Chronik/Tod

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Chronik des Todes

Im Laufe der Jh. veränderte sich die Sicht auf den Tod. So ist heute noch der Begriff vom "klinischen Tod" geläufig. Faktisch handelt es sich hierbei um keinen Tod, sondern um einen lebensgefährlichen Zustand, der ohne Reanimation (Wiederbelebung) unweigerlich zum Tode führt. Meist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit Herzstillstand verstanden. Bei einem unverbrauchten Körper (d.h. keine Altersschwäche oder lebensgefährliche Erkrankung bzw. Verletzung) kann man bei Zimmertemperatur (ca. 20°C) einen Erwachsenen noch nach 30 Minuten Herzstillstand erfolgreich reanimieren.[Anm. 1] Aus diesen Gründen gehört der Herzstillstand zu den unsicheren Todeszeichen, so wie fehlende Atmung, Bewusstlosigkeit, Abkühlung, Hautblässe, komplette Lähmung und Hornhauttrübung.

Der Begriff "unsichere Todeszeichen" besagt jedoch, dass diese Todeszeichen nicht sicher sind, dass der Tod alleine an diesen Zeichen festgemacht kein Tod ist. Er kann zwar zum sicheren Tod werden, wenn nicht entsprechend gehandelt wird, aber es ist noch kein Tod. Der Tod ist erst eingetreten, wenn die sicheren Todeszeichen vorhanden sind. Seit dem 19. Jh. gehören hierzu:

  • Totenflecke (Livores) - sie treten etwa 20–60 Minuten nach Eintritt des Todes auf.
  • Totenstarre (Rigor mortis) - sie beginnt mit der Kaumuskulatur.
  • eine mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzung - z.B. die Trennung von Kopf und Rumpf oder Verkohlung des Körpers.
  • seit 2. Hälfte des 20. Jh.: Der Hirntod.

Wer eines dieser Kennzeichen hat, ist sicher tot. Ihm sind Wahrnehmung und Bewusstsein dauerhaft erloschen. Er kann durch keine ärztliche Hilfe wieder ins Leben zurückgeholt werden. Hier ist jede Maßnahme einer Reanimation sinnlos. Dieser Mensch ist tot und bleibt tot.

Die Chronik des Todes hängt eng mit der Todesfeststellung und den medizinischen Möglichkeiten der Reanimation zusammen. Aus diesem Grunde wird hier die #Chronik der Todesfeststellung eigens behandelt.

Medizinische Verständnis

Bis Ende des 18. Jh. war Herzstillstand ein sicheres Todeszeichen. Doch dann kamen die ersten erfolgreichen Reanimationen auf. Der Herzstillstand, der über viele Jh. hinweg als sicheres Todeszeichen galt, war plötzlich nicht mehr sicher. Es kam im Volk die Frage auf, ob diese Tote nur scheinbar tot seien. Bald war der Begriff vom "Scheintod" geprägt, der durch Romane wie "Lebendig begraben"[Anm. 2] sich wie eine Pandemie binnen weniger Jahre die gesamte Menschheit ergriff.

Das Volk hielt an der alten Definition fest "Herzstillstand ist gleich tot". Damit waren Reanimierte nur scheinbar tot. Sie stellten sich die Frage, ob es denn nicht noch mehr Scheintote gibt, von denen man aber niemand weiß. Das Volk differenzierte nicht zwischen Herzstillstand und allgemeiner Tod. Damit stand die Frage im Raum, ob man vielleicht selbst mal scheintot bestattet wird. Auch gebildete Menschen wie Arthur Schopenhauer (1788-1860), Johann Nestroy (1801-1862), Hans Christian Andersen (1805-1875), Edgar Allan Poe (1809-1849), Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881), Friederike Kempner (1828-1904), Alfred Nobel (1833-1896) und Arthur Schnitzler (1862-1931) waren von der Taphephobie befallen, der Angst, lebendig begraben zu werden.

Mit den ersten erfolgreichen Reanimationen aus dem Herzstillstand Ende des 18. Jh. wurde die alte Todesdefinition aufgelöst. Das Volk differenzierte nicht "Herzstillstand", sondern verallgemeinerte, der "Tod" sei aufgehoben. Um den Menschen diese Angst zu nehmen, wurden Leichenhäuser errichtet, in denen die Toten noch 1-3 Tage aufgebahrt wurden, bevor sie bestattet wurden. In Deutschland wurde 1792 das erste Leichenhaus errichtet. - Der Tote sollte in dieser Zeit zeigen, dass noch Leben in ihm steckte. Es wurden in einzelnen Ländern[Anm. 3] oft hohe Prämien[Anm. 4] für den ausgesetzt, der von einem Amtsarzt für tot gehalten wurde, in Wahrheit jedoch nur scheintot war. Trotz diesen hohen Prämien wurde nie eine solche eingefordert. Doch der Glaube an den Scheintod hielt sich hartnäckig im Volk, z.T. bis heute.

Da Herz- und Atemstillstand seit Ende des 18. Jh. mit seinen ersten erfolgreichen Reanimationen nicht mehr länger als sicheres Todeszeichen gilt, war man gezwungen, nach neuen sicheren Todeszeichen zu suchen. Diese fand man in Totenstarre und Totenflecke. Diese sind bis heute die frühen sicheren Todeszeichen.

Chronik der Todesfeststellung

Atemstillstand

  • Im älteren Schöpfungsbericht (Gen 2) wird die Erschaffung des Menschen durch Einblasen des Lebensatem in die Nase beschrieben.[Anm. 5]
  • Der Prophet Elischa (9.Jh. v.C.) soll durch einen Mund-zu-Mund-Beatmung den toten Sohn einer Schunemiterin zum Leben erweckt haben (2.Kön 4,34f).[Anm. 6]
  • Im 18. Jh. wurden erste erfolgreiche Mund-zu-Mund-Beatmungen an Ertrunkenen und Neugeborenen durchgeführt.[1]

Herzstillstand

Reanimation durch elektrische Stromschläge

1744 verwendete Johann Gottlob Krüger (1715-1759) in Halle "Electrification" für Heilzwecke. - Christian Gottlieb Kratzenstein (1723-1795) heilte in Halle Lähmungen mit elektrischen Schlägen[2] und verfasste die erste Schrift über die Anwendung der Elektrizität in der Medizin.[3]

1747 soll von Soho Squires die erste Reanimation mittels Elektroschock gelungen sein.[4]

1752 machte John Walsh (1726-1795) die im Altertum bekannte Therapie durch elektrische Schläge von Zitterrochen wieder bekannt.[2]

1757 behandelte Benjamin Franklin (1706-1790) Paralyse durch elektrische Schläge.[2]

1774 berichtete die "Transactions of the Royal Humane Society" über die Reanimation eines Mädchens, das aus dem 1. Stock stürzte und von Ärzten im Krankenhaus für tot gehalten wurde. Elektroschocks habe den Herzschlag wieder hergestellt.[5][2][Anm. 7]
Der dänische Veterinärmediziner und Arzt Peter Abildgaard "tötete" mit Stromschlägen ein Huhn (ursprünglich sollte es ein Pferd sein, aber die elektrische Spannung reichte dazu nicht aus), stellte alle Anzeichen von Tod fest erweckte sie mit Stromschlägen wieder zum Leben.[5] - Dies blieb von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt.

1780 entdeckte Luigi Galvani (1737-1798) zufällig, dass vom Frosch abgetrennte Beine zuckten, wenn sie durch Funkenentladung elektrisch gereizt werden.[2] Luigi Galvani verstand die Zusammenhänge nicht. Sein Experiment mit Froschschenkel machte ihn dennoch berühmt, so dass "Galvanische Zellen" und "Galvanismus" nach ihm benannt wurde.
1786 entdeckte Galvani die Zuckungen der Froschschenkel durch zwei verschiedene Metalle.[2] In Unwissenheit um die wahren Zusammenhänge ging Galvani davon aus, dass Metall eine im Gewebe befindliche Energie freisetzen würde. Dem widersprach Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta (1745-1827), der behauptete, dass die Bewegungen der Froschschenkel durch die in den Metallen liegende Energie verursacht werden.[6]
Trotz dieses Widerspruchs von Volta blieb die Idee von der "Tierelektrizität" über Jahrzehnte populär. Geschürt wurde diese Idee durch die Beobachtung von Tieren, die elektrische Schläge abgeben können. Berühmt ist hierbei die Erforschung des Zitterals von Alexand Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt (1769-1859) bei dessen Amerikareise, bei der er selbst Stromschläge von Zitteraalen erfuhr. - Giovanni Aldini (1762-1834), ein Neffe Galvanis, versuchte die "Tierelektrizitität" beweisen und schuf hierzu die "Ochsenbatterie". - Bereits im Jahre 1773 stellte John Walsh 1726-1795] fest, dass Zitteraale und Zitterrochen Elektrizititä selbst hervorbringen. Dies unterstützte die Idee der "Tierelektrizität".
Johann Wilhelm Ritter (1776-1810) forschte auch auf diesem Gebiet. Am 29.10.1797 hielt er vor der "Naturforschenden Gesellschaft" in Jena einen Vortrag über den Galvanismus und der "Entdeckung eines in der ganzen lebenden und todten Natur tätigen Princips". Er erkannte, dass die bisher entdeckte Elektrizität an Oxidation und Reduktion gebunden war.[Anm. 8] Am 23.1.1810 verstarb Ritter bei einem galvanischen Selbstversuch.
Im Jahre 1800 beschrieb Volta in den "Transactions of the Royal Society" die Ähnlichkeit zwischen der von ihm entwickelten Voltaschen Säule und dem "natürlichen elektrischen Organ des Zitterrochens und Zitteraals". Damit konnte er jedoch die Idee von der "Tierelektrizität" nicht aus der Welt schaffen.[6]
Die Wissenschaft - und damit auch die Menschheit - war um das Jahr 1800 gespalten in zwei Lager: War die von Galvani entdeckte Elektrizität eine Lebenskraft, die auch noch dem Toten inne wohnte, oder war Elektrizität eine Energie, die den Toten zu Bewegungen anregte? Jahrzehnte lang wurde von beiden Seiten heftig argumentiert.

Im Jahre 1783 reichte Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) in Göttingen bei Lichtenberg die Dissertation "Den Gebrauch der Elektrizität im Scheintode" ein. [5]

Im Jahre 1792 wurde auf Betreiben von Christoph Hufeland in Weimar das weltweit erste Leichenhaus errichtet. Darin sollten die Scheintoten Zeit haben, ihr innewohnendes Leben zu zeigen, andernfalls verblieben sie bis zu ersten Anzeichen der Verwesung.[5]

Giovanni Aldini führte vor den Augen des "Royal Surgical College" am 17.1.1803 in London am soeben gehängten Mörder Thomas Forster galvanische Versuche durch. Der Leichnam regte sich.[5]

Am 25.3.1803 wurde Martin von Troers in Breslau enthauptet. Für galvanische Versuche erhielt der Arzt Johann Wendt den abgeschlagenen Kopf und will noch mehrere Minuten nach der Enthauptung Lebenszeichen gefunden haben.[5] - Am 21.11.1803 wurde Johannes Bückler (1779-1803), bekannt als "Schinnerhannes" oder "Schinderhannes", in Mainz enthauptet. Mitglieder der "Medizinischen Privatgesellschaft zu Mainz" testeten auf zweierlei Weise noch evtl. vorhandenes Leben:[5]

  • Einer nahm gleich nach der Enthauptung den Kopf und sah ihm in die Augen, während der andere ihm abwechselnd rechts und links in die Ohren schrie: "Hörst du mich?"
  • Sie führte auch galvanische Versuche an seinem Kopf und der seiner 19 Kumpanen durch. Dabei stellten sie Bewegungen fest.

Im Jahre 1808 brachte Johannes Wendt die Ergebnisse seiner Untersuchung in dem Buch "Über Enthauptung im Allgemeinen" heraus, im Jahre 1818 das Buch "Die Hülfe bei Vergiftungen und bei den verschiedenen Arten des Scheintodes".[7]
Im Jahre 1808 brachte Christoph Hufeland ein Scheintotenlexikon heraus. Darin wollte er das gesamte damalige Wissen über Todeszeichen und Reanimation zusammenfassen, um das Begraben von Scheintoten zu verhindern. Statt die Menschen zu beruhigen, hast es die Menschen weiter verunsichert.[5]

Die elektrophysiologischen Experimente an Leichen erweckten den Anschein einer Reanimation. Damit wurde die Differenz zwischen Leben und Tod unsicher. Christa Mörhing schreibt zu dieser Problematik des 19.Jh.:[5]

Wenn die natürlichen Zeichen des Todes ihre Autorität verlieren, wird der Tod der Definitionsmacht der Wissenschaftler unterstellt. Das wirft die Frage auf, ob das Zucken als Zeichen für den Punkt, der Leben und Tod voneinander trennt, im elektrischen Experiment auch den umgekehrten Grenzübergang anzeigen kann.

Scheintod

Scheintod in der Literatur

Im Jahre 1798 erschien in Deutschland das Buch "Wirkliche und wahre mit Urkunden erläuterte Geschichten und Begebenheiten von lebendig begrabenen Personen, welche wiederum aus Sarg und Grab erstanden sind". Es ist eine Sammlung von schaurigen Geschichten, deren Wahrheitsgehalt aus heutiger Sicht wenig glaubwürdig erscheinen, damals aber von niemandem in Frage gestellt wurde.[Anm. 9] [8]

Im Jahre 1818 erschien von Mary Shelley der Roman "Frankenstein", in dem Viktor Frankenstein einen Toten durch ein galvanisches Experiment wieder ins Leben zurück holt.[9] - Hintergrund soll im Jahre 1816 ein tagelanger Regen am Genfer See gewesen sein, den eine Gruppe Urlauber zwang, in der Villa Diodati zu verbleiben. George Gordon Lord Byron, der von ihm engagierte Arzt John William Polidori sowie Percy Bysshe Shelley, seine künftige Ehefrau Mary Godwin und deren Stiefschwester Claire Clairmont verbrachten ihre Abende mit Gesprächen über das Prinzip des Lebens und lasen Gespenstergeschichten. Am 16. Juni schlug Lord Byron vor, eine Geistergeschichte zu schreiben und skizzierte die wohl erste Vampirgeschichte in der Literaturgeschichte. John William Polidori griff die Idee auf und veröffentlichte sie zum Ärger Byrons im Jahre 1819 unter dessen Namen.[5]
Die Vampirgeschichten sind auch im Zusammenhang von Scheintod zu sehen. In einigen Gegenden wurden Scheintote mit Vampiren in Verbindung gebracht. - Aus diesen Romanen kannte man die Praxis, dem Vampir den Todesstoß dadurch zu geben, dass man ihm einen Holzpflock ins Herz schlug. Um des Todes wirklich sicher zu sein, wurde in Ungarn, Österreich und der Schweiz dem Verstorbenen ein "Herzstich" gegeben. Dabei stieß der Arzt dem Verstorbenen einen Dolch ins Herz, wo er verblieb.[10] Dieser "Herzstich" wurde bereits im 16. Jh. praktiziert: Die von Kaiser Karl V. (1500-1558) im Jahre 1532 erlassenen Constitutio Criminalis Carolina, kurz auch "Carolina" genannten Gerichtsordnung waren Kindsmörderinnen lebendig zu begraben. Zuweilen wurde ihnen jedoch zuvor ein Pfahl ins Herz geschlagen, damit ihr Leiden verkürzt wurde.[8]

Die ersten erfolgreichen Wiederbelebungen durch künstliche Beatmung und elektrische Schläge führten im 19. Jh. zu der Furcht, unabsichtlich lebendig begraben zu werden (Taphophobie). So entstanden nach "Frankenstein" erschienen weitere Romane mit ähnlichem Inhalt:[11]

Diese Schriften schürten in den Menschen die Furcht davor, lebendig begraben zu werden. Die Furcht vor dem Scheintod wurde zu einer wahrlich die Welt umfassenden Pandemie, die sich z.T. noch heute hartnäckig hält.

Taphephobie - die Angst, lebendig begraben zu werden

Lebendig begraben war eine Opferungsart und eine Hinrichtungsart, die seit dem Altertum bekannt war. In der griechischen Mythologie wird Polyneikes lebendig begraben, weil sie entgegen dem Befehl von Kreon ihren Bruder Polyneikes begraben wollte.

Von Valerius Maximus, Plutarch und Demokrit sind Berichte von wieder erwachten "Scheintoten" überliefert.[12]

Real ausgeführt wurde diese Hinrichtungsart hierbei:

  • Im Römischen Reich wurden vestalische Jungfrauen in Fällen von Unkeuschheit lebendig begraben, denn ihre Keuschheit war religiöse Pflicht. Sie versinnbildlichte die Reinheit der Stadt vom göttlichen Unheil.
  • In den Jahren 228, 216 und 114/3 v.C. wurden je ein Paar Griechen und Gallier zur Abwendung gegenwärtiger militärischer Notlagen auf dem Forum Boarium lebendig begraben.
  • Beim Massaker von Nanking im Jahre 1937 wurden chinesische Zivilisten von japanischen Soldaten lebendig begraben.
  • Beim Massaker von Hué wurden im Jahr 1968 Zivilisten von nordvietnamesischen Soldaten lebendig begraben.

Wenn auch selten durchgeführt, so verschwand diese Tötungsart nie aus dem Bewusstsein der Menschen. Und was in den Köpfen steckt, wird irgendwann ausgeführt. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Umstände.

Angst davor lebendig begraben zu werden, hatten verschiedene Personen:[13]

  • Arthur Schopenhauer (1788-1860)
    Er verfügte in seinem Testament, dass er erst bestattet werden dürfe, wenn seine Leiche deutliche Anzeichen der Verwesung zeige.
  • Johann Nestroy (1801-1862)
    Er verfügte, dass man ihm nach seinem Tod den "Herzstich" zu geben habe, um sicher zu stellen, dass er wirklich tot ist.
  • Hans Christian Andersen (1805-1875)
    Er legte immer einen Zettel neben sein Bett mit dem Hinweis: "Ich bin nur scheintot." Auch verfügte er, dass man ihm nach seinem Tod die Pulsadern aufschneiden solle, um sicher zu stellen, dass er wirklich tot ist.
  • Edgar Allan Poe (1809-1849)
  • Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881)
    Er legte regelmäßig Zettel neben sein Bett: "Sollte ich in lethargischen Schlaf fallen, begrabe man mich nicht vor ... Tagen!"[14]
  • Friederike Kempner (1828-1904)
  • Alfred Nobel (1833-1896)
    Er habe in seinem Testament verfügt, dass man ihm nach seinem Tod die Pulsadern aufschneiden solle, um sicher zu stellen, dass er wirklich tot ist. Dies sollten dann kompetente Ärzte bestätigen. Schließlich soll sein Leichnam in einem Krematoriumm verbrannt werden.[8]
  • Arthur Schnitzler (1862-1931)
    Er verfügte, dass man ihm nach seinem Tod den "Herzstich" zu geben habe, um sicher zu stellen, dass er wirklich tot ist.

Maßnahmen zur Aufdeckung von Scheintod

Johann Georg Krünitz (1729-1796) begann im Jahre 1773 die Oeconomische Encyclopädie, die erst im Jahre 1858 mit insgesamt rund 169.400 Seiten in 242 Bänden fertig wurde. Darin heißt es:[15]

Was die äußerlichen Reizmittel und die chirurgischen Versuche anbetrifft, die Nasenlöcher durch rauhe Federn, Salze, Salmiak, oder die flache Hand und Fußsohlen mit Stichen zu reizen, und Schultern, Arme oder andere Theile zu schröpfen, so haben diese Hülfsmittel bisweilen scheinbare Todte, so wie glühendes Eisen an der Fußsohle, wieder ins Leben gebracht.

In Zweifelsfall sollen Wiederbelebungsmaßnahmen angewandt werden:

Man spritzt Pfeffer- und Salzauflösung in den Mund. Man bläset, Mund auf Mund gelegt, bei zugedrückter Nase, langsam in die Lunge des anscheinenden Todten Luft herein. Man gibt ihm Klystiere von Kochsalz ungefähr 2 bis 3 Loth desselben in warmen Wasser aufgelöset, oder Tabacksauflösung. Hierher gehören auch die Tabacksrauchklystiere, wenn ein Instrument vorhanden ist.

Eine Anekdote hierzu: Pablo Picasso (1881-1973) atmete nach seiner Geburt nicht. Die Hebamme gab ihn bereits auf. Sein Onkel Salvador, der Arzt war, befand sich im Hause und blies dem Neugeborenen den Rauch einer Zigarre ins Gesicht. Damit brachte er Pablo Picasso zum Atmen.[16]

Für die Zeit der Aufbahrung wurde den Toten ein Glöckchen zur Hand gegeben, damit sie läuten könnten, wenn sie wieder lebendig werden. - Eine Klingelvorrichtung verband die Zehen mit einer Klingel. Der Scheintote brauchte sich dabei nur mit den Füßen bewegen.

Es wurden verschiedene Patente angemeldet, die noch nach dem Begräbnis aufzeigen sollten, dass hier ein Scheintoter bestattet wurde:

  • Durch den Sargdeckel hindurch war ein Stößel auf die Brust des Toten gesetzt, wenn der Scheintote wieder anfängt zu atmen, wurde oben ein entsprechendes Zeichen gesetzt (Fähnchen, Glöckchen, ...).
Bild (1854) des belgischen Malers Antoine Wiertz (1806-1865)

Die Sorge, lebendig begraben zu werden, ergriff zahlreiche Menschen. Einige Könige und Herzöge setzten als Gegenmaßnahmen sehr hohe Geldbeträge aus, wenn auch nur ein Fall aufgezeigt werden konnte, in dem ein Amtsarzt den Tod nicht korrekt festgestellt wurde und es sich um einen Scheintoten gehandelt hat. Es ist nicht bekannt, dass auch nur eine dieser Geldbeträge eingefordert wurde. Dennoch hielt sich die Taphephobie hartnäckig im Volk.

Im Jahre 1866 wütete die asiatische Cholera, die alleine in Luxemburg rund 3.500 Menschen den Tod brachte. Nach offiziellen Angaben gab es keinen Scheintoten, sehr wohl aber in den Anekdoten und Legenden aus dieser Zeit. So erzählt ein "Kalenderblatt" vom 6.6.1934 (!) von einem Metzgermeister, an dem der Arzt den Tod festgestellt habe, der jedoch beim Transport zum Sarg wieder aufgewacht sei.[8]
Im Jahre 1983 (!) erzählt eine "Geschichte eines alten Sauerdorfes" von einem Potte Klos, der für tot gehalten eingesargt wurde. Als der Totengräber mit seinem Karrenrad ungeschickt an einen Echstein stieß, soll der Sarg heruntergefallen sein. Durch den Sturz sei Potte Klos wieder aufgewacht, sei aus dem Sarg gestiegen und wieder nach Hause gegangen.[8]

Maßnahmen zur Ausrottung der Taphephobie

Ärzte und Landesherren versuchten mit verschiedenen Maßnahmen den Menschen die Taphephobie zu nehmen. Die Menschen sollten Vertrauen in die neue Todesfeststellung gewinnen.

  • Leichenhäuser
    In Weimar wurde 1792 das erste Leichenhaus Deutschlands durch Christoph Wilhelm Hufeland [1762-1836) erbaut, in Europa setzte mit dem beginnenden 19. Jh. die landesweite Errichtung von Leichenhäusern ein. In die Leichenhäuser durfte nur gelegt werden, wenn ein Amtsarzt den Tod festgestellt hat. - Der Tote sollte in dieser Zeit zeigen, dass noch Leben in ihm steckte. Es ist kein gesicherter Fall bekannt, bei dem ein "Toter" im Leichenhaus wieder ins Leben zurück gekommen ist.
  • Prämien für einen Scheintoten
    Es wurden in einzelnen Ländern oft hohe Prämien
  • Herzstich
    Um des Todes wirklich sicher zu sein, wurde in Ungarn, Österreich und der Schweiz dem Verstorbenen ein "Herzstich" gegeben. Dabei stieß der Arzt dem Verstorbenen einen Dolch ins Herz, wo er verblieb. In der Schweiz konnte man bis 1900 verfügen, dass man im Falle seines Todes den Herzstich erhält.
  • Klingeln
    Einige Leichenhallen in Krankenhäusern waren Ende des 19. Jh. mit Klingeln für jede einzelne Leiche ausgestattet. Es soll auch Modelle gegeben haben, bei denen dem Toten zwei gespreizte Klammern mit Kontakten in die Faust gegeben wurde. Wenn die Totenstarre nachließ und der Druck der Faust stärker war als die Spannkraft der Klammer, gab es Fehlalarm. Wegen der häufigen Fehlalarme wurde diese Anlage wieder stillgelegt.[17]

So sehr man sich auch bemühte, die Angst, lebendig begraben zu werden, steckte diese Angst den Menschen zu tief im Bewusstsein. Zu glaubhaft waren die Geschichten, die man sich hierüber erzählte. Es konnte diese Taphephobie nie völlig ausgemerzt werden. Besonders in ländlichen Gegenden Deutschlands halten Menschen noch heute diese Geschichten für wahr, die mitunter noch heute verbreitet werden.

Hirntod

siehe auch: Chronik/Hirntod

Heutige Todesfeststellung

Unsichere Todeszeichen

Tote haben diese unsichere Todeszeichen, aber auch lebende Menschen [Anm. 11] können diese unsichere Todeszeichen aufweisen. Daher nennt man sie "unsichere Todeszeichen":

Sichere Todeszeichen

Die sicheren Todeszeichen nach Pschyrembel (P)[18] und Wikipedia (W)[19]:

P W sicheres Todeszeichen feststellbar
Frühe sichere Todeszeichen
Hirntod[Anm. 19] mind. 12 Stunden
W mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzung[Anm. 20] sofort
P W Totenflecke[Anm. 21] nach 20-60 Minuten
P W Totenstarre[Anm. 22] nach 1 bis 2 Stunden
Späte sichere Todeszeichen
P W Zersetzung (Wikipedia), Fäulnis (Pschyrembel)[Anm. 23] nach Tagen
W Fettwachsbildung[Anm. 24] nach 4 bis 6 Wochen
W Mumifizierung[Anm. 25] ?

Der Hirntod wird durch die Hirntoddiagnostik festgestellt.

Anhang

Allgemeine Quellen

Anmerkungen

  1. Bei Kinder und Jugendlichen kann man bis zu 60 Minuten Herzstillstand erfolgreich reanimieren. Bei niederen Temperaturen verlängert sich die Zeit der möglichen erfolgreichen Reanimation, bei höheren Temperaturen verkürzt sich diese Zeit. Dies hängt damit zusammen, dass bei höheren Temperaturen der Stoffwechsel schneller abläuft und damit auch die Organe bei Nichtdurchblutung rascher absterben.
  2. Edgar Allan Poe (1809-1849) war nicht der einzige Schriftsteller seiner Zeit, der diesen Titel für seinen Roman wählte: Edgar Allan Poe (1809-1849) (2007 neu aufgelegt; von Roger Corman (*1926) 1962 verfilmt); Gottfried Keller (1819-1890): (Zyklus von 14 Gedichten, 1846); Franz Hartmann (1838-1912)
  3. Um 1800 war Deutschland ein Zusammenschluss vieler Länder. Bayern blieb als Bundesland erhalten, kleineres Länder wie Nassau gingen hingegen in ein anderes Bundesland auf.
  4. Diese Prämien überstiegen den Jahreslohn eines gelernten Handwerkers bei weitem.
  5. Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. (Gen 2,7)
  6. Dann trat er an das Bett und warf sich über das Kind; er legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf dessen Augen, seine Hände auf dessen Hände. Als er sich so über das Kind hinstreckte, kam Wärme in dessen Leib. Dann stand er auf, ging im Haus einmal hin und her, trat wieder an das Bett und warf sich über das Kind. Da nieste es siebenmal und öffnete die Augen. (2.Kön 4,34f)
  7. Dag Moskopp in "Hirntod" auf Seiten 43: "Erste Zweifel am Dogma der Unwiederbringlichkeit eines sog. Herztods dürfte eine Begebenheit vom 16.07.1774 in Soho gewesen sein. Damals sei dei dreijährige Catherine Sophie Greenhill aus dem 1. Stock eines Hauses in der Wardour Street gestürzt. Die hinzugezogenen Apotheker Sawdon und Hawes, hätten wegen Pulslosigkeit keine Überlebenschance gesehen. Er habe einen Nachbarn, Mr. Squives, gebeten, von dem bekannt gewesen sei, dass er gerne mit Strom experimentiere. Er habe die Eltern um Erlaubnis gebeten, das Kind mit Stromstöpen behandeln zu dürfen. Er habe dann etwa 20 min transkutan Elektronschocks verabreicht. Das Kind sei daraufhin langsam wieder zu sich gekommen, habe erbrochen und habe sich innerhalb einer Woche zur vollständigen Gesundheit erholt."
  8. Mit dieser Entdeckung legte er die Grundlage für heutige Batterien und Akkus. Viele seiner Entdeckungen blieben durch seiner weitschweifigen Darstellung unbeachtet: So stellte er im Mai 1801 das "Voltasche Spannungsgesetz" auf, Monate vor Volta. Im Jahre 1802 entdeckte er die Ultraviolettstrahlen.
  9. Ein Beispiel: Die hochschwangere Frau eines Gutsbesitzers wurde scheintot in der Familiengruft beigesetzt. 6 Monate später starb auch der Mann. Als man diesen auch in der Gruft beisetzen wollte, sei die Frau auf ihrem Sarg gesessen, mit dem Rücken an die Wand gelehnt, das Skelett ihres Kindes in ihren Händen.
  10. Edgar Allen Poe thematisierte öfters die Vorstellung einer lebendig begrabenen Person (The Fall of the House of Usher, The Premature Burial, The Cask of Amontillado).
  11. Menschen, die wieder dem normalen Leben zugeführt werden können.
  12. Ein Atemstillstand kann mehrere Sekunden bis wenigen Minuten dauern, aus denen der Mensch von selbst wieder herauskommt. Ein Beispiel hierfür ist die Schlafapnoe. - Durch verschiedene äußere Einwirkungen kann es zu einem Atemstillstand kommen, aus dem man den Betroffenen durch Reanimation herausholen und der Eigenatmung zuführen kann.
  13. Ein festgestellter Herzstillstand kann verschiedene Ursachen haben:
    • Der Blutdruck ist zu schwach.
    • Es liegt Herzkammerflimmern vor.
    • Es liegt Herzstillstand vor.
    Durch Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation) kann man den Menschen u.U. wieder ins Leben zurückholen.
  14. Bewusstlosigkeit ist ein Zustand, aus dem man den Bewusstlosen durch äußere Reize (z.B. Schmerzreize) oder Reanimation herausholen kann.
  15. Aus der Unterkühlung kann man u.U. einen Menschen reanimieren. Als extremste erfolgreich reanimierte Unterkühlung ist Anna Bagenholm belegt, die im Jahre 1999 nach einem Unfall mit einer Körpertemperatur von 13,7°C aufgefunden wurde. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothermie Zugriff am 28.2.2014.
  16. Hautblässe kann ein Symptom sein, das bereits bei vollem Bewusstsein angetroffen werden kann.
  17. Bestimmte Erkrankungen der Augen können zu einer ähnlichen Hornhauttrübung führen.
  18. Locked-in-Syndrom ist der Fachbegriff für komplette Lähmung aller Muskeln. Hirnstammreflexe sind dabei noch nachweisbar. - Bestimmte Vergiftungen können zur kompletten Lähmung aller Muskeln und der Hirnstammreflexe führen. Aus diesem Zustand kann man u.U. reanimieren.
  19. Der Hirntod ist weder im Pschyrembel noch bei Wikipedia unter den Todeszeichen genannt. Der Grund dürfte darin liegen, dass der Hirntod keine "Todeszeichen" besitzt, sondern der Hirntod durch die Hirntoddiagnostik festgestellt werden muss. - Dass der Hirntod der Tod des Menschen ist, wird in mehreren Quellen betont:
    • Pschyrembel
      Auf Seite 701 heißt es zum Hirntod: "Tod des Individuums durch Organtod des Gehirns; irreversibler Ausfall aller Hirnfunktionen bei evtl. noch aufrechterhaltener Kreislauffunktion u. Atmung."
    • Wikipedia
      Auf der Seite Hirntod heißt es: "Der Hirntod ist eine in der Medizin verwendete Todesdefinition, die 1968 im Zusammenhang mit der Entwicklung der Intensiv- und Transplantationsmedizin eingeführt wurde. Der Begriff bezeichnet das irreversible Ende aller Hirnfunktionen aufgrund von weiträumig abgestorbenen Nervenzellen. Der Hirntod wird als sicheres inneres Todeszeichen angesehen und in Deutschland nach den vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer gemäß den Anforderungen des Transplantationsgesetzes festgelegten Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes diagnostiziert. Nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik und festgestelltem Hirntod wird ein Totenschein für den intensivmedizinisch behandelten Patienten ausgestellt. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind." (Zugriff am 1.3.2014)
    • [[BÄK]]
      In der "Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes" (1997) heißt es in der Einleitung: "Mit dem Hirntod ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt. Wird vom Arzt ein äußeres sicheres Zeichen des Todes festgestellt, so ist damit auch der Hirntod nachgewiesen."
    • Evangelische und katholische Kirche
      In "Organtransplantationen. Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der EKD" (1990) heißt es über den Hirntod:
      "Der Hirntod ist heute in fast allen Ländern als das maßgebliche Merkmal für den Tod des Menschen anerkannt." (Seite 11)
      "Der Hirntod bedeutet ebenso wie der Herztod den Tod des Menschen. Mit dem Hirntod fehlt dem Menschen die unersetzbare und nicht wieder zu erlangende körperliche Grundlage für sein geistiges Dasein in dieser Welt." (Seite 10f)
      "Ein hirntoter Mensch kann nie mehr eine Beobachtung oder Wahrnehmung machen, verarbeiten und beantworten, nie mehr einen Gedanken fassen, verfolgen und äußern, nie mehr eine Gefühlsregung empfinden und zeigen, nie mehr irgendetwas entscheiden." (Seite 11)
  20. Eine "mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzung" ist gegeben, wenn der Kopf vom Körper getrennt oder der Oberkörper durchtrennt ist. Auch Verkohlung des Körpers gehört hier dazu.
  21. Totenflecke sind blauviolette Verfärbungen der Haut an den unteren Körperpartien. Die Schwerkraft führt zu diesem Absinken des Blutes innerhalb des Leichnams.
  22. Stunden nach dem Tod erstarrt die Muskulatur. Bei ca. 20°C (bei Wärme schneller, bei Kälte langsamer) ist sie nach 1 bis 2 Stunden an den Augenlidern und Kaumuskeln feststellbar, nach 2 bis 4 Stunden an den kleinen Gelenken, setzt sich über Hals und Nacken körperabwärts fort und ist nach 6 bis 12 Stunden voll ausgeprägt. 24 bis 48 Stunden nach Eintritt des Todes beginnt sich die Totenstarre durch beginnende Selbstauflösung (Autolyse) wieder zu lösen und setzt danach nicht wieder ein.
  23. Mit der Zersetzung beginnen bei Wikipedia die "späten Veränderungen" der sicheren Todeszeichen. Sie wird unterschieden zwischen:
    • chemische Verwesung (durch Bakterien und Pilze)
    • bakterielle Fäulnis (durch Sauerstoffmangel ausgelöste Zersetzung)
    • Selbstauflösung (Autolyse durch körpereigene Enzyme)
  24. Die Fettwachsbildung kann in nasser (Wasserleiche) oder sehr feuchter Umgebung 4 bis 6 Wochen nach Eintritt des Todes auftreten. Für die Bildung von Fettwachs ist Luftabschluss notwendig.
  25. In trockener Umgebung erfolgt durch den Wassermangel eine Mumifizierung des Leichnams.

Einzelnachweise

  1. Mark Schöfmann: Untersuchung zum Einfluss der ACD-CPR (Aktive Kompressions-Dekompressions-Reanimation) mit während der Dekompressionsphase Blockiertem Gasfluss (Impedance-Threshold-Device) im Vergleich zur Standarddereanimationstechnik auf die Kurzzeit-Überlebensrate von Patienten im präklinisch aufgetretenem Herzkreislaufstillstand. (med. Dissertation) Mainz 2007. Im Internet: http://d-nb.info/984309535/34 Zugriff am 10.3.2014.
  2. a b c d e f http://www.vde.com/wiki/chronik_neu/Wiki-Seiten/Elektromedizin.aspx Zugriff am 15.3.2014.
  3. http://www.vde.com/wiki/chronik_neu/Wiki-Seiten/Begriff_Kratzenstein.aspx Zugriff am 15.3.2014.
  4. http://www2.hs-esslingen.de/~johiller/schrittmacher/prinzip.htm Zugriff am 10.3.2014.
  5. a b c d e f g h i j Christa Mörhing: Die Geschichte des Blitzableiters. Doktorarbeit. Berlin 2005. Im Internet: http://e-pub.uni-weimar.de/opus4/files/1374/Dissertation_Moehring.pdf Zugriff am 8.3.2014.
  6. a b http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanismus Zugriff am 11.3.2014.
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  8. a b c d e Jos. A. Massard: Scheintod, Lebendigbegraben, Auferweckung von Toten in Luxemburg und anderswo. In: Lëtzebuerger Journal 2008, Nr. 215 (5. Nov.): 24-25, Nr. 216 (6. Nov.): 23. Im Internet unter: http://massard.info/pdf/scheintod_ref.pdf Zugriff am 11.3.2014.
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  18. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. Berlin 2592002, Seite 1666.
  19. http://de.wikipedia.org/wiki/Todeszeichen Zugriff am 28.2.2014.