V Jakob Tscharntke

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Pastor Jakob Tscharntke von der Evangelischen Freikirche Riedlingen stellte am 18.11.2018 das über 70-minütige Video "Du sollst nicht morden! – Organspende: Akt der Nächstenliebe oder Gewaltakt am Sterbenden?"[1] ins Internet. Darin sagt Pastor Jakob Tscharntke:

Als überzeugter Christ schlussfolgert Dr. Beck aus dieser Tatsache, offenbar will Gott Organtransplantation nicht. (5:11)

Offenbar pfuschen Rettungssanitäter und Notärzte Gott in sein Handwerk, wenn sie Menschen reanimieren.

Seit Menschengedenken war klar, der Tod eines Menschen ist dann eingetreten, wenn das Herzkreislaufsystem zum Stillstand gekommen ist und die Atmung aufgehört hat. (7:10)

Dann waren die Menschen vor der Reanimation tot? Nach Gen 2,7 wird der Mensch durch den Atem zu einem lebendigen Wesen, nicht durch den Herzschlag.[Anm. 1]

Die andere Definition kommt erst dann zum Tragen, wenn man an die Organe ran will. (7:30)

In den meisten Fällen erfolgt nach Feststellung des Hirntodes das Therapieende. Die HTD wird zur Klärung eines unsicheren Zustandes durchgeführt, nicht zum Zweck der Organentnahme.

Die Transplantation braucht Organe von Lebenden und nicht von Toten. (9:00)

Für TX braucht man durchblutete Organe, von Lebenden oder von Hirntoten.

Im Dezember 1967 hatte der südafrikanische Chirurg Christian Barnaard ... einer für hirntot erklärten Unfallpatientin das Herz entnommen und transplantiert. (10:00)

Diese Spenderin war nicht hirntot. Es wurde an ihr keine HTD durchgeführt.

Der Hirntod ist nichts anderes als das, was wir als Koma kennen. (12:55)

Hirntod ist mehr als Koma.

Jetzt kommt dieses irreführende Wort irreversibel hinein, aber darauf weisen Mediziner ständig hin: Die Behauptung irreversibel ist der Versuch einer medizinisch-prophetischen Aussage. Ob das Koma wieder überwunden werden kann oder nicht, das hat mit einer Diagnose, mit der Feststellung einer medizinischen Tatsache, nichts zu tun. Es ist der Versuch einer medizinischen Prophetie, die aber, wie viele Prophetien auch, wenn sie nicht vom Herrn kommen, in die Hose gehen können. (13:00)

Im Grunde wies Alan Shewmon mit seiner Studie nach, dass der Hirntod irreversibel ist, denn keiner der über 170 Hirntoten, die nach Feststellung des Hirntodes intensivmedizinisch weiterbehandelt wurden, trat je wieder ins Leben zurück. Dazu löst sich das Gehirn nach Tagen des Hirntodes selbst auf (Autolyse).

Der Hirntod ist explizit nichts anderes als ein Koma. Und wenn wir das im Kopf haben, liebe Geschwister, dann denken wir an all die Patienten, die aus dem Koma schon wieder erwacht sind. Und dann denken wir an die Patienten, und jetzt wird es noch spannender, dann denken wir an die Patienten, die zur Erhöhung ihrer Heilungschancen von der modernen Medizin ins künstliche Koma versetzt werden. All diese Menschen sollten wir vor Augen haben, wenn wir im Zusammenhang von Organtransplantation von Hirntod hören. (13:35)

Hirntod ist mehr als Koma.

Als hirntot werden ausdrücklich schwerstverletzte Menschen erklärt. (16:05)

Es ließe sich auch ein Herz-Lungen-Toter unter gewissen Gesichtspunkten als schwerstverletzten Menschen bezeichnen.

Diese neu erfundene Definition vom angeblichen Hirntod dient eindeutig auschließlich den Interessen der Transplantationsmedizin. (18:14)

Warum wird dann in den meisten Fällen nach Feststellung des Hirntodes die Therapie beendet? Siehe auch: Chronik/Hirntod

So stellte schon im Jahr 2008 das PCB fest, der Hirntod ist naturwissenschaftlich nicht dem Tod gleichzusetzen. (19:10)

Diese Aussage kommt von der Minderheit des PCB.

Wie wenig Hirntote angeblich tot sein können, zeigte erst im Mai dieses Jahres ein Vorfall aus USA. Nach einem schweren Unfall im März war der 13-jährige Trenton McKinley für hirntot erklärt worden. Seine Eltern entschlossen sich, seine Organe zu spenden. Als die Ärzte die letzten Gehinwellenscanns machen wollten, um seinen Hirntod zu bestätigen, bewegte sich Trenton plötzlich. Wir halten aber fest: Sein irreversibler Hirntod war bereits festgestellt worden. (20:00)

Hier widerspricht sich Jakob Tscharntke, ohne es zu merken: Wie kann ein "Gehirnwellenscann" noch durchgeführt werden, wenn doch der Hirntod bereits festgestellt worden war? - Die Ärzte gingen von Hirntod aus. Die HTD zeigte, dass diese Annahme falsch war, denn Trenton hatte noch Gehirnströme. Es hatte das EEG ausgeschlagen, Trenton hatte sich da noch nicht bewegt. Siehe: Trenton McKinley

Der Hirntod kann der Eintritt in die irreversible Sterbephase sein. Wir reden maximal von der Sterbephase, niemals vom Tod. (22:10)

Unter diesem Gesichtspunkt: Der Hirntod ist der Eintritt in die irreversible Sterbephase, denn aus dem Hirntod gibt es kein Zurück.

Er kann aber auch eine natürliche Regeneratinsphase sein, wofür das Gehirn, der Körper selbst das Gehirn quasi in einen Standby-Modus schaltet, um sich zu erholen, um dem Gehirn Ruhe und Erholung zu gönnen. So wurde es mir im Gespräch damals vor 5 Jahren mit Dr. Peter Beck auch ganz explizit bestätigt. (22:25)

Irreversibel sterbende Gehirnzellen brauchen keine Erholung. Da gibt es nichts mehr zu Regenerieren. Diese Phase war vor Eintritt des Hirntodes.

Im anderen Fall erklärt sie Menschen, die sich im selben Koma befinden, für hirntot und schlachtet sie organisch aus. (23:25)

Hirntod ist mehr als nur ein Koma.

Liebe Geschwister, wenn ihr irgendwo im Fernsehen, in der Zeitung, von Politikern, egal von wem auch immer, das Stichwort Hirntod hört, nehmts mit nach Hause, den Hirntod gibt überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin. (23:55)

Siehe: Verschwörungstheorie

Gewiss ist das Ziel der Organentnahme nicht das Töten, sondern die Gewinnung von Organen. Aber ein Kannibale, liebe Geschwister, tötet sein Opfer auch nicht, weil er töten, sondern weil er essen will. Trotzdem ist es Mord. (24:30)

Es ist eine klare Diffamierung der Organspende, sie auch nur mit Kannibalismus in Verbindung zu bringen.

Wir befinden uns durch die Transplantationsmedizin im modernen Kannibalismus. Der Mensch reißt seinem Gegenüber sein Herz nicht mehr aus der Brust und verspeist es, nein, in der heutigen Zeit legt sich der Mensch auf einen Operationstisch und lässt einverleiben. Das Ergebnis in beiden Arten des Kannibalismus bleibt das Gleiche. (25:15)

Das Zitat ist von Renate Greinert.

Das Opfer einer brutalen Gewalttat, begangen aus Habgier und modernem Kannibalismus, wird dann freundlicher Weise Organspender genannt. Zynismus ohne Gleichen. Es ist genauso, wenn einer Euch mit der Keule über die Rübe haut, Euch um 10.000 Euro erleichtert, und Ihr werdet hinterher als Spender gefeiert. (26:30)

Der Vergleich hinkt sehr: Hirntote haben keine Option. Zudem haben sie bzw. deren Hinterbliebenen der Organentnahme zugestimmt.

Leider gibt es Menschen, die sich dazu freiwillig zur Verfügung stellen. Allerdings, und davon wird man in aller Regel ausgehen dürfen, aufgrund von Desinformation und arglistiger Täuschung. (27:00)

Genau dies geschieht eher durch Jakob Tscharntke.

Der Motorradfahrer aber ist der ideale Organspender potentiell, denn bei Motorradfahrer verunglückt Kopf, Hirntod, übriger Körper und Organe kerngesund. Optimales Transplantationsopfer. (29:40)

Motorradfahrer schützen mit ihren Integralhelmen ihren Kopf. Seit der Helmpflicht (1976) sterben auch weniger Motorradfahrer den Hirntod. Seit dem Jahr 2008 sterben über 50% der Organspender durch eine massive Hirnblutung den Hirntod. Das sind die idealen Organspender, weil kein anderes Organ verletzt ist.

Wir erleben bei diesem Thema eine enorme Manipulation. (31:10)

Stimmt, diese Manipulation geht vor allem von KAO aus, wie Jakob Tscharntke mit seinem Zitat von Renate Greinert selbst belegt.

Es kann doch nicht Aufgabe des Bundesgesundheitsministeriums und seiner Behörden sein, Menschen mit Lügen und Halb-Wahrheiten dazu zu bringen, sich bei lebendigem Leibe ausschlachten zu lassen. (33:10)

Es stellt sich hierbei die Frage, wer hier Lügen und Halb-Wahrheiten verbreitet.

Haben Organspender Schmerzen bei der Operation? Antwort, klug gewählt: Ein Toter verspürt keine Schmerzen. Klug gewählt, denn die Sachaussage ist natürlich unangreifbar richtig. Ein Tote verspürt keine Schmerzen. Trotzdem Lüge, weil bewusst eine Antwort auf eine Frage gegeben wird. Die Feststellung, ein Toter spürt keine Schmerzen, ist zweifelsfrei richtig, aber sie geht an der Frage total vorbei, denn ein für hirntot erklärter Organspender ist eben nicht tot. Und weil die Opfer der Organentnahme nicht tot sind, dürften sie tatsächlich brutalste Schmerzen erleiden. (33:55)

Was nun, erleiden Organspender noch Schmerzen (tatsächlich), oder ist dies ungewiss (düften)? - Da für ein Schmerzempfinden ein funktionierendes Großhirn notwendig ist und beim Hirntod Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm am unwiderruflichen Absterben sind (irreversibler Funktionsausfall), können Hirntote keine Schmerzen empfinden.

In den USA stellte die bereits zitierte PCB fest, dass mit feinen Messinstrumenten aufgenommenen Muster des hirntoten Gehirns darauf hindeuten, dass es auf Schmerzen reagiert. (35:40)

Damit spricht das PCB eine für sie unbehagliche Situation in den USA an: In einigen Staaten gilt der Gesamthirntod, in anderen Staaten der Hirnstammtod. Dieses EEG ist nur bei Hirnstammtoten abzuleiten, andernfalls ist die Annahme des Hirntodes widerlegt.

Hie und da bekommen sie auch eine Vollnarkose, die meines Wissens in der Schweiz auch vorgeschrieben ist. Liebe Geschwister, nur allein diese Aussage, wenn die Predigt nur aus diesem einzigen Hinweis bestünde, müsste es für jeden denkenden Menschen reichen. Wieso, um Himmelswillen, soll ein Toter vollnakotisiert werden? (36:10)

In der Schweiz wird die Narkose empfohlen, nicht vorgeschrieben. Die Schweizer Papiere besagen selbst, dass die Narkose zur Unterdrückung der spinalen Reflexe gegeben werden soll.

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation ... will keine Vollnarkose, aber sie empfiehlt zur Optimierung des chirurgischen Eingriffs 5 Fentanyl, soweit im Internet zu lesen ist, ein synthetisches Opiat Opioid, eines der stärksten Schmerzmittel, ca. 100 Mal stärker als Morphin. Warum braucht ein Toter eines der stärksten Schmerzmittel auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Organtransplantation, wenn er doch tot ist? (36:50)

Die DSO empfiehlt keine Schmerzmittel, sondern nur muskelentspannende Mittel.

Nicht selten schnallt man die Opfer der Organentnahme auf dem Operationstisch fest, um irritierende Bewegungen zu verhindern. (38:10)

Diese irritierende Bewegungen kommen aber nicht vom Hirntoten, sondern vom Kippen des OP-Tisches.

Britische Anästhesisten fordern 2012 die Vollnarkose für hirntote Organspender. Zur Begründung sagte einer von ihnen in der BBC: Wenn man dem Patienten keine Medikamente gibt, fängt der Patient an sich zu bewegen und der Eingriff wird unmöglich. (38:20)

In Großbritannien gilt der Hirnstammtod. Daher kann das Großhirn bei deren Hirntoten noch u.U. funktionieren und damit auch Schmerzen empfangen.

Wie ein lebender Patient reagiert auch ein Hirntoter auf Schmerzen. Er ist wie gesagt nicht tot. Er ist schwerverletzt. Die Pulsfrequenz schnellt hoch. Der Blutdruck verändert sich. Die Pupillen erweitern sich. Hormone werden ausgeschüttet. Es kommt zu Schweißausbrüchen. (39:10)

Die Pupillen sind bei allen Hirntoten durch den Ausfall des Licht-Reflexes ständig erweitert. Dies wird bei jeder HTD überprüft. - Schmerz ist eine im Großhirn erfolgte Wahrnehmung. Die Schmerzreaktionen sind vom Rückenmark ausgehende Reflexe.

All dieses Reaktionen, die während der Organentnahme auftreten, werden, wenn sie während der Hirntoddiagnose auftreten, als Zeichen gewertet, dass der Patient noch lebt. Es sind exakt die gleichen Reaktionen des menschlichen Körpers, die bei der Hirntoddiagnose als Grundlage genommen werden, der lebt noch. Und wenn sie bei der Organentnahme auftreten, werden sie schlicht ignoriert. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. (39:40)

Bei der HTD werden die Hirnnerven gereizt, um zu überprüfen, ob das Gehirn noch funktioniert. Die Reaktionen bei der Organentnahme sind jedoch spinale Reflexe. Es gibt somit gravierende Unterschiede.

Die sogenannte Hirntoddiagnose findet klinisch statt. Was so klinisch sauber verbal daherkommt, ist die nächste Schweinerei. Nur in Ausnahmefällen werden mit Apparaten die Hirnströme gemessen. Auch aus einem guten Grund. Viele Krankenhäuser verfügen gar nicht über die nötigen Apparate. Und deshalb beschränkt man sich, um möglichst viele Organe ausschlachten zu können, auf die klinische Diagnose. (41:00)

Bei der HTD geht es nicht um möglichst viele Organe, sondern um die Klärung eines medizinisch unklaren Zustandes. - Um den Hirntod sicher feststellen zu können, benötigt man nicht immer Apparate.

Ihm werden Schmerzen zugefügt, gezielt, bewusst. Durch Provokation der Augenhornhaut mit einem Gegenstand, das heißt, man sticht wohl irgendwo ins Auge. (41:40)

Bei der HTD wird die Augenhornhaut berührt. Es wird nicht ins Auge gestochen.

Setzen eines heftigen Schmerzes zur Reizung von Reflexen. (41:55)

Es wird der Trigeminus gereizt, um zu sehen, ob das Gehirn Schmerz empfinden kann.

Der Patient wird also de facto massiv gequält, teilweise durch Apnoe-Test in einer Intensität, die im Extremfall selbst den Tod auslösen kann. (42:25)

Bei der HTD wird mit leichten Reizen begonnen, die man schrittweise steigert. Wenn bei einem dieser Reize eine Reaktion wahrgenommen wird, ist damit der Hirntod widerlegt und die HTD wird an dieser Stelle abgebrochen. Daher ist es unangemessen, hierbei von quälen des Patienten zu sprechen. - Wenn die HTD nach den Vorgaben des WB-BÄK durchgeführt wird, wird durch die Durchführung der HTD weder Hirntod noch Herz-Lungen-Tod ausgelöst.

Wer nicht "Aua" schreit, wird für hirntot erklärt und ausgeschlachtet. (42:45)

Wenn sich bei der [[HTD)) keine Reaktion zeigt - dies ist noch weit vor einem "Aua" schreien -, ist der Hirntod festgestellt. Der Hirntod wird von Ärzten immer festgestellt, von einigen Nichtmedizinern werden zuweil Patienten für hirntot erklärt.

Dass sie nicht in Ruhe und möglichst schmerzfrei sterben, oder im Idealfall, der durchaus eintreten kann und eintritt, sogar wieder aufwachen und gesund werden, sondern ihnen in der mutmaßlichen Endphase ihres Lebens noch absichtlich brutale Schmerzen zugefügt werden. Alleine das, alleine die klinische Feststellung des Hirntodes, ist menschenverachtend und barbarisch, einer kultivierten Zivilisation unwürdig. (43:05)

Bei der HTD wird mit leichten Reizen begonnen, die man schrittweise steigert. Wenn bei einem dieser Reize eine Reaktion wahrgenommen wird, ist damit der Hirntod widerlegt und die HTD wird an dieser Stelle abgebrochen. Daher ist es unangemessen, hierbei von Menschenverachtung zu sprechen.

Über das Blutbad während einer Organentnahme will ich nur kurz sprechen. Nachdem der Körper des Opfers von der Kehle bis zum Schambein aufgesägt wurde, gießt man ihm als erstes Eiswasser in den aufgeklappten Körper. Bis zu diesem Zeitpunkt lebt der Körper noch. Eiswasser deshalb, um die noch lebenden Organe so gut als möglich zu konservieren. Dann werden die Organe Stück für Stück herausgeschnitten. Erst im Zuge dieser Organentnahme dürfte im Normalfall der Tod des Patienten tatsächlich eintreten. ... er hat ihm hinterher erzählt, was für ein Blutbad, was für einen Schlacht am warmen Büfett, Organbüfett das ganze war. Mit den Worten schloss er: Als wir ihn am Schluss wieder zugenäht haben, den ausgeweideten Leichnam, da wusste ich, jetzt ist er wirklich tot. ... Aber selbst ein Mediziner, der an diesem Schlachtungsprozess teilnimmt, weiß erst bis zum Schluss, wenn sich wirklich nichts mehr rührt, jetzt ist er tot. (43:45)

Bei Operationen von Unfallopfern kann von einem Blutbad gesprochen werden, weil dort offene Blutgefäße Blut verspritzen können. Bei einer Organentnahme ist es wie bei einer anderen großen Operation. Es ist kein Blutbad. - Eine Organentnahme ist kein Schlachtungsprozess, bei dem Organspender ausgeweidet werden. Das ist eine Diffamierung.

Es dürfen nur ganz, ganz wenige, wenn überhaupt, die nicht unmittelbar notwendiger Weise am Entnahmegeschehen beteiligt sind, geben, die jemals zuschauen durften. Ich weiß nicht, ob es überhaupt einen gibt. Aus gutem Grund. Als Begründung wurde Dr. Wodack mitgeteilt, die einem Schlachtfeld ähnelnde Szene sei keinem Zuschauer zuzumuten. Der Blutverlust beim Aufschneiden eines noch vom Blut durchpulsten lebenden Körpers und das anschließende Ausschlachten von Organen führt zum fast völligen Blutverlust des Körpers - der Körper hat 7 Liter Blut, die fließen jetzt auf dem Boden, vermischt mit reichlich Eiswasser, das man in die Leibeshöhle gekippt hat. Die Chirurgen stehen wegen diesem Blut und Wasser überschwemmten Fußboden häufig auf Matten oder Tüchern, um nicht quasi knöcheltief im Blut ihres Opfers waten zu müssen. (46:45)

Ich durfte im Jahr 2015 bei einer Entnahme der Lungen und der Nieren mit im OP-Saal dabei sein. Es war dabei keine Pfütze Blut auf dem Boden. - Um in einem 10 m² großen OP-Saal, einem sehr kleinen OP-Saal, knöcheltief (ca. 2 cm) in Blut und Wasser waten zu müssen, bedarf es 200 Liter. Die Darstellung ist damit absolut realitätsfremd.

Oder, dass dem Opfer, weil ich gehört habe, auch zum Teil Tücher auf die Augen gelegt werden, damit die Entnahmeteams nicht in die entsetzten Blicke des Auszuschlachteten schauen müssen. (47:50)

Das ist ein Märchen. Organspender haben keine entsetzten Blicke.

Angehörige berichten, dass die Gesichter von Organspendern nicht den Frieden zeigen, die von Menschen, die man in Würde hat sterben lassen. Sie spiegeln vielmehr Furcht, Angst und fürchterliche Schmerzen wieder. Blonde Haare junger Menschen sind ergraut oder weiß geworden. (48:00)

Der Gesichtsausdruck ist Interpretation. Organspender können keinen Schmerzen empfinden, weil hierfür ein funktionierendes Großhirn erforderlich ist. Dieses ist jedoch bei Hirntoten abgestorben. - Blonde Haare können nicht binnen weniger Stunden ergrauen oder gar weiß werden. - Hier grüßt wieder eine Schrift von KAO.

Eine Mutter äußerst sich wie folgt: Das Gesicht meines Kindes war ganz klein geworden. Seine schönen vollen Lippen waren zu zusammengepresst. Der Gesichtsausdruck sah nach Schmerzen aus. (48:25)

Auch hier grüßt wieder eine Schrift von KAO.

Immerhin rund 90% aller Organspender, so war es zumindest noch vor wenigen Jahren, werden durch die Entscheidung der Angehörigen ermöglicht. (48:55)

Im Jahr 2017 lag bei 19,7% der Organspender eine schriftliche Zustimmung zur Organentnahme vor, bei 26,7% eine mündliche Zusage. Damit haben bei über 45% der Organentnahmen der Hirntote selbst zugestimmt. Siehe: Statistik/Spender#Entscheidungen_zur_Organspende

Aber für die Angehörigen ein ganz großes, riesiges Problem, dass sie nie wirklich vom Verstorbenen Abschied nehmen konnten. Sie haben ihn ja lebend zurückgelassen. (49:40)

Das ist der visuelle Eindruck. Daher ist es wichtig, den pathophysiologischen Zustand Hirntod den Hinterbliebenen zu erklären.

Die Mütter erzählen dann von Albträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen vorwerfen, sie verlassen zu haben. Eine Mutter sagt: Und genau das haben wir getan. Ein ganz weit verbreitetes Problem der Angehörigen, die die Entscheidung stellvertretend getroffen haben. Wir haben in der schwierigsten Phase unseres Lebens unsere Angehörigen im Stich gelassen und der Ausschlachtung ausgeliefert. Die Erkenntnis kommt aber erst hinterher. Es ist nicht auszuhalten. Wir finden keinen Weg aus der Schuld. (49:55)

Auch hier grüßt wieder eine Schrift von KAO.

Auf echte Aufklärung wird von Seiten der Verantwortlichen aus gutem Grund verzichtet. (51:25)

Was Jakob Tschenktke betreibt, kann nicht als Aufklärung bezeichnet werden, eher als Verbreitung von Halb- und Unwahrheiten.

Das Licht der Wahrheit erträgt das Transplantationsgeschehen nicht. (51:35)

Dies ist eine haltlose Unterstellung.

Der Transplantationsmedizin-Professor Rudolf Pichelmayr stellte fest: Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr. (51:45)

Auch hier grüßt wieder eine Schrift von KAO. - Es kann einem Toten leicht alles in den Mund gelegt werden. Er kann sich nicht mehr dagegen wehren. - Ehemalige Mitarbeiter von Rudolf Pichelmayr (1932-1997) sagen klar, dass ihm ein solches Denken fremd war und er daher dies nie gesagt haben kann.

Für den Spender besteht neben den genannten Schmerzen eine mögliche Gefahr darin, dass Ärzte u.U. sehr früh entscheiden müssen, ob sie sein Leben retten wollen oder seine Organe. (52:50)

Da zuerst der Hirntod festgestellt werden muss, bevor man die Frage um Organspende zu entscheiden hat, stellt sich o.g. Frage gar nicht. Es wird immer versucht, das Leben des Patienten zu retten und seine Gesundheit wieder herzustellen.

Wenn ein Patient, ein Unfallopfer usw. auf die Notaufnahme kommt, dann muss oft blitzschnell entschieden werden, ist er noch zu retten, oder retten wir lieber seine Organe. Das kann sich auch deshalb gegenseitig ausschließen, da zur Rettung eines Patienten oft hohe Medikamentengaben verabreicht werden müssen, die aber im Umkehrschluss die Organe so stark vergiften können, dass sie zur Organspende nicht mehr oder nur noch bedingt taugen.(52:20)

Solch eine Frage stellt sich nicht, schon gar nicht auf der Notaufnahme, denn in beiden Fällen müssen die Patienten auf die Intensivstation.

Und wie viele, liebe Geschwister, hat man schon für nicht mehr rettbar gehalten, die heute putzmunter durch die Gegend rennen. Weh´ dem, der da einen Organspendeausweis in der Tasche hat. (53:50)

Vom Hirntod kam noch nie jemand zurück. - Da zuerst der Hirntod festgestellt sein muss, bevor die Frage nach Organspende gestellt werden kann, ist das aufgezeigte Szenario realitätsfremd.

Enorm ist der Druck vor allem auf die Angehörigen. Wir haben festgestellt, der Großteil der Organspenden wird aufgrund der Entscheidungen der Angehörigen bereitgestellt. Ihr müsst Euch einmal die Situation vor Augen halten. Typischer Motorradunfall. Da haben Angehörige gerade vom Unfall vom Sohn, Tochter, erfahren, wissen, der liegt jetzt im Krankenhaus, ringt mit Tod und Leben, und in dieser typischen absoluten Ausnahmesituation sollen sie eine Entscheidung treffen, die sie in dieser Situation überhaupt nicht überblicken können. Bewusst, ich unterstelle in der Regel, bewusst wird ihre Situation so ausgenutzt, dass nun durch die Organspende der Tod des geliebten Menschen noch einen scheinbaren Sinn bekommt. Dann ist er wenigstens nicht ganz umsonst gestorben, wenn seine Organe noch das Leben eines anderen retten. (54:50)

Die Frage um Organspende stellt sich erst nach der Feststellung des Hirntodes. Damit ringt der Verunglückte nicht mehr "mit Tod und Leben". Dieses Ringen hat er bereits verloren. - Damit die Hinterbliebenen jedoch die Entscheidung nicht treffen müssen, wurde im Herbst 2012 die Entscheidungsregelung eingeführt. - Diese Sinngebung haben einige Hinterbliebene.

Eine Organtransplantation ist auch für den Empfänger keinesfalls eine normale Operation, deren Ergebnis nun ein gesunder, geheilter Patient wäre, im Gegenteil. Der Organempfänger bleibt ein schwerstkranker Mensch. (56:10)

Weit über 70% der Organempfänger geht es nach der TX besser als zuvor. Sie würden diese Entscheidung wieder so treffen. Nur bei weniger als 5% ist das anders. Siehe: Ergebnisse aus einer Umfrage.

Da das eigene Immunsystem das fremde Organ ein Leben lang abzustoßen versucht, muss dieses Immunsystem mit Medikamenten ein Leben lang totgeknüppelt werden, jeden Tag aufs Neue. (56:20)

Die Immunsuppressiva schalten das Immunsystem nicht völlig aus, sonst könnte sich der Körper nicht mehr gegen Krankheitserreger wehren. Das Immunsystem wird nur so weit herabgesetzt, dass es zu keine Abstoßungsreaktion kommt.

Die Folgen sind nicht nur immense Kosten, in Deutschland werden dafür jährlich 1,6 Mrd. Euro ausgegeben, die Pharmaindustrie wirbt natürlich, sie verdient sich damit die nächste goldene Nase. Aber für den Patienten, der das Organ bekommen hat, der wird durch diese Organe in einen AIDS-ähnlichen Zustand versetzt. (56:35)

Diese 1,6 Mrd. Euro sind die Kosten der Immunsuppressiva insgesamt. Davon benötigen die Transplantierten etwa 20%. Die übrigen 80% benötigen Patienten mit Autoimmunerkrankungen. Siehe: Kosten

AIDS ist eine Erkrankung, die das eigene Immunsystem killt. Genau das muss man bei einem Organempfänger medizinisch herbeiführen. Sein körpereigenes Immunsystem killen.(57:10)

Das Immunsystem wird so weit zurückgefahren, dass es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt. Es wird nicht gekillt.

Besonders das Krebsrisiko ist mindestens um das 15-fache erhöht. (57:50)

Das Risiko für Blutkrebs (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs steigt. Das Risiko liegt jedoch bei kleiner 1%. D.h. von 100 Transplantierten bekommt weniger als einer diesen Krebs.
Das Risiko für Hautkrebs steigt. Das Risiko liegt bei 5% nach 2 Jahren, 10-27% nach 10 Jahren und 40-60% nach 20 Jahren.[2][Anm. 2] - Daher wird empfohlen, dass Transplantierte kein Sonnenbad nehmen und mind. jährlich zum Hautarzt gehen.

Mancher Organempfänger stirbt qualvoll an Infektionen, gegen die sich sein Körper nicht mehr wehren kann. (58:00)

Ob dies ein qualvoller Tod ist, gilt es zu belegen. Fakt ist jedoch, dass es den meisten Transplantierten nach der TX besser geht als zuvor und viele von ihnen vor dem drohenden Tod gerettet wurden.

Fast 80% der transplantierten Herzen sind nach einem Jahr noch funktionsfähig. Nach 5 Jahren sind es noch 65%. Aber das heißt umgekehrt: 35% derer, die ein Spenderherz bekommen haben, sind nach 5 Jahren trotzdem tot oder sie brauchen das nächste Spenderherz. Das Spiel geht von vorne los. (58:40)

Ohne Herz-TX wären die meisten dieser Patienten binnen eines Jahres verstorben, nach 5 Jahren dürfte wohl keiner mehr von ihnen leben.

Mit der Organtransplantation findet ein fundamentaler Angriff auf die Menschenwürde statt. (59:45)

Das ist eine klare Diffamierung.

Was bedeutet es für den Wert und die Würde des Menschen ganz grundsätzlich, wenn er zum Ersatzteillager für andere wird? (59:55)

Viele Eltern und Großeltern fragen beim Tod ihres (Enkel-)Kindes, warum sie nicht für ihn/sie sterben durften. Die Bereitschaft zur Lebendspende zeigt deutlich, wie groß die Nächstenliebe dieser Organspender ist. Siehe auch: Religion#Bibel

Zum Schluss noch ein schwer einzuordnendes Phänomen ist die Beobachtung, dass häufig nach einer TX beim Empfänger Wesensveränderungen zu beobachten sind. Und zwar erstaunlicher Weise nicht einfach nur infolge des Operationsstresses. Es sieht vielmehr so aus, das ist noch ein großes medizinisches und psychologisches Rätsel, dass Eigenschaften des alten Organtägers mit dem Organ auf den neuen Empfänger übertragen werden. ... das kann anscheinend auch bei bei Bluttransfussionen passieren, zumindest wenn größere Mengen von Blut übertragen wurden. (1:03:55)

Das sind Märchen.

Bei Organtransplantationen gibt es eine Menge ähnlicher Berichte. Vegetarier, die plötzlich nach der Organspende einen wilden Hunger auf Fleisch haben. Man stellt fest, derjenige, der vorher das Organ hatte, war Fleischesser. Ein Arbeiter ohne jede kulturelle Neigung, dem man die Leber eines jungen Geigers übertragen hatte, interessiert sich plötzlich für klassische Musik. Oder einer, der absolut Höhenphobie hatte usw., der wird hinterher zum begeisterter Bergsteiger und man bekommt mit, das war das Hobby des Organspenders. Ein 10-jähriges Mädchen wurde seit seiner Transplantation von schweren Albträumen geplagt. Man muss auch da sehen, was man da seelisch mit überträgt, in diesem Fall war das Herz einer 8-Jährigen übertragen, die ermordet worden war. Die Folgen waren Albträume. Jetzt kommt noch mehr: Dieses 10-jährige Mädchen mit dem Herzen der 8-Jährigen, Mordopfer, konnte das Verbrechen an der Organempfängerin so genau beschreiben, dass die Polizei den Täter ermitteln und festnehmen konnte. (1:06:40)

Schöne Märchen.

(5.Mos 27,17) Verflucht ist, wer die Grenze eines anderen versetzt. Auch Dr. Peter Beck weist darauf hin und sagt, das heißt nicht nur seine Grundstücksgrenze versetzt, sondern nach meiner Meinung auch jede Grenze des Anderen, also auch die Grenze zwischen Leben und Tod. Mit der Hirntoddefinition und der Organtransplantation überhaupt werden Grenzen zwischen Menschen versetzt. (1:08:35)

Kein Wunder, dass die Menschheit verflucht ist, denn sie akzeptierte irgendwann nicht mehr, dass der Ausfall der Atmung den Tod bedeutet (Gen 2,7) und später dass der Herzstillstand der Tod bedeutet (Beginn der Reanimation). Das Beste ist, Gott vernichtet mit einer neuen Sintflut die Menschheit und beginnt mit der Menschheit neu.

Liebe Geschwister, ich kann abschließend nur ganz dringend raten, stellt eine Karte aus "Kein Organspender". Meine Frau und ich, unsere Kinder, wir haben sowas seit Jahren. Kein Organspender. Und tragt diese nach Möglichkeit in der Brieftasche immer bei Euch. Wir haben extra noch welche bestellt. (1:10:25)

Solche Aufrufe erfolgen auch nach einer Gehirnwäsche. Wo bleibt da die Freiheit des Chistenmenschen (Martin Luther)?

Wer Gott nicht kennt, und keine Hoffnung des ewigen Lebens hat, der muss um jeden Tag auf dieser Erde kämpfen, koste es was es wolle. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen und ggf. auch mit allen Rücksichtslosigkeiten anderen gegenüber. (1:12:15)

Dann schaffen wir doch den Berufsstand des Arztes ab, damit die Menschen schneller in den Himmel kommen. - Doch wie verhält es sich dann mit Sir 38,1 "Ehre einen Arzt wegen seiner nützlichen Dienste mit gebührenden Ehren, denn auch ihn hat der Herr erschaffen!" und Sir 38,12 "Gib dem Arzt seinen Platz, denn auch ihn hat der Herr erschaffen! Er bleibe dir nicht fern, denn er ist notwendig!"?


Anhang

Anmerkungen

  1. Da formte Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden, und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. (Gen 2,7)
  2. Dazu im Vergleich: Aktive Raucher haben um den Faktor 23,8 höheres Risiko auf Lungenkrebs. 85-90% aller Lungenkrebsfälle werden durch Tabakrauch verursacht. (siehe: https://www.lungenkrebs.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/lungenkrebs-risiko-und-zigaretten-anzahl Zugriff am 8.11.2014) Dabei birgt Rauchen noch andere Gefahren, so z.B. Herzinfarkt. Warum wettern dieses Kritiker im Schafspelz eines Gutmenschen gegen die Immunsuppressiva, aber nicht gegen Rauchen - oder gar gegen die harten Drogen?

Einzelnachweise

  1. xyzs://www.youtube.com/watch?v=YUQsJA3tJu0 Zugriff am 05.01.2019.
  2. http://www.hlutx.at/files/pdf/hautveraenderungen.pdf 8.11.2014.