Hypophysen-Ausschaltung

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Bei Tumoren oder Metastasen im Bereich der Hypophyse wird versucht, durch radioaktive Implantate diese auszuschalten. Nachuntersuchungen bei Patienten, "die eine einwandfreie objektive Remission und zugleich eine bemerkenswerte Verlängerung der Überlebensdauer zeigten", hatten zu 7,7% auch Sehstörungen. Diese reichten von partieller bis totaler Amaurose. "Alle Optikus-Komplikationen ... traten frühestens 6 Monate, zumeist später als 9 Monate nach der Implantation auf und erst dann, als die in die Hypophyse eingeführte strahlenaktive Menge Gold von 30 m CUú auf 45 m Cu erhöht wurde mit dem Ziel, den Hundertsatz objektiver Besserung zu steigern."[1]


Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. R. Wanke, E. Kricke: Die Hypophysen-Ausschaltung im Rahmen der Chirurgie des Mamma-Karzinoms. In: Med. Klinik 56.1 (1961), 537.