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	<title>Vorlage:Renate Greinert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:51:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Organspende-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.organspende-wiki.de/wiki/index.php?title=Vorlage:Renate_Greinert&amp;diff=17703&amp;oldid=prev</id>
		<title>Klaus: Die Seite wurde neu angelegt: „  == Schriften == === Zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus (2005) === Renate Greinert veröffentlichte 2005 in &quot;Natürlich&quot; den Artikel &quot;Zwischen Nächste…“</title>
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		<updated>2020-06-27T12:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „  == Schriften == === Zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus (2005) === Renate Greinert veröffentlichte 2005 in &amp;quot;Natürlich&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Zwischen Nächste…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus (2005) ===&lt;br /&gt;
Renate Greinert veröffentlichte 2005 in &amp;quot;Natürlich&amp;quot; den Artikel &amp;quot;Zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Greinert: Zwischen Nächstenliebe und Kannibalismus. In: Natürlich 8-2005, 62-67. Nach: https://www.natuerlich-online.ch/fileadmin/Natuerlich/Archiv/2005/08-05/62-67_transplantation.pdf Zugriff am 27.06.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Christians   Schwester   hatte   ihrem Bruder  im  Krankenhaus  zum  Abschied noch  ein  Kettchen  um  den  Hals  gelegt,und  ich  hatte  einen  Ring  dazugehängt.Wir baten darum, ihm das zu lassen, als einen  letzten  Ausdruck  unserer  Verbundenheit.   Jetzt   lag   die   Kette   zerrissen neben  ihm,  der  Ring  fehlte.  Selbst  dafür hatten sich Abnehmer gefunden. (63)}}&lt;br /&gt;
Das sollte nicht vorkommen. Das ist Diebstahl! In dieser Situation verletzt er zutiefst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Angehörigen   der   Organspender   gehen jeweils  davon  aus,  dass  ihre  Kinder  so tot  waren,  wie  man  sich  Tot-Sein  vorstellt.  Alle  erinnerten  sich  daran,  dass ihre  Kinder  nicht  kalt,  starr,  leblos  und ohne Atem waren. Im Gegenteil: sie waren warm, einige schwitzten, sie wurden wie Patienten versorgt und behandelt. (64)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Phänomen-Ebene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Im Nachhinein breiten sich Angst und Entsetzen aus. Das Schuldgefühl, zu früh aufgegeben  zu  haben,  überwältigt,  denn was  verlassen  wurde,  war  ein  Lebender und  kein  Toter.  Niemand  kann  die  Angehörigen  aus  diesem  Alptraum  heraus-führen,  weil  keiner  leugnen  kann,  dass sie  tatsächlich  warme,  lebende  Körper zurückgelassen haben. An dieser erlebten und  im  Sinne  des  Wortes  wirklich  begriffenen Tatsache geht die Definition des Hirntodes vorbei. (64)}}&lt;br /&gt;
Eine Großmutter erzählte Ähnliches in einem anderen Zusammenhang: Jeden Samstag brachte ihre Tochter das Enkelkind zu ihr, damit sie ungestört einkaufen kann. An einem Samstag hatte aber die Tochter einen Verkehrsunfall, bei dem das Auto ausbrannte. Selbst nach Jahren meint die Großmutter jeden Samstag, dass die Tochter kommen und das Enkelkind abholen würde. =&amp;gt; Der Tod eines (Enkel-)Kind ist immer ein Trauma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Fixiert auf dem Operationstisch, anästhesiert wie jeder Patient, der operiert wird,reagieren  einige  Spender  mit  Blutdruckanstieg,  wenn  der  erste  Hautschnitt  gesetzt wird. Bei normalen Patienten ist das ein  Zeichen  für  Schmerz.  Haben  unsere Kinder  etwas  empfunden,  als  man  sie vom Kinn bis zum Schambein aufschnitt, ihre  Körperhälften  wie  eine  Wanne  auseinander  spreizte  um  sie  mit  eiskalter Perfusionslösung  zu  füllen? (64)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Schmerz]], [[spinale Reflexe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Alles Wissen,  alle  Informationen,  die  wir  in dieser  Frage  sammelten,  bestätigen  und erhärten    den    Verdacht,    dass    unsere Kinder  nicht  tot  waren,  sondern  erst  im Sterben   lagen. (65)}}&lt;br /&gt;
Mit &amp;quot;allen Informationen ...&amp;quot; können kaum Lehrbücher der Medizin mit enthalten sein. Siehe: [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Irreversibel    Hirntote    müssen    wie andere   Intensivpatienten   genährt,   gewaschen  und  gepflegt  werden,  werden täglich  mehrmals  umgelagert,  um  so  genannte  Druckgeschwüre  zu  vermeiden. Kontinuierliche  Mundpflege,  Hautpflege und Medikamentengabe sind notwendig. Ihr Herz schlägt und sie atmen mit technischer Unterstützung durch Beatmungsgeräte.  Sie  sind  warm,  der  Stoffwechsel funktioniert.   Hirntote   Frauen   können Kinder  gebären,  hirntote  Männer  können  Erektionen  haben.  Hirnströme  und Hormonproduktion  der  Hypophyse  sind möglich. Sie reagieren auf äussere Reize, bei  3  von  4  Hirntoten  sind  Bewegungen der  Arme  und  Beine  möglich.  Hirntote können  sich  aufrichten  und  gurgelnde Laute  ausstossen. (65)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Leben der Hirntoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der   Mensch   wird   seither   in   seiner schwächsten    und    schützenswertesten Situation,  seinem  Sterben,  umdefiniert zu einem wehrlosen, aber in einer bisher nie  da  gewesenen  Weise  ausbeutbaren Objekt.  Sein  bisher  in  einer  zivilisierten Welt  als  selbstverständlich  anerkanntes Recht  auf  sein  eigenes  ungestörtes  undindividuelles  Sterben  wurde  umdefiniertin  eine  Pflicht  zur  Organspende.  Der Mensch wurde per Definition aufgeteilt in totes Hirn mit lebenden Organen. (65)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Todesverständnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Spender  wie  Empfänger  müssen  darauf   verzichten,   einen   der   wichtigsten Grundprozesse   ihres   Menschseins   zu durchleben,   ihr   eigenes   Sterben.   Der Transplantierte  muss  sich  so  auf  sein Leben  konzentrieren,  dass  er  sich  auf sein Sterben nicht mehr einrichten kann und  übergangslos  dem  Tod  gegenüber-steht.  Gewinner  ist  lediglich  der  Transplantationsmediziner, der seinem Traum, den Tod zu besiegen, einen wesentlichen Schritt näher gekommen ist. (65)}}&lt;br /&gt;
Für den Spender kann die Medizin nichts mehr tun, für den Organ-Patienten sehr wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die  Menschen,  für  die  wir als  Spender  angeworben  werden,  liegen bereits  in  den  Krankenhäusern  und  ihr Überleben hängt davon ab, dass wir möglichst bald unser Leben beenden, um mit unseren  gesunden  Organen  ihr  Sterben aufzuhalten. (65)}}&lt;br /&gt;
Kaum einer von den Organ-Patienten will, dass ein anderer Mensch stirbt, damit er weiterleben kann. Siehe auch: [[Zufriedenheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Die  Antwort  ist  einfach:  Die  Gesellschaft wird mit ihrer Angst vor dem Sterben so manipuliert, dass wir uns alle nur in  der  Rolle  der  Organempfänger  sehen,aber  nicht  als  Lieferant.  Die  Akzeptanz der   Organspende   beruht   darauf,   dass keiner mehr sterben will. Jeder hofft, auf Kosten eines anderen zu überleben. (65)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Der Mensch ist nicht mehr in seiner Ganzheit und Individualität gefragt, sondern  als  Recyclingobjekt,  als  Lieferant von  Ware,  die  er  zu  Leb-  oder  Sterbenszeit  abgibt. (65)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Menschenbild]], [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2| Über  Organverteilerstellen  werden   sie   wie   Ware   angeboten   und   in Europa   verteilt.   Entnommen   und   in Kühlboxen   verpackt,   werden   sie   per Hubschrauber   oder   Jet   in   Transplantationszentren  geflogen  und  verwertet. Der   Mensch   verkommt   zum   Sonderangebot, tiefgefroren bis zur Verwertung. (67)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Diffamierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Es  sind  15  Jahre  seit  dem  Tod  meines Sohnes  vergangen. (67)}}&lt;br /&gt;
Der Artikel wurde 2005 veröffentlicht. Demnach müsste der Tod 1990 erfolgt sei. Damit kann es hier nicht mehr um [[Christian Orth]] handeln, sondern um [[Lorenz Meyer]]. Wo der Wechsel im Artikel erfolgt ist, war nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Den Tod meines Vaters, der nach einem Autounfall  starb,  hatte  ich  verdrängt  und auch den Tod von anderen Angehörigen und  Freunden.  Durch  den  Tod  meines Sohnes  rückten  sie  alle  wieder  in  mein Bewusstsein.   Es   war   ein   langwieriger Prozess, zu begreifen, dass Sterben etwas Alltägliches ist, dass der Tod die Krönung des Lebens ist. (67)}}&lt;br /&gt;
Viele Angehörigen berichten mir am Sterbebett eines Patienten, dass sie jetzt die Erinnerungen früheren Sterbens nunn einholt, dass sie sich daran erinnern, dass es jetzt sehr präsent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Wir  haben  das Sterben  an  Krankenhäuser  oder  andere Institutionen    abgegeben. (67)}}&lt;br /&gt;
Die Alternative wäre: Die Verunglückten werden nicht mehr in die Klinik gebracht, um zu versuchen, ihr Leben zu retten und ihre Gesundheit wieder herzustellen, sondern statt dessen nach Hause zu bringen, damit das Sterben im Kreis der Familie erfolgen kann, so wie es hier gewünscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich   habe   oft   genug Lust   dazu   gehabt,   alles   hinzuwerfen, denn sich mit der Transplantationsmedizin  auseinander  zu  setzen,  bedeutet  ein Eintauchen in einen gefährlichen Strudel von  Macht,  Grössenwahn  und  Lebensgier. (67)}}&lt;br /&gt;
Siehe: [[Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Ich sehe das nicht so. Ich sehe eine Verpflichtung meinem verstorbenen Sohn  gegenüber,  dessen  Tod  nicht  den Stellenwert  eines  überfahrenen  Kaninchens  hat,  und  der  nun,  weil  er  tot ist, nicht mehr zählt. Ich sehe auch eine Verpflichtung  den  Lebenden  gegenüber, deren  Tod  mich  immer  wieder  in  die gleiche  Situation  der  Frage  nach  der Organentnahme  führen  kann. (67)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|Leben,  Sterben  und  Tod  stehen  für mich  jetzt  zusammen  und  eröffnen  mir eine  neue  Sichtweise.  Der  Tod  lauert nicht mehr am Ende meines Lebens wie eine  Falle,  der  ich  ausweichen  muss. Weil  er  nun  neben  mir  steht,  ist  jeder Tag  ein  neues  Geschenk  für  mich,  das ich   in   mein   Lebensgefäss   hineintun kann,  bis  es  eines  Tages  überläuft  und sich in neue Bahnen ergiesst. (67)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== o ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhang ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus</name></author>
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