Tagespost: Unterschied zwischen den Versionen

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(Organspende: Für Widerspruchslösung ())
("Er ward ins Paradies entrückt ..." (18.10.2017))
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"[https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tagespost Die Tagespost]" trägt den Untertitel "Katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur". Sie ist eine wöchentlich erscheinende Zeitung, die bis zum 01.04.1999 "Deutsche Tagespost" hieß. Seit Januar 2018 erscheint "Die Tagespost" ausschließlich als 32 Seiten starke Wochenzeitung und kostenpflichtige Onlineausgabe.  
 
"[https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tagespost Die Tagespost]" trägt den Untertitel "Katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur". Sie ist eine wöchentlich erscheinende Zeitung, die bis zum 01.04.1999 "Deutsche Tagespost" hieß. Seit Januar 2018 erscheint "Die Tagespost" ausschließlich als 32 Seiten starke Wochenzeitung und kostenpflichtige Onlineausgabe.  
  
Im Juni 2019 konnten von der Tagespost im Internet über 150 Artikel zu Hirntod und Organspende festgestellt werden. Sie stammen von unterschiedlichen Autoren, zeigen jedoch alle die Haltung der Kritiker. Ihre [[Halb- und Unwahrheiten]] werden hier nach Jahren offengelegt.
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Nach eigenen Angaben sieht sich "Die Tagespost" als "Anwältin des Lebens". Sie begleitet umfassend "seit Jahrzehnten bioethische Streitfragen und Debatten, liefert verlässliche Information und sorgt für solide Orientierung."<ref>https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Die-Anwaeltin-des-Lebens;art310,191335 Zugriff am 12.07.2019.</ref> Wie verlässlich diese Informationen sind, wird hier aufgezeigt.
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Im Juni 2019 konnten von der Tagespost im Internet über 150 Artikel zu Hirntod und Organspende festgestellt werden. Sie stammen von unterschiedlichen Autoren, zeigen jedoch meist die Haltung der [[Kritiker]]. Ihre [[Halb- und Unwahrheiten]] werden hier nach Jahren offengelegt.
  
 
=== Leserbriefe ohne Datum ===
 
=== Leserbriefe ohne Datum ===
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{{Zitat2| Im Grunde stellt die Transplantationsmedizin eine Grenzüberschreitung dar, der aus vielerlei Gründen Einhalt geboten werden müsste.}}
 
{{Zitat2| Im Grunde stellt die Transplantationsmedizin eine Grenzüberschreitung dar, der aus vielerlei Gründen Einhalt geboten werden müsste.}}
 
Die [[DBK]] und [[Päpste]] befürworten die Organtransplantation.
 
Die [[DBK]] und [[Päpste]] befürworten die Organtransplantation.
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==== Organspende und Hirntod ====
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Am erschien der Leserbrief "[https://www.die-tagespost.de/leserbrief/Der-Katholikentag-in-Muenster-Weckruf-an-die-Kirche-Goettlich-offenbarte-Verdammnis-Was-das-denn-alles-unnoetig-Lohnt-sich-Treue-in-der-Kirche-noch-Danke-Gott-fuer-Transplantation-Wo-bleibt-der-Aufschrei;art632,188768 Organspende und Hirntod]" (Leopold Mathias). Darin heißt es:
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{{Zitat2|Damit ist theologisch auch der Todeszeitpunkt anzusetzen, auch wenn in einer Intensivstation der Patient durch die Herz-Lungen-Maschine am physischen Leben erhalten werden kann.}}
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Hirntote benötigen nur eine künstliche Beatmung, da ihr Herz noch schlägt.
  
 
==== Leserbrief ohne Überschrift () ====
 
==== Leserbrief ohne Überschrift () ====
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==== Debatte um Widerspruchslösung () ====
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==== Debatte um Widerspruchslösung (29.08.2018) ====
Am wurde der Artikel "Debatte um Widerspruchslösung" (Stefan Rheder) aktualisiert. Darin heißt es:
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Am 29.08.2018 wurde der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Debatte-um-Widerspruchsloesung;art315,191524 Debatte um Widerspruchslösung]" (Stefan Rheder) aktualisiert. Darin heißt es:
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{{Zitat2| Werden dem zuvor für hirntot erklärten Patienten mehrere Organe entnommen, erstattet die DSO den Krankenhäusern jeweils 5 003 Euro.}}
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Siehe: [[Todesfeststellung]] und [[Todeserklärung]]
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{{Zitat2|Vor einer Organentnahme muss der Hirntod, der nach vorherrschender Meinung mit dem Tod des Menschen gleichgesetzt werden kann, nach Ansicht vieler Kritiker jedoch kein sicheres Todeszeichen darstellt, von zwei unabhängigen Ärzten, darunter einem Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie, im Abstand von mindestens zwölf Stunden festgestellt werden.}}
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Die 12 Stunden sind bei [[primärer Hirnschädigung]] erforderlich, bei [[sekundärer Hirnschädigung]] muss mind. 72 Stunden abgewartet werden.
  
 
==== Debatte um Organspende: Bürger werden zu Organbanken () ====
 
==== Debatte um Organspende: Bürger werden zu Organbanken () ====
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==== "Ethisch nicht vertretbar" () ====
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==== "Ethisch nicht vertretbar" (30.10.2018) ====
Am erschien der Artikel "Ethisch nicht vertretbar" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
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Am 30.10.2018 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Ethisch-nicht-vertretbar;art315,193102 Ethisch nicht vertretbar]" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
{{Zitat2|
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{{Zitat2| Die Einführung der Widerspruchslösung wäre daher ein Paradigmenwechsel. Sie würde eine Pflicht zur Organspende begründen, der sich die Bürgerinnen und Bürger nur durch den rechtzeitig erklärten und dokumentierten Widerspruch entziehen könnten.}}
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In anderen Lebensbereichen ist es ähnlich, was wir nicht vorher geregelt haben, regelt der Staat. Siehe: [[Patientenverfügung]], [[Sorgerecht für die eigenen Kinder]] bis hin zum [[Erbrecht]].
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{{Zitat2| Bei der doppelten Widerspruchsregelung würde sich nur die Frage ändern. Da müsste ich sie umkehren und dann fragen: „Darf ich die Organe Ihres Gatten, Ihrer Tochter, Ihres Sohnes nicht entnehmen?“}}
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Die Frage würde bei der doppelten Widerspruchsregelung lauten: "Ist Ihnen ein schriftlicher oder mündlicher Widerspruch des Hirntoten zur Frage der Organspende bekannt."
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{{Zitat2|Und Menschen in einer solchen Extremsituation, beispielsweise nach einem Autounfall, mit so etwas zu konfrontieren und indirekt zu nötigen, ihre Angehörigen als Organspender freizugeben, das finde ich falsch.}}
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Wenn der Hirntote zu Lebzeiten sich nicht zur Frage der Organspende (schriftlich) geäußert hat, dann bleibt diese o.g. Frage in der Extremsituation nicht aus. Die Art der Fragestellung kann hierbei belastend, aber auch entlastend sein.
  
 
==== "Es wird nie ausreichend Organe für alle bedürftigen Patienten geben" () ====
 
==== "Es wird nie ausreichend Organe für alle bedürftigen Patienten geben" () ====
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==== Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes () ====
 
==== Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes () ====
Am erschien der Artikel "Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes". Darin heißt es:
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Am erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/leserbrief/Zur-Debatte-um-den-Hirntod-und-die-Organspende-Boeses-darf-nicht-getan-werden-fuer-Gutes;art632,179326 Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes]". Darin heißt es:
{{Zitat2|
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{{Zitat2|Vor einem medizinischen Eingriff in Deutschland muss ein Patient voll und ganz über den Eingriff, über die Folgen und Risiken des Eingriffs und über Alternativen aufgeklärt werden. Durch seine Unterschrift stimmt er der Behandlung zu. Jeder Patient hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Zurückweisung und das Recht auf Nichteinmischung.<br>
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Bei der Organspende scheint das nicht zu gelten.  Eine wahrheitsgemäße Aufklärung ist nicht erforderlich.}}
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Eine wahrheitsgemäße Aufklärung erfolgt zur Frage der Organspende, z.B. durch die [[BZgA]], nicht jedoch durch die [[Kritiker]].
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{{Zitat2|Ist ein als „hirntot“ erklärter Patient überhaupt tot?}}
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Siehe: [[Todesverständnis]]
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{{Zitat2|Todeszeichen, die unmissverständlich zeigen, dass ein Mensch gestorben ist, sind Totenflecken, Totenstarre und Fäulnis.}}
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Fäulnis allein ist kein sicheres Todeszeichen. Dies zeigen die abfaulenden Füße und Beine von Rauchern und Diabetikern überdeutlich.
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{{Zitat2| Nur Bewusstlosigkeit und Atemstillstand sind festzustellen.}}
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Hirntod ist noch weitausmehr: Die "Datenbank des Lebens" und [[Hirnstammreflexe]] sind [[erloschen]], die [[Homöostase]] ist ausgefallen.
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{{Zitat2|Der Hirntote ist allenfalls ein Sterbender im möglicherweise irreversiblen Hirnversagen.}}
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Der Hirnfunktionsausfall ist nicht "möglicherweise irreversibel", sondern sicher irreversibel. Siehe auch: [[Todesverständnis]]
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{{Zitat2|Was verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass man aus einer Leiche keine für eine Transplantation geeigneten Organe entnehmen kann.}}
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Eine Leiche liegt vor, wenn in korrekter Weise ein Totenschein ausgefüllt wurde. Nach Feststellung des Hirntodes wird der Totenschein ausgefüllt. Damit liegt mit einem Hirntoten auch eine Leiche vor. Somit können sehr wohl aus einer Leiche Organe für eine [[TX]] entnommen werden.
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{{Zitat2|Schmerz- und Beruhigungsmittel müssen vor der Feststellung des Hirntodes abgesetzt sein. Dies wird aber oft nicht eingehalten.}}
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Hierzu fehlt der Beleg.
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{{Zitat2|Bis hinein in die Schulen wird mit Filmen Reklame gemacht. Wahrheitsgemäße Aufklärung findet aber nach wie vor nicht statt.}}
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Die [[BZgA]] betreibt wahrheitsgemäße Aufklärung, nicht aber [[Kritiker]].
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{{Zitat2|Die Manipulation mit Spenderlisten vor nicht allzulanger Zeit hat gezeigt, dass auch hier Geld und Profit eine Rolle spielen, dann erst kommt der leidende Mensch.}}
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In keinem dieser Fälle konnte ein Geldfluss zwischen Patient und Arzt nachgewiesen werden.
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{{Zitat2|Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen, und obwohl das wissenschaftlich erwiesen ist, wird er von der Medizin als der sicherste Tod bezeichnet.}}
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Siehe: [[Todesverständnis]]
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{{Zitat2|Kardinal Lehmann erklärte, dass die Transplantationsmediziner immer schon die Kirche als Verbündete gewinnen wollten, um bei den Gläubigen leichter für Organspende werben zu können. Prof. Pichelmayr, ein Mann der ersten Stunde der Transplantation von Organen, meinte: „Wenn die Leute die Wahrheit erfahren, bekommen wir kein Organ mehr“}}
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Für diese Aussagen fehlen die Belege. Siehe: [[Rudolf Pichlmayr]]
  
 
==== Zur Debatte um das Thema Organtransplantation und den Hirntod als Kriterium zur Organentnahme () ====
 
==== Zur Debatte um das Thema Organtransplantation und den Hirntod als Kriterium zur Organentnahme () ====
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Am 28.05.2019 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Kein-Grund-zur-Eile;art310,198545 Kein Grund zur Eile]" (Rainer Beckmann). Darin heißt es:
 
Am 28.05.2019 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Kein-Grund-zur-Eile;art310,198545 Kein Grund zur Eile]" (Rainer Beckmann). Darin heißt es:
 
{{Zitat2|Ein staatlicher Eingriff ist nur dann verhältnismäßig, wenn es kein milderes Mittel gibt, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen.}}
 
{{Zitat2|Ein staatlicher Eingriff ist nur dann verhältnismäßig, wenn es kein milderes Mittel gibt, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen.}}
Bei [[Fürsorge der Kinder]], [[Patientenverfügung]], [[Erbrecht]] und anderen Bereichen regelt der Staat, was der Mensch zu seinen Lebzeiten nicht geregelt hat.
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Bei [[Sorgerecht für die eigenen Kinder]], [[Patientenverfügung]], [[Erbrecht]] und anderen Bereichen regelt der Staat, was der Mensch zu seinen Lebzeiten nicht geregelt hat.
  
 
{{Zitat2|Bisher gilt im deutschen Recht der Grundsatz: Schweigen ist keine Zustimmung.}}
 
{{Zitat2|Bisher gilt im deutschen Recht der Grundsatz: Schweigen ist keine Zustimmung.}}
Dies trifft jedoch genau für [[Fürsorge der Kinder]], [[Patientenverfügung]] und [[Erbrecht]] zu.
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Dies trifft jedoch genau für [[Sorgerecht für die eigenen Kinder]], [[Patientenverfügung]] und [[Erbrecht]] zu.
  
 
{{Zitat2|Die Gründe, warum wer wann welches Organ bekommt, sind meist nicht nachvollziehbar.}}
 
{{Zitat2|Die Gründe, warum wer wann welches Organ bekommt, sind meist nicht nachvollziehbar.}}
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Am 07.11.2018 erschien der Artikel "Algermissen: Organspende muss freiwillig bleiben". Darin heißt es:
 
Am 07.11.2018 erschien der Artikel "Algermissen: Organspende muss freiwillig bleiben". Darin heißt es:
 
{{Zitat2|
 
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==== Spende muss freiwillig sein (30.10..2018) ====
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Am 30.10.2018 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Spende-muss-freiwillig-sein;art315,193101 Spende muss freiwillig sein]" (Josef Algermissen). Darin heißt es:
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{{Zitat2|Im Vordergrund der aktuellen Debatte steht daher die Forderung des Ministers, aber auch einiger Politiker der CDU, FDP und SPD sowie der Ärzteschaft, die Widerspruchsregelung mit der Folge einzuführen, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender gilt und seine Organe sozusagen freies Eigentum der Gemeinschaft werden, es sei denn, er hätte dem ausdrücklich widersprochen.}}
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Wenn Eltern nicht entsprechend vorgesorgt haben und durch Krankheit oder Tod vorübergehend oder dauerhaft das [[Sorgerecht für die eigenen Kinder]] nicht mehr ausüben können, kümmert sich das Jugendamt um die Kinder. Hierbei sprechen wir nicht davon, dass die Kinder zum "freien Eigentum der Gemeinschaft werden".
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{{Zitat2|Die Annahme eines allgemeinen gesellschaftlichen und staatlichen Verfügungsrechts über den menschlichen Körper, auf die sich eine Widerspruchslösung zwangsläufig berufen muss, ist im Grunde unverantwortlich.}}
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Siehe: [[Sorgerecht für die eigenen Kinder]]
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{{Zitat2| Um die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen, muss Vertrauen zurückgewonnen werden, das durch verschiedene Skandale verloren gegangen ist.}}
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{{Entscheidungen}}
  
 
==== Aus den Zeitschriften (24.09.2018) ====
 
==== Aus den Zeitschriften (24.09.2018) ====
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Am 31.08.2018 erschien der Artikel "Was erlauben Nüßlein?" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
 
Am 31.08.2018 erschien der Artikel "Was erlauben Nüßlein?" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
 
{{Zitat2|
 
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==== Die Anwältin des Lebens (22.08.2018) ====
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Am 22.08.2018 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Die-Anwaeltin-des-Lebens;art310,191335 Die Anwältin des Lebens]" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
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{{Zitat2|Wenn Zeitungen ein Herz haben, schlug das der „Tagespost“ stets im gleichen Takt wie das Herz der Kirche. Was diese lehrte, verpflichtete auch die Zeitung:}}
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Die [[DBK]] schrieb in ihrer Schrift [https://www.dbk-shop.de/de/hirntod-organspende.html Hirntod und Organspende] (2015) auf Seite 6: "Nach jetzigem Stand der Wissenschaft stellt das Hirntod-Kriterium im Sinne des Ganzhirntodes – sofern es in der Praxis ordnungsgemäß angewandt wird – das beste und sicherste Kriterium für die Feststellung des Todes eines Menschen dar, so dass potentielle Organspender zu Recht davon ausgehen können, dass sie zum Zeitpunkt der Organentnahme wirklich tot und nicht nur sterbend sind."<br>
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Wenn der Tagespost und ihren Autoren neuere wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, d.h. seit 2015, dann sollten diese genannt werden. In den Beiträgen bis Juli 2019 wurde jedoch nichts dergleichen gefunden. - Daher sollte die Tagespost sich entweder der Haltung der Kirche anpassen (Hirntote sind Tote) oder solche Sätze, wie hier zitiert weglassen. So aber ist es eine (bewusste?) Irreführung der Leserschaft.
  
 
==== Organspende: Ärztetag für Einführung der Widerspruchslösung (15.05.2018) ====
 
==== Organspende: Ärztetag für Einführung der Widerspruchslösung (15.05.2018) ====
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==== Mit dem Herzen eines Toten leben (20.12.2017) ====
 
==== Mit dem Herzen eines Toten leben (20.12.2017) ====
Am 20.12.2017 wurde der Artikel "Mit dem Herzen eines Toten leben" (José Garcia) aktualisiert. Darin heißt es:
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Am 20.12.2017 wurde der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Mit-dem-Herzen-eines-Toten-leben;art310,183951 Mit dem Herzen eines Toten leben]" (José Garcia) aktualisiert. Darin werden Filme zu Hirntod und Organspende beschrieben.
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==== Leitartikel: Organspende: Ängste bestätigt (18.10.2017) ====
 
==== Leitartikel: Organspende: Ängste bestätigt (18.10.2017) ====
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==== Wenn die Medizin auch nicht weiterhelfen kann (12.07.2017) ====
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Am 12.07.2017 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Wenn-die-Medizin-auch-nicht-weiterhelfen-kann;art310,179349 Wenn die Medizin auch nicht weiterhelfen kann]" (José Gracia). Darin wird ein Spielfilm vorgestellt.
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==== Kommentar: Abstoßende Ritualisierung (31.05.2017) ====
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Am 31.05.2017 erschien der Artikel "[https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Kommentar-Abstossende-Ritualisierung;art315,179035 Kommentar: Abstoßende Ritualisierung]" (Stefan Rehder). Darin heißt es:
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{{Zitat2|Wie wenig davon die Rede sein kann, zeigt etwa der Umstand, dass zahlreiche Menschen erklären, sie seien zur Organspende bereit und auch einen Organspendeausweis mit sich führen, zugleich jedoch in ihren Patientenverfügungen die Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen für den Fall hineinschreiben, dass sie ins Koma fallen sollten.}}
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Beim normalen Sterben wünschen sich die meisten Menschen ab einem gewissen Zustand die Beendigung aller lebenserhaltenden und lebensverlägernden Maßnahmen. Viele Menschen - rund 75% - wollen jedoch ihre Organe spenden. Hierzu muss jedoch in Erwartung auf Eintritt des Hirntodes die intensivmedizinische Behandlung weiter fortgesetzt werden.
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{{Zitat2|Der Respirator, das Beatmungsgerät, wird erst abgestellt, wenn die Explanteure dem zuvor für hirntot erklärten Spender das letzte Organ entnommen haben.}}
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Das Beatmungsgerät wird abgestellt, sowie das Herz zum Stillstand gekommen ist.
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{{Zitat2|Noch schwerer als das mitunter systematisch anmutende In-Unkenntnis-Halten po- tenzieller Organspender wiegt jedoch die Verweigerung einer sachgerechten Auseinandersetzung mit den Argumenten ausgewiesener Hirntod-Gegner.}}
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Soweit die Argumente sachlich sind, setzt man sich mit diesen sehr wohl auseinander.
  
 
=== 2016 ===
 
=== 2016 ===

Version vom 14. Juli 2019, 13:18 Uhr

"Die Tagespost" trägt den Untertitel "Katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur". Sie ist eine wöchentlich erscheinende Zeitung, die bis zum 01.04.1999 "Deutsche Tagespost" hieß. Seit Januar 2018 erscheint "Die Tagespost" ausschließlich als 32 Seiten starke Wochenzeitung und kostenpflichtige Onlineausgabe.

Nach eigenen Angaben sieht sich "Die Tagespost" als "Anwältin des Lebens". Sie begleitet umfassend "seit Jahrzehnten bioethische Streitfragen und Debatten, liefert verlässliche Information und sorgt für solide Orientierung."[1] Wie verlässlich diese Informationen sind, wird hier aufgezeigt.

Im Juni 2019 konnten von der Tagespost im Internet über 150 Artikel zu Hirntod und Organspende festgestellt werden. Sie stammen von unterschiedlichen Autoren, zeigen jedoch meist die Haltung der Kritiker. Ihre Halb- und Unwahrheiten werden hier nach Jahren offengelegt.

Inhaltsverzeichnis

Leserbriefe ohne Datum

Hirntod und Organspende ()

Am erschien der Leserbrief "Hirntod und Organspende" (Hubert Krebser). Darin heißt es:

. Anstatt sich in „Nächstenliebe“ zu ergehen, sollten Moraltheologen nachdenken, was Menschen in Todesnähe geschieht; sie sollten den Begriff „Persönlichkeitsverlust“ in ihre Mottenkiste packen, denn dieser dient nur der Manipulation. Es dürfte unstreitig sein, dass Menschen mit dem vollen Ausfall ihres Gehirns Sterbende sind, doch keine Toten.

Mit der Feststellung des Hirntodes ist der Tod des Menschen festgestellt, ist seine Persönlichkeit erloschen. Siehe: Todesverständnis

Für einen Theologen wird es darum gehen müssen, ob der Übergang vom Diesseits ins Jenseits gestört werden darf.

Zustimmung zur Organspende ist weder Zustimmung zu Mord noch zur Störung der Totenruhe, sondern Zustimmung, auch über den Tod hinaus anderen Menschen das Leben zu retten.

Organspende und Hirntod ()

Am erschien der Leserbrief "Organspende und Hirntod" (Adelheid von Stösser). Darin heißt es:

Dabei wird die Ethik zweckdienlich ausgelegt und den Bürgern ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn sie keinen Organspendeausweis haben.

Von wem wird auf welche Weise dieses schlechte Gewissen gemacht?

Wer ankreuzt, bereit zu sein „nach seinem Tod“ Organe zu spenden, sollte wissen, dass man Organe von Toten nicht verpflanzen kann. Zum Zeitpunkt der Organentnahme lebt der Mensch.

Siehe: Todesverständnis

Im Grunde stellt die Transplantationsmedizin eine Grenzüberschreitung dar, der aus vielerlei Gründen Einhalt geboten werden müsste.

Die DBK und Päpste befürworten die Organtransplantation.

Organspende und Hirntod

Am erschien der Leserbrief "Organspende und Hirntod" (Leopold Mathias). Darin heißt es:

Damit ist theologisch auch der Todeszeitpunkt anzusetzen, auch wenn in einer Intensivstation der Patient durch die Herz-Lungen-Maschine am physischen Leben erhalten werden kann.

Hirntote benötigen nur eine künstliche Beatmung, da ihr Herz noch schlägt.

Leserbrief ohne Überschrift ()

Am erschien der Leserbrief "ohne Überschrift" (Alfons Grau). Darin heißt es:

Und meine Meinung zur Widerspruchsregelung: Dies würde bedeuten, dass Organspende zum Organraub pervertiert bei Menschen, die unwissend und ahnungslos sind, aber als potenzielle Spender eingestuft werden.

Von der Widerspruchsregelung über die Notstandsregelung hin zum Organraub ist ein sehr weiter Weg.

Da das Verfahren der Transplantation auf Hirntodbasis anonym ist, wissen Empfänger nicht, ob sie ein gespendetes oder ein geraubtes Organ erhalten.

Ob mit der Erklärungsregelung oder Widerspruchsregelung, es werden Organe immer gespendet.

Ein großer Teil der Bevölkerung ist in der Beurteilung des Sachverhaltes bei der Hirntod-Organspende weiter als DSO, BZgA und BÄK meinen. Das ist auch der wahre Grund für den Tiefstand der Spenderzahlen.

Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[2] [Anm. 1]

Entscheidung 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Potenziell[3] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Ja: (Abs) 1.259 1.313 1.198 1.217 1.296 1.200 1.046 876 921 926 857 863
schriftlich 5,0 5,5 7,3 5,8 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
mündlich 11,6 11,8 13,0 11,1 16,1 18,4 19,9 21,9 21,8 25,8 23,2 25,8 24,8 27,9 26,7 26,7
vermutet 75,4 76,8 75,9 79,1 68,1 66,6 60,9 51,8 53,5 47,7 50,6 43,6 42,0 44,2 44,5 41,0
Hinterbliebene 8,1 5,8 3,7 3,9 8,9 8,8 12,9 17,4 17,4 17,7 15,9 16,3 17,2 12,7 12,3 12,6
Nein: (Abs) 485 537 551 565 482 486 434 402 381 358 297 282
schriftlich 1,3 1,0 2,3 2,2 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
mündlich 15,9 17,5 17,7 18,9 21,4 22,9 22,7 30,8 28,8 31,2 31,1 35,1 32,0 35,8 32,3 29,8
vermutet 68,3 66,1 68,7 70,8 52,4 47,5 43,6 29,4 28,8 27,1 27,6 24,6 26,0 29,3 28,3 24,8
Hinterbliebene 14,5 15,3 11,3 8,1 24,7 29,2 32,8 38,4 40,7 40,6 39,4 38,3 39,1 31,8 35,0 40,8
Nein-Anteil 26,0 27,4 29,5 29,9 25,7 27,0 27,4 29,3 28,5 27,2 23,8 23,9
Ja-Anteil 74,0 72,6 70,5 70,1 74,3 73,0 72,6 70,7 71,5 72,8 76,2 76,1
Ja OSA % 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
Nein OSA % 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
OSA % 5,3 4,3 4,6 6,5 5,8 6,7 7,8 10,4 12,2 11,8 13,5 16,0

Ja OSA % = von den Organspendern hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt
Nein OSA % = von den Nicht-Organspendern hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.
OSA % = von den potentiellen Organspendern (Summe aus Organspendern und Nicht-Organspendern hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.

ohne Datum

Debatte um Organspende: Bürger als Leibeigener ()

Am erschien der Artikel "Debatte um Organspende: Bürger als Leibeigener" (Heinz Bornemann). Darin heißt es:

Nach christlicher Lehre gibt es ohne Seele kein menschliches Leben. Verlässt diese den Körper, sind auch die Organe tot.

Die DBK sagte 2015 auf Seite 6 ihrer Schrift ganz deutlich, dass Organspender keine Sterbende seien, sondern Tote. Siehe: Religion

Der sogenannte Hirntod ist daher nicht der Tod des Menschen, sondern nur eine Phase im Sterbeprozess.

Nach dem Hirntod kommt die Phase des intermediären Lebens.

Wir sollten daher bedenken, ob nicht die vermeintlichen Vorteile durch Manipulationen am Leben nicht zu langfristigen Nachteilen und irreparablen Schäden für die nachfolgenden Generationen werden können.

Worin sollten diese bestehen?

Diskussion um Organspende ()

Am erschien der Artikel "Diskussion um Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

"Bei der Menschenwürde bin ich Fundamentalist" ()

Am erschien der Artikel "Bei der Menschenwürde bin ich Fundamentalist!". Darin heißt es: {{Zitat2|

Deutsche Bischofskonfrenz zu Organspenden ()

Am erschien der Artikel "Deutsche Bischofskonferenz zu Organspenden". Darin heißt es: {{Zitat2|

Deutsche Bischöfe machen sich für Organspende stark

Am erschien der Artikel "Deutsche Bischöfe machen sich für Organspende stark". Darin heißt es: {{Zitat2|

Der Tod wird totgeschwiegen ()

Am erschien der Artikel "Der Tod wird totgeschwiegen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Der Organismus hängt nicht nur vom Gehirn ab ()

Am erschien der Artikel "Der Organismus hängt nicht nur vom Gehirn ab". Darin heißt es: {{Zitat2|

Der Leib ist kein Ersatzteillager (12.09.2018)

Am 12.09.2018 wurde der Artikel "Der Leib ist kein Ersatzteillager" aktualisiert (Paul Cullen). Darin heißt es:

Denn die sinkende Bereitschaft zur Organspende ist nicht nur Ergebnis mangelnder Organisation in den Entnahmezentren, sondern auch Ausdruck einer tief sitzenden Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod eines Menschen ...

Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[2] [Anm. 1]

Entscheidung 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Potenziell[3] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Ja: (Abs) 1.259 1.313 1.198 1.217 1.296 1.200 1.046 876 921 926 857 863
schriftlich 5,0 5,5 7,3 5,8 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
mündlich 11,6 11,8 13,0 11,1 16,1 18,4 19,9 21,9 21,8 25,8 23,2 25,8 24,8 27,9 26,7 26,7
vermutet 75,4 76,8 75,9 79,1 68,1 66,6 60,9 51,8 53,5 47,7 50,6 43,6 42,0 44,2 44,5 41,0
Hinterbliebene 8,1 5,8 3,7 3,9 8,9 8,8 12,9 17,4 17,4 17,7 15,9 16,3 17,2 12,7 12,3 12,6
Nein: (Abs) 485 537 551 565 482 486 434 402 381 358 297 282
schriftlich 1,3 1,0 2,3 2,2 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
mündlich 15,9 17,5 17,7 18,9 21,4 22,9 22,7 30,8 28,8 31,2 31,1 35,1 32,0 35,8 32,3 29,8
vermutet 68,3 66,1 68,7 70,8 52,4 47,5 43,6 29,4 28,8 27,1 27,6 24,6 26,0 29,3 28,3 24,8
Hinterbliebene 14,5 15,3 11,3 8,1 24,7 29,2 32,8 38,4 40,7 40,6 39,4 38,3 39,1 31,8 35,0 40,8
Nein-Anteil 26,0 27,4 29,5 29,9 25,7 27,0 27,4 29,3 28,5 27,2 23,8 23,9
Ja-Anteil 74,0 72,6 70,5 70,1 74,3 73,0 72,6 70,7 71,5 72,8 76,2 76,1
Ja OSA % 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
Nein OSA % 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
OSA % 5,3 4,3 4,6 6,5 5,8 6,7 7,8 10,4 12,2 11,8 13,5 16,0

Ja OSA % = von den Organspendern hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt
Nein OSA % = von den Nicht-Organspendern hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.
OSA % = von den potentiellen Organspendern (Summe aus Organspendern und Nicht-Organspendern hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Der Katholikentag in Münster: Weckruf an die Kirche ()

Am erschien der Artikel "Der Katholkentag in Münster: Weckruf an die Kirche". Darin heißt es: {{Zitat2|

Der bischöfliche Aufruf zur Bereitschaft zur Organspende ()

Am erschien der Artikel: "Der bischöfliche Aufruf zur Bereitschaft zur Organspende und die Interessen der Transplantationsmedizin: Wozu die Zwecklüge vom Hirntod dient". Darin heißt es: {{Zitat2|

Debatte um Widerspruchslösung (29.08.2018)

Am 29.08.2018 wurde der Artikel "Debatte um Widerspruchslösung" (Stefan Rheder) aktualisiert. Darin heißt es:

Werden dem zuvor für hirntot erklärten Patienten mehrere Organe entnommen, erstattet die DSO den Krankenhäusern jeweils 5 003 Euro.

Siehe: Todesfeststellung und Todeserklärung

Vor einer Organentnahme muss der Hirntod, der nach vorherrschender Meinung mit dem Tod des Menschen gleichgesetzt werden kann, nach Ansicht vieler Kritiker jedoch kein sicheres Todeszeichen darstellt, von zwei unabhängigen Ärzten, darunter einem Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie, im Abstand von mindestens zwölf Stunden festgestellt werden.

Die 12 Stunden sind bei primärer Hirnschädigung erforderlich, bei sekundärer Hirnschädigung muss mind. 72 Stunden abgewartet werden.

Debatte um Organspende: Bürger werden zu Organbanken ()

Am erschien der Artikel "Debatte um Organspende: Bürger werden zu Organbanken" (Wolfram Ender). Darin heißt es:

Es verwundert, dass ausgerechnet Politiker sich christlich nennender Parteien einen so schwerwiegenden Eingriff in die Unversehrtheit des eigenen Körpers, wie es eine Organspende darstellt, sozusagen verpflichtiend machen möchten - und damit alle Bürger zu Organbanken umfunktionallisieren wollen.

Es geht nicht um die Einführung der Notstandsregelung, sondern um die der Widerspruchsregelung.

Einen Widerspruch nicht einzulegen kann die unterschiedlichsten Gründe haben: Unkenntnis, Vergesslichkeit, Krankheit et cetera ist in dieser wesentlichen Angelegenheit jedenfalls keineswegs automatisch mit einer dafür notwendigen Zustimmung gleichzusetzen.

Dem Wort nach stimmt dies, doch nicht der Sache nach: Unkenntnis worüber? Man kann der Organspende zunächst widersprechen, bis man die Unkenntnis aufgelöst hat. - Vergesslichkeit? Den Widerspruch kann man nicht an einem Stichtag oder einem Zeitfenster einlegen, sondern ständig. - Krankheit? Wer ist schon Monate oder Jahre krank? Wer dies ist, ist in ärztlicher Behandlung oder hat für diesen Zeitraum einen gesetzlichen Vertreter. Diese können den Widerspruch stellvertretend einlegen.

Ein solch rein materialistisch motiviertes Vorgehen wäre auch unvereinbar mit der jedem Individuum grundgesetzlich garantierten Menschenwürde.

Die Menschenwürde ist jedem Menschen garantiert, nicht jedem Individuum (z.B. Wurm, Käfer, Fliege, Mücke). - Die Patienten auf der Warteliste sind kein Material, auch kein biologisches Material, sondern Menschen, denen die Ärzte helfen möchten, dies aber nur noch mithilfe einer Organtransplantation. Sie haben Menschenwürde, Hirntote hingegen per Definition nicht mehr.

Debatte ohne Hand und ohne Fuß ()

Am erschien der Artikel "Debatte ohne Hand und ohne Fuß". Darin heißt es: {{Zitat2|

Bischöfe und Organspende: Höchstmaß an Vorsicht und Zurückhaltung ()

Am erschien der Artikel "Bischöfe und Organspende: Höchstmaß an Vorsicht und Zurückhaltung () ==== {{Zitat2|

Bischöfe für Organspende ()

Am erschien der Artikel "Bischöfe für Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Leitartikel über die Biopolitik: Es gibt viel zu tun. ()

Am erschien der Artikel "Leitartikel über die Biopolitik: Es gibt viel zu tun" (Stefan Rheder). Darin heißt es: {{Zitat2|

Ärzte ziehen Konzept zur Organspende zurück ()

Am erschien der Artikel "Ärzte ziehen Konzept zur Organspende zurück". Darin heißt es: {{Zitat2|

Als christlicher Journalist in säkularen Medien ()

Am erschien der Artikel "Als christlicher Journalist in säkularen Medien". Darin heißt es: {{Zitat2|

"Ethisch nicht vertretbar" (30.10.2018)

Am 30.10.2018 erschien der Artikel "Ethisch nicht vertretbar" (Stefan Rehder). Darin heißt es:

Die Einführung der Widerspruchslösung wäre daher ein Paradigmenwechsel. Sie würde eine Pflicht zur Organspende begründen, der sich die Bürgerinnen und Bürger nur durch den rechtzeitig erklärten und dokumentierten Widerspruch entziehen könnten.

In anderen Lebensbereichen ist es ähnlich, was wir nicht vorher geregelt haben, regelt der Staat. Siehe: Patientenverfügung, Sorgerecht für die eigenen Kinder bis hin zum Erbrecht.

Bei der doppelten Widerspruchsregelung würde sich nur die Frage ändern. Da müsste ich sie umkehren und dann fragen: „Darf ich die Organe Ihres Gatten, Ihrer Tochter, Ihres Sohnes nicht entnehmen?“

Die Frage würde bei der doppelten Widerspruchsregelung lauten: "Ist Ihnen ein schriftlicher oder mündlicher Widerspruch des Hirntoten zur Frage der Organspende bekannt."

Und Menschen in einer solchen Extremsituation, beispielsweise nach einem Autounfall, mit so etwas zu konfrontieren und indirekt zu nötigen, ihre Angehörigen als Organspender freizugeben, das finde ich falsch.

Wenn der Hirntote zu Lebzeiten sich nicht zur Frage der Organspende (schriftlich) geäußert hat, dann bleibt diese o.g. Frage in der Extremsituation nicht aus. Die Art der Fragestellung kann hierbei belastend, aber auch entlastend sein.

"Es wird nie ausreichend Organe für alle bedürftigen Patienten geben" ()

Am erschien der Artikel "Es wird nie ausreichend Organe für alle bedürftigen Patienten geben". Darin heißt es: {{Zitat2|

"Ein Sterbender ist aber noch ein lebender Mensch" ()

Am erschien der Artikel "Ein Sterbender ist aber noch ein lebender Mensch". Darin heißt es: {{Zitat2|

"Schließt Bereitschaft, sich töten zu lassen, ein" ()

Am erschien der Artikel "Schließt Bereitschaft, sich töten zu lassen, ein". Darin heißt es: {{Zitat2|

Leitartikel: Vergesellschaftung des Körpers droht (25.04.2018)

Am 25.04.2018 erschien der Artikel "Leitartikel: Vergesellschaftung des Körpers droht" (Stefan Rehder). Darin heißt es:

Und dass nicht nur, weil sich die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen nach Ansicht namhafter Fachleute wissenschaftlich nicht hinreichend belegen lässt, sondern auch, weil umstritten ist, ob sich der Hirntod überhaupt mit derselben Zuverlässigkeit korrekt diagnostizieren lässt, wie dies bei anderen Stufen des Komas der Fall ist, von denen der Hirntod nur die letzte ist.

Der Hirntod lässt sich sicher feststellen. Siehe: Hirntod, HTD und Todesfeststellung

Darf ein Arzt einem Patienten, für den er nichts mehr tun kann, lebenswichtige Organe entnehmen, wenn er weiß, dass er dadurch zu Tode kommt? Kann er sich darauf zurückziehen, dass er seinem Patienten „nur“ Organe entnimmt und der Patient ohnehin bereits verstorben wäre, wenn er nicht künstlich am Leben erhalten würde?

Siehe: [[Todesverständnis}}

Krankenkassen werben für Organspender ()

Am erschien der Artikel "Krankenkassen werben für Organspender". Darin heißt es: {{Zitat2|

Austausch oder Wandel? ()

Am wurde der Artikel "Austausch oder Wandel" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Konservative Netzwerker ()

Am erschien der Artikel "Konservative Netzwerker". Darin heißt es: {{Zitat2|

Konsequenzen aus dem Organspende-Skandal ()

Am erschien der Artikel "Konsequenzen aus dem Organspende-Skandal". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Verlogene Debatte ()

Am erschien der Artikel "Kommentar: Verlogene Debatte". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Mein Körper gehört mir! ()

Am erschien der Artikel "Kommentar: Mein Körper gehört mir!". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Richtig wäre andersrum ()

Am wurde der Artikel "Kommentar: Richtig wäre andersrum" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Manipulation auf Leben und Tod ()

Am erschien der Artikel "Kommentar: Manipulation auf Leben und Tod". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Die Bischöfe und die Bioethik ()

Am wurde der Artikel "Kommentar: Die Bischöfe und die Bioethik" (Stefan Rehder) aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Das fehlende Sterbenswörtchen ()

Am erschien der Artikel "Kommentar: Das fehlende Sterbenswörtchen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kolumne: Zur Entscheidung befähigen ()

Am erschien der Artikel "Kolumne: Zur Entscheidung befähigen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Kolumne: Organspende - Systemwandel jetzt ()

Am erschien der Artikel "Kolumne: Organspende - Systemwandel jetzt" (Marius Menke). Darin heißt es: {{Zitat2|

Klischees auf dem Prüfstand ()

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Klischees auf dem Prüfstand" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Kirche prägt Bioethik-Debatte () =

Am erschien der Artikel "Kirche prägt Bioethik-Debatte". Darin heißt es: {{Zitat2|

Immer weniger Deutsche zur Organspende bereit ()

Am erschien der Artikel "Immer weniger Deutsche zur Organspende bereit". Darin heißt es: {{Zitat2|

Im Sinne des hippokratischen Eids ()

Am erschien der Artikel "Im Sinne des hippokratischen Eids. Darin heißt es: {{Zitat2|

Hirntod-Kriterium: Deutsche Bischöfe machen sich für die Organspende stark ()

Am erschien der Artikel "Hirntod-Kriterium: Deutsche Bischöfe machen sich für die Organspende stark. Darin heißt es: {{Zitat2|

Hirntod und Organspende: Viele Menschen sind verunsichert ()

Am erschien der Artikel "Hirntod und Organspende: Viele Menschen sind verunsichert". Darin heißt es: {{Zitat2|

Hirntod und Organspende: Nicht den Munde verbieten lassen ()

Am erschien der Artikel "Hirntod und Organspende: Nicht den Munde verbieten lassen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Hirntod und Organspende: Lebendspenden sind verdienstvoll ()

Am erschien der Artikel "Hirntod und Organspende: Lebendspenden sind verdienstvoll". Darin heißt es:

Soll es uns Christenmenschen nicht ein 'Gebot' sein, Sterbende zu begleiten, ja bis zu deren Ende in Liebe beizustehen. Denn nur bei noch lebenden Menschen - auch wenn sie im Koma liegen - ist eine Organentnahme möglich.

Nur Hirntote sind Organspender. Hirntote sind keine Komapatienten, sondern sind als Mensch tot.

Her mit euren Organen! ()

Am wurde der Artikel "Her mit euren Organen!" (Stefan Rehder) aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Gröhe ruft Deutsche zur Organspende auf ()

Am erschien der Artikel "Gröhe ruft Deutsche zur Organspende auf". Darin heißt es: {{Zitat2|

Gröhe begrüßt Expertise des Ethikrats zum Hirntod ()

Am erschien der Artikel "Gröhe begrüßt Expertise des Ethikrats zum Hirntod". Darin heißt es: {{Zitat2|

Glossse: Er solche Freunde hat ... ()

Am erschien der Artikel "Glosse: Wer solche Freunde hat ...". Darin heißt es: {{Zitat2|

Gewissheit ist notwendig (26.09.2018)

Am 26.09.2018 wurde der Artikel "Gewissheit ist notwendig" (Stefan Rehder) aktualisiert. Darin heißt es:

Dabei hielt er ausdrücklich fest: „Es ist in jedem Fall notwendig, daran zu erinnern, dass die einzelnen lebenswichtigen Organe ausschließlich ex cadavere entnommen werden können.“

Diese Forderung - "ex cadavere" = tot - ist mit der Feststellung des Hirntodes erfüllt.

Gastkommentar: Verhältnisse wie in Belgien? ()

Am erschien der Artikel "Gastkommentar: Verhältnisse wie in Belgien?". Darin heißt es: {{Zitat2|

Gastkommentar: Kein Anspruch auf Organspende ()

Am erschien der Artikel "Gastkommentar: Kein Anspruch auf Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

FDP für freiwillige Organspende ()

Am erschien der Artikel "FDP will freiwillige Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Expertentagung zu Hirntod und 'postmortaler Organspende' ()

Am erschien der Artikel "Expertentagung zu Hirntod und 'postmortaler Organspende'". Darin heißt es: {{Zitat2|

Einigung bei Organspende ()

Am erschien der Artikel "Einigung bei Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Drei biopolitische Kontroversen für nächste Jahr (21.12.2018)

Am 21.12.2018 erschien der Artikel "Drei biopolitische Kontrovernsen fürs nächste Jahr". Darin heißt es: {{Zitat2|

Über Organtransplantation und Hirntodkriterium ()

Am erschien der Artikel "Über Organtransplantation und Hirntodkriterium". Darin heißt es: {{Zitat2| Die Überschrift müsste heißen "Über Organentnahme und Hirntodkriterium", da Transplantation - d.h. Übertragung der Organe und die Organempfänger - gar nicht thematisiert wurde.

Südafrika: Mehr Organe dank Kinospot ()

Am erschien der Artikel "Südafrika: Mehr Organspenden dank Kinospot". Darin heißt es: {{Zitat2| Den Kinospot besorgen!

Strengere Regeln für Hirntod-Diagnose ()

Am erschien der Artikel "Strengere Regeln für Hirntod-Diagnose". Darin heißt es: {{Zitat2|

Stellungnahme des Ethikrates zu Hirntod und Organspende ()

Am erschien der Artikel "Stellungnahme des Ethikrates zu Hirntod und Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Schweizer Verein schlägt Alarm (17.04.2019)

Am 17.0.2019 erschien der Artikel "Schweizer Verein schlägt Alarm" (Stephan Rehder). Darin heißt es:

Nachdem der Tod des Hirns festgestellt wurde, werden sie für tot erklärt, womit sie zu Organspendern werden können.

Zunächst einmal ist mit der Feststellung die Pflicht verbunden, die Therapie zu beenden. In den meisten Fällen wird auch so verfahren. Nur wenn gesunde Organe und die Zustimmung zur Organentnahme vorliegen, erfolgt eine Organentnahme.

Früher sei es dort „beim Aufschneiden des Körpers manchmal zu Blutdruckanstieg, Herzrasen, Schwitzen, Tränenfluss und zu Bewegungen mit Armen und Beinen“ gekommen.

Siehe: spinale Reflexe

„Organspender sind zum Zeitpunkt der Organentnahme nicht tot. Sie sind am Sterben und werden durch die Entnahme getötet.“

Siehe: Todesverständnis

Wie die Autoren weiter schreiben, gebe es kein Wissen darüber, „ob das Bewusstsein, das Geistig-Seelische, mit dem Eintreten des Hirntodes erlischt, oder ob es auf eine für uns nicht erfassbare Weise weiter existiert. Wir wissen auch nicht, ob das Geistig-Seelische, sofern es weiterexistiert, noch leiden kann. Dies aber müssten wir wissen, um sicher zu sein, dass Organtransplantationen am Lebensende Spendern nicht schaden.“

Ohne funktionierende Gehirn gibt es keinen Geist.

Schärfere Strafen für Manipulation gefordert ()

Am erschien der Artikel "Schärfere Strafen für Manipulationen gefordert". Darin heißt es: {{Zitat2|

Rösler für freiwillige Erklärung zu Organspende ()

Am erschien der Artikel "Rösler für freiwillige Erklärung zu Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Reform der Organspende

Am erschien der Artikel "Reform der Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Peter Dabrock: 'Wir müssen sehen, wie wir die Balance finden" ()

Am erschien der Artikel "Peter Dabrock: 'Wir müssen sehen, wie wir die Balance finden'" (Stefan Rehder). Darin heißt es: {{Zitat2|

Organspende-Bereitschaft im Pass dokumentieren ()

Am erschien der Artikel "Organspende-Bereitschaft im Pass dokumentieren". Darin heißt es: {{Zitat2|

Organspendeausweis für Millionen Versicherte ()

Am erschien der Artikel "Organspendeausweis für Millionen versicherte". Darin heißt es: {{Zitat2|

Organspende und Widerspruch: Ich werde keine Organe spenden ()

Am erschien der Artikel "Organspende und Widerspruch: Ich werde keine Organe spenden" (Christel Hartmann). Darin heißt es:

Um einem in Lebensgefahr, Todesgefahr, befindlichen Menschen das Leben retten zu können, muss vorher ein anderer Mensch sterben, getötet werden.

Siehe: Todesverständnis

Die moderne Medizin-Technik bietet es als Möglichkeit an, allerdings ohne umfassende Aufklärung darüber.

Selbst in der Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes steht seit 1997, dass eine bestehende Schwangerschaft nicht im Widerspruch zum Hirntodkonzept steht.

Der Organempfänger übernimmt mit dem Fremdorgan auch Gewohnheiten, Vorlieben, Charakterzüge und anderes vom Organspender; denn in jeder Zelle des menschlichen Körpers ist alles gespeichert, was einen Menschen geprägt hat, durch Vererbung, Erfahrung, Erlebnisse.

Siehe: Märchen

Die Bereitschaft zur Organspende ist in unserem Land zunehmend zurückgegangen, aufgrund von Skandalen bei der Verteilung von Organen.

Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[2] [Anm. 1]

Entscheidung 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Potenziell[3] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Ja: (Abs) 1.259 1.313 1.198 1.217 1.296 1.200 1.046 876 921 926 857 863
schriftlich 5,0 5,5 7,3 5,8 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
mündlich 11,6 11,8 13,0 11,1 16,1 18,4 19,9 21,9 21,8 25,8 23,2 25,8 24,8 27,9 26,7 26,7
vermutet 75,4 76,8 75,9 79,1 68,1 66,6 60,9 51,8 53,5 47,7 50,6 43,6 42,0 44,2 44,5 41,0
Hinterbliebene 8,1 5,8 3,7 3,9 8,9 8,8 12,9 17,4 17,4 17,7 15,9 16,3 17,2 12,7 12,3 12,6
Nein: (Abs) 485 537 551 565 482 486 434 402 381 358 297 282
schriftlich 1,3 1,0 2,3 2,2 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
mündlich 15,9 17,5 17,7 18,9 21,4 22,9 22,7 30,8 28,8 31,2 31,1 35,1 32,0 35,8 32,3 29,8
vermutet 68,3 66,1 68,7 70,8 52,4 47,5 43,6 29,4 28,8 27,1 27,6 24,6 26,0 29,3 28,3 24,8
Hinterbliebene 14,5 15,3 11,3 8,1 24,7 29,2 32,8 38,4 40,7 40,6 39,4 38,3 39,1 31,8 35,0 40,8
Nein-Anteil 26,0 27,4 29,5 29,9 25,7 27,0 27,4 29,3 28,5 27,2 23,8 23,9
Ja-Anteil 74,0 72,6 70,5 70,1 74,3 73,0 72,6 70,7 71,5 72,8 76,2 76,1
Ja OSA % 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
Nein OSA % 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
OSA % 5,3 4,3 4,6 6,5 5,8 6,7 7,8 10,4 12,2 11,8 13,5 16,0

Ja OSA % = von den Organspendern hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt
Nein OSA % = von den Nicht-Organspendern hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.
OSA % = von den potentiellen Organspendern (Summe aus Organspendern und Nicht-Organspendern hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Der „Staat“, (die Regierung), hat nicht das Recht, seine Bürger zur Organspende zu verpflichten!

Es geht um eine Widerspruchsregelung, nicht um eine Notstandsregelung.

Meine persönliche Entscheidung: Ich selbst werde weiterhin keine Organe spenden und niemals ein Fremdorgan bekommen wollen. Ich bin kein Ersatzteillager und will auch nicht dazu bestimmt werden!

Das ist das Recht jedes Einzelnen. - Wie aber sieht es aus, wenn die Partnerin bzw. der Partner oder eines der Kinder zum Weiterleben ein Organ benötigt?

Organspende und Hirntod: Zum Organlieferanten abqualifiziert ()

Am erschien der Artikel "Organspende und Hirntod: Zum Organlieferanten abqualifiziert". Darin heißt es:

1987 hat einer der führenden Transplantationsmediziner, Prof Rudolf Pichlmair, gesagt: Wenn wir die Gesellschaft aufklären, bekommen wir keine Organe mehr.

Siehe: Rudolf Pichlmair

In dieser Situation können schwangere Frauen noch ein Kind austragen, Männer noch passiv Kinder zeugen.

Auch normal verstorbene Männer können in den ersten Stunden nach ihrem Tod noch passiv Kinder zeugen. Siehe: intermediäres Leben

Es ist ein besonderer Tod der sich da vollzieht, eben der „Hirntod“, und ein „Hirntoter“ ist ein Sterbender.

Siehe: Todesverständnis

In der Wissenschaft spricht man vom „Justified killing“, gerechtfertigtes Töten, wenn er durch eine Organentnahme verstirbt.

Dies ist in der Wissenschaft kein Begriff, sondern ein von einem US-Amerikaner eingebrachter Begriff, der zwar von Kritkern verwendet wird, nicht aber von der Wissenschaft.

Organspende: Für Widerspruchslösung (16.05.2018)

Am 16.05.2018 erschien der Artikel "Organspende: Für Widerspruchslösung" (Stefan Rehder). Darin ist alles korrekt wiedergegeben.

Organskandal: Keine neuen Fälle ()

Am erschien der Artikel "Organskandal: Keine neuen Fälle". Darin heißt es: {{Zitat2|

Organskandal gefährdet Spendebereitschaft ()

Am erschien der Artikel "Organskandal gefährdet Spendebereitschaft". Darin heißt es: {{Zitat2|

Organe: Kritiker fordern Reform ()

Am erschien der Artikel "Organe: Kritiker fordern Reform". Darin heißt es: {{Zitat2|

Mit heißer Nadel gestrickt ()

Am erschien der Artikel "Mit heißer Nadel gestrickt". Darin heißt es:

Mein junger Glaube im Alltag: Der wichtigste Moment: der Tod ()

Am erschien der Artikel "Mein junger Glaube im Alltag: Der wichtigste Moment: der Tod". Darin heißt es:

Der wichtigste Moment: der Tod

Der wichtigste Moment im Leben eines Menschen ist sicherlich nicht der Tod, sondern das Leben davor.

Zur Diskussion um Organspende und Hirntod-Kriterium ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion um Organspende und Hirntod-Kriterium". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion um Hirntodkriterium und Organtransplantation ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion um Hirntodkriterium und Organtransplantation". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion um Hirntodkriterium und Organspende ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion um Hirntodkriterium und Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion um das Thema Organspende und das sogenannte 'Hirntod-Kriterium' ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion um das Thema Organspende und das sogenannte 'Hirntod-Kriterium'". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion um das Hirntodkriterium und die moderne Transplantationsmedizin ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion um das Hirntodkriterium und die moderne Transplantatonsmedizin". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion über Organspenden und den Hirntod als Entnahmekriterium ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion über Organspenden und den Hirntod als Entnahmekriterium". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion über Hirntod-Kriterium und Organtransplantation ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion über Hirntod-Kriterium und Organtransplantation". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Diskussion über Hirntodkriterium und Organspende ()

Am erschien der Artikel "Zur Diskussion über Hirntodkriterium und Organspende". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte um Organspende als ein Akt der Nächstenliebe: Einen Schlussstrich setzen ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte um Organspende als ein Akt der Nächstenliebe: Einen Schlussstrich ziehen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte um Hirntodkriterium und Organtransplantation: Wird der Laie ausreichend informiert? ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte um Hirntodkriterium und Organtransplantation: Wird der Laie ausreichend informiert?". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte um Hirntod-Kriterium und Organspende: Den vagen Begriff 'Hirntod' nicht kritisiert ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte um Hirntod-Kriterium und Organspede: Den vagen Begriff 'Hirntod' nicht kritisiert". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte um den Hirntod und die Organspende: Böses darf nicht getan werden für Gutes". Darin heißt es:

Vor einem medizinischen Eingriff in Deutschland muss ein Patient voll und ganz über den Eingriff, über die Folgen und Risiken des Eingriffs und über Alternativen aufgeklärt werden. Durch seine Unterschrift stimmt er der Behandlung zu. Jeder Patient hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Zurückweisung und das Recht auf Nichteinmischung.

Bei der Organspende scheint das nicht zu gelten. Eine wahrheitsgemäße Aufklärung ist nicht erforderlich.

Eine wahrheitsgemäße Aufklärung erfolgt zur Frage der Organspende, z.B. durch die BZgA, nicht jedoch durch die Kritiker.

Ist ein als „hirntot“ erklärter Patient überhaupt tot?

Siehe: Todesverständnis

Todeszeichen, die unmissverständlich zeigen, dass ein Mensch gestorben ist, sind Totenflecken, Totenstarre und Fäulnis.

Fäulnis allein ist kein sicheres Todeszeichen. Dies zeigen die abfaulenden Füße und Beine von Rauchern und Diabetikern überdeutlich.

Nur Bewusstlosigkeit und Atemstillstand sind festzustellen.

Hirntod ist noch weitausmehr: Die "Datenbank des Lebens" und Hirnstammreflexe sind erloschen, die Homöostase ist ausgefallen.

Der Hirntote ist allenfalls ein Sterbender im möglicherweise irreversiblen Hirnversagen.

Der Hirnfunktionsausfall ist nicht "möglicherweise irreversibel", sondern sicher irreversibel. Siehe auch: Todesverständnis

Was verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass man aus einer Leiche keine für eine Transplantation geeigneten Organe entnehmen kann.

Eine Leiche liegt vor, wenn in korrekter Weise ein Totenschein ausgefüllt wurde. Nach Feststellung des Hirntodes wird der Totenschein ausgefüllt. Damit liegt mit einem Hirntoten auch eine Leiche vor. Somit können sehr wohl aus einer Leiche Organe für eine TX entnommen werden.

Schmerz- und Beruhigungsmittel müssen vor der Feststellung des Hirntodes abgesetzt sein. Dies wird aber oft nicht eingehalten.

Hierzu fehlt der Beleg.

Bis hinein in die Schulen wird mit Filmen Reklame gemacht. Wahrheitsgemäße Aufklärung findet aber nach wie vor nicht statt.

Die BZgA betreibt wahrheitsgemäße Aufklärung, nicht aber Kritiker.

Die Manipulation mit Spenderlisten vor nicht allzulanger Zeit hat gezeigt, dass auch hier Geld und Profit eine Rolle spielen, dann erst kommt der leidende Mensch.

In keinem dieser Fälle konnte ein Geldfluss zwischen Patient und Arzt nachgewiesen werden.

Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen, und obwohl das wissenschaftlich erwiesen ist, wird er von der Medizin als der sicherste Tod bezeichnet.

Siehe: Todesverständnis

Kardinal Lehmann erklärte, dass die Transplantationsmediziner immer schon die Kirche als Verbündete gewinnen wollten, um bei den Gläubigen leichter für Organspende werben zu können. Prof. Pichelmayr, ein Mann der ersten Stunde der Transplantation von Organen, meinte: „Wenn die Leute die Wahrheit erfahren, bekommen wir kein Organ mehr“

Für diese Aussagen fehlen die Belege. Siehe: Rudolf Pichlmayr

Zur Debatte um das Thema Organtransplantation und den Hirntod als Kriterium zur Organentnahme ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte um das Thema Organtransplantation und den Hirntod als Kriterium zur Organentnahme". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organtransplantation: Es gibt Fälle, da sind Hirntote wieder genesen ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organtransplantation: Es gibt Fälle, da sind Hirntote wieder genesen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organspende: 'Höchste Form der Nächstenliebe': Dann zumindest Sterbenachhilfe ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organspende: 'Höchste Form der Nächstenliebe': Dann zumindest Sterbenachhilfe". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organspende: Da bleiben Fragen ungeklärt ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte über Hirntod-Kriterium und Organspende: Da bleiben Fragen ungeklärt". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte über den Organspendeskandal und seine Folgen: Umgang mit potentiellen Spendern ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte über den Organspendeskandal und seine Folgen: Umgang mit potentiellen Spendern". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zur Debatte über das Hirntodkriterium die das Thema Organtransplantation ()

Am erschien der Artikel "Zur Debatte über das Hirntodkriterium und das Thema Organtransplantation". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zum Beitrag von Bischof Heinz Josef Algermissen: Hirntod - Ein irreführender Begriff ()

Am erschien der Artikel "Zum Beitrag von Bischof Heinz Josef Algermissen: Hirntod - Ein irreführender Begriff". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zum Beitrag 'Unmöglich Mission Organspende' ()

Am erschien der Artikel "Zum Beitrag 'Unmögliche Mission Organspende'". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zahl der Organspenden geht deutlich zurück ()

Am erschien der Artikel "Zahl der Organspenden geht deutlich zurück2. Darin heißt es: {{Zitat2|

Woelki: Organspende muss freiwillig bleiben ()

Am erschien der Artikel "Woelki: Organspende muss freiwillig bleiben". Darin heißt es: {{Zitat2|

Wie Ideologie Moral zerstört ()

Am erschien der Artikel "Wie Ideologie Moral zerstört". Darin heißt es: {{Zitat2|

Wann ist der Mensch tot? ... Wenn das Herz des Leichnams schlägt ()

Am erschien der Artikel "Wann ist der Mensch tot? ... Wenn das Herz des Leichnams schlägt". Darin heißt es: {{Zitat2|

Viel Kritik an Spahn (05.09.2018)

Am 05.09.2018 erschien der Artikel "Viel Kritik an Spahn" (Stefan Rehder). Darin sind alle Zitate korrekt wiedergegeben.

Veranstaltungen ()

Am erschien der Artikel "Veranstaltungen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Vatikan: Organhandel ist Verbrechen ()

Am erschien der Artikel "Vatikan: Organhandel ist Verbrechen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Und bist du nicht willig ... wird Organspende Pflicht! ()

Am erschien der Artikel "Und bist du nicht willig ... wird Organspende Pflicht!" (). Darin heißt es: {{Zitat2|

Über Organtransplantation und Hirntodkriterium: Ethische Probleme werden nicht erwähnt ()

Am erschien der Artikel "Über Organtransplantation und Hirntodkriterium: Ethische Probleme werden nicht erwähnt". Darin heißt es: {{Zitat2|

Umfrage: Zwei von drei zu Organspende bereit

Am erschien der Artikel "Umfrage: Zwei von Drei zu Organspende bereit". Darin heißt es: {{Zitat2|

2019

Ärzte appellieren an Abgeordnte (04.07.2019)

Am 04.07.2019 erschien der Artikel "Ärzte appellieren an Abgeordnete" (Stefan Rehder). Darin heißt es:

Verantwortlich für die Krise der Transplantationsmedizin seien primär Vertrauensverlust und Organisationsversagen, und nicht die fehlende Bereitschaft zur Organspende.

Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[2] [Anm. 1]

Entscheidung 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Potenziell[3] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Ja: (Abs) 1.259 1.313 1.198 1.217 1.296 1.200 1.046 876 921 926 857 863
schriftlich 5,0 5,5 7,3 5,8 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
mündlich 11,6 11,8 13,0 11,1 16,1 18,4 19,9 21,9 21,8 25,8 23,2 25,8 24,8 27,9 26,7 26,7
vermutet 75,4 76,8 75,9 79,1 68,1 66,6 60,9 51,8 53,5 47,7 50,6 43,6 42,0 44,2 44,5 41,0
Hinterbliebene 8,1 5,8 3,7 3,9 8,9 8,8 12,9 17,4 17,4 17,7 15,9 16,3 17,2 12,7 12,3 12,6
Nein: (Abs) 485 537 551 565 482 486 434 402 381 358 297 282
schriftlich 1,3 1,0 2,3 2,2 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
mündlich 15,9 17,5 17,7 18,9 21,4 22,9 22,7 30,8 28,8 31,2 31,1 35,1 32,0 35,8 32,3 29,8
vermutet 68,3 66,1 68,7 70,8 52,4 47,5 43,6 29,4 28,8 27,1 27,6 24,6 26,0 29,3 28,3 24,8
Hinterbliebene 14,5 15,3 11,3 8,1 24,7 29,2 32,8 38,4 40,7 40,6 39,4 38,3 39,1 31,8 35,0 40,8
Nein-Anteil 26,0 27,4 29,5 29,9 25,7 27,0 27,4 29,3 28,5 27,2 23,8 23,9
Ja-Anteil 74,0 72,6 70,5 70,1 74,3 73,0 72,6 70,7 71,5 72,8 76,2 76,1
Ja OSA % 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
Nein OSA % 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
OSA % 5,3 4,3 4,6 6,5 5,8 6,7 7,8 10,4 12,2 11,8 13,5 16,0

Ja OSA % = von den Organspendern hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt
Nein OSA % = von den Nicht-Organspendern hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.
OSA % = von den potentiellen Organspendern (Summe aus Organspendern und Nicht-Organspendern hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Es sei eine Tatsache, dass Organe einer Leiche nach Transplantation in einen anderen Menschen, keine Funktion aufwiesen.

Hirntote sind Leichen mit größtmöglichem Anteil an Supravitalität.

Bei der Spende sei dies ausgeschlossen. „Der Sterbeort ist in jedem Fall der Operationssaal.“

Hirntote sind bereits zum Zeitpunkt der Feststellung des Hirntodes tot. Fetter Text

Kein Grund zur Eile (28.05.2019)

Am 28.05.2019 erschien der Artikel "Kein Grund zur Eile" (Rainer Beckmann). Darin heißt es:

Ein staatlicher Eingriff ist nur dann verhältnismäßig, wenn es kein milderes Mittel gibt, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen.

Bei Sorgerecht für die eigenen Kinder, Patientenverfügung, Erbrecht und anderen Bereichen regelt der Staat, was der Mensch zu seinen Lebzeiten nicht geregelt hat.

Bisher gilt im deutschen Recht der Grundsatz: Schweigen ist keine Zustimmung.

Dies trifft jedoch genau für Sorgerecht für die eigenen Kinder, Patientenverfügung und Erbrecht zu.

Die Gründe, warum wer wann welches Organ bekommt, sind meist nicht nachvollziehbar.

Die Punktzahl errechnet ein Computer von ET nach den Vorgaben der BÄK.

Auch scheinen die Kontrollmechanismen nicht gut zu funktionieren, wie diverse Skandale in den letzten Jahren gezeigt haben.

Bis 2012 gab es wenig Kontrollmechanismen. Dies wurden jedoch noch im Jahr 2012 erheblich ausgebaut.

Schweiz: Verbot von Transplantation lebenswichtiger Organe gefordert (23.04.2019)

Am 23.04.2019 erschien der Artikel "Schweiz: Verbot von Transplantation lebenswichtiger Organe gefordert". Darin heißt es:

Nachdem der Tod des Hirns festgestellt wurde, werden sie für tot erklärt, womit sie zu Organspendern werden können.

Siehe: Todeserklärung, Todesfeststellung und Todesverständis

Organspende: Dabrock lehnt Widerspruchsregelung ab (15.03.2019)

Am 15.03.2019 erschien der Artikel "Organspende: Dabrock lehnt Widerspruchsregelung ab" (Stefan Rehder). Darin heißt es: {{Zitat2|

2018

Doppelter Widerspruch, dreifacher Betrug (26.12.2018)

Am 26.12.2018 wurde der Artikel "Doppelter Widerspruch, dreifacher Betrug" (Rainer Beckmann) aktualisiert. Darin heißt es:

Die Funktion des Atemimpulses, der vom Stammhirn ausgeht, kann jedoch durch eine Beatmungsmaschine übernommen werden. Weil diese Teilfunktion des Gehirns maschinell ersetzt werden kann, liegt bei beatmeten "Hirntoten" kein "nicht behebbarer" Funktionsausfall des Gehirns vor. Damit fehlt es an einer Zulässigkeitsvoraussetzung zur Organentnahme.

Nach §3 TPG muss für Hirntod nicht nur die Eigenatmung irreversibel ausgefallen sein, sondern die Funktionen des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms.

Ein beatmeter Patient mit Ausfall der Gehirnfunktionen zeigt in größtmöglichem Umfang Integration und Ordnung: der Blutkreislauf, der Stoffwechsel, das Immunsystem und der für die Beatmung unerlässliche Gasaustausch in der Lunge funktionieren, ebenso das Rückenmark und fast das gesamte vegetative Nervensystem, es gibt Wachstum (bei jungen Menschen) und Heilung von Wunden.

Hirntote benötigen nicht nur künstliche Beatmung und künstliche Ernährung, sondern auch einen Ersatz für die ausgefallene Homöostase.

Am deutlichsten zeigen "hirntote" Schwangere, dass Patienten mit Ausfall der Gehirnfunktionen noch keine Leichen sind: Über Wochen und Monate sind sie in der Lage, ein Kind auszutragen.

Siehe: schwangere Hirntote und Plazenta

Es ist offensichtlich, dass hier sehr komplexe Interaktionen zwischen allen Körperorganen stattfinden und dass der Körper als Ganzes integriert bleibt das genaue Gegenteil von Tod und Verwesung.

Siehe: intermediäres Leben

Wenn der "nicht behebbare" Ausfall des gesamten Gehirns so 3 Abs. 2 Nr. 2 TPG das Todeskriterium darstellen soll, dann führt schon eine teilweise Ersetzung von Hirnfunktionen dazu, dass das Todeskriterium nicht mehr erfüllt ist.

Falsch: in §3 TPG heißt es "und", nicht "oder".

Der Ganzhirntod ist teilweise reversibel.

Die Reversibilität war vor der Feststellung des Hirntodes.

Der "Hirntod" ist nicht die sicherste, sondern die unsicherste Diagnose der Welt, weil sie nicht das nachweist, was sie zu beweisen vorgibt: den Tod des Menschen.

Der irreversible Ausfall der Hirnfunktionen ist eindeutig belegbar. Nach §3 TPG ist damit der Tod des Menschen festgestellt.

Um transplantierbare Organe zu erhalten, werden Teilfunktionen des Gehirns ersetzt, gleichzeitig aber soll ein "nicht behebbarer" Funktionsausfall des gesamten Gehirns vorliegen ein Widerspruch in sich.

Ein "ersetzen" ist nicht gleichbedeutend mit "beheben".

Man muss daher jedem Bürger zubilligen, dass er selbst unsicher ist und gegebenenfalls keine Entscheidung treffen will.

Wer unsicher ist, darf "Nein" sagen, bis er zu einem klaren "Ja" gefunden hat.

Wenn Organspende als "Gemeinschaftsaufgabe" kommuniziert wird (Deutsche Stiftung Organtransplantation), dann sind alle, die nicht mitwirken, schon sprachlich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Wie soll es in einem solchen Meinungsklima zu einem "respektvollen, sachlich fundierten und zugleich leidenschaftlichen Austausch der Argumente" kommen, den sich Bundesgesundheitsminister Spahn wünscht?

Mit beratungsresitenten Menschen lässt sich schlecht eine Gemeinschaft aufbauen. Man kann sie nur ertragen und dulden.

Sterbende Menschen, die sich nicht für eine Organspende entscheiden wollen oder können, werden zu Organersatzteillagern degradiert.

Wer als Sterbender sich noch die Frage um Organspende stellen kann, wird nicht den Hirntod sterben und kommt damit nicht als Organspender in Frage.

Vor allem aber ist ein "Zweitentscheidungsrecht" der Angehörigen immer verfehlt, egal, ob es sich um einen Widerspruch oder eine Zustimmung zur Organentnahme handelt. Denn die Angehörigen werden dabei ermächtigt, über Organe zu entscheiden, die ihnen nicht gehören, und über ein Sterben zu befinden, das nicht ihr eigenes ist.

Die Hinterbliebenen haben kein Entscheidungsrecht, sondern sollen lediglich sagen, ob ihnen ein schriftlicher oder mündlicher Widerspruch des Hirntoten bekannt ist.

Der "Organtod" des Gehirns ist noch nicht der Tod des Menschen.

Siehe: Todesverständnis

Darüber hinaus ist die Widerspruchsregelung eine gezielte Bevormundung.

Diese "gezielte Bevormundung" haben wir in Deutschland in vielen anderen Bereichen, ohne dass wir uns darüber aufregen, z.B.: Haftpflichtversicherung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Erbrecht.

Sie zeigt keinen Respekt vor den Ängsten und Unsicherheiten der Bürger, macht den menschlichen Körper zum Ersatzteillager und missachtet das Selbstbestimmungsrecht.

Das Beispiel Haftpflichtversicherung macht deutlich, dass es in Deutschland kein absolutes Selbstbestimmungsrecht gibt.

Und schließlich ist das "Widerspruchsrecht" der Angehörigen ein reines Täuschungsmanöver, um die neu etablierte "Organabgabepflicht" zu verschleiern.

Es geht um eine Widerspruchsregelung, nicht um eine Notfallregelung.

Der "Hirntod" ist nicht der Tod des Menschen (18.12.2018)

Am 18.12.2018 erschien der Artikel "Der 'Hirntod' ist nicht der Tod des Menschen". Darin heißt es:

Voraussetzung bei der Organspende ist die Annahme, der „Hirntod“ sei der Tod des Menschen. Doch Patienten mit Ausfall der Gehirnfunktionen sind noch keine Leichen.

Jeder Bewusstlose hat einen Ausfall der Gehirnfunktionen. Hirntote haben einen irreversiblen Ausfall der Gehirnfunktionen.

Die Funktion des Atemimpulses, der vom Stammhirn ausgeht, kann jedoch durch eine Beatmungsmaschine übernommen werden. Weil diese Teilfunktion des Gehirns maschinell ersetzt werden kann, liegt bei beatmeten "Hirntoten" kein "nicht behebbarer" Funktionsausfall des Gehirns vor. Damit fehlt es an einer Zulässigkeitsvoraussetzung zur Organentnahme.

Im TPG heißt es "irreversibel" (nicht behebbar), nicht "ersetzbar". Daher bleiben auch mit diesem Hinweis Hirntote Tote.

Denn echte "Irreversibilität" von Körperfunktionen ist nur dann gegeben, wenn auch ein medizintechnischer Ersatz ausgeschlossen ist - analog zum Ersatz zum Beispiel der Pumpfunktion des Herzens durch ein Kunstherz.

In §3 TPG ist der Hirntod nicht als irreversibler Ausfall der Eigenatmung definiert, sondern als irreversibler Funktionsausfall von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm.

Ein beatmeter Patient mit Ausfall der Gehirnfunktionen zeigt in größtmöglichem Umfang Integration und Ordnung: der Blutkreislauf, der Stoffwechsel, das Immunsystem und der für die Beatmung unerlässliche Gasaustausch in der Lunge funktionieren, ebenso das Rückenmark und fast das gesamte vegetative Nervensystem, es gibt Wachstum (bei jungen Menschen) und Heilung von Wunden.

Dies alles ist nur möglich, weil die Intensivmedizin die ausgefallene Homöostase regelt. Hirntote brauchen weitaus mehr als nur künstliche Beatmung und künstliche Ernährung.

Am deutlichsten zeigen "hirntote" Schwangere, dass Patienten mit Ausfall der Gehirnfunktionen noch keine Leichen sind: Über Wochen und Monate sind sie in der Lage, ein Kind auszutragen. Es ist offensichtlich, dass hier sehr komplexe Interaktionen zwischen allen Körperorganen stattfinden und dass der Körper als Ganzes integriert bleibt das genaue Gegenteil von Tod und Verwesung.

Siehe: schwangere Hirntote und Plazenta

Spahn kritisiert Moralisierung von Sachfragen durch Kirchen (26.11.2018)

Am 26.11.2018 erschien der Artikel "Spahn kritisiert Maralisierung von Sachfragen durch Kirchen". Darin heißt es: {{Zitat2|

Dies Ziele des Jens Spahn (14.11.2018)

Am 14.11.2018 erschien der Artikel "Die Ziele des Jens Spahn". Darin heißt es: {{Zitat2|

Spende muss freiwillig sein (14.11.2018)

Am 14.11.2018 wurde der Artikel "Spende muss freiwillig sein" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Algermissen: Organspende muss freiwillig bleiben (07.11.2018)

Am 07.11.2018 erschien der Artikel "Algermissen: Organspende muss freiwillig bleiben". Darin heißt es: {{Zitat2|

Spende muss freiwillig sein (30.10..2018)

Am 30.10.2018 erschien der Artikel "Spende muss freiwillig sein" (Josef Algermissen). Darin heißt es:

Im Vordergrund der aktuellen Debatte steht daher die Forderung des Ministers, aber auch einiger Politiker der CDU, FDP und SPD sowie der Ärzteschaft, die Widerspruchsregelung mit der Folge einzuführen, dass jeder Mensch grundsätzlich als Organspender gilt und seine Organe sozusagen freies Eigentum der Gemeinschaft werden, es sei denn, er hätte dem ausdrücklich widersprochen.

Wenn Eltern nicht entsprechend vorgesorgt haben und durch Krankheit oder Tod vorübergehend oder dauerhaft das Sorgerecht für die eigenen Kinder nicht mehr ausüben können, kümmert sich das Jugendamt um die Kinder. Hierbei sprechen wir nicht davon, dass die Kinder zum "freien Eigentum der Gemeinschaft werden".

Die Annahme eines allgemeinen gesellschaftlichen und staatlichen Verfügungsrechts über den menschlichen Körper, auf die sich eine Widerspruchslösung zwangsläufig berufen muss, ist im Grunde unverantwortlich.

Siehe: Sorgerecht für die eigenen Kinder

Um die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen, muss Vertrauen zurückgewonnen werden, das durch verschiedene Skandale verloren gegangen ist.

Die Entscheidung zur Organspende ab dem Jahr 2002.[2] [Anm. 1]

Entscheidung 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Potenziell[3] 1.868 2.090 1.865 1.963 1.866 1.888 1.876 1.799 1.584 1.370 1.339 1.317 1.248 1.178
Ja: (Abs) 1.259 1.313 1.198 1.217 1.296 1.200 1.046 876 921 926 857 863
schriftlich 5,0 5,5 7,3 5,8 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
mündlich 11,6 11,8 13,0 11,1 16,1 18,4 19,9 21,9 21,8 25,8 23,2 25,8 24,8 27,9 26,7 26,7
vermutet 75,4 76,8 75,9 79,1 68,1 66,6 60,9 51,8 53,5 47,7 50,6 43,6 42,0 44,2 44,5 41,0
Hinterbliebene 8,1 5,8 3,7 3,9 8,9 8,8 12,9 17,4 17,4 17,7 15,9 16,3 17,2 12,7 12,3 12,6
Nein: (Abs) 485 537 551 565 482 486 434 402 381 358 297 282
schriftlich 1,3 1,0 2,3 2,2 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
mündlich 15,9 17,5 17,7 18,9 21,4 22,9 22,7 30,8 28,8 31,2 31,1 35,1 32,0 35,8 32,3 29,8
vermutet 68,3 66,1 68,7 70,8 52,4 47,5 43,6 29,4 28,8 27,1 27,6 24,6 26,0 29,3 28,3 24,8
Hinterbliebene 14,5 15,3 11,3 8,1 24,7 29,2 32,8 38,4 40,7 40,6 39,4 38,3 39,1 31,8 35,0 40,8
Nein-Anteil 26,0 27,4 29,5 29,9 25,7 27,0 27,4 29,3 28,5 27,2 23,8 23,9
Ja-Anteil 74,0 72,6 70,5 70,1 74,3 73,0 72,6 70,7 71,5 72,8 76,2 76,1
Ja OSA % 6,8 6,2 6,3 8,8 7,3 8,9 10,3 14,3 16,1 15,2 16,4 19,7
Nein OSA % 1,4 0,4 0,9 1,4 1,7 1,1 1,8 2,0 2,9 3,1 4,4 4,6
OSA % 5,3 4,3 4,6 6,5 5,8 6,7 7,8 10,4 12,2 11,8 13,5 16,0

Ja OSA % = von den Organspendern hatten n% schriftlich der Organentnahme zugestimmt
Nein OSA % = von den Nicht-Organspendern hatten n% schriftlich der Orgenentnahme widersprochen.
OSA % = von den potentiellen Organspendern (Summe aus Organspendern und Nicht-Organspendern hatten n% ihre Entscheidung zur Frage der Organspende selbst schriftlich festgehalten, d.h. einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Aus den Zeitschriften (24.09.2018)

Am 24.09.20018 wurde der Artikel "Aus den Zeitschriften" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Jens Spahns Gesundheitspolitik: Widerspruch gegen Widerspruchsregelung (12.09.2018)

Am 12.09.2018 erschien der Artikel "Jens Spahns Gesundheitspolitik: Widerspruch gegen Widerspruchsregelung". Darin heißt es:

Deutscher Ethikrat hat Bedenken

Nicht der DER hat Bedenken, sondern sein Mitglied Peter Dabrock (und vielleicht weitere einzelne Mitglieder).

Was erlauben Nüßlein? (31.08.2018)

Am 31.08.2018 erschien der Artikel "Was erlauben Nüßlein?" (Stefan Rehder). Darin heißt es: {{Zitat2|

Die Anwältin des Lebens (22.08.2018)

Am 22.08.2018 erschien der Artikel "Die Anwältin des Lebens" (Stefan Rehder). Darin heißt es:

Wenn Zeitungen ein Herz haben, schlug das der „Tagespost“ stets im gleichen Takt wie das Herz der Kirche. Was diese lehrte, verpflichtete auch die Zeitung:

Die DBK schrieb in ihrer Schrift Hirntod und Organspende (2015) auf Seite 6: "Nach jetzigem Stand der Wissenschaft stellt das Hirntod-Kriterium im Sinne des Ganzhirntodes – sofern es in der Praxis ordnungsgemäß angewandt wird – das beste und sicherste Kriterium für die Feststellung des Todes eines Menschen dar, so dass potentielle Organspender zu Recht davon ausgehen können, dass sie zum Zeitpunkt der Organentnahme wirklich tot und nicht nur sterbend sind."
Wenn der Tagespost und ihren Autoren neuere wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, d.h. seit 2015, dann sollten diese genannt werden. In den Beiträgen bis Juli 2019 wurde jedoch nichts dergleichen gefunden. - Daher sollte die Tagespost sich entweder der Haltung der Kirche anpassen (Hirntote sind Tote) oder solche Sätze, wie hier zitiert weglassen. So aber ist es eine (bewusste?) Irreführung der Leserschaft.

Organspende: Ärztetag für Einführung der Widerspruchslösung (15.05.2018)

Am 15.05.2018 erschien der Artikel "Organspende: Ärztetag für Einführung der Widerspruchslösung". Darin ist alles korrekt wiedergegeben.

Im Hirntod ist immer noch Leben (09.05.2018)

Am 09.05.2018 erschien der Artikel "Hirntod ist immer noch Leben" (Peter Winnemöller). Darin heißt es:

Es ist mal wieder ein Mensch aufgewacht, der Hirntod war. Das kommt dem Vernehmen nach öfter vor.

Siehe: lebende Hirntote

Diesmal war es ein Junge von 13 Jahren.

Siehe: Trenton McKinley

Sonderbarerweise müssen Hirntote Organspender narkotisiert werden, denn in ihrem Körper funktioniert offensichtlich noch eine ganze Menge.

Siehe: Narkose und Leben in Hirntoten

Die Messung, dass keine Hirnströme mehr vorhanden sind, sagt nur, dass sie nicht mehr nachgewiesen werden können.

Zur HTD gehört weitaus mehr, als nur die Messung der Hirnströme.

Weil einem lebenden Menschen kein lebenswichtiges Organ entnommen werden darf, muss er eben tot sein.

Siehe: Pierre Wertheimer

Das Hirntodkriterium erfüllt diese Bedingung zumindest nicht hinreichend.

Der DER sagte 2015 auf Seite 167 einstimmig, "dass am Hirntod als Voraussetzung für eine postmortale Organentnahme festzuhalten ist." Die DBK sagte 2015 auf Seite 6, "dass potentielle Organspender zu Recht davon ausgehen können, dass sie zum Zeitpunkt der Organentnahme wirklich tot und nicht nur sterbend sind."

Katholiken prägen Debatte (11.04.2018)

Am 11.04.2018 erschien der Artikel "Katholiken prägen Debatte" (Jean-Marie Dumont). Darin heißt es: {{Zitat2|

Erneut weniger Organspender (24.01.2018)

Am 24.01.2018 wurde der Artikel "Erneut weniger Organspende" (Stefan Rehder) aktualisiert. Darin heißt es:

Transparenz gehört nicht gerade zu den Stärken des Komplexes, der sich um die Transplantationsmedizin rankt. Das sorgt für Verunsicherung etwa in der Frage des Hirntodes

Es gibt von der BZgA eine eigene Schrift über den Hirntod.

Der Hirntod – als Tod des Organs Gehirn – kann mit dem Tod des Menschen zusammenfallen, muss es aber nicht.

Der Hirntod ist immer der Tod des Menschen. Siehe: Todesverständnis

Dennoch werden Zweifel an der Gültigkeit der Hirntod-Theorie nur selten einmal öffentlich diskutiert. Wenn doch, dann meist nur in Fachpublikationen.

In Fachpublikationen wird kaum der Hirntod als Tod des Menschen in Frage gestellt. Diese Diskussion läuft auf niederem Niveau ab, meist auch mit Halb- und Unwahrheiten.

2017

Mit dem Herzen eines Toten leben (20.12.2017)

Am 20.12.2017 wurde der Artikel "Mit dem Herzen eines Toten leben" (José Garcia) aktualisiert. Darin werden Filme zu Hirntod und Organspende beschrieben.

Leitartikel: Organspende: Ängste bestätigt (18.10.2017)

Am 18.10.2017 erschien der Artikel: "Leitartikel: Organspende: Ängste bestätigt". Darin heißt es: {{Zitat2|

Strengere Kontrollen, mehr Transparenz (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Strengere Kontrollen, mehr Transparenz" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Sterbehilfe: Der Dammbruch droht (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Sterbehilfe: Der Dammbruch droht" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Moralisch legitim oder verwerfliche Tötung? (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Moralisch legitim oder verwerfliche Tötung?" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

"kopflos", aber "lebendig" (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "'kopflos', aber 'lebendig'" akutalisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Gastkommentar: Ein irreführender Begriff (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Gastkommentar: Ein irreführender Begriff" akutalisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Organspende-Praxis wird geprüft (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Organspende-Praxis wird geprüft" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Organspendegesetz verabschiedet (18.10.2017)

Am 18.10.2017 erschien der Artikel "Organspendegesetz verabschiedet". Darin heißt es:

Organspendegesetz verabschiedet

Es wurde kein "Organspendegesetz" verabschiedet, sondern ein "Transplantationsgesetz", denn es geht darin nicht nur um Organspende, sondern den gesamten Ablauf der TX.

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Viel Druck, wenig Aufklärung (18.10.2017)

Am 18.10.2017 erschien der Artikel "Viel Druck, wenig Aufklärung". Darin heißt es: {{Zitat2|

Zweifel an der Verbundenheit mit der Welt (18.10..2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Zweifel an der Verbundenheit mit der Welt" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Für den Menschen steht viel auf dem Spiel (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Für den Menschen steht viel auf dem Spiel" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Beim Namen genannt (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Beim Namen genannt" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

"Wir reden auch nicht vom Nierentod" (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Wir reden auch nicht vom Nierentod" akutalisiert. Darin heißt es:

Wir reden auch nicht vom Nierentod

... aber vom Herztod und Hirntod.

Der harmonische Bundestag (18.10.2017)

Am 18.10.2017 erschien der Artikel "Der harmonische Bundestag". Darin heißt es: {{Zitat2|

Im Blickpunkt: Zwischen allen Stühlen (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Im Blickpunkt: Zwischen allen Stühlen" veröffentlicht. Darin heißt es: {{Zitat2|

Die Übung des aufrechten Gangs (18.10.2017)

Am 18.10.2017 erschien der Artikel "Die Übung des aufrechten Gangs". Darin heißt es: {{Zitat2|

"Ausgeblendet und beschwiegen" (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Ausgeblendet und beschwiegen" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Im Übergang vom Leben zum Tod (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Im Übergang vom Leben zum Tod". Darin heißt es: {{Zitat2|

Bitte nicht stupsen! (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Bitte nicht stupsen!" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Ärzte wollen Kontrolle behalten (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Ärzte wollen Kontrolle behalten" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

An der Organspende will keiner rütteln (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "An der Organspende will keiner rütteln" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

"Mangelnde Transparenz" (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Mangelnde Transparenz" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

8.043 Euro pro transplantiertes Organ (18.10.2017)

Am 18.10.2107 wurde der Artikel "8.043 Euro pro transplantiertes Organ" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Life Style Organspende? (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Life Style Organspende?" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Leitartikel: Eine Frage der Staatsräson (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Leitartikel: Eine Frage der Staatsräson" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Leitartikel: Die Grenzen der Transparenz (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Leitartikel: Die Grenzen der Transparenz aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Kommentar: Die Spitze des Eisbergs (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Kommentar: Die Spitze des Eisbergs" aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

"Er ward ins Paradies entrückt ..." (18.10.2017)

Am 18.10.2017 wurde der Artikel "Er ward ins Paradies entrückt ..." aktualisiert. Darin heißt es: {{Zitat2|

Wenn die Medizin auch nicht weiterhelfen kann (12.07.2017)

Am 12.07.2017 erschien der Artikel "Wenn die Medizin auch nicht weiterhelfen kann" (José Gracia). Darin wird ein Spielfilm vorgestellt.

Kommentar: Abstoßende Ritualisierung (31.05.2017)

Am 31.05.2017 erschien der Artikel "Kommentar: Abstoßende Ritualisierung" (Stefan Rehder). Darin heißt es:

Wie wenig davon die Rede sein kann, zeigt etwa der Umstand, dass zahlreiche Menschen erklären, sie seien zur Organspende bereit und auch einen Organspendeausweis mit sich führen, zugleich jedoch in ihren Patientenverfügungen die Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen für den Fall hineinschreiben, dass sie ins Koma fallen sollten.

Beim normalen Sterben wünschen sich die meisten Menschen ab einem gewissen Zustand die Beendigung aller lebenserhaltenden und lebensverlägernden Maßnahmen. Viele Menschen - rund 75% - wollen jedoch ihre Organe spenden. Hierzu muss jedoch in Erwartung auf Eintritt des Hirntodes die intensivmedizinische Behandlung weiter fortgesetzt werden.

Der Respirator, das Beatmungsgerät, wird erst abgestellt, wenn die Explanteure dem zuvor für hirntot erklärten Spender das letzte Organ entnommen haben.

Das Beatmungsgerät wird abgestellt, sowie das Herz zum Stillstand gekommen ist.

Noch schwerer als das mitunter systematisch anmutende In-Unkenntnis-Halten po- tenzieller Organspender wiegt jedoch die Verweigerung einer sachgerechten Auseinandersetzung mit den Argumenten ausgewiesener Hirntod-Gegner.

Soweit die Argumente sachlich sind, setzt man sich mit diesen sehr wohl auseinander.

2016

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2015

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2014

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2013

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2012

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2011

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2010

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2002

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2001

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2000

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19

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19

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19

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Anhang

Anmerkungen

  1. Die Zahlen der Jahre 2002 bis 2005 wurden aus dem Jahrbuch der DSO entnommen. Die Zahlen der Jahre 2006 bis 2013 wurden nach den absoluten Zahlen der Jahrbücher der DSO berechnet. Dabei wurden nur die realisierten Organspenden mit den Ablehnungen nach Feststellung des Hirntods ins Verhältnis gesetzt. D.h. nicht berücksichtigt wurden dabei nicht erfolgte Organtransplantationen, z.B. durch Kreislaufversagen oder med. Gründen.

Einzelnachweise

  1. https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Die-Anwaeltin-des-Lebens;art310,191335 Zugriff am 12.07.2019.
  2. DSO: Jahrbuch 2002ff.
  3. Die Anzahl der potenzieller Organspender umfasst alle Hirntoten, die mit für eine TX brauchbare Organe auf der Intensivstation liegen. Die meisten von werden tatsächlich Organspender. Bei einigen wird die die Organspende verweigert. Daneben gibt es noch eine Reihe von Hirntoten, bei denen zwar eine Zustimmung zur Organspende vorgelegen hat, bei denen es jedoch aus verschiedenen Gründen zu keiner Organspende gekommen ist. Die DSO unterscheidet hierbei unter:
    • Abbruch vor oder während der Organentnahme (z.B. Tumorfeststellung)
    • Medizinische Gründe (inkl. Herz-Kreislaufstillstand, ICD-10 I46.9)
    • Sonstiges (Keine Einwilligungsberechtigten, Gespräch nicht zumutbar, keine Freigabe durch den Staatsanwalt)