wurden im Jahr 2012, zusammen mit der [[BZGA]] dazu verpflichtet, die Versicherten zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] aufzuklären. Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Lag nach der Feststellung des [[Hirntods]] bei rund 10% eine schriftliche [[Willenserklärung]] vor, so stieg diese Anzahl bis zum Jahr 2019 auf rund 20% und stagniert seither.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Totes_Pferd_reiten&amp;diff=23958</id>
		<title>Totes Pferd reiten</title>
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		<updated>2026-05-15T04:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Die Weisheit des Dakota-Volkes lautet: „Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd&lt;br /&gt;
reitest, steig ab!“ Das ist allen klar und logisch. Doch im realen Leben tun wir uns oft&lt;br /&gt;
schwer damit. Uns fallen immer wieder neue Möglichkeiten ein, das tote Pferd weiterhin&lt;br /&gt;
zu reiten: 1&lt;br /&gt;
* Wir besorgen eine größere Peitsche.&lt;br /&gt;
* Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd.&lt;br /&gt;
* Wir verdoppeln den Lohn für den Reiter.&lt;br /&gt;
* Wir setzen 2 Reiter auf das Pferd.&lt;br /&gt;
* Wir wechseln den Pferdelieferanten.&lt;br /&gt;
* Wir wechselnd den Futterlieferanten.&lt;br /&gt;
* Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.&lt;br /&gt;
* Wir wechseln den Stall.&lt;br /&gt;
* Wir lassen den Stall renovieren.&lt;br /&gt;
* Wir definierten „tot“ neu.&lt;br /&gt;
* Wir sagen, es lebe, weil wir seine Ohren bewegen können.&lt;br /&gt;
* Wir schaffen eine Kommission, um „Pferd“ neu definieren zu lassen.&lt;br /&gt;
* Wir definieren tote Pferde zum neuen Standard. &lt;br /&gt;
* Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh aus.&lt;br /&gt;
* Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.&lt;br /&gt;
* Wir legen das tote Pferd bei jemand Anderem in den Stall und erklären, es sei seines.&lt;br /&gt;
* Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut&lt;br /&gt;
Produktbeschreibung schneller läuft.&lt;br /&gt;
* Wir erschießen alle lebendigen Pferde, um die Chancen unseres toten Pferdes zu&lt;br /&gt;
erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei der Organspende ein totes Pferd reiten ===&lt;br /&gt;
Bei der Organspende ist die Zustimmungsregelung solch ein totes Pferd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2012 versuchten die [[Krankenkassen]] und die [[BZgA]]  mit einer massiven [[Aufklärung]] die [[Entscheidungsregelung]] zu beleben und erreichten für die schriftlichen [[Willenserklärungen]] eine Steigerung von rund 10% im Jahr 2012 auf knapp 20% im Jahr 2019, seither stagniert dieser Anstieg. Die Zahl der Organspender nahm hingegen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unkenntnis der Sachlage und ohne wirklichen Beleg werden auf breiter Basis&lt;br /&gt;
behauptet, dass die im Jahr 2012 bekannt gewordenen [[Skandale]] die Ursache für den&lt;br /&gt;
Rückgang der Spenderzahlen sei. Die Zahlen der [https://dso.de/organspende/statistiken-berichte/jahresbericht DSO-Jahresberichte] belegen hingegen, dass seit dem Jahr 2014 nach der Feststellung des [[Hirntodes]] die [[Zustimmung]] zur [[Organspende]] um rund 5 bis 10 Prozentpunkte gestiegen ist. Dieses Faktum scheint vollkommen unbekannt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23957</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
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		<updated>2026-05-15T04:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 12.06. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen, auch nicht mehr [[Organspender]].}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.06. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“  ===&lt;br /&gt;
Am 12.05.2026 veröffentlichte Jonas Feldt, freier Redakteur WELT Fernsehen, den Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Feldt: „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“. In: Welt (12.05.2026). Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-tausende-warten-neues-verfahren-koennte-leben-retten.html Zugriff am 15.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.05. Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 12.05.2026 veröffentlichte Stefan Rehder in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Rehder: Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung. In: Tagespost (12.05.2026) Nach: https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Die Widerspruchsregelung ist eine Scheinlösung.“ Es gebe „keine ausreichende Evidenz“ dafür, dass sie zu mehr Organspenden führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wohl aber stelle sie einen „Eingriff in die Grundrechte“ dar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei Eingriffen in den menschlichen Körper müsse der Grundsatz gelten: „Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch schließe „das Recht auf Selbstbestimmung ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen“.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bischöfe hätten sich „dafür ausgesprochen, an der bestehenden Einwilligungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In diesem Sinne habe sich eine andere Abgeordnetengruppe geäußert, „die mit ihrem Antrag die Freiwilligkeit der Organspende sichern, Information und Aufklärung weiter nachhaltig verbessern und das Registrierungspotenzial auf diese Weise heben möchte.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die DBK werbe dafür, „die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]] - Wie soll diese Überführung erfolgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu zählten „eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Wie soll es noch niedriger sein als mit dem [[OSA]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen in die medizinischen Strukturen der Organspende gering}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihr zufolge befinden sich „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom“ gar nicht „in einem Stadium des Zerfalls und der Desintegration“, weshalb der Hirntod als Kriterium zur Feststellung des Todes ungeeignet sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Rainer Beckmann]], [[Hirntod]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Desintegration des Organismus beginne erst mit dem Einsetzen des „Absterbungsautomatismus“, der immer gleich ablaufe und es Rechtsmedizinern erlaube, den Todeszeitpunkt zu errechnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todeszeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonders offensichtlich sei das bei ,hirntoten’ Schwangeren, die über Wochen und Monate ein Kind austragen könnten, gelte aber für alle Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom. Daher müssten „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom als lebend angesehen werden“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 veröffentlichte der [[epd]] den Artikel &amp;quot;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor. epd (11.05.2026) Nach: https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/soziales/abgeordnete-legen-antrag-fuer-widerspruchsregelung-bei Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eugen Brysch, lehnt sie dagegen ab. „Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== [[Altes zur WSR]] ===&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23956</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23956"/>
		<updated>2026-05-15T04:44:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* ooo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen, auch nicht mehr [[Organspender]].}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.06. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“  ===&lt;br /&gt;
Am 12.05.2026 veröffentlichte Jonas Feldt, freier Redakteur WELT Fernsehen, den Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Feldt: „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“. In: Welt (12.05.2026). Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-tausende-warten-neues-verfahren-koennte-leben-retten.html Zugriff am 15.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbtbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.05. Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 12.05.2026 veröffentlichte Stefan Rehder in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Rehder: Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung. In: Tagespost (12.05.2026) Nach: https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Die Widerspruchsregelung ist eine Scheinlösung.“ Es gebe „keine ausreichende Evidenz“ dafür, dass sie zu mehr Organspenden führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wohl aber stelle sie einen „Eingriff in die Grundrechte“ dar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei Eingriffen in den menschlichen Körper müsse der Grundsatz gelten: „Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch schließe „das Recht auf Selbstbestimmung ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen“.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bischöfe hätten sich „dafür ausgesprochen, an der bestehenden Einwilligungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In diesem Sinne habe sich eine andere Abgeordnetengruppe geäußert, „die mit ihrem Antrag die Freiwilligkeit der Organspende sichern, Information und Aufklärung weiter nachhaltig verbessern und das Registrierungspotenzial auf diese Weise heben möchte.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die DBK werbe dafür, „die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]] - Wie soll diese Überführung erfolgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu zählten „eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Wie soll es noch niedriger sein als mit dem [[OSA]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen in die medizinischen Strukturen der Organspende gering}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihr zufolge befinden sich „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom“ gar nicht „in einem Stadium des Zerfalls und der Desintegration“, weshalb der Hirntod als Kriterium zur Feststellung des Todes ungeeignet sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Rainer Beckmann]], [[Hirntod]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Desintegration des Organismus beginne erst mit dem Einsetzen des „Absterbungsautomatismus“, der immer gleich ablaufe und es Rechtsmedizinern erlaube, den Todeszeitpunkt zu errechnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todeszeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonders offensichtlich sei das bei ,hirntoten’ Schwangeren, die über Wochen und Monate ein Kind austragen könnten, gelte aber für alle Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom. Daher müssten „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom als lebend angesehen werden“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 veröffentlichte der [[epd]] den Artikel &amp;quot;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor. epd (11.05.2026) Nach: https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/soziales/abgeordnete-legen-antrag-fuer-widerspruchsregelung-bei Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eugen Brysch, lehnt sie dagegen ab. „Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== [[Altes zur WSR]] ===&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23955"/>
		<updated>2026-05-14T12:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Aktuelle Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|| [[Datei:Symbol.jpg|300 px|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Symbol.jpg|200 px|right|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschenk2014a.jpg |200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ProTransplan.jpg|160 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte7.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 12.05. [https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 12.05. [https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/parlamentarisches-tauziehen-um-die-umstrittene-widerspruchsregelung Parlamentarisches Tauziehen um die umstrittene Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://biermann-medizin.de/neuregelungen-fuer-mehr-nierenspenden Neuregelungen für mehr Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/soziales/abgeordnete-legen-antrag-fuer-widerspruchsregelung-bei Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Widerspruchslösung erneut im Gespräch]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/nguoi-dan-ong-chet-nao-hien-da-tang-cuu-song-nhieu-nguoi Ein hirntoter Mann spendete mehrere Organe und rettete damit viele Leben.]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/xuc-dong-nguon-tang-hien-tu-nam-shipper-giup-hoi-sinh-su-song-cho-nhieu-benh-nhan Eine berührende Geschichte über die Organspende eines männlichen Lieferfahrers, die vielen Patienten ein neues Leben geschenkt hat.]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true &#039;&#039;Wer schweigt, stimmt zu]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende &#039;&#039;Schweigen ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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abendblatt.de, admin.ch, aerztezeitung.de, auto-news-schweiz.ch, bayerische-staatszeitung.de, br.de, bzga.de, deutschlandfunknova.de, dw.com, faz.net, forschung-und-lehre.de, fuessenaktuell.de, idw-online.de, medinside.ch, nau.ch, sport1.de, stmgp.bayern.de, swr.de, tagesschau.de, test.de, tv.de, vaticannews.va, wochenblatt.com, &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23954</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23954"/>
		<updated>2026-05-13T20:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen, auch nicht mehr [[Organspender]].}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.05. Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 12.05.2026 veröffentlichte Stefan Rehder in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Rehder: Organspende: Neuer Anlauf für Widerspruchsregelung. In: Tagespost (12.05.2026) Nach: https://www.die-tagespost.de/politik/organspende-neuer-anlauf-fuer-widerspruchsregelung-art-274973 Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Die Widerspruchsregelung ist eine Scheinlösung.“ Es gebe „keine ausreichende Evidenz“ dafür, dass sie zu mehr Organspenden führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wohl aber stelle sie einen „Eingriff in die Grundrechte“ dar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei Eingriffen in den menschlichen Körper müsse der Grundsatz gelten: „Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch schließe „das Recht auf Selbstbestimmung ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen“.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bischöfe hätten sich „dafür ausgesprochen, an der bestehenden Einwilligungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In diesem Sinne habe sich eine andere Abgeordnetengruppe geäußert, „die mit ihrem Antrag die Freiwilligkeit der Organspende sichern, Information und Aufklärung weiter nachhaltig verbessern und das Registrierungspotenzial auf diese Weise heben möchte.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die DBK werbe dafür, „die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]] - Wie soll diese Überführung erfolgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu zählten „eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Wie soll es noch niedriger sein als mit dem [[OSA]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen in die medizinischen Strukturen der Organspende gering}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihr zufolge befinden sich „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom“ gar nicht „in einem Stadium des Zerfalls und der Desintegration“, weshalb der Hirntod als Kriterium zur Feststellung des Todes ungeeignet sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Rainer Beckmann]], [[Hirntod]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Desintegration des Organismus beginne erst mit dem Einsetzen des „Absterbungsautomatismus“, der immer gleich ablaufe und es Rechtsmedizinern erlaube, den Todeszeitpunkt zu errechnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todeszeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonders offensichtlich sei das bei ,hirntoten’ Schwangeren, die über Wochen und Monate ein Kind austragen könnten, gelte aber für alle Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom. Daher müssten „Patienten mit ,Hirntod’-Syndrom als lebend angesehen werden“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 veröffentlichte der [[epd]] den Artikel &amp;quot;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor. epd (11.05.2026) Nach: https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/soziales/abgeordnete-legen-antrag-fuer-widerspruchsregelung-bei Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eugen Brysch, lehnt sie dagegen ab. „Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== [[Altes zur WSR]] ===&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23953</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23953"/>
		<updated>2026-05-13T19:39:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Anhang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== [[Altes zur WSR]] ===&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23952</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23952"/>
		<updated>2026-05-13T19:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23951</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23951"/>
		<updated>2026-05-13T19:36:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Artikel zur Widerspruchsregelung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23950</id>
		<title>Neues zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Neues_zur_WSR&amp;diff=23950"/>
		<updated>2026-05-13T19:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „== Artikel zur Widerspruchsregelung == {{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die Entscheidungsregelung beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtigstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23949</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23949"/>
		<updated>2026-05-13T19:33:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Klaus verschob die Seite Neues zur WSR nach Altes zur WSR, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Selbstbestimmungsrecht&amp;diff=23948</id>
		<title>Selbstbestimmungsrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Selbstbestimmungsrecht&amp;diff=23948"/>
		<updated>2026-05-13T17:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Achtung_rot|Derzeit (2024) liegt nur rund bei rund 25% der Hirntoten eine schriftliche Entscheidung zur Frage der Organspende vor. In den meisten Fällen haben die Hinterbliebenen zu vermuten oder zu entscheiden. In über 50% der Fälle entscheiden die [[Hinterbliebenen]] durch ihre Vermutung oder weil sie entscheiden. Siehe: [[Entscheidung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fazit: Das Selbstbestimmungsrecht, auf das die Gegner der [[WSR]] so sehr pochen, wird seit Jahrzehnten von den Hinterbliebenen umgesetzt. Das ist ein Argument für die [[WSR]].}}&lt;br /&gt;
=== Selbstbestimmungsrecht als Grundrecht ===&lt;br /&gt;
Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbestimmungsrecht Selbstbestimmungsrecht] ist nicht ausdrücklicher Bestandteil einer Rechtsordnung, sondern vielmehr ein Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird dieses Recht vor allem durch Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz geschützt. Jedem Menschen wird darin das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert, „soweit er die Rechte anderer nicht verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der Trennung von Staat und Kirche kennt das Grundgesetz in Art. 140 in Verbindung mit Art. 137 Abs. 3 WRV auch ein kirchliches Selbstbestimmungsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff geht zurück auf Diskussionen über das Recht, selbst die eigene Religionszugehörigkeit zu bestimmen. Bis ins 17. Jahrhundert hinein galt dagegen noch der Grundsatz, dass die Religion des regierenden Fürsten oder Königs automatisch die Religion seiner Untertanen bestimmt (vgl. Cuius regio, eius religio). Im 18. Jahrhundert kam der Gedanke eines allgemeinen, individuellen Rechts auf Selbstbestimmung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Begriff vor allem in folgenden Zusammenhängen verwendet:&lt;br /&gt;
* Recht auf informationelle Selbstbestimmung,&lt;br /&gt;
* Recht auf sexuelle Selbstbestimmung,&lt;br /&gt;
* Recht auf körperliche Unversehrtheit,&lt;br /&gt;
* Recht auf Freiheit der Person&lt;br /&gt;
* Recht auf selbstbestimmten Tod (siehe Sterbehilfe[1]),&lt;br /&gt;
* im Bereich Schwangerschaftsabbruch mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau,&lt;br /&gt;
* im Völkerrecht im Sinne des Selbstbestimmungsrechtes der Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen unserer kulturellen Übereinkunft kann ich bestimmen, was nach meinem Tode mit meinem Körper geschehen soll, ob er z.B. eine Erdbestattung oder eine Urnenbestattung erhalten soll. Ebenso ist auch die Möglichkeit der Organspende als Selbstbestimmungsrecht anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstbestimmung bei der Organspende ===&lt;br /&gt;
{{Zitat| Liegt dem Arzt, der die Organ- oder Gewebeentnahme vornehmen oder unter dessen Verantwortung die Gewebeentnahme nach § 3 Abs. 1 Satz 2 vorgenommen werden soll, weder eine schriftliche Einwilligung noch ein schriftlicher Widerspruch des möglichen Organ- oder Gewebespenders vor, ist dessen nächster Angehöriger zu befragen, ob ihm von diesem eine Erklärung zur Organ- oder Gewebespende bekannt ist. Ist auch dem nächsten Angehörigen eine solche Erklärung nicht bekannt, so ist die Entnahme unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3, Satz 2 und Abs. 2 Nr. 2 nur zulässig, wenn ein Arzt den nächsten Angehörigen über eine in Frage kommende Organ- oder Gewebeentnahme unterrichtet und dieser ihr zugestimmt hat. ... (Abs. 1. § 4 [[TPG]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Ausdruck des Selbstbestimmungsrecht des Hirntoten. Es geht nach der Feststellung des Hirntodes um die Feststellung des Willen des Hirntoten. Dabei gibt es eine klare Hierarchie der Feststellung des Willens:&lt;br /&gt;
# Gibt es einen schriftlichen Widerspruch oder schriftliche Zustimmung?&lt;br /&gt;
# Wenn nein: Gibt es eine mündliche Willenserklärung?&lt;br /&gt;
# Wenn nein: Haben die [[Hinterbliebenen]] eine Ahnung, was der Wille des Hirntoten sein könnte?&lt;br /&gt;
# Wenn nein: Es haben die [[Hinterbliebenen]] zu entscheiden.&lt;br /&gt;
Besonders die Fragen 3. und 4. werden von den [[Hinterbliebenen]] als sehr belastend empfunden. Bei einer [[WSR]] hingegen könnte der der Arzt fragen:&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Wissen Sie von einem schriftlichen Widerspruch zur [[Organentnahme]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
# &amp;quot;Wissen Sie von einem mündlichen Widerspruch zur [[Organentnahme]]?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Arzt könnte damit weitermachen: &amp;quot;Da Ihnen kein schriftlicher und kein mündlicher Widerspruch gegenüber der [[Organentnahme]] bekannt ist, können wir von einer Zustimmung ausgehen. Tragen Sie diese Entscheidung mit?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alleine die Art und Weise der Fragestellung ist für die [[Hinterbliebenen]] sehr entlastend. Daher darf mit einer höheren Zustimmung der [[Hinterbliebenen]] gerechnet werden.&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;br&amp;gt;Jede(r) hat das Recht, ohne Angaben von Gründen,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sich gegen oder sich für die Organspende auszusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Recht sollte sich niemand nehmen lassen - von niemandem.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es gibt Gruppen und Einzelpersonen, die meist auf sehr subtile Art und Weise, aber auch sehr offen und progrssiv (sie fordern) versuchen, einem das Selbstbestimmungsrecht zu nehmen. Solchen Versuchen gilt es, mit Entschiedenheit zurückzuweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_orange|Alle Gruppen und Personen, die von der Gesellschaft oder Einzelpersonen fordern oder nur wünschen, dass mit der Organtransplantationen aufgehört werden soll, greifen dieses Selbstbestimmungsrecht an.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|So wenig ich eine [[Notstandsregelung]] fordere, will ich mir von niemanden meinen Wunsch verbieten lassen, dass nach meinem Hirntod mir die Organe zum Zweck einer [[TX]] entnommen werden sollen.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Wer sich jetzt noch nicht zur Frage der [[Organspende]] entscheiden kann, möge &amp;quot;Nein&amp;quot; ankreuzen, denn de facto ist diese Unentschlossenheit im Falle seines [[Hirntodes]] ein &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende. Wenn er sich irgendwann zu einem &amp;quot;Ja&amp;quot; entschließen sollte, kann er dies auf einem neuen [[OSA]] abändern.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstbestimmungsrecht bei verschiedenen Regelungen ===&lt;br /&gt;
{{Regelungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23947</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23947"/>
		<updated>2026-05-13T06:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11.05. Widerspruchslösung erneut im Gespräch  ===&lt;br /&gt;
Am 11.05.2026 berichtet der Tagesspiegel in dem Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung erneut im Gespräch&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung erneut im Gespräch. In: Tagespost (11.05.2026). Nach: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Zugriff am 13.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die neue Diskussion zur Einführung der [[WSR]]. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Erhöhung der Organspendezahlen setzt die Gruppe auf Aufklärung, eine einfachere Dokumentation des eigenen Willens und den Abbau von Registrierungshürden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ziel sei es, die freiwillige, informierte und selbstbestimmte Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch diese Bereitschaft treffe auf Defizite bei Umsetzung und Dokumentation. Zugleich fühlten sich nicht einmal 40 Prozent gut informiert. Laut dem Antrag kennen 69 Prozent das Organspenderegister nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung lehnen die Abgeordneten als ethisch und rechtlich problematisch ab.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden&amp;quot;, erklärten die Initiator:innen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung schließe ausdrücklich das Recht ein, keine Entscheidung zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe sieht Risiken für Menschen, die sich nicht ausreichend informieren oder einen Widerspruch nicht dokumentieren könnten, etwa wegen kognitiver Beeinträchtigungen, psychischer Erkrankungen, Sprachbarrieren oder Wohnungslosigkeit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vulnerable Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem lasse die internationale Studienlage keinen eindeutigen Schluss zu, dass eine Widerspruchsregelung für sich genommen zu höheren Organspenderaten führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe fordert, die Regierung solle mit dem BIÖG und den Ländern die Kommunikationsstrategie weiterentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23946</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23946"/>
		<updated>2026-05-13T03:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Aktuelle Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
Diese Website ist von der [http://www.healthonnet.org/HONcode/German Stiftung Health On the Net zertifiziert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415 Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Datei:ProTransplan.jpg|200 px]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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[[Datei:Symbol.jpg|200 px|right|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschenk2014a.jpg |200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ProTransplan.jpg|160 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte7.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://biermann-medizin.de/neuregelungen-fuer-mehr-nierenspenden Neuregelungen für mehr Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/soziales/abgeordnete-legen-antrag-fuer-widerspruchsregelung-bei Abgeordnete legen Antrag für Widerspruchsregelung bei Organspende vor]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/widerspruchsloesung-erneut-im-gespraech Widerspruchslösung erneut im Gespräch]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/nguoi-dan-ong-chet-nao-hien-da-tang-cuu-song-nhieu-nguoi Ein hirntoter Mann spendete mehrere Organe und rettete damit viele Leben.]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/xuc-dong-nguon-tang-hien-tu-nam-shipper-giup-hoi-sinh-su-song-cho-nhieu-benh-nhan Eine berührende Geschichte über die Organspende eines männlichen Lieferfahrers, die vielen Patienten ein neues Leben geschenkt hat.]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true &#039;&#039;Wer schweigt, stimmt zu]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende &#039;&#039;Schweigen ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Alles offen (ohne Werbung): &lt;br /&gt;
abendblatt.de, admin.ch, aerztezeitung.de, auto-news-schweiz.ch, bayerische-staatszeitung.de, br.de, bzga.de, deutschlandfunknova.de, dw.com, faz.net, forschung-und-lehre.de, fuessenaktuell.de, idw-online.de, medinside.ch, nau.ch, sport1.de, stmgp.bayern.de, swr.de, tagesschau.de, test.de, tv.de, vaticannews.va, wochenblatt.com, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23945</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23945"/>
		<updated>2026-05-11T16:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Aktuelle Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
Diese Website ist von der [http://www.healthonnet.org/HONcode/German Stiftung Health On the Net zertifiziert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Datei:ProTransplan.jpg|200 px]]&lt;br /&gt;
|| [[Datei:Symbol.jpg|300 px|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Symbol.jpg|200 px|right|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschenk2014a.jpg |200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ProTransplan.jpg|160 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte7.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.05. [https:/www.vietnam.vn/de/nguoi-dan-ong-chet-nao-hien-da-tang-cuu-song-nhieu-nguoi Ein hirntoter Mann spendete mehrere Organe und rettete damit viele Leben.]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/xuc-dong-nguon-tang-hien-tu-nam-shipper-giup-hoi-sinh-su-song-cho-nhieu-benh-nhan Eine berührende Geschichte über die Organspende eines männlichen Lieferfahrers, die vielen Patienten ein neues Leben geschenkt hat.]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true &#039;&#039;Wer schweigt, stimmt zu]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende &#039;&#039;Schweigen ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23944</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23944"/>
		<updated>2026-05-11T16:19:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Aktuelle Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
Diese Website ist von der [http://www.healthonnet.org/HONcode/German Stiftung Health On the Net zertifiziert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415 Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Datei:ProTransplan.jpg|200 px]]&lt;br /&gt;
|| [[Datei:Symbol.jpg|300 px|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11.05. [www.vietnam.vn/de/nguoi-dan-ong-chet-nao-hien-da-tang-cuu-song-nhieu-nguoi Ein hirntoter Mann spendete mehrere Organe und rettete damit viele Leben.]&lt;br /&gt;
* 11.05. [https://www.vietnam.vn/de/xuc-dong-nguon-tang-hien-tu-nam-shipper-giup-hoi-sinh-su-song-cho-nhieu-benh-nhan Eine berührende Geschichte über die Organspende eines männlichen Lieferfahrers, die vielen Patienten ein neues Leben geschenkt hat.]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true &#039;&#039;Wer schweigt, stimmt zu]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende &#039;&#039;Schweigen ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Alles offen (ohne Werbung): &lt;br /&gt;
abendblatt.de, admin.ch, aerztezeitung.de, auto-news-schweiz.ch, bayerische-staatszeitung.de, br.de, bzga.de, deutschlandfunknova.de, dw.com, faz.net, forschung-und-lehre.de, fuessenaktuell.de, idw-online.de, medinside.ch, nau.ch, sport1.de, stmgp.bayern.de, swr.de, tagesschau.de, test.de, tv.de, vaticannews.va, wochenblatt.com, &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23943</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23943"/>
		<updated>2026-05-10T20:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* ooo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Wer schweigt, stimmt zu ===&lt;br /&gt;
Am 10.05.2026 veröffentlichte Heribert Prantl ini der SZ den Artikel&amp;quot;Wer schweigt, stimmt zu&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: Wer schweigt, stimmt zu. In: SZ (10.05.2026). Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10.05. Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 10.05. wurde im Journal Med der Artikel &amp;quot;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende. Nach: https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese wäre ein „Grundrechtseingriff„, so diese Parlamentarier.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verbessert werden müssten jedoch Möglichkeiten zur Abgabe einer Erklärung, zum Beispiel in Bürgerämtern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Schweigen ist keine Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte domradio.de den Artikel &amp;quot;Schweigen ist keine Zustimmung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigen ist keine Zustimmung. Nach: https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende Zugriff am 10.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andere halten das für verfassungswidrig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, warb am Donnerstag in Bonn dafür, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten und diese gezielt weiterzuentwickeln.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende müsse so geregelt werden, dass die bestehende hohe Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung zu konkreten und informierten Entscheidungen führe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Sprecher fügte hinzu, die katholische Kirche sei gerne bereit, zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Kommunikation und Betonung ethischer Werte noch stärker beizutragen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und 2 Flyer der Diözese Regensburg seit Mai 2025 ist nicht viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23942</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23942"/>
		<updated>2026-05-10T19:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Aktuelle Nachrichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
Diese Website ist von der [http://www.healthonnet.org/HONcode/German Stiftung Health On the Net zertifiziert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415 Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Datei:ProTransplan.jpg|200 px]]&lt;br /&gt;
|| [[Datei:Symbol.jpg|300 px|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Symbol.jpg|200 px|right|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschenk2014a.jpg |200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ProTransplan.jpg|160 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte7.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.journalmed.de/news/gesundheitspolitik/abgeordnetengruppe-fordert-widerspruchsloesung-bei-organspende Abgeordnetengruppe fordert Widerspruchslösung bei Organspende]&lt;br /&gt;
* 10.05. [https://www.sueddeutsche.de/meinung/prantls-blick-organspende-li.3480472?reduced=true &#039;&#039;Wer schweigt, stimmt zu]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.domradio.de/artikel/bischoefe-kritisieren-idee-der-abgeordneten-zur-organspende &#039;&#039;Schweigen ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppen&amp;diff=23941</id>
		<title>Vulnerable Gruppen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppen&amp;diff=23941"/>
		<updated>2026-05-10T06:30:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat. vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Organspende]] verweisen [[Kritiker]] zuweilen auf vulnerable Gruppen, die es vor Veränderungen zu schützen gelte:&lt;br /&gt;
* Unmündige Kinder &amp;lt;br&amp;gt;  Für sie entscheiden die Eltern.&lt;br /&gt;
* Geistig behinderte Menschen &amp;lt;br&amp;gt;  Sie haben meist eine Betreuung. Hier kann der Betreuer entscheiden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meist ist in der Betreuung angegeben, dass die Betreuung auch die Fragen rund um die Gesundheit betreffen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Analphabeten &amp;lt;br&amp;gt;  Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des [[OSA]] behilflich sein.&lt;br /&gt;
* Menschen mit Sprachbehinderung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Hierzu sind auch alle Ausländer zu zählen, die keine (ausreichende) Deutschkenntnis besitzen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;  Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des [[OSA]] behilflich sein.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit einer App (z.B. Google-Translator) kann Kommuniziert werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Menschen ein Mindestmaß an Intelligenz besitzen, kann man sich mit ihnen über das Thema &amp;quot;Organspende&amp;quot; verständigen und es verständlich darlegen, so dass sie selbst zu einer eigenen Entscheidung ([[Selbstbesimmung]]) gelangen. Dies kann dann dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppen&amp;diff=23940</id>
		<title>Vulnerable Gruppen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vulnerable_Gruppen&amp;diff=23940"/>
		<updated>2026-05-10T06:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat. vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.  Im Zusammenhang mit Organspende verweisen Kritiker zuweilen auf vulnerable Gruppen, die es vor Veränderungen zu schützen gelte: * Unmündige Kinder &amp;lt;br&amp;gt;  Für sie entscheiden die El…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff [https://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilit%C3%A4t Vulnerabilität] (lat. vulnus „Wunde“ bzw. vulnerare „verwunden“) bedeutet „Verwundbarkeit“ oder „Verletzbarkeit“. Er findet in verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Organspende]] verweisen [[Kritiker]] zuweilen auf vulnerable Gruppen, die es vor Veränderungen zu schützen gelte:&lt;br /&gt;
* Unmündige Kinder &amp;lt;br&amp;gt;  Für sie entscheiden die Eltern.&lt;br /&gt;
* Geistig behinderte Menschen &amp;lt;br&amp;gt;  Sie haben meist eine Betreuung. Hier kann der Betreuer entscheiden.&lt;br /&gt;
* Analphabeten &amp;lt;br&amp;gt;  Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des [[OSA]] behilflich sein.&lt;br /&gt;
* Menschen mit Sprachbehinderung &amp;lt;br&amp;gt;  Jeder kann ihnen beim Ausfüllen des [[OSA]] behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Menschen ein Mindestmaß an Intelligenz besitzen, kann man sich mit ihnen über das Thema &amp;quot;Organspende&amp;quot; verständigen und es verständlich darlegen, so dass sie selbst zu einer eigenen Entscheidung ([[Selbstbesimmung]]) gelangen. Dies kann dann dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Abschiednahme&amp;diff=23939</id>
		<title>Abschiednahme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Abschiednahme&amp;diff=23939"/>
		<updated>2026-05-10T06:08:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Weiterleitung nach Abschiedsnahme von Hirntoten erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Abschiedsnahme von Hirntoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23938</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23938"/>
		<updated>2026-05-10T06:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Totes_Pferd_reiten&amp;diff=23937</id>
		<title>Totes Pferd reiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Totes_Pferd_reiten&amp;diff=23937"/>
		<updated>2026-05-10T06:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Weisheit des Dakota-Volkes lautet: „Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Das ist allen klar und logisch. Doch im realen Leben tun wir uns oft schwer damit. Uns fallen immer wieder neue Möglichkeiten ein, das tote Pferd weiterhin zu reiten: 1 * Wir besorgen eine größere Peitsche. * Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd. * Wir verdoppeln den Lohn für den Reiter. * Wir setzen 2 Reiter auf das Pferd. * Wir wechseln…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Weisheit des Dakota-Volkes lautet: „Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd&lt;br /&gt;
reitest, steig ab!“ Das ist allen klar und logisch. Doch im realen Leben tun wir uns oft&lt;br /&gt;
schwer damit. Uns fallen immer wieder neue Möglichkeiten ein, das tote Pferd weiterhin&lt;br /&gt;
zu reiten: 1&lt;br /&gt;
* Wir besorgen eine größere Peitsche.&lt;br /&gt;
* Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd.&lt;br /&gt;
* Wir verdoppeln den Lohn für den Reiter.&lt;br /&gt;
* Wir setzen 2 Reiter auf das Pferd.&lt;br /&gt;
* Wir wechseln den Pferdelieferanten.&lt;br /&gt;
* Wir wechselnd den Futterlieferanten.&lt;br /&gt;
* Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.&lt;br /&gt;
* Wir wechseln den Stall.&lt;br /&gt;
* Wir lassen den Stall renovieren.&lt;br /&gt;
* Wir definierten „tot“ neu.&lt;br /&gt;
* Wir sagen, es lebe, weil wir seine Ohren bewegen können.&lt;br /&gt;
* Wir schaffen eine Kommission, um „Pferd“ neu definieren zu lassen.&lt;br /&gt;
* Wir definieren tote Pferde zum neuen Standard. &lt;br /&gt;
* Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh aus.&lt;br /&gt;
* Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.&lt;br /&gt;
* Wir legen das tote Pferd bei jemand Anderem in den Stall und erklären, es sei seines.&lt;br /&gt;
* Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut&lt;br /&gt;
Produktbeschreibung schneller läuft.&lt;br /&gt;
* Wir erschießen alle lebendigen Pferde, um die Chancen unseres toten Pferdes zu&lt;br /&gt;
erhöhen.&lt;br /&gt;
Bei der Organspende ist die Zustimmungsregelung solch ein totes Pferd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2012 versuchten wir es als Entscheidungsregelung zu beleben und&lt;br /&gt;
erreichten für die schriftlichen Willenserklärungen eine Steigerung von rund 10% im&lt;br /&gt;
Jahr 2012 auf knapp 20% im Jahr 2019. Die Zahl der Organspender nahm hingegen ab.&lt;br /&gt;
In Unkenntnis der Sachlage und ohne wirklichen Beleg wurde auf breiter Basis&lt;br /&gt;
behauptet, dass die im Jahr 2012 bekannt gewordenen Skandale die Ursache für den&lt;br /&gt;
Rückgang der Spenderzahlen sei. Die Zahlen der DSO-Jahresberichte belegen hingegen,&lt;br /&gt;
dass seit dem Jahr 2014 nach der Feststellung des Hirntodes die Zustimmung zur&lt;br /&gt;
Organspende um rund 5 Prozentpunkte gestiegen ist. Dieses Faktum scheint vollkommen&lt;br /&gt;
unbekannt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23936</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23936"/>
		<updated>2026-05-10T06:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* ooo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die FAZ den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das&lt;br /&gt;
sagen Experten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagen Experten. In: FAZ (08.05.2026) Nach: https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Zugriff am 09.05.2026. - Am 10.05.2026 lautete die Überschrift im Internet: &amp;quot;Kommt jetzt die Widerspruchslösung?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Während in Hamburg 2024 27 Spenden pro eine Million Einwohner getätigt wurden, gab es in Sachsen-Anhalt nur 4,7. Es werden also längst nicht alle potentiellen Organspender in Krankenhäusern identifiziert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entnahmekliniken]] - Hier werden Äpfel mit Himbeeren verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn ein Patient von zwei unabhängigen Ärzten für hirntot erklärt wird, müssen zurzeit&lt;br /&gt;
die Angehörigen entscheiden, ob Organe oder Gewebe gespendet werden sollen, wenn der Organspende weder zugestimmt noch sie abgelehnt wurde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Staatliche Eingriffe in die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, wie es bei der Widerspruchslösung der Fall ist, seien nur gerechtfertigt, wenn „alle anderen Lösungsversuche sich als unzureichend erwiesen haben“. Laut ihr gebe es in Deutschland noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, die Zahl der Organspender zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter anderem beteiligten sich die Krankenhäuser zu wenig am Organspende-Meldesystem, sagt Wiesemann, unter anderem weil es sehr komplex sei.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ablauf der TX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Ziel sollte sein, Vertrauen in das Organspendesystem in Deutschland zu erhalten und zu festigen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtig sei auch, dass auch die Krankenhausmitarbeiter dem Organspendeprozess vertrauten, da sie es seien, die das System verbessern könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=WSR&amp;diff=23935</id>
		<title>WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=WSR&amp;diff=23935"/>
		<updated>2026-05-10T04:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Back_grau|Am 16.01.2020 wurde im Deutschen Bundestag die WSR mehrheitlich abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dserver.bundestag.de/btp/19/19140.pdf Zugriff am 15.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|Betrachtet man den Inhalt der gegen die Widerspruchsregelung vorgebrachten Argumente rein sachlich, so ist meist festzustellen, dass diese Argumente an der Sache vorbei gehen. Es geht z.B. nicht um einen Zwang, dass alle Hirntoten nun [[Organspender]] werden, so wie bei der [[Notstandsregelung]]. Es geht darum, dass sich jeder entscheiden soll. Eine Nicht-Entscheidung wird mit der Widerspruchsregelung einer Zustimmung zur Organentnahme gleichgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man beachte daher die Anmerkungen zu den einzelnen Argumenten.}}&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Die Widerspruchsregelung regelt etwas&amp;lt;br&amp;gt;was die Mehrheit der Deutschen nicht bereit ist zu regeln:&amp;lt;br&amp;gt;Die Antwort auf die Frage zur Organentnahme.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die Widerspruchsregelung ist der einzige lückenlose Zwang, sich zur Frage der Organspende zu entscheiden,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wobei das &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; eine persönliche Entscheidung bleibt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Niemand weiß, wann es wen trifft - es kann jeden jederzeit treffen - das Leben belegt es.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Daher ist es sinnvoll, sich jetzt zu entscheiden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wer sich noch nicht entscheiden kann, soll &amp;quot;Nein&amp;quot; ankreuzen,&amp;lt;br&amp;gt;man kann es später - so lange man noch lebt - jederzeit ändern, ohne Angaben von Gründen.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Was ist das für eine Moral,&amp;lt;br&amp;gt;die Organe aus Nationen mit Widerspruchsregelung annimmt,&amp;lt;br&amp;gt;aber im eigenen Land die Widerspruchsregelung aus moralischen Gründen ablehnt?}}&lt;br /&gt;
{{Back_lila|&#039;&#039;&#039;[[Doppelmoral]]&#039;&#039;&#039; ist, wenn man Organe aus Nationen mit [[WSR]] annimmt,&amp;lt;br&amp;gt;aber die [[WSR]] im eigenen Land aus irgend welchen Gründen verbieten will.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)  / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|300 px|right|Die drei Eisheiligen]]&lt;br /&gt;
=== Widerspruchsregelung 2.0 (2022+) ===&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt geht es um einen 2. Versuch, in Deutschland die Widerspruchsregelung einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2022 ====&lt;br /&gt;
Am 23.05.2022 meldete der Informationsdienst Wissenschaft ([[idw]]): &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;[https://idw-online.de/de/news794283 Vorbild Schweiz: Die Bevölkerung votiert mehrheitlich für die Einführung der Widerspruchslösung]&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hätte es in Deutschland im Jahr 2019 auch eine Volksabstimmung zur Frage der Widerspruchsregelung gegeben, so hätte Deutschland seit dem Jahr 2019 eine Widerspruchsregelung. Die Volksvertretet betrieben jedoch bei der Abstimmung Politik&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es entsteht der Eindruck, dass es bei der Abstimmung nicht um die Widerspruchsregelung ging, sondern um die Person Jens Spahn. Er hatte schon so viel erreicht. Nun griff er nach der Kanzlerschaft. Mit diesem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Widerspruchsregelung sollte offensichtlich Jens Span in die Schranken gewiesen werden. Anders sind die vielen Gegenstimmen aus CDU/CSU nicht zu verstehen. - Wenn es um die Organkranken gegangen wäre, hätte es mindestens eine 2/3-Mehrheit gegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entschieden anders als das Volk in allen zuvor erfolgten Umfragen angab. Damit simmten die Bundestagsabgeordneten nachweislich gegen den Willen des Volkes.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Damit mutierte diese Bundestagsabgeordneten von Volksvertretern zu Politikern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis90/Die GRÜNEN haben auf ihrer 48. Bundesdelegiertenkonferenz  (15.-16.10.2022) am 16.10.2022 mit einer knappen Mehrheit beschlossen, die  &amp;quot;Widerspruchslösung in der Organspende (zu) implementieren&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gruene.de/artikel/parteitag-gruene-friedens-und-sicherheitspolitik-in-der-zeitenwende Zugriff am 17.10.2022.&lt;br /&gt;
* https://antraege.gruene.de/48bdk/widerspruchslosung-in-der-organspende-implementieren-19962&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit sprach sich die Partei-Basis gegen das von ihrer Partei-Vorsitzenden Annalena Baerbock initiierten Modell aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2023 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erklärte im Januar 2023: &amp;quot;Das geltende Gesetz ist gescheitert.&amp;quot; Hierauf sagte Kirsten Kappert-Gonther, Gesundheitspolitikerin der Grünen im Bundestag: &amp;quot;Ein Gesetz für gescheitert zu erklären, bevor es umgesetzt wurde, ist verfrüht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://presse-augsburg.de/gruene-und-fdp-kritisieren-lauterbach-vorstoss-zur-organspende/842773 Zugriff am 25.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sagte aber nicht, wie lange die [[Organpatienten]] und deren Angehörigen auf die Umsetzung und das Einsetzen der Wirkung warten sollen. Seit der Einführung im Januar 2020 sind inzwischen 2 Jahre vergangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktioniert die &amp;quot;neue deutsche Geschwindigkeit&amp;quot; nur im Zusammenhang mit Technik (Flüssiggasterminal),&amp;lt;ref&amp;gt;https://mein-stuttgart.com/scholz-weiht-1-fluessiggasterminal-in-deutschland-ein Zugriff am 25.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei das Einrichten eines Organspenderegister auch eine technische Angelegenheit ist. Daher muss man bei der &amp;quot;neuen deutschen Geschwindigkeit&amp;quot; mindestens 2 Gängen sprechen, einen 1. und einen 2. Gang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faktisch stellt sich Kappert-Gonther damit schützend vor Annalena Baerbock, die 2019 die treibende Kraft für die aktuelle Regelung war. Ihr &amp;quot;Leistung&amp;quot; soll nicht rückgängig gemacht werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Hier zeigt es sich, dass es weniger um die Sache geht, sondern um Personen und Funktionen. Dieses Verhalten wird umgangssprachlich als &amp;quot;Politik&amp;quot; bezeichnet. - Auch bei der Abstimmung im Januar 2020 dürfte Politik gemacht worden sein: Jens Span, der schon nach der Kanzlerschaft gegriffen hat, wurde mit der Ablehnung der von ihm auf den Weg gebrachten Widerspruchsregelung ein Denkzettel verpasst. Auch hierbei ging es weniger um die [[Organpatienten]], sondern viel mehr um die Person Jens Span.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesem Thema wird deutlich, dass es für alles und immer 3 Gründe gibt:&lt;br /&gt;
# Einen Grund, den ich nenne.&lt;br /&gt;
# Einen Grund, den ich verschweige.&lt;br /&gt;
# Ein Grund, der mir selbst nicht bewusst ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.02.2023 wurde  vom &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de Bündnis ProTransplant]&amp;quot; der Aufruf &amp;quot;[https://www.presseportal.de/pm/159855/5450773 Wir wollen leben]&amp;quot; ins Internet gestellt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 01.03.2023 wurde vom &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de Bündnis ProTransplant]&amp;quot; dem Bundesministerium für Gesundheit den offenen Brief &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de/offene-briefe/deutschen-irrweg-in-der-organspendepolitik-beenden Deutschen Irrweg in der Organspendepolitik beenden]&amp;quot; übergeben. Er trägt über 50 Unterschriften, meist von Gruppen und Verbänden. Darin werden 5 Forderungen gestellt:&lt;br /&gt;
# Doppelte Widerspruchsregelung &lt;br /&gt;
# Reform der Organisations-Strukturen und Prozesse in der Organspende &lt;br /&gt;
# Organspende nach Kreislauftod &lt;br /&gt;
# Crossover- und Ketten-Lebendspende &lt;br /&gt;
# Altruistische Organspende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meldungen zur Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
* 15.03. [https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/umfrage-meinung-organspende-widerspruchsloesung-100.html Organspende: Zwei Drittel für Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
* 20.02. [https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-minden-luebbecke/bad-oeynhausen/organspenden-widerspruchslosung-2710158?&amp;amp;npg Mediziner sprechen sich für Widerspruchslösung aus]&lt;br /&gt;
* 06.02. [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/140805/Herzgesellschaften-fordern-erneute-Diskussion-um-Widerspruchsloesung-bei-den-Organspenden Herzgesellschaften fordern erneute Diskussion um Widerspruchslösung bei den Organspenden]&lt;br /&gt;
* 16.01. [https://www.sonntagsblatt.de/artikel/epd/organspende-holetschek-begruesst-vorstoss-zur-widerspruchsloesung Organspende: Holetschek begrüßt Vorstoß zur Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von P. Klaus Schäfer SAC an Bundestagsabgeordnete im Zusammenhang mit der WSR:&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 09.03.2023a]]&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 09.03.2023b]]&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 13.03.2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10.11.2023 haben im Bundesrat die Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Berlin, Sachsen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern einen Anstoß zur Einführung der Widerspruchsregelung unternommen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2023/0501-0600/0582-23.html Zugriff am 20.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesrat beauftragte am 15.12.2023 den Bundestag, die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Widerspruchslösung als Grundlage für die Zulässigkeit der Organentnahme im Transplantationsgesetz (TPG)&#039;&#039;&#039;&amp;quot; festszuschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2023/0501-0600/0582-23.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2023/0501-0600/582-23(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Zugriff am 20.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2023/0501-0600/582-23(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Beschluss vom 15.12.2023]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/23/1040/26.html;jsessionid=E32A1C8C2161CBFFC8288198D60B5AF5.live241?nn=4352768#top-26 Beschreibung dieses Beschlusses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pro und Contra ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärungsregelung trat zum 01.11.2012 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/4_Pressemitteilungen/2012/2012_3/120725_PM_53_Gesetz_zur_Neuregelung_der_Organspende.pdf Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorschlag der doppelter Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
==== Gesetzentwurf der doppelte Widerspruchsregelung ====&lt;br /&gt;
Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagene doppelte Widerspruchsregelung sieht für § 4 [[TPG]] folgende Änderung vor:&amp;lt;ref&amp;gt;https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/110/1911096.pdf Zugriff am 04.04.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|(1) Der Arzt, der die Organ-oder Gewebeentnahme vornehmen oder unter dessen Verantwortung die Gewebeentnahme nach § 3 Absatz 1 Satz 2 vorgenommen werden soll, ist verpflichtet, durch eine Anfrage des nach § 2 Absatz 4 zur Auskunft berechtigten Arztes bei dem Register nach § 2 Absatz 3 zu klären, ob eine Erklärung des möglichen Organ- oder Gewebespenders  zur  Organ- oder  Gewebeentnahme  nach  § 2  Absatz  1  Nummer  3  vorliegt. Hat die Anfrage keine Erklärung ergeben und liegt dem Arzt auch weder ein schriftlicher Widerspruch vor noch ist ihm ein entgegenstehender Wille des möglichen Organ- oder Gewebespenders bekannt, &#039;&#039;&#039;ist der nächste Angehörige des möglichen Organ- oder Gewebespenders  zu  befragen,  ob ihm ein  schriftlicher  Widerspruch  oder  ein  der  Organ- oder Gewebeentnahme entgegenstehender Wille des möglichen Organ- oder Gewebespenders bekannt  ist&#039;&#039;&#039;. Ist bei  mehreren  gleichrangigen  nächsten Angehörigen keinem  der  Angehörigen ein schriftlicher Widerspruch oder ein entgegenstehender Wille bekannt, so ist die Entnahme unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3, Satz 2 und Absatz 2 zulässig.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich mit der zur Patientenverfügung ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Patientenverfügung#Patientenverf.C3.BCgungs-Gesetz|Änderung des Betreuungsrechts]] zum 01.09.2009 wurde der Patientenwille gesetzlich gesichert. Dies kommt besonders in den [https://dejure.org/gesetze/BGB/1901a.html § 1901a BGB] (Patientenverfügung) und [https://dejure.org/gesetze/BGB/1901b.html § 1901b BGB] (Gespräch zur Feststellung des Patientenwillens) zum Ausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Patientenverfügung]] geht es darum, den Willen des Patienten umzusetzen. Dies kann in bestimmten Situationen das [[Therapieende]] bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einführung der doppelten Widerspruchsregelung geht es darum, den Willen des Hirntoten umzusetzen. Konkret bedeutet dies, dass - wenn kein schriftlicher Widerspruch zur Organentnahme bekannt ist - die Hinterbliebenen gefragt werden, ob ihnen ein mündlicher Widerspruch des Hirntoten zur Frage der Organspende bekannt ist. Wenn den Hinterbliebenen kein mündlicher Widerspruch des Hirntoten bekannt ist, können die Organe entnommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird dem Willen des Hirntoten in doppelter Weise entsprochen:&lt;br /&gt;
* Wenn eine schriftliche Willensäußerung vorliegt, wird dieser entsprochen.&lt;br /&gt;
* Wenn keine schriftliche Willensäußerung vorliegt, werden die Hinterbliebenen gefragt, ob ihnen ein schriftlicher oder mündlicher Widerspruch zur Frage der Organentnahme vorliegt.&lt;br /&gt;
Wenn kein Widerspruch zur Organentnahme bekannt ist, werden dem Hirntoten die Organe entnommen. Somit ist bestmöglich das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen gewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutscher Ethikrat (2007) ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 brachte der Deutsche Ethikrat die Stellungnahme &amp;quot;Die Zahl der Organspenden erhöhen –&lt;br /&gt;
Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland&amp;quot; heraus. Darin wird auf die Praxis der Widerspruchsregelung in Österreich und Spanien Bezug genommen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nach der Widerspruchsregelung wird eine höhere Zahl von Organspenden als unter Geltung der erweiterten Zustimmungsregelung auch dann erreicht, wenn man die Angehörigen an der Entscheidung über die Organspende beteiligt. Dafür sprechen die Erfahrungen aus Spanien und Österreich. In diesen Ländern gilt zwar nach dem Wortlaut des Gesetzes die enge Widerspruchsregelung, praktiziert wird jedoch eine erweiterte Widerspruchsregelung. In Österreich werden die Angehörigen nur danach gefragt, ob ein nach dem Gesetz zu beachtender Widerspruch des Verstorbenen vorliegt; von der vorgesehenen Organentnahme wird jedoch auch abgesehen, wenn die Angehörigen ihr nachdrücklich widersprechen. In Spanien bemüht man sich offenbar sogar um eine ausdrückliche Zustimmung der Angehörigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[DER]]: Stellungnahme. Die Zahl der Organspenden erhöhen – Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland. Berlin 2007, 30. Nach: https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/Archiv/Stellungnahme_Organmangel.pdf Zugriff am 09.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde in Deutschland die gleiche Regelung eingeführt werden, wie sie für Österreich gilt. Siehe: [[#Österreich|Österreich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fazit ====&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die von Jens Span vorgeschlagene doppelte Widerspruchsregelung achtet auf bestmögliche Weise das Selbstbestimmungsrecht des Hirntoten. Damit wird der Wille des Hirntoten umgesetzt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungs- und Widerspruchsregelung im Vergleich ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede im Ablauf einer Organspende auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die unten genannte Petition &amp;quot;Nein zur Widerspruchslösung! Ja, zum Leben!&amp;quot; regte mich hierzu an. Es könnten noch mehr Menschen nicht so recht verstanden haben, um was es bei der Widerspruchsregelung geht. Sie sollen hier die notwendigen Informationen erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!Erklärungsregelung seit 2012 !!angestrebte Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seit Herbst 2012 soll sich jede(r) ab dem vollendeten 16. Lebensjahr zur Frage der Organspende entscheiden und das Ergebnis schriftlich (auf einem Organspendeausweis) erklären. Damit sollen im Falle seines Hirntodes die Hinterbliebenen nicht &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039; werden müssen, ob der Hirntote einer Organentnahme zustimmte.&lt;br /&gt;
||Seit Herbst 2012 sind 5 Jahre vergangen. In diesem Zeitraum stieg der Anteil der [[potentiellen Organspender]] mit [[OSA]] von 7,8% im Jahr 2012 auf 16,0% im Jahr 2017 an. Dabei hätten es seit 2014 weit über 90% sein müssen. Um nun den Druck zur Entscheidung zu erhöhen, soll die Widerspruchsregelung eingeführt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center; background:#ff0&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Chronologischer Ablauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Hirntod wird festgestellt.&lt;br /&gt;
||Der Hirntod wird festgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|| Es wird im Widerspruchsregister nachgeschaut, ob ein Widerspruch vorliegt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Hinterbliebenen werden &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob ein [[OSA]] vorliegt.&lt;br /&gt;
|| Wenn im Widerspruchsregister kein Widerspruch vorliegt werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob ein [[OSA]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Nach Einführung der Widerspruchsregelung wird der [[OSA]] seine Gültigkeit beibehalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; vorliegt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden keine Organe entnommen. (4,6% von Nein)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die hier genannten Prozentzahlen geben die Entscheidungen zur Organspende des Jahres 2017 wieder. Quelle: DSO: Jahresbericht 2017, 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden keine Organe entnommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Ja&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden die Organe entnommen. (19,7% von Ja)&lt;br /&gt;
|| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Ja&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden die Organe entnommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#ff0&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Weniger als 20% der [[potentiellen Organspender]] hatten bis zum Jahr 2017 einen [[OSA]]. Damit trifft auf über 80% der [[potentiellen Organspender]] der nachfolgende Ablauf zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn kein [[OSA]] vorliegt, werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob sie den Willen des Hirntoten kennen.&lt;br /&gt;
|| Wenn kein [[OSA]] vorliegt, werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob sie den Willen des Hirntoten kennen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hat der Hirntote sich mündlich gegen eine Organspende ausgesprochen, werden keine Organe entnommen. (29,8% von Nein)&lt;br /&gt;
|| Hat der Hirntote sich mündlich gegen eine Organspende ausgesprochen, werden keine Organe entnommen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hat der Hirntote sich mündlich für eine Organspende ausgesprochen, werden die Organe entnommen. (26,7% von Ja)&lt;br /&gt;
|| Hat der Hirntote sich mündlich nicht gegen eine Organspende ausgesprochen, werden die Organe entnommen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kennen die Hinterbliebenen nicht die Haltung des Hirntoten zur Frage der Organentnahme, werden sie &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, wie sich der Hirntote vermutlich entschieden hätte.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn der Hirntote vermutlich gegen die Organspende war, werden keine Organe entnommen. (24,8% von Nein)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn der Hirntote vermutlich für die Organspende war, werden die Organe entnommen. (41,0% von Ja)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn die Hinterbliebenen den mutmaßlichen Willen des Hirntoten nicht kennen, werden sie &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, wie sie entscheiden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die einen Hinterbliebenen entscheiden sich stellvertretend gegen die Organentnahme. (40,8% von Nein)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die anderen Hinterbliebenen entscheiden sich stellvertretend für eine Organentnahme. (12,6% von Ja)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wie an der Gegenüberstellung der [[Erklärungsregelung]] und der Widerspruchsregelung deutlich zu erkennen ist, besitzen beide Regelungen Gemeinsamkeiten. Der Unterschied besteht in der Verkürzung der Klärung bei fehlendem [[OSA]]. Weit über die Hälfte der Hinterbliebenen kennen den Willen des Hirntoten nicht und müssen daher eine Vielzahl an Fragen beantworten. Die Widerspruchsregelung reduziert die Anzahl auf maximal 2 Fragen:&lt;br /&gt;
* Liegt ein [[OSA]] vor?&lt;br /&gt;
* Tragen Sie dieses ungeschriebene Ja zur Organentnahme mit?&lt;br /&gt;
Angesichts dessen, dass über 80% der Hirntoten binnen einer Woche vom normalen Leben über die Zeit als Komapatient, in der man noch Hoffnung hatte, zum Hirntoten wurde, ist die Trauer und der seelische Schmerz bei den Hinterbliebenen von Hirntoten sehr groß. Für sie ist es eine große Entlastung, sich in dieser Situation nicht vielen Fragen stellen zu müssen. Wenn sie die Frage nach einem [[OSA]] mit eine Ja beantworten können, ist das ideal. Doch leider besitzen selbst 5 Jahre nach Änderung des [[TPG]] zur [[Erklärungsregelung]] über 80% der [[potentiellen Organspender]] keinen [[OSA]]. Die Widerspruchsregelung würde daher für die Hinterbliebenen eine große Entlastung darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Gesundheitsminister vorgeschlagene &#039;&#039;&#039;doppelte Widerspruchsregelung&#039;&#039;&#039; sieht vor, dass die Hinterbliebenen nach dem mündlichen Willen zur Frage der Organentnahme gefragt werden. Es wird somit bestmöglich das Selbstbestimmungsrecht des Hirntoten geachtet und umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Diskussion ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!für die Widerspruchsregelung !!gegen die Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sportler für Organspende&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vso.de/media/downloads/VSO-an-Bundestag-f.pdf Zugriff am 26.10.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freiheit ist, wenn man widersprechen kann.&lt;br /&gt;
|| Peter Dabrock]&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152061/03-09-2018/ethikratsvorsitzender-haelt-widerspruchsloesung-fuer-organabgabepflicht Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine solche Regelung würde den menschlichen Körper zu einem Objekt staatlicher Sozialpflichtigkeit machen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Eine [[Notstandsregelung]] würde dies tun, aber keine doppelte Widerspruchsregelung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl Lauterbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin ein klarer Befürworter der Widerspruchslösung.&lt;br /&gt;
|| Eugen Bryasch&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchslösung würde das Vertrauen in das Transplantationssystem weiter schwächen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Gegenteil: Die Widerspruchsregelung würde das Vertrauen in das Transplantationssystem stärken, weil damit zum Ausdruck kommt, dass der Staat eindeutig hinter der Organtransplantation steht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heiner Garag&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/965073/organspende-widerspruechsloesung-nicht-hier-frage.html Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben – und das ist von mir auch so gewollt.&lt;br /&gt;
||Otto Fricke&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd251018&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152979/25-10-2018/neuregelung-von-organspenden-spahn-stoesst-im-bundestag-auf-widerstand?kamp=b-014 Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht der Bürger muss widersprechen, damit der Staat nicht eingreifen darf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es gibt so viele Bereiche, in denen der Staat den Bürgern die Freiheit völlig genommen hat und klare Vorgaben macht: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Bestattungspflicht, Haftpflichtversicherung für Kfz, Maut für Lkw´s auf Autobahnen, ... Es gibt keine Möglichkeit, aus diesem System herauszukommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckhard Nagel&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152263/15-09-2018/neuregelung-der-organspende-weiter-umstritten-transplantationsmediziner-nagel-fuer Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich will, dass sich jeder bewusst damit auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
||Heiner Koch&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer kein Organspender sein will, braucht niemandem darüber Rechenschaft abzulegen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wer bei der doppelten Widerspruchsregelung widerspricht, braucht auch niemanden darüber Rechenschaft ablegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jens Spahn&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 67. Sitzung (28.11.2018). Plenarprotokoll 19/67. Nach: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/19/19067.pdf Zugriff am 29.11.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das einzige Recht, das dabei beschnitten würde, wäre das Recht, sich keine Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;
||Martin Hein&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd120918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152211/12-09-2018/ethikrat-organspende-keine-moralische-verpflichtung Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zerstörtes Vertrauen kann man nicht durch die Vergesellschaftung des menschlichen Körpers zurückgewinnen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Vertrauen in die Organtransplantation ist bei der Bevölkerung nicht zerstört. Im Gegenteil. In den Jahren 2006-2012 betrug der Anteil der [[Nicht-Organspender]] zwischen 25,7 und 29,2%. Im Jahr 2013 betrug ihr Anteil 29,3%. Bis zum Jahr 2016 sank der Anteil kontinuierlich auf 23,8%. Auf diesem Stand befand er sich noch im Jahr 2017 (siehe: [[Organmangel#Entscheidungen_zur_Organspende]]). Fazit: Im Jahr 2013 war die Ablehnung zur Organspende nicht größer als in den Jahren zuvor. Seit 2013 steigt die Bereitschaft zur Organspende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchsregelung stellt keine &amp;quot;Vergesellschaftung des menschlichen Körpers&amp;quot; dar, da jeder das Recht hat, der Organspende zu widersprechen. Dieser Widerspruch muss nicht begründet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
für einen Christenmenschen ist die Nächstenliebe nicht der Ausnahmefall, sondern der Normalfall.&lt;br /&gt;
||Martin Hein&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd120918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt aber keine moralische Verpflichtung zu einer Organspende.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Widerspruchsregelung stellt keine moralische oder sonstige Verpflichtung zur Organspende dar, da jeder die Möglichkeit des Widerspruchs hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Claudia Schmidtke&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer  behauptet,  dass  es  zu  früh  sei,  um  eine  Widerspruchsregelung anzustreben, den muss ich fragen: Worauf warten wir? Die Menschen, die betroffen sind, haben keine Zeit.&lt;br /&gt;
||Ralf Meister&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd090918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152169/09-09-2018/bischof-meister-gegen-widerspruchsregelung-bei-organspende Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich allein muss in Verantwortung vor Gott und den Menschen frei entscheiden, ob Organe und Gewebe entnommen werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese freie Entscheidung wird durch die Widerspruchsregelung nicht geschmälert oder gar genommen. Sie wird nur klarer. Bis zum Jahr 2017 hatten über 80% der [[potentiellen Organspender]] keinen [[OSA]], obwohl sie sich seit Herbst 2012 dazu erklären sollten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petra Sitte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sehe ich eher eine Zumutung für die Wartenden, die auf unsere Einsicht angewiesen sind oder dieser ausgeliefert sind.&lt;br /&gt;
|| Angelika Weigt-Blätgen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;https://www.ekiba.de/html/aktuell/aktuell_u.html?t=hllljd719kkuhalevn84vm8lt2&amp;amp;tto=1a7414ea&amp;amp;&amp;amp;cataktuell=&amp;amp;m=18286&amp;amp;artikel=17162&amp;amp;stichwort_aktuell=&amp;amp;default=true Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zudem pervertiert eine Widerspruchsregelung den grundsätzlich freiwilligen Charakter einer Spende.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Widerspruchsregelung pervertiert nicht den freiwilligen Charakter einer Spende, sondern klärt sie. Nach 5 Jahren Erklärungsregelung haben wir noch keine 20% [[OSA]] bei den [[potentiellen Organspendern]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petra Sitte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haben wir als Gesetzgeber  nicht  die  Rechte  einer  Minderheit  von  Erkrankten, die  uns  gegenüber  zunächst  erst  mal  schlechtergestellt sind, vor allem zu schützen?&lt;br /&gt;
||Susanne Kahl-Passoth&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist eine Illusion zu glauben, dass sich durch Einführung der Widerspruchsregelung die Organspende-Zahlen in Deutschland nennenswert erhöhen würden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Auch wenn durch die Widerspruchsregelung die Zahl der Organspender wesentlich erhöhen wird, so würde aber die Frage um Organspende klarer werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oliver Grundmann&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir führen jetzt hier eine theoretische, eine hochmoralische Diskussion über die Freiheit des  Individuums. Aber was für eine Idee von Freiheit ist es, zu sagen: „Ich habe die Freiheit, wegzuschauen; wenn Tausende Menschen leiden und sterben, ist mir das egal; ich muss mich damit ja nicht beschäftigen“?&lt;br /&gt;
||Susanne Kahl-Passoth&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu gibt es nur einen Weg! Nämlich eine umfassende, auch schwierige ethische Fragen wie die Diskussion um den Hirntod offen ansprechende Information derjenigen, die um ihre Spende gebeten werden.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dies ist eine Ablenkung vom Thema. Zudem ist die Sache um den Hirntod klar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Sicht von jemandem, der auf ein Spenderorgan wartet, gibt es keine Zeit zu verlieren.&lt;br /&gt;
||Karin Maag&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pressreader.com/germany/der-tagesspiegel/20180905/281590946445168 Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Widerspruchslösung könnte noch mehr Ängste wecken und das Vertrauen in die Organspende senken.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es spricht hingegen vieles dafür, dass die Widerspruchsregelung Ängste beseitigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schreibe ich kein Testament, bin ich einverstanden mit der Erbfolge, die der Gesetzgeber vorgibt.&lt;br /&gt;
||Peter Liese&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekd.de/news_2010_09_01_debatte_organspenden.htm Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine solche Regelung schürt nur die Ängste der Menschen und lenkt von den wirklichen Problemen bei der Organspende ab.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es spricht hingegen vieles dafür, dass die Widerspruchsregelung Ängste beseitigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mache ich keine Patientenverfügung, bin ich einverstanden damit, dass lebenserhaltende Maßnahmen getroffen werden, ich am Schluss an Maschinen hänge.&lt;br /&gt;
||Markus Dröge&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekd.de/news_2010_09_01_debatte_organspenden.htm Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärzte und Politiker sollen dafür sorgen, dass für jeden Menschen eine optimale medizinische Behandlung erfolgt, um ihn zu heilen.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Aussage legt mangelhaften Sachverstand offen. Jeder Patient bekommt in Deutschland die optimale medizinische Behandlung. Doch bei einigen Patienten ist die Erkrankung schwerwiegender als die Medizin helfen kann. Diese Patienten sterben, einige davon den Hirntod.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gibt es für die auf der Warteliste bei ET stehenden schwerkranken Patienten keinen staatlichen Schutzauftrag?&lt;br /&gt;
|| Heribert Prantl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;Heribert Prantl: Am Ende der Laufzeit. In: Süddeutsche Zeitung (03.09.2018). Nach: https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-am-ende-der-laufzeit-1.4114734 Zugriff am 05.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchslösung läuft darauf hinaus, den Körper ab dem Tod als Ersatzteillager zu betrachten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bereits die Jahre zuvor wurde von einigen [[Kritikern]] die Organspende als [[Ersatzteillager]] bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich halte Organspende für einen Akt gelebter Solidarität.&lt;br /&gt;
||Heribert Prantl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Sie heißt &amp;quot;Menschenwürde&amp;quot;, weil sie die Würde des Menschen bezeichnet. Ein Toter ist ein Leichnam, ein menschlicher Körper, aber kein Mensch mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedem Menschen, der auch nach seinem Tod anderen Menschen zu einem Weiterleben oder zu verbesserter Gesundheit verhilft oder zumindest verhelfen möchte, gebührt mein ganz persönlicher Dank und die Anerkennung unserer Gesellschaft.&lt;br /&gt;
||Antje Hildebrandt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cicero.de/kultur/organspende-widerspruchsregelung-spahn-pro-contra-organspendeausweis Zugriff am 22.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiegt das Recht zu leben schwerer als das Recht auf einen würdevollen Tod?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ist eine Organentnahme ein unwürdiger Umgang mit einem Toten? Zudem: Auch bei der Widerspruchsregelung hat jeder das Recht, zu widersprechen. Dieses Recht wird ihm durch die Widerspruchsregelung nicht genommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Noll&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jede Organspende rettet Menschenleben, lindert Leiden, verbessert die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
||Grüne Karlsruhe&amp;lt;ref&amp;gt;https://gruenekarlsruhe.de/Veranstaltung/organspende-mit-widerspruchszwang/?instance_id=669 Zugriff am 28.03.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organspende mit Widerspruchszwang?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Faktisch sind die Worte insofern wahr, alsdass mit der Widerspruchsregelung widersprochen werden muss, wer seine Organe nicht spenden will, doch zuvor sprach niemand von einem Zustimmungszwang, weil man zustimmen muss, damit man seine Organe spenden konnte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Noll&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organspende ist ein Akt der Mitmenschlichkeit, ein Ausdruck gelebter Solidarität &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Schwinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinn&amp;quot;&amp;gt;Michaela Schwinn: Pro Widerspruchslösung: Die Entscheidung ist mündigen Bürgern zuzutrauen. (SZ 01.01.2019) Nach: https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-pro-widerspruchsloesung-1.4271435 Zugriff am 14.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Organspendesystem hierzulande ist ein System auf Kosten derer, die sich Gedanken gemacht haben und Verantwortung übernehmen. Es ist ein System der Ignoranz. Ja, noch schlimmer: Es ist ein System der Heuchelei.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Schwinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinn&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedem mündigen Bürger kann man zumuten, sich Gedanken zu machen und sich zu entscheiden: Ja - oder nein? Schließlich geht es ums Überleben; und nichts ist wichtiger.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;FAZ (12.02.2019) Nach: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/warum-die-widerspruchsloesung-bei-der-organspende-gut-ist-16037520.html?premium=0xe9579570c10bd99dfb82075e8792c804 Zugriff am 14.02.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Recht auf Leben geht vor Recht auf Schweigen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Recht auf Leben, die Bitte um Hilfe, ist bei sorgfältiger Abwägung stärker zu gewichten als das Recht auf Schweigen. Eine persönliche Entscheidung sollten wir daher in einer so wichtigen Frage erwarten können.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Klarstellung der eigenen Position im Sinne der Widerspruchsregelung ist daher auch ein gesellschaftliches Bekenntnis zum Zusammenhalt, zur Solidarität und zur Nächstenliebe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn jemand einen Menschen tötet, ... es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. (Sure 5,32)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Und wer ein einziges Leben (aus Israel) gerettet hat, die Schrift rechnet es ihm an, als ob er eine ganze Welt gerettet hätte. (Talmud) &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortwahl der Gegner ===&lt;br /&gt;
Die Wortwahl der Gegner der Widerspruchsregelung ist oft unsachlich und geht am Thema vorbei. Dies soll an dieser Liste aufgezeigt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! !!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| staatlicher Sozialpflichtigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||Die Widerspruchsregelung wäre zwar eine staatliche Maßnahme, da vom Staat eingeführt, aber keine Sozialpflichtigkeit, weil widersprochen werden kann. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Organabgabepflicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||Es gibt mit der [[Notstandsregelung]] eine Organabgabepflicht, nicht aber bei einer Widerspruchsregelung, da hier widersprochen werden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Organspendepflichtgesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spendepflichtgesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_blau|Fazit: Wenn man schon keine Argumente vorzubringen hat, sollen es wenigstens kräftige Worte sein.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WSR im Bundestag ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR im Bundestag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pro ==&lt;br /&gt;
=== Anzahl der Organspendeausweise ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!Jahr !!2006 !!2007 !!2008 !!2009 !!2010 !!2011 !!2012 !!2013 !!2014 !!2015 !!2016 !!2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ja% ||6,8 ||6,2 ||6,3 ||8,8 ||7,3 ||8,9 ||10,3 ||14,3 ||16,1 ||15,2 ||16,4 ||19,7 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nein% ||1,4 ||0,4 ||0,9 ||1,4 ||1,7 ||1,1 ||1,8 ||2,0 ||2,9 ||3,1 ||4,4 ||4,6 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|% ||5,3 ||4,3 ||4,6 ||6,5 ||5,8 ||6,7 ||7,8 ||10,4 ||12,2 ||11,8 ||13,5 ||16,0 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ja% = von den [[Organspender]]n hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nein% = von den [[Nicht-Organspender]]en hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
% = von den [[potentiellen Organspendern]] hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 hatten von den [[potentiellen Organspendern]] 5,8% einen [[OSA]]. Im Jahr 2012 hatten 7,8% einen [[OSA]]. Im Herbst 2012 wurde das [[TPG]] dahingehend geändert, dass sich jeder Bürger ab dem vollendeten 16. Lebensjahr zur Frage der Organspende erklären soll. Die Krankenkassen sollten dies durchführen. Danach hätten spätestens im Jahr 2014 weit über 90% der [[potentiellen Organspender]] einen [[OSA]] haben müssen. Tatsächlich hatten jedoch nur 12,2% einen [[OSA]]. Im Jahr 2017 hatten 16,0% der [[potentiellen Organspender]] einen [[OSA]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fazit: Die Bürger kommen der Aufforderung der Politik nicht nach. Daher hat die Politik das Recht, andere Maßnahmen zu ergreifen, um das Ziel der Erklärung jedes Bürgers zu erreichen. Die eine Möglichkeit, die der Staat hierzu hat, ist die Einführung der Widerspruchsregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhard Nagel sagt zur derzeit geltenden Erklärungsregelung: &amp;quot;... es gäbe eine Freiheit, wegzusehen, das Leiden anderer Menschen auszublenden.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entlastung der Hinterbliebenen ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entlastung der Hinterbliebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kein Unentschieden, sondern Klarheit ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Klarheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== fehlende Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweigen = Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== die 10%-Lücke ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[10%-Lücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben hat Vorfahrt ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben hat Vorfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Angst um fehlende Hilfe entfiele ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrheit der Bürger ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stärkung der Transplantationsmedizin ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Stärkung der Transplantationsmedizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Doppelmoral ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR in Spanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur des Spendens ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kultur des Spendens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehr Organspender ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenkassen hätten es einfacher ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Krankenkassen hätten es einfacher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsfreiheit bleibt erhalten ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfreiheit bleibt erhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewissensfreiheit bleibt unangetastet ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Gewissensfreiheit bleibt unangetastet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatlicher Auftrag ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Staatlicher Auftrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solidargemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Solidargemeinschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlung des Europarats (1978) ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Empfehlung des Europarats (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Im Deutschen Ärzteblatt schrieb am 02.06.2018 Prakticus zur geplanten Einführung der Widerspruchsregelung: &amp;quot;Wenn sie kommt, die Widerspruchslösung, bitte eines nicht vergessen: Wer widerspricht, sollte damit für sich selbst auf den Empfang eines Spenderorgans verzichten müssen - und das auch mindestens 5 Jahre nach einem Widerruf des Widerspruchs! Nur so werden die Menschen gezwungen, sich mit den Konsequenzen ihres Handelns auseinanderzusetzen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=95577&amp;amp;s=klinikpersonal&amp;amp;s=organspendeausweis Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offener Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages! ===&lt;br /&gt;
Am 24.01.2019 wurde ein &amp;quot;Offener Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de/offener-brief-an-die-mitglieder-des-deutschen-bundestages Zugriff am 24.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Internet gestellt. Er fordert mit 9 Punkten die Einführung der Widerspruchsregelung in Deutschland. Dieser offene Brief wurde unterzeichnet von:&lt;br /&gt;
# [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod auf der Organ-Warteliste]&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de I.G. Niere NRW e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.landesverband-niere-bayern.de Landesverband Niere Bayern e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.dialyse-selbsthilfe.com Hilfsgemeinschaft der Dialysepatienten und Transplantierten Regensburg/Straubing e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leberkrankes-kind.de Verein leberkrankes Kind e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.gios-organspende.de GIOS Gemeinnützige Interessengemeinschaft OrganSpende e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://herzkinder-ostfriesland.de Herzkinder Ostfriesland e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leben-spenden.org Leben spenden e.V.] (beantragt)&lt;br /&gt;
# [http://www.pkdcure.de PKD Familiäre Zystennieren e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.hdpev.de HDP Heim Dialyse Patienten e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.ig-nordbaden.bv-niere.de Interessengemeinschaft Nierenkranker Nordbaden e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.lnni.de/regionalgruppen-des-lndt.html Regionalgruppe Vechta im Landesverband Niere Niedersachsen e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu ORGANTRANSPLANTIERTE OSTFRIESELAND e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.ign-rhein-ahr-eifel.de Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.das-zweite-leben.de Das zweite Leben – Nierenlebendspende e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.akademie-fuer-transplantationsmedizin.de Deutsche Akademie für Tranplantationsmedizin e. V.]&lt;br /&gt;
# Thüringische Gesellschaft für Philosophie e. V.&lt;br /&gt;
# [https://bdo-ev.de/regionalgruppen/wuerzburg-und-umland REGIONALGRUPPE WUERZBURG U. UMLAND im BUNDESVERBAND DER ORGANTRANSPLANTIERTEN e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.transplantationsbetroffene-bayern.de Transplantationsbetroffene e.V. Bayern]&lt;br /&gt;
# [https://www.kinderherzen.de Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.transdiaev.de TRANSDIA-SPORT DEUTSCHLAND E.V.]&lt;br /&gt;
Unabhängig vom obigen Appell haben sich bereits vorher folgende Organisationen für die Widerspruchslösung ausgesprochen&lt;br /&gt;
# [https://www.aekwl.de Ärztekammer Westfalen-Lippe]&lt;br /&gt;
# [https://www.slaek.de Sächsische Landesärztekammer]&lt;br /&gt;
# [https://www.urologenportal.de Deutsche Gesellschaft für Urologie]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgfn.eu Deutsche Gesellschaft für Nephrologie]&lt;br /&gt;
# [http://www.d-t-g-online.de Deutsche Transplantationsgesellschaft]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgch.de Deutsche Gesellschaft für Chirurgie]&lt;br /&gt;
# [https://www.spd-duesseldorf.de SPD Unterbezirk Düsseldorf]&lt;br /&gt;
# [http://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk Organspende NRW]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgiin.de Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin]&lt;br /&gt;
# [https://soziales.hessen.de Der Hessische Minister für Soziales und Integration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppen und Personen für die Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Diese Gruppen befürworten die Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
# [https://www.welt.de/politik/deutschland/article182835510/Transplantationen-EU-unterstuetzt-Spahns-Plaene-zur-Organspende.html EU] unterstützt die Bestrebung der Einführung der [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95101/Aerztetag-Widerspruchs-sollte-Entscheidungsloesung-in-der-Organspende-abloesen Deutscher Ärztetag] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96181/Aerztekammer-Westfalen-Lippe-Widerspruchsloesung-gefordert-Fernbehandlungsverbot-gelockert Ärztekammer Westfalen-Lippe] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/972650/widerspruchsloesung-mainzer-kammer-setzt-organspender.html Landesärztekammer Rheinland-Pfalz] sprach sich für die Einführung der [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98108/Saechsische-Landesaerztekammer-plaediert-fuer-Widerspruchsloesung-bei-der-Organspende Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer] plädiert für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/widerspruchsloesung-kann-zahl-der-organspenden-erhoehen-einbindung-in-gesellschaftliche-debatte-wichtig.html Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)], ihre Mitglieder sprechen sich mit 33% für die doppelte und mit 43% für die einfache [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94621/Organmangel-Neuer-Tiefststand-bei-Herztransplantationen Deutsche Chirurgische Gesellschaft] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
#  [https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/Presse/2018_07_12_PM_10Thesen_final.pdf Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)] fordert die [[WSR]], auch [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89464/Urologen-fordern-Reformen-bei-der-Organspende hier].&lt;br /&gt;
#[http://www.netzwerk-organspende-nrw.de/netzwerk-organspende-nrw-spricht-sich-fuer-die-widerspruchsloesung-aus Netzwerk Organspende NRW] spricht sich für die [[WSR]] aus, weil &amp;quot;damit der Druck von Angehörigen genommen&amp;quot; werden würde.&lt;br /&gt;
# [https://www.vso.de/media/downloads/VSO-an-Bundestag-f.pdf Verein Sportler für Organspende] verfasste einen offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages: &amp;quot;STOPPEN SIE DEN TOD AUF DER WARTELISTE!&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Zu den Unterzeichneten gehören u.a.: Franziska van Almsick, Heiner Brand, Timo Boll, Henry Maske, Felix Neureuther, Karl-Heinz Rummenigge, Matthias Steiner, Isabell Werth und Kristina Vogel. Siehe: https://www.pressetext.com/news/prominente-sportler-fuer-die-widerspruchsloesung.html Zugriff am 11.11.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [https://www.transdiaev.de/aktuelles/258-stellungnahme-zum-aktuellen-gesetzentwurf TransDia] begrüßt in ihrer &amp;quot;Stellungnahme zum aktuellen Gesetzentwurf&amp;quot; (13.09.2018) die geplante doppelte [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.facebook.com/agaufklaerungorganspende/posts/975207022680782 Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)] erklärt sich für die doppelte [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de/pressemitteilung-i-g-niere-nrw-e-v-vom-23-08-2018 Interessengemeinschaft (I.G.) Niere NRW e.V.] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leben-spenden.org Leben spenden e.V.] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod auf der Organ-Warteliste e.V.] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102960/Prominente-werben-fuer-Widerspruchsloesung-bei-Organspenden Prominente werben für die Widerspruchsregelung].&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Personen befürworten die Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de/bundeskanzlerin-merkel-ist-fuer-widerspruchsloesung Bundeskanzlerin Angela Merkel] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92209/Montgomery-fuer-Widerspruchsloesung-in-der-Organspende Frank Ulrich Montgomery], Präsident der Bundesärztekammer, ist für die [[WSR]]&lt;br /&gt;
# [https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/965073/organspende-widerspruechsloesung-nicht-hier-frage.html Heiner Garg], Schleswig-Holsteins Landesgesundheitsminister: &amp;quot;Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben – und das ist von mir auch so gewollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [https://www.evangelisch.de/inhalte/152061/03-09-2018/ethikratsvorsitzender-haelt-widerspruchsloesung-fuer-organabgabepflicht Karl Lauterbach],SPD-Vize-Fraktionschef: &amp;quot;Ich bin ein klarer Befürworter der Widerspruchslösung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [https://www.evangelisch.de/inhalte/152263/15-09-2018/neuregelung-der-organspende-weiter-umstritten-transplantationsmediziner-nagel-fuer Eckhard Nagel],langjährige Transplantationsmediziner: &amp;quot;Ich will, dass sich jeder bewusst damit auseinandersetzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [http://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/organspende-gruettner-will-organspende-neu-regeln-a-1595247 Hessischer Sozialminister Grüttner] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97375/Unionspolitiker-fordert-Neuausrichtung-der-Organspende Georg Nüßlein (CSU)], stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, fordert die [[WSR]]&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89176/Sachsen-Anhalts-Sozialministerin-fuer-Widerspruchsregelung-bei-Organspende Petra Grimm-Benne (SPD)], Sachsen-Anhalts Sozialministerin, sprach sich die die [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/das-lange-warten-auf-ein-neues-organ-21179-art1710581.html Bernhard Banas], Leiter des Transplantationszentrums Regensburg: Wenn die große Mehrheit der Deutschen einer Organspende positiv gegenüberstünden, läge es doch nahe, das bislang praktizierte Vorgehen umzudrehen und die sogenannte Widerspruchslösung einzuführen.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contra ==&lt;br /&gt;
=== Ein Beispiel von Contra ===&lt;br /&gt;
[[file:Widerspruch.jpg|right |300 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Petition wurde eingereicht mit den Schlagworten: &amp;quot;Nein zur Widerspruchslösung! Ja, zum Leben!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erweckt den Eindruck, dass die Widerspruchsregelung zum Tod der Menschen führt, ein Nein zur Widerspruchsregelung hingegen zum Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich, dass weder der [[Hirntod]] noch der organisatorische Ablauf einer Organtransplantation verstanden wurde, vielleicht auch um diese folgenden Punkte kein Wissen besteht:&lt;br /&gt;
* Wenn der Hirntod festgestellt ist, gibt es kein Zurück ins Leben.&lt;br /&gt;
* Der festgestellte Hirntod ist eine von drei Voraussetzungen, damit eine Organentnahme erfolgen kann. Die beiden anderen Voraussetzungen sind: Es muss eine Zustimmung zur Organentnahme vorliegen und die Organentnahme muss von einem Arzt vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Die Widerspruchsregelung gibt nur den Weg vor, wie man zur Zustimmung zur Organentnahme gelangt: Wer nicht widersprochen hat, ist im Falle seines Hirntodes Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus Kirchenkreisen ===&lt;br /&gt;
Aus Kirchenkreisen gab es diese Äußerungen zu geplanten Einführung der Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
* 13.03.2018: [https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Organspende-nicht-ohne-freiwillige-Zustimmung-249R Zentralkomitee der deutschen Katholiken]&lt;br /&gt;
* 04.10.2018: [https://www.ekd.de/referentenentwurf-bmg-organspende-38289.htm Gemeinsame Stellungnahme] der [[DBK]] und der [[EKD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19074.pdf#P.8573 17.01.2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche ====&lt;br /&gt;
Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, lehnt die Widerspruchsregelung ab: &amp;quot;Das Wort ‚Spende‘ steht für freiwilliges Geben. Bei der sogenannten Widerspruchslösung wird daraus ein Zwang, dem ich nur durch meinen expliziten Widerspruch entkommen kann. Das ist ein schwerer Eingriff in die persönliche Integrität und individuelle Gewissensfreiheit. Das degradiert einen sterbenden Menschen zu einem Materiallager für andere. Dabei ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod nach wie vor und weltweit umstritten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekmd.de/presse/pressestelle-magdeburg/landesbischoefin-lehnt-widerspruchsloesung-bei-der-organspende-ab.html Zugriff am 26.10.2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Begriff &amp;quot;Widerspruchsregelung&amp;quot; beinhaltet die Aussage, dass Widerspruch möglich ist. Daher kann hier von keinem Zwang die Rede sein. Damit ist es auch kein Eingriff in die persönliche Integrität, erst recht kein schwerer Eingriff. Die Gewissensfreiheit wird gar nicht berührt, da niemand seine Entscheidung begründen muss. Die Wortwahl &amp;quot;Materiallager&amp;quot; kommt aus dem Umfeld von [[KAO]] und verletzt die Menschenwürde. Die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod wird nur von einer Minderheit bestritten, ähnlich wie bei anderen [[Verschwörungstheorien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirche ====&lt;br /&gt;
Am 27.09.2018 veröffentlichte Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz einen Pressebericht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bistum-magdeburg.de/upload/2018/BilderSeptember/2018-154-Pressebericht-Herbst-VV.pdf Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Regelung lehnen wir ab. ... Das gebieten die Selbstbestimmung, das Konzept der Patientenautonomie und die Würde des Menschen, die auch über den Tod hinaus von Bedeutung sind. Diese Prinzipien, denen in unserer gesamten Gesellschafts- und Rechtsordnung eine zentrale Bedeutung zukommt, würden von der Widerspruchslösung unterminiert.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da eine doppelte Widerspruchsregelung zur Diskussion steht, haben der Organspender selbst (zu seiner Lebzeit) aber auch seine Hinterbliebenen (nach Feststellung des Hirntodes) die Möglichkeit, der Organentnahme zu widersprechen. Damit bleiben die Prinzipien der freien Entscheidungsmöglichkeit auf doppelter Ebene erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Problematisch ist die Widerspruchsregelung also deshalb, weil die Freiwilligkeit &lt;br /&gt;
der Organspende nicht zweifelsfrei feststeht und weil das Konzept der Autonomie zugunsten &lt;br /&gt;
eines staatlichen Paternalismus aufgegeben wird.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da die Selbstbestimmung durch die Widerspruchsregelung erhalten bleibt, gibt es keinen staatlichen Paternalismus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen. Sie kann weder erzwungen noch erwartet werden, ist aber ein Akt von hohem moralischem Wert.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da die Selbstbestimmung durch die Widerspruchsregelung erhalten bleibt, bestehen weder Zwang noch Pflicht zur Organspende.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Bereitschaft zur Organspende – und somit die Spenderzahl – zu erhöhen, muss nicht zuletzt auch Vertrauen zurückgewonnen werden, das durch verschiedene Skandale verloren gegangen ist.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es muss kein Vertrauen zurückgewonnen werden, da es diesen Vertrauensverlust gar nicht gibt. Der Vertrauensverlust ist ein Produkt der Medien. In den Jahren 2012 und 2013 war der Anteil der [[Nicht-Organspender]] nicht höher als in den Jahren davor. Seit dem Jahr 2013 sinkt der Anteil der [[Nicht-Organspender]]. Damit steigt der Anteil der [[Organspender]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Organspendebereitschaft zu erhöhen, ist eine gesamtgesellschaftliche und andauernde Aufgabe, die nicht mit einer Widerspruchslösung erledigt werden kann.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe sollten sich die Kirchen nicht herausnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Regelung von 2012 sollte in Bezug auf die Prozesse und Strukturen hin überprüft und gegebenenfalls geändert werden.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dies wurde offensichtlich vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn getan. Daher bringt er die Widerspruchsregelung in die gesamtgesellschaftliche Diskussion ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir stehen der Organspende ausdrücklich positiv gegenüber. Sie ist für Christen eine Möglichkeit, Nächstenliebe auch über den Tod hinaus auszuüben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Politik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bayern ====&lt;br /&gt;
Am 12.07.2018 wurde mit der [https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000015000/0000015453.pdf Drucksache 17/23290] die Staatsregierung  aufgefordert,  sich  auf  Bundesebene für einen Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Organspenden einzusetzen. Der Antrag enthält 7 Punkte:&lt;br /&gt;
# Verbesserung  der  Vergütung  für  die  Entnahmekrankenhäuser,&lt;br /&gt;
# Einführung  von  Sanktionen  für  Kliniken,  die  sich nicht an der Organspende beteiligen,&lt;br /&gt;
# bessere  Vergütung  für  Transplantationsbeauftragte in Krankenhäusern,&lt;br /&gt;
# Einführung  mobiler  Expertenteams  zur  Feststellung des Hirntods,&lt;br /&gt;
# Berücksichtigung  von  Organspenden  in  Patientenverfügungen,&lt;br /&gt;
# Einführung der Widerspruchslösung,&lt;br /&gt;
# Möglichkeit der Spende nach Herzstillstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.09.2018 wurde hierfür eine Ablehnung empfohlen,  mit folgendem Stimmergebnis (siehe [http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Folgedrucksachen/0000017000/0000017188.pdf Drucksache 17/23998]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
CSU: Ablehnung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SPD: Zustimmung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
FREIE WÄHLER: Enthaltung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B90/GRÜ: Enthaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchlich-politisch ===&lt;br /&gt;
Der Bundesvorstand des &amp;quot;Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU&amp;quot; (EAK) beschloss am 12.11.2018 am Rande der Herbstsynode  der  Evangelischen  Kirche  in  Deutschland  (EKD)  in  Würzburg einstimmig die &amp;quot;Stellungnahme zur aktuellen Organspende-Diskussion&amp;quot;. Darin heißt es: &amp;quot;Eine solche Beweislastumkehr &lt;br /&gt;
würde ... nicht  weniger  als einen  hoch  problematischen Bruch mit bisherigen Konstanten in der Grundprogrammatik beider Unionsparteien bedeuten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.eak-cducsu.de/sites/www.eak.cdu.de/files/zur_aktuellen_organspende-diskussion_verabschiedet.pdf Zugriff am 05.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Es fällt bei diesem Positionspapier auf, dass einige Zitate aus dem Jahr 2012 und früher stammen und nicht im Zusammenhang mit der Frage um Widerspruchsregelung abgegeben wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 06.01.2020 erschien vom &amp;quot;Bevollmächtigten des Rates der EKD und Katholisches Büro in Berlin&amp;quot; die gemeinsame &amp;quot;[https://www.ekd.de/stellungnahme-widerspruchsloesung-zum-transplantationsgesetz-52585.htm Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz]. Darin wird gegen die von Jens Spahn angestrebte doppelte Widerspruchsregelung agiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsregelung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
=== Analyse der Argumente gegen die Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
[[Argumente gegen die Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelungen in der EU ==&lt;br /&gt;
=== Tabellarische Übersicht A ===&lt;br /&gt;
{{DCD2016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellarische Übersicht B ===&lt;br /&gt;
Die [[Wissenschaftlichen Dienste]] veröffentlichten am 09.08.2018 eine Aufzählung der Regelungen zur Organspende in den Mitgliedstaaten der [[EU]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundestag.de/resource/blob/573010/9fc1f08cad58e25dafd84df5d4b36855/WD-3-208-18-pdf-data.pdf Zugriff am 20.04.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! !!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
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| ||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Graphische Übersicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WSR-2017.jpg|right |300 px]]&lt;br /&gt;
Die nebenstehende Grafik zeigt auf, welche Nationen die [[Zustimmunmgsregelung]] bzw. [[Erklärungsregelung]] besitzen und welche Nationen die Widerspruchsregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit der Selbsthilfegruppen ===&lt;br /&gt;
Viele Selbsthilfegruppen engagieren sich seit Jahren bei der Aufklärung über Hirntod und Organspende. Auch mit einer eingeführten Widerspruchsregelung geht die Arbeit der Selbsthilfegruppen unvermindert weiter:&lt;br /&gt;
* Transplantierte als lebenden Beweis des Erfolgs &amp;lt;br&amp;gt;  Transplantierte sind Beispiele für den Erfolg der Transplantationsmedizin. Auf sie kann auch mit einer Widerspruchsregelung in der Aufklärungsarbeit nicht verzichtet werden. &lt;br /&gt;
* Ergebnisse einer BZgA-Umfrage &amp;lt;br&amp;gt;  Nach der BZgA-Repräsentativbefragung &amp;quot;Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende&amp;quot; haben 42% der Menschen zur Frage der Organspende bisher keine Entscheidung getroffen, 48% der Befragten fühlen sich bisher nicht ausreichend informiert fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.organspende-info.de/sites/all/files/files/Forschungsbericht_Organspende_2016_final(2).pdf Zugriff am 07.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Spanne zwischen Wort und Tat &amp;lt;br&amp;gt;  Nach repräsentativen Umfragen stimmen rund 85% der Bundesbürger der Organspende zu. In den Kliniken erfolgt jedoch nach Feststellung des Hirntodes aktuell (seit 2016) bei nur rund 76% eine Zustimmung zur Organentnahme. Auch hierfür ist Aufklärungsarbeit notwendig.&lt;br /&gt;
Die Arbeit der Selbsthilfegruppen wird durch die Widerspruchsregelung nicht berührt und daher auch nicht geschmälert. Daher benötigen die Selbsthilfegruppen auch weiterhin finanzielle Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsfindung bei Entscheidungsunfähigen ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerspruchsregelung in der DDR ===&lt;br /&gt;
Es gab bereits in Deutschland - in der DDR - eine Widerspruchsregelung, bei der die Hinterbliebenen der Organentnahme nicht widersprechen konnten (= einfache Widerspruchsregelung). Die Argumentation war in etwa: eine Leiche ist juristisch keine &amp;quot;Sache&amp;quot;, über die die Hinterbliebenen kein &amp;quot;Eigentumsrecht&amp;quot;, also keine Verfügungsgewalt haben könnten. Es gab darüber keine öffentliche Diskussion. Niemand hat dabei etwas Unrechtes oder Anstößiges gefunden. Auch ist keine Stellungnahme der Ostkirchen dazu bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Widerspruchsregelung der DDR trat am 04.07.1975 durch die &amp;quot;Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen&amp;quot; in Kraft. Am 05.08.1987 wurde die Verordnung zur besseren materiellen Absicherung des Spenders neu geregelt, die neue Fassung trat am 01.10.1987 in Kraft. Durch den Einigungsvertrag vom 31.08.1990 wurde diese Verordnung aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verfassungen.ch/de/ddr/organtransplantationsverordnung75.htm Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In § 4 dieser Verordnung heißt es: &amp;quot;Die Organentnahme von Verstorbenen für Transplantationszwecke ist zulässig, falls der Verstorbene zu Lebzeiten keine anderweitigen Festlegungen getroffen hat:&amp;quot; Damit hat der Staat faktisch die Widerspruchsregelung festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=1041&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=114957&amp;amp;s=erkl%E4rung&amp;amp;s=hirntod Ärzteblatt 1987]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links zu den Petitionen ===&lt;br /&gt;
Über diese Links können die Petitionen zur Einführung der Widerspruchsregelung unterstützt werden:&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/organspende-ja-zur-widerspruchsl%C3%B6sung Katja Wagners] Freundin wartet seit Jahren auf ein Spenderherz&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/%C3%A4nderung-des-transplantationsgesetzes-einf%C3%BChrung-der-widerspruchsl%C3%B6sung-jensspahn-bmg-bund-organspende Thomas Müller] verdankt seiner 2012 transplantierten Niere Lebenszeit und Lebensqualität&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/bundestag-widerspruchsl%C3%B6sung-organspende Claudia Ohme] ist 14 Jahre nierentransplantiert. Dafür ist sie froh und dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Bei nüchterner Betrachtung aller gegen die WSR vorgebrachten Argumente werden verschiedene Gruppen deutlich:&lt;br /&gt;
# Die Argumente richten sich nicht gegen die WSR, sondern gegen die [[Notstandsregelung]].&lt;br /&gt;
# Die Argumente stellen eine juristische bzw. ethische Doppelmoral dar.&lt;br /&gt;
# Die Argumente sind realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Wer will, findet Wege. &amp;lt;br&amp;gt;Wer nicht will, findet Gründe. &amp;lt;br&amp;gt;(Willy Meurer)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]] - [[Erklärungsregelung]] - [[Vertrauensregelung]] - [[Zustimmungsregelung]] - [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
[https://cdn2.hubspot.net/hubfs/4626331/gesetzentwurf_widerspruchsloesung_neu.pdf?__hssc=186688311.1.1554398241238&amp;amp;__hstc=186688311.1e0bfbbd46be28e680c2fd26ba7d9b7a.1554398241236.1554398241236.1554398241236.1&amp;amp;__hsfp=4056999090&amp;amp;hsCtaTracking=48c22bca-6e07-4c97-a060-adc5abb33784%7C1959e96b-6366-423f-99a3-38f50d66dcb2 Gesetzentwurf von Jens Span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von [[Klaus Schäfer]]:&lt;br /&gt;
* [https://ethik-heute.org/organspende-debatte-um-widerspruchsregelung Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung] In: Ethikheute (11.04.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regelungen]] [[Kategorie: WSR]] [[Kategorie: Mehr Organspender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23934</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23934"/>
		<updated>2026-05-10T04:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32) / Ein &#039;&#039;&#039;[https://www.organspende-wiki.de/pdf/FlyWSR26a.pdf Flyer]&#039;&#039;&#039; zur [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Entz%C3%BCndungen_des_Gehirns&amp;diff=23933</id>
		<title>Entzündungen des Gehirns</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Entz%C3%BCndungen_des_Gehirns&amp;diff=23933"/>
		<updated>2026-05-09T19:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Weiterleitung nach Entzündung des Gehirns erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Entzündung des Gehirns]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Der_Hirntod_wartet_nicht&amp;diff=23932</id>
		<title>Der Hirntod wartet nicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Der_Hirntod_wartet_nicht&amp;diff=23932"/>
		<updated>2026-05-09T19:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die zum [[Hirntod]] führenden [[Ursachen]] sind nach den [[DSO]]-Jahresberichten ab 2008 bei Organspendern wie folgt verteilt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|[[Hirnblutung]] !!width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Ischämisch-hypoxischer Hirnschaden]] !!width=&amp;quot;15%&amp;quot;|[[Schädelhirntrauma]] !!width=&amp;quot;10%&amp;quot;|[[Hirninfarkt]] !!width=&amp;quot;2%&amp;quot;|...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ca. 50% ||ca 25% ||10-15% ||10-15% ||2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sekunden bis Stunden ||Sekunden ||Sekunden ||Sekunden bis Minuten ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zum [[Hirntod]] führenden [[Ursachen]] treten ohne jede Vorwarnung auf und reißen den Menschen binnen Sekunden in die [[Bewusstlosigket]], aus der er nicht mehr heraus kommt. Da die [[Ursachen]] so schwerwiegend sind, können die Ärzte das Leben nicht mehr retten. Es endet meist binnen wenigen Tagen - manchmal binnen weniger Stunden - im [[Hirntod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei den seltenen Ursachen wie [[Hirntumor]], [[Entzündungen des Gehirns]] und [[Hydrozephalie]] dauert es bis zum Hirntod Tage und Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Willy_Meurer&amp;diff=23931</id>
		<title>Willy Meurer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Willy_Meurer&amp;diff=23931"/>
		<updated>2026-05-09T19:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Wer will, findet Wege. &amp;lt;br&amp;gt;Wer nicht will, findet Gründe. &amp;lt;br&amp;gt;(Willy Meurer)}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=WSR&amp;diff=23930</id>
		<title>WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=WSR&amp;diff=23930"/>
		<updated>2026-05-09T19:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Back_grau|Am 16.01.2020 wurde im Deutschen Bundestag die WSR mehrheitlich abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dserver.bundestag.de/btp/19/19140.pdf Zugriff am 15.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|Betrachtet man den Inhalt der gegen die Widerspruchsregelung vorgebrachten Argumente rein sachlich, so ist meist festzustellen, dass diese Argumente an der Sache vorbei gehen. Es geht z.B. nicht um einen Zwang, dass alle Hirntoten nun [[Organspender]] werden, so wie bei der [[Notstandsregelung]]. Es geht darum, dass sich jeder entscheiden soll. Eine Nicht-Entscheidung wird mit der Widerspruchsregelung einer Zustimmung zur Organentnahme gleichgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man beachte daher die Anmerkungen zu den einzelnen Argumenten.}}&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Die Widerspruchsregelung regelt etwas&amp;lt;br&amp;gt;was die Mehrheit der Deutschen nicht bereit ist zu regeln:&amp;lt;br&amp;gt;Die Antwort auf die Frage zur Organentnahme.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die Widerspruchsregelung ist der einzige lückenlose Zwang, sich zur Frage der Organspende zu entscheiden,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
wobei das &amp;quot;Ja&amp;quot; oder &amp;quot;Nein&amp;quot; eine persönliche Entscheidung bleibt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Niemand weiß, wann es wen trifft - es kann jeden jederzeit treffen - das Leben belegt es.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Daher ist es sinnvoll, sich jetzt zu entscheiden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wer sich noch nicht entscheiden kann, soll &amp;quot;Nein&amp;quot; ankreuzen,&amp;lt;br&amp;gt;man kann es später - so lange man noch lebt - jederzeit ändern, ohne Angaben von Gründen.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Was ist das für eine Moral,&amp;lt;br&amp;gt;die Organe aus Nationen mit Widerspruchsregelung annimmt,&amp;lt;br&amp;gt;aber im eigenen Land die Widerspruchsregelung aus moralischen Gründen ablehnt?}}&lt;br /&gt;
{{Back_lila|&#039;&#039;&#039;[[Doppelmoral]]&#039;&#039;&#039; ist, wenn man Organe aus Nationen mit [[WSR]] annimmt,&amp;lt;br&amp;gt;aber die [[WSR]] im eigenen Land aus irgend welchen Gründen verbieten will.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|300 px|right|Die drei Eisheiligen]]&lt;br /&gt;
=== Widerspruchsregelung 2.0 (2022+) ===&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt geht es um einen 2. Versuch, in Deutschland die Widerspruchsregelung einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2022 ====&lt;br /&gt;
Am 23.05.2022 meldete der Informationsdienst Wissenschaft ([[idw]]): &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;[https://idw-online.de/de/news794283 Vorbild Schweiz: Die Bevölkerung votiert mehrheitlich für die Einführung der Widerspruchslösung]&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hätte es in Deutschland im Jahr 2019 auch eine Volksabstimmung zur Frage der Widerspruchsregelung gegeben, so hätte Deutschland seit dem Jahr 2019 eine Widerspruchsregelung. Die Volksvertretet betrieben jedoch bei der Abstimmung Politik&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es entsteht der Eindruck, dass es bei der Abstimmung nicht um die Widerspruchsregelung ging, sondern um die Person Jens Spahn. Er hatte schon so viel erreicht. Nun griff er nach der Kanzlerschaft. Mit diesem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Widerspruchsregelung sollte offensichtlich Jens Span in die Schranken gewiesen werden. Anders sind die vielen Gegenstimmen aus CDU/CSU nicht zu verstehen. - Wenn es um die Organkranken gegangen wäre, hätte es mindestens eine 2/3-Mehrheit gegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entschieden anders als das Volk in allen zuvor erfolgten Umfragen angab. Damit simmten die Bundestagsabgeordneten nachweislich gegen den Willen des Volkes.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Damit mutierte diese Bundestagsabgeordneten von Volksvertretern zu Politikern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis90/Die GRÜNEN haben auf ihrer 48. Bundesdelegiertenkonferenz  (15.-16.10.2022) am 16.10.2022 mit einer knappen Mehrheit beschlossen, die  &amp;quot;Widerspruchslösung in der Organspende (zu) implementieren&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gruene.de/artikel/parteitag-gruene-friedens-und-sicherheitspolitik-in-der-zeitenwende Zugriff am 17.10.2022.&lt;br /&gt;
* https://antraege.gruene.de/48bdk/widerspruchslosung-in-der-organspende-implementieren-19962&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit sprach sich die Partei-Basis gegen das von ihrer Partei-Vorsitzenden Annalena Baerbock initiierten Modell aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2023 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erklärte im Januar 2023: &amp;quot;Das geltende Gesetz ist gescheitert.&amp;quot; Hierauf sagte Kirsten Kappert-Gonther, Gesundheitspolitikerin der Grünen im Bundestag: &amp;quot;Ein Gesetz für gescheitert zu erklären, bevor es umgesetzt wurde, ist verfrüht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://presse-augsburg.de/gruene-und-fdp-kritisieren-lauterbach-vorstoss-zur-organspende/842773 Zugriff am 25.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sagte aber nicht, wie lange die [[Organpatienten]] und deren Angehörigen auf die Umsetzung und das Einsetzen der Wirkung warten sollen. Seit der Einführung im Januar 2020 sind inzwischen 2 Jahre vergangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funktioniert die &amp;quot;neue deutsche Geschwindigkeit&amp;quot; nur im Zusammenhang mit Technik (Flüssiggasterminal),&amp;lt;ref&amp;gt;https://mein-stuttgart.com/scholz-weiht-1-fluessiggasterminal-in-deutschland-ein Zugriff am 25.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei das Einrichten eines Organspenderegister auch eine technische Angelegenheit ist. Daher muss man bei der &amp;quot;neuen deutschen Geschwindigkeit&amp;quot; mindestens 2 Gängen sprechen, einen 1. und einen 2. Gang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faktisch stellt sich Kappert-Gonther damit schützend vor Annalena Baerbock, die 2019 die treibende Kraft für die aktuelle Regelung war. Ihr &amp;quot;Leistung&amp;quot; soll nicht rückgängig gemacht werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Hier zeigt es sich, dass es weniger um die Sache geht, sondern um Personen und Funktionen. Dieses Verhalten wird umgangssprachlich als &amp;quot;Politik&amp;quot; bezeichnet. - Auch bei der Abstimmung im Januar 2020 dürfte Politik gemacht worden sein: Jens Span, der schon nach der Kanzlerschaft gegriffen hat, wurde mit der Ablehnung der von ihm auf den Weg gebrachten Widerspruchsregelung ein Denkzettel verpasst. Auch hierbei ging es weniger um die [[Organpatienten]], sondern viel mehr um die Person Jens Span.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesem Thema wird deutlich, dass es für alles und immer 3 Gründe gibt:&lt;br /&gt;
# Einen Grund, den ich nenne.&lt;br /&gt;
# Einen Grund, den ich verschweige.&lt;br /&gt;
# Ein Grund, der mir selbst nicht bewusst ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.02.2023 wurde  vom &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de Bündnis ProTransplant]&amp;quot; der Aufruf &amp;quot;[https://www.presseportal.de/pm/159855/5450773 Wir wollen leben]&amp;quot; ins Internet gestellt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 01.03.2023 wurde vom &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de Bündnis ProTransplant]&amp;quot; dem Bundesministerium für Gesundheit den offenen Brief &amp;quot;[https://www.pro-transplant.de/offene-briefe/deutschen-irrweg-in-der-organspendepolitik-beenden Deutschen Irrweg in der Organspendepolitik beenden]&amp;quot; übergeben. Er trägt über 50 Unterschriften, meist von Gruppen und Verbänden. Darin werden 5 Forderungen gestellt:&lt;br /&gt;
# Doppelte Widerspruchsregelung &lt;br /&gt;
# Reform der Organisations-Strukturen und Prozesse in der Organspende &lt;br /&gt;
# Organspende nach Kreislauftod &lt;br /&gt;
# Crossover- und Ketten-Lebendspende &lt;br /&gt;
# Altruistische Organspende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meldungen zur Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
* 15.03. [https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/umfrage-meinung-organspende-widerspruchsloesung-100.html Organspende: Zwei Drittel für Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
* 20.02. [https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-minden-luebbecke/bad-oeynhausen/organspenden-widerspruchslosung-2710158?&amp;amp;npg Mediziner sprechen sich für Widerspruchslösung aus]&lt;br /&gt;
* 06.02. [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/140805/Herzgesellschaften-fordern-erneute-Diskussion-um-Widerspruchsloesung-bei-den-Organspenden Herzgesellschaften fordern erneute Diskussion um Widerspruchslösung bei den Organspenden]&lt;br /&gt;
* 16.01. [https://www.sonntagsblatt.de/artikel/epd/organspende-holetschek-begruesst-vorstoss-zur-widerspruchsloesung Organspende: Holetschek begrüßt Vorstoß zur Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mails von P. Klaus Schäfer SAC an Bundestagsabgeordnete im Zusammenhang mit der WSR:&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 09.03.2023a]]&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 09.03.2023b]]&lt;br /&gt;
* [[E-Mail vom 13.03.2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10.11.2023 haben im Bundesrat die Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Berlin, Sachsen, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern einen Anstoß zur Einführung der Widerspruchsregelung unternommen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2023/0501-0600/0582-23.html Zugriff am 20.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bundesrat beauftragte am 15.12.2023 den Bundestag, die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Widerspruchslösung als Grundlage für die Zulässigkeit der Organentnahme im Transplantationsgesetz (TPG)&#039;&#039;&#039;&amp;quot; festszuschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2023/0501-0600/0582-23.html&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2023/0501-0600/582-23(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Zugriff am 20.12.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2023/0501-0600/582-23(B).pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Beschluss vom 15.12.2023]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/23/1040/26.html;jsessionid=E32A1C8C2161CBFFC8288198D60B5AF5.live241?nn=4352768#top-26 Beschreibung dieses Beschlusses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pro und Contra ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärungsregelung trat zum 01.11.2012 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/4_Pressemitteilungen/2012/2012_3/120725_PM_53_Gesetz_zur_Neuregelung_der_Organspende.pdf Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorschlag der doppelter Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
==== Gesetzentwurf der doppelte Widerspruchsregelung ====&lt;br /&gt;
Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagene doppelte Widerspruchsregelung sieht für § 4 [[TPG]] folgende Änderung vor:&amp;lt;ref&amp;gt;https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/110/1911096.pdf Zugriff am 04.04.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|(1) Der Arzt, der die Organ-oder Gewebeentnahme vornehmen oder unter dessen Verantwortung die Gewebeentnahme nach § 3 Absatz 1 Satz 2 vorgenommen werden soll, ist verpflichtet, durch eine Anfrage des nach § 2 Absatz 4 zur Auskunft berechtigten Arztes bei dem Register nach § 2 Absatz 3 zu klären, ob eine Erklärung des möglichen Organ- oder Gewebespenders  zur  Organ- oder  Gewebeentnahme  nach  § 2  Absatz  1  Nummer  3  vorliegt. Hat die Anfrage keine Erklärung ergeben und liegt dem Arzt auch weder ein schriftlicher Widerspruch vor noch ist ihm ein entgegenstehender Wille des möglichen Organ- oder Gewebespenders bekannt, &#039;&#039;&#039;ist der nächste Angehörige des möglichen Organ- oder Gewebespenders  zu  befragen,  ob ihm ein  schriftlicher  Widerspruch  oder  ein  der  Organ- oder Gewebeentnahme entgegenstehender Wille des möglichen Organ- oder Gewebespenders bekannt  ist&#039;&#039;&#039;. Ist bei  mehreren  gleichrangigen  nächsten Angehörigen keinem  der  Angehörigen ein schriftlicher Widerspruch oder ein entgegenstehender Wille bekannt, so ist die Entnahme unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3, Satz 2 und Absatz 2 zulässig.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich mit der zur Patientenverfügung ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Patientenverfügung#Patientenverf.C3.BCgungs-Gesetz|Änderung des Betreuungsrechts]] zum 01.09.2009 wurde der Patientenwille gesetzlich gesichert. Dies kommt besonders in den [https://dejure.org/gesetze/BGB/1901a.html § 1901a BGB] (Patientenverfügung) und [https://dejure.org/gesetze/BGB/1901b.html § 1901b BGB] (Gespräch zur Feststellung des Patientenwillens) zum Ausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Patientenverfügung]] geht es darum, den Willen des Patienten umzusetzen. Dies kann in bestimmten Situationen das [[Therapieende]] bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einführung der doppelten Widerspruchsregelung geht es darum, den Willen des Hirntoten umzusetzen. Konkret bedeutet dies, dass - wenn kein schriftlicher Widerspruch zur Organentnahme bekannt ist - die Hinterbliebenen gefragt werden, ob ihnen ein mündlicher Widerspruch des Hirntoten zur Frage der Organspende bekannt ist. Wenn den Hinterbliebenen kein mündlicher Widerspruch des Hirntoten bekannt ist, können die Organe entnommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird dem Willen des Hirntoten in doppelter Weise entsprochen:&lt;br /&gt;
* Wenn eine schriftliche Willensäußerung vorliegt, wird dieser entsprochen.&lt;br /&gt;
* Wenn keine schriftliche Willensäußerung vorliegt, werden die Hinterbliebenen gefragt, ob ihnen ein schriftlicher oder mündlicher Widerspruch zur Frage der Organentnahme vorliegt.&lt;br /&gt;
Wenn kein Widerspruch zur Organentnahme bekannt ist, werden dem Hirntoten die Organe entnommen. Somit ist bestmöglich das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen gewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutscher Ethikrat (2007) ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 brachte der Deutsche Ethikrat die Stellungnahme &amp;quot;Die Zahl der Organspenden erhöhen –&lt;br /&gt;
Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland&amp;quot; heraus. Darin wird auf die Praxis der Widerspruchsregelung in Österreich und Spanien Bezug genommen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nach der Widerspruchsregelung wird eine höhere Zahl von Organspenden als unter Geltung der erweiterten Zustimmungsregelung auch dann erreicht, wenn man die Angehörigen an der Entscheidung über die Organspende beteiligt. Dafür sprechen die Erfahrungen aus Spanien und Österreich. In diesen Ländern gilt zwar nach dem Wortlaut des Gesetzes die enge Widerspruchsregelung, praktiziert wird jedoch eine erweiterte Widerspruchsregelung. In Österreich werden die Angehörigen nur danach gefragt, ob ein nach dem Gesetz zu beachtender Widerspruch des Verstorbenen vorliegt; von der vorgesehenen Organentnahme wird jedoch auch abgesehen, wenn die Angehörigen ihr nachdrücklich widersprechen. In Spanien bemüht man sich offenbar sogar um eine ausdrückliche Zustimmung der Angehörigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[DER]]: Stellungnahme. Die Zahl der Organspenden erhöhen – Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland. Berlin 2007, 30. Nach: https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/Archiv/Stellungnahme_Organmangel.pdf Zugriff am 09.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde in Deutschland die gleiche Regelung eingeführt werden, wie sie für Österreich gilt. Siehe: [[#Österreich|Österreich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fazit ====&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die von Jens Span vorgeschlagene doppelte Widerspruchsregelung achtet auf bestmögliche Weise das Selbstbestimmungsrecht des Hirntoten. Damit wird der Wille des Hirntoten umgesetzt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungs- und Widerspruchsregelung im Vergleich ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede im Ablauf einer Organspende auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die unten genannte Petition &amp;quot;Nein zur Widerspruchslösung! Ja, zum Leben!&amp;quot; regte mich hierzu an. Es könnten noch mehr Menschen nicht so recht verstanden haben, um was es bei der Widerspruchsregelung geht. Sie sollen hier die notwendigen Informationen erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!Erklärungsregelung seit 2012 !!angestrebte Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seit Herbst 2012 soll sich jede(r) ab dem vollendeten 16. Lebensjahr zur Frage der Organspende entscheiden und das Ergebnis schriftlich (auf einem Organspendeausweis) erklären. Damit sollen im Falle seines Hirntodes die Hinterbliebenen nicht &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039; werden müssen, ob der Hirntote einer Organentnahme zustimmte.&lt;br /&gt;
||Seit Herbst 2012 sind 5 Jahre vergangen. In diesem Zeitraum stieg der Anteil der [[potentiellen Organspender]] mit [[OSA]] von 7,8% im Jahr 2012 auf 16,0% im Jahr 2017 an. Dabei hätten es seit 2014 weit über 90% sein müssen. Um nun den Druck zur Entscheidung zu erhöhen, soll die Widerspruchsregelung eingeführt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center; background:#ff0&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Chronologischer Ablauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Der Hirntod wird festgestellt.&lt;br /&gt;
||Der Hirntod wird festgestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|| Es wird im Widerspruchsregister nachgeschaut, ob ein Widerspruch vorliegt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Hinterbliebenen werden &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob ein [[OSA]] vorliegt.&lt;br /&gt;
|| Wenn im Widerspruchsregister kein Widerspruch vorliegt werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob ein [[OSA]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Nach Einführung der Widerspruchsregelung wird der [[OSA]] seine Gültigkeit beibehalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; vorliegt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden keine Organe entnommen. (4,6% von Nein)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die hier genannten Prozentzahlen geben die Entscheidungen zur Organspende des Jahres 2017 wieder. Quelle: DSO: Jahresbericht 2017, 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden keine Organe entnommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Ja&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden die Organe entnommen. (19,7% von Ja)&lt;br /&gt;
|| Wenn ein [[OSA]] mit einem &amp;quot;Ja&amp;quot; zur Organentnahme vorliegt, werden die Organe entnommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#ff0&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Weniger als 20% der [[potentiellen Organspender]] hatten bis zum Jahr 2017 einen [[OSA]]. Damit trifft auf über 80% der [[potentiellen Organspender]] der nachfolgende Ablauf zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn kein [[OSA]] vorliegt, werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob sie den Willen des Hirntoten kennen.&lt;br /&gt;
|| Wenn kein [[OSA]] vorliegt, werden die Hinterbliebenen &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, ob sie den Willen des Hirntoten kennen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hat der Hirntote sich mündlich gegen eine Organspende ausgesprochen, werden keine Organe entnommen. (29,8% von Nein)&lt;br /&gt;
|| Hat der Hirntote sich mündlich gegen eine Organspende ausgesprochen, werden keine Organe entnommen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hat der Hirntote sich mündlich für eine Organspende ausgesprochen, werden die Organe entnommen. (26,7% von Ja)&lt;br /&gt;
|| Hat der Hirntote sich mündlich nicht gegen eine Organspende ausgesprochen, werden die Organe entnommen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kennen die Hinterbliebenen nicht die Haltung des Hirntoten zur Frage der Organentnahme, werden sie &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, wie sich der Hirntote vermutlich entschieden hätte.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn der Hirntote vermutlich gegen die Organspende war, werden keine Organe entnommen. (24,8% von Nein)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn der Hirntote vermutlich für die Organspende war, werden die Organe entnommen. (41,0% von Ja)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn die Hinterbliebenen den mutmaßlichen Willen des Hirntoten nicht kennen, werden sie &#039;&#039;&#039;gefragt&#039;&#039;&#039;, wie sie entscheiden.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die einen Hinterbliebenen entscheiden sich stellvertretend gegen die Organentnahme. (40,8% von Nein)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die anderen Hinterbliebenen entscheiden sich stellvertretend für eine Organentnahme. (12,6% von Ja)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wie an der Gegenüberstellung der [[Erklärungsregelung]] und der Widerspruchsregelung deutlich zu erkennen ist, besitzen beide Regelungen Gemeinsamkeiten. Der Unterschied besteht in der Verkürzung der Klärung bei fehlendem [[OSA]]. Weit über die Hälfte der Hinterbliebenen kennen den Willen des Hirntoten nicht und müssen daher eine Vielzahl an Fragen beantworten. Die Widerspruchsregelung reduziert die Anzahl auf maximal 2 Fragen:&lt;br /&gt;
* Liegt ein [[OSA]] vor?&lt;br /&gt;
* Tragen Sie dieses ungeschriebene Ja zur Organentnahme mit?&lt;br /&gt;
Angesichts dessen, dass über 80% der Hirntoten binnen einer Woche vom normalen Leben über die Zeit als Komapatient, in der man noch Hoffnung hatte, zum Hirntoten wurde, ist die Trauer und der seelische Schmerz bei den Hinterbliebenen von Hirntoten sehr groß. Für sie ist es eine große Entlastung, sich in dieser Situation nicht vielen Fragen stellen zu müssen. Wenn sie die Frage nach einem [[OSA]] mit eine Ja beantworten können, ist das ideal. Doch leider besitzen selbst 5 Jahre nach Änderung des [[TPG]] zur [[Erklärungsregelung]] über 80% der [[potentiellen Organspender]] keinen [[OSA]]. Die Widerspruchsregelung würde daher für die Hinterbliebenen eine große Entlastung darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Gesundheitsminister vorgeschlagene &#039;&#039;&#039;doppelte Widerspruchsregelung&#039;&#039;&#039; sieht vor, dass die Hinterbliebenen nach dem mündlichen Willen zur Frage der Organentnahme gefragt werden. Es wird somit bestmöglich das Selbstbestimmungsrecht des Hirntoten geachtet und umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Diskussion ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!für die Widerspruchsregelung !!gegen die Widerspruchsregelung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sportler für Organspende&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vso.de/media/downloads/VSO-an-Bundestag-f.pdf Zugriff am 26.10.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freiheit ist, wenn man widersprechen kann.&lt;br /&gt;
|| Peter Dabrock]&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152061/03-09-2018/ethikratsvorsitzender-haelt-widerspruchsloesung-fuer-organabgabepflicht Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine solche Regelung würde den menschlichen Körper zu einem Objekt staatlicher Sozialpflichtigkeit machen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Eine [[Notstandsregelung]] würde dies tun, aber keine doppelte Widerspruchsregelung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl Lauterbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin ein klarer Befürworter der Widerspruchslösung.&lt;br /&gt;
|| Eugen Bryasch&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchslösung würde das Vertrauen in das Transplantationssystem weiter schwächen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Gegenteil: Die Widerspruchsregelung würde das Vertrauen in das Transplantationssystem stärken, weil damit zum Ausdruck kommt, dass der Staat eindeutig hinter der Organtransplantation steht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heiner Garag&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/965073/organspende-widerspruechsloesung-nicht-hier-frage.html Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben – und das ist von mir auch so gewollt.&lt;br /&gt;
||Otto Fricke&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd251018&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152979/25-10-2018/neuregelung-von-organspenden-spahn-stoesst-im-bundestag-auf-widerstand?kamp=b-014 Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht der Bürger muss widersprechen, damit der Staat nicht eingreifen darf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es gibt so viele Bereiche, in denen der Staat den Bürgern die Freiheit völlig genommen hat und klare Vorgaben macht: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Bestattungspflicht, Haftpflichtversicherung für Kfz, Maut für Lkw´s auf Autobahnen, ... Es gibt keine Möglichkeit, aus diesem System herauszukommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckhard Nagel&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152263/15-09-2018/neuregelung-der-organspende-weiter-umstritten-transplantationsmediziner-nagel-fuer Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich will, dass sich jeder bewusst damit auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
||Heiner Koch&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer kein Organspender sein will, braucht niemandem darüber Rechenschaft abzulegen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wer bei der doppelten Widerspruchsregelung widerspricht, braucht auch niemanden darüber Rechenschaft ablegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jens Spahn&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 67. Sitzung (28.11.2018). Plenarprotokoll 19/67. Nach: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/19/19067.pdf Zugriff am 29.11.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das einzige Recht, das dabei beschnitten würde, wäre das Recht, sich keine Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;
||Martin Hein&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd120918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152211/12-09-2018/ethikrat-organspende-keine-moralische-verpflichtung Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zerstörtes Vertrauen kann man nicht durch die Vergesellschaftung des menschlichen Körpers zurückgewinnen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Vertrauen in die Organtransplantation ist bei der Bevölkerung nicht zerstört. Im Gegenteil. In den Jahren 2006-2012 betrug der Anteil der [[Nicht-Organspender]] zwischen 25,7 und 29,2%. Im Jahr 2013 betrug ihr Anteil 29,3%. Bis zum Jahr 2016 sank der Anteil kontinuierlich auf 23,8%. Auf diesem Stand befand er sich noch im Jahr 2017 (siehe: [[Organmangel#Entscheidungen_zur_Organspende]]). Fazit: Im Jahr 2013 war die Ablehnung zur Organspende nicht größer als in den Jahren zuvor. Seit 2013 steigt die Bereitschaft zur Organspende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchsregelung stellt keine &amp;quot;Vergesellschaftung des menschlichen Körpers&amp;quot; dar, da jeder das Recht hat, der Organspende zu widersprechen. Dieser Widerspruch muss nicht begründet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
für einen Christenmenschen ist die Nächstenliebe nicht der Ausnahmefall, sondern der Normalfall.&lt;br /&gt;
||Martin Hein&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd120918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt aber keine moralische Verpflichtung zu einer Organspende.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Widerspruchsregelung stellt keine moralische oder sonstige Verpflichtung zur Organspende dar, da jeder die Möglichkeit des Widerspruchs hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Claudia Schmidtke&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer  behauptet,  dass  es  zu  früh  sei,  um  eine  Widerspruchsregelung anzustreben, den muss ich fragen: Worauf warten wir? Die Menschen, die betroffen sind, haben keine Zeit.&lt;br /&gt;
||Ralf Meister&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd090918&amp;quot;&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/152169/09-09-2018/bischof-meister-gegen-widerspruchsregelung-bei-organspende Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich allein muss in Verantwortung vor Gott und den Menschen frei entscheiden, ob Organe und Gewebe entnommen werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese freie Entscheidung wird durch die Widerspruchsregelung nicht geschmälert oder gar genommen. Sie wird nur klarer. Bis zum Jahr 2017 hatten über 80% der [[potentiellen Organspender]] keinen [[OSA]], obwohl sie sich seit Herbst 2012 dazu erklären sollten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petra Sitte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sehe ich eher eine Zumutung für die Wartenden, die auf unsere Einsicht angewiesen sind oder dieser ausgeliefert sind.&lt;br /&gt;
|| Angelika Weigt-Blätgen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;https://www.ekiba.de/html/aktuell/aktuell_u.html?t=hllljd719kkuhalevn84vm8lt2&amp;amp;tto=1a7414ea&amp;amp;&amp;amp;cataktuell=&amp;amp;m=18286&amp;amp;artikel=17162&amp;amp;stichwort_aktuell=&amp;amp;default=true Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zudem pervertiert eine Widerspruchsregelung den grundsätzlich freiwilligen Charakter einer Spende.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Widerspruchsregelung pervertiert nicht den freiwilligen Charakter einer Spende, sondern klärt sie. Nach 5 Jahren Erklärungsregelung haben wir noch keine 20% [[OSA]] bei den [[potentiellen Organspendern]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petra Sitte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haben wir als Gesetzgeber  nicht  die  Rechte  einer  Minderheit  von  Erkrankten, die  uns  gegenüber  zunächst  erst  mal  schlechtergestellt sind, vor allem zu schützen?&lt;br /&gt;
||Susanne Kahl-Passoth&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist eine Illusion zu glauben, dass sich durch Einführung der Widerspruchsregelung die Organspende-Zahlen in Deutschland nennenswert erhöhen würden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Auch wenn durch die Widerspruchsregelung die Zahl der Organspender wesentlich erhöhen wird, so würde aber die Frage um Organspende klarer werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oliver Grundmann&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir führen jetzt hier eine theoretische, eine hochmoralische Diskussion über die Freiheit des  Individuums. Aber was für eine Idee von Freiheit ist es, zu sagen: „Ich habe die Freiheit, wegzuschauen; wenn Tausende Menschen leiden und sterben, ist mir das egal; ich muss mich damit ja nicht beschäftigen“?&lt;br /&gt;
||Susanne Kahl-Passoth&amp;lt;ref name=&amp;quot;ekiba070918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu gibt es nur einen Weg! Nämlich eine umfassende, auch schwierige ethische Fragen wie die Diskussion um den Hirntod offen ansprechende Information derjenigen, die um ihre Spende gebeten werden.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dies ist eine Ablenkung vom Thema. Zudem ist die Sache um den Hirntod klar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Sicht von jemandem, der auf ein Spenderorgan wartet, gibt es keine Zeit zu verlieren.&lt;br /&gt;
||Karin Maag&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pressreader.com/germany/der-tagesspiegel/20180905/281590946445168 Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Widerspruchslösung könnte noch mehr Ängste wecken und das Vertrauen in die Organspende senken.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es spricht hingegen vieles dafür, dass die Widerspruchsregelung Ängste beseitigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schreibe ich kein Testament, bin ich einverstanden mit der Erbfolge, die der Gesetzgeber vorgibt.&lt;br /&gt;
||Peter Liese&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekd.de/news_2010_09_01_debatte_organspenden.htm Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine solche Regelung schürt nur die Ängste der Menschen und lenkt von den wirklichen Problemen bei der Organspende ab.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es spricht hingegen vieles dafür, dass die Widerspruchsregelung Ängste beseitigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg Nüßlein&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mache ich keine Patientenverfügung, bin ich einverstanden damit, dass lebenserhaltende Maßnahmen getroffen werden, ich am Schluss an Maschinen hänge.&lt;br /&gt;
||Markus Dröge&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekd.de/news_2010_09_01_debatte_organspenden.htm Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärzte und Politiker sollen dafür sorgen, dass für jeden Menschen eine optimale medizinische Behandlung erfolgt, um ihn zu heilen.&amp;lt;ref group&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Aussage legt mangelhaften Sachverstand offen. Jeder Patient bekommt in Deutschland die optimale medizinische Behandlung. Doch bei einigen Patienten ist die Erkrankung schwerwiegender als die Medizin helfen kann. Diese Patienten sterben, einige davon den Hirntod.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gibt es für die auf der Warteliste bei ET stehenden schwerkranken Patienten keinen staatlichen Schutzauftrag?&lt;br /&gt;
|| Heribert Prantl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;Heribert Prantl: Am Ende der Laufzeit. In: Süddeutsche Zeitung (03.09.2018). Nach: https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-am-ende-der-laufzeit-1.4114734 Zugriff am 05.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Widerspruchslösung läuft darauf hinaus, den Körper ab dem Tod als Ersatzteillager zu betrachten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bereits die Jahre zuvor wurde von einigen [[Kritikern]] die Organspende als [[Ersatzteillager]] bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich halte Organspende für einen Akt gelebter Solidarität.&lt;br /&gt;
||Heribert Prantl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Sie heißt &amp;quot;Menschenwürde&amp;quot;, weil sie die Würde des Menschen bezeichnet. Ein Toter ist ein Leichnam, ein menschlicher Körper, aber kein Mensch mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heribert Hirte&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedem Menschen, der auch nach seinem Tod anderen Menschen zu einem Weiterleben oder zu verbesserter Gesundheit verhilft oder zumindest verhelfen möchte, gebührt mein ganz persönlicher Dank und die Anerkennung unserer Gesellschaft.&lt;br /&gt;
||Antje Hildebrandt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cicero.de/kultur/organspende-widerspruchsregelung-spahn-pro-contra-organspendeausweis Zugriff am 22.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiegt das Recht zu leben schwerer als das Recht auf einen würdevollen Tod?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ist eine Organentnahme ein unwürdiger Umgang mit einem Toten? Zudem: Auch bei der Widerspruchsregelung hat jeder das Recht, zu widersprechen. Dieses Recht wird ihm durch die Widerspruchsregelung nicht genommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Noll&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jede Organspende rettet Menschenleben, lindert Leiden, verbessert die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
||Grüne Karlsruhe&amp;lt;ref&amp;gt;https://gruenekarlsruhe.de/Veranstaltung/organspende-mit-widerspruchszwang/?instance_id=669 Zugriff am 28.03.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organspende mit Widerspruchszwang?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Faktisch sind die Worte insofern wahr, alsdass mit der Widerspruchsregelung widersprochen werden muss, wer seine Organe nicht spenden will, doch zuvor sprach niemand von einem Zustimmungszwang, weil man zustimmen muss, damit man seine Organe spenden konnte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Noll&amp;lt;ref name=&amp;quot;db2811&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organspende ist ein Akt der Mitmenschlichkeit, ein Ausdruck gelebter Solidarität &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Schwinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinn&amp;quot;&amp;gt;Michaela Schwinn: Pro Widerspruchslösung: Die Entscheidung ist mündigen Bürgern zuzutrauen. (SZ 01.01.2019) Nach: https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-pro-widerspruchsloesung-1.4271435 Zugriff am 14.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Organspendesystem hierzulande ist ein System auf Kosten derer, die sich Gedanken gemacht haben und Verantwortung übernehmen. Es ist ein System der Ignoranz. Ja, noch schlimmer: Es ist ein System der Heuchelei.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michaela Schwinn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinn&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedem mündigen Bürger kann man zumuten, sich Gedanken zu machen und sich zu entscheiden: Ja - oder nein? Schließlich geht es ums Überleben; und nichts ist wichtiger.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;FAZ (12.02.2019) Nach: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/warum-die-widerspruchsloesung-bei-der-organspende-gut-ist-16037520.html?premium=0xe9579570c10bd99dfb82075e8792c804 Zugriff am 14.02.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Recht auf Leben geht vor Recht auf Schweigen.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Recht auf Leben, die Bitte um Hilfe, ist bei sorgfältiger Abwägung stärker zu gewichten als das Recht auf Schweigen. Eine persönliche Entscheidung sollten wir daher in einer so wichtigen Frage erwarten können.&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Norbert Blüm, Thomas Oppermann, Detlev Ganten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blum&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Klarstellung der eigenen Position im Sinne der Widerspruchsregelung ist daher auch ein gesellschaftliches Bekenntnis zum Zusammenhalt, zur Solidarität und zur Nächstenliebe.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenn jemand einen Menschen tötet, ... es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. (Sure 5,32)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Und wer ein einziges Leben (aus Israel) gerettet hat, die Schrift rechnet es ihm an, als ob er eine ganze Welt gerettet hätte. (Talmud) &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortwahl der Gegner ===&lt;br /&gt;
Die Wortwahl der Gegner der Widerspruchsregelung ist oft unsachlich und geht am Thema vorbei. Dies soll an dieser Liste aufgezeigt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! !!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| staatlicher Sozialpflichtigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||Die Widerspruchsregelung wäre zwar eine staatliche Maßnahme, da vom Staat eingeführt, aber keine Sozialpflichtigkeit, weil widersprochen werden kann. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Organabgabepflicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd030918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||Es gibt mit der [[Notstandsregelung]] eine Organabgabepflicht, nicht aber bei einer Widerspruchsregelung, da hier widersprochen werden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Organspendepflichtgesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spendepflichtgesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP0512&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_blau|Fazit: Wenn man schon keine Argumente vorzubringen hat, sollen es wenigstens kräftige Worte sein.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WSR im Bundestag ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR im Bundestag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pro ==&lt;br /&gt;
=== Anzahl der Organspendeausweise ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
!Jahr !!2006 !!2007 !!2008 !!2009 !!2010 !!2011 !!2012 !!2013 !!2014 !!2015 !!2016 !!2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ja% ||6,8 ||6,2 ||6,3 ||8,8 ||7,3 ||8,9 ||10,3 ||14,3 ||16,1 ||15,2 ||16,4 ||19,7 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nein% ||1,4 ||0,4 ||0,9 ||1,4 ||1,7 ||1,1 ||1,8 ||2,0 ||2,9 ||3,1 ||4,4 ||4,6 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|% ||5,3 ||4,3 ||4,6 ||6,5 ||5,8 ||6,7 ||7,8 ||10,4 ||12,2 ||11,8 ||13,5 ||16,0 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ja% = von den [[Organspender]]n hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nein% = von den [[Nicht-Organspender]]en hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
% = von den [[potentiellen Organspendern]] hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 hatten von den [[potentiellen Organspendern]] 5,8% einen [[OSA]]. Im Jahr 2012 hatten 7,8% einen [[OSA]]. Im Herbst 2012 wurde das [[TPG]] dahingehend geändert, dass sich jeder Bürger ab dem vollendeten 16. Lebensjahr zur Frage der Organspende erklären soll. Die Krankenkassen sollten dies durchführen. Danach hätten spätestens im Jahr 2014 weit über 90% der [[potentiellen Organspender]] einen [[OSA]] haben müssen. Tatsächlich hatten jedoch nur 12,2% einen [[OSA]]. Im Jahr 2017 hatten 16,0% der [[potentiellen Organspender]] einen [[OSA]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fazit: Die Bürger kommen der Aufforderung der Politik nicht nach. Daher hat die Politik das Recht, andere Maßnahmen zu ergreifen, um das Ziel der Erklärung jedes Bürgers zu erreichen. Die eine Möglichkeit, die der Staat hierzu hat, ist die Einführung der Widerspruchsregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhard Nagel sagt zur derzeit geltenden Erklärungsregelung: &amp;quot;... es gäbe eine Freiheit, wegzusehen, das Leiden anderer Menschen auszublenden.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd150918&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entlastung der Hinterbliebenen ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entlastung der Hinterbliebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kein Unentschieden, sondern Klarheit ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Klarheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== fehlende Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweigen = Zustimmung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== die 10%-Lücke ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[10%-Lücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben hat Vorfahrt ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben hat Vorfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Angst um fehlende Hilfe entfiele ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrheit der Bürger ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stärkung der Transplantationsmedizin ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Stärkung der Transplantationsmedizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Doppelmoral ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR in Spanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur des Spendens ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kultur des Spendens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehr Organspender ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenkassen hätten es einfacher ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Krankenkassen hätten es einfacher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsfreiheit bleibt erhalten ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsfreiheit bleibt erhalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewissensfreiheit bleibt unangetastet ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Gewissensfreiheit bleibt unangetastet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatlicher Auftrag ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Staatlicher Auftrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solidargemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Solidargemeinschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlung des Europarats (1978) ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Empfehlung des Europarats (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Im Deutschen Ärzteblatt schrieb am 02.06.2018 Prakticus zur geplanten Einführung der Widerspruchsregelung: &amp;quot;Wenn sie kommt, die Widerspruchslösung, bitte eines nicht vergessen: Wer widerspricht, sollte damit für sich selbst auf den Empfang eines Spenderorgans verzichten müssen - und das auch mindestens 5 Jahre nach einem Widerruf des Widerspruchs! Nur so werden die Menschen gezwungen, sich mit den Konsequenzen ihres Handelns auseinanderzusetzen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=95577&amp;amp;s=klinikpersonal&amp;amp;s=organspendeausweis Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offener Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages! ===&lt;br /&gt;
Am 24.01.2019 wurde ein &amp;quot;Offener Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de/offener-brief-an-die-mitglieder-des-deutschen-bundestages Zugriff am 24.01.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Internet gestellt. Er fordert mit 9 Punkten die Einführung der Widerspruchsregelung in Deutschland. Dieser offene Brief wurde unterzeichnet von:&lt;br /&gt;
# [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod auf der Organ-Warteliste]&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de I.G. Niere NRW e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.landesverband-niere-bayern.de Landesverband Niere Bayern e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.dialyse-selbsthilfe.com Hilfsgemeinschaft der Dialysepatienten und Transplantierten Regensburg/Straubing e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leberkrankes-kind.de Verein leberkrankes Kind e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.gios-organspende.de GIOS Gemeinnützige Interessengemeinschaft OrganSpende e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://herzkinder-ostfriesland.de Herzkinder Ostfriesland e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leben-spenden.org Leben spenden e.V.] (beantragt)&lt;br /&gt;
# [http://www.pkdcure.de PKD Familiäre Zystennieren e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.hdpev.de HDP Heim Dialyse Patienten e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.ig-nordbaden.bv-niere.de Interessengemeinschaft Nierenkranker Nordbaden e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.lnni.de/regionalgruppen-des-lndt.html Regionalgruppe Vechta im Landesverband Niere Niedersachsen e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu ORGANTRANSPLANTIERTE OSTFRIESELAND e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.ign-rhein-ahr-eifel.de Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel e.V.]&lt;br /&gt;
# [http://www.das-zweite-leben.de Das zweite Leben – Nierenlebendspende e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.akademie-fuer-transplantationsmedizin.de Deutsche Akademie für Tranplantationsmedizin e. V.]&lt;br /&gt;
# Thüringische Gesellschaft für Philosophie e. V.&lt;br /&gt;
# [https://bdo-ev.de/regionalgruppen/wuerzburg-und-umland REGIONALGRUPPE WUERZBURG U. UMLAND im BUNDESVERBAND DER ORGANTRANSPLANTIERTEN e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.transplantationsbetroffene-bayern.de Transplantationsbetroffene e.V. Bayern]&lt;br /&gt;
# [https://www.kinderherzen.de Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://www.transdiaev.de TRANSDIA-SPORT DEUTSCHLAND E.V.]&lt;br /&gt;
Unabhängig vom obigen Appell haben sich bereits vorher folgende Organisationen für die Widerspruchslösung ausgesprochen&lt;br /&gt;
# [https://www.aekwl.de Ärztekammer Westfalen-Lippe]&lt;br /&gt;
# [https://www.slaek.de Sächsische Landesärztekammer]&lt;br /&gt;
# [https://www.urologenportal.de Deutsche Gesellschaft für Urologie]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgfn.eu Deutsche Gesellschaft für Nephrologie]&lt;br /&gt;
# [http://www.d-t-g-online.de Deutsche Transplantationsgesellschaft]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgch.de Deutsche Gesellschaft für Chirurgie]&lt;br /&gt;
# [https://www.spd-duesseldorf.de SPD Unterbezirk Düsseldorf]&lt;br /&gt;
# [http://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk Organspende NRW]&lt;br /&gt;
# [https://www.dgiin.de Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin]&lt;br /&gt;
# [https://soziales.hessen.de Der Hessische Minister für Soziales und Integration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppen und Personen für die Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Diese Gruppen befürworten die Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
# [https://www.welt.de/politik/deutschland/article182835510/Transplantationen-EU-unterstuetzt-Spahns-Plaene-zur-Organspende.html EU] unterstützt die Bestrebung der Einführung der [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95101/Aerztetag-Widerspruchs-sollte-Entscheidungsloesung-in-der-Organspende-abloesen Deutscher Ärztetag] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96181/Aerztekammer-Westfalen-Lippe-Widerspruchsloesung-gefordert-Fernbehandlungsverbot-gelockert Ärztekammer Westfalen-Lippe] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/972650/widerspruchsloesung-mainzer-kammer-setzt-organspender.html Landesärztekammer Rheinland-Pfalz] sprach sich für die Einführung der [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98108/Saechsische-Landesaerztekammer-plaediert-fuer-Widerspruchsloesung-bei-der-Organspende Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer] plädiert für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.dgiin.de/allgemeines/pressemitteilungen/pm-leser/widerspruchsloesung-kann-zahl-der-organspenden-erhoehen-einbindung-in-gesellschaftliche-debatte-wichtig.html Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)], ihre Mitglieder sprechen sich mit 33% für die doppelte und mit 43% für die einfache [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94621/Organmangel-Neuer-Tiefststand-bei-Herztransplantationen Deutsche Chirurgische Gesellschaft] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
#  [https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/Presse/2018_07_12_PM_10Thesen_final.pdf Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)] fordert die [[WSR]], auch [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89464/Urologen-fordern-Reformen-bei-der-Organspende hier].&lt;br /&gt;
#[http://www.netzwerk-organspende-nrw.de/netzwerk-organspende-nrw-spricht-sich-fuer-die-widerspruchsloesung-aus Netzwerk Organspende NRW] spricht sich für die [[WSR]] aus, weil &amp;quot;damit der Druck von Angehörigen genommen&amp;quot; werden würde.&lt;br /&gt;
# [https://www.vso.de/media/downloads/VSO-an-Bundestag-f.pdf Verein Sportler für Organspende] verfasste einen offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages: &amp;quot;STOPPEN SIE DEN TOD AUF DER WARTELISTE!&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Zu den Unterzeichneten gehören u.a.: Franziska van Almsick, Heiner Brand, Timo Boll, Henry Maske, Felix Neureuther, Karl-Heinz Rummenigge, Matthias Steiner, Isabell Werth und Kristina Vogel. Siehe: https://www.pressetext.com/news/prominente-sportler-fuer-die-widerspruchsloesung.html Zugriff am 11.11.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [https://www.transdiaev.de/aktuelles/258-stellungnahme-zum-aktuellen-gesetzentwurf TransDia] begrüßt in ihrer &amp;quot;Stellungnahme zum aktuellen Gesetzentwurf&amp;quot; (13.09.2018) die geplante doppelte [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.facebook.com/agaufklaerungorganspende/posts/975207022680782 Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)] erklärt sich für die doppelte [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de/pressemitteilung-i-g-niere-nrw-e-v-vom-23-08-2018 Interessengemeinschaft (I.G.) Niere NRW e.V.] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland e.V.]&lt;br /&gt;
# [https://leben-spenden.org Leben spenden e.V.] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod auf der Organ-Warteliste e.V.] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102960/Prominente-werben-fuer-Widerspruchsloesung-bei-Organspenden Prominente werben für die Widerspruchsregelung].&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Personen befürworten die Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
# [https://www.niere-nrw.de/bundeskanzlerin-merkel-ist-fuer-widerspruchsloesung Bundeskanzlerin Angela Merkel] ist für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92209/Montgomery-fuer-Widerspruchsloesung-in-der-Organspende Frank Ulrich Montgomery], Präsident der Bundesärztekammer, ist für die [[WSR]]&lt;br /&gt;
# [https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/965073/organspende-widerspruechsloesung-nicht-hier-frage.html Heiner Garg], Schleswig-Holsteins Landesgesundheitsminister: &amp;quot;Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben – und das ist von mir auch so gewollt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [https://www.evangelisch.de/inhalte/152061/03-09-2018/ethikratsvorsitzender-haelt-widerspruchsloesung-fuer-organabgabepflicht Karl Lauterbach],SPD-Vize-Fraktionschef: &amp;quot;Ich bin ein klarer Befürworter der Widerspruchslösung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [https://www.evangelisch.de/inhalte/152263/15-09-2018/neuregelung-der-organspende-weiter-umstritten-transplantationsmediziner-nagel-fuer Eckhard Nagel],langjährige Transplantationsmediziner: &amp;quot;Ich will, dass sich jeder bewusst damit auseinandersetzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
# [http://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/organspende-gruettner-will-organspende-neu-regeln-a-1595247 Hessischer Sozialminister Grüttner] fordert die [[WSR]].&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97375/Unionspolitiker-fordert-Neuausrichtung-der-Organspende Georg Nüßlein (CSU)], stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, fordert die [[WSR]]&lt;br /&gt;
# [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89176/Sachsen-Anhalts-Sozialministerin-fuer-Widerspruchsregelung-bei-Organspende Petra Grimm-Benne (SPD)], Sachsen-Anhalts Sozialministerin, sprach sich die die [[WSR]] aus.&lt;br /&gt;
# [https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/das-lange-warten-auf-ein-neues-organ-21179-art1710581.html Bernhard Banas], Leiter des Transplantationszentrums Regensburg: Wenn die große Mehrheit der Deutschen einer Organspende positiv gegenüberstünden, läge es doch nahe, das bislang praktizierte Vorgehen umzudrehen und die sogenannte Widerspruchslösung einzuführen.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contra ==&lt;br /&gt;
=== Ein Beispiel von Contra ===&lt;br /&gt;
[[file:Widerspruch.jpg|right |300 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Petition wurde eingereicht mit den Schlagworten: &amp;quot;Nein zur Widerspruchslösung! Ja, zum Leben!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erweckt den Eindruck, dass die Widerspruchsregelung zum Tod der Menschen führt, ein Nein zur Widerspruchsregelung hingegen zum Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich, dass weder der [[Hirntod]] noch der organisatorische Ablauf einer Organtransplantation verstanden wurde, vielleicht auch um diese folgenden Punkte kein Wissen besteht:&lt;br /&gt;
* Wenn der Hirntod festgestellt ist, gibt es kein Zurück ins Leben.&lt;br /&gt;
* Der festgestellte Hirntod ist eine von drei Voraussetzungen, damit eine Organentnahme erfolgen kann. Die beiden anderen Voraussetzungen sind: Es muss eine Zustimmung zur Organentnahme vorliegen und die Organentnahme muss von einem Arzt vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Die Widerspruchsregelung gibt nur den Weg vor, wie man zur Zustimmung zur Organentnahme gelangt: Wer nicht widersprochen hat, ist im Falle seines Hirntodes Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus Kirchenkreisen ===&lt;br /&gt;
Aus Kirchenkreisen gab es diese Äußerungen zu geplanten Einführung der Widerspruchsregelung:&lt;br /&gt;
* 13.03.2018: [https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Organspende-nicht-ohne-freiwillige-Zustimmung-249R Zentralkomitee der deutschen Katholiken]&lt;br /&gt;
* 04.10.2018: [https://www.ekd.de/referentenentwurf-bmg-organspende-38289.htm Gemeinsame Stellungnahme] der [[DBK]] und der [[EKD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19074.pdf#P.8573 17.01.2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche ====&lt;br /&gt;
Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, lehnt die Widerspruchsregelung ab: &amp;quot;Das Wort ‚Spende‘ steht für freiwilliges Geben. Bei der sogenannten Widerspruchslösung wird daraus ein Zwang, dem ich nur durch meinen expliziten Widerspruch entkommen kann. Das ist ein schwerer Eingriff in die persönliche Integrität und individuelle Gewissensfreiheit. Das degradiert einen sterbenden Menschen zu einem Materiallager für andere. Dabei ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod nach wie vor und weltweit umstritten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ekmd.de/presse/pressestelle-magdeburg/landesbischoefin-lehnt-widerspruchsloesung-bei-der-organspende-ab.html Zugriff am 26.10.2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Begriff &amp;quot;Widerspruchsregelung&amp;quot; beinhaltet die Aussage, dass Widerspruch möglich ist. Daher kann hier von keinem Zwang die Rede sein. Damit ist es auch kein Eingriff in die persönliche Integrität, erst recht kein schwerer Eingriff. Die Gewissensfreiheit wird gar nicht berührt, da niemand seine Entscheidung begründen muss. Die Wortwahl &amp;quot;Materiallager&amp;quot; kommt aus dem Umfeld von [[KAO]] und verletzt die Menschenwürde. Die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod wird nur von einer Minderheit bestritten, ähnlich wie bei anderen [[Verschwörungstheorien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirche ====&lt;br /&gt;
Am 27.09.2018 veröffentlichte Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz einen Pressebericht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bistum-magdeburg.de/upload/2018/BilderSeptember/2018-154-Pressebericht-Herbst-VV.pdf Zugriff am 26.10.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Regelung lehnen wir ab. ... Das gebieten die Selbstbestimmung, das Konzept der Patientenautonomie und die Würde des Menschen, die auch über den Tod hinaus von Bedeutung sind. Diese Prinzipien, denen in unserer gesamten Gesellschafts- und Rechtsordnung eine zentrale Bedeutung zukommt, würden von der Widerspruchslösung unterminiert.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da eine doppelte Widerspruchsregelung zur Diskussion steht, haben der Organspender selbst (zu seiner Lebzeit) aber auch seine Hinterbliebenen (nach Feststellung des Hirntodes) die Möglichkeit, der Organentnahme zu widersprechen. Damit bleiben die Prinzipien der freien Entscheidungsmöglichkeit auf doppelter Ebene erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Problematisch ist die Widerspruchsregelung also deshalb, weil die Freiwilligkeit &lt;br /&gt;
der Organspende nicht zweifelsfrei feststeht und weil das Konzept der Autonomie zugunsten &lt;br /&gt;
eines staatlichen Paternalismus aufgegeben wird.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da die Selbstbestimmung durch die Widerspruchsregelung erhalten bleibt, gibt es keinen staatlichen Paternalismus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen. Sie kann weder erzwungen noch erwartet werden, ist aber ein Akt von hohem moralischem Wert.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Da die Selbstbestimmung durch die Widerspruchsregelung erhalten bleibt, bestehen weder Zwang noch Pflicht zur Organspende.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Bereitschaft zur Organspende – und somit die Spenderzahl – zu erhöhen, muss nicht zuletzt auch Vertrauen zurückgewonnen werden, das durch verschiedene Skandale verloren gegangen ist.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es muss kein Vertrauen zurückgewonnen werden, da es diesen Vertrauensverlust gar nicht gibt. Der Vertrauensverlust ist ein Produkt der Medien. In den Jahren 2012 und 2013 war der Anteil der [[Nicht-Organspender]] nicht höher als in den Jahren davor. Seit dem Jahr 2013 sinkt der Anteil der [[Nicht-Organspender]]. Damit steigt der Anteil der [[Organspender]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Organspendebereitschaft zu erhöhen, ist eine gesamtgesellschaftliche und andauernde Aufgabe, die nicht mit einer Widerspruchslösung erledigt werden kann.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe sollten sich die Kirchen nicht herausnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Regelung von 2012 sollte in Bezug auf die Prozesse und Strukturen hin überprüft und gegebenenfalls geändert werden.&amp;quot;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dies wurde offensichtlich vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn getan. Daher bringt er die Widerspruchsregelung in die gesamtgesellschaftliche Diskussion ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir stehen der Organspende ausdrücklich positiv gegenüber. Sie ist für Christen eine Möglichkeit, Nächstenliebe auch über den Tod hinaus auszuüben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Politik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bayern ====&lt;br /&gt;
Am 12.07.2018 wurde mit der [https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000015000/0000015453.pdf Drucksache 17/23290] die Staatsregierung  aufgefordert,  sich  auf  Bundesebene für einen Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Organspenden einzusetzen. Der Antrag enthält 7 Punkte:&lt;br /&gt;
# Verbesserung  der  Vergütung  für  die  Entnahmekrankenhäuser,&lt;br /&gt;
# Einführung  von  Sanktionen  für  Kliniken,  die  sich nicht an der Organspende beteiligen,&lt;br /&gt;
# bessere  Vergütung  für  Transplantationsbeauftragte in Krankenhäusern,&lt;br /&gt;
# Einführung  mobiler  Expertenteams  zur  Feststellung des Hirntods,&lt;br /&gt;
# Berücksichtigung  von  Organspenden  in  Patientenverfügungen,&lt;br /&gt;
# Einführung der Widerspruchslösung,&lt;br /&gt;
# Möglichkeit der Spende nach Herzstillstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.09.2018 wurde hierfür eine Ablehnung empfohlen,  mit folgendem Stimmergebnis (siehe [http://www1.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Folgedrucksachen/0000017000/0000017188.pdf Drucksache 17/23998]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
CSU: Ablehnung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SPD: Zustimmung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
FREIE WÄHLER: Enthaltung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B90/GRÜ: Enthaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchlich-politisch ===&lt;br /&gt;
Der Bundesvorstand des &amp;quot;Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU&amp;quot; (EAK) beschloss am 12.11.2018 am Rande der Herbstsynode  der  Evangelischen  Kirche  in  Deutschland  (EKD)  in  Würzburg einstimmig die &amp;quot;Stellungnahme zur aktuellen Organspende-Diskussion&amp;quot;. Darin heißt es: &amp;quot;Eine solche Beweislastumkehr &lt;br /&gt;
würde ... nicht  weniger  als einen  hoch  problematischen Bruch mit bisherigen Konstanten in der Grundprogrammatik beider Unionsparteien bedeuten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.eak-cducsu.de/sites/www.eak.cdu.de/files/zur_aktuellen_organspende-diskussion_verabschiedet.pdf Zugriff am 05.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Es fällt bei diesem Positionspapier auf, dass einige Zitate aus dem Jahr 2012 und früher stammen und nicht im Zusammenhang mit der Frage um Widerspruchsregelung abgegeben wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 06.01.2020 erschien vom &amp;quot;Bevollmächtigten des Rates der EKD und Katholisches Büro in Berlin&amp;quot; die gemeinsame &amp;quot;[https://www.ekd.de/stellungnahme-widerspruchsloesung-zum-transplantationsgesetz-52585.htm Stellungnahme zum Entwurf des Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz]. Darin wird gegen die von Jens Spahn angestrebte doppelte Widerspruchsregelung agiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsregelung ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
=== Analyse der Argumente gegen die Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
[[Argumente gegen die Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelungen in der EU ==&lt;br /&gt;
=== Tabellarische Übersicht A ===&lt;br /&gt;
{{DCD2016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabellarische Übersicht B ===&lt;br /&gt;
Die [[Wissenschaftlichen Dienste]] veröffentlichten am 09.08.2018 eine Aufzählung der Regelungen zur Organspende in den Mitgliedstaaten der [[EU]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundestag.de/resource/blob/573010/9fc1f08cad58e25dafd84df5d4b36855/WD-3-208-18-pdf-data.pdf Zugriff am 20.04.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Graphische Übersicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WSR-2017.jpg|right |300 px]]&lt;br /&gt;
Die nebenstehende Grafik zeigt auf, welche Nationen die [[Zustimmunmgsregelung]] bzw. [[Erklärungsregelung]] besitzen und welche Nationen die Widerspruchsregelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit der Selbsthilfegruppen ===&lt;br /&gt;
Viele Selbsthilfegruppen engagieren sich seit Jahren bei der Aufklärung über Hirntod und Organspende. Auch mit einer eingeführten Widerspruchsregelung geht die Arbeit der Selbsthilfegruppen unvermindert weiter:&lt;br /&gt;
* Transplantierte als lebenden Beweis des Erfolgs &amp;lt;br&amp;gt;  Transplantierte sind Beispiele für den Erfolg der Transplantationsmedizin. Auf sie kann auch mit einer Widerspruchsregelung in der Aufklärungsarbeit nicht verzichtet werden. &lt;br /&gt;
* Ergebnisse einer BZgA-Umfrage &amp;lt;br&amp;gt;  Nach der BZgA-Repräsentativbefragung &amp;quot;Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende&amp;quot; haben 42% der Menschen zur Frage der Organspende bisher keine Entscheidung getroffen, 48% der Befragten fühlen sich bisher nicht ausreichend informiert fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.organspende-info.de/sites/all/files/files/Forschungsbericht_Organspende_2016_final(2).pdf Zugriff am 07.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Spanne zwischen Wort und Tat &amp;lt;br&amp;gt;  Nach repräsentativen Umfragen stimmen rund 85% der Bundesbürger der Organspende zu. In den Kliniken erfolgt jedoch nach Feststellung des Hirntodes aktuell (seit 2016) bei nur rund 76% eine Zustimmung zur Organentnahme. Auch hierfür ist Aufklärungsarbeit notwendig.&lt;br /&gt;
Die Arbeit der Selbsthilfegruppen wird durch die Widerspruchsregelung nicht berührt und daher auch nicht geschmälert. Daher benötigen die Selbsthilfegruppen auch weiterhin finanzielle Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsfindung bei Entscheidungsunfähigen ===&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerspruchsregelung in der DDR ===&lt;br /&gt;
Es gab bereits in Deutschland - in der DDR - eine Widerspruchsregelung, bei der die Hinterbliebenen der Organentnahme nicht widersprechen konnten (= einfache Widerspruchsregelung). Die Argumentation war in etwa: eine Leiche ist juristisch keine &amp;quot;Sache&amp;quot;, über die die Hinterbliebenen kein &amp;quot;Eigentumsrecht&amp;quot;, also keine Verfügungsgewalt haben könnten. Es gab darüber keine öffentliche Diskussion. Niemand hat dabei etwas Unrechtes oder Anstößiges gefunden. Auch ist keine Stellungnahme der Ostkirchen dazu bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Widerspruchsregelung der DDR trat am 04.07.1975 durch die &amp;quot;Verordnung über die Durchführung von Organtransplantationen&amp;quot; in Kraft. Am 05.08.1987 wurde die Verordnung zur besseren materiellen Absicherung des Spenders neu geregelt, die neue Fassung trat am 01.10.1987 in Kraft. Durch den Einigungsvertrag vom 31.08.1990 wurde diese Verordnung aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verfassungen.ch/de/ddr/organtransplantationsverordnung75.htm Zugriff am 12.12.2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In § 4 dieser Verordnung heißt es: &amp;quot;Die Organentnahme von Verstorbenen für Transplantationszwecke ist zulässig, falls der Verstorbene zu Lebzeiten keine anderweitigen Festlegungen getroffen hat:&amp;quot; Damit hat der Staat faktisch die Widerspruchsregelung festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=1041&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=114957&amp;amp;s=erkl%E4rung&amp;amp;s=hirntod Ärzteblatt 1987]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links zu den Petitionen ===&lt;br /&gt;
Über diese Links können die Petitionen zur Einführung der Widerspruchsregelung unterstützt werden:&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/organspende-ja-zur-widerspruchsl%C3%B6sung Katja Wagners] Freundin wartet seit Jahren auf ein Spenderherz&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/%C3%A4nderung-des-transplantationsgesetzes-einf%C3%BChrung-der-widerspruchsl%C3%B6sung-jensspahn-bmg-bund-organspende Thomas Müller] verdankt seiner 2012 transplantierten Niere Lebenszeit und Lebensqualität&lt;br /&gt;
* [https://www.change.org/p/bundestag-widerspruchsl%C3%B6sung-organspende Claudia Ohme] ist 14 Jahre nierentransplantiert. Dafür ist sie froh und dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Bei nüchterner Betrachtung aller gegen die WSR vorgebrachten Argumente werden verschiedene Gruppen deutlich:&lt;br /&gt;
# Die Argumente richten sich nicht gegen die WSR, sondern gegen die [[Notstandsregelung]].&lt;br /&gt;
# Die Argumente stellen eine juristische bzw. ethische Doppelmoral dar.&lt;br /&gt;
# Die Argumente sind realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Wer will, findet Wege. &amp;lt;br&amp;gt;Wer nicht will, findet Gründe. &amp;lt;br&amp;gt;(Willy Meurer)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]] - [[Erklärungsregelung]] - [[Vertrauensregelung]] - [[Zustimmungsregelung]] - [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
[https://cdn2.hubspot.net/hubfs/4626331/gesetzentwurf_widerspruchsloesung_neu.pdf?__hssc=186688311.1.1554398241238&amp;amp;__hstc=186688311.1e0bfbbd46be28e680c2fd26ba7d9b7a.1554398241236.1554398241236.1554398241236.1&amp;amp;__hsfp=4056999090&amp;amp;hsCtaTracking=48c22bca-6e07-4c97-a060-adc5abb33784%7C1959e96b-6366-423f-99a3-38f50d66dcb2 Gesetzentwurf von Jens Span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von [[Klaus Schäfer]]:&lt;br /&gt;
* [https://ethik-heute.org/organspende-debatte-um-widerspruchsregelung Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung] In: Ethikheute (11.04.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regelungen]] [[Kategorie: WSR]] [[Kategorie: Mehr Organspender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23929</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23929"/>
		<updated>2026-05-09T19:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Entscheidungsunf%C3%A4hig&amp;diff=23928</id>
		<title>Entscheidungsunfähig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Entscheidungsunf%C3%A4hig&amp;diff=23928"/>
		<updated>2026-05-09T19:11:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gegner der [[WSR]] geben an, dass bestimmte Menschengruppen aus verschiedenen Gründen gar nicht der [[Organentnahme]] widersprechen können. Hierbei sind 2 Gruppen zu unterscheiden: entscheidungsfähige und entscheidungsunfähige Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass diese Menschen auch bei jeder anderen Regelung - der [[Zustimmungsregelung]], der [[Entscheidungsregelung]] und der [[Erklärungregelung]] - die gleichen Probleme haben. Einzig bei der [[Notstandsregelung]] hätten sie kein Problem, weil dann automatisch jeder [[Hirntote]] ein [[Organspender]] werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsfähige Menschen ===&lt;br /&gt;
==== Analphabeten ====&lt;br /&gt;
In Deutschland leben &amp;quot;etwa 7 Millionen funktionalen Analphabeten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Vogler. Nach: https://dserver.bundestag.de/btp/19/19140.pdf Zugriff am 30.03.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Analphabet kann man eine Entscheidung fällen und diese schriftlich festhalten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Es gibt Analphabeten, die Papiere unterschreiben können, um es zu verbergen, dass sie nicht lesen und nicht schreiben können.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wer keine Unterschrift abgeben kann, könnte von einer Vertrauensperson oder Amtsperson (z.B. Rathaus, Hausarzt, Pfarrrer, ...) unterschreiben lassen. Es sollte niederschwellig geregelt werden (Der Gang zu einem Notar wäre eindeutig überzogen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geistig Behinderte ====&lt;br /&gt;
Es gibt geistig Behinderte, die entscheidungsfähig sind, die aber Probleme mit der Umsetzung der Entscheidung haben. Diese Behinderte haben auch für andere Lebensbereiche Menschen an der Seite, die ihnen helfen. Diese können auch bei der Frage um die [[Organspende]] bei der Umsetzung behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Psychisch Kranke ====&lt;br /&gt;
Siehe: Geistig Behinderte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ohne Deutschkenntnisse ====&lt;br /&gt;
Menschen ohne Deutschkenntnisse leben mit Menschen mit Deutschkenntnissen zusammen. Es liegt in deren Verantwortung, dass diese jene informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[BZgA]] gibt seit Jahren Aufklärungsschriften und auch [[OSA]] in den gängigen Fremdsprachen heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Obdachlose ====&lt;br /&gt;
Obdachlose leben nicht auf dem Land, sondern in den Städten. Dort können sie in ihren Anlaufstellen wie aber auch mit Plakaten auf die eingeführte [[WSR]] informiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungsunfähige Menschen ===&lt;br /&gt;
Entscheidungsunfähige Menschen können von ihrem geistigen Intellekt her keine Entscheidung fällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kinder ====&lt;br /&gt;
Für Kinder bis zum 16. Lebensjahr haben die Eltern die Entscheidung über die [[Organspende]] zu treffen. Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr haben die Kinder das Recht, der [[Organentnahme]] zu widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geistig Behinderte II ====&lt;br /&gt;
Jeder geistig Behinderte mit einer schweren Behinderung hat einen vom Amtsgricht eingesetzten Betreuer. Dieser ist für die Lebensbereiche, die der Behinderte selbst nicht entscheiden kann (Finanzen, Wohnort, Gesundheit, ...), zuständig. Diese Entscheidungen hat er immer im Sinne des Betreuten zu fällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meinem Verständnis von Betreuung gehört beim Themenfeld &amp;quot;Gesundheit&amp;quot; auch die Frage um Organspende mit hinzu, ganz im Sinne des Betreuten. Wenn der Betreute sich jedoch nicht äußern kann, nie mitteilen konnte, sollte es in der Verantwortung des Betreuers liegen, hier eine richtige Entscheidung zu treffen. Die mag in dem einen Fall mit &amp;quot;Ja&amp;quot;, im anderen Fall mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ausfallen. Ich finde es für unangebracht, wenn hier der Staat verallgemeinernd eingreift. Damit bliebe die individuelle Entscheidung auf der Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Psychisch Kranke II ====&lt;br /&gt;
Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben einen vom Amtsgericht eingesetzten Betreuer. Siehe: Geistig Behinderte II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entscheidungsunfähige Menschen II ====&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die zwar ihr Leben leben, aber sich bei Entscheidungen nicht nur schwer tun, sondern keine Entscheidungen fällen können. Auch sie haben in ihrem Umfeld Menschen, die ihnen in diesem Fall helfen. Diese können auch bei der Frage um Organspende behilflich sein und dabei bemüht sein, die Grundhaltung dieses Menschen in die Entscheidung einfließen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen gibt es bereits bestehende Strukturen, die den entscheidungsunfähigen Menschen bei der Frage um die [[Organspende]] behilflich sein können. Für die anderen lassen sich Lösungen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem:&lt;br /&gt;
Alle genannten Personen müssen bei der [[Erklärungsregelung]] irgendwann zu einem Amt. Wenn sie dieses nicht hinbekommen, haben sie einen Betreuer. Wenn sie es hinbekommen, können sie die Frage zur [[Organspende]] auch selbst entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|Wer will, findet Wege. &amp;lt;br&amp;gt;Wer nicht will, findet Gründe. &amp;lt;br&amp;gt;(Willy Meurer)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Religionen_sind_f%C3%BCr_das_Leben&amp;diff=23927</id>
		<title>Religionen sind für das Leben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Religionen_sind_f%C3%BCr_das_Leben&amp;diff=23927"/>
		<updated>2026-05-09T19:07:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „„Wer ein einziges Leben (aus Israel) gerettet hat, die Schrift rechnet es ihm an, als ob er eine ganze Welt gerettet hätte.“ (Talmud)  „Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet.“ (Sure 5,32)  Jesus brach das Sabbatgebot (eines der 10 Gebote), indem er sogar am Sabbat Kranke heilte:  * Den Mann mit der verdo…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;„Wer ein einziges Leben (aus Israel) gerettet hat, die Schrift rechnet es ihm an, als ob er eine ganze Welt gerettet hätte.“ (Talmud)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet.“ (Sure 5,32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus brach das Sabbatgebot (eines der 10 Gebote), indem er sogar am Sabbat Kranke heilte: &lt;br /&gt;
* Den Mann mit der verdorrten Hand (Mt 12; Mk 3; Lk 6)&lt;br /&gt;
* Die Frau mit 18 Jahren krummem Rücken. (Lk 13)&lt;br /&gt;
* Den Mann mit Wassersucht. (Lk 14)&lt;br /&gt;
* Den seit 38 Jahren gelähmten Mann. (Joh 5)&lt;br /&gt;
* Den seit Geburt blinden Mann. (Joh 9)&lt;br /&gt;
Da sollte es uns nicht schwer fallen, die [[WSR]] einzuführen, weil sie Leben retten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Der_Hirntod_wartet_nicht&amp;diff=23926</id>
		<title>Der Hirntod wartet nicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Der_Hirntod_wartet_nicht&amp;diff=23926"/>
		<updated>2026-05-09T19:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „    == Anhang == ===Anmerkungen=== &amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;  ===Einzelnachweise=== &amp;lt;references /&amp;gt;“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=BI%C3%96G&amp;diff=23925</id>
		<title>BIÖG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=BI%C3%96G&amp;diff=23925"/>
		<updated>2026-05-09T18:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das [https://www.bioeg.de/ueber-uns/das-bioeg Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit] (BIÖG) - ehemals [Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung] (BZgA) ist eine dem Bundesministerium für Gesundheit zugeordnete Bundesbehörde. Sie wurde 1967 gegründet, um  die Bereitschaft der Bürger zu fördern, sich verantwortungsbewusst und gesundheitsgerecht zu verhalten und das Gesundheitssystem sachgerecht zu nutzen. Sie wurde am 13.02.2025 in &amp;quot;BIÖG&amp;quot; umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte der BZgA sind Aidsprävention, Sexualaufklärung, Suchtprävention bei legalen und illegalen Drogen, Kinder- und Jugendgesundheit, gesunde Ernährung und Organspende. Darüber hinaus führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Studien und Untersuchungen durch, um ihre Aufklärungsarbeit zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind die Aktionen zur Prävention von AIDS, insbesondere die seit 1987 laufende Kampagne &amp;quot;Gib Aids keine Chance&amp;quot; und die &amp;quot;Mach’s mit&amp;quot;-Plakate. Sie rufen ganz deutlich zum Geschlechtsverkehr mit Präservativen auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergleicht man diese Aktionen der BZgA mit denen zur Organspende, so sind hier deutliche Unterschiede zu erkennen. Nirgends ist von der BZgA ein Spruch wie &amp;quot;Stimme zu&amp;quot; oder &amp;quot;Gib dem Leben eine Chance&amp;quot; zu lesen. Zur Organspende sind von der BZgA sehr leise Töne zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritiker ===&lt;br /&gt;
Einige [[Kritiker]] werfen der BZgA vor, sie würden nur einfach sagen, dass Hirntote Tote sind, aber nicht auf das [[Leben der Hirntoten]] hinweisen. Diese [[Behauptung]] ist haltlos. Es gibt Broschüren der BZgA, in denen das [[Leben der Hirntoten]] beschrieben ist:&lt;br /&gt;
* 2019 (aktualisiert 2024): [https://shop.bzga.de/was-ist-der-hirntod-fallbeispiel-informationen-erklaerungen-z-60130003 Was ist der Hirntod?]&lt;br /&gt;
* 2020 (aktualisiert 2024): https://shop.bzga.de/leporello-zur-hirntod-diagnostik-60258135 Leporello zur Hirntod-Diagnostik]&lt;br /&gt;
* 2018: [https://shop.bzga.de/der-unumkehrbare-ausfall-der-gesamten-hirnfunktionen-hirntod-60130002 Der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod)]&lt;br /&gt;
* 2012 (7. Auflage): Kein Weg zurück ... Informationen zum Hirntod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=BZgA&amp;diff=23924</id>
		<title>BZgA</title>
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		<updated>2026-05-09T18:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Klaus verschob die Seite BZgA nach BIÖG&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[BIÖG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=BI%C3%96G&amp;diff=23923</id>
		<title>BIÖG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=BI%C3%96G&amp;diff=23923"/>
		<updated>2026-05-09T18:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: Klaus verschob die Seite BZgA nach BIÖG&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_f%C3%BCr_gesundheitliche_Aufkl%C3%A4rung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung] (BZgA) ist eine dem Bundesministerium für Gesundheit zugeordnete Bundesbehörde. Sie wurde 1967 gegründet, um  die Bereitschaft der Bürger zu fördern, sich verantwortungsbewusst und gesundheitsgerecht zu verhalten und das Gesundheitssystem sachgerecht zu nutzen. Die Schwerpunkte der BZgA sind Aidsprävention, Sexualaufklärung, Suchtprävention bei legalen und illegalen Drogen, Kinder- und Jugendgesundheit, gesunde Ernährung und Organspende. Darüber hinaus führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Studien und Untersuchungen durch, um ihre Aufklärungsarbeit zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind die Aktionen zur Prävention von AIDS, insbesondere die seit 1987 laufende Kampagne &amp;quot;Gib Aids keine Chance&amp;quot; und die &amp;quot;Mach’s mit&amp;quot;-Plakate. Sie rufen ganz deutlich zum Geschlechtsverkehr mit Präservativen auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergleicht man diese Aktionen der BZgA mit denen zur Organspende, so sind hier deutliche Unterschiede zu erkennen. Nirgends ist von der BZgA ein Spruch wie &amp;quot;Stimme zu&amp;quot; oder &amp;quot;Gib dem Leben eine Chance&amp;quot; zu lesen. Zur Organspende sind von der BZgA sehr leise Töne zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritiker ===&lt;br /&gt;
Einige [[Kritiker]] werfen der BZgA vor, sie würden nur einfach sagen, dass Hirntote Tote sind, aber nicht auf das [[Leben der Hirntoten]] hinweisen. Diese [[Behauptung]] ist haltlos. Es gibt Broschüren der BZgA, in denen das [[Leben der Hirntoten]] beschrieben ist:&lt;br /&gt;
* 2019 (aktualisiert 2024): [https://shop.bzga.de/was-ist-der-hirntod-fallbeispiel-informationen-erklaerungen-z-60130003 Was ist der Hirntod?]&lt;br /&gt;
* 2020 (aktualisiert 2024): https://shop.bzga.de/leporello-zur-hirntod-diagnostik-60258135 Leporello zur Hirntod-Diagnostik]&lt;br /&gt;
* 2018: [https://shop.bzga.de/der-unumkehrbare-ausfall-der-gesamten-hirnfunktionen-hirntod-60130002 Der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod)]&lt;br /&gt;
* 2012 (7. Auflage): Kein Weg zurück ... Informationen zum Hirntod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23922</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23922"/>
		<updated>2026-05-09T18:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? - Nicht, entweder oder, sondern, und.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie sehen in der Widerspruchsregelung einen Eingriff in die Grundrechte. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ende nicht mit dem Tod.}}&lt;br /&gt;
Daher [[WSR]], denn jetzt entscheiden meist die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23921</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23921"/>
		<updated>2026-05-09T18:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wiesemann verweist auf strukturelle Defizite: Nicht alle Krankenhäuser beteiligten sich am Meldesystem. Zwischen den Bundesländern bestünden erhebliche Diskrepanzen - Hamburg und Sachsen erzielten das Zwei- bis Dreifache an Organspenden im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen.}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.&amp;quot; (Willi Meurer)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23920</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23920"/>
		<updated>2026-05-09T17:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23919</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23919"/>
		<updated>2026-05-09T17:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23918</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23918"/>
		<updated>2026-05-09T17:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23917</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23917"/>
		<updated>2026-05-09T17:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Artikel zur Widerspruchsregelung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.01.2025 Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804) ===&lt;br /&gt;
Am 27.01.2025 veröffentlichte das kath-buero.de die &amp;quot;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Einführung einer Widerspruchsregelung (BT-Drs. 20/13804). (27.01.2025) Nach: https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende Zugriff am 09.05.20256.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Kirchen unterstützen das Ziel, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, betonen jedoch, dass Organspende aus christlicher Sicht als freiwilliger Akt der Nächstenliebe verstanden wird und daher eine bewusste, informierte Entscheidung erfordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hinterbliebene]], [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Durch gezielte Aufklärungsarbeit, direkte Kommunikation und die Betonung ethischer Werte tragen sie dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schärfen. Sie sind bereit, diese Rolle künftig noch intensiver wahrzunehmen.}}&lt;br /&gt;
2 Schriften der [[DBK]] in 35 Jahren und je einen Flyer zu [[Hirntod]] und [[Organspende]] seit Mai 2025 aus der Diözese Regensburg soll eine gezielte und intensive Aufklärungsarbeit sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben. Diesem Charakter widerspricht aber der juristische Kern einer gesetzlichen Widerspruchsregelung, die Zustimmungsfiktion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das erscheint sowohl aus ethischen, theologischen als auch aus rechtlichen Gründen problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Anders als in der Gesetzesbegründung angenommen, halten die beiden christlichen Kirchen es für möglich, dass auch ohne eine Widerspruchsregelung das Ziel des Gesetzentwurfs, die Zahl der Organtransplantationen zu erhöhen, erreicht werden kann – etwa durch eine Weiterentwicklung der geltenden Entscheidungsregelung. In diesem Zusammenhang erachten wir es als sinnvoll, den mit dem 2019 verabschiedeten Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende eingeführten Maßnahmen mehr Zeit zu geben, Wirkung zu entfalten. Gleiches gilt für die Wirkungen des im Jahr 2020 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, mit dem u. a. ein bundesweites Organspendenregister eingeführt worden ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen haben Zweifel, dass die Widerspruchsregelung zur gewünschten Steigerung der ausdrücklich dokumentierten Spendenbereitschaft geeignet ist, d. h. für sich genommen zu einer signifikanten Erhöhung der Organtransplantationen führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Neben diesen grundsätzlichen Bedenken halten wir es für notwendig, sofern eine Widerspruchsregelung befürwortet wird, den Blick stärker auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu richten, wie z. B. Fälle im Graubereich fehlender oder zweifelhafter Einsichtsfähigkeit (Depressionen, Fälle von früher Demenz) oder Personen, die keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben wie etwa Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[vulnerable Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sollten die Regelungen in Bezug auf die den Angehörigen zugewiesene Rolle im Verfahren noch einmal kritisch überprüft werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hinterbliebene]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Pflicht zur Organspende lässt sich theologisch nicht herleiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn die Einwilligung in ein postmortales Transplantationsverfahren rettet nicht nur Leben, sondern sie hat auch Auswirkungen auf den eigenen natürlichen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Elementar ist aus Sicht der Kirchen deshalb, dass es sich auch bei der postmortalen Organ- und Gewebespende immer um einen notwendigerweise bewusste und freiwillig gefassten höchstpersönlichen Akt der Nächstenliebe handelt und die Erklärung in Kenntnis auch der intensivmedizinischen Besonderheiten abgegeben worden ist, die es bei der Organspende zu beachten gilt (z. B. Umstellung der Therapie; Aufrechterhaltung von Herztätigkeit und Lungenfunktion nach Feststellung des Hirntods zur Sicherstellung des Erhalts der Organe).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Aufklärung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinne eines informed consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird. Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sprechen uns daher dafür aus, an der positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende anzuknüpfen und sie im Sinne eines sensiblen Kulturwandels zur Steigerung der grundsätzlichen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und der tatsächlichen Spendenraten in Deutschland weiter durch geeignete Maßnahmen im Rahmen der Einwilligungsregelung als mildere Mittel auszubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die transplantationsmedizinischen Erfordernisse bedeuten auch einen erheblichen Eingriff in den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Grundfunktionen des Herz-Kreislauf-Systems müssen zunächst bis zur zweifelsfreien Feststellung des Hirntods und dann bis zur Organentnahme gerätemedizinisch aufrechterhalten werden. Diese Erfahrungen können für Angehörige eine zusätzliche Belastung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz 94a.jpg|400 px|right]]&lt;br /&gt;
Die Alternative zur Organspende ist die Beendigung der intentsivmedizinischen Behandlung. Die Situation um das Verständnis des [[Hirntods]] ist dabei gleich. Die [[WSR]] erschwert hier nichts. - Die zusätzliche Belastung besteht darin, dass die [[Hinterbliebene]] in den meisten Fällen entscheiden müssen. Dies würde mit der [[WSR]] wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass die Angehörigen darauf vertrauen können, dass das, was hier geschieht, auch in Übereinstimmung mit dem Willen des verstorbenen geliebten Menschen geschieht.}}&lt;br /&gt;
Genau das geschieht seit Jahrzehnten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine in der Situation des Verlustes sehr wichtige psychosoziale und seelsorgerliche Betreuung wäre dann kaum noch möglich oder doch zumindest erheblich erschwert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschiednahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23916</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23916"/>
		<updated>2026-05-09T16:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:0px; width: 220px; height: 200px; float: right; margin: 2px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HONConduct133415 hr1.gif|links|rahmenlos|verweis=https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415|Diese Website ist von der Stiftung Health On the Net zertifiziert. Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen.]]&lt;br /&gt;
Diese Website ist von der [http://www.healthonnet.org/HONcode/German Stiftung Health On the Net zertifiziert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.healthonnet.org/HONcode/German/?HONConduct133415 Klicken Sie hier, um dies zu überprüfen].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left: auto; margin-right&amp;quot;;  width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot;|[[Datei:ProTransplan.jpg|200 px]]&lt;br /&gt;
|| [[Datei:Symbol.jpg|300 px|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Symbol.jpg|200 px|right|Neues Logo für Organ- und Gewebespende]]&lt;br /&gt;
https://www.niere-nrw.de/organspende-katholische-kirche-in-der-verantwortung&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|&amp;lt;center&amp;gt; Der nächste &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende&#039;&#039;&#039; findet am 06./07.06.2026 in Leipzig statt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorsatz für 2026: Einen [[Organspendeausweis]] ausfüllen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TX -3.ela.png|400 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschenk2014a.jpg |200 px |right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ProTransplan.jpg|160 px|right]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TdO-Karte7.jpg|200 px |right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nachrichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/widerspruchsloesung-bei-der-organspende-das-sagen-experten-accg-200808372.html Bundesrat billigt neues Gesetz für  Nierenspenden]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.pro-medienmagazin.de/pro-erklaert-die-organspende-debatte PRO erklärt die Organspende-Debatte]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://katholisch.de/artikel/68483-katholische-bischoefe-schweigen-bei-organspende-ist-keine-zustimmung Katholische Bischöfe: Schweigen bei Organspende ist keine Zustimmung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung &#039;&#039;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm &#039;&#039;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab &#039;&#039;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren &#039;&#039;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 08.05. [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Was würde eine Widerspruchslösung ändern?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.diepresse.com/20233314/19544606/forscherinnen-schufen-gehirn-organoide-fuer-medikamententests Forscherinnen schufen Gehirn-Organoide für Medikamententests]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/organspende-deutschland-bundestag-widerspruchsregelung-neuerung/seite-2 Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht]&lt;br /&gt;
* 06.05. [https://www.wiwo.de/politik/deutschland/organspende-abgeordnete-nehmen-neuen-anlauf-fuer-mehr-organspenden/100222914.html Abgeordnete nehmen neuen Anlauf für mehr Organspenden]&lt;br /&gt;
* 06.06. [https://www.aerzteblatt.de/news/organspende-neue-richtungsdebatte-c04bf1a2-4084-49a1-933b-3804293706ba Organspende: Neue Richtungsdebatte]&lt;br /&gt;
* 07.05. [https://www.evangelisch.de/inhalte/255234/07-05-2026/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.aok.de/pp/gg/update/widerspruchsloesung-bei-organspenden Neuer Vorstoß für Widerspruch bei Organspenden]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/mit-schwung-und-guter-laune-fuer-die-organspende-21081121 Mit Schwung und guter Laune für die Organspende]&lt;br /&gt;
* 05.05. [https://www1.wdr.de/nrw/essen/transplantation-schlagendes-herz-100.html Erste Transplantation eines schlagenden Herzens]&lt;br /&gt;
* 04.05. [https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/04/statement-frs-leben-organspendetag-im-elisabeth-krankenhaus Statement fürs Leben – Organspendetag im Elisabeth-Krankenhaus]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.ardmediathek.de/video/sehen-statt-hoeren/leben-retten-organspende/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOVdPMDIwNjI4QTA Leben retten · Organspende]&lt;br /&gt;
* 02.05. [https://www.waz.de/lokales/essen/article411867838/todesanzeige-gab-den-anstoss-essenerin-wirbt-seit-25-jahren-fuer-organspenden.html &#039;&#039;&#039;Todesanzeige gab den Anstoß: Essenerin wirbt seit 25 Jahren für Organspenden] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu den [[Archiv|&#039;&#039;&#039;älteren Nachrichten&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
! {{Back_gelb|Hier geht es zu &#039;&#039;&#039;[[Erstinformationen]]&#039;&#039;&#039; }} &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50%&amp;quot;|{{Back_grau| [https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf &#039;&#039;&#039;HTD 2022 - Fünfte Fortschreibung&#039;&#039;&#039;]}} &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_lila| [https://organspende-wiki.de/pdf/TdO-Karte.pdf &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als PDF)&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| &amp;lt;center&amp;gt; [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;amp;action=submit &#039;&#039;&#039;Tag der Organspende-Karte (als JPG)&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;[https://bistum-regensburg.de/news/organspende-neue-infoflyer-der-dioezese-klaeren-auf Katholische Kirche in der Verantwortung]&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt; siehe hier die &#039;&#039;&#039;[[Kritiker_aus_Reihen_der_katholischen_Kirche|Hintergründe]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Back_gruen|&#039;&#039;&#039;Jeder Organspender rettet Menschenleben.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_lila|Jedes &amp;quot;Nein&amp;quot; eines potentiellen Organspenders oder dessen Hinterbliebenen&amp;lt;br&amp;gt;bedeutet im Durchschnitt den Tod von 3 Patienten auf der Warteliste.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Alles offen (ohne Werbung): &lt;br /&gt;
abendblatt.de, admin.ch, aerztezeitung.de, auto-news-schweiz.ch, bayerische-staatszeitung.de, br.de, bzga.de, deutschlandfunknova.de, dw.com, faz.net, forschung-und-lehre.de, fuessenaktuell.de, idw-online.de, medinside.ch, nau.ch, sport1.de, stmgp.bayern.de, swr.de, tagesschau.de, test.de, tv.de, vaticannews.va, wochenblatt.com, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von informativ bis progressiv ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [https://www.bioeg.de Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit]&lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de Deutsche Stiftung&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantation]&lt;br /&gt;
|| [https://www.eurotransplant.org/region/deutschland Eurotransplant&amp;lt;br&amp;gt;(Deutschland)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organspende-info.de Organspende-Info]&lt;br /&gt;
|| [https://goeg.at Österreich]&lt;br /&gt;
|| [https://www.swisstransplant.org/de Swisstransplant]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gelb|[https://www.organspende-ostbayern.de Ostbayern entscheidet sich]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://initiative-oo.de Initiative Organspende Ostbayern]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gelb|[https://www.tagderorganspende.de Tag der Organspende]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.aekb.de/aktuelles/detail/berliner-buendnis-fuer-organspende-praesentiert-positionspapier-zur-widerspruchsregelung Berliner Bündnis für Organspende (BBO)]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| [https://www.dso.de/organspende/news-veranstaltungen/news/Neu:%20Erkl%C3%A4rfilm%20zum%20Thema%20Dankesbriefe%20schreiben/102 Erklärfilm zum Thema Dankesbriefe]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Back_gruen|[https://lebertransplantation.eu &#039;&#039;&#039;Lebertransplantierte e.V.&#039;&#039;&#039;]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://www.bundesverband-niere.de Bundesverband Niere e.V.]}}&lt;br /&gt;
|| {{Back_gruen|[https://bdo-ev.de Bundesverband der&amp;lt;br&amp;gt;Organtransplantierten e. V. (BDO)]}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://warteliste-eurotransplant.de Warteliste Eurotransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://www.pro-transplant.de ProTransplant]&lt;br /&gt;
|| [https://gegen-den-tod-auf-der-organ-warteliste.de Gegen den Tod&amp;lt;br&amp;gt;auf der Warteliste]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://junge-helden.org Junge Helden]&lt;br /&gt;
|| [https://transplantiert.info transplantiert.info]&lt;br /&gt;
|| [https://transdiaev.de TransDia e.v]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://www.organtransplantierte-ostfriesland.eu Organtransplantierte Ostfriesland]&lt;br /&gt;
|| [https://www.transplantation-verstehen.de Transplantation verstehen]&lt;br /&gt;
|| [https://www.netzwerk-organspende-nrw.de Netzwerk NRW]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://bvhk.de Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.]&lt;br /&gt;
|| [https://leberkrankes-kind.de Leberkrankes Kind] &lt;br /&gt;
|| [https://www.nierenkinder.de Nierenkinder]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich suche ... ===&lt;br /&gt;
{{Back_gelb|&#039;&#039;&#039;Ich suche einen Erben für das Organspende-Wiki.&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Das Organspende-Wiki wurde am 16.01.2014 begonnen. Inzwischen hat es über 3.000 Inhaltsseiten. Für den Fall meines plötzlichen Todes will ich das Organspende-Wiki vererben. Spätestens im Jahr 2028 will ich es in andere Hände legen. Die Bedingungen sind:&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll weiterhin erhalten bleiben, so lange Organe benötigt werden.&lt;br /&gt;
* Das Organspende-Wiki soll mit meiner Intension weiterbetrieben werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Meine Haltung zur Organspende lässt sich verkürzt so zusammenfassen:&lt;br /&gt;
# Ein [[OSA]] mit &amp;quot;Nein&amp;quot; ist besser als kein [[OSA]].&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] rettet Menschenleben.&lt;br /&gt;
# [[Organspende]] ist ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; und Ausdruck der &amp;quot;Solidarität mit den Kranken&amp;quot;. (Aussagen von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer daran Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden: [[Datei:email.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Diese Seite ist frei von KI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
===Anmerkungen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23915</id>
		<title>Altes zur WSR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Altes_zur_WSR&amp;diff=23915"/>
		<updated>2026-05-09T16:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus: /* Artikel zur Widerspruchsregelung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ein Ja zur Widerspruchsregelung] &#039;&#039;&#039; (Quelle: Neue Bildpost 10./11. August 2024 / Nr. 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angstmachende Überschriften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;; border=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FF0&amp;quot;|Dies sind angstmachende bzw. diffamiernde&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Mit Begriffen wie &amp;quot;Ersatzteillager&amp;quot; werde Organspender diffamiert. Dann wundert man sich, warum so viel Menschen &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überschriften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.08.24 Südwestpresse: [https://www.swp.de/politik/niedrige-organspende-zahlen-soll-jeder-deutsche-automatisch-organspender-sein-fuer-und-wider-in-der-wissenschaft-77480634.html Soll jeder Deutsche automatisch Organspender sein?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.24 DocCheck: [https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Sind wir alle bald Ersatzteillager?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.24 Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.06.24 PressePortal [https://www.presseportal.de/pm/66749/5804835 Moraltheologe warnt vor Gefahren einer Neuregelung der Organspende]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.24 SZ [https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-bundesrat-lux.HC46Xpy2K9cc5wbwC5N9Bx?reduced=true Schluss mit freiwilliger Entscheidung bei der Organspende?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.06.24 FAZ: Sind wir bald automatisch Organspender?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.06.24 FAZ: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-so-sehen-die-neuen-plaene-der-bundeslaender-aus-19788223.html Kommt jetzt die Widerspruchslösung?]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die FAZ hat auf mein E-Mail hin die Überschrift ausgewechselt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.06.24 SWP [https://www.swp.de/politik/neue-debatte-um-die-widerspruchsloesung-wird-bald-jeder-deutsche-automatisch-zum-organspender-73990681.html Wird bald jeder Deutsche automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.06.24 BR [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wird-bald-jeder-automatisch-zum-organspender,UEMzrgD Wird bald jeder automatisch zum Organspender?]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.12.23 msn: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|1= Dies sind angstmachende Überschriften&lt;br /&gt;
* 21.06.24: Braunschweiger Zeitung: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article406616456/widerspruchsloesung-der-staat-greift-nach-leber-und-nieren.html Widerspruchslösung: Der Staat greift nach Leber und Nieren]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 15.12.23: Spiegel: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/organspende-jeder-soll-spender-sein-bundesrat-fordert-widerspruchsl%C3%B6sung/ar-AA1lyVB1?ocid=ACERDHP17&amp;amp;apiversion=v2&amp;amp;noservercache=1&amp;amp;domshim=1&amp;amp;renderwebcomponents=1&amp;amp;wcseo=1&amp;amp;batchservertelemetry=1&amp;amp;noservertelemetry=1 Jeder soll Spender sein - Bundesrat fordert Widerspruchslösung]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel zur Widerspruchsregelung ==&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit aus all diesen Beiträgen: &amp;lt;br&amp;gt;Wo waren die Autorinnen und Autoren mit ihren Ideen und Vorschläge in den letzten 12 Jahren? &amp;lt;br&amp;gt;Im Herbst 2012 wurde die [[Entscheidungsregelung]] beschlossen. Danach ging die Anzahl der Organspender drastisch zurück und blieb auf niedrigem Niveau.&amp;lt;br&amp;gt;Jetzt, da eine Veränderung ansteht, melden sie sich zu Wort. Das erweckt den Eindruck, dass sie im Grunde keine Veränderung wollen.}}&lt;br /&gt;
=== ooo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[DBK]] die Pressemitteilung &amp;quot;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stellungnahme zur Vorstellung des Gesetzentwurfs zur Widerspruchsregelung. In: DBK (08.05.2026) Nach: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-zur-vorstellung-des-gesetzentwurfs-zur-widerspruchsregelung Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt dafür, die bestehende hohe grundsätzliche Zustimmung zur Organspende in der Bevölkerung in konkrete, informierte Entscheidungen zu überführen – ohne Schweigen als Zustimmung zu werten und den Charakter der Freiwilligkeit zu schwächen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dazu gehören eine niedrigschwellige Ansprache und Hinweise auf die Möglichkeiten der Dokumentation der persönlichen Entscheidung, aber auch der Ausbau des Vertrauens in die medizinischen Strukturen der Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Totes Pferd reiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einführung einer Widerspruchsregelung ([https://kath-buero.de/stellungnahme/stellungnahme-widerspruchsregelung-organspende BT-Drs. 20/13804]) vom 27. Januar 2025 – zur Stellungnahme: Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die beiden christlichen Kirchen lehnen die Widerspruchsregelung ab, da sie den Charakter der Organspende als freiwillige und persönliche Entscheidung untergräbt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie argumentieren, dass das Schweigen eines Individuums nicht als Zustimmung interpretiert werden sollte, da dies ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Besonderes Augenmerk legen sie auf den Schutz vulnerabler Gruppen, wie Menschen mit eingeschränkter Einsichtsfähigkeit oder Schutzsuchende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Rolle der Angehörigen sollte nicht geschwächt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Kirchen plädieren für eine offene und transparente Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende auf freiwilliger Basis, unterstützt durch umfassende Aufklärung, niedrigschwellige Dokumentationsmöglichkeiten und den Ausbau des Vertrauens in das Gesundheitssystem.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
Siehe: [[&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 veröffentlichte die [[EKD]] den Artikel &amp;quot;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prälatin Gidion zu Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende: „Nächstenliebe ist freiwillig“. In: EKD (08.05.2026) Nach: https://www.ekd.de/praelatin-gidion-zu-gesetzentwurf-neuregelung-organspende-95810.htm Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nächstenliebe ist freiwillig“, sagte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Anne Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in evangelisch.de der Artikel &amp;quot;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;EKD lehnt Vorschlag zu Widerrufsrecht ab. In: evangelisch.de (08.05.2026). Nach: https://www.evangelisch.de/inhalte/255314/08-05-2026/ekd-lehnt-vorschlag-zu-widerrufsrecht-ab Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Nächstenliebe ist freiwillig&amp;quot;, sagte die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion,}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Nächstenliebe]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, lehnt eine Neuregelung ab. &amp;quot;Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu&amp;quot;, sagte er dem epd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien beim epd der Artikel &amp;quot;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Patientenschutz: Über Organspende besser aufklären. In: epd (08.05.2026) Nach: https://www.epd.de/regional/west/schwerpunkt/soziales/stiftung-patientenschutz-ueber-organspende-besser-aufklaeren Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es halte sich „hartnäckig der Irrglaube, dass allein eine Widerspruchslösung zu viel mehr Transplantationen führen würde“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehr Organspender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. „Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Welt der Artikel &amp;quot;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“ In: Welt (08.05.2026) Nach: https://www.welt.de/gesundheit/plus69f0ac4848f8152efecc9cb4/organspende-fuer-mich-waere-das-ein-staatlicher-eingriff-in-die-selbstbestimmung.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Für mich wäre das ein staatlicher Eingriff in die Selbstbestimmung“&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.05. Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? ===&lt;br /&gt;
Am 08.05.2026 erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel &amp;quot;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbst der Ethikrat ist uneins: Kommt jetzt die Widerspruchslösung für die Organspende? In: Augsburger Allgemeine (08.05.2026) Nach: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/organspende-kommt-jetzt-die-widerspruchsloesung-114165392 Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2 Man solle besser „die Aufklärung über Organspende ausbauen“, sagt Prälatin Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Wechsel „wäre verfrüht und ein sehr weitgehender Eingriff in körperliche Selbstbestimmung.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Was würde eine Widerspruchslösung ändern? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 veröffentlichte die Tagesschau den Artikel &amp;quot;Was würde eine Widerspruchslösung ändern?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Was würde eine Widerspruchslösung ändern? In: Tagesschau (07.05.2026). Nach: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/organspende-258.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allgemein verweisen Kritiker einer Widerspruchslösung zudem darauf, dass im Gesundheitswesen jeder noch so kleine Eingriff der ausdrücklichen Zustimmung des Patienten bedarf. Dieser Grundsatz dürfe auch bei Organspenden nicht durchbrochen werden. Sonst leide das Vertrauen in die Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eugen Brysch, sagte: &amp;quot;Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu. Eine selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen die Organspende ermöglicht nur eine neutrale, ergebnisoffene und umfassende Aufklärung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zu den Gegnern gehören auch die katholischen Bischöfe, die evangelische Kirche und der Zentralrat der Juden. Sie befürworten die Organspende, betonen aber, dass sie ein Akt der Nächstenliebe bleiben und auf einer ausdrücklichen persönlichen Entscheidung beruhen müsse.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Nächstenliebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien im Handelsblatt der Artikel &amp;quot;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuer Anlauf für mehr Organspenden - Mehrheit unsicher. In: Handelsblatt (07.05.2026). Nach: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-ueber-organspende-neuer-anlauf-fuer-mehr-organspenden-mehrheit-unsicher/100223186.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast überall, wie im Internet, bei Datenschutz, Verträgen und anderen zurecht die aktive Zustimmung, also ein ausdrückliches Ja, die Voraussetzung ist, dann kann es ja wohl ausgerechnet beim eigenen Körper nicht sein, dass jeder, der nicht Nein sagt, vom Staat zum Organspender erklärt wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.26 erschien vom ZDF der Artikel &amp;quot;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Reform der Organspende: Widerspruch statt Zustimmung? ZDF (07.05.2026) Nach: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/organspende-reform-widerspruchsloesung-gesetz-bundestag-100.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat in das Recht der Bürgerinnen und Bürger, über ihren Körper selbst zu bestimmen, eingreifen will, dann braucht er sehr starke Argumente, und es müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. Das scheint mir in Deutschland noch nicht der Fall zu sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.05.26 Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel ===&lt;br /&gt;
Am 07.05.2026 veröffentlichte Tim Szent-Ivanyi den Artikel &amp;quot;Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Szent-Ivanyi: Die Wider­spruchs­lösung ist richtig, aber kein Allheilmittel. In: https://www.rnd.de/politik/organspende-debatte-im-bundestag-die-widerspruchsloesung-ist-richtig-aber-kein-allheilmittel-Z5UZ7F3A3FDCPPYIQ3ZLQVJDH4.html Zugriff am 09.05.2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gegen die Widerspruchslösung kann insbesondere ins Feld geführt werden, dass damit Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Eine solche Konstruktion gibt es – abgesehen von wenigen Ausnahmen – im deutschen Rechtssystem nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 05.02.25 Habeas Corpus gilt auch für die Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 05.02.2025 erschien von [[Wilfried Härle]] in der FAZ der Gastbeitrag &amp;quot;Habeas Corpus gilt auch für die Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/einspruch/habeas-corpus-gilt-auch-fuer-die-organspende-110277698.html Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich beziehe mich hier nicht auf die Lebendspende zwischen Angehörigen, sondern nur auf das,&lt;br /&gt;
worum es bei der erneut geplanten Widerspruchslösung geht, nämlich auf die sogenannte&lt;br /&gt;
Nachtod-, in Wirklichkeit aber Nahtodspende, also auf die Entnahme von lebenswichtigen&lt;br /&gt;
Organen von Menschen, die sich in einem irreversiblen Koma befinden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deren Zustand wurde im Jahr 1968 zum Zweck der Verwendbarkeit von ihren Organen vom „Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School zur Untersuchung der Definition des Hirntodes“ umbenannt von „irreversiblem Koma“ zu „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Ad-Hoc-Komitee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dadurch wurde sprachlich der Eindruck erweckt, die irreversibel komatösen Patienten, bei denen keinerlei Heilungsmöglichkeit mehr besteht, seien bereits tot, nämlich hirntot. Faktisch handelt es sich aber um rosig durchblutete Patienten im Koma, deren Herz (mit apparativer Unterstützung) noch schlägt und schlagen muss, weil andernfalls die zu entnehmenden Organe nicht mehr für eine Transplantation geeignet wären. Sie sind aber nicht klinisch tot! Damit dies nicht rechtlich als Tötungshandlung eingestuft und bestraft werden muss, hat unsere Rechtsprechung dieses irreversible Koma, also den „Hirntod“, aufgrund einer korrekten EEG-Diagnose, bei der über einen längeren Zeitraum eine EEG-0-Linie gemessen wurde, zwar nicht als Todesdefinition anerkannt, wohl aber als Mindestkriterium für die Entnahme lebenswichtiger Organe beurteilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[Ad-Hoc-Komitee]], [[irreversibles Koma]], [[EEG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das hat sich inzwischen auch in der Bevölkerung herumgesprochen und hat in Verbindung mit der Tatsache, dass den „Hirntoten“ vor der Explantation ihrer Organe „sicherheitshalber“ ein schmerzstillendes Medikament verabreicht wird, zur breiten Verweigerung der Nahtod-Organtransplantation beigetragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerzen]], [[Organentnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass dann, wenn sie Organspender sind, im Fall ihres Komas nicht mehr alles Mögliche und Erforderliche zur Erhaltung ihres Lebens getan wird. Ich weiß das aus den Umfragen, die ich regelmäßig bei den Studierenden in Heidelberg im Rahmen meiner Medizinethik-Vorlesungen durchgeführt habe, sowie aus Gesprächen mit vielen Menschen, die zwar die Organspende prinzipiell bejahen, aber&lt;br /&gt;
für sich selbst ablehnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| der Abschied von den Sterbenden in aller Regel erheblich gestört wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All das zusammengenommen, führt bei mir zu einer kritischen, aber nicht zu einer ablehnenden&lt;br /&gt;
Haltung gegenüber der Nahtod-Organspende.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Obwohl ich weiß, dass durch die Entnahme eines lebenswichtigen Organs im Zustand&lt;br /&gt;
eines irreversiblen Komas mein Leben beendet wird, bin ich zur Organspende bereit.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]], [[irreversibles Koma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Meine diesbezügliche Entscheidung ist eine Folgerung aus der (gelegentlich zur Verherrlichung von&lt;br /&gt;
Kriegstoten missbrauchten) Aussage Jesu aus Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.}}&lt;br /&gt;
Diese Worte auf den Kriegerdenkmälern muss man als Trostworte sehen, nicht zur Glorifizierung des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber diese Haltung und Begründung ist für mich nur möglich unter der unbezweifelbaren&lt;br /&gt;
Bedingung und Voraussetzung, dass es sich dabei um eine frei gewählte und gewährte Spende&lt;br /&gt;
handelt und weder um eine Erfüllung des biblischen Liebesgebotes noch um eine berechtigte&lt;br /&gt;
Forderung des Staates oder der Gesellschaft, der man widersprechen muss, wenn man sich ihr&lt;br /&gt;
verweigern möchte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Habeas-Corpus-Akte}}&lt;br /&gt;
Hierbei geht es um [https://de.wikipedia.org/wiki/Habeas_Corpus Gerichtsverhandlungen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber unter der Bedingung der Widerspruchsregelung gehört mein Körper zunächst nicht mir, sondern meinem Staat oder meiner Gesellschaft, und wenn ich mich dem verweigern will, muss ich das ausdrücklich dokumentieren. Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchsregelung im Blick auf die Organentnahme auch bei uns in einem erneuten&lt;br /&gt;
Anlauf doch Rechtskraft erhalten, so würde ich am selben Tag meinen Spenderausweis vernichten&lt;br /&gt;
und meinen Widerspruch gegen die Organ„spende“ erklären, weil sie dann keine Spende mehr&lt;br /&gt;
wäre. Das glaube ich meinen Kindern und Enkeln, ja meinem Land schuldig zu sein.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Hebelt Idee der Spende aus  ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 erschien in domradio.de der Artikel &amp;quot;Hebelt Idee der Spende aus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/theologe-spricht-sich-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende-aus Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe:  [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende &amp;quot;im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.02.25 Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu ===&lt;br /&gt;
Am 06.02.2025 wurde in &amp;quot;Kirche + Leben&amp;quot; der Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung bei der Organspende: Das sagt ein Theologe dazu&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kirche-und-leben.de/artikel/organspende-widerspruchsloesung-politik-pro-contra-theologe-wilfried-haertle Zugriff am 06.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Besitzverhältnisse im Blick auf den menschlichen Leib werden damit umgekehrt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sollte die Widerspruchslösung doch Rechtskraft erhalten, würde er am selben Tag seinen Spenderausweis vernichten und seinen Widerspruch erklären, weil es dann keine Spende mehr wäre, so Härle.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Entscheidung steht jedem frei, auch Theologen. Es ist jedoch Ausdruck pubertäres Verhalten, das mit dem Wunsch der [[Mehrheit der Bürger]] nicht zurecht kommt. Es kann sogar als Androhung und Erpressungsversuch angesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die katholische und evangelische Kirche zum Beispiel lehnen den Vorschlag ab und unterstreichen den Charakter einer freiwilligen Organspende „im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.01.25 Geplante Reform der Organspende ist umstritten ===&lt;br /&gt;
Am 31.01.2025 vermeldete &amp;quot;Das Parlament&amp;quot; in dem Artikel &amp;quot;Geplante Reform der Organspende ist umstritten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.das-parlament.de/inland/gesundheit/geplante-reform-der-organspende-ist-umstritten Zugriff am 01.02.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne persönliche Einwilligung sei eine Organspende nicht zu rechtfertigen, erklärten Sachverständige in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu einem interfraktionellen Gesetzentwurf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Medizin-Ethikerin Claudia Wiesemann erklärte, die Widerspruchsregelung sei ein Eingriff in die Selbstbestimmung der Person über ihren eigenen Körper.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wichtigste Rechtfertigungsargument, die Zunahme der Organspendenzahlen, könne empirisch nicht belegt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gebe im Gegenteil Anlass zur Sorge, dass die Zahl der Lebendorganspenden zurückgehen würde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hauptproblem sei die mangelhafte Meldebereitschaft der Krankenhäuser.}}&lt;br /&gt;
Woran wird das belegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Der &amp;quot;Flaschenhals&amp;quot; im Organgewinnungsprozess sei nicht die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Vielmehr gelinge es nicht, die Zahl der organspendenbezogenen Kontakte signifikant zu steigern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer etwas wolle, müsse zuerst fragen. Schweigen sei keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte die &amp;quot;Evangelische Zeitung&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Anhörung zur Organspende – Kirchen gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://evangelische-zeitung.de/anhoerung-zur-organspende-kirchen-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gab ethische Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Spender infrage kommt, der nicht ausdrücklich widerspricht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur derjenige kommt als Spender in Frage, der zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Falsch, siehe: [[Entscheidungen]] - Nur bei ca. 20% liegt nach der Feststellung des Hirntodes eine schriftliche Willenserklärung vor. Bei rund weiteren 20% geben die [[Hinterbliebene]] an, dass dies der Wille des [[Hirntoten]] sei. In den meisten Fällen entscheiden die [[Hinterbliebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|“Bei der Regelung der Organspende sollte – wie der Begriff schon ausdrückt – der Charakter einer freiwilligen Organspende im Sinne einer bewusst und höchstpersönlich getroffenen eigenen Entscheidung erhalten bleiben”, heißt es in der Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Vorsorge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Noch kritischer äußerte sich der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock. Aus seiner Sicht würde eine Widerspruchslösung “der guten Sache Organspende massiv schaden”.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es sei ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führe. Schließlich erhöhe die Regelung nicht die Zahl von Hirntoten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Organspende? Freiwillig! ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 veröffentlichte das Bistum Limburg im Artikel &amp;quot;Organspende? Freiwillig!&amp;quot; Worte von Bischof Dr. Georg Bätzing.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bistumlimburg.de/bischof-baetzing/organspende-freiwillig Zugriff am 30.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|ine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wodurch? Wird hier der plötzliche Tod mit der Organspende verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abschied vom Altruismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Natürlich muss es ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel sein, mehr Organspender zu gewinnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Flyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Entscheidungsregelung]] - Das haben wir über 12 Jahre ohne nennenswerten Erfolg. Was sind da noch konkret die ungenutzen Möglichkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25 Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab ===&lt;br /&gt;
Am 29.01.2025 berichtet evangelisch.de mit dem Artikel &amp;quot;Kirchen lehnen Widerspruchsregelung bei Organspende ab&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/238762/29-01-2025/kirchen-lehnen-widerspruchsregelung-bei-organspende-ab Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Ein fehlender Widerspruch ist keine Zustimmung“, sagte Gidion}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ohne ausdrücklichen Widerspruch aber eine Zustimmung zu unterstellen, halte man aber aus ethischen, theologischen und auch rechtlichen Gründen für problematisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Menschen haben unterschiedliche Gründe, sich nicht mit dem Thema Organspende zu befassen: Fehlendes Wissen, sprachliche Hürden, kein digitaler Zugang, persönliche Scheu“, sagte Gidion.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.01.25  An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister ===&lt;br /&gt;
Am  29.01.2025 berichtet die AOK mit dem Artikel &amp;quot;An der Widerspruchslösung scheiden sich die Geister&amp;quot; über die Expertenanhörung im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aok.de/pp/gg/update/organspende-bei-der-widerspruchsloesung-scheiden-sich-die-geister Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die vorgeschlagene Widerspruchsregelung „enthält in der medizinischen Praxis teils unklare und schwer umsetzbare Bestimmungen, etwa zum gebotenen Schutz vulnerabler Gruppen oder zum Nachweis von Widersprüchen“. Diese Unsicherheiten erhöhten das Risiko von Konflikten und Missbrauch, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Für &amp;quot;vulnerabler Gruppen&amp;quot; kann man eine schützende Regelung finden, aber die beiden Kirchen wollen es nicht. [[Willi Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“, ergänzte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patientenschützer Brysch erwartet durch die Widerspruchslösung nicht zwingend eine Zunahme der Spenden. „Es ist ein Irrglaube, dass allein die Widerspruchslösung zu signifikant mehr Organspenden führt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Statt einer Neuregelung forderte Brysch, die 2020 beschlossenen Maßnahmen zur geltenden Entscheidungslösung umzusetzen.}}&lt;br /&gt;
Diese sind umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf katholisch.de die Nachricht &amp;quot;Bischöfe bekräftigen Nein zu Widerspruchslösung bei Organspende&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/59173-bischoefe-bekraeftigen-nein-zu-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Organspende muss aus Sicht der deutschen Bischöfe weiterhin freiwillig und bewusst erklärt sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung, wie sie zuletzt erneut von Abgeordneten mehrerer Parteien in den Bundestag eingebracht wurde, könne &amp;quot;je nach Ausgestaltung für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen&amp;quot;, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Dienstag in Würzburg.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Entscheidungen]] Worin soll dieses Trauma bestehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche &#039;Zwangsabgabe&#039; ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt&amp;quot;, so Bätzing.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) hochindividualisierten oder egoistische Gesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wichtiger sei es stattdessen, besser über die Organspende zu informieren sowie Hürden in der Transplantationsmedizin abzubauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freiwilligen und selbstbestimmten Organspende zu bewegen, ist aus Sicht der Bischöfe besser geeignet, um langfristig die Spenderzahl zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.01.25 Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 28.01.2025 erschien auf der Seite der [[DBK]] der Artikel &amp;quot;Bischof Bätzing zur Debatte um Organspende&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-baetzing-zur-debatte-um-organspende Zugriff am 29.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Eine Organspende muss eine freiwillige Spende sein“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber ist ein – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingelegter Widerspruch wirklich eine freiwillige Spende?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]] - Es ist derzeit davon auszugehen, dass die meisten von den [[Hinterbliebenen]] ausgesprochenen Widersprüche nicht den Willen des Hirntoten wiedergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Regelung, die darauf abzielt, Menschen zu einer freien Zustimmung im Sinn eines Informed Consent zu einer möglichen Organspende zu bewegen, passt in dieser Sicht der Dinge wesentlich besser zum Leitbild einer auf freie und selbstbestimmte Entscheidung angelegten menschlichen Person, deren Status als Subjekt ihrer eigenen Handlungen von der staatlichen Gemeinschaft anerkannt und geachtet wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Langfristig und bei entsprechender Ausgestaltung trauen wir einer solchen Regelung in höherem Maß zu, die Akzeptanz der Organspende zu stärken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungsregelung]], die wir seit 2012 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchsregelung könnte, je nach Ausgestaltung, für Angehörige, die gerade schicksalhaft und unvermittelt ein Familienmitglied verloren haben, ein erhebliches Trauma darstellen.}}&lt;br /&gt;
Wie denn das? - Wird hier nicht der plötzliche Tod mit der [[WSR]] verwechselt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In unserer hochindividualisierten Gesellschaft sehen wir die Gefahr, dass mehr Menschen sich gegen eine solche vermeintliche „Zwangsabgabe“ ihrer Organe zur Wehr setzen und dass damit die Spendenbereitschaft eher sinkt als steigt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]] (Zwangsabgabe) - Öffentlicher Aufruf zum Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Statistiken vermitteln den Eindruck, dass die Frage nach der Zustimmungs- oder Widerspruchsregelung nicht ohne Weiteres dafür entscheidend ist, wie hoch die Organspendequote liegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt Länder mit Zustimmungsregelung, die eine höhere Organspendequote als Deutschland haben und Länder mit Widerspruchsregelung, die eine niedrigere Organspendequote haben.}}&lt;br /&gt;
Was beweist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber eine Verbesserung der entsprechenden Infrastruktur und ein intensiveres Informationsbemühen sind dafür der erste Schritt, den wir mit mehr Engagement als bisher gehen sollten. Hier bestehen nach wie vor durchaus noch ungenutzte Möglichkeiten.}}&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.01.25 Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 17.01.2025 meldete das &amp;quot;Domradio&amp;quot;: &amp;quot;Katholikenkomitee ist gegen Widerspruchslösung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.domradio.de/artikel/katholikenkomitee-ist-gegen-widerspruchsloesung-bei-organspende Zugriff am 17.01.2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&amp;quot;Eine höchstpersönliche Frage&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zielführender sei es, strukturelle Hemmnisse für mehr Organspenden abzubauen, so das ZdK-Gremium.}}&lt;br /&gt;
Welche Hemmnisse sollen abgebaut werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn internationale Vergleichsstudien zeigten, dass &amp;quot;die Effekte eines Wechsels von Einwilligungs- zu Widerspruchsregelungen keinerlei messbaren Einfluss auf die Zahl von Transplantationen hat&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die darin angestrebte Widerspruchslösung ist das Gegenmodell zur bestehenden Regelung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] (&amp;quot;Gegenmodell&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bisher braucht es ausdrücklich die Erlaubnis von Patienten etwa durch einen Organspendeausweis, damit ihre Organe im Fall des Todes, speziell des Hirntodes, für Transplantationen entnommen werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch von höchster Ebene in der katholischen Kirche hatte es Gegenwind gegen eine geplante Widerspruchslösung bei Organspenden gegeben. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, bekräftigte, dass die vorgestellte Lösung nicht der richtige Weg sei.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;höchster Ebene in der katholischen Kirche&amp;quot; ist ein Konzil, danach der Papst und der Vatikan. Prälat Jüsten ist Sprecher der DBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2024 ==&lt;br /&gt;
=== 19.12.24 Organspende soll bleiben, was sie ist ===&lt;br /&gt;
[[Hermann Gröhe]] veröffentlichte am 19.12.2024 auf der Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung den Artikel &amp;quot;Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/organspende-soll-bleiben-was-sie-ist-ein-geschenk-aus-liebe-zum-leben Zugriff am 20.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende soll bleiben, was sie ist: Ein Geschenk aus Liebe zum Leben.}}&lt;br /&gt;
Eine Erbschaft aufgrund der gesetzlichen Erbfolge, weil es kein Testament gibt, kann auch ein &amp;quot;Geschenk aus Liebe&amp;quot; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Warum Vertrauen und Entscheidungsfreiheit zentral bleiben müssen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist keine Lösung!}}&lt;br /&gt;
Richtig, denn sie ist eine [[Regelung]] und dazu eine gute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich halte diese Regelung für ethisch nicht vertretbar ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht ist der zentrale Anker für die Medizinethik in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dieses Selbstbestimmungsrecht steht nicht unter Vorbehalt; es muss nicht erst durch eine wie auch immer geartete Widerspruchserklärung gleichsam aktiviert werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Verliert ein Mensch, der sich mit dieser Entscheidung nicht befasst, sein Recht auf Selbstbestimmung? Und da sage ich: Nein!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbesimmung]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das Selbstbestimmungsrecht ist ein Geburtsrecht, und deshalb kann Schweigen in dieser fundamentalen Frage keine Zustimmung bedeuten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den tatsächlich festgestellten potenziellen Spendern haben wir eine Zustimmungsquote von 75 Prozent – durch eigene Erklärung oder durch Erklärung der Angehörigen über den mutmaßlichen Willen. Wir sind also nahe bei jenen etwa 80 Prozent, die der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Bei rund der Hälfte der potentiellen [[Hirntoten]] wird die intensivmedizinische Behandlung abgebrochen, bevor der [[Hirntod]] erreicht wurde, weil keine Zustimmung zur Organspende vorliegt. Die genannten 75% beziehen sich auf Hirntote nach den Feststellung des Hirntodes, in den [[DSO]]-Jahresberichten bis 2021 so ausgewiesen. Seit 2022 ist die Darstellung anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Andererseits sagen uns Studien, zum Beispiel eine aus dem Jahr 2020, dass jährlich ca. 28 000 Menschen  als potentielle Spender infrage kommen – nur dass die meistens nicht festgestellt und gemeldet werden. Folglich, so die Studie, sei das Hauptproblem ein Erkennungs- und Meldedefizit.}}&lt;br /&gt;
Diese Studie ist nicht benannt und konnte im Internet mit diesen Angaben nicht gefunden werden. Daher wurde Hermann Gröhe hierzu angefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen hat der Bundestag 2020 ein Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen, das vornehmlich auf eine Verbesserung dieser Abläufe zielt. Doch dieses Gesetz wurde bis heute in wesentlichen Punkten nicht umgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kernstück des Gesetzes, das digitale Organspende-Register, sollte 2022 in Betrieb gehen.}}&lt;br /&gt;
Was hat denn die Studie über die Klinik mit dem Organspende-Register zu tun? Das Register informiert doch nur über die Feststellung der getroffenen [[Entscheidung]]. Durch das Register kommt kein [[Organspender]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ausschlaggebend hingegen sei: „Ein proaktives Spendererkennungsprogramm, das von gut ausgebildeten Transplantationskoordinatoren durchgeführt wurde, die Einführung systematischer Todesfallprüfungen in den Krankenhäusern in Verbindung mit einer positiven sozialen Atmosphäre, einem angemessenen Management der Beziehungen zu den Massenmedien und einer angemessenen wirtschaftlichen Vergütung für die Krankenhäuser waren für diesen Erfolg verantwortlich.“}}&lt;br /&gt;
Bei den [[Diffamierungen]] der [[Organspender]], die bis in den Deutschen Bundestag hinein reichen, kann man nicht von einer &amp;quot;positiven sozialen Atmosphäre&amp;quot; gesprochen oder geschrieben werden. - Die Massenmedien sind ein eigenes Thema.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Als Bundesgesundheitsminister hätte sich Hermann Gröhe persönlich um die Massenmedien kümmern können.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Die Vergütung der Krankenhäuser wurde im Jahr 2019 verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mich verwundert auch die Forderung des Bundesrates mit Beschluss vom 5. Juli 2024, der die Einführung der Widerspruchsregelung befürwortet. Denn eigentlich haben die Bundesländer noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Abgabe einer Erklärung zur Organ- und Gewebespende sollte auch direkt vor Ort bei den für die Ausstellung und die Ausgabe von Ausweisen zuständigen Stellen des Bundes und der Länder möglich sein. So sieht es das Gesetz von 2020 vor. Doch die Länder fordern den Deutschen Bundestag mittlerweile auf, die Verpflichtung zurückzunehmen, die Bürgerämter mit dem Organspenderegister zu verknüpfen. Sie lehnen es also ab, ein Gesetz umzusetzen. Notwendig wäre es aber, den Weg hin zu einer Stärkung der Entscheidungslösung konsequent weiterzugehen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR-Abstimmung]] - Die Verknüpfung mit dem Personalausweis ist ein zum Scheitern verurteiltes Verfahren:&lt;br /&gt;
* Bei den Hürden des Datenschutzes hätte erst mal das Personal in den Rathäusern für die Eintragung in das Register geschult werden müssen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ich installiere Windows bis zur Version 10 und auch Linux auf den PC. Ich führe Updates des MediaWiki auf dieser Homepage durch. Aber den Eintrag in das Organspende-Register habe ich weder mit dem PC noch mit dem Handy geschafft. Nach über 30 Minuten Bemühung hat es der Sachbearbeiter in meiner Krankenkasse auch nicht hinbekommen. Aus diesem Grunde war die Zurückweisung dieses Auftrags an die Länder vollkommen gerechtfertigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wie soll mit den Personen umgegangen werden, die sich nicht entscheiden konnten bzw. nicht entscheiden wollen? - Beim Führerschein kann man wenigstens sagen: &amp;quot;Ohne Entscheidung bekommen sie keinen Führerschein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Da ein Personalausweis alle 10 Jahre ausgestellt und bei Umzug geändert wird, hätten wir in 10 Jahren 100% der Bevölkerung gefragt, was noch immer nicht einer Entscheidung entspricht.&lt;br /&gt;
Daher war die am 16.01.2020 beschlossene [[Erklärungsregelung]] realitätsfremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um das System der Organspende in unserem Land zu verbessern.}}&lt;br /&gt;
Von den hier genannten ist kein einziges praktikables dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebietet es, die Entscheidungslösung weiter voranzutreiben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]] - Warum so viel Gerede?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn das System der Organspende braucht vor allem Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]] - Politiker brauchen Vertrauen in das Volk, das noch immer mehrheitlich die [[WSR]] will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauen gewinnen wir durch wirkliche Verbesserungen, aber sicher nicht durch einen Systemwechsel, der mit tiefen und bedenklichen Grundrechtseingriffen erkauft wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]], [[Verfügung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.12.24 Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich ===&lt;br /&gt;
Karin Dalka veröffentlichte am 16.12.2024 in der FR den Artikel &amp;quot;Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/politik/hau-ruck-beschluss-bei-organspende-verbietet-sich-93472000.html Zugriff am 17.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hauruck-Beschluss bei Organspende verbietet sich}}&lt;br /&gt;
Wieso denn? Es ist doch nur ein aufgewärmtes Thema von 2019, was am 16.01.2020 gescheitert ist, offensichtlich aus rein politischen Motiven.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Mehrheit der Bevölkerung wollte damals die [[WSR]]. Die Mehrheit der [[Parteien#Abstimmung_am_16.01.2020|Parteimitglieder]] waren für die [[WSR]]. Entgegen dieser Zahlen waren die Bundestagsabgeordneten mehrheitlich gegen die [[WSR]]. Damit haben die &amp;quot;Volksvertreter&amp;quot; am 16.01.2020 definitiv weder den Willen des Volkes, noch den Willen ihrer Parteimitglieder umgesetzt. Es ist daher nur mehr als recht, wenn nun vor den Neuwahlen - terminiert auf den 12.02.2025 - die [[WSR]] im Deutschen Bundestag beschlossen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geltende Entscheidungslösung, die eine Einwilligung in eine Organspende verlangt, sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden.}}&lt;br /&gt;
Warum an einem System festhalten, das seit über 10 Jahren nicht funktioniert?&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Dieses Denken verweist auf die Geschichte, wenn man [https://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/ ein totes Pferd] reitet:&lt;br /&gt;
# Man besorgt eine stärkere Peitsche. &lt;br /&gt;
# Man wechselt den Reiter. &lt;br /&gt;
# Man sagt: &amp;quot;So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist. &lt;br /&gt;
# Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. &lt;br /&gt;
# Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. &lt;br /&gt;
# Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. &lt;br /&gt;
# Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an. &lt;br /&gt;
# Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. &lt;br /&gt;
# Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden. &lt;br /&gt;
# Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist. &lt;br /&gt;
# Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt. &lt;br /&gt;
# Man erklärt: &amp;quot;Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
# Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. &lt;br /&gt;
# Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. &lt;br /&gt;
# Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde. &lt;br /&gt;
# Man erklärt, dass ein Pferd sowieso &amp;quot;besser, schneller und billiger&amp;quot; ist, wenn es tot ist. &lt;br /&gt;
# Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt. &lt;br /&gt;
# Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde. &lt;br /&gt;
# Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse. &lt;br /&gt;
# Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Internationale Studien zeigen: In den Ländern, die von einer Entscheidungs- zur Widerspruchsregel umgestellt haben, erhöhte sich lediglich die Zahl der potenziellen Spender:innen, nicht die der tatsächlichen. Aktuell hat das auch eine Langzeituntersuchung in Schweden, Wales, Argentinien, Chile und Uruguay ergeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch in Spanien, das in Europa als das große Vorbild gilt, tat sich nach Einführung der Widerspruchsregel jahrelang erst einmal nichts. Dort kam der Durchbruch erst dank deutlich optimierter Strukturen und Prozesse in den Kliniken. Die landesweite Transplantationsinfrastruktur gilt als herausragend.}}&lt;br /&gt;
Was spricht dagegen, den gleichen Weg wie Spanien zu gehen? 1. [[WSR]] 2. Übrige Schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was man von Deutschland nicht sagen kann. Hier muss sich in vielen Krankenhäuser noch einiges ändern, damit die Zahl der Transplantationen tatsächlich steigt.}}&lt;br /&gt;
Was soll sich in den Kliniken noch ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen die politisch Verantwortlichen drehen können – und auch drehen müssen.}}&lt;br /&gt;
Wie lauten diese &amp;quot;Stellschrauben&amp;quot;, an denen die Politik drehen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn fast jede:r Zweite antwortete auf Nachfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch, er oder sie fühle sich „weniger gut bis schlecht informiert“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit über 10 Jahren sehr massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wirkt sich eine Organspende auf mein Sterben auf der Intensivstation aus, angeschlossen an Geräte? Wie werden meine Angehörigen mit der Situation umgehen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Abschied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder sie zweifeln an der gerechten Vergabe von Organen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Allokation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt also viele Gründe, sich nicht zu erklären. }}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und ein Recht, sich nicht zu entscheiden zu müssen. Was nicht nur für Organspenden gilt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Nichtwissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Selbstbestimmungsrecht gilt wie alle Grundrechte „vorbehaltlos“. So formulierte es der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Sie müssen nicht erst durch eine Widerspruchserklärung aktiviert werden.“ Ein Paradigmenwechsel wäre der deutschen Rechtsordnung und dem Menschenbild der Verfassung fremd.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Dänemark sollen künftig alle Personen ab 18 Jahren in ein Organspenderegister aufgenommen werden – ohne damit automatisch potenzielle Organspender:innen zu werden. Dafür muss man die Registrierung erst bestätigen. Das Gesundheitsministerium verschickt nun Millionen digitale Briefe, um die Däninnen und Dänen zu einem Ja zu bewegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erklärungsregelung]] - Im Grunde geschah das seit 2012 mit dem Versenden der [[OSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Was es vor allem braucht, ist Vertrauen.}}&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben, aber Misstrauen verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Transplantationsmedizin hat durch Skandale viel Vertrauen verspielt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Vertrauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nicht ein Automatismus, hauruck eingeführt, nicht Vorwürfe und moralischer Druck, sondern nur eine beharrliche, einfühlsame Überzeugungsarbeit kann es wieder herstellen.}}&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für: Von &amp;quot;Vertrauen&amp;quot; schreiben und Misstrauen säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch hier kann Deutschland von Spanien viel lernen.}}&lt;br /&gt;
Auf, gehen wir den Weg der Spanier. Auf zur [[WSR]] und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.12.24 Wem gehört der Mensch? ===&lt;br /&gt;
Am 15.12.2024 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Wem gehört der Mensch?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/meinung/widerspruchsloesung-organspende-gesetz-lux.2LaepBHTPcWQNTatfnyFNb?reduced=true Zugriff am 15.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Anliegen ist richtig, die vorgeschlagene Methode ist falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Initiativen laufen nämlich stets auf eine Art Organspendepflicht-Gesetz hinaus:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist ein Körper.}}&lt;br /&gt;
Dann ist eine Leiche noch ein Mensch? Jede Leiche ist ein Körper. Menschen haben einen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wird jeder Mensch, der nicht in einem Dokument der Entnahme seiner Organe ausdrücklich widersprochen hat, zum potenziellen Organspender, genauer gesagt zum Transplantationsobjekt – um so die Zahl von Organen zu erhöhen, die transplantiert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das ist ein sehr zweckrationaler, ein ökonomistischer Umgang mit Toten und Sterbenden, der nicht zum Menschenbild des Grundgesetzes passt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bedürftigkeit des leidenden Menschen, der ein Organ braucht, um weiterleben zu können, kann für den Staat kein Argument sein, die Integrität und Autonomie eines anderen Menschen beiseitezuschieben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat nicht nur einen Körper, er ist Körper; er ist nicht Mensch jenseits des Körpers; er ist nicht einfach nur Gehirn.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ohne Gehirn ist es ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde ist mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der oberste Satz des Grundgesetzes heißt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er heißt nicht: Die Würde des Gehirns ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Ohne Gehirn ist es kein Mensch, sondern ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch kann sich ohne seinen Körper nicht denken.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat auch einen Körper, aber kein funktionierendes Gehirn. Ein menschlicher Körper ohne [[Gehirn]] ist ein [[Leichnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Menschenwürde ist daher mit der Körperlichkeit verknüpft.}}&lt;br /&gt;
Ein [[Leichnam]] hat die gleiche Körperlichkeit wie ein Mensch, aber nicht die gleiche Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daraus ergibt sich ein Recht, im Sterben in Ruhe gelassen zu werden und nicht als hirntote Ressource für verwertbare Organe weiterbeatmet zu werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Mt 20,15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Mensch bleibt Mensch, auch wenn er hirntot ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]] - Ein [[Leichnam]] ist kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Nicht-Widerspruch gegen die Organentnahme - aus welchen Gründen auch immer - ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf die Freiwilligkeit nicht per Gesetz simulieren und sie damit quasi zur Pflicht machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie ist eine ethische Perversion aus guter Absicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich bin ein großer Freund der Organspende, ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürdig, da [[Heribert Prantl]] [[Hirntote]] als [[Sterbende]] ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... ich habe allergrößten Respekt vor jedem Spender ...}}&lt;br /&gt;
Unglaubwürde, wie [[Heribert Prantl]] von Organspendern schreibt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In diesem Artikel bezeichnet [[Heribert Prantl]] [[Organspender]] 2 x als &amp;quot;Tansplantationsobjekt&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... aber ich bin und bleibe ein Gegner der Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist falsch, diejenigen unter Druck zu setzen, die ihre körperliche Integrität auch im Sterben und im Tod gewahrt wissen wollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Pflicht]], [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zur Entscheidungsfreiheit, die das Grundgesetz schützt, gehört auch die Freiheit eines Menschen, sich nicht mit seinem Tod zu einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeitpunkt befassen zu müssen – um dann gegebenenfalls Widerspruch einzulegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung zwingt jeden Menschen genau dazu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn man sich selbst als Spender denken soll, hat man solche Bilder im Kopf. }}&lt;br /&gt;
Hinweis: [[Heribert Prantl]] schreibt vom &amp;quot;soll&amp;quot;, ist somit nicht selbst zur [[Organspende]] bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zum Transplantationsobjekt machen, weil ich es versäumt, mich geweigert oder es nicht verkraftet habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen, mir meinen eigenen sterbenden oder lebensunfähigen Körper vorzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Todesverstsändnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die geplante Widerspruchslösung lebt von der Passivität der Menschen. Einem Schweigen zu einer potenziellen Organentnahme nach dem Hirntod wird mit dieser Lösung eine extrem weitreichende Bedeutung gegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Verfügung]] - Der Staat regelt, was Bürger nicht geregelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man stelle sich einmal eine solche Widerspruchslösung nicht für Organe, sondern Haus- und Grundbesitz vor – weil damit der Wohnungsknappheit abgeholfen werden soll. Stellen wir uns vor, es würde deshalb geplant, Wohnungen beim Tod des Eigentümers automatisch an den Staat fallen zu lassen, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Erbrecht]], [[Verfügung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wem das unvorstellbar erscheint, der muss sich fragen, warum er sich das für seine Organe vorstellen soll.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfügung]], [[unmündige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung ist in vielen europäischen Ländern schon Gesetz. Gutheißen und kopieren muss man das nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es kann ja gut sein, dass die Menschen in anderen Staaten ihrem Transplantationssystem mehr trauen als hierzulande.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Transplantationsskandal von 2012 ist in schlechter kollektiver Erinnerung. Mediziner hatten, so die Vorwürfe, Krankenakten gefälscht, um ausgewählte Patienten bevorzugt mit Spenderorganen zu versorgen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandal]], [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Bedarf an Organen wird gleichwohl auch in den USA nicht annähernd gedeckt werden.}}&lt;br /&gt;
Ist es nicht jedes einzelne Menschenleben wert, gerettet zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 klären [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] massiv auf. Ohne erkennbaren Erfolg. Wo bleibt die Aufklärung durch [[Heribert Prantl]], der sich in dem Artikel als &amp;quot;großer Freund der Organspende&amp;quot; bezeichnet? Statt konstruktive und praktikable Lösungsvorschläge kommt destruktive Kritik. - Wie ist noch mehr [[Aufklärung]] überhaupt machbar? Es gibt daneben auch ein [[Recht auf Nichtwissen]]. - Zum Vertrauen: Seit 2024 haben wir in Deutschland nach der Feststellung des Hirntodes 5-10% mehr Zustimmung zur Organspende. Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann noch mehr aufklären, man kann noch mehr werben, man kann für Vertrauen werben. Man muss sich trotzdem damit abfinden, wenn die Zustimmung zur Organspende gleichwohl nicht so steigt, wie man sich das wünscht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]] - Vor der Feststellung des [[Hirntodes]] gibt es rund 50% Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gelb|Weiß [[Heribert Prantl]], dass er sich in dem Artikel selbst widerspricht?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12.12.24 Mit Manipulation zu mehr Organen ===&lt;br /&gt;
Am 12.12.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckkmann]] in der [[Tagespost]] den Artikel &amp;quot;Mit Manipulation zu mehr Organen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/mit-manipulation-zu-mehr-organen-art-258459 Zugriff am 13.12.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mit Manipulation zu mehr Organen}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Entwurf zielt allein darauf ab, die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„hirntote“ Patienten sind nicht tot, und die Bevölkerung wird durch die offiziellen „Aufklärungsmaßnahmen“ nicht informiert, sondern manipuliert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie selbstverständlich gehen der Gesetzentwurf und die Aufklärungsmaterialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) davon aus, dass potenzielle Organspender nach Feststellung des „Hirntodes“ wirklich tot seien. Das ist auch die Geschäftsgrundlage der gegenwärtigen Praxis der Transplantationsmedizin.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[Behauptung]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bemerkenswert ist jedoch, dass diese zentrale Aussage nicht begründet wird. Schon deshalb sind die Richtlinien rechtswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wo ist begründet, warum an einer roten Ampel gehalten werden soll? Wo ist begründet, warum kein Diebstahl und kein Mord verübt werden soll?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Druckerzeugnissen und Medien der BZgA wird vielmehr so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Wenn diese Leseart richtig wäre, könnte keine Totspende erfolgen. - Diese Formulierung wurde eingeführt, weil sich die evangelische Kirche gegen eine Gleichsetzung von [[Hirntod]] und Tod gesträubt hat. Daher wurde es so formuliert, als Entnahmekriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In den Adern zirkuliert sauerstoffhaltiges Blut, das Herz schlägt autonom, die Lungen nehmen Sauerstoff auf, Nahrung und Flüssigkeit werden verarbeitet, Abfallstoffe ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, Operationswunden heilen. Viele Betroffene bewegen sich, teilweise unauffällig (Zittern, geringfügige Zuckungen), teilweise dramatisch (Kopfwendungen, ausholende Armbewegungen).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwangere Frauen, bei denen der „Hirntod“ festgestellt wurde, können über Wochen und Monate ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach dem Transplantationsgesetz hat die Aufklärung über die Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende „die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein“ (§2 Abs. 1 S. 2 TPG).}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Die gravierenden Einwände gegen die Gleichbehandlung von „Hirntod“ und „Tod“ werden jedoch in den BZgA-Materialien verschwiegen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Er kann und sollte auch andere Informationsquellen nutzen als die Materialien der BZgA.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[BZgA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Bürgerinnen und Bürger wird eine Spendebereitschaft „fiktiv“ unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Umfragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine solche wäre nur dann akzeptabel, wenn alle Bürgerinnen und Bürgern umfassend und objektiv über alle entscheidungserheblichen Umstände informiert wären.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]] - Seit 2012 wird von der [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] massiv aufgeklärt. Es gibt aber auch ein [[Recht auf Unwissenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Bestimmung wird jedoch nur auf Menschen bezogen, die im medizinrechtlichen Sinn dauerhaft nicht einwilligungsfähig sind, wie z. B. Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Demenzerkrankung.}}&lt;br /&gt;
Diese Menschen haben einen Betreuer, der diese Frage für sie entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit liegt ein Verstoß gegen das „negative Selbstbestimmungsrecht“ vor: das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um insoweit eine informierte und wirklich selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, wären umfassende Informationen über die Umstände und Voraussetzungen von Organentnahmen erforderlich.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese werden der Bevölkerung vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung ist darauf angelegt, die Unwissenheit weiter Teile der Bevölkerung auszunutzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ihre Einführung würde signalisieren, dass dem Staat die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre weder rechtlich noch medizin-ethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Autor ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.}}&lt;br /&gt;
Warum geht der Jurist nicht den Rechtsweg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 06.12.24 Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten ===&lt;br /&gt;
Am 06.12.2024 veröffentlichte die [[DBK]] eine &amp;quot;Stellungnahme von Prälat Dr. Karl Jüsten zur Einführung einer Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/28823/5924821 Zugriff am 06.12.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/stellungnahme-von-praelat-dr-karl-juesten-zur-einfuehrung-einer-widerspruchsloesung-im-transplantationsgesetz &amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchslösung}}&lt;br /&gt;
Sie löst nichts, sondern regelt das, was die meisten Bürger nicht regeln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zugleich ist die Entscheidung für oder gegen eine Organspende eine höchstpersönliche Frage. Das sollte sie auch bleiben.}}&lt;br /&gt;
Es geht um [[WSR]], nicht um [[Notstandsregelung]]. Daher bleibt das [[Selbstbestimmungsrecht]] erhalten. - Außerdem: Ja, es ist eine höchstpersönliche Frage, die jedoch nur ca. 20% schriftlich beantworten. In den meisten Fällen müssen die [[Hinterbliebenen]] entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb halten wir die heute erneut vorgestellte Widerspruchslösung nicht für den richtigen Weg, zumal es angesichts aktueller Studien zweifelhaft erscheint, dass eine solche Regelung die von ihren Befürworterinnen und Befürwortern erwartete ,automatische‘ Erhöhung der Organspendezahlen erbringt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine gesellschaftliche Grundentscheidung, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender anzusehen ist, sofern er nicht ausdrücklich widerspricht, passt nicht gut zu dieser Sicht des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vertrauensaufbau durch Transparenz und allgemeine Aufklärungs- und Informationskampagnen, einfache und praktikable Registrierungsverfahren, direkte Ansprache und fachkundige Hilfe bei der Entscheidungsfindung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Transparenz]], [[Vertrauen]], [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Möglichkeiten in der derzeitigen Praxis der Organspende und Organtransplantation nicht gut genug genutzt werden, dass aber gerade hierin der Schlüssel zu einer Erhöhung der Organspendezahlen liegt.}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Die vorgebrachten Argumenten werden bereits seit Jahren umgesetzt, ohne erkennbaren Erfolg. Um nicht weiter [[Doppelmoral]] zu leben, steht jetzt die Einführung der [[WSR]] an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28.11.24 Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist ===&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 veröffentlichte Stephan Sahm den Gastbeitrag &amp;quot;Warum bei Organspende die Widerspruchslösung unwürdig ist&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-bei-organspende-die-widerspruchsloesung-unwuerdig-ist-110138073.html Zugriff am 29.11.2024. - Warum dort der Artikel die Überschrift &amp;quot;Das Sterben darf nicht verlängert werden&amp;quot; trägt, ist unbekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kliniken haben die Pflicht, sie zu erkennen und als mögliche Spender zu behandeln. Dieser Sachverhalt ist kaum bekannt und wird auch von Fachleuten gerne verdrängt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Behauptung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Auf der Website der Stiftung Organtransplantation sind dazu kaum Informationen zu finden.}}&lt;br /&gt;
Eine Suchabfrage am 29.11.2024 auf der Seite der [[DSO]] mit &amp;quot;[https://www.dso.de/suche#d0248627-a161-474d-82ab-2f7bc5628e19=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D#42717f59-8dbd-44c6-904b-4b640c7a643d=%7B%22k%22%3A%22spender%20erkennen%22%7D Spender erkennen]&amp;quot; führte zu &amp;quot;Ungefähr 110 Ergebnisse&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Hirntodkriterium beschreibt einen Grenzzustand, der sich häufig nur einstellt oder&lt;br /&gt;
„hergestellt“ wird, wenn zuvor zu lange behandelt wurde.}}&lt;br /&gt;
Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als würde man bewusst und gezielt den [[Hirntod]] &amp;quot;herstellen&amp;quot;. Dies ist eine üble [[Unterstellung]], die dem Bemühen der Ärzte widerspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender profitieren von dieser, allein auf die weitere Nutzung der Organe ausgerichteten Behandlung nicht. Im Fachjargon spricht man von einer „spendezentrierten“ Behandlung.}}&lt;br /&gt;
Um den [[Hirntod]] zu verhindern und damit das Leben des Patienten zu retten wird bei schweren Hirnschädigungen eine Therapie durchgeführt, die keine Rücksicht auf die anderen Organe nimmt. Muss man jedoch erkennen, dass das Leben nicht mehr gerettet werden kann und eine Zustimmung zur Organspende vorliegt, verändert man die Zielrichtung der Behandlung. Es wird dann darauf geschaut, dass die Organe nicht geschädigt werden, ohne Rücksicht auf das Gehirn, da dieses bereits als Ganzes irreversibel geschädigt ist. Mit der Zustimmung zur Organspende haben die Menschen diesem Behandlungsziel zugestimmt, denn es dürfte im Sinne des Organspenders liegen, dass von ihm keine durch die intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe transplantiert werden. Insofern entspricht diese Zieländerung nicht dem Willen des Organspenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|. Es sollte sich von selbst verstehen, dass die Bereitschaft, eine spendenzentrierte&lt;br /&gt;
Behandlung im Sterben über sich ergehen zu lassen, einer Zustimmung bedarf.}}&lt;br /&gt;
Außer [[Stephan Sahm]] und vielleicht noch anderen [[Kritikern]] dürfte kein Organspender Interesse daran haben, durch intensivmedizinische Behandlung geschädigte Organe zu spenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dann ist der Nachweis des kompletten Ausfalls der Hirnfunktion der späteste Zeitpunkt, an dem die Therapie zu beenden ist. Und es ist der Zeitpunkt, an dem die Transplantationsmedizin ins Spiel kommt. Sie verlangt, die Therapie zum Erhalt der Organe fortzuführen.}}&lt;br /&gt;
De intensivmedizinische Therapie wird zwar fortgesetzt, aber nun nicht mehr mit dem Ziel, eine weitere Hirnschädigung zu vermeiden, auch wenn diese eine Schädigung der Organe nach sich zieht, sondern mit dem Ziel, die Organe nicht weiter zu schädigen, auch wenn dies nun das Gehirn weiter schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen ist kein wissenschaftlicher Befund, vielmehr eine normative Setzung. Aus diesem Grund sollte einer Organspende eine nach vorheriger Aufklärung abgegebene positive Erklärung vorausgehen. Schon dies spricht gegen eine Widerspruchsregelung.}}&lt;br /&gt;
Seit der Änderung des [[TPG]] im Herbst 2012 klären [[BZgA]] und [[Krankenkassen]] verstärkt zu Hirntod und Organspende auf, ebenso die [[Kritiker]] auf ihre Art und Weise. Wer somit noch unzureichend informiert ist, nimmt von seinem Recht auf Nicht-wissen Gebrauch oder ist beratungsresistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im krassen Gegensatz zum Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmte Lebensführung steht die Widerspruchsregelung bei der im Transplantationsgesetz vorgeschriebenen Selektion und dem Umgang mit „potentiellen Organspendern“.}}&lt;br /&gt;
Bei [[Hirntoten]] ist deren Leben vorbei. Da gibt es keine &amp;quot;Lebensführung&amp;quot; mehr. Bei [[Organspendern]] gibt es nur noch eine Verfügung, dass sie ihre Organe spenden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Sterbeverlängerung kann abstoßende Handlungen einschließen, wie etwa eine Wiederherstellung des Kreislaufs mit Kompression des Brustkorbs. Abscheulich ist es, wenn wegen zu zögerlichem Wiedereintritt der Herzaktion die Kompression bei diesen dem Tod nahen Patienten durch den Kolben einer Maschine erfolgt, um den Kreislauf aufrecht und Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Potentiellen Organspendern ist daran gelegen, dass sie bei einem Herzstillstand reanimiert werden, damit ihr Wunsch, Organe zu spenden, umgesetzt werden kann. Auch wenn [[Stephan Sahm]] die künstliche Beatmung &amp;quot;abscheulich&amp;quot; empfindet, wird die Intensivmedizin daran weiter festhalten, da sie vielen Menschen das Leben gerettet hat. [[Stephan Sahm]] kann ja für sich verfügen, dass er keinesfalls dieser &amp;quot;abscheulichen&amp;quot; Behandlung unterzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Potentielle Spender sind nur noch Mittel zum Zwecke einer Transplantation.}}&lt;br /&gt;
Das ist der ausdrückliche Wunsch der [[Organspender]], auch wenn [[Stephan Sahm]] dies nicht versteht. Siehe: [[Religion]] und [[katholische Kirche]] Dort wird z.B. [[Organspende]] als ein &amp;quot;Akt der Nächstenliebe&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man darf gespannt sein, was im Falle einer Einführung Verfassungsrechtler beizutragen haben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.11.24 Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht ===&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte der [[idw]] den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht?groupcolor=3 Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte Deutschlandfunk den Artikel &amp;quot;OrganspendeSystemwechsel allein erhöht Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/organspende-blosser-systemwechsel-erhoeht-spendenrate-nicht Zugriff am 14.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.11.2024 veröffentlichte die Evangelische Zeitung den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelische-zeitung.de/organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte die Max-Planck-Gesellschaft den Artikel &amp;quot;Organspende: Widerspruchslösung erhöht die Spendenrate nicht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mpg.de/23725156/1113-bild-organspende-widerspruchsloesung-erhoeht-die-spendenrate-nicht-149835-x Zugriff am 15.11.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.11.2024 veröffentlichte das Ärzteblatt den Artikel &amp;quot;Wider­spruchs­regelung bei der Organspende erhöht Spendenrate nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/155697/Widerspruchsregelung-bei-der-Organspende-erhoeht-Spendenrate-nicht Zugriff am 15.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.11.2024 wurde in der SZ der Artikel &amp;quot;Organspende: Was bringt die Widerspruchslösung?&amp;quot;  veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/widerspruch-organspende-steigerung-spendenrate-studien-li.3147397 Zugriff am 21.11.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.09.2024 erschien das Ergebnis einer anderen Studie unter dem Titel &amp;quot;[https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Does implementing opt-out solve the organ shortage problem? Evidence from a synthetic control approach].&amp;lt;ref&amp;gt;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39302557 Zugriff am 13.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s10198-024-01716-9.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort heißt es in der Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abstract&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In light of the persistent shortage of organ donations needed to save precious human lives, several countries have modified their organ donation laws introducing an opt-out system. Using a panel dataset covering a 21-year period, I apply a synthetic control approach to focus on countries that changed their prevailing organ donation legislation from opt-in to opt-out. I compare them to a synthetic counterfactual from countries that have kept their legislation the same since 1999. Synthetic control estimates show that Argentina and Wales achieved substantially higher organ donation rates with the shift from an opt-in to an opt-out system than without the reform taking place. My findings suggest that as one strategy among others, implementing opt-out cannot solve the organ shortage problem entirely but effectively contributes to reducing it considerably.}}&lt;br /&gt;
Von Google übersetzt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zusammenfassung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angesichts des anhaltenden Mangels an Organspenden, die zur Rettung wertvoller Menschenleben erforderlich sind, haben mehrere Länder ihre Gesetze zur Organspende geändert und ein Opt-out-System eingeführt. Anhand eines Paneldatensatzes, der einen Zeitraum von 21 Jahren abdeckt, wende ich einen synthetischen Kontrollansatz an, um mich auf Länder zu konzentrieren, die ihre geltenden Gesetze zur Organspende von Opt-in auf Opt-out geändert haben. Ich vergleiche sie mit einem synthetischen kontrafaktischen Modell aus Ländern, die ihre Gesetze seit 1999 unverändert gelassen haben. Synthetische Kontrollschätzungen zeigen, dass Argentinien und Wales mit der Umstellung von einem Opt-in- auf ein Opt-out-System wesentlich höhere Organspenderaten erzielten als ohne die Reform. Meine Ergebnisse legen nahe, dass die Einführung eines Opt-out-Systems als eine Strategie unter anderen das Problem des Organmangels zwar nicht vollständig lösen kann, aber effektiv dazu beiträgt, es erheblich zu reduzieren.}}&lt;br /&gt;
Opt-in = [[Zustimmungsregelung]] / Opt-out = [[Widerspruchsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung_gruen|Fazit: Man sollte nicht nur eine Studie kennen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 07.11.24 Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 07.11.2024 erschien der Artikel &amp;quot;Organspende: Parteiübergreifende Gruppe gegen Widerspruchslösung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gruppe-will-widerspruchsloesung-bei-organspende-verhindern-a4928755.html Zugriff am 09.11.2024.&lt;br /&gt;
* https://www.apotheken-umschau.de/news/abgeordnete-sehen-widerspruchsloesung-fuer-organspenden-toxisch-1186589.html&lt;br /&gt;
* https://www.evangelisch.de/inhalte/235780/07-11-2024/organspende-abgeordnetengruppe-will-widerspruchsregelung-verhindern&lt;br /&gt;
* https://www.evangelische-zeitung.de/parlamentarier-kuendigen-neuen-entwurf-zur-organspende-an &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einige Abgeordnete – von Linken und Grünen bis zur Union – sprechen sich gegen die Widerspruchslösung aus und planen einen eigenen Gesetzentwurf, um Organspenden zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Bitte nicht gackern, sondern legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Widerspruchslösung zu mehr Organspenden führt“, sagte einer der Initiatoren der parteiübergreifenden Gruppe, der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.}}&lt;br /&gt;
Es gibt auch keine wissenschaftlichen Beweise, dass alle Bundestagsabgeordnete einen IQ von größer 100 haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Das ist ein Konjunkturprogramm für die AfD, für Querdenker und Impfgegner“, so Pilsinger. „Eine Widerspruchslösung ist toxisch für die gute Sache der Organspende“, sagte der Abgeordnete.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]] - Toxisch sind solche Äußerungen in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Gruppe, zu der unter anderem die Abgeordneten [[Kirsten Kappert-Gonther]] (Grüne), [[Lars Castellucci]] (SPD), [[Hermann Gröhe]] (CDU), [[Katrin Helling-Plahr]] (FDP) und [[Kathrin Vogler]] (Linke) gehören, will am Donnerstag erste Eckpunkte für ihren Gesetzentwurf vorstellen.}}&lt;br /&gt;
Man darf auf diesen Gesetzentwurf gespannt sein. Ist er auch so realitätsfremd wie die [[Erklärungsregelung]], die am 16.01.2020 in Deutschen Bundestag beschlossen wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Schlüssel zum Erfolg seien jedoch unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Entnahmekrankenhäusern. Hier gebe es ein „strukturelles Versagen“.}}&lt;br /&gt;
Was soll in der Klinik noch verbessert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem will die Gruppe nach seinen Angaben vorschlagen, die Eintragung der Bürger in das bereits existierende Organspenderegister zu fördern. Dazu sollen unter anderem Ärzte und Apotheker extra honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Register unterstützen.}}&lt;br /&gt;
Kennen diese Bundestagsabgeordnete auch andere Wege zur Problemlösung, außer Geld auszugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was soll diese Verzögerungstaktik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.10.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig ===&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten und Rainer Beckmann veröffentlichten am 30.10.2024 in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/die-widerspruchsregelung-ist-uebergriffig-110079692.html Zugriff am 31.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Zwang zur Entscheidung bedeutet für viele eine Überforderung und wäre unverhältnismäßig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Patienten mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall unterscheiden sich jedoch sehr von konventionellen Leichen: Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen. Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Grundlage aller Aufklärungsmaßnahmen der BZgA ist das Hirntodkonzept: die Annahme, dass ein irreversibler Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) ein sicheres Todeszeichen sei. Das ist aber weder plausibel noch ergibt sich diese Behauptung aus dem Gesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[gemeinsame Erklärungen]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|uch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher&lt;br /&gt;
offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Seit der Richtlinie zur Feststellung des Hirntods im Jahre 2015 blickt das [[BMG]] als letzte Instanz auf diese Richtlinie vor ihrer Veröffentlichung. Damit stehen 2 Autoren mit einer Behauptung dem [[WB-BÄK]] und dem [[BMG]] mit dem Vorwurf der Gesetzwidrigkeit gegenüber. Dies ist wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf solche Erkenntnisse kann sich die Bundesärztekammer offenbar nicht stützen. Denn in der Richtlinie werden sie – contra legem – nicht angegeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich wird die Bevölkerung aber nicht informiert, sondern manipuliert. In ihren Aufklärungsmaterialien geht die BZgA wie selbstverständlich davon aus, dass Patienten mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall als Leichen zu behandeln sind, ohne die erheblichen Einwände und Kontroversen in dieser&lt;br /&gt;
Frage offenzulegen. Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Richtigstellung Richtigstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wo sind zu diesen Themen die Informationen und Aufklärungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das kann auch nicht verwundern, weil die Voraussetzungen und Umstände von Organtransplantationen nicht leicht zu durchschauen sind. Es handelt sich um eine komplexe Thematik, mit der die meisten Menschen nie unmittelbar konfrontiert werden.}}&lt;br /&gt;
Wenn sie aber durch den [[Hirntod]] konfrontiert werden, sind sie überfordert. - Die [[BZgA]] und die [[Krankenkassen]] klären seit 2013 verstärkt auf. Wer sich informieren will, bekommt die Infos kostenlos ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Tod ist nach allgemeiner Auffassung das Ende des Lebens, aber wann genau ist dieses Ende erreicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bewertung des medizinisch festzustellenden Syndroms „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ als Todeszeichen ist eine gesellschaftskulturelle Frage, für deren Beantwortung anthropologische, soziologische und (verfassungs)rechtliche Aspekte eine wesentliche Rolle spielen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Todesdefinition]], [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
{{Achtung_schwarz|Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.  Es ist deshalb gut nachvollziehbar, dass viele Menschen sich nicht in der Lage sehen, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Forderung nach der Widerspruchsregelung baut letztlich auf Voraussetzungen auf, die nicht gegeben sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht&lt;br /&gt;
entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist. Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]] - Wenn rechtlich inakzeptabel, dann sollen doch die Verfasser klagen.&lt;br /&gt;
{{Achtung_rot|&amp;quot;Rainer Beckmann ist Richter am Amtsgericht Würzburg und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Richter sollte er wissen, wie man erfolgreich klagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Professor Dr. Jürgen in der Schmitten ist niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmediziner und Psychotherapeut. Er leitet das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Essen.&amp;quot; So heißt es am Ende des Artikels. Als Mediziner sollte er einmal versuchen, die medizinischen Gesellschaften, die die [[gemeinsame Erklärungen]] verfasst haben, zu einer neuen Sichtweise zum [[Hirntodkonzept]] zu bewegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher dieser beiden Aufgaben können gerne diese Autoren weiterhin solche Artikel verfassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 04.10.2024 Was taugt die Widerspruchslösung? ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2024 veröffentlichte [[Alexander Maßmann]] auf [https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung evangelisch.de] den Artikel &amp;quot;Was taugt die Widerspruchslösung?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/234649/04-10-2024/zur-debatte-um-die-organspende-was-taugt-die-widerspruchsloesung Zugriff am 04.10.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber kann man einfach voraussetzen, dass die Bürger:innen zu einem so persönlichen Schritt wie der Organspende bereit sind, auch wenn sie sich nicht ausdrücklich dazu bereiterklären?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Ablehnung der Spende kann man moralisch aber durchaus auch begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleich gültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|die Widerspruchslösung stelle sicher, dass die große Mehrheit der Menschen ihren Willen bekommt und die Weichen wirklich Richtung Organspende gestellt werden. Das ist sogar doppelt falsch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich persönlich möchte übrigens nicht Organe spenden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn in den letzten Jahren eine Organspende im Krankenhaus konkret zur Entscheidung anstand, lag bloß in 15 Prozent  der Fälle eine Erklärung vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Hoffen wir, dass die Statistiken bei der kommenden Bundestagsdebatte nicht wieder falsch dargestellt werden!}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Mehrheit der Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein gravierendes Problem der Widerspruchslösung besteht darin, dass manche Menschen geistig prinzipiell nicht in der Lage sind, eine Erklärung abzugeben.}}&lt;br /&gt;
Dann haben diese Menschen einen Betreuer, der für sie entscheidet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im optimalen Fall hält auch hierzu der Betreuer mit dem Betreuten Rücksprache, wenn hierzu ein Mindestmaß an Entscheidungsfähigkeit  vorhanden ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe: [[Entscheidungsunfähig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Obdachlose können oft nicht Stellung nehmen, weil sie weder Postadresse noch Internetzugang haben und weil oft die nötigen Dokumente fehlen.}}&lt;br /&gt;
Für einen [[OSA]] - der auch weiterhin Gültigkeit besitzt - braucht man weder Postadresse noch Internetzugang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Junge Menschen bilden sich manchmal keine Meinung aufgrund der Ansicht: Alle Menschen sterben, nur ich nicht. Bei anderen bestehen Sprachbarrieren, und das Verständnis für medizinische Sachverhalte ist gering. Wieder andere werden von der Debatte gar nichts mitbekommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Insgesamt darf man hier fehlenden Widerspruch nicht als Einverständnis werten.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn jedoch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Organspende so hoch ist, wie viele Befürworter der Widerspruchslösung meinen, dann müsste es auch möglich sein, das Spendenaufkommen zu erhöhen ohne Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn was hält die Menschen davon ab, eine Erklärung aufzusetzen – wollen sie im tiefsten Herzen vielleicht doch nicht spenden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, könnte man in den Krankenhäusern etwa mehr Stellen für Transplantationsbeauftragte finanzieren.}}&lt;br /&gt;
Noch mehr [[TX]]-Beauftragte bringt zwar mehr Ausgaben, aber nicht mehr Organspender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die stellen etwa sicher, dass die Spendenbereitschaft bei todkranken Patienten tatsächlich geprüft wird, und sie werfen die Frage im Gespräch mit den Angehörigen eines Verstorbenen auf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Fehlende Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Außerdem ist das Online-Register zur Organspendeerklärung erst ein paar Monate in Betrieb. Wenn es besser beworben wird, dürfte die Hemmschwelle zur Erklärung der Spendenbereitschaft sinken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Online-Register]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bevor wir die Widerspruchslösung wieder ernsthaft zur Abstimmung stellen, brauchen wir dringend bessere Kenntnisse darüber, wie die Menschen wirklich über die Organspende denken.}}&lt;br /&gt;
Die Organpatienten brauchen keine &amp;quot;bessere Kenntnisse&amp;quot;, sondern [[Organe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dass vergleichsweise wenige Menschen die Bereitschaft zur Spende schriftlich erklären, spricht auf unserem jetzigen Kenntnisstand mindestens so sehr gegen die Regelung wie für sie.}}&lt;br /&gt;
Rund 20% schriftliche Zustimmung und 7% schriftliche Ablehnung sprechen für die [[WSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Siehe: [[Willy Meurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.09.24 Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig  ===&lt;br /&gt;
Am 19.09.2024 veröffentlichte [[Rainer Beckmann]], zusammen mit [[Jürgen in der Schmitten]], in der FAZ den Artikel &amp;quot;Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Beckmann, Jürgen in der Schmitten: Die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist übergriffig. In: FAZ (19.09.2024). Nach: https://www.faz.net/einspruch/die-widerspruchsregelung-bei-der-organspende-ist-uebergriffig-19994964.html Zugriff am 20.09.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Beide Initiativen gehen von falschen Annahmen aus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Behauptung, eine große Mehrheit der Bevölkerung sei bereit, Organe zu spenden, ist nicht zutreffend.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Bei den Befragungen der Bürger geht es immer um „postmortale“ Organspenden, also um Organentnahmen „nach dem Tod“. Vor einer Organentnahme wird jedoch nie „der Tod“ – wie ihn die meisten Menschen verstehen – festgestellt, sondern lediglich der „Hirntod“.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zwar werden diese Patienten – wie viele andere Intensivpatienten auch – beatmet, doch ihre Lungen nehmen selbständig Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab, das Herz schlägt autonom, das Blut zirkuliert, Nahrung und Flüssigkeit werden aufgenommen, Abfallstoffe werden über Leber und Nieren ausgeschieden, das Immunsystem bekämpft Keime, und Wunden heilen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Frauen können im Zustand des „Hirntodes“ über Wochen und Monate schwanger sein und schließlich ein Kind spontan gebären. In einem Fall an der Würzburger Universitätsklinik, der 2019 publiziert wurde, geschah dies nach fast fünf Monaten Schwangerschaft.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem behaupten die Verfechter des Hirntodkonzepts, ein irreversibler Hirnfunktionsausfall sei ein sicheres Zeichen für den Tod des Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Demnach wäre es möglich, dass Leichen über mehrere Monate schwanger sind und ein Kind austragen. Wie viel Glaubwürdigkeit kann eine solche Theorie für sich beanspruchen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schwangere Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtlinie der Ärztekammer gesetzeswidrig}}&lt;br /&gt;
Seit 2015 sieht auch das [[BMG]] auf die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Transplantationsgesetz heißt es, dass vor einer Organentnahme neben dem Funktionsausfall weiter Teile des Gehirns (§ 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 TPG) auch der „Tod“ festgestellt werden muss (§ 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG). Allein schon diese doppelte Voraussetzung für Organentnahmen zeigt, dass es zwischen Tod und „Hirntod“ einen&lt;br /&gt;
Unterschied gibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 3 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Trotzdem wird in der Aufklärung zur Organspende so getan, als seien Tod und „Hirntod“ identisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Von der jahrzehntelangen wissenschaftlichen Kontroverse um die Bedeutung des „Hirntodes“ erfahren die Bürger nichts.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gemeinsame Erklärungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Hirntodrichtlinie der Bundesärztekammer gibt hierfür keinerlei Gründe an. Sie ist daher offensichtlich gesetzeswidrig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]] - Seit 2015 wirkt an der Richtlinie auch das [[BMG]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb müssten die Bürger auch über die verschiedenen Sichtweisen zum Hirntodkonzept informiert&lt;br /&gt;
werden. Das hat auch der Deutsche Ethikrat in seiner Stellungnahme von 2015 gefordert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DER 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Bürger erhalten zu einer wesentlichen Voraussetzung für eine Entscheidung zur Organspende keine ausreichenden Informationen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Halb- und Unwahrheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]] - Seit 2013 klären [[BZgA]] und die [[Krankensassen]] massiv über [[Hirntod]] und [[Organspende]] auf, doch es scheint so zu sein, die Bürger - so auch die Autoren - ihr Recht auf Unwissenheit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen, um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]], [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Tatsächlich steht es aber um die Information der Bevölkerung schlecht. Nach der BZgA-Umfrage von 2022 fühlen sich fast die Hälfte der Bürger (45 Prozent) zum Thema Organspende „weniger gut“ oder „schlecht“ informiert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Widerspruchsregelung setzt Aufgeklärtheit voraus}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat allen Bürgern grundsätzlich Organspendebereitschaft unterstellt und ihnen aufbürden will, dass sie einen Widerspruch erklären müssen,um von einer Organentnahme ausgenommen zu werden, hätte er mindestens sicherzustellen, dass alle Bürger umfassend informiert sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist zu vermuten, dass die Befürworter der Widerspruchslösung genau darauf spekulieren: dass viele Menschen, die sich mangels Bildung oder hinreichender Aufklärung keine Gedanken über die Frage ihrer Organspendebereitschaft machen können oder wollen, auf diese Weise als „Spender“ deklariert werden können.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Genügt es, dass – wie beim „Hirntod“ – eine irreversible Bewusstlosigkeit, ein (durch apparative Beatmung kompensierter) Atemstillstand und ein Ausfall der Hirnstammreflexe eingetreten sind, oder müssen auch die integrativen Körperfunktionen und der Blutkreislauf zum Stillstand gekommen sein?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[irreversibles Koma]], [[Hirntod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist nicht vielmehr auch die leibliche Existenz des weiterhin funktionsfähigen Organismus zu&lt;br /&gt;
berücksichtigen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[intermediäres Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kein Zwang zur Entscheidung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aktuell werden der Bevölkerung aber die notwendigen Informationen über die Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls für die Feststellung des Todes vorenthalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre übergriffig, wenn der Staat in diesem sensiblen Bereich Entscheidungen erzwingt oder im Sinne der Widerspruchsregelung eine tatsächlich nicht vorhandene Organspendebereitschaft allen Bürgern fiktiv unterstellt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn fast die Hälfte der Bevölkerung angibt, dass sie sich nicht gut über das Thema Organspende informiert fühlt, kann es nicht verwundern, dass sich viele Menschen auch nicht entscheiden wollen – ganz zu schweigen von den zahlreichen Menschen aus bildungsfernen Schichten, die von Informationskampagnen ohnehin nicht erreicht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf Unwissenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|All diesen Bürgern darf der Staat nicht aufzwingen, trotzdem eine Entscheidung treffen zu müssen. Gerade in Bezug auf ein sehr seltenes Syndrom, das in seiner Bedeutung für den Tod des Menschen nicht leicht zu beurteilen ist, wäre ein Zwang zur Entscheidung für weite Teile der Bevölkerung eine Überforderung und damit im juristischen Sinn ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht, sich nicht entscheiden zu müssen – in das negative Selbstbestimmungsrecht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat würde signalisieren, dass ihm die Selbstbestimmung der Bürger bei einem besonders komplexen und sensiblen Thema, das ihre leibliche Integrität berührt, egal ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterstellung]], [[schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Das wäre weder rechtlich noch medizinethisch oder gesellschaftlich akzeptabel.}}&lt;br /&gt;
Rainer Beckmann ist Richter im Amtsgericht Würzburg. Er kann ja gerichtlich klagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen in der Schmitten ist Arzt. Er kann gegen die [[gemeinsame Erklärungen argumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.24 (Schweiz) EKS-Rat fordert Anpassungen ===&lt;br /&gt;
Am 16.08.2024 wurde von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) das Papier &amp;quot;[https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen EKS-Rat fordert Anpassungen]&amp;quot; herausgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ref.ch/news/eks-rat-fordert-anpassungen Zugriff am 19.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Umsetzung ist der EKS-Rat grundsätzlich einverstanden.}}&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der [[EKS|EKS-Rat]] ist &amp;quot;grundsätzlich&amp;quot; mit der Einführung der [[WSR]] einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|n den Richtlinien der SAMW werde – im Gegensatz zur Verordnung – der Widerspruch der Angehörigen einbezogen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unakzeptabel sei zudem die Auffassung des Gesetzgebers, dass bereits vor der endgültigen Klärung eines möglichen Widerspruchs bereits mit vorbereitenden Massnahmen zur Organentnahme begonnen werden könne.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organprotektive Behandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.08.24 Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit? ===&lt;br /&gt;
Am 14.08.2024 veröffentlichte [[Patrick Welter]] in der [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html FAZ]] den Artikel &amp;quot;Wir Untertanen – wo bleibt die Freiheit?&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/liberalismus-in-not-wir-untertanen-wo-bleibt-die-freiheit-19917606.html Zugriff am 15.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Freiheit und die Rechte des Einzelnen fallen unter den Tisch.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheit und Rechte des Einzelnen sind nur noch Randaspekte, wenn sie denn überhaupt mitgedacht werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre ein krasser Verstoß gegen das Recht am eigenen Körper, das untrennbar mit der persönlichen Freiheit verbunden ist. Der Staat eignete sich ohne vorherige Zustimmung des Betroffenen das Eigentum an Leichenteilen an.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelungen]], [[WSR]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Legt der Staat den Menschen auf, das Recht auf Unversehrtheit ihres Körpers anmelden zu müssen, dann hat er den Bürgern dieses Grundrecht schon genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf der Seite des Erzbistums Köln von [[Elmar Nass]] der Artikel &amp;quot;Organspende auf dem Prüfstand christlicher Ethik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Vorstellung, dass einem bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, schreckt ebenso ab wie der Gedanke, nach diagnostiziertem Hirntod künstlich am Leben erhalten zu werden, um die für eine Entnahme in Frage kommenden Organe frisch zu halten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Verstümmelung des toten Körpers vor der Bestattung wird zudem von Angehörigen bisweilen als Zumutung empfunden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und Skandale um Geschäftemacherei mit manipulierten Wartelisten für Organe schrecken ebenso ab wie die Sorge, die gespendeten Organe könnten auf dubiosen Schwarzmärkten landen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Skandale]], [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lebendentnahmen von Nieren gegen geringen Obolus, damit die eigenen Kinder sich nicht prostituieren müssen, Zwangsentnahmen bei Häftlingen, postmortale Entnahmen nach Euthanasie ohne sichere Feststellung des Todes oder nach Exekutionen politisch Verfolgter etwa in China waren und sind Quellen dieses Marktes.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Organhandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist ein Mensch tot, so dass eine Organentnahme überhaupt stattfinden kann?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist Organspende Christenpflicht?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ist die Widerspruchslösung der erhoffte Ausweg?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.“ So formuliert es der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer 1998.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Eine postmortale Explantation kann nur dann legitim sein, wenn der Tod des Spenders eindeutig festgestellt ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der US-amerikanische Neurologe D. Alan Shewmon vertritt die Ansicht, dass nach dem Hirntod die Integrationskraft des Organismus erhalten bleibt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Alan Shewmon]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es können so genannte Hirntote noch Kinder zeugen und gebären, die Körpertemperaturregelung funktioniert ebenso wie körpereigene Abwehr gegen Infektionen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das Postulat des Hirntodes als Indiz für den Menschentod vereinfache bloß eine Legalisierung der Organentnahme auf Kosten einer sauberen Todesdefinition.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Konsequent halten eine solche Pragmatik neben Shewmon auch Vertreter der Medizinethik (Johann Ach, Giovanni Maio u.a.) nicht für ein Kriterium ethischer Legitimität, weil Leben auf Kosten von Leben getötet werde.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Kritiker]], [[Alan Shewmon]], [[Johann Ach]], [[Giovanni Maio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Position der Kirchen zum Hirntod ist nicht eindeutig.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Papst Benedikt XVI. setzte in seiner Ansprache vom 7.11.2008 an die Teilnehmer des Internationalen Kongresses der Päpstlichen Akademie für das Leben einen anderen Akzent. Er fordert im Zweifel über die sichere Feststellung des Menschentodes die Einhaltung der Vorsichtsregel.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auf katholischer Seite liegt keine lehramtliche Todesdefinition vor.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es darf kein Zwang oder Druck auf die entsprechende Spenderbereitschaft ausgeübt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Regelungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Niemand hat Anspruch auf Körperteile eines anderen Menschen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Anspruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Gerade vor dem Hintergrund der Hirntoddiskussion kann es (christlich) vertretbare Gründe gegen eine postmortale Organspende geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Dem moralischen Entscheiden obliegt die selbstbestimmte Ausgestaltung der Nächstenliebe.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Organspende ist keine Christenpflicht, lebend wie postmortal.]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Unter Vorbehalt der Legitimität des Todeskriteriums sind alternativen Lösungen zur Regelung postmortaler Organspenden zu diskutieren.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender wird nur der für hirntot erklärte Mensch, der diesen Wunsch ausdrücklich vorher kundgetan hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die aktuell wieder diskutierte Widerspruchslösung setzt dagegen grundsätzlich die starke Pflicht jedes Menschen zur postmortalen Spenderbereitschaft voraus.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Nur ein ausdrücklicher Widerspruch des Betroffenen zu Lebzeiten oder, sofern keine entsprechende Erklärung vorliegt, der Angehörigen im Sterbefall, kann die Entnahme von Organen verhindern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer also das Thema zu Lebzeiten verdrängt, gilt in der Regel als potentieller Organspender. Widersprüche gegen diese kollektive Nutzung müssen eigens erklärt werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der ohne ausdrücklichen Widerspruch wirksame Automatismus legalisierter Explantation rückt Organe in die Nähe von Kollektivgütern.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch die Idee der Freiwilligkeit wird eingeschränkt, da ein moralischer Rechtfertigungsdruck für den Widerspruch aufgebaut wird.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Angstmacherei]], [https://organspende-wiki.de/pdf/NBP20240810.pdf Ja zur WSR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die „Spende“ ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das könnte dazu führen, dass der Rechtfertigungsdruck des Nicht-Spenders immer weitere Kreise zieht und am Ende auch Lebendspenden erzwungen werden könnten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Freiheitseinbußen und die unterstellte Kollektivierung des menschlichen Körpers schwächen die Legitimität des Widerspruchsmodells.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Doch ist sie weder erzwingbar noch unbedingte Pflicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Pflicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Moralisch geboten ist zweifellos eine transparentere Diskussion zum Hirntodkriterium. Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.24 Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein ===&lt;br /&gt;
Am 08.08.2024 erschien auf katholisch.de unter dem Titel &amp;quot;Auch Nicht-Organspender können gute Christen sein&amp;quot; ein Interview mit [[Elmar Nass]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/magazin/Organspende-auf-dem-Pruefstand-christlicher-Ethik Zugriff am 08.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch der kann ein guter Christ sein, der nicht Organspender ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[gleichgültig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keineswegs ist aus medizinischer Sicht evident, dass der Hirntod ein sicheres Anzeichen des eingetretenen Todes ist.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn es darf nicht das eine Menschenleben durch das Auslöschen eines anderen Menschenlebens gerettet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aus katholischer Sicht wünschte man sich vielleicht auch eine lehramtliche Klarstellung. Ohne sie bleibt unsere Gewissensentscheidung das Maß des Urteils.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[katholische Kirche]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Damit besteht die Gefahr eines Dammbruchs, durch den sich auf einer schiefen Bahn schleichend eine Kultur des Zwanges durchsetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Angstmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &#039;Spende&#039; ist keine Spende mehr.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], sie regeln das Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zum Spender werden dadurch nur für hirntot erklärte Menschen ...}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[korrekte Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 Bedenken gegen Widerspruchslösung bei Organspende ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.24 erschien in vaticannews.va ein Artikel über den Widerspruch Stephan Pilsinger gegen die [[WSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-07/bundestag-organspende-widerspruchsloesung-bedenken-politik-ethik.html Zugriff am 28.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind die gleichen Argumente, wie im nachfolgenden Abschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.07.24 CSU-Gesundheitsexperte gegen Widerspruchslösung ===&lt;br /&gt;
Am 13.07.2024 berichtet evangelisch.de von [[Stephan Pilsinger]], dass dieser gegen die [[WSR]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.evangelisch.de/inhalte/231795/13-07-2024/organspende-debatte-csu-gesundheitsexperte-gegen-widerspruchsloesung Zugriff am 2807.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einen solch gravierenden Einschnitt in die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte der Menschen in unserem Land halte ich daher weiterhin für politisch und ethisch nicht legitim.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbistimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lassen wir lieber die Akteure der Exekutiven, unter anderem die Länder, ihre Hausaufgaben machen, wenn es zum Beispiel darum geht, die Zahl der Entnahmekrankenhäuser und der dortigen Transplantationsbeauftragten signifikant zu erhöhen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Keine Evidenz, keine Freiheitseinschränkung}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.07.24 Wer nicht widerspricht, wird Organspender ===&lt;br /&gt;
[[Gunnar Schupellus]] veröffentlichte am 08.07.2024 in Bild.de den Artikel &amp;quot;Wer nicht widerspricht, wird Organspender&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bild.de/regional/berlin/gunnar-schupelius-wer-nicht-widerspricht-wird-organspender-668bf496bdb18e1605d7cdc0 Zugriff am 10.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Richtig, und doch ist es eine Umkehr des Prinzips, mit der Ansage: „Dein Körper gehört im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.“}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deiner Kinder gehören im Todesfall der Allgemeinheit, wenn du dich nicht ausdrücklich dagegen wendest.&amp;quot; Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Einzig von der AfD gab es Widerspruch. Dort hieß es, man wolle die Zustimmung zur Organspende nicht „durch die Hintertür“ einholen und den Menschen die Freiheit lassen, sich nicht zu entscheiden.}}&lt;br /&gt;
Der Hirntod wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Am 16. Januar 2020 entschied sich dann eine Mehrheit für die sogenannte „Entscheidungslösung“, nach der Organe einem Menschen nur nach seinem Tod entnommen werden dürfen, wenn er zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat.}}&lt;br /&gt;
Diese Regelung haben wir seit dem Jahr 1997, mit der Einführung des [[TPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.24 Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen ===&lt;br /&gt;
Am 01.07.2024 veröffentlichte [[Ruth Schneeberger]] in der Berliner Zeitung den Artikel &amp;quot;Widerspruchslösung für Organspende: Sollten alle automatisch Spender sein? Ich bin dagegen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.msn.com/de-de/gesundheit/other/widerspruchsl%C3%B6sung-f%C3%BCr-organspende-sollten-alle-automatisch-spender-sein-ich-bin-dagegen/ar-BB1p7kgA?ocid=HPCDHP Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Genauso wie meine Gedanken.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Daran ist auch die Politik schuld. Sie hat mit dafür gesorgt, dass unter anderem über Fallpauschalen, durch einen kommerzgeprägten Verdrängungswettbewerb innerhalb der Krankenhäuser, durch Fehlanreize auch für unnötige OPs, durch überbordende Krankenkassenzuständigkeiten und Klientelpolitik ein mit wahnsinnig viel Geld bezuschusstes und teils undurchschaubar komplexes System geschaffen wurde, das den wichtigsten Faktor immer wieder aus den Augen verliert: den Patienten.}}&lt;br /&gt;
Das wurde im Jahr 2012 geändert. - Hier wurde wohl eine Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es müsse immer jemand dabei sein, um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Ich kann das nur bestätigen.}}&lt;br /&gt;
Wenn Frau Schneeberger es besser als die Ärzte weiß, warum macht sie nicht eine eigene Klinik auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und darauf vertrauen, dass die Entscheidung über einen eventuellen Hirntod nicht im Sinne des auf meine Organe wartenden Patienten gefällt wird?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn einem Toten werden keine Organe mehr entnommen. Man muss dafür noch leben – nur muss man eben hirntot sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntod]], [[Hirntodkonzept]], [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Entscheidung fällt man naturgemäß nicht selbst. Sondern Ärzte.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]] - Noch nie hat ein Komapatient oder ein Toter eigene Entscheidungen gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf ein Spenderorgan.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Recht auf ein Organ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deshalb hat auch die Politik kein Recht, alle Deutschen automatisch zu Spendern zu machen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich muss nicht erst widersprechen, dass ich während meines Todes nicht ausgeweidet werde. Das sollte selbstverständlich sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30.06.24 Nach meinem Tod ===&lt;br /&gt;
[[Heribert Prantl]] veröffentlichte am 30.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Nach meinem Tod&amp;quot;. Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Vor gut vier Jahren, am 16. Januar 2020, hat der Bundestag diese sogenannte Widerspruchslösung schon einmal abgelehnt und sich für die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung&amp;quot; entschieden; diese erlaubt eine Organentnahme nur dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich erklärt hat, dass er nach seinem Tod Organspender sein will. Die „Erweiterung&amp;quot; bei dieser erweiterten Zustimmungslösung besteht darin, dass nach dem Tod des potenziellen Organspenders auch Hinterbliebene zustimmen können.}}&lt;br /&gt;
Diese &amp;quot;erweiterte Zustimmungsregelung&amp;quot; haben wir nicht erst seit dem 16.01.2020, sondern in § 4 [[TPG]] seit Ende 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung berührt Menschenwürde und Totenruhe.}}&lt;br /&gt;
An Organspender muss seit 1997 nach § 3 der Tod festgestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es berührt Menschenwürde und Totenruhe, wenn die Widerspruchslösung jeden Menschen zum potenziellen Organspender macht - einen jeden nämlich, der der Organspende nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf dieser Rettungsakt staatlich dekretiert werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil dieser Mensch sich nicht klar genug geäußert, also nicht ausdrücklich widersprochen hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft.}}&lt;br /&gt;
Kinder gehören nicht dem Staat, sondern den Eltern. Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Befürworter der Widerspruchslösung erklären den hirntoten Menschen zum Leichnam und argumentieren, ein Toter dürfe ja auch ohne seine frühere aktive Zustimmung obduziert werden.}}&lt;br /&gt;
Welcher Befürworter argumentiert damit? Siehe: [[Unterstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ob so ein Mensch tot oder ob er noch Person ist - darüber entscheiden nicht allein medizinische Geräte und der festgestellte irreversible Totalausfall des Hirns.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sterben und Tod sind nämlich kein punktuelles Ereignis, sie sind ein Prozess, der&lt;br /&gt;
eingebettet ist in die kollektive Seele und in kulturelle Vorstellungen vom Menschsein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[PAS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt den Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Das [[Therapieende]] noch schneller. Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das geht nur mit der ausdrücklichen Zustimmung dieses Menschen; sein Schweigen darüber als Zustimmung zu interpretieren, wäre eine Missachtung der Selbstbestimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Aber: Darf man wirklich gezwungen werden, das Selbstverständliche, die Achtung von Integrität und&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, von Sterbens-und Totenruhe erst durch eine Erklärung sicherzustellen?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es gibt andere, die weichen der Auseinandersetzung aus.}}&lt;br /&gt;
Der [[Hirntod]] wartet nicht, bis man sich entschieden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat diese Scheu als Bequemlichkeit bezeichnen und für unerheblich erklären? Darf der Staat also stellvertretend rational und nüchtern sein? Ist ein Mensch feige, wenn er sich den Fundamentalfragen über sein Ende nicht stellt oder nicht stellen will?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und der Staat darf die Ängste und die Beklemmungen, die einen Menschen erfassen mögen angesichts der inneren Bilder von seinem Tod, nicht durch seine Entschlossenheit und Nützlichkeitserwägungen beiseiteschieben.}}&lt;br /&gt;
Das hat der Staat schon seit langem getan, siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In Deutschland kommt zu diesen Fragen die Erinnerung an den Organspendeskandal von 2012 hinzu, in dem bekannt wurde, dass bei Transplantationen systematisch gegen geltende Richtlinien verstoßen wurde. Vertrauen schafft man da nicht per gesetzlicher Anordnung.}}&lt;br /&gt;
Was hat das mit der [[WSR]] zu tun? Siehe: [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Es kann und darf nicht eine Organabgabepflicht für den Todesfall geben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Notstandsregelung]], [[WSR]], [[Regelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer GmbH geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und die Menschenwürde hört mit dem Hirntod nicht auf.}}&lt;br /&gt;
Verletzt die [[Organspende]] die Menschenwürde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Hier schreibt ein offensichtlich verzweifelter [[Kritiker]], ohne rechte Sachkenntnis bzw. diese ignorierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 Nein zur Zwangs-Organspende! ===&lt;br /&gt;
Am 27.06.2024 startete [[CitizenGO]] eine Petition gegen die Einführung der [[WSR]] eine Petition.&amp;lt;ref&amp;gt;https://citizengo.org/de/lf/13420-nein-zur-zwangs-organspende Zugriff am 06.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Lauterbach möchte noch mehr Patienten Organe entnehmen lassen, unter gelockerten Voraussetzungen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es käme einem grundsätzlichen Verfügungsrecht des Staates über den (noch nicht ganz toten) Körper der Bürger gleich, das gelten würde, solange man nicht ausdrücklich widersprochen hat.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27.06.24 CDL: Organspende muss freiwillig bleiben ===&lt;br /&gt;
Die [[CDL]] veröffentlichten am 27.06.2024 in [[kath.net]] den Artikel &amp;quot;CDL: Organspende muss freiwillig bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobile.kath.net/news/84948 Zugriff am 05.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich empfinde es als recht zynisch von einem FDP-Politiker zu hören, der Bürger hätte ja die „Freiheit“ sich zu entscheiden, wenn man gerade einen Gesetzentwurf vorschlägt, der festlegen will, dass wenn man nicht aktiv widerspricht, die eigenen Organe nach dem Hirntod quasi der Allgemeinheit gehören sollen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat lässt mir also die „Freiheit“, zwangsweise schriftlich festzulegen und in ein Register eintragen zu lassen, dass ich selbst über meinen Körper bestimmen möchte. Ich werde genötigt, mich zu einer eigentlichen Selbstverständlichkeit zu äußern, ansonsten werden mir meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit nach meinem Hirntod genommen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Polemik]], [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| In manchen Ländern ist selbst diese Grenze des Hirntodes, der in der Fachwelt als Todesgrenze übrigens nicht unumstritten ist, noch weiter vorgezogen worden, denn die Organe, die man benötigt, müssen durchblutet sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Denn ich müsste dann davon ausgehen, dass die Politiker nicht das Gemeinwohl ihres Volkes im Auge hätten, sondern nur noch Interessenvertreter von Minderheiten sind, die durchaus nach eigenem Dünken das Gemeinwohl diesen Minderheiten zuliebe zu opfern bereit sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verfassungsbeschwerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Und dazu werden sogar Grundrechte außer Kraft gesetzt.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es gibt kein Recht auf das Organ eines anderen, aber es gibt ein „Recht auf…körperliche Unversehrtheit…“ (Artikel 2 Abs. 2) und das ist auch nicht zeitlich begrenzt.&lt;br /&gt;
Jeder darf &amp;quot;Nein&amp;quot; zur Organspende sagen und sich Stunden später körperlich unversehrt ins Krematorium begeben, wo diese binnen Minuten völlig aufgehoben wird.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Über 70% der Deutschen lassen sich verbrennen, mit steigender Anzahl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wie wäre es z.B. damit, dass man jedem Bürger, wenn er einen neuen Ausweis oder eine Verlängerung beantragt, gutes Informationsmaterial über Organspende mit der Bitte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zukommen lässt?}}&lt;br /&gt;
Dies war 2020 vorgesehen, ist aber an den Standesämtern gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Oder, wenn ein Führerschein ausgegeben wird, kann man die Antragsteller durchaus auch auf die Thematik aufmerksam machen, da nicht wenige Hirntote Opfer eines Verkehrsunfalls waren.}}&lt;br /&gt;
Auch die Führerscheinstelle wird sich weigern, und was ist mit denen, die bereits einen Führerschein haben? - Die Anzahl der Hirntoten nach Verkehrsunfall sind kleiner 15%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn der Staat sich nicht vorwerfen lassen will, die verfassungsgegebenen Rechte seiner Bürger zu ignorieren, gibt es nur eine Möglichkeit:}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Entscheidung jedes einzelnen, Organspender sein zu wollen, muss freiwillig bleiben.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.06.24 Sind wir alle bald Ersatzteillager? ===&lt;br /&gt;
[[Richard Hill]] publizierte am 26.06.2024 in &amp;quot;DocCheck&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Sind wir alle bald Ersatzteillager?&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48645-news-bites-sind-wir-alle-bald-ersatzteillager?utm_source=DC-Newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=DocCheck-News_2024-06-26&amp;amp;utm_content=asset&amp;amp;utm_term=article&amp;amp;dcuid=dcp_d7838da31eaccf74957fff97fc276fd7&amp;amp;sc_src=email_5138029&amp;amp;sc_lid=507287001&amp;amp;sc_uid=y3jFa80tCO&amp;amp;sc_llid=278416&amp;amp;sc_customer=1176226 Zugriff am 26.26.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sind wir alle bald Ersatzteillager?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Kritiker an dem Konzept sehen in dem Plan einen „massiven Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht.“}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Auch sei jeder medizinische Eingriff ohne Zustimmung des Betroffenen zunächst eine Körperverletzung, so die Argumente der Patientenschützer, deren Vorstand Eugen Brysch auch von verfassungsrechtlichen Problemen spricht. &lt;br /&gt;
Siehe: [[Körperverletzung]], [[Doppelmoral]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden ===&lt;br /&gt;
Am 24.06.2024 wurde unter dem Titel &amp;quot;Deutsche Bischöfe für mehr Organspenden – aber nur nach Zustimmung&amp;quot; ein Interview mit [[Matthias Kopp]], dem Sprecher der [[DBK]], veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/54247-deutsche-bischoefe-fuer-mehr-organspenden-aber-nur-nach-zustimmung Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heiß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|In der Debatte um mehr Organspenden hat die Deutsche Bischofskonferenz Bedenken gegen die sogenannte Widerspruchslösung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Voraussetzung für eine wirkliche Spende sei, &amp;quot;dass der Spender der Organentnahme informiert, ganz bewusst, freiwillig und ausdrücklich zustimmt&amp;quot;, betonte der Sprecher.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine Widerspruchslösung jedoch stelle zentrale Prinzipien der Gesellschafts- und Rechtsordnung in Frage, &amp;quot;weil dann die Freiwilligkeit der Organspende in vielen Fällen nicht zweifelsfrei feststehen würde&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Regelung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine moralische oder gar rechtliche Pflicht zur Organspende lässt sich nicht begründen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Sie kann weder erzwungen, noch erwartet werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Datei:Frage.jpg |200 px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Organspende würde, selbst wenn die Möglichkeit eines Widerspruchs bestünde, einen moralisierenden Druck aufbauen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Pflicht]], [[Notstandsregelung]], [[Panikmache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden ===&lt;br /&gt;
In dem Artikel &amp;quot;Patientenschützer kritisiert Widerspruchsregelung für Organspenden&amp;quot; werden verschiedene Personen interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zeit.de/gesundheit/2024-06/organspende-neuanlauf-widerspruchsloesung-kritik-eugen-brysch-fdp Zugriff am 25.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Wer schweigt, stimmt nicht automatisch zu.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Eugen Brysch]]: Deshalb braucht es jetzt finanzielle Anreize für Krankenhäuser, ein effizientes Transplantationsnetzwerk, Bildungsprogramme und die Schulung von Koordinatoren im Umgang mit Angehörigen.}}&lt;br /&gt;
Dies wurde bereits 2019 von Jens Span umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Widerspruchslösung wäre ein massiver Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht jedes Einzelnen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|[[Katrin Helling-Plahr]]: Anstatt auf staatliche Bevormundung zu setzen, sollten wir die selbstbestimmte Entscheidung über eine Spende verbindlicher gestalten.}}&lt;br /&gt;
Die [[WSR]] wäre eine &amp;quot;[[Selbstbestimmung|selbstbestimmte]] Entscheidung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.24 Organspende ist Einwilligungssache ===&lt;br /&gt;
[[Werner Bartens]] veröffentlichte am 16.06.2024 in der SZ den Artikel &amp;quot;Organspende ist Einwilligungssache&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Bartens: Organspende ist Einwilligungssache. In: SZ (16.06.2024) Nach: https://www.sueddeutsche.de/meinung/medizin-gesundheit-organspende-gesetz-bundesrat-bundestag-politik-niere-herz-transplantation-leber-lux.KVPzqCv3SnyyayPULGw32J Zugriff am 19.06.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen will, sollte auch nicht dazu gezwungen werden.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Man kann das für eine Trotzreaktion halten, die das parlamentarische Ergebnis von vor vier Jahren ignoriert.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Abstimmung 16.01.2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organe fehlen, sondern weil sie krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist Privatsache, Ängste zu pflegen, Unangenehmes zu verdrängen, schwierige Fragen zu meiden. Der Staat sollte hier keinen Zwang ausüben, auch nicht den Zwang, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Wer nicht will, will nicht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schwerkranke sterben nicht, weil Organspender fehlen, sondern weil sie schwer krank sind.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Unterlassene Hilfeleistung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die häufigste Form der Organtransplantation, die Spende einer Niere, rettet in wenigen Fällen Leben, sondern ermöglicht es Dialyse-Patienten, von der Blutwäsche loszukommen, was aber mit Infektanfälligkeit durch lebenslange Immunsuppression einhergeht.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Studien]], [[25 x 25 geschenkte Jahre]], [[21 x 25 geschenkte Jahre]], [[Dank dem Spender]], [[Leben - dank dem Spender]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Zudem umfasst die gut 8000 Patienten zählende Warteliste längst nicht alle Organkanken; allein 80 000 Menschen sind in Deutschland auf die Dialyse angewiesen. Die Debatte um die Organspende braucht mehr Ehrlichkeit, die Benennung klarer Fakten - und Respekt vor derintim-irrationalen Gefühlslage vieler Menschen.}}&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen? &lt;br /&gt;
* Es sind immer wieder Stimmen zu hören, die haben sich mit der [[Dialyse]] abgefunden.&lt;br /&gt;
* Andere wollen sich nicht drauf setzen lassen, weil sie Angst vor der [[TX]] haben.&lt;br /&gt;
* Andere sind für eine [[TX]] zu alt.&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige der Gründe, warum nicht alle 80.000 Dialysepatienten auf die [[Warteliste]] bei [[ET]] wollen.&amp;lt;br&amp;gt;Fazit: Werner Bartens sollte selbst das einhalten, was er von anderen einfordert: Ehrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 24.06.24 Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende ===&lt;br /&gt;
In dem Video &amp;quot;[https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Eugen Brysch (Deutsche Stiftung Patientenschutz) zur Organspende | 24.06.24]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;amp;v=37Sa77Un7vI Zugriff am 26.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt [[Eugen Brysch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen bedeutet im deutschen Rechtssystem nicht einfach Zustimmung. (1:10)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder medizinische Eingriff, sei er auch gut gemeint, ist ohne Zustimmung des Patienten jedenfalls drohende Gefahr der Körperverletzung. Dies können wir nicht über Nacht auf den Kopf stellen und ist verfassungswidrig. (1:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Reanimation]], [[Suizidversuch]], [[Bluttransfusion bei Kindern von Zeugen Jehowas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir stützen nicht die Krankenhäuser, die verantwortlich sind, diese möglichen Organspender zu identifizieren. Wir unterstützen nicht durch Freistellung der Berufe hier, die sich darauf konzentrieren können. (2:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ja, Spanien hat eine Widerspruchslösung, aber in Spanien hat sich nichts dadurch nichts. Geändert hat sich in Spanien erst, als das Netzwerk funktionierte. Ein Netzwerk, das bei uns gar nicht so richtig existiert. (2:45)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wenn die Schnittstelle zwischen Entnahmekrankenhaus und Transplantationszentrum auch nicht funktioniert, dann kann das nicht besser werden. (3:40)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[DSO]], [[ET]], [[TX-Zentrum]], [[Ablauf einer TX]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Worte von Eugen Brysch sind sehr realitätsfremd. Er scheint nicht von Deutschland zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|... in der klaren Definition, dass Schweigen nicht Zustimmung bedeuten kann. (4:00)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir sollten froh sein, dass 25% der Organspende in Deutschland zustande kommen, weil Angehöre Ja sagen. Anstatt sie jetzt auszuschließen, ist sie mit einzuziehen. (4:15)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Entscheidungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Deswegen appelliere ich tatsächlich an das Gewissen der Bundestagsabgeordneten, in dieser Frage immer den verfassungsrechtlich, ethischen Blick in den Mittelpunkt zu stellen. (5.20)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]], [[Doppelmoral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe überhaupt keine fehlende Akzeptanz, aber ich sehe, wir müssen auch eine Basis schaffen, die funktioniert. (5:45)}} &lt;br /&gt;
Siehe: [[TPG]], [[BÄK]], [[DSO]], [[ET]], [[TX-Beauftragte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes zur WSR ==&lt;br /&gt;
=== 04.10.2019 Der Mensch gehört nicht dem Staat ... ===&lt;br /&gt;
Am 04.10.2019 veröffentlichte [[Heribert Prantl]] in der SZ den Artikel &amp;quot;Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/politik/organspende-widerspruchsloesung-meinung-prantl-1.4626946 Zugriff am 10.08.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch gehört nicht dem Staat, er gehört sich selbst}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die von Gesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Widerspruchslösung wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Grundgesetz.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wann ist der Mensch tot? Wie bereitet er sich darauf vor?}}&lt;br /&gt;
Unsere Gesellschaft lebt in der Vorstellung, dass Sterben und Tod keine Option ist. Als Klinikseelsorger erlebe ich, dass ich zwar auf die Palliativstation gerufen werde, ich aber bei dem bereits komatösen Sterbenden Sterben und Tod nicht nennen darf. Auf der Intensivstation bittet die Witwe, dass ich darum beten möge, dass ihr 91jähriger, verstorbener Mann wieder lebendig wird. Für Verstorbene wird zuweilen eine Krankensalbung&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Krankensalbung ist ein Sakrament für Kranke mit der Bitte an Gott um Genesung. Tote werden aber nicht mehr gesund, nie mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewünscht oder gar gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die &amp;quot;Explantation&amp;quot;, also die Entnahme von Organen, von Augen, Herz, Niere oder Gliedmaßen, aus einem Körper ist ein ungeheuer massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, die auch dem sterbenden und dem toten Menschen zusteht.}}&lt;br /&gt;
In Deutschland werden etwa 70% der Verstorbene kremiert. Die Verbrennung des Körpers stellt den größtmöglichen &amp;quot;massiven Eingriff in die körperliche Unversehrtheit&amp;quot; dar. Dagegen wettert niemand, aber gegen die Organspende.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf er das Selbstbestimmungsrecht des Menschen an sich ziehen, weil der sich nicht in klarer Weise geäußert hat?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Regelungen]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf mich der Staat zwangsweise zum Organspender machen, nur deswegen, weil ich es versäumt oder mich geweigert habe, mich mit meinem eigenen Tod zu befassen? Weil ich es womöglich nicht verkraftet habe, mir meinen eigenen sterbenden, lebensunfähigen, toten Körper vorzustellen? Darf der Staat diese Scheu als angebliche Bequemlichkeit bezeichnen und beiseiteschieben? Darf der Staat stellvertretend für mich rational und nüchtern sein, weil ich es nicht bin?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf der Staat meine Beklemmung ersetzen durch seine Entschlossenheit, Logik und Nützlichkeitserwägungen? Darf er mich meiner Organe entäußern, weil ich mich dazu nicht geäußert habe?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein solcher staatlicher Zwangsakt passt schon nicht zu dem Wort Spende. Eine Spende, die nicht dem freien Willen entspringt, ist keine Spende, sondern verordnete, also erzwungene Solidarität.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat denkt ja auch nicht daran, einen Teil des Vermögens eines Verstorbenen zu konfiszieren, um es dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen - also einem guten Zweck, der Lebensrettung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Staat darf mir meinen Körper nicht wegnehmen, er darf es noch sehr viel weniger, als er Grundstücke enteignen darf.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Selbstbestimmung]], [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es würde dann aus einem Akt der Nächstenliebe eine staatlich befohlene Opferung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]], [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]], [[Regelung]], [[WSR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Organspende verkürzt diesen Sterbeprozess.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Schweigen ist keine Zustimmung.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Das wäre Missachtung der Ehrfurcht vor dem Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[ [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]],[[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es wäre aber die Umkehrung jeglichen Rechtsverständnisses, wenn man gezwungen würde, das Normale, das Selbstverständliche, also die Achtung von Integrität, Unantastbarkeit und Selbstbestimmung durch eine Erklärung erst sicherstellen zu müssen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Darf ein Mensch gezwungen werden, sich vor Augen zu halten, dass ihm die Augen entnommen werden, dass sein Herz ausgelöst wird, dass Gliedmaßen abgeschnitten werden?}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Zwang]], [[Selbstbestimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Jeder Mensch hat aber das Recht, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden mit solchen Bildern und den Fragen, die sich damit verbinden. Ist das Feigheit? Selbst wenn: Der Mensch darf auch feige sein.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es ist ein Gewaltakt, Menschen unter Druck zu setzen, sich Vorstellungen von Explantationen und Amputationen an seinem beatmeten sterbenden Leib auszusetzen.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ein Mensch, der in einer Lebenskrise ist, wird das womöglich nicht aushalten.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schweigen = Zustimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die Widerspruchslösung widerspricht dem Hauptsatz des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Satz gilt auch im Sterben.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Sterbeprozess]], [[Todesverständnis]], [[Hirntodkonzept]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Diese Würde ist nicht staatlich explantierbar.}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[§ 6 TPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Richtigstellung]] [[Kategorie: WSR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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