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Professor Truog und Professor Franklin Miller, National Institutes of Health, einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel: „Rethinking the Ethics of Vital Organ Donation“ (Neu überdenken der Ethik der vitalen Organspende)
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[Robert D. Troug] und [[Franklin Miller]] vom "National Institutes of Health" veröffentlicht den Artikel dem Titel: „Rethinking the Ethics of Vital Organ Donation“ (Neu überdenken der Ethik der vitalen Organspende)
  
er Vorschlag, im Bereich der Intensiv- und Transplantationsmedizin zumindest vorüberge-hend mit Rechtsfiktionen zu leben und zu arbeiten, kommt jedoch ursprünglich von Befür-wortern einer  anderen  Position,  nämlich  den  ÄT-Kritikern  Shah,  Miller  und  Truog.  Diese  oben bereits zitierten US-Bioethiker vertreten, wie zahlreiche andere Experten auch, dass we-der hirntote Menschen noch DCDD-Patienten Tote im eigentlichen Sinn seien. Gleichwohl finden sie die Akzeptanz beider Gruppen als beinahe tote freiwillige Organspender ethisch le-gitim, da diese Patienten durch eine Organentnahme nicht in ihren Interessen verletzt werden könnten. Konsequent optieren sie daher ‚eigentlich‘ für das Aufgeben der Tote-Spender-Regel, sind  aber  zugleich  und  wohl  zu  Recht  besorgt,  die  Öffentlichkeit  und  auch  große  Teile  der  Mediziner  würden  diesem  Folgeschritt  nicht  zustimmen  können. <ref>https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/kfg-normenbegruendung/intern/publikationen/schoene-seifert/69_sch__ne-seifert_-_hirntod.pdf Zugriff am 08.08.2019.</ref>
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In dem Artikel unterbreiteten sie den Vorschlag, im Bereich der Intensiv- und Transplantationsmedizin zumindest vorübergehend mit Rechtsfiktionen zu leben und zu arbeiten, kommt jedoch ursprünglich von Befürwortern einer  anderen  Position,  nämlich  den  ÄT-Kritikern  Shah,  Miller  und  Truog.  Diese  oben bereits zitierten US-Bioethiker vertreten, wie zahlreiche andere Experten auch, dass weder hirntote Menschen noch DCD-Patienten Tote im eigentlichen Sinn seien. Gleichwohl finden sie die Akzeptanz beider Gruppen als beinahe tote freiwillige Organspender ethisch legitim, da diese Patienten durch eine Organentnahme nicht in ihren Interessen verletzt werden könnten. Konsequent optieren sie daher ‚eigentlich‘ für das Aufgeben der Tote-Spender-Regel, sind  aber  zugleich  und  wohl  zu  Recht  besorgt,  die  Öffentlichkeit  und  auch  große  Teile  der  Mediziner  würden  diesem  Folgeschritt  nicht  zustimmen  können. <ref>https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/kfg-normenbegruendung/intern/publikationen/schoene-seifert/69_sch__ne-seifert_-_hirntod.pdf Zugriff am 08.08.2019.</ref>
  
  

Aktuelle Version vom 29. Juni 2020, 20:41 Uhr

[Robert D. Troug] und Franklin Miller vom "National Institutes of Health" veröffentlicht den Artikel dem Titel: „Rethinking the Ethics of Vital Organ Donation“ (Neu überdenken der Ethik der vitalen Organspende)

In dem Artikel unterbreiteten sie den Vorschlag, im Bereich der Intensiv- und Transplantationsmedizin zumindest vorübergehend mit Rechtsfiktionen zu leben und zu arbeiten, kommt jedoch ursprünglich von Befürwortern einer anderen Position, nämlich den ÄT-Kritikern Shah, Miller und Truog. Diese oben bereits zitierten US-Bioethiker vertreten, wie zahlreiche andere Experten auch, dass weder hirntote Menschen noch DCD-Patienten Tote im eigentlichen Sinn seien. Gleichwohl finden sie die Akzeptanz beider Gruppen als beinahe tote freiwillige Organspender ethisch legitim, da diese Patienten durch eine Organentnahme nicht in ihren Interessen verletzt werden könnten. Konsequent optieren sie daher ‚eigentlich‘ für das Aufgeben der Tote-Spender-Regel, sind aber zugleich und wohl zu Recht besorgt, die Öffentlichkeit und auch große Teile der Mediziner würden diesem Folgeschritt nicht zustimmen können. [1]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/kfg-normenbegruendung/intern/publikationen/schoene-seifert/69_sch__ne-seifert_-_hirntod.pdf Zugriff am 08.08.2019.