Kritiker 2

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Inhaltsverzeichnis

Sonstige Kritiker

A. Hadi Adanali

Die Haltung der Religionen zu ... Organtransplantationen

Heinz Josef Algermissen

Hirntod - Ein irreführender Begriff


Manfred Balkenohl

Der Hirntod - Zur Problematik einer neuen Todesdefinition Metaphysik bietet Lebenshilfe

Rainer Beckmann

Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen! Wer stirbt beim Hirntod? Hirntod = wirklich tot?


Anna Bergmann

Organspende Organspende - tödliches Dilemma oder ethische Pflicht?

Edith Breburda

USA: Gehirntod - Pro und Contra machen Schlagzeilen

A. Brenner

Philosoph fordert: "Die Leichenspende sollte verboten werden"


Eugen Brysch

Diskussion ignoriert Ängste der Menschen


Paul A. Byrne

Tod: die Abwesenheit vom Leben

Gabriele Boettle

Ein guter Schnitt

Gian Domenico Borasio

Über das Sterben

Frank Bretschneider

Zweifel an der Hirntod-Diagnostik

O. Bruker

Was wissen die Ärzte vom Tod?

Annelie Dörr

Leserbrief

Richard Fuchs

Entnahme von Organen nach 'Hirntod' Wertschöpfung aus der Organspende Lizenz zum Töten


Linus S. Geisler

Organtransplantation aus medizinischer Sicht [ http://www.linus-

geisler.de/art2010/201001universitas_tote-spender-regel.html Die Lebenden und die Toten]

Der Hirntod ist eine Phase im Sterben und damit Teil des Lebens


Klaus-Peter Görlitzer

Neue Zweifel am Hirntod Der Hirntod wird infrage gestellt

Ralf Grötker

Organspende: Für und Wider

Dominik Groß

Zum Wandel im Umgang mit der menschlichen Leiche

Ilse Gutjahr-Jung

Organspende / Organtransplantation

Dietmar Hahn

Geben ist seliger als Nehmen - oder: Was bewahrt die Organspende davor, zum bloßen Raub zu verkommen?

Werner Hanne

Organwahn. Der fatale Irrtum von der Heilung durch Fremdorgane

Wolfram Höfling

Patienten-Info-Dienst

Corinna Hübener

nicht der Tod ist das größte Problem ...

Werner Huemer

Phänomen "Gedächtnis-transplantation" Sind Organentnahmen unter Narkose vertretbar?

Hans Werner Ingensiep

Menschliches Gemüse - Organspender philosophisch totgesagt

Erich Lederer

Die untoten Hirntoten

Alexandra Maria Linder

Sterben, damit andere leben?


Klaus-Peter Jörns

Organtransplantation Der 'Hirntod' ist nicht der Tod des Menschen

Martina Keller

Leben Hirntote noch? Organhandel

A. Kirchmair

Der Tod tritt ein, wenn das Herz herausgeschnitten wird Organentnahme Plädoyer gegen eine ungefragte Organentnahme bei Spendern !

Alexander Kissler

Warum ich kein Organspender bin

Martin Klipfel

Schlachtfest Organspenden - Sind Hirntote tot? Papst kein Spender mehr! Höllenqualen für Hirntote - Organempfänger leiden länger!

Michaela Koller

Der "Hirntod" und das informierte Gewissen

Marcus Knaup

Hirntoddebatte: Ein 'Mahnbrief' von Thomas von Aquin Organspende als Akt der Nächstenliebe?

Gerhard Krause

Organspende - Die Crux mit dem Für und Wider


Joachim Krause

Organspende - Pflicht aus Nächstenliebe oder Verstoß gegen die Menschenwürde?

Kreuz.net

Das merkwürdige Schweigen der Kirche Hirntote sind Sterbende Enttäuschende Papstrede

Felizitas Küble

Bischof Heinz-Josef Algermissen (Fulda) übt Kritik am Hirntod-Konzept bei Organspendern

Ellen E. Küttel-Pritzer

Tierorgane und Gewebezüchtung als Alternativen?

Christian Lenk

Mein Körper - mein Eigentum?

Klemens Lichter

Der Organspender wird durch die Organentnahme geschlachtet

Ilse Maresch

Ersatzteillager Mensch

Silvia Matthies

Im Reich der Schatten

Gisela Meier

Von einem Hirntoten kann man keine lebenden Organe entnehmen!

Georg Meinecke

Organtransplantation - Gottes oder Satans Werk Organspende "Ja" oder "Nein" - Eine Entscheidungshilfe Ist der Hirntote wirklich tot ...
Wem nützt die Organtransplantation? Organspende - 2. Teil Organspende III

Angelika Obert

[www.evangelisch.de/themen/religion/organspende-respekt-vor-dem-gro%C3%9Fen-

geheimnis-des-sterbens43743 Organspende: Respekt vor dem großen Geheimnis des Sterbens]


Reinhold Ortner

Organspende und Ethik des Sterbens

Maria Overdick-Gulden

[http://www.alfa-ev.de/fileadmin/

user_upload/Lebensforum/2009/lf_0109-10-hirntod-organspende.pdf "Hirntod" und "Organspende"]

Joachim Piegsa

Ist der Hirntod der Tod des ganzen Menschen?


Walter Ramm

Hirntod und Organtransplantation

Stefan Rehder

8.043 Euro pro transplantiertes Organ

Andreas von Retyi

Organe: Wende bei der Spende

Aaron Rosenbaum

Dreivierteltote Organspender und hirntote Gesetzgeber Halbtote Organspender und hirntote Gesetzgeber

Gerhard Roth

Rede vom 28.6.1995

Roberto Rotondo

'Hirntote' sind keine Leichen Hirntodlüge aus Pflegesicht

John Schacher

[http://julius-hensel.com/2012/05/was-sie-schon-immer-uber-organspenden-

wissen-wollten-aber-nie-zu-fragen-wagten Was Sie schon immer über Organspende wissen wollten, aber nie zu fragen wagten]

Schattenblick-Redaktion

Nachlese

Ina Schmied

Todesnäheerlebnisse als religiöse Erfahrungen?

Ingrid Schneider

Kann ein Organmarkt den Organmangel beleben?

Werner Schneider

Organtransplantation

Josef Schuhmacher

Organspende: Hat ein Toter lebendige Organe? Organspende und Organtransplantation

Armin Schwibach

Hirntod als endgültige Definition des Todes?

Hossein und Katrin Solhdju

Transplantationsmystik - Wenigstens meine Organe sollen überleben

Spielkellerkind

Ein klares Plädoyer für die Organspende

Josef Spindelböck

Sittliche Kriterien der Organspende beim Menschen

Joachim Stähler

Organspende

Richard Steinpach

Dein ist mein ganzes Herz!

Ingrid Stempel

Offener Brief an den Bundesgesundheitsminister zum Thema Organspende vom 30.11.11

Norbert Stillfried

Leserbrief

Ralf Stoecker

Ein Plädoyer für die Reanimation der Hirntoddebatte in Deutschland

Elisabeth Wellendorf

Seelische Aspekte der Organtransplantation


Anton Graf von Wengersky

Die Transplantationsmedizin hat ihre Unschuld verloren!

= Thomas Wigant

"Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!"

Andrea v. Wilmowsky

Offener Brief über die dunkle Seite der Organspende

Gero Winkelmann

Warnung vor Euphorie in der Transplantationsmedizin Einladung zur 'Ärztlichen Ad-hoc-Gruppe Hirntod' E-Mail vom 27.1.2012

Gerhard Wisnewski

München: Verletzter am Unfallort für "hirntot" erklärt Organspende: Vorsicht, Mord! Organspende: Das letzte Aufgebot
Organspende: Wo ist das Protokoll von Patient D2811

Andreas Zieger

Systemvollendet - Schlachtvieh Mensch [http://www.a-zieger.de/Dateien/

Vortraege/FolienVortragDresden200814012008.pdf Wann ist der Mensch tot?]

Die Stimme

Gedanken zur Organentnahme Sind wir jetzt alle Organspender? Ist die Bereitschaft zur Organspende wirklich um 35% gesunken?
Organ-Kampagne wurde gestartet

unbekannt

Organspende Organspende Die Lehre der kath. Kirche und die Bibel zur Organspende
Apnoee-Test Penumbra Organspende: Der Organ-Opfer-Ausweis
Menschen als Ersatzteillager für Reiche Organspende, Organhandel, Organmaffia Organtransplantation + Komplikation
Ersatzteillager Mensch Organspende Mensch oder Humanmaschine?

Vermischtes

Kritiker in Gruppen

Religiöse Gruppen Politische Gruppen
Evangelische Frauen in Deutschland e.V. Christdemokraten für das Leben
Evangelische Frauenhilfe im Rheinland
Konvent Evangelischer Theologinnen in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Evangelische Allianz in Deutschland
Arbeitskreis Christen und Bioethik
Kritiker im Judentum
Kritiker in Dänemark
Medizinische Gruppen Sonstige Gruppen
Ärzte für das Leben Kritische Aufklärung für Organspende e.V.
Ärztevereinigung St. Lukas Aktion Leben
Deutsche Patientengewerkschaft
Initiative gegen Mordärzte

Politische Gruppen

Fraktion DIE LINKE

xyz://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/097/1709778.pdf Kleine Anfrage | Entschließungsantrag | [xyz://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/144/1714434.pdf Anfrage 23.7.13] |- |}

Landesarbeitskreis Grüne-Bayern

[xyz://lak.gruene-

bayern.de/blog/archives/2462 Organspendepapier verabschiedete Fassung]

Einzelne Kritiker

Hier werden nur die deutschen Kritiker aufgeführt, weil sie im Grunde gegen den Gesamthirntod protestieren. Die häufig zitierten amerikanische und britische Ärzte werden hier nicht aufgeführt, da diese gegen den dort geltenden Hirnstammtod protestieren.

Mediziner als Kritiker Juristen als Kritiker Theologen als Kritiker Weitere als Kritiker Weitere als Kritiker
Paolo Bavastro Rainer Beckmann
Regina Breul Wolfram Höfling
Linus Geisler Georg Meinecke
Alexandra Manzei
Sabine Müller Herbert Tröndle
Stephann Sahm Wolfgang Waldstein

Ralf Weber

Daher muß die Berechtigung des Hirntodkonzepts unabhängig von den Möglichkeiten der Organverpflanzung beantwortet werden.[1]

Dass im Grunde schon immer das Hirntodkonzept unabhängig von der Möglichkeit der Organverpflanzung betrachtet wird, zeigt deutlich die geschichtliche Entwicklung des Hirntodes auf: Die älteste publizierte HTD war von Pierre Wertheimer im Jahre 1960. Die erste Hertz-TX war im Jahre 1967 und die häufig genannte Ad-hoc-Kommission war erst im Jahre 1968.

Weitere Kritiker

Raphael Bexten

[2]


[3]

Natalia Eitelbach

So tot wie nötig, so lebendig wie möglich.[4]

Werner Hanne

Der "Organwahn" von Werner Hanne wurde in dem Heft Naturcheck, Winter 2013, von Michael Hoppe als Grundlage seines Artikels verwendet.

Hans Jonas

Dag Moskopp schreibt Hans Jonas in Bezug auf dessen Verständnis von Hirntod "diesbezügliches Fehlverständnis" zu.[5]

Norbert Knobloch

Organ-Entnahme ist Mord[6]


Den sog. 'Hirn-Tod' gibt es überhaupt nicht.[6]

Was wird dann mit der HTD festgestellt? Siehe: Verschwörungstheorie

Doch nach der neuen, willkürlichen Definition des 'Hirn-Todes' gilt ein Mensch schon als 'tot', wenn sein Gehirn 'irreversibel' (?) zerstört sei, wobei der Begriff 'irreversibel' hier in der Praxis ebenfalls sehr willkürlich und frei interpretiert wird.[6]

Der Hirntod ist keine willkürliche Definition, sondern eine pathophysiologisch gut begründete. - Der Begriff "irreversibel" kann nicht verschieden interpretiert werden.

Auch das allerdings funktionsunfähige Gehirn ist durchblutet, nicht erkaltet und nicht in Verwesung.[6]

Das Gehirn von Hirntoten wird nicht durchblutet. Dies kann bei der {{HTD]] apparativ (z.B. mit Ultraschall oder Szintigamm nachgewiesen werden. - Das Gehirn von Hirntoten löst sich binnen weniger Tage auf.

Bis zu der Einführung dieses juristischen 'Todes' wurden solche Menschen noch als Koma-Patienten behandelt.[6]

Vor Einführung der künstlichen Beatmung gab es keine Hirntoten.

Solche Menschen reagieren in vielen Fällen auf äußere Reize wie Stimmen und Musik oder Berührungen und Schmerz und auf soziale Stimuli wie z. B. den Besuch von Angehörigen.[6]

Hirntoten sind alle Sinne der Wahrnehmung erloschen.

Da ein Schmerz-Empfinden nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, ist in der Schweiz bei der Organ-Entnahme eine Vollnarkose des 'Toten' gesetzlich vorgeschrieben…![6]

Die Vollnarkose wird von keinem Gesetz vorgeschrieben, sondern von Richtlinien nur empfohlen. Die Papiere der Schweiz besagen klar, dass diese Narkose zur Unterdrückung der spinalen Reflexe verabreicht wird. Siehe: Schmerzempfinden#Schweiz

Der Schlüssel zur Organ-Entnahme ist die Diagnose des 'Hirn-Todes', aber die Maßnahmen der Diagnose selber können den „Hirn-Tod“ herbeiführen![6]

Wenn die HTD entsprechend der Richtlinie durchgeführt wird, besteht keine Gefahr für Leben und Gesundheit des Patienten.

Dabei wird dem unfreiwilligen 'Probanden' die künstliche Beatmung bis zu zehn Minuten (sic!) entzogen.[6]

In D/A/CH wird beim Apnoe-Test die künstliche Beatmung ausgesetzt, bis der CO2-Wert von 60 mm Hg erreicht ist.

Doch ohne aktenkundigen „Nachweis“ des 'Hirn-Todes' hätten die Organ-Entnahmen von Rechts wegen gar nicht durchgeführt werden dürfen!

[6]

In Deutschland wurde seit Einführung des TPG im Jahre 1997 keine Organentnahme ohne korrekte Durchführung und Dokumentation der HTD vorgenommen.

Konrad

Insbesondere das Schmerzempfinden könnte noch gegeben sein. Deshalb ist in der Schweiz vorgeschrieben, vor der Organentnahme eine Vollnarkose zu verabreichen.[7]
Wieviele Gehirnverletzte und Komapatienten könnten bei korrekter Therapie und Unterlassung des Apnoe-Tests wieder gesunden und ein normales Leben führen?[7]
Wieviele Gehirnverletzte und Komapatienten könnten bei korrekter Therapie und Unterlassung des Apnoe-Tests wieder gesunden und ein normales Leben führen?[7]

Bei korrekter Durchführung der HTD entsprechend der Richtlinie dürfte die Zahl den Wert Null nicht wesentlich überschreiten.

Apnoe-Test, bei dem die mechanische Beatmung des Patienten für bis zu 10 Minuten unterbrochen wird, um zu testen, ob er ohne Unterstützung mit der Atmung beginnt.[7]

In D/A/CH wird beim Apnoe-Test der Patient bis zu einem CO2-Wert von 60 mm HG von der künstlichen Beatmung getrennt.

Wobei der durchaus nicht sarkastisch gemeinte Verdacht im Raum steht, dass nahe Angehörige, insbesondere Erbberechtigte, mitunter sogar aus Eigennutz ihr Plazet geben und dem Sterben etwas nachhelfen.[7]

Wenn nach Feststellung des Hirntodes keine Organentnahme möglich ist - weil keine gesunden Organe vorhanden ist oder keine Zustimmung zur Organentnahme vorliegt - wird die künstliche Beatmung abgeschaltet. Außerdem: Ob Organspende oder Organverweigerung, das spielt beim Erben keine Rolle, denn der Todeszeitpunkt ist das Ende des Hirntodes.

Da die Hirntoddiagnose eine glasklare Körperverletzung, gegebenenfalls mit Todesfolge, darstellt, die nicht im Entferntesten medizinisch indiziert ist, könnte wohl nicht einmal eine Erlaubnis der Angehörigen diesen Eingriff rechtfertigen.

[7]

Die medizinische Indizierung ist dadurch gegeben, dass man wissen will, ob hier Hirntod vorliegt und damit die Therapie beendet werden kann.

"organprotektive Maßnahmen" können ein Wachkoma des Patienten auslösen[7]

Die "organprotekive Maßnahmen" darf erst nach Feststellung des Hirntodes durchgeführt werden und ein Wechsel vom Hirntod ins Wachkoma ist unmöglich.


[8]


Manfred Lütz

Manfred Lütz

Manfred Lütz, Diplom Theologe, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, in einem Interview mit Radio Vatikan: "Die Prinzipien müssen allerdings klar sein: Der Mensch darf nicht über seine Hirnfunktionen definiert werden und man darf nicht töten."[9][Anm. 1]

Franco Rest

Franco Rest (*1942) ist ein deutscher Sterbebeistands- und Ethikforscher.

Auf dem 30. Evangelischer Kirchentag 2005 in Hannover hielt Franco Rest den Vortrag "Hospizliche Sterbebegleitung und Transplantationsmedizin". Darin fordert er, dass man Hirntote "unverzögert" aber auch "unbeschleunigt" sterben lassen soll. Mit "unverzögert" spricht er sich gegen die Organentnahme aus, mit "unbeschleunigt" spricht er sich im Grunde (ist nicht ausdrücklich genannt) gegen das Abschalten der künstlichen Beatmung nach Feststellung des Hirntodes aus. "Hospizlichkeit schließt Beschleunigung ebenso aus wie Verzögerung."[10] Es ist daher völlig unklar, welchen Umgang Franco Rest mit Hirntoten wünscht.

Den Hirntod gibt es überhaupt nicht; er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin.[11]

Wie kam es dann, dass sich der Hirntod zeitlich vor der Organspende entwickelte? Siehe: Chronik/Hirntod und Wertheimer

So tot wie nötig, so lebendig wie möglich.[12]

Bei Hirntoten "lebt" nur noch der Körper, da dieser noch Stoffwechsel besitzt. Der Stoffwechsel des Körpers ist der Supravitalität zuzuschreiben. Die psychosomatische Einheit (Einheit von Leib und Seele) ist jedoch zerbrochen. Daher lebt nicht mehr der Mensch, sondern nur noch sein Körper.

Da sogenannte Hirntote keine Leichen sind, sondern Menschen, die infolge eines bestimmten Organversagens in absehbarer Zeit zwar tot sein werden, aber in der Jetztzeit noch nicht zu Ende gestorben sind, benötigen sie eine besondere Begleitung.[13]

Hirntote besitzen keine Wahrnehmung und benötigen daher keine Begleitung. Ihre psychosomatische Einheit (Einheit von Leib und Seele) ist zerbrochen. Daher sind Hirntote Tote.

Werner Schneider

von "Organgabentausch" - "Gabentauschprinzip der Transplantationsgesellschaft" - "Gabentauschprinzip der Transplantationsgesellschaft"

von "weitgehend undifferenzierten medizinisch-moralischen Aufforderungs-Diskurs mit seinem Motto 'Organe spenden – Leben schenken'" - "Moralisierende Aufklärungsrhetorik" - "Rhetorik der moralisierenden Betroffenheitsentgrenzung"

von einem "sozialen Zwang zum Altruismus" - "durch die soziale Verpflichtung zum Wollen" - "Dem gegenüber steht das gleichsam selbst gewählte 'a-soziale' Außen der Organgabenverweigerer, die sich dem Leiden ihrer Mitmenschen verschließen." - "den menschlichen Körper als sozialpflichtiges Spendengut"

von "gewinnbringend eingesetztes Biokapital des 'freien Körperunternehmers'"

von einer "medizintechnische Form von 'Körper-Prostitution'"


Joseph Schumacher

Joseph Schumacher (*1934) ist katholischer Theologe.

Im Jahre 2013 verfasste er in der Zeitschrift "Ethica" einen längeren Aufsatz.[14] Die in Klammer gesetzten Zahlen am Ende der Zitate bezeichnen die Seiten in der vorliegenden DOC-Datei.

Man verweist darauf, dass möglicherweise die Apparate keine sichere Auskunft geben oder dass entwickeltere Apparate morgen möglicherweise bessere Ergebnisse bringen werden. (7)

In D/A/CH ist ohne klininisch Diagnostik (Feststellung des Ausfalls der Hirnstammreflexe ohne Geräte) keine HTD vollständig. Diese klinische Diagnostik gehört in D/A/CH zwingend zu jeder HTD.

Immerhin wird von Hirntoten berichtet, die unerwartet wieder zum Leben erwacht sind. (7)

Immer wieder werden Patienten vorgestellt, die den Hirntod überlebt haben, weil etwa ein Arzt oder eine Pflegeperson oder ein Angehöriger oder irgendein Zufall die geplante Explan-tation verhindert haben. (17)
Sieht man einmal ab von den Fällen, in denen Patienten den Hirntod überlebt haben, ... (19)

Es gibt diese Berichte, aber diese Berichte sind falsch. Aus dem Hirntod gibt es kein Zurück ins Leben. Das beweist auch die Studie von Alan Shewmon.

Offenbar weiß man, dass die Hirntoddefinition keine Gewähr dafür bietet, dass dem Hirntoten kein Leid zugefügt wird. (12)

Hirntoten in D/A/CH ist das Schmerzempfinden für immer erloschen.

Manfred Spieker

Manfred Spieker (*1943) ist Sozialwissenschaftler und emeritierter Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück.

Der Hirntote ist keine Leiche, sondern ein Sterbender, der ein Recht auf ein Sterben in Würde hat.[15]

Bei Hirntoten stirbt nur noch der Körper, siehe intermediäres Leben

[16]

Gerhard Wisnewski

Dazu gehören Tests, die den Patienten umbringen können.[17]

Kein Test der HTD bringt den Patienten in Todesgefahr, wenn er korrekt nach den Richtlinien durchgeführt wird.

Also erfand man den Hirntod, bei dem der Mensch angeblich irreversibel geschädigt, aber noch am Leben ist. Nach dem Motto: 'So tot wie nötig, so lebendig wie möglich' (Professor Franco Rest)."[18]

Warum ist dann der Hirntod älter als die Organtransplantation? Siehe: Chronik/Hirntod

Wenn man bis zu zehn Minuten wartet, ob nach dem Aussetzen der künstlichen Beatmung eine Spontanatmung einsetzt, heißt das, dass man das Gehirn absterben lässt.[18]

In D/A/CH sind beim Apnoe-Test keine Zeitangaben gemacht, sondern der CO2-Wert muss mindestens 60 mm Hg erreichen, dabei darf keine Zuckung des Atemholens zu erkennen sein. Wurden die 60 mm Hg erreicht, wird der Patient wieder an die künstliche Beatmung angeschlossen.

Einem lebenden Menschen die Organe zu entnehmen, kann man aber wohl kaum anders denn als Mord bezeichnen.[18]

In Deutschland wurde seit Einführung des TPG keinem Organspender Organe entnommen, bei dem nicht zuvor in korrekter Weise der Hirntod festgestellt wurde.

Ein Medizinbetrieb, der auf der Empfängerseite manipuliert, manipuliert natürlich auch auf der Spenderseite.[18]

Dies ist eine unbewiesene Unterstellung.

Was aber ergibt es für einen Sinn, einen Patienten sterben zu lassen oder zu töten, um einen anderen zu retten?[18]

Bei Hirntoten gibt es nichts mehr zu retten, siehe Studie von Alan Shewmon.
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